Skip to content

Stefan

Administrator
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Stefan

  1. Ab September soll Leapmotor International, so wird das Joint Venture zwischen Stellantis und Leapmotor genannt, in Europa seine Geschäftstätigkeit aufnehmen. In den Verkauf gelangen sollen das SUV C10 sowie der Kleinstwagen T03. Gerne verlinke ich das untenstehende Video, eine Review auf Deutsch direkt von der Autoshow in Peking. Mir gefällt der T03 eigentlich recht gut. U.a. weil der Hersteller nur EVs produziert und der Wagen äußerst kompakt ist. Ein Wagen den ich sehr gerne mal austesten möchte wenn er dann in Europa eintrifft. Preislich wird er sich vermutlich leichtunter dem BYD Seagull (in Europa Dolphin Mini genannt) bewegen, d.h. die Einstiegsvariane dürfte knapp unter 20'000 Euro zu liegen kommen. Wäre der T03 auch etwas für dich?
  2. Ich meine wir sind in einem nicht ganz ungefährlichen "Zwischen-Stadium". Ein großer Teil der Verkehrsunfälle basiert auf Unachtsamkeit. Momentan noch meist aufgrund Ablenkung durch Bedienung des Infotainments oder Interaktion mit Mobiltelefonen. Die Fahr-Assistenten vermögen einen Teil dieses "menschlichen Fehlverhaltens" wieder kompensieren, gleichzeitig verleiten diese jedoch zu mehr Unachtsamkeit. Ein Teufelskreis. Der Umgang mit Level 2 Automation will gelernt sein. In der Aviatik wurden vor etlichen Jahren Lehren aus schweren Unfällen gezogen und das "Monitoring" der Automatik entsprechend intensiviert. Für mich zeigt das Video die technischen Möglichkeiten im Bereich Level 2 Automation. Ob dies für den Fahrer entspannter ist als selber zu fahren, wage ich zu bezweifeln. Es sei denn, man hat mit solchen Systemen viel Erfahrung. Dann vermag ein solches System in komplexen oder neuen Umgebungen etwas mehr Kapazität zu verschaffen.Sofern der Fahrer das System "versteht" und einschätzen kann. Vergleichbar mit dem Abstandstempomaten (ACC) der auf langen Fahrten die Geschwindigkeitsanpassung übernimmt und den Fahrer von dieser Arbeit entlastet. Wie bei vielem anderen hängt es oft auch davon ab, wie sinnvoll neue Entwicklungen genutzt werden. Als Beispiel: Flugzeuge verbinden z.B. Menschen, verursachen aber gleichzeitig Umweltschäden oder sie können militärisch als Waffe eingesetzt werden. Die treibende Kraft ist meist das Geld, resp. Machtansprüche durch den militärisch-industriellen Komplex. Dazu gehört z.B. auch die Fahrzeugindustrie. Leider. So geht die technische Entwicklung unaufhaltsam immer weiter. Da stellt sich natürlich jetzt die Frage, hat uns diese Entwicklung einen Fortschritt oder einen Rückschritt gebracht? Ich meine Beides. Ein Teil der Bevölkerung lebt heute länger und komfortabler. Insgesamt sind wir aber auch näher an den Abgrund gerutscht... Das sehe ich auch so. Ich vermute, autonome Fahrzeuge werden zumindest anfangs eine Art neue Fahrzeug-Kategorie auf unseren Strassen. Möglicherweise als Teil von Car-Sharing Flotten. Sie werden so vielleicht zu einer Art "individuellem öffentlichen Verkehr". Das mag Vorteile bringen, aber wird wohl unweigerlich das Verkehrsaufkommen zusätzlich erhöhen > nach dem Motto: jede(r) kann jetzt fahren...Erst wenn die Technik günstiger wird, werden wohl solche System auch bei Privaten Einzug halten.
  3. Da bin ich leider schon verplant, sonst wäre das vielleicht ein schöner Ausritt nach Büdingen geworden. Es gibt nix besseres als nach längerer Fahrt ein leckerer Kaffee zu trinken und Stromgespräche zu führen.
  4. Hallo Ulli, ich meine fast alle die neu auf den Markt kommen, können mit dem ZOE mithalten oder ihn sogar überbieten. Der (oder die) ZOE war resp ist ein tolles Elektro-Fahrzeug und hat in einigen Punkten Maßstäbe gesetzt. Schneller AC-Lader, erschwinglich, ein gutes Alltagsauto eben. Inzwischen gibt es aber eine Menge interessante Alternativen zu ähnlichem Preis, jedoch mir besserem Infotainment, mehr Sicherheit und höherer Ladeleistung um nur einige Punkte zu erwähnen. Vielleicht wäre der neue Renault 5 (Ende 2024) oder Nissan Micra ein würdiger Nachfolger? Der kommende VW ID.2 (2026) wäre ebenfalls eine Option. Oder vielleicht ein Opel Corsa-e oder der baugleiche Peugeot e-208 (bereits erhältlich)? Wenn auch Fahrzeuge chinesischer Hersteller eine Option sind, dann würde ich noch den BYD Dolphin ins Auge fassen oder vielleicht ein MG4.
  5. Hier wieder mal ein Update zum Thema und was heute schon alles möglich ist. Getestet wir ein Tesla der mit FSD 12.x mitten durch die Stadt San Francisco fährt. Der Fahrer muss nur ab und an am Lenkrad zupfen um dem Auto mitzuteilen, dass er noch da ist und die Fahrt überwacht. Zu meinem Tesla mit Jg. 2020 den ich mal hatte ist das schon ein beachtlicher Fortschritt, auch wenn sich das System weiterhin nur auf Level 2 bewegt. Aber mir scheint, das System kann mit erstaunlich vielen Situationen (Fahrradfahrer, offene Fahrzeugtüren, Fussgänger) recht gut umgehen. Vermute aber, dass ein Fahren in Europa auf kurvigeren und schmaleren Strassen noch nicht so ganz problemlos ablaufen würde. Wobei ich die Fähigkeiten evtl. unterschätze....eine enge Kurve zu fahren, resp. ein Abbiegen ist ja bereits möglich. Wie denkt ihr darüber?
  6. Danke für das Update aus Aachen. Ich denke wenn der Hersteller komplett verschwindet, so dürften danach ein paar unabhängige (Bosch) Werkstätten noch Wartungen durchführen. Das war beim Think City ähnlich. Aber als Nutzer muss man schon ziemlich viel Herzblut für das Fahrzeug mitbringen, sonst ist der Frust programmiert.
  7. Muss das Getriebeöl bei jedem Service gewechselt werden oder nur beim ersten Service? Schade, dass kein Aktivkohlefilter verbaut ist. Das würde dem City-Fahrzeug gut tun und die Luft im Innenraum verbessern. Falls jemand ein Aftermarket-Produkt kennt, es würde mich interessieren. 😉
  8. Stefan antwortete auf Radreiter's Thema in TWIKE
    Ein geringer Mangel? Das scheint mir eher ein schwerwiegender Mangel zu sein. Gut wurde dies bei der TÜV Prüfung entdeckt und nicht in der freien Wildbahn. Vielleicht kommst du an eine Scheibe von einem Twike das als Ersatzteillager dient?
  9. Vielen Dank Daniel für diese Modellvorstellung! Wer jetzt an einen Fahrzeugwechsel denkt und etwas im C-Segment sucht, könnte mit dem neuen E-3008 durchaus glücklich werden. Attraktiv finde ich vor allem, dass eine neue Elektroplattform zur Anwendung kommt. Und da die Preise für gebrauchte Verbrenner noch gut sind und die Preise für neue und gebrauchte EVs eher tief, könnte das einen passenden Moment für einen Wechsel darstellen.
  10. Die Energiedichte von Elektroauto-Antriebsbatterien wird zwar immer besser, und damit auch die Reichweiten der Fahrzeuge. Wer effizient fährt (und das war schon beim Verbrenner so), kann aber nochmals deutlich mehr aus seinem Fahrzeug herausholen. Aber wie geht das und wo locken die größten Einsparungen? Der Peugeot e-208 und sein Konzernbruder Opel Corsa-e sind nicht gerade bekannt als Weltmeister der Strom-Genügsamkeit. Mit den richtigen Einstellungen lässt sich der Verbrauch in vielen Fällen jedoch beachtlich senken, ohne dabei große Abstriche beim Komfort machen zu müssen. Nachfolgend meine Erfahrungen zum Thema. Wie sind deine Erfahrungen dazu? Legende: ⭐⭐⭐⭐ Sterne = hohes Einsparungspotenzial, ⭐ Stern = kein Potenzial oder kaum wahrnehmbar. Geschwindigkeit ⭐⭐⭐⭐ Nutzt der Peugeot e-208 seine gespeicherte Energie effizient? Die Antwort ist jein. Im Geschwindigkeitsbereich bis ca. 80 km/h arbeitet der Antrieb recht effizient. Danach steigt der Verbrauch merklich an. Das ist zwar bei jedem Elektrofahrzeug der Fall, aber in unterschiedlichem Ausmaß. Ein größeres und schwereres Tesla Model 3 z.B. verbraucht bei Autobahngeschwindigkeiten von ca. 120 km/h meist weniger Strom als der kleine Peugeot. Großen Einfluss auf die Effizienz haben die Aerodynamik sowie die Antriebseinheit mit Motor und Übersetzung. Beim Peugeot e-208 und Corsa-e der Baujahre 2019-2023 war es vor allem die Antriebseinheit, die bei höheren Geschwindigkeiten an Effizienz verlor. Mit den Facelift-Modellen wurde die Übersetzung optimiert und es kommt ein effizienterer Motor zum Einsatz. Dadurch dürfte der durchschnittliche Verbrauch um 1-2 kWh/100 km sinken. Unabhängig von welchem Modell man fährt, mit einer Anpassung der Geschwindigkeit kann vor allem bei höheren Geschwindigkeiten also einiges eingespart werden. Heizung ⭐⭐⭐⭐⭐ Hier gibt es 5 Sterne, obwohl es eigentlich nur 4 gibt. Viele Elektroautofahrer:innen beklagen bei winterlichen Temperaturen die stark reduzierte Reichweite. Manche fürchten sogar, die Antriebsbatterie könnte defekt sein. Meist ist es aber einfach die Heizung, die viel zusätzliche Energie verbraucht. Zum Heizen kommen elektrische Heizer zum Einsatz. Bei besser ausgestatteten Fahrzeugen wie dem Peugeot e-208 gibt es zusätzlich noch ein Wärmepumpen-Aggregat. Zu Beginn der Fahrt wird die Heizanlage des Autos versuchen, die eingestellte Innenraumtemperatur so schnell wie möglich zu erreichen. Dem kann man relativ einfach entgegenwirken: Da man für Kurzstrecken meist mit Jacke ins Auto steigt, braucht es im Innenraum auch keine 22 °C. Selbst 18 °C fühlen sich auf Kurzstrecken und bei winterlichen Außentemperaturen angenehm an, insbesondere mit Jacke. Damit lässt sich der Verbrauch bereits spürbar senken. Statt mit über 20 kWh Verbrauch pro 100 km kann man so die PSA-Modelle auf typischen Pendlerstrecken auch im Winter ohne merkliche Komforteinbußen mit ca. 16 kWh/100 km fahren. Bei längeren Strecken fühlen sich die 18 Grad aber meist doch sehr kühl an, und Einsparungen sind dann nur noch mit einer spürbaren Komforteinbuße verbunden. Eine Alternative, um sich warmzuhalten, ohne viel Energie zu verpuffen, ist die Sitzheizung. Rekuperation: Welcher Modus ist am effizientesten? ⭐ Darüber gibt es viele Diskussionen und Meinungen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Wahl des Reku-Modus keinen wirklich messbaren Einfluss auf den Verbrauch hat. Die meisten Elektroautos wie auch die Stellantis-Marken Peugeot und Opel haben einen D-Modus (wenig Rekuperation) und einen B-Modus (verstärkte Rekuperation). Die allermeisten Elektroautos nutzen den Elektromotor beim Entschleunigen bzw. Bremsen, wenn immer möglich als Generator, um die Energie in den Akku zurückzuspeisen. Das gilt auch für den D-Modus. Das heißt, auch wenn im D-Modus vermehrt das Bremspedal genutzt werden muss, setzt die Rekuperation trotzdem ein, und erst wenn diese nicht mehr ausreicht, kommt die Bremsanlage zum Einsatz. Die Rekuperation bzw. die zurückgespeicherte Energie bleibt prinzipiell die gleiche und hat somit kaum Einfluss auf den Verbrauch. Gut zu wissen: Wird das Auto auf 100% aufgeladen, dann steigt der Verbrauch ebenfalls an. Zum einen während des Ladevorganges (dieser dauert bei hohen Ladezuständen länger) und zum anderen durch die stark limitierte Rekuperationsleistung bei einer vollgeladenen Batterie. Strompedal / vorausschauendes Fahren ⭐⭐⭐ Dieser Punkt gilt für alle Fahrzeuge mit einem Motor, egal ob elektrisch oder anders angetrieben. Durch vorausschauendes Fahren und frühes Anpassen der Geschwindigkeit lässt sich einiges einsparen, und das Strompedal wird entsprechend sanft und kontrolliert genutzt. Wem das zu aufwendig ist oder „unruhige Füße“ hat, kann mit dem ECO-Modus Ähnliches erreichen. Damit wird die Motorleistung reduziert, d.h. für die gleiche Leistung wie im NORMAL-Modus muss das Strompedal entsprechend stärker gedrückt werden. Lüftung und Klimaanlage ⭐ oder ⭐⭐ Lüftung: Der einsame Stern bezieht sich auf die Lüftung. Ob die Lüftung an oder aus ist, hat nur einen sehr geringen Einfluss auf den Verbrauch. Wer gerne Hypermiling mit seinem Peugeot betreibt, kann dadurch vielleicht noch einige Wh sparen. Bei trockenem Wetter funktioniert das gut, denn die Lufteinlässe sind in dieser Einstellung offen, und die Außenluft strömt bei Fahrt durch den Anpressdruck trotzdem ins Auto. Umluft: Etwas mehr Potenzial hat die Umluft-Funktion. Durch das Aussperren der kalten Frischluft muss die Heizanlage weniger intensiv arbeiten. Allerdings ist das Fahren mit permanent eingeschalteter Umluft wegen erhöhter CO2-Konzentrationen im Auto nicht empfehlenswert. Ich fahre meist die Hälfte der Fahrzeit mit Umluft, insbesondere im Stadtverkehr. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass u.a. auch die Feinstaubkonzentration im Fahrzeug deutlich sinkt... Klimaanlage: Das Laufenlassen der Klimaanlage hat im Winter kaum einen merklichen Mehrverbrauch zur Folge. Bei feuchtem Wetter kann sie aber sehr gute Dienste leisten, um die Scheiben frei zu halten. Im Sommer muss sie etwas mehr arbeiten, der Verbrauch bleibt aber überschaubar und liegt weit hinter dem Heizverbrauch zurück. Vernachlässigbar! Batterietemperatur ⭐⭐ Die Stellantis-Modelle e-208 und Corsa-e haben keine automatische/steuerbare Vorkonditionierung zum Schnellladen, sie heizen aber trotzdem unter gewissen Bedingungen automatisch die Batterie*. Da kalte Antriebsbatterien einen Mehrverbrauch bedeuten, kann der Nutzer hier wenig korrigierend eingreifen. Hier hilft einzig ein Reduzieren der Geschwindigkeit und sparsamer Einsatz des Strompedals. Ab einer Batterietemperatur von ca. 10 °C reduziert sich der Mehrverbrauch zunehmend. Durch das Fahren und Laden erwärmt sich die Batterie. Eine Kurzstrecke reicht dazu jedoch nicht aus. Um von 0 °C auf ca. 20 °C zu kommen, braucht es schon ca. 150 km und eine darauf folgende Schnellladung. *Die Batterieheizung setzt ein wenn die Batterietemperatur unter 15°C ist und mindestens 20kW Leistung abgerufen werden. Allerdings ist unklar über welchen Zeitraum die Leistungsabgabe zu erfolgen hat. Die Batterieheizung setzt auch bei extremen Minustemperaturen ein. Genaue Details sind jedoch nicht bekannt. 💬 Kommentiert gerne eure Gedanken zu diesem bei Elektroautos wichtigen Thema. Hier im Blog oder gerne auch in unserem Peugeot Elektroauto Forum. Photo: Verbrauchsanzeige Peugeot e-208 (MJ 2023)
  11. Hier gibt es eine gute Video-Review vom BAW Pony:
  12. Ein Update zum City Transfomer CT-2. Der CT-1 (oben im Bild) ist der Prototyp, der CT-2 soll dann die Serienversion repräsentieren. Inzwischen hat City Transformer eine neue Website online gestellt. Allzu viel neues gibt es da allerdings nicht zu erfahren. Ursprünglich hätte der CT-2 Ende 2024 in Produktion gehen sollen. Jetzt wird Ende 2025 als Startdatum prognostiziert. Zum Thema Sicherheit in diesem Fahrzeug. Der CT-2 soll mit einer guten Sicherheitsausstattung kommen. Auszug aus den FAQ's der Website: Das ist für ein L7e doch schon beachtlich. Will man diese Fahrzeuge in grösserer Stückzahl verkaufen, aber auch unabdingbar. Es ist zu hoffen, dass diese Ausstattungen in Serie kommen werden. Bislang gibt es L7e Fahrzeuge die ein Airbag oder ABS haben, aber leider nie in Kombination. Druck kommt in dieser Hinsicht aus China. Denn L7e aus China sind insgesamt meist besser ausgestattet aus die europäische Konkurrenz (Microlino, Silence S04). Mit Bestimmtheit wird City Transformer auch die Verkaufszahlen der Konkurrenz mit Interesse verfolgen. Und da könnte es bekanntlich ja besser aussehen. Der Microlino verkauft sich zwar, aber von den anvisierten Stückzahlen (5000 / Jahr) ist mein aktuell noch ein gutes Stück entfernt. Grösstes Hindernis ist hier wohl der Preis, resp, die Ausstattung. Der Absatz des Silence S04 scheint ebenfalls eher harzig voranzugehen. Der CT-2 scheint einige der Schwachstellen des Microlino und S04 wettmachen zu wollen. Bleibt dabei der Preis unter 16k Euro, dann könnte er für manchen Interessenten eine Alternative darstellen. Entscheidet sich Stellantis für eine 80km/h Version des AMI/Rocks-e/Topolino könnte es für kleinere Hersteller wie Silence, Microlin oder City Transformer allerdings eng werden..
  13. Totgesagte leben länger. Das gilt auch für den Hersteller Zhidou aus China. Der einst zweitgrößte chinesische Hersteller von Elektroautos musste in 2019 Insolvenz anmelden. Der Grund für die Insolvenz lag u.a. daran, dass die von Zhidou hergestellten Microcars die staatlichen Subventionen nicht abschöpfen konnten, denn dazu fehlet die benötigte Mindestreichweite der Fahrzeuge. Zwischenzeitlich sind diese Subventionen jedoch nicht mehr nötig um erfolgreich zu sein, denn die Herstellungskosten von EVs ist weiter gesunken und so können diese auch ohne staatliche Subventionen auskommen. Dazu kommt, die kleinen günstigen Microcars sind in China sehr beliebt und verkaufen sich äußerst gut. Ein Grund dafür ist sicher auch, dass sich viele ganz einfach kein besseres oder grösseres Auto kaufen können. Aber zurück zum Zhido Rainbow. Das Fahrzeug ist ein 4-Sitzer, wobei es dann vermutlich in der zweiten Reihe etwas eng wird. Das Design ähnelt dem Wuling Hongguang Mini EV, dem Topseller aus den Jahren 2021 und 2022. Total bringt er 800 kg auf die Waage, die max. Zuladung beträgt 300 kg. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h. Mit einer Akku-Kapazität von 17.3 kWh sind nach chinesischer Messart bei sehr sparsamer Fahrweise (CLTC) 200 km möglich. Der Wagen kommt mit einem Fahrer-Airbag und ABS. Andere Assistenzsysteme sind nicht vorhanden. Beim Top-Modell ist auch eine DC-Ladung möglich und gegenüber dem Standard-Modell mit 27PS, hat dieses 40 PS an Bord. Preislich geht es in China für umgerechnet unter 5000 USD los. Sollte der Zhidou auch nach Europa exportiert werden, sind wohl Preise um 14k Euro zu erwarten. Wer sich für den Wagen interessiert kann sich gerne auf der Zhido Webseite umsehen: https://www.evcar.com/rainbow/ Photo: Zhido Rainbow
  14. Im Monat März wurden nochmals 20 weitere Microlinos in Deutschland zugelassen. Von Jan - März 2024 also insgesamt 83 Stück. In der Schweiz beläuft sich der aktuelle Bestand auf 651 Fahrzeuge. D.h. in den letzten gut 2 Monaten kamen nochmals 50 Fahrzeuge hinzu. Der Absatz scheint in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland deutlich besser zu laufen. Das mag an der Kaufkraft aber möglicherweise auch an den beschränkteren Platzverhältnissen liegen (da fühlt sich der Microlino heimisch).
  15. Danke für das Update Silvia. Für mich wäre das Risiko zu hoch, auch wenn ich einer der TWIKE 5 Interessenten wäre. Das Risiko, die 50k Euro bei einer Insolvenz zu verlieren wären mir deutlich zu hoch. Insbesondere weil noch weitere 6 Mio. benötigt werden um die Produktion zu starten. Oder sind die Anzahlungen bis zum SOP "geschützt" und könnte trotz einer Insolvenz des Herstellers wieder rückerstattet werden?
  16. Bedeutet diese Zahl, dass 374 Twike 5 komplett angezahlt wurden? Ich vermute es ist ein Tropfen auf den heissen Stein und sagt über die Chancen einer Auslieferung der Fahrzeuge wenig aus. Was meint die Twike Comunity?
  17. Seit neustem kann der Microlino auch in Madrid gemietet werden. Das Car Sharing Unternehmen GoTo Astare Move bietet ab sofort 10 Microlinos in der spanischen Hauptstadt an. So wirklich günstig ist das allerdings nicht. Pro Stunde Mietzeit fallen 11 Euro an. Abgerechnet wird im Minutentakt.
  18. Der Kanal "Move Electric" hat dazu ein gutes Video gemacht. Meine Probefahrt mit dem e-JS1 ist noch offen. Zu kaufen gibt es ihn a schon, aber noch mit NMC Technologie.
  19. Tesla did it again. Ein kleines Jubelvideo auf X von Tesla. Das sechsmillionste Auto wurde gebaut. Ich denke die Zahlen werden nochmals deutlich steigen wenn dann das Model 2 oder Model Q kommt. Beeindruckend. Die nächsten Jahre werden aber vor allem Autos aus China zu uns kommen. Oder sie werden dann auch gleich bei uns in Europa gebaut. Nicht alle Marken werden das überleben. Das Markensterben wird in Europa wohl weitergehen.
  20. Neben der Konkurrenz im PKW Bereich kommt noch die Konkurrenz aus dem Hause Stellantis mit Opel Rocks-e, Fiat Topolino und Citroen Ami hinzu. Es gab auch schon mal Gerüchte, wonach eine 80 km/h Variante getestet wird. Sollte diese kommen, würde diese wohl für alle drei Marken gelten und die Batterie müsste etwas grösser dimensioniert sein. Möglich, dass so ein E-Mobil dann für rund 10k Euro zu haben wäre.
  21. Update zu den Zulassungszahlen: In Deutschland wurden Jan und Februar 2024 ingesamt 62 Microlino zugelassen. In der Schweiz kamen von Januar bis März 2024 knapp 30 weitere Fahrzeuge hinzu. Ich vermute mal, dass die Zulassungszahlen in den wärmeren Monaten wieder ansteigen dürften. Gegen Herbst hin kann man dann vermutlich mehr aus den Zahlen herauslesen. Ohne die Produktionsziele genau zu kennen, gehe ich davon aus, dass ein höherer Absatz nötig sein wird um die Produktion auszulasten. Es wird allerdings für den Microlino nicht einfach.Dieses Jahr wird der Bento von Mobilize (Renault Twizy Nachfolger) auf den Markt kommen. Mit dem Silence S04 gibt es zudem bereits eine europäische Konkurrenz. Und mit dem ARI 902 auch eine gut ausgestattetes L7e aus China. Was aber fast noch stärker ins Gewicht fallen dürfte: Ab Ende 2024 werden einige günstige Kleinstwagen auf den europäischen Markt kommen: BYD Dolphin Mini, Leapmotor T03 und eine neuer Dacia Spring. Mit dem Citroen e-C3 und dem Fiat Pandina gibt es zu den Mitbewerbern aus China auch europäische Akzente. Diese Fahrzeuge sind zwar nicht direkt mit der L7e Klasse vergleichbar, aber manch ein Kunde wird dem Vorzug einem solchen Fahrzeug geben. Es sei denn, die Politik macht das L7e-Fahren deutlich attraktiver. Müssen wir uns um den Microlino Sorgen machen oder kann sich Microlino mit der aktuellen Produktion über Wasser halten?
  22. Hier noch eine Video zum Thema Effizienz und wieso Aptera Solarzellen auf seine Fahrzeuge baut. Der Youtuber ist etwas anstrengend anzuhören, aber es gibt ein paar Einblicke zum Thema Effizienz. Beim Sono Sion wurde immer wieder stark über das die Sinnhaftigkeit dieser Idee debattiert. Macht es Sinn Solarzellen auf ein Elektrofahrzeug zu bauen?
  23. Auf youtube gibt es ein März- Update zum Aptera. Das in Italien produzierte Chassis für Entwicklungsfahrzeuge ist nun auf dem Weg nach Kalifornien wo Ingenieure weitere Arbeiten daran (Verkabelung z.B) voranbringen. Eigentlich haben wir alle ja schon genug schöne Videos von Prototypen (e.GO, Sono Motors, Twike 5) etc. gesehen und oftmals wurde daraus leider mangels finanzieller Ressourcen nichts. Aber vielleicht schafft es Aptera ja doch noch. Wir drücken die Daumen. Denkt ihr sie schaffen den Durchbruch?
  24. Wer Medienberichte der letzten Monate aktiv verfolgt hat, dem ist vielleicht die 20% - Beteiligung von Stellantis am chinesischen E-Auto Hersteller Leapmotor aufgefallen. Jetzt berichten Insider via Handelsblatt, dass die Produktion in Polen schon bald starten könnte. Ebenfalls im Gespräch ist die Produktion in einem Fiat Werk in Turin, Italien. Der T03 interessiert mich schon länger und er wäre eigentlich ein passabler Ersatz z.B. für einen VW e-up. In Frankreich wird er bereits seit letztem Jahr in kleineren Stückzahlen importiert. Vor Abzug der Prämie ist er dort für ca. 26k Euro zu haben. Mit der Produktion in Europa stehen die Chancen gut, dass der Wagen für knapp über 20k Euro in den Verkauf kommen könnte. Es wäre eine spannende Alternative zum BYD Dolphin Mini, der ebenfalls gegen Ende 2024 in Europa verfügbar sein dürfte. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/elektroauto-stellantis-baut-wohl-in-polen-chinesischen-elektro-kleinwagen/100026692.html
  25. Bezüglich Kostenoptimierung wären da die Natrium-Ionen Batterien zu nennen. Auch bezüglich Umweltaspekten schneiden diese besser ab als die Zellen mit NMC-Chemie. Da allerdings der Preis für Lithium momentan wieder am sinken ist, sind die Kostenvorteile nicht mehr ganz so groß wie auch schon.

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.