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  1. Gestern
  2. https://www.youtube.com/watch?v=61GWlnqAcNg
  3. https://www.youtube.com/watch?v=UgOGrTnoQys
  4. Der Wey Coffee 01 will die Interessenten vor allem mit einem geballten Paket an Technik und Ausstattung überzeugen. Insbesondere in den Bereichen intelligente digitale Architektur und Sicherheit will GWM mit dem 2,2 Tonnen schweren Coffee einen Vorreiter in seinem Segment stellen. Moderne Technologien wie 5G, Wi-Fi-Konnektivität, Gesichtserkennung, Personalisierung, Augmented-Reality-Display und sein 14-Zoll-Infotainment-Display machen den Coffee zum Technologieführer in Sachen Mobilität, so der Hersteller. Maximale Sicherheit werde über Wellenradarsensoren, Ultraschallradarsensoren, 4 Kameras für 360-Grad-Rundumsicht und eine hochempfindliche Frontkamera gewährleistet.
  5. ulrich

    Kühlsystem

    Das Symbol "Kühlsystem" leuchtet ab und zu auf. Kann ich weiterfahren? Wer prüft die Kühlflüssigkeit? Beie der Werksniederlassung und bei der Werkstatt scheint keiner genaueres zu wissen.
  6. Letzte Woche
  7. siondriver

    Der Sono Sion Club

    Dass siondriver.de und sion-form.de nicht die einzigen Seiten im weltweiten Datennetz sind, die sich mit der Entwicklung rund um den Sion von SonoMotors ™ beschäftigen, dürfte nicht verwunderlich sein. Zeit also, mal über den (eigenen) Tellerrand zu schauen! Neben den üblichen Kanälen bei den bekanntesten „Sozialen Netzwerken“ zum Thema „Sion“ und „Sono Motors“, gibt es auch weniger überladene, weniger hektische und besonnenere Plattformen für Interessierte. Nicht, dass die o.g. Netzwerke nicht ebenso informativ und gesellig sein können, aber oft wird man dort von ganz anderen Inhalten rechts und links der Seite quasi erschlagen und schnell abgelenkt zu irgendwelchen anderen lustigen Katzenvideos – so zumindest die eigene Erfahrung. Wer es etwas ruhiger mag, der findet sich hier bei uns, oder eben auch im „Sono Sion Club„ der „elektroauto.community“ wieder. Dieser Blog beschäftigt sich überspannend mit allen aktuellen Themen rund um die E-Mobilität. Hier kann sich Jede*r seine eigenen Blog erstellen, oder auch einfach nur Teil der wachsenden Gemeinschaft der E-Auto-Fahrer werden. Auch siondriver ist jetzt dieser Gemeinschaft beigetreten. Dabei geht es neben der Vernetzung auch um die Stärkung unseres kleinen Nieschenbereichs. Wer Lust hat schaut doch gerne mal dort vorbei: Die Startseite des Sono Sion Club Gesamten Artikel anzeigen
  8. Vielen Dank Stefan! Ich finde es stark, wie die EV-Community sich entwickelt und gegenseitig unterstützt. Bleibt zu hoffen, dass sich dieser Pioniergeist auch dann noch hält, wenn E-Autos zur neuen Normalität auf unseren Straßen gehören. @MySion: gemeint ist wahrscheinlich gegenüber der ursprünglichen Zeitplanung. Aus der aktuellen Timeline von 2020 geht ja hervor, dass der Sion dann 2023 in Serie produziert werden soll - und wir hoffen alle, dass das dann auch so kommt! Beste Grüße Michael aka "siondriver"
  9. Was ist gemeint mit "etwas länger dauert"? Gegenüber der ursprünglichen Zeitplanung? Oder der jetzigen? Ich werde meine Reservierung nicht stornieren, weil ich den Sion haben und das Team unterstützen will.
  10. Liebe Sion Unterstützer Gruppe, Neu gibt es bei uns in der Community den Blog von siondriver.de zu lesen. Vielen Dank an unser Mitglied @siondriver für die Pflege des Blogs! In der Zwischenzeit gibt es in der Sion Gruppe 12 Mitglieder. @obo @ArthurDent @Eugen Hofer @Mia @ACDC @MySion @Schelmi @sirsualc @Sanoj @evcom Mit dem Blog finden hoffentlich noch mehr Unterstützer zu uns. Ich werde versuchen die Werbetrommel etwas zu rühren. Auch möchte ich die Sion Community noch besser mit diesre Gruppe vernetzen. Wir werden sehen was sich machen lässt. Seid ihr alle noch am Sion interessiert, auch wenn es bis zur Produktion noch etwas länger dauert?
  11. Hallo, ich hoffe ich bin hier richtig, um diese Frage zu stellen. Ich möchte für den Elektriker die gesamte Installation vorbereiten (Teile kaufen), um den Aufwand für Ihn möglichst gering zu halten. Ziel-Infrastruktur: - Große Doppelgarage mit Satteldach sollen 2 Wallboxen (11/22kw) erhalten - In den kommenden Jahren soll ggf. eine PV-Anlage auf das Dach der Garage noch kommen. WR und Batteriespeicher sollen zukünftig auch in der Garage Platz finden installiert werden - Unterverteilungsschrank für LS-Automaten FI-Schalter - Kabelkanäle zu den Wallboxen Nun geht es darum welche Kabel/Schalter brauche ich ? - Im Verteilerkasten Anschlussraum ? - Zuleitung vom Zählerraum durch die KG-Rohr - Cat7 Kabel durch KG-Rohr - Unterverteilungskasten mit Kabel - LS Schalter ? - FI-Schalter ? In der Wallbox ist soweit ich das sehen kann kein FI-Schalter vorhanden.
  12. https://ww3.unipark.de/uc/STUD_TU_BS/27da/ Hallo liebe Leute, hallo liebe EV- Fahrer/in, ich würde mich sehr freuen, wenn Du an meiner Umfrage für meine Masterarbeit an der TU BS teilnehmen würdest. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ca. 10 Minuten. Es handelt sich bei der Befragung um das Thema „Sozioökonomischer Status, Lebensumfeld und batteriebetriebene Elektrofahrzeuge“. Ich bin wirklich auf jede Unterstützung angewiesen und bin auch jedem dankbar, der mich unterstützt. Vielen vielen Dank! Viele Grüße, Vildan Bidav
  13. DianeSH

    Twike III, TW102

    Diese Anzeige hat den Status VERKAUFT

    • Ich verkaufe
    • Gebraucht

    Twike III, TW102, 1996, MFK 07/2021, 20Ah dreifels Akku frisch revidiert, neue Glas-Haube, Reichweite ca. 120km, Tagfahrleuchten, Ventisits zu verkaufen. Mehr Info und Fotos gern auf Anfrage.

    6.500 €

    Stein am Rhein - CH

  14. In China ist Wey bereits Marktführer für Premium-SUVs und strebt auch für den europäischen und deutschen Markt eine führende Stellung an. Den Durchbruch hierzulande soll das mächtige SUV Coffee 01 bringen, das in seiner Klasse etwa gegen den BMW X5 oder den Audi Q5 antreten soll. Neben dem günstigen Preis (den Wey offizell noch nicht verrät, der aber geschätzt bei etwa 50 000 Euro liegen dürfte) soll der Coffee 01 auch mit seiner optischen Erscheinung, modernster Technik und einer Besonderheit punkten, die ihn stark von seinen Mitbewerbern unterscheidet: Der Hybrid schafft dank großer 41,8 kWh-Batterie eine rein elektrische Reichweite von 150 Kilometern, was deutlich mehr ist, als die Konkurrenz anbietet. Die Idee dahinter ist, das beste aus beiden Welten zu kombinieren. So kann der Coffee 01 auch bei sehr ausgedehnten Stadtfahrten ohne Verbrennereinsatz genutzt werden kann, während für die Langstrecke der Verbrenner zum Einsatz kommt. Ideal also auch für Pendler, die so sauber und mit einer Aufladung auch größere innerstädtische Distanzen zurücklegen können. Von außen wirkt der Wey Coffee 01 sehr stattlich und bietet auf 4,87 Metern Länge, 1,96 Metern Breite und einer Höhe von 1,69 Metern viel Platz für fünf Insassen samt Gepäck. Die Verarbeitung der Messe-Fahrzeuge liegt durchaus auf Premium-Niveau, die Optik liegt irgendwo zwischen Land Rover Evoque (Dachlinie), Infinity QX Sport (schwungvolle Anmutung) und BMW X6 (Kühlergrill), ist dabei aber eigenständig und unverkennbar und tritt sehr selbstbewußt auf. Dazu trägt vor allem der markante, sechseckige Kühlergrill mit seinem dreidimensionalen Innenleben bei. Die flächenbündigen Türgriffe sorgen für eine smoothe Seitenlinie. Den Antrieb besorgen im Coffee 01 ein Vierzylinder-Verbrenner mit 150 kW, der die Vorderachse antreibt sowie ein E-Motor an der Hinterachse, der 135 kW leistet. Diese fast gleichstarke Ausführung beider Antriebseinheiten ist eine Besonderheit und hilft dem großen Wey, auch im rein elektrischen Fahrmodus nicht nur weit, sondern auch flott unterwegs zu sein. Allein mit dem E-Motor beschleunigt das 2,2 Tonnen schwere SUV laut Hersteller in sieben Sekunden auf 100 km/h, das Höchsttempo in diesem Modus gibt Wey mit 135 km/h an. Geben beide Aggregat zusammen Stoff, liegen auf Vorder- und Hinterachse 350 kW und 847 Nm an, was den Spurt auf 100 km/h auf fünf Sekunden verkürzen soll. Das Höchsttempo liegt laut Hersteller bei 235 km/h. Und noch eine Besonderheit zeigt sich im Coffee 01: Der vergleichsweise große Akku liegt für ein ausgewogenes Handling gewichtsgünstig zwischen Vorder- und Hinterachse. Technisch geht der Wey Coffee 01 mit einer umfangreichen Assistenz- und Komfortausstattung in den Handel, der dem gewünschten Premium-Anspruch Rechnung tragen soll. Als erstes Serienfahrzeug überhaupt nutzt der Coffee einen Qualcomm Snapdragon 8155 Chip für die Steuerung aller Bord-Systeme. Über verschiedene Displays (9,2 Zoll LCD-Kombiinstrument für Fahrer, 7,5-Zoll Head-up-Display, 14,9-Zoll Zentraldisplay und 9-Zoll Klima-Touchscreen) überwacht und steuert der Fahrer alle wichtigen Systeme. „Coffee Intelligence“ nennt Wey seine KI-basierte Steuerplattform, die neben 5G, Wifi, Gesichtserkennung mit Personalisierung und Augmented-Reality-Display auch die Assistenzsysteme wie Objekterkennung, automatisiertes Parken oder die Autobahnassistenz (Spurhaltung, Abstandtempomat etc.) koordiniert. Dazu sind in der Karosserie fünf Millimeterwellenradarsensoren, zwölf Ultraschallsensoren, vier Kameras für die 360-Grad-Rundumsicht und eine hochempfindliche Frontkamera verbaut. Damit alle System immer auf dem neuesten Stand sind, setzt Wey auf drahtlose „over-the-air“-Updates.
  15. siondriver

    siondriver

  16. Früher
  17. Von Größe, Innenaumplatz, Motorleistung, und Batteriekapazität eher ein Konkurrent zum ID.3 als zum Mini oder Fiat 500, finde ich
  18. Unter dem Markennamen Ora schickt GWM den Cat ins umkämpfte Revier der Lifestyle-Kompakten für eine junge Kundschaft und setzt dabei auf ein knuffiges Design und eine üppige Ausstattung. Auf einer Länge von 4,24, einer Breite von 1,83 und einer Höhe von 1,6 Metern bietet der Cat vor allem den Insassen viel Platz und ein gutes Raumgefühl und soll ab 2022 für etwa 30 000 Euro in der Preisliste stehen. Bestellen kann man den Ora Cat ab dem 13. September. Besonders ist am Cat seine Ausstattung, die etwas über das Klassenübliche hinausgeht. So ist etwa die gleiche Armada verschiedener Sensoren und Kameras serienmäßig an Bord, die alle modernen Fahrassistenzsysteme steuert. Ein Clou ist das Fehlen eines Startknopfs zum Starten des Wagens: Der Cat ist fahrbereit, sobald der Fahrer das Auto besteigt. Steigt er aus, ist der Motor automatisch deaktiviert. Ist der Fahrer eingestiegen, kann der Cat über seine Gesichtserkennung den Fahrer identifizieren und stellt automatisch alle personalisierten Parameter für Sitze, Klimaanlage oder das Infotainment automatisch ein. Im Innenraum des ebenfalls hochwertig verarbeiteten Messeautos können sich vor allem die Hinterbänkler über ein helles Ambiente freuen. Durch die großen Fenster der hinteren Türen kommt viel Tageslicht in den Innenraum. Zugunsten der Fondpassagiere, die sehr großzügig untergebracht sind, verzichtete man auf einen überdimensionierten Kofferraum. Angetrieben wird der Ora Cat von einem 126 kWh starken E-Motor an der Vorderachse und 63 kWh-Batterie, der laut Hersteller 400 km fährt, bis er wieder an die Ladestation muss. Die Fahrleistungen gibt Wey mit 8,5 Sekunden für die Beschleunigung auf 100 km/h und Vmax 160 km/h an. Erhältlich ist zudem eine kleinere Batterie mit 49 kWh, bei der sich die Reichweite auf rund 300 km begrenzt. Wer es nicht auf die IAA schafft, kann die Produkte ab Anfang 2022 im ersten europäischen Markenerlebniszentrum in München ansehen, anfassen und probefahren.
  19. Servus Jörg, leider kann ich dir damit nicht mehr helfen, der City steht mittlerweile nicht mehr bei mir sondern bei einem Händler, der versucht, ihn für mich zu verkaufen. Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Suche!! (Für ~ 1500,-- kannst du meinen ganzen City haben...) LG, Uwe.
  20. Wir haben einen Think City mit defekter PCU1 bei der einige Bauteile auf der Platine defekt waren. Soweit wir die defekten Bauteile identifizieren konnten haben wir diese bereits ersetzt. Im Verhalten der PCU konnten wir hierdurch auch eine Verbesserung erreichen aber das Laden klappt immer noch nicht. Fahren kann man mit dem Think aber ohne Probleme und das Heizen der Batterie funktioniert auch einwandfrei. Fahren ist jetzt auch nur noch zum Testen möglich da die Batterie mittlerweile auf 10% runter ist. Festgestellt haben wir bisher, allerdingst nur nach und nach, drei defekte Bauteile und diese dann auch in gleicher Reihenfolge getauscht bis auf den 8 Pin SMD. Nach jedem Bauteiltausch habe ich die PCU wieder eingebaut und die Funktionen getestet. Weiterhin funktioniert heizen und fahren nur laden geht immer noch nicht. Widerstand MP725 (0,025Ohm) Transistor W45MW50 8 Pin SMD auf der oberen Platine. Hier ist das Gehäuse defekt, so dass ich die Type nicht erkennen kann. Kannst Du auf Deiner Platine die Beschriftung von dem SMD erkennen und mir mailen? Von den Platinen und den defekten Bauteilen sind Bilder anbei. Wer Interesse hat dem kann ich die Bilder aber gerne noch per Email schicken. Wir suchen jemanden der sich mit der PCU auskennt und wenn möglich auch schon Reparaturen an der PCU durchgeführt hat. Des Weiteren suche wir alle Unterlagen zu der PCU die wir kriegen können. Insbesondere suchen wir einen Schaltplan oder ähnliches von der PCU. Genauso interessant wäre, ein Kontakt zu jemanden zu bekommen der sich professionel mit der Diagnose und Reparatur von Platinen beschäftigt. Wenn uns jemand eine Kontakt zu Dieter von E-Car-Think machen oder uns seine Telefonnummer geben könnte wäre das super. Auf Email hat er bisher nicht geantwortet. MfG Stefan & Jörg PCU, Kennzeichnung der defekten Bauteile.pdf
  21. Der deutsche EV Hersteller drückt weiter auf das Strompedal. Nachdem die Produktion im Sommer wieder angefahren werden konnte und anschließend erfolgreich eine Finanzierungsrunde abschließen konnte, folgt nun die Eröffnung des ersten Brand Stores in Düsseldorf. Weitere Stores in Hamburg, München, Mailand, Athen und Dubai sollen folgen. Parallel dazu läuft die globale Kampagne "The Time Is Now". Diese soll e.GO's Überzeugung transportieren, dass kollektives Handeln und die individuelle Verantwortung zur Bekämpfung des Klimawandels dringend notwendig sind. Damit sich Elektromobilität in der ständig wachsenden städtischen Umgebung weiter verbreitet ist Erschwinglichkeit, Benutzerfreundlichkeit und Nachhaltigkeit während des gesamten Lebenszyklus zentral, so die Next e.GO.Mobile SE in der Pressemitteilung. Wichtige Elemente dabei sind der robuste Aluminium-Spaceframe und die äußerst haltbare Polymer-Außenhaut. Diese verleihen dem e.GO Life eine längere Lebensdauer und niedrigere Gesamtbetriebskosten.
  22. e.GO Mobile möchte zukünftig eine Batteriewechsel-Funktion anbieten. Damit wird der deutsche EV Hersteller ein bekanntes Konzept als erster Hersteller in Deutschland einführen. Natürlich tauchen mit auf Benutzerseite einige Fragen dazu auf. Wie lange wird der Wechsel dauern? Wo sind solche Wechsel möglich? In welchem Fall wird gewechselt? Wie wird abgerechnet? Wird damit die Antriebsbatterie des Life zur Mietbatterie? Werden auch Besitzer eines Life First Edition von diesem Wechsel Gebrauch machen können? In diesem Beitrag möchten wir alle dazu verfügbaren Informationen sammeln. Kommentare, weitere Fragen und natürlich auch Antworten sind sehr willkommen.
  23. Zwischenzeitlich würde die Webseite nochmals überarbeitet. https://e-go-mobile.com/ Ich meine sie kommt jetzt mit etwas mehr "Pepp" daher. Guter Neustart! Ich habe gerade hoffnungsvoll die Zulassungsstatistik des KBA auf Neuzulassungen für den Monat August 2021 geprüft. Leider ist da noch kein neuer e.GO Life zu finden. Hoffen wir auf September. Ich konnte das Werk letzten Monat besuchen. Hoffe ich kriege meinen Bericht dazu demnächst noch fertig.
  24. Hallo Lars und willkommen in der Elektroauto Community! Renault schreibt im Batteriemietvertrag: Sinkt die Kapazität also unter 60%, so bekommst du beim Kangoo eine Ersatzbatterie. Diese muss nicht zwingend neu sein. Saisonfahrzeuge: Grundsätzlich braucht man sich bei längeren Standzeiten nicht groß um die Batterie zu kümmern, sofern diese keine grössere Selbstentladung aufweist. Wichtig ist, dass stromfressende Komponenten möglichst offline sind und dann bleibt die Kapazität gut erhalten. Trotzdem macht e Sinn, den Ladezustand ab und zu zu kontrollieren. Bei Nichtgebrauch ist die 12V Starterbatterie die kritischere Komponente. Diese müsste nach längerer Standzeit evtl. aufgeladen werden.
  25. Das hätte ich so nicht gedacht, aber es wäre ein Grund wieder wie in den 90ziger auf Frittenöl aus Pommesbuden umzusteigen. Das geht natürlich kaum im Massenmarkt. Aber im kleinem Rahmen durchaus ne Überlegung.
  26. Guten Morgen, ich bin absoluter Laie in Sache Elektrik (und eigentlich kein Freund davon im Auto ), aber mal über den Tellerrand zu schauen, kann nicht schaden. Ich überlege gerade für Testzwecke einen Umstieg vom L508DG Kipper ( DüDo-Baureihe, Baujhar 74, absolutes zuverlässiges Arbeitstier seit Jahren ) auf gebrauchten Post E-Streetscooter Pritsche Work L oder XL (der XL ist auf Transitbasis und scheinbar leider nur als Kasten zu bekommen ) Interessant ist auch ein Renault Kangoo z.E. in der Maxiversion mit AHK aus 2017. Der ist interessant, weil wir oft mit 4 Personen und 2 Hunden plus Gepäck oder Einkauf, Baumaterial etc unterwegs sind. Alltags fahre ich neben dem Oldi Cabrio einen überaus vielseitigen RAM Pickup. Ein 5 Sitziger Pickup Stromer ist mir in D noch nicht aufgefallen. Das wäre meine erste Wahl. Allerdings müsste die Reichweite am Tag auch bei 400km ohne Zwischenladung mindestens sein. Preislich sind alle o. g. Modelle zwischen 7t und 10t erhältlich. Laufleistung max 20t km. Nun tun sich Fragen auf: Renault z. B. hat eine monatliche Miete auf die Batterie. Bedeutet das im Falle des Defektes oder nachlassende Leistung, dass man diese ausgetauscht bekommt ? Was macht ihr E-Fahrer mit den Saisonfahrzeugen bzw. mit den Batterien ? Wie sonst bei Alteisen üblich, Hausptschalter aus und nach 5 Monaten einfach wieder einschalten und losfahren funzt wohl kaum oder? Bedarfsprofil: Wie bei L508 DG auch schon .. mindestens: ... 3 - 5 mal im Monat ... Saison 03-10 ... max Strecke ca. 100km Bonusoption: ... Anhängelast 3to ... Zuladung 2,5to Ich benötige den E-Scooter als Pritsche oder den Maxi XL ( beide sollen auf Kipper mit Plane umgebaut werden ) nur um Baumschnitt,Gartenabfälle, mal ne Wohnungsentrümpelung, Sperrmüll etc fortzuschaffen oder wenn Anhängelast groß genug ist, auch mal nen Anhänger wenige Kilometer umzusetzen. Im Winter mache ich diese Dinge nicht... ist mir einfach zu kalt :-)) Vorstellbar sind dann natürlich auch mit dem Stromer die 2 x in der Woche stattfindenden Familieneinkäufe zu tätigen .. da ist das Alltagscabrio W124 dann doch zu klein dafür. Danke für hilfreiche Ideen und Infos. Lars
  27. Stephan

    Urlaub 2021

    Auch in Coronazeiten können wir 2021 Urlaub machen und fahren natürlich mit unserer ZOE: im Juni eine Woche nach Görlitz und Ende August für knapp drei Wochen nach Matrei in Osttirol. Wir unternehmen damit nichts Neues. Görlitz und Matrei i.O. sind Favoriten unter unseren Standardzielen und ich habe in der Vergangenheit schon mehrfach über entsprechende Reisen berichtet. Aber da sich die Rahmenbedingungen der Ladeinfrastruktur immer weiter und manchmal auch zurückentwickeln und keine Reise der anderen gleicht, schreibe ich mal wieder was. Gleich vorweg: Es gab weder auf diesen Touren noch überhaupt seit wir sie fahren irgendwelche Probleme mit unserer ZOE R110 Bj. 2018, die mittlerweile 32.000km auf der Uhr hat. Möge es so bleiben. Görlitz-Reise Als wir 2019 das letzte Mal in Görlitz waren, konnten wir von Hannover kommend unterwegs am Flughafen Leipzig/Halle kostenlos laden und kamen mit dieser einen Zwischenladung aus. Inzwischen ist das Laden dort kostenpflichtig. Der günstigste Preis für mich wären 0,48€/kWh (mit Plugsurfing) und das ist mir für 22kW AC zu teuer. Ich suche bei GoingElectric nach kostenlosen Lademöglichkeiten entlang der Strecke und finde tatsächlich noch welche, aber es werden dann zwei Zwischenstops: in Bernburg und in Döbeln. Bernburg Bernburg ist cool: Praktisch alle dort existierenden Ladestationen sind Mitte 2021 (noch) kostenlos nutzbar, sehr nett. Es gibt nur eine kleine Irritation: Da es ein heißer sonniger Tag ist, wollen wir die Lademöglichkeit in der Tiefgarage Karlsplatz nutzen. Wir ziehen ein Parkticket und fahren rein, um dann festzustellen, dass an der Ladesäule beide Anschlüsse belegt sind. OK, passiert. Wir wollen ohne anzuhalten direkt wieder raus, aber denkste. Ich kenne es so, dass in Parkhäusern, Tiefgaragen usw. die ersten 15 Minuten nichts kosten, damit man eben direkt wieder rausfahren kann, falls einer der tausend Gründe, die einen davon abhalten, tatsächlich zu parken, zutreffen. Nicht so in Bernburg. Wir müssen tatsächlich für die 2 Minuten Durchfahrt zahlen, sonst geht die Schranke nicht auf. Es ist nun nicht der (geringe) Betrag, der nervt. Aber ZOE abstellen und diverse Treppen hoch zum Ticketautomaten und wieder zurück latschen müssen, das nervt. Da ist noch Optimierungsbedarf. Endlich wieder draußen ist die nächste Lademöglichkeit am Rheineplatz gleich in der Nähe und zum Glück die 22kW-Säule auch frei. Unweit davon gibt es einen Inder, bei dem wir essen gehen. Fast perfekt. Döbeln Döbeln passt ebenfalls wunderbar: Die kostenlose Ladesäule der „WG Fortschritt“ befindet sich direkt neben einer Bäckerei mit Café, wo wir entspannt die Ladepause verbringen. Für alle, die sich glutenfrei ernähren wollen oder müssen: In dieser Bäckerei gibt es total leckeres 100%iges Buchweizenbrot, von dem wir uns gleich das letzte verfügbare Exemplar sichern, auf der Rückreise dann noch einmal. Dieses Brot schmeckt uns so gut, dass wir überlegen, ob wir es uns nicht regelmäßig schicken lassen wollen, aber das kommt uns dann doch etwas zu verrückt vor. Görlitz In Görlitz sind seit unserem letzten Besuch erfreulicherweise einige neue Ladesäulen hinzugekommen. Die unserer Unterkunft in der Altstadt nächstgelegene befindet sich am Nikolaiturm und lässt sich mit meiner EnBW mobility+ Karte freischalten. Über Görlitz will ich ansonsten jetzt nichts weiter schreiben. Tolle Stadt, einfach hinfahren und selbst gucken. Und wem der Harz inzwischen zu kahl geworden ist, kann etwas südlich von Görlitz im Zittauer Gebirge noch ziemlich intakten Wald erleben und dort wunderbar wandern. Rothenburg Wir machen auch noch einen Abstecher nach Rothenburg und laden dort an der wahrscheinlich östlichsten Ladesäule Deutschlands. Die Neiße ist nur wenige hundert Meter entfernt und auf der anderen Seite ist dann schon Polen. An dieser Säule passiert übrigens, was in letzter Zeit leider häufig der Fall ist: In diversen Verzeichnissen ist der AC-Anschluss mit 22kW angegeben, aber die Ladesäule gibt nur 11kW ab. Blöd, wenn man knapp ankommt und nicht ewig warten kann oder will. Ich setze eine Korrekturmeldung für das GoingElectric-Verzeichnis ab. Matrei i.O.-Reise Was soll ich groß sagen, es zieht uns einfach immer wieder hierhin, in diesen wunderschönen Ort im Nationalpark Hohe Tauern. Ab und zu fragen wir uns mal, ob wir im jeweiligen Jahr nicht woanders Urlaub machen wollen, und die Antwort ist jedesmal nein. Traditionell nehmen wir uns wieder zwei Tage Zeit für die Reise, anders ist die 850km-Strecke mit unserer ZOE ohne Schnelllademöglichkeit ja auch nicht sinnvoll zu bewältigen. Kostenlos, aber Ich versuche wieder, die letzten verbliebenen kostenlosen Lademöglichkeiten entlang der Strecke zu finden. Unterwegs geben wir dieses Konzept dann allerdings auf, hauptsächlich aus zwei Gründen: zu wenig Ladeleistung und/oder zu umständliche Freischaltprozedur. Die erste kostenlose Ladesäule, die wir ansteuern (in Homberg (Efze)), bietet real vor Ort wieder nur die halbe Ladeleistung statt der im Verzeichnis angegebenen 22kW. Mir scheint, als hätten bundesweit viele Aufsteller die Leistung inzwischen reduziert. Wieso? Wir fahren zur nächstgelegenen kostenpflichtigen 22kW-Lademöglichkeit im Ort und pfeifen auf die Kosten (0,44€/kWh mit EinfachStromLaden) zugunsten deutlich schnelleren Ladens. Bei unserem zweiten Ladestop in Oberhaid (da waren wir schonmal) hat sich die Prozedur für kostenloses Laden inzwischen verkompliziert, man muss einen QR-Code einscannen und sich via Internet anmelden oder irgendsowas. Wieso diese Umstände, wenn es doch kostenlos ist? Das ist mir zu blöd, ich kann trotz Brille das Kleingedruckte in der Anleitung nicht richtig erkennen und glaubt’s mir oder nicht: Ich habe auch keine App zum Lesen von QR-Codes auf dem Handy. Also zücke ich meine EinfachStromLaden-Karte und lade auch hier wieder für 0,44€/kWh. Laden am Hotel In den vergangenen Jahren haben wir auf der Hinfahrt immer in Greding übernachtet, aber das war uns das letzte Mal zu piefig dort und das Frühstücksbuffet mehr als dürftig für den aufgerufenen Preis. Für die diesjährige Übernachtung suche ich ein Hotel mit Lademöglichkeit direkt am Haus und finde das witzig benannte und angenehm moderne Hotel Roomreich in Ingolstadt. Das Roomreich betreibt die Wallbox nicht selbst, sondern überlässt das samt Abrechnung den Stadtwerken – ein Konzept, das aus Hotelsicht sicher seinen Charme hat, für Gäste allerdings eher nachteilig ist. Denn: Die Ladebox lässt sich nicht vorab reservieren, obwohl sie an einem hoteleigenen Stellplatz angebracht ist. Verstehe ich nicht ganz, man könnte ja einfach so ein rot-weißes Verkehrshütchen da hinstellen. Aber geht nicht, wahrscheinlich sagen die Stadtwerke: Muss öffentlich sein. Oder so. Hm. Wir haben immerhin Glück: Als wir ankommen, ist der Stellplatz an der Wallbox frei. Als ich nach etlichen Fehlversuchen endlich verstanden habe, dass ich die RFID-Karte einfach länger an den Leser halten muss, damit die Ladung startet: Ernüchterung in Form von wieder nur 11 statt der avisierten 22kW. Jetzt ist das für Destination-Charging an sich kein Problem, schließlich stehe ich da ja die ganze Nacht und habe also mehr als genug Zeit. Jedoch: Die für mich an dieser Wallbox verfügbaren Ladetarife (EinfachStromLaden und EnBW mobility+) schlagen nach 4 Stunden mit einer Blockiergebühr zu. Wenn ich die vermeiden will, muss ich nach Ladeende also nochmal raus und zumindest das Kabel abstecken. Über die Sinnhaftigkeit von Blockiergebühren an Hotel-Wallboxen kann man jetzt diskutieren. Ich persönlich bevorzuge dann allerdings 22kW statt 11kW, damit ich nach Ankunft nur max. 2 Stunden auf das Ladeende warten muss. Bei nur 11kW sind es im ungünstigen Fast-leer-angekommen-Fall nämlich 4 Stunden. Das kann dann mitten in der Nacht sein, und dann will ich schlafen und mich ausruhen und nicht nochmal zum Stellplatz müssen. Da wir nicht ganz leer und relativ früh ankommen, ist der ZOE-Akku schon kurz nach 22 Uhr auch an dieser 11kW-Wallbox wieder voll, gerade noch tolerabel für mich, um mich nochmal aufzuraffen zur Blockiergebührvermeidung. Kufstein Der ursprüngliche Plan sieht am zweiten Reisetag einen Ladehalt an einer kostenlosen Ladestation in Söchtenau vor, aber nach den Erfahrungen des ersten Reisetages pfeifen wir auf den Umweg und wollen lieber in Kufstein etwas nachladen, bevor es dann richtig bergauf geht. Bevor wir in Kufstein ankommen, gönnen wir uns noch ein opulentes, kulinarisch erstklassiges Frühstück bei Dinzler an der Raststätte Irschenberg. Mein Favorit: Shakshuka mit Onsen-Ei. Wir könnten an der Raststätte oder an der OMV-Tankstelle etwas weiter unten auch laden, aber die für die Ladestationen dort für meine diversen Karten/Apps aufgerufenen AC-Preise beginnen bei 0,55€/kWh. Könnt ihr behalten. In Österreich kann ich an vielen Ladesäulen meine TIWAG-Karte einsetzen, da kostet die kWh nur 0,22€. Aber schon der erste Ladeversuch in Kufstein gerät wieder zum 11kW-Desaster. Die Ladestation, die wir anfahren, kann zwar laut Verzeichnis 22kW, aber als wir ankommen, hängt schon ein E-Auto dran und die Box teilt dann offenbar die Ladeleistung auf. Wir stöpseln direkt wieder ab und fahren weiter. Langsam nervt das mit den 11kW. Söll Den nächsten Ladeversuch machen wir in Söll am Parkplatz der Hochsöllbahn, und hier klappt es endlich mal wieder mit 22kW, die sogar dann noch abgegeben werden, als sich später am anderen Anschluss noch ein Tesla dazugesellt. Na bitte, geht doch. Wir gehen einen Kaffee/Kakao trinken und fahren dann durch bis Matrei i.O. Wieder ist es herrlich, nach Pass Thurn und dem Felbertauerntunnel bergab zu rekuperieren und der Reichweitenanzeige dabei zuzusehen, wie sie Kilometer um Kilometer zulegt. Matrei i.O. In Matrei muss die kostenlose 11kW-Ladesäule am Nationalparkhaus neuerdings per Schlüssel freigeschaltet werden. Ich muss ins Nationalparkhaus gehen und danach fragen. Eine Mitarbeiterin kommt mit heraus und schaltet frei. Das ist dann auch hier das Quentchen Umstand, das mich künftig davon abhält, an dieser Ladestation zu laden. Bei 11kW kommt eh nicht viel zusammen in der Zeit, in der ich einkaufen gehe oder einen Spaziergang mache, kostenlos hin oder her. Nach nunmehr 8 Jahren Elektromobilität hat mich meine Liebste mit ihren gletscherblauen Adleraugen darin überflügelt, neue Ladesäulen oder auch nur Ladeboxen zu erspähen. So sieht sie, als wir Freunde vom Appartmenthaus Ganzer abholen, dort eine neue, sogar öffentliche Ladebox, die noch gar nicht im Verzeichnis steht. Ich mache gleich Fotos und stelle sie bei GoingElectric ein. Mein Versuch, an dieser Ladebox zu laden, scheitert jedoch aus technischen Gründen. Die Box will nicht. Die Störung wird an sich durch rotes Blinken des RFID-Symbols wohl auch angezeigt, allerdings scheint die Sonne so ungünstig auf die Box, dass das nicht zu erkennen ist. Am nächsten Tag sehe ich in der TIWAG-App, dass offenbar gerade jemand dort lädt, der Anschluss ist als belegt ausgewiesen. Wer weiß, woran es gelegen hat. Die wenigen Male, die ich in Matrei i.O. laden muss (immer nur kurze Nachladungen, wenn es gerade passt), fahre ich zu der zuverlässigen Ladesäule am M-Preis. Virgen Auch in Virgen macht mich meine Liebste auf eine neue Ladestation aufmerksam, anscheinend baugleich mit der am M-Preis in Matrei. Testweise schließe ich unsere ZOE mal kurz an. An der anderen Seite lädt gerade ein i3. Zwei E-Autos gleichzeitig zu laden packt diese Säule allerdings offenbar nicht: Der Ladeanschluss, den wir nutzen wollen, geht nach dem Freischalten direkt auf Störung. Auch nach dem Abstöpseln blinken die entsprechenden Lichtcodes weiterhin. Hm. Dann halt nicht. Kals am Großglockner Nun fahren wir schon seit 2004 in jedem Jahr nach Matrei in Osttirol und waren noch nie im Nachbartal in Kals am Großglockner. Dieses Jahr holen wir das nach und werden mit wunderbaren Wandertouren zur Lucknerhütte und durch die Dabaklamm und das Dorfer Tal zum Kalser Tauernhaus belohnt. Wenn man zur Lucknerhütte will, kann man am Parkplatz Glocknerwinkel laden; hier stehen sogar zwei Ladesäulen mit insgesamt vier Typ-2-Anschlüssen zu je 22kW. Als wir durch die Dabaklamm gehen, erwarte ich jeden Moment, Gandalf, Bilbo und den 13 Zwergen zu begegnen. Phantastische Landschaft. Die Dabaklamm und das Dorfer Tal gefallen uns so gut, dass wir da im Abstand weniger Tage zwei Mal hinfahren und wandern. Das erste Mal nur bis zur Jausenstation Bergeralm (eigentlich eher ein Spaziergang), das zweite Mal dann noch weiter bis zum Kalser Tauernhaus. Auf dem Rückweg von der Bergeralm sehe zur Abwechslung mal ich aus dem Augenwinkel eine Ladestation auf dem Parkplatz des Vital- und Wanderhotels Taurerwirt. Preisverleihung Als wir das zweite Mal dort sind, würde es eigentlich gerade gut passen, unsere ZOE zu laden, während wir die Wandertour machen. Die Stellplätze sind allerdings nur für Hotelgäste ausgewiesen. Ich gehe zur Rezeption, um mich zu erkundigen, ob ich – obwohl kein Hotelgast – trotzdem dort laden darf. Anmerkung: Ich kann diese Ladestation mit einer meiner Ladekarten freischalten und zahle den Ladestrom dadurch selbst. …und der erste Preis für die kreativste Ausrede 2021 in der Kategorie „Warum du hier hier nicht laden darfst“ geht aaaannn: das Vital- und Wanderhotel Taurerwirt! Ich: „Entschuldigung, ich bin kein Hotelgast, aber Ihre Ladestation auf dem Parkplatz ist gerade frei – dürfte ich dort vielleicht ausnahmsweise laden?“ Rezeptionistin: „Oh. Äh – das geht leider nit, weil… äh… unsere Küche macht jetzt grad den Abwasch, und da reicht der Strom dann nit.“ Also ich hätte kein Problem damit, wenn sie sagen würde: Sorry, ist halt nur für Hotelgäste. Werden Sie unser Gast, dann können Sie gern laden. Aber offenbar ist ihr das doch irgendwie peinlich und sie sieht sich genötigt, ad hoc eine Antwort zu improvisieren, die ein eher objektives Hindernis postuliert. Nice. Ich könnte sie nun anlächeln und sagen: OK, dann warte ich, bis Ihr Küchenteam mit dem Abwasch fertig ist. Aber ich will sie nicht noch mehr in Verlegenheit bringen. Kurz durchzuckt mich der hippiemäßig-rebellische Gedanke, ob ich die ZOE nicht klammheimlich anschließe. Von der Rezeption aus ist der Ladeplatz nicht einzusehen. Höchstwahrscheinlich fällt es niemandem auf. Steht ja kein „Ich bin kein Gast“-Schild an der ZOE dran. Und ob der Hausmeister hier mit Nummernschildlisten patrouilliert, bezweifle ich. Aber was, wenn dann doch der Strom im Hotel, ja vielleicht im ganzen Tal ausfällt?! Abwasch nur mit kaltem Wasser bei Kerzenschein, es bleiben Fettreste am Geschirr haften, die Gäste empören sich und schreiben schlechte Bewertungen ins Internet, der Tourismus bricht ein, das Hotel muss schließen, die Gegend verarmt, alle müssen wegziehen und der Staudamm in der Dabaklamm wird doch noch gebaut… Wer will das? Ich nicht. Loacker Genusswelt Ungefähr 30km westlich von Lienz, in Heinfels, hat Loacker – kennste, kennste: sehr leckere teure Waffeln – nicht nur eine Produktionsstätte, sondern auch ein „Genusswelt“ benanntes Konglomerat aus Café, Outlet-Shop und einer Art Ausstellung errichtet. Auf Bildern im Netz sieht das relativ beschaulich aus und auf dem Parkplatz gibt es sogar zwei Ladesäulen. Also fahren wir da mal hin, um uns vielleicht einen Jahresvorrat zuzulegen. Kurze Kontext-Erinnerung für die Nachgeborenen: Es ist Coronazeit. In Österreich muss man heuer in jeder Art Gaststätte, Café, Almhütte etc. mindestens ein gültiges Negativ-Testergebnis vorlegen können oder halt nachweislich geimpft oder genesen sein. Es wird tatsächlich kontrolliert, wenn ich auch glaube, dass die jeweilige Servicekraft bei dem flüchtigen Blick auf’s Handy-Display unmöglich das Datum des Testergebnisses erkennen kann. Als wir an der Genusswelt ankommen, sind wir zunächst nur irritiert, weil wir nicht erwartet haben, was uns dort erwartet: ein riesiger Parkplatz und unglaubliche Menschenmassen, die in langer Schlange ohne irgendwie erkennbare Abstände am Eingang anstehen. Da wir nun mal hier und relativ weit gefahren sind, stellen wir uns auch an. Immerhin, die meisten tragen eine FFP2-Maske. Fast alle sprechen italienisch und sind in Familie da. Es ist heiß. Eingelassen wird immer pulkweise zu jeweils geschätzt 50 Leuten, und als wir eine halbe Stunde später mit dem dritten Pulk in das Gebäude kommen, steigert sich unsere Irritation sehr schnell in einen Zustand schockierten Unglaubens. Niemand will irgendwelche Nachweise oder Testergebnisse sehen. Aus unerfindlichen Gründen werden alle Leute durch den Museumsbereich, die „Ausstellung“, geschleust; der direkte Weg in den Shop ist durch ein Absperrband verwehrt und als ich dennoch abbiegen will, hält mich ein Angestellter zurück und bedauert, dass der Shop im Moment zu voll sei und wir bitte alle erst durch die Ausstellung müssten. Diese entpuppt sich als ein dunkles Labyrinth aus engen Gängen mit schwarzen Wänden, Fußboden und Decke, etlichen Treppen auf- und abwärts und in größeren Abständen in die Wände eingelassenen beleuchteten Nischen mit einzelnen Ausstellungsstücken der Art „unser erstes Waffeleisen“. Der Menschenpulk schiebt sich eng an eng da durch. Die Ausstellung interessiert niemanden, alle wollen nur möglichst schnell in den Shop. Selbst wenn man wollte, es ist unmöglich, stehenzubleiben und sich so ein Waffeleisen mal genauer anzuschauen. Es ist nicht nur eine Farce, sondern vor allem eine unheimliche Corona-Hotspot-Geisterbahn, und wir sind die Geister. Ich presse unwillkürlich meine Maske enger an mein Gesicht und versuche, möglichst wenig zu atmen. Als die „Ausstellung“ uns endlich in den Shop ausspuckt, geht die Dystopie noch weiter: Dicht an dicht stehen die Menschen vor den Regalen, raffen Süßzeug zusammen und drängen sich an der Kasse. Meine Liebste und ich sind kurz vor der Schockstarre, schauen uns an und verlassen fluchtartig das Gebäude. Ohne Loacker-Jahresvorrat, aber hoffentlich nicht kontaminiert. WTF?! Draußen im Café ist die Lage wesentlich entspannter. Wir finden einen freien Zweiertisch und versuchen bei zugegeben extrem leckerem Cappuccino, heißer Schokolade und Eis mit Caramel-Topping wieder zu uns zu kommen und das gerade Erlebte zu verarbeiten. Bevor sie unsere Bestellung aufnimmt, kontrolliert die Bedienung übrigens unsere Testergebnisse. Aaaaaaah! Rückreise Auf der Rückreise übernachten wir wie letztes Jahr wieder in Gerolzhofen, bequem mit Ladesäule direkt schräg gegenüber am Geomaris-Bad. Auf dem Weg dorthin legen wir eine Zwischenladung in Ingolstadt ein. Geplant ist die Ladesäule am Ingolstadt Village, einer bizarren Marken-Einkaufsmeile, die an eine Filmkulisse erinnert. Aber im Gegensatz zur Loacker-Genusswelt ist die Situation hier durch relativ wenig Leute wesentlich entspannter. Da die Ladesäule belegt ist, weichen wir auf die unweit gelegene Firma Bauer Energietechnik aus, die ihre 22kW-Wallbox öffentlich zur Verfügung stellt, diverse E-Autos im eigenen Fuhrpark hat und deren Mitarbeiterinnen extrem nett sind: Als wir ankommen, wird sofort die Wallbox, an der ein Firmenwagen lädt, für uns freigemacht. Dankeschön! Am zweiten Tag haben wir wenig Lust auf Autobahn, insbesondere auf die Kasseler Berge. So steuern wir als Zwischenladehalt das Schlosshotel Friedewald an. Letztes Jahr hatten wir festgestellt, dass auch diese Ladesäule von ursprünglich 22kW auf 11kW gedrosselt wurde, aber wir wagen einen neuen Versuch, vielleicht war es ja nur auf der einen Anschlussseite oder der falsche Wochentag. Tja, leider erweist sich auch der andere Anschluss als 11kW-Schnarchladeanschluss. Damit ist diese schöne Location für uns als Zwischenhalt raus. Wir fahren weiter zur auf unserer Strecke nächstgelegenen 22kW-Ladesäule in Ronshausen. Von dort reicht es dann via Bundesstraßen bis Göttingen bzw. Northeim und weiter auf der A7 nach Hause. Fazit Ich gebe es zu: Schnelleres Laden als mit max. 22kW auf Langstrecke unterwegs wäre schon nicht verkehrt. Wir reisen so zwar sehr entspannt, aber ein Reisetag wird doch recht lang. In den letzten Jahren war das kein Problem, aber so ist das mit den Wünschen und Ansprüchen. Ein Mal noch nächstes Jahr, dann läuft das Leasing für die ZOE aus und unser nächstes E-Auto (falls wir dann noch ein eigenes Auto brauchen) wird ganz bestimmt DC laden – und zwar schnell – können. Es wird dann natürlich unterwegs noch teurer, aber so oft machen wir das nun auch wieder nicht. Auf der Matrei-Reise haben wir in diesem Jahr insgesamt ca. 110,- € für Ladestrom berappen müssen. Für 1.800 gefahrene km immer noch OK. Das sind rund 6,11€ / 100km. Ein Diesel käme mit 5 Litern Verbrauch auf 100km bei aktuellen Preisen (1,40€/l) auf 7,-€ / 100km. Aber die Kosten sind ja nicht alles, gelle. Bei uns kommt nix Giftiges vorne rein und nix Giftiges hinten raus und wir unterstützen keine ölexportierenden Länder mit fragwürdigen Menschenrechtsauffassungen: Die Wertschöpfung für unsere Antriebsenergie bleibt lokal. Gern geschehen. The post Urlaub 2021 appeared first on Elektroauto Renault ZOE - Elektromobilität im Alltag. Originalartikel anzeigen
  28. Oldi

    Fehler Hochvolt-System

    Stecker wohl eher nicht. Habe jedenfalls nix gefunden. Nun ist meine Vermutung, das Feuchtigkeit in den Batteriekasten gelangt ist. Da sich bis jetzt noch keiner dazu gemeldet hat, hat jemand einen Kontakt zu Werner Cornelius?
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