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    • Ich kämpfe weiterhin was Sprachsteuerung angeht mit Dialekt-Kenntnissen.  Spreche kaum so sauberes Deutsch, vor allem wenn es schnell gehen muss!
    • Ein "kleines" Zwischenfazit nach 18 Monaten BEV.   Vorwort: Ich fahre seit 25 Jahren Volvo. Ich wusste schon immer, Volvo ist meine Marke. Schon mein erstes Auto musste ein Volvo sein und seitdem wurde es einer nach dem anderen. Die meisten davon waren die alten "Bricks", echte Schwedenpanzer aus dickem Blech. Als ich dann ein Anschlussfahrzeug an meinen 850 suchte, wusste ich, ich will die Elektromobilität testen, aber da ich dem Hokuspokus nicht ganz traute, kaufte ich 2018 einen gebrauchten V60 D6, also einen Plug-In. Und nach kurzem schon wusste ich, ich wollte rein elektrisch fahren, also begann die Suche. Ich suchte markenfremd bei Tesla, Kia, Hyundai, Nissan, BMW und wünschte mir so sehr, Volvo würde BEV fahren. Als dann bekannt wurde, dass Volvo den XC40 rein elektrisch ausstatten würde, wusste ich eigentlich schon, der sollte es werden. Trotz damals beginnendem Corona bestellte ich am 13. März 2020, dem ersten Tag, an dem man ihn offiziell bestellen konnte, meinen schon seit Wochen konfigurierten XC40 P8. Nicht nur mein erster Neuwagen überhaupt, sondern auch jenseits aller je mir selbst gesetzten finanziellen Grenzen. Egal, ich wollte ihn einfach haben. Wollte eine der Ersten sein, die ihn in Deutschland fährt. Corona sorgte dafür, dass ich ihn nicht im September bekam, sondern erst nach Neujahr, am 4.1.2021. Der Verkäufer durfte mir wegen Corona nichts zeigen, ich bekam einfach alle Unterlagen, die Schlüssel, dann fuhr ich bei strömendem Regen am späten Nachmittag in aufkommender Dunkelheit heim.   Heute, anderthalb Jahre später, ist es Zeit, dieses Auto, für dessen Gegenwert man vor zwanzig Jahren ein kleines Haus bekommen hätte, unter die Lupe zu nehmen.   1. Reichweite: Natürlich könnte es mehr sein, aber man gewöhnt sich an die kurzen Zwischenstopps während der längeren Fahrten. Ich bin nie mit dem Auto ins Ausland in Urlaub gefahren, das ist für mich also kein Argument. In Deutschland war das laden entlang der Strecke nie ein Problem. Es gibt inzwischen eigentlich an jeder Raststätte und sogar auf einigen Parkplätzen Schnelllader. Ich konnte bisher ein einziges Mal NICHT laden, weil auf der Säule eine seltsame Software war, sodass der Service sie nicht mal fernstarten konnte. Bin ich halt zum nächsten Ratsplatz gefahren. Ich persönlich schaue mich ab 20% Akku nach einer Säule um, musste noch nie unter 10% fahren. In einigen Jahren wird es Akkus mit mehr Kapazität geben, die schneller laden können, dann muss man nur noch alle 500km für 20 Minuten anstecken, aber alle 250 km für 20 Minuten finde ich persönlich vollkommen ausreichend. Wer mehr will oder braucht, muss halt noch warten.   2. Winter: Es gibt Horrorgeschichten, die Akkus würden im Winter nur noch 50% Kapazität haben. Dabei wird aber immer vergessen, dass das BEV vorheizen kann, und zwar auch den Akku. Dann hat man fast die gleiche Kapazität wie im Sommer und das Heizen kostet nur minimalen Verbrauch. Um das mal in Zahlen auszudrücken: Volvos Angaben: 420km reale Reichweite bis zu 390km Winter-Reichweite bis zu 320 km Die Heizung oder die Klima verbrauchen kaum Energie, Licht ebenso nicht. Ja, um auf die Temperatur zu kommen, braucht es etwas mehr, daher frisst Kurzstrecke mit Vorheizen im Winter die Reichweite auf. Ob es ohne Vorheizen besser wäre, wage ich zu bezweifeln, da der Akku dann leidet. Aber da ich schon immer den Komfort von Autos zu schätzen wusste (ich fahre ja nicht umsonst seit 25 Jahren Volvo), mag ich gerne morgens in ein eisfreies, warmes Auto steigen und weder kratzen noch fünf Minuten lang fröstelnd durch die Gegend bibbern. Eigentlich eignen GERADE BEV sich für den Winter, da sie durch ihr System immer eine - meist programmierbare - Standklimatisierung haben. Im Sommer ist es auch angenehm, in ein vorgekühltes Auto zu steigen.   3. Laden: Noch kann ich nicht daheim laden, auch wenn das in einigen Wochen endlich so weit sein wird. Ich lade also seit vier Jahren (mit dem Plug-In V60 zuvor ja auch) rein öffentlich und habe damit gar keine Probleme. Für meine "Home"-Lader, die ich regelmäßig nutze, habe ich einen Autostrom-Vertrag mit 29 Cent/kWh an AC (Handy-App) und einen Tarif in einem großen Verbund mit 48 Cent/kWh an DC (Handy-App und Karte). Falls keines von beidem geht, habe ich noch einen Chip, der mit 64 Cent/kWh recht teuer ist , dafür aber wirklich fast überall jede Säule freischaltet. Ich hatte auch bereits zwei Flatrates, als die noch richtig günstig waren, leider jedoch haben die ihre Preise etwas unnötig hoch angepasst, sind wohl inzwischen gewinnorientierter als früher. Kann man ihnen nicht verdenken, aber es lohnt sich eben nicht mehr. Insgesamt geht das mit dem Laden leichter als immer alle meinen, die es noch nie probiert haben. Säule in der App wählen und starten, manchmal startet sie auch von selbst, sobald ich das Auto verbinde, oder Karte bzw. Chip an die Säule halten und starten. Ist eine Sache von nicht mal zehn Sekunden. Was die Medien immer über "Ladechaos" erzählen, ist vollkommener Unsinn und kann nur von Leuten kommen, die sich nicht damit beschäftigt haben.   4. Fahren: Man denkt sich, ist doch auch bloß ein Auto, was grundsätzlich auch stimmt. Wer schon mal einen Automatik-Verbrenner gefahren ist, sollte mit dem BEV auf keine größeren Probleme treffen. Unterschiede gibt es vor allem bei wählbaren One-Pedal-Drive, der beim Anheben des Gasfußes das Bremsen über den E-Motor übernimmt und dabei rekuperiert. Nach fünf Minuten hat man es drauf und nach einigen Tagen weiß man genau, wann man wie stark vom Gas gehen muss, um Punktgenau zum Stehen zu kommen. Im Anschluss einen Verbrenner zu fahren oder OPD auszuschalten, kann sehr verwirrend sein, da man sich so schnell daran gewöhnt. Das zweite Neue ist die Beschleunigung. Dabei rede ich gar nicht von Ampelrennen (auch wenn die Spaß machen... ), sondern von ganz normalem Anfahren. Plötzlich sind selbst stark beschleunigende dicke Autos Verkehrshindernisse und man fragt sich, ob man selbst auch immer so lahm war. Das leise, ruckelfreie, lochfreie und glatte Anziehen des Antriebs macht süchtig. Kein Turboloch, keine Schaltpausen, kein Verschlucken des Motors, keine Gedenksekunde der Einspritzung. Es geht einfach nur voran. Flugzeugstart-gleich zieht das Auto an, und das tun nicht nur die kW-Boliden, sondern auch eine Zoe oder ein i3. Auf Landstraßen kann man endlich mal den Trecker überholen, wo man mit dem Verbrenner nicht mal zu träumen gewagt hätte. Auf Autobahnzufahrten bekommt der Name des Beschleunigungsstreifens endlich wieder eine Bedeutung. Was viele Verbrennerfahrer als "emotionslos" bezeichnen, hat mich als ehemalige Sportfahrwerk-Sportauspuff-tiefer-breiter-härter-Fahrerin blitzschnell in seinen Bann gezogen. Das Gefühl, einfach nur davon zu ziehen, OHNE dass die Kiste dabei - meist ungerechtfertigt, weil ohne entsprechende Leistung - Theater macht wie ein Rennwagen, lässt einen breit grinsen, wenn man mal richtig Gas gibt und entspannt in den Sitz sinken, wenn man es ruhig angeht. Rolls Royce sagte wohl mal auf die Frage, wie viel PS ihr neues Auto habe, ganz einfach: "Immer mehr als genug". So ähnlich fühlt es sich im BEV an. Vor allem in einem ab 300 PS. Man hat nie das Gefühl, im gewöhnlichen deutschen Straßenverkehr mehr zu benötigen.   5. Technik: Volvo - wie auch Polestar - haben AAOS. Android Automotive Operating System. Seit dem neuesten Update auch mit CarPlay. Google Maps als Navigation ist über alle Zweifel erhaben, die google Sprachsteuerung funktioniert in 98% aller Fälle einwandfrei und lässt sich nicht nur auf Maps oder die Wettervorhersage anwenden, sondern man kann damit auch die Klimaanlage und das Soundsystem regulieren. "Hey, Google!" *BLING* "Spiele das nächste Lied ab." "Stelle die Klimaanlage auf 21°." "Reduziere die Lüftung auf 1." "Erhöhe die Lautstärke." "Sag ein Gedicht auf." Ja, ich weiß, Spielerei, aber gerade, wo immer mehr Funktionen auf ein zentrales Display gelegt werden, wird die Sprachsteuerung immer wichtiger, um ständige Ablenkung zu vermeiden. Per Bluetooth kann ich als Android-Phone-Nutzer dennoch meine iTunes-Musik vom iPod abspielen. Mit jedem neuen Update kommen neue Apps und Funktionen dazu, die Reichweite wird durch verbesserte Effizienz erhöht und Bugs werden gefixed. Autos sind zu fahrenden Computersystemen geworden, aber das ist auch beim Verbrenner bereits so. Es hat viele Vor- und einige Nachteile.   FAZIT: Das Auto macht Spaß, der Nutzwert ist hoch, es ist - den Anschaffungspreis ausgenommen - wirtschaftlich und es ist nun mal der Aufbruch in eine neue Zeit. Welches Antriebssystem in 20 oder 30 Jahren das Rennen machen wird, steht in den Sternen. Der Verbrenner wird es indes unter Garantie NICHT sein. Das BEV ist ein wichtiger Schritt zu mehr Effizienz und der Reduktion fossiler Energien. Volvo hat sich dem voll verschrieben, was ich persönlich gut finde.
    • Der Volvo XC 40 Pure Electric ist nun schon seit fast 2 Jahren auf der Strasse. Wie hat er sich in dieser Zeit gehalten? Sind XC40 Fahrer:innen zufrieden mit dem Elektroauto. Würdet ihr das Auto weiterempfehlen?  Ich bin das Auto nur mal auf einer kurzen Testfahrt gefahren. Mich würde interessieren wie sich das Auto bislang im Alltag bewährt hat.  Photo: XC 40 im Kurztest
    • So sieht er aus: Das neue elektrische Crossover Modell C40 Recharge von Volvo.  Die wichtigesten Daten: 2 Elektromotoren (vorne/hinten), Permanent-Magnet Motoren Li-Ionen Batterie 78 kWh Kapazität Max. Leistung 300kW Allradantrieb Leergewicht: 2207 kg Stromverbrauch: 22 kWh Reichweite gemäss WLTP: 420 km Produktionsort: Gent (Belgien) Das Crossover-Design liegt im Trend und der neue Volvo kommt sportlicher daher als sein Bruder XC40 Recharge. Gewöhnungsbedürftig ist die Gestaltung der Front mit der "Kühlergrill-Abedckung". Aber das starke EV punktet wohl woanders. Wer kann etwas dazu berichten?  Preis DE: ab 60'900 Euro Preis CH: 61'900 CHF  Preis AT: 56'250 Euro
    • Stuttgart, Hamburg und München - dies sind die drei neuen Spaces die Polestar kürzlich öffnen konnte. Somit gibt es in Deutschland nun insgesamt 5 Spaces. Hamburg und Stuttgart hätte eigentlich schon im Dezember öffnen sollen, aufgrund der Beschränkungen musste dies jedoch verschoben werden.  Zwischenzeitlich sind aber individuelle Termine möglich. So haben die Besucher die Spaces fast für sich alleine, wie Polestar betont. Wer also jetzt von einer 1:1 Beratung profitieren möchte, der kommt zum jetzigen Zeitpunkt genau richtig.

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