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  1. Hab mal nachgemessen: 110mm Foto: Microlino-Forum / Technik
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  2. Heute war ich wieder einmal als passionierter “Hobby E-Auto Tester” für die EV Community unterwegs. Die kompakten und effizienten EVs stehen bei mir meist oben auf der Liste, so auch der ultra-kompakte Microlino. Seit der moderne „Bubble Car“ 2016 einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt wurde, verfolge ich dessen Entwicklung und schreibe darüber in der stetig wachsenden Microlino Community. This is not a car! ...titelt der Hersteller, denn der Microlino gehört zur Kategorie der L7e Leicht-Elektrofahrzeuge und ist damit nicht vergleichbar mit einem Personenwagen im Kleinstwagen-Segment. L7e Fahrzeuge dürfen leer (ohne Batterien) max. 450 kg wiegen und haben ein max. Nutzleistung von 15kW. Die Höchstgeschwindigkeit ist limitiert auf 90 km/h. Der getestete Microlino der Pioneer-Edition hat eine 10.5 kWh Batterie (netto 10 kWh) und kostet 20‘990 Euro. Die Einstiegsvariante „Urban“ (14‘990 Euro) wird im Q4 2023 auf den Markt kommen. Photo: Welcher darf es denn sein? Vor dem Microlino Hauptsitz. Bedienung & Ausstattung Die Anzahl Knöpfe und Regler ist überschaubar. Das macht die Bedienung des Microlino zum Kinderspiel. Öffnen/Schließen erfolgt über eine Zentralverriegelung. Dies geschieht entweder mechanisch, oder per Fernbedienung mit dem Fahrzeugschlüssel. Dieser wird auch für das Einschalten des Microlino verwendet. Ist das System nach ein paar Sekunden hochgefahren, kann per per Drehknopf von der Stellung N auf D geschaltet werden. Und schon geht es los! Die Lüftung wird über das zentrale Bedienelement eingeschaltet. Um diese wieder auszuschalten, müssen zuerst die zwei nächsten Lüftungsstufen durchgeschaltet werden, erst beim vierten Drücken auf das Lüftungssymbol stellt diese ab. Mit Wischen zur Seite können weitere Funktionen angewählt werden, z.B. Heizung, das Öffnen der Heckklappe und die Innenbeleuchtung. Im Menu Einstellungen kann u.a. auch die Darstellung der Displayanzeige ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen Rundinstrumente oder eine digitale Anzeige. Türen, Seitenfenster, Ladeklappe, Heckklappe, Schiebedach – das alles lässt sich sauber öffnen und verschließen. Sehr schön gelöst ist der Soft-Close und Öffnungs-Mechanismus der Fronttüre. Zwar braucht es bei den ersten paar Türschließungen etwas Übung, um die richtige Dosis Zugkraft beim Zuziehen der Türe zu finden. Hat man es aber einmal raus, dann lässt sie sich sehr elegant verschließen. Die Ausstattung ist auf das Wichtige beschränkt, aber sie macht durchaus einen wertigen Eindruck, inklusive ansprechendem Design. Praktisch sind auch die vielen Ablagefächer und die USB Anschlüsse. Dank Mobiltelefon und Bluetooth Lautsprecher ist auch für das Infotainment gesorgt. Alle Einstellungen sind vom Fahrersitz problemlos erreichbar. Photo: Da ist noch Platz im Carport... Motor und Leistung Der 12.5 kW Motor beschleunigt den Microlino zügig, sodass man im Alltagsverkehr dynamisch mithalten kann. In der Ebene beschleunigt er auch jenseits der 50 km/h-Marke weiter, wenn auch etwas langsamer, aber immer noch ausreichend um auch auf Strecken mit 80 km/h Tempolimit mithalten zu können. Bis 50 km/h zieht er auch am Berg gut durch. Je nach Anstieg ist dann bei ca. 55-65 km/h Schluss. Bei kurviger Bergfahrt ist das kaum ein Problem, da bei diesem Tempo schon die nächste Kurve mit Temporeduktion kommt. Einzig bei längeren geraden Anstiegen mit Tempolimits jenseits der 60 km/h Grenze muss er sich geschlagen geben. Für die meisten Fahrprofile ist die Leistung jedoch wirklich ausreichend und im Bereich 0-50 km/h kommt sogar Sport- oder Kart-Feeling auf. Wer dann doch einmal etwas mehr Power benötigt, der kann den Sport Mode (Raketenknopf) zuschalten. Damit beschleunigt der Microlino im unteren Geschwindigkeitsbereich noch etwas spritziger. Photo: Kurven und Steigungen für den Microlino Verbrauch Auf dem ersten Streckenabschnitt von 26km, konnte ich basierend auf der Netto-Kapazität der Batterie von 10 kWh, einen Verbrauch von knapp unter 7 kWh errechnen. Dies bei Außentemperaturen von ca. 10° Grad Celsius und vermutlich ähnlichen Zelltemperaturen. Die Hälfte davon war City-Verkehr und der Rest in der Agglomeration, u.a. mit kürzeren Steigungen sowie 80 km/h - Abschnitten die ich mit voller Leistung gefahren bin. Effizienz pur! Auch beim Laden arbeitet der Microlino effizient. Beim Nachladen von 20% der Kapazität, registrierte der Stromzähler 0.2 kWh Mehrverbrauch. Hochgerechnet entspricht dies einem Ladeverlust von etwa 10 %. Ein durchaus guter Wert! Fahrwerk & Bremsen Das Fahrwerk ist recht straff ausgelegt. Trotzdem schluckt es Bodenunebenheiten erstaunlich gut. Damit lässt sich arbeiten. Ecken und Kurven lassen sich gut und präzise fahren. Der Spaßfaktor ist entsprechend hoch! Es erinnert mich zeitweise an einen Elektro Go-Kart. Die Abstimmung der Federung bezüglich Gewicht und Motorleistung scheint mir sehr gelungen. Die Bremsen mögen sich zu Beginn etwas hart anfühlen, aber daran gewöhnt man sich schnell. Vorne und hinten sorgen Scheibenbremsen für die nötige Verzögerung. Ein ABS oder ESP hat der Microlino nicht. Vielleicht kommt ein ABS in einer zukünftigen Version? Laden Geladen habe ich mit einem üblichen Typ 2 Kabel welches eine Ladeleistung von 2.3 kW ermöglicht. Praktisch: Während des Ladens darf auch die Lüftung, respektive Heizung, laufen. Das Laden ist praktisch geräuschlos und das Display im Innern des Fahrzeuges zeigt während des Ladevorgangs den aktuellen Ladezustand (SoC) an. Photo: Auf dem Ratenpass beim Laden Bei längerer Nichtbenutzung des Microlino empfiehlt der Hersteller, die Antriebsbatterie auf mindestens 80% SoC zu laden. So ist sichergestellt, dass die Antriebsbatterie nicht tiefentladen wird. Photo: Ladeanzeige des Microlino Komfort Der Komfort ist für ein solches Kleinstfahrzeug der L7e Kategorie gut. Das ist vor allem auch den Sitzen zuzuordnen. Diese vermitteln einen angenehmen Sitzkomfort und in der Pioneer-Edition konnten diese mit guter Verarbeitung überzeugen. Die Federung ist ebenfalls gut abgestimmt und verarbeitet Straßenunebenheiten erstaunlich gut! Und: Mit eingeschalteter Heizung wird wohl auch im Winter niemand frieren müssen. Die Platzverhältnisse sind auch für größere Menschen gut. Es gibt genügend Bein- und Kopffreiheit. Mit meinen 1.85m hatte ich nie das Gefühl, eingeengt zu sein. Wer noch nie in einem L7e-Fahrzeug gefahren ist, dem wird die höhere Geräuschpegel im Inneren des Fahrzeuges auffallen. Der wird vor allem beim Beschleunigen stärker. Bei konstant 80 km/h und gleichbleibender Leistung ist es dann wieder etwas ruhiger. Das Problem sei aber erkannt und man arbeite an Optimierungen, so der Hersteller. Ventilation und Heizung Ventilation und Heizung ist nicht nur für den Komfort von zentraler Bedeutung, sondern auch um die Scheiben bei feuchtem Wetter freihalten zu können. Die Heckscheibe ist elektrisch beheizt und somit ist nach hinten jederzeit eine klare Sicht gewährleistet. Vorne gibt es an der Scheibe zwei Lüftungsdüsen. Schaltet man die Lüftung ein (dreistufig), so kommt bereits in der ersten Stufe ordentlich Luft. Wird zusätzlich die PTC-Heizung zugeschaltet (Leistung 1.8 kW) wird es im Innern in kurzer Zeit angenehm warm. Zwei weitere Lüftungsdüsen links und rechts, ungefähr auf Kniehöhe, erlauben zudem den Luftstrom Richtung Seitenscheiben zu lenken. So sollten auch diese jederzeit frei bleiben. Am zentralen Bedienelement mit Touch-Control gibt es zusätzlich noch die Option Frontscheibenheizung/Lüftung. Damit wird das Gebläse auf die höchste Stufe geschaltet sowie die Heizung zugeschaltet. Am Testtag war es sehr freundliches Wetter und so konnte ich nur am Morgen beim Losfahren bei 12 Grad Celsius die Leistung des Systems etwas antesten. Mein Gefühl sagt mir aber, dass die Gebläse- und Heizleistung auch bei schlechteren Bedingungen einen guten Job machen wird. Im Weiteren kommt der Microlino mit einem eingebauten Pollenfilter. Auch bei abgestellter Lüftung strömt immer etwas Außenluft in das Fahrzeuginnere. Bei höheren Geschwindigkeiten entsprechend mehr als bei langsamer Fahrt. Da der ideale Einsatzort die Stadt ist, würde ich mir an dieser Stelle zusätzlich einen Aktivkohlefilter und/oder eine Umluftfunktion wünschen. Photo: Pollenfilter und Sicherungen vorne in der Tür Für wen ist der Microlino geeignet? Das Fahrzeug kann ein Autoersatz sein, ohne dabei große Komforteinbussen in Kauf nehmen zu müssen. Nicht nur das, wer keine großen Lasten transportieren muss, oft alleine oder manchmal nur zu zweit alltägliche Besorgungen in der Agglomeration oder Stadt besorgen muss, der wird mit dem praktischen Wägelchen viel Freude haben und kaum noch einem PKW benötigen sofern für Fernfahrten auf Eisenbahn oder Car-Sharing ausgewichen werden kann. Der Microlino eignet sich aber auch bestens für Unternehmen die ihr Fahrzeug als Marketing-Instrument sehen (siehe Smart). Fazit Mit dem elektrisch angetriebenen Microlino hat die Familie Ouboter ein sinnvolles Kleinstfahrzeug auf den Markt gebracht, welches viele heutige Mobilitätsbedürfnisse abdeckt. Vor allem aber wird es die Micro-Mobilität und Elektro-Leichtfahrzeuge sichtbarer machen, und damit den Wandel zu einer nachhaltigeren Mobilität unterstützen. Der Microlino beweist, dass dabei der Spaß nicht zu kurz kommen muss. Zum Autor Stefan ist seit 13 Jahren elektrisch mobil und konnte in dieser Zeit Erfahrungen mit verschiedensten EVs (von Leichtelektromobilen bis Tesla) sammeln.
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  3. Wer schon mal den Microlino etwas genauer kennenlernen möchte, der findet in der Bedienungsanleitung die technischen Angabben, aber auch Infos zu Wartung und Betrieb. Bedienungsanleitung (DE) https://www.yumpu.com/de/document/read/67309665/bedienungsanleitung-microlino Kurzanleitung (DE/EN): https://www.yumpu.com/it/document/read/67245758/microlino-quickguide
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  4. Ja, genau der Silence S04 steht ab jetzt im Showroom bei uns und so bald wir die Papiere und das Nummernschild haben (ca 15 Dez), gehts ab auf die Strassen. Für Probefahrten könnt ihr gerne auf [email protected] schreiben.
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  5. Es sind nur noch wenige Tage bis zur diesjährigen Paris Motor Show. Mit dabei auch eine ganze Reihe von Elektro-Leichtfahrzeugen die in den Startlöchern stehen. Wir stellen hier die wichtigsten Vertreter kurz vor. Microlino Der Microlino läuft bereits vom Band. Bisher wurden gut 70 Exemplare gefertigt und ausgeliefert. Bis Ende 2022 möchte man noch bis zu 25 Fahrzeuge täglich produzieren. In Deutschland sollen noch dieses Jahr erste Auslieferungen stattfinden. Der Microlino gehört zur Kategorie der L7e Fahrzeuge und wird in Turin gefertigt. Herausragendes Merkmal ist seine Kompaktheit mit der sich nach vorne öffnenden Fronttüre. Mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h schwimmt er problemlos im Verkehr mit. Geladen wird an einer einfachen Haushaltssteckdose oder mit dem Typ 2 Kabel. Es stehen drei Batterievarianten zur Verfügung. Damit sind Reichweiten von über 200 km möglich. Die Basis-Version startet bei 14'990 Euro. Zu sehen ist der Microlino in Halle 6. https://microlino-car.com/en/ Silence S04 Ein weiteres interessantes Elektro-Leichtmobil der Kategorie L7e kommt aus Barcelona. Der Silence S04 ist ein zweiplätziges Elektromobil mit guter Ausstattung und Konnektivität. Erste Testfahrzeuge sollen bereits Ende 2022 bei den Händlern stehen. Die Herstellerfirma baut bereits recht erfolgreich Elektro-Roller (S01 und S02) und weitet mit dem S04 das Portfolio deutlich aus. Was den S04 von anderen Fahrzeugen abhebt, ist die leichte Entnehmbarkeit seiner Antriebsakkus. Einmal entnommen, können diese wie ein Trolley mitgeführt werden, z.B. um sie Zuhause oder im Büro zu laden. Der kleine Spanier ist zudem mit einer optionalen Klimaanlage und einem ABS erhältlich. Zu sehen ist der S04 in der Halle 4. Voraussichtlicher Preis ca. 14-15'000 Euro. Mit Mietbatterie soll er bereits ab 7'500 Euro erhältlich sein. Auch eine 45kmh-Version soll es geben. https://s04.silence.eco XEV Yoyo Der in Italien entworfene und in China produzierte XEV Yoyo ist in Halle 6 zu sehen. Er wird schon seit gut einem jahr produziert und hatte sein Debut vor allem in Italien. Dort wird er u.a. als Car-Sharing Fahrzeug (Anbieter ENI) angeboten. Auch desshalb, weil seine 3 Batterien entnehmbar sind und so relativ einfach ausgetauscht werden können. Seine V max. liegt bei 80 kmh und mit seinen Lithium-Eisenphospat Batterien (10.36 kWh Kapazität) bietet er eine Reichweite von rund 150km. Auch bei der Konnektivität kann er gut mithalten. Mit der Yoyo App lässt sich das Fahrzeug z.B. öffnen/schliesen und auch heizen oder kühlen (AC). Der Basispreis liegt bei 15'890 Euro. http://www.xev-global.com/ EON Weez Auch in Frankreich möchte man elektrische Leichtfahrzeuge produzieren. Das hat sich u.a. das Unternehmen EON Motors auf die Fahne geschrieben. Mit dem Weez City Pro (Kategorie L7e) möchte man zuerst Lieferdienste ansprechen. Das Fahrzeug bietet Platz für zwei Personen und einen Laderaum von 600 Litern. Später ist eine viersitzige Variante geplant. Die Reichweite liegt bei 100km und das Fahrzeug wird über 4 Elektromotoren in den Rädern angetrieben. Als L7e-Fahrzeug darf der Weez mit maximal 90 kmh unterwegs sein. Zu finden ist er in Halle 6 https://eon-motors.com/ City Transformer CT-1 Ein weiteres interessantes Fahrzeug kommt aus Israel: Der City Transformer CT-1 mit seiner verstellbaren Spurweite. Wird diese ausgefahren, kann der CT-1 bis zu 90 kmh schnell fahren. Die ersten Auslieferungen sind für 2024 geplant. Angepeilter Basispreis ab 12'000 Euro. Im City Transformer CT-1 sitzen Fahrer und Passagier hintereinander. Dadurch ist eine sehr schmale Breite von nur 1m möglich. Die Reichweite soll 150-180 km betragen. Mit einer DC-Gleichstromladung sind die Batterien des CT-1 innert 30 Minuten von 0 auf 80% wieder geladen. (Halle 6) https://www.citytransformer.com/ Mobilize DUO Der DUO vom Renault Tochterunternehmen Mobilize soll Ende 2023 auf den Markt kommen. Er wird den etwas in die Jahre gekommenen Renault Twizy ablösen. Das Fahrzeug wird es nur im Abo-Modell geben. Mobilize gibt dem DUO eine Reichweite von 140km mit. War der Twizy nur mit optional erhältlichen Seitenfenstern komplett wind- und regendicht, so kommt der DUO nun standardmässig mit Seitenscheiben. 50% der eingesetzten Materialien sollen aus dem Recycling stammen. Kommt der DUO an sein Lebensende, soll er zu 95% wiederverwertbar sein, so der Hersteller. Der Duo wird mit einer 45 kmh und einer 80 kmh Variante verfügbar sein. https://events.mobilize.com/ Fazit Schön, dass es demnächst eine grössere Auswahl an Leicht-Elektrofahrzeugen gibt. Das ist auch bitter nötig, denn bislang wurden vor allem grössere, margen-stärke E-Fahrzeuge gebaut. Ein Nachholbedarf besteht vor allem auch in der PKW-Klasse. Dort gibt es bislang kaum neue E-Fahrzeuge die auf den Markt kommen. Der letzte seiner Art war 2020 der Fiat 500e. Der Verkaufserfolg des Fiat zeigt, dass elektrische Kleinwagen durchaus gewollt sind und Potential haben. Mit den hier beschriebenen L7e Fahrzeugen nimmt eine zusätzliche Kategorie, die bisher nur ein Nischendasein gefristet hat, Fahrt auf. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Sparte technisch weiterentwickelt. Ebenso spannend wird sein, wie und ob chinesische Elektro-Leichtfahrzeuge und Kleinstwagen auf den europäischen Markt kommen werden. Erste zaghafte Versuche gibt es bereits. Zu nennen sind hier der Elaris 1 (Finn), Elaris Pio, FreZe Nikrob EV, Baojun KiWi EV oder der ZhiDou D2S. Der Durchbruch steht aber noch aus. Frage in die Runde: Gibt es noch weitere Fahrzeuge die euch interessieren oder die ihr kennt?
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  6. In Regensdorf bei Etrix steht der Erste in den man sich reinsetzen kann. Die Synergie mit dem S01 ist natürlich ideal! Ich habe aber 2 Kinder, da sind 2 Plätze zuwenig - mit der Mia wars ideal
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  7. Etrix hat ihr Probemodell diese Woche erhalten. Er steht im Showroom in Regensdorf. Bilder folgen heute noch!
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  8. Der Microlino wird mit Sommerreifen ausgeliefert. Sie haben die Dimension 145/70R13. Die Felgen des Microlino sind 4-Loch Felgen. Alle 4 Räder haben die gleichen 13-Zoll Felgen. Bezeichnung: Stahlfelge 4.5J x 13H ET30 Zur Erklärung der Reifendimensionen: 145 - das ist die Reifenbreite 70 - Höhe/Breite Verhältnis in Prozent R - Radiale Bauart 13 - Durchmesser in Zoll Eine denkbare Alternative zu Winter-/Sommerreifen wären Allwetterreifen. Diese sind natürlich immer etwas ein Kompromiss was die Verzögerungs-/Bremsleistung angeht. Solange sie aber das "M&S" Zeichen tragen, sind diese voll wintertauglich. Ein 145/70R13 Allwetter- oder Winterreifen kostet ca. 50-60 Euro im Reifenhandel. Felgen gibt es dazu in einem ähnlichen Preisbereich. Sommerreifen gibt es bereits ab 40 Euro. Ich finde Allwetterreifen eine durchaus sinnvolle Variante, v.a. bei eher geringen km-Leistungen. Oder lässt ihr den Microlino im Winter einfach stehen und wartet auf besseres Wetter?
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  9. Hallo zusammen. Viele warten sehnsüchtig auf ihren Microlino. Zum Teil ja nicht nur Monate sondern Jahre. Jetzt wird er ausgeliefert. Die Produktionszahlen steigen und es werden wohl nicht alle Reservierer eine verbindliche Bestellung abgeben. Die Chancen sind also besser als auch schon, einen Microlino zu bekommen. 2023 sollen bis 5000 Stück produziert werden und ab Q4/2023 soll auch die Einstiegsversion verfügbar sein. Wir vertreiben uns hier im Wartesaal etwas die Zeit und so wird das Warten vielleicht etwas erträglicher. Wann habt ihr bestellt und wie kommt ihr ohne Microlino über die Runden?
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  10. Ich habe bei der Bezirkshauptmannschaft nachgefragt und kann das Auto auch aus Deutschland importieren. Da gibt es nur die österreichischen Neuwagensteuer zu beachten. Diese NOVA sollte aber für den Microlino ohnehin 0 betragen. Da werde ich beim Finanzamt ggfs. auch noch nachfragen
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  11. Ja, ich habe meinen Wohnsitz in Österreich, aber auch einen in Deutschland. Aktuell habe ich Versicherung nachgefragt. Der Microlino ist in Österreich noch unbekannt. Ich habe folgendes Angebot erhalten für einen "Renault", das aber lt. Angebot ident ist: Haftpflicht im Jahr: 38,94 (Steuer 0) Vollkasko in der besten Variante: 581,90 (300 Euro Selbstbehalt) Falls es 2023 die Förderung von 2022 noch einmal für Leichtkraftfahrzeuge von geben sollte 2022: E-Leichtfahrzeug (Klasse L2e, L5e, L6e, L7e) insgesamt 1.300 Euro pro Fahrzeug Dann wären das rechnerisch bei einem kalkulierten Wertverlust auf 15 Jahre von 1041 Euro 54% Kaskoanteil im Jahr. Ohne Förderung ist die Relation Kasko-Summe zum Wertverlust 1158 = 50% Also eher komplett sinnlos. Weitere Varianten : Vollkasko Standard wäre: 496,16€ Vollkasko Grundschutz: 418,44€ Teilkasko habe ich derzeit noch nicht angefragt. Angemeldet habe ich folgendes Wunschkennzeichen: TA-CHO 90 Kosten Wunschkennzeichen in Österreich = "Spende" an Verkehrsverein 200 Euro plus 14 Euro Antragsosten plus 14,30 für die normale Zulassung. Das Wunschkennzeichen läuft 15 Jahre und muss dann zu 214 Euro verlängert werden. https://www.oefin.at/kfz/wunschkennzeichen/ https://www.umweltfoerderung.at/privatpersonen/foerderungsaktion-e-mobilitaet-fuer-private-2022/navigator/fahrzeuge-ladeinfrastruktur-1/foerderungsaktion-e-mobilitaet-fuer-private-2022.html
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  12. Wir haben gerade für 3 Jahre abgeschlossen. 115€ pro Jahr halte ich für günstig. Sonst gehts bei Kleinwagen bei über 300€ pro Jahr los.
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  13. Der neue Microlino ist da. Aber wie gehe ich am besten vor, wenn ich den Kleinen reinigen möchte? In der Bedienungsanleitung steht dazu: "Gefahr durch Dampfstrahler und Hochdruckreiniger...kann durch eindringendes Wasse die elektrische Anlage beschädigt werden...Verwenden Sie niemals Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger...Wenden Sie niemals ein Waschprogramm mit Unterbodenwäsche an...". Wenn der Microlino allgemein nicht für die Waschstrasse geeignet ist, kann ich ihn dann in der DIY-Self Washbox waschen? Gemäss Rückfrage beim Microlino-Team gehen gewöhnliche Waschlanzen in Ordnung. Man sei diesbezüglich in der Kommunikation eher vorsichtig. Dazu kann man noch anmerken, dass ja auch Waschlanzen Lackschäden anrichten können wenn diese in kurzem Abstand mit 90 Grad Winkel auf die zu reinigende Stelle gehalten werden. Etwas Abstand und ein schräger Anspritzwinkel kann da sicher nicht schaden. Wie reinigt ihr den Microlino? Photo: Microlino in der Waschbox (er wurde dabei nicht gereinigt...)
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  14. Hallo und willkommen in der Microlino Community! Das ist eine interessante Option. Braucht es für die Förderung in AT nicht eine feste Wohn-/Geschaäftsadresse in Österreich? Entschuldige, ist natürlich eine etwas indiskrete Frage. Aber ich nehme an, du hast das geklärt. In DE ist man ja auch daran eine Förderung für Leichtelektrofahrzeuge zu erwirken. Soweit mit bekannt ist, arbeitet der BEM (Bundesverband Elektromobilität) an diesem Thema. Bezüglich Löschung des Accounts würde ich einfach das Microlino Team anschreiben. Allerdings würdest du dann wohl in der Warteliste ganz nach unten rücken. Je nachdem wann du in DE bestellt hast, könnte das eine längere Wartezeit von weit über einem Jahr bedeuten.
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  15. Vielen Dank für die Hilfe Bestellt ist er schon Viele Grüße
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  16. Ab heute finden die ersten Microlino Probefahrten statt. Hurra! Gerne möchten wir hier die Eindrücke sowie Fragen und Antworten sammeln. Kommentiert unten eure Eindrücke und/oder Fragen die ihr habt resp. die euch anlässlich der Probefahrt beantwortet wurden. Die Informationen stelle ich gerne nachfolgend gesammelt zur Verfügung. Let's get started! Gibt es Auslieferungsorte die Priorität haben? Wird zuerst in Meilen, Dübendorf, Bern, ... ausgeliefert? Sind schon alle Pioneer Fahrzeuge vergeben? Wird ein Ladekabel Typ 2 mitgeliefert? Werden dei Microlinos seitliche "Microlino" Kleber haben oder ohne ausgeliefert? Gibt es die Kleber optional? Welches Getriebe / Motor hat der Microlino Photo: Start frei für Probefahrten
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  17. Hallo Stefan, wir, wird ein Urban ! Aus der "Not" heraus, vor über 8 Wochen habe ich mit unserem eGo life eine B-Klasse zusammengeschoben - er hatte "natürlich" auch grün. Das Gutachten ergab Totalschaden - beim e.Go . Gruss Olaf
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  18. Danke für den Hinweis. Wir sind bisher ca. 7000 km durch Deutschland gefahren und konnten auf unseren Strecken stets unkompliziert tanken. Als Hilfestellung dafür dienet auch die H2 Mobility Karte auf der man seinen Wegstrecke von A nach B eintragen kann und die dann die entsprechenden Tankstellen anzeigt. DasBetanken ist für den Verbraucher sehr einfach und schnell. Leider gab es auch hier eine Preiserhöhung auf 13,85 Euro pro Liter. Da mein Fahrzeug bei moderater Fahrweise nur 0,6 l/100km benötigt, ist es noch erschwinglich. Grüße
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  19. Ich habe da mal was zusammengeschrieben … https://twikingfuture.blog/2022/11/06/ruckblick-feedback-der-community-zum-1-open-day/
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  20. Wichtigste Meldung: Wegen fehlender Finanzierung soll das Crowdfunding verlängert werden.
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  21. Auch wenn das in deinem Fall sehr ärgerlich ist solltest du nicht so pauschalisieren. So verkürzt ist die Aussage nun einfach einmal Unsinn. Ich war ganz normaler Mieter und es ging. Das war auch kein Premiumobjekt sondern eine 64 Quadratmeter drei Zimmer Wohnung in Hannover von 1962. Vermieter war eine Genossenschaft, die auch selber Elektroautos fährt. Von wohnen können wo man will kann da überhaupt gar keine Rede gewesen sein. Das klingt jetzt mehr nach eigener Yacht mit Helikopter. Es reicht ein williger Vermieter in Verbindung mit einem Stellplatz zu dem sich ohne zu hohen Aufwand Strom legen lässt. Hat ja keiner behauptet, dass das immer der Fall ist, aber dass man grundsätzlich reicher Eigenheimbesitzer sein muss, ist einfach falsch. Zumal ich ein Eigenheim auch nicht mit reich gleichsetzen würde. Nicht jede Immobilie ist ein Schloss am Starnberger See und oft gehört das Objekte auch mehr oder weniger der Bank. Wenn man zuverlässig beim Arbeitgeber laden kann und keinen zu weiten Weg hat, passt es ebenso. Selbst wenn beides nicht der Fall ist, könnte man sich immer noch mit öffentlichen Lademöglichkeiten durchschlagen. Das hängt dann allerdings sehr davon ab, was man für ein Auto hat und wie viel man fährt. Mit dem Tesla brauchte ich auch mit 50km am Arbeitstag in der Firma nicht allzu oft laden. Wobei ich zugeben muss, dass mich das auch massiv bremsen würde, aber völlig ausschließen würde ich es auch nicht. 2015 hatte ich schon mal Monate nur öffentlich geladen, ging auch. Jetzt mit Kleinkind hätte ich zugegeben dazu nicht allzu große Lust. Ich denke aber, dass in einigen Jahren Lademöglichkeiten beim Supermarkt Standard sein werden und man das dann auch als Laternenparker nebenbei erledigen kann während man die alltäglichen Besorgungen macht. Ginge bei mir im Ort inzwischen sogar, ich meine da wurden im Innenstadbereich DC Lader aufgestellt. Wären dann eben 200m zum Supermarkt. An der bisherigen 50m weiten Säule wöre es mit AC 11kW zu langsam, so lange kaufe ich nicht ein. 50kW würden reichen.
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  22. Hallo @Stefan Ich habe tatsächlich aufgehört die App voranzutreiben und sie abgeschaltet, nachdem einige Anbieter die Implementierung mit einem "kostenlos" Filter recht gut umgesetzt haben. Es gibt auch einfach immer weniger gute und kostenlose Lademöglichkeiten. Eine Zeit lang war es spassig, kostenlose Ladeorte zu "hunten", aber inzwischen nicht mehr.
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  23. Elon mag die polarisieren. Auch mag er gewisse Dinge etwas übertreiben. Es ist ihm jedoch anzurechnen, dass der in der Autobranche so einiges bewegt hat. Nicht nur weil seine Autos elektrisch fahren, sondern weil er auch bei Entwicklung, Software, Business Modell, usw. neue, und teils effizientere und umweltschonendere Wege gegangen ist. Evtl. wäre das auch ohne ihn passiert, aber wohl einfach später. Private Raumflüge sind sicher mit grossen Emissionen verbunden. Aber auch mit SpaceX hat Musk bei der Technik neue Masstäbe gesetzt und neue Möglichkeiten eröffnet. Wohin uns das führt, ist noch schwer vorzustellen. Aber das war es auch, als die ersten Menschen mit dem Fliegen begannen. Ich sehe da durchaus auch positive Aspekte. Ich erinnere mich an den Film "Who killed the electric car". https://de.wikipedia.org/wiki/Warum_das_Elektroauto_sterben_musste Stark beeindruckt davon, brachte es mich zu meinem ersten Elektrofahrzeug, dem TWIKE. Ich war damals ziemlich radikal eingestellt. Alles was grösser als ein Golf war, war für mich ein No Go! Ich wollte unbedingt etwas verändern. Heute sehe ich es etwas gelassener. E-Autos sind zwar nachhaltiger als Bisheriges. Aber für eine richtige Wende im positiven Sinne bräuchte es noch grössere Anstrengungen (Sichwort: Kreislauf-Wirtschaft, Car-Sharing), vor allem auch dann, wenn noch andere Bewohner dieser Erde mobil sein möchten. Insofern freue mich an E-Auto Nutzern die einen Beitrag leisten, auch wenn er je nach Fahrzeugwahl und Einsatz überschaubar bleibt. Wie Tesla auch, will auch Sono Motors neue Wege gehen. Das finde ich unterstützungswert und nötig. Sind sie erfolgreich, wird auch dies wieder ein Teil der Automobillandschaft nachhaltiger machen. Wäre schön wenn es klappt. Die E-Mobilität hat grosses Potenzial. Ich hoffe wir wissen es richtig zu nutzen.
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  24. Ich bin ein Neuling hier auf "Elektroauto" und bitte um Verständnis wenn ich Fehler mache. Sagt es mir, damit ich diese Fehler beheben kann. Danke
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  25. Sehe ich auch so. Ein Auto aus Fernost ist für mich keine Option. Wenn schon nicht in Deutschland, dann sollte es zumindest in der EU gefertigt werden. Bisher habe ich noch keine Informationen gefunden, wieviel Kilometer die einzelnen Funktionskomponenten (Antrieb, Fahrwerksteile und Batterie) des Sion bisher in den Testfahrzeugen erreicht haben. Hast Du hierzu irgendwelche Infos? Die L7e-Fahrzeuge finde ich als Zweitwagen auch super. Mittlerweile sind ja auch die Reichweiten mit >150km und die Ausstattung ausreichend. Mit 85km/h kann ich jedoch entspannt keine Bundesstraße fahren. Da wird man sogar von den LKWs bedrängt. Daher leider keine Option, obwohl das Konzept klasse ist.
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  26. Ich sehe die größte Herausforderung für SonoMotors darin, dass sie bei den aktuellen Entwicklungen auf dem Beschaffungsmarkt die Herstellkosten halten können bzw. überhaupt an die Teile kommen. Die EU ist, auch Dank unserer Vorgängerregierung, generell hinsichtlich Rohstoffe (Stichwort: seltene Erden) und Elektronikkomponenten völlig abgehängt. Daher bieten die „deutschen“ Autobauer momentan ja nur noch die margenoptimierten und ökologisch völlig unsinnigen SUVs mit ihren hunderttausend Komfortfunktionen an. Ich habe mir den Sion reserviert, da er echt das Zeug zu einem vernünftigen „Volkswagen“ hat und drück SonoMotors weiterhin die Daumen!
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  27. Hier hab ich nen ganz guten Vergleich gefunden wer wieviel zahlt https://einfacheauto.de/thg-quoten
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  28. Erster Arbeitstag mit dem e-C4, ich bin betont sparsam gefahren. 51km, davon 40 Autobahn, maximal 100km/h - ergab 11,2kWh/100km Das ist so etwa wie auch zuvor mit dem Model 3, minimal dr0ber. Fängt doch schon mal gut an. Tachostand 250km.
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  29. Da bin ich skeptisch, habe schon zu viele heiß gewordene Schuko Dosen gesehen. Ich habe mit der Green ab vier Jahre lang den Zoe geladen, das funktionierte soweit auch ganz gut. Bei der Hausinstallation der damaligen Mietwohnung war nicht mehr drin. Bei unserem neuen Citroën ec4 ist jetzt auch ein 3,6 kW Ladekabel für green up dabei, das gab es für 90 € Aufpreis. Macht für mich jetzt aber wieder Sinn, weil wir jetzt ein Haus mit Photovoltaikanlage haben. Eine dreiphasige Wallbox habe ich noch gar nicht, weil ich außerdem auch noch bei der Firma gratis laden kann und wenn ich eine Wallbox kaufe würde ich ganz gerne solarüberschuss laden, weiß aber noch nicht, was da das Richtige wäre. Von daher wieder green up.
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  30. Soweit ich weiss, kommen die Kleber nicht drauf. Ansonsten wäre es wohl auch recht einfach diese zu entfernen. Werde nochmals nachfragen wenn ich eine Glegenheit habe. Habe die Frage dem obigen Fragepool hinzugefügt. Viele E-Grüsse
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  31. Hallo Stefan, bei deiner Probefahrt hat der silberne und mintgrüne Micolino seitlich die Microlino Aufkleber. Nur der dunkelblaue Pionier war zum Glück nicht verklebt. Kannst du mal fragen ob die Aufkleber serienmäßig drauf kommen, das fände ich persönlich nicht so toll. Danke! Wäre gerne auch dabei, aber 300km von D sind einfach zu viel. Aber ich kauf ihn auch ohne Probefahrt, hab ich bei meinen zwei Fiat 500e aus USA auch gemacht. Viele Grüße, Volker
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  32. Verwendet werden Lithium-Ionen Batterien mit NMC/NCA Zellchemie wie sie bei vielen anderen E-Autos auch verwendet wird. Den Microlino gibt es in drei Batteriegrössen: 6 kWh (Urban und Dolce Version) 10.5 kWh (Urban, Dolce, Competizione Version) 14 kWh (Dolce und Competizione Version) Die Dolce Version ist das damit das einzige Modell welches alle drei Batteriegrössen bietet. Vielleicht magst du dich nun fragen, welche Batteriegrösse passend für deinen Anwendungsfall ist. Ich versuche dir hier einige Beispiele aus langjähriger Praxis (mit anderen E-Fahrzeugen) zu geben. Wie sind deine Erfahrungen dazu? Welche Batteriekapazität würdest du für welchen Fall empfehlen? Zuerst ein kleines Vorwort. Batterien in E-Autos - Anfangs oft zu klein - heute oftmals zu gross Viele E-Autos (ZOE, Leaf, e-Golf, BMW i3) die Anfang der 10er Jahre hergestellt wurden, bessassen noch Batterien mit Kapazitäten von 20-30 kWh. Damit waren Strecken ohne Nachladen von 100-150km möglich. Für den Alltag oft genügend, waren für längere Strecken mehrere Nachladungen nötig. Das Thema Reichweite war damit einer der grössten Kritikpunke am E-Auto. Und heute? Batteriekapazitäten von 60-100 kWh sind bei vielen neuen Modellen üblich. Sie bieten Reichweiten von 300-400km. Das sind tolle Werte und das Thema Reichweite ist damit vom Tisch. Es lohnt sich jedoch genau zu überlegen, ob eine grosse Batterie auch tatsächlich Sinn ergibt. Ich stelle aktuell fest, dass heute gerne in viel Reichweite investiert wird, ohne dies jedoch wirklich regelmässig zu nutzen. Erfahren konnte ich dies auch selber. Waren die 22 kWh meiner ZOE oftmals etwas einschränkend (vor allem an Wochenendausflügen), so war die Batteriekapazität des darauffolgenden Tesla Model 3 LR mit 75 kWh sehr üppig und selten voll genutzt. Die richtige Batteriegrösse für deinen Microlino wählen 6 kWh Batterie: Der Microlino verbraucht im Schnitt ca. 7 kWh auf eine Strecke von 100 km. Das ist rund ein Drittel (je nach Fahrzeug etwa die Hälfte) eines e-PKW. das ist ein sehr guter Wert. Mit der 6 kWh Batterie sind damit gemäss Microlino 91 km Reichweite möglich. Im Winter mit Heizung und evtl. kalter Batterie vermutlich auch weniger. Ebenfalls sollte man daran denken, dass eine Batterie oftmals nicht ganz leergefahren wird, d.h. es verbleibt eine Restreichweite. Zwar gewöhnt man sich mit einem E-Auto daran nur noch wenige Restkilometer Reichweite zu haben (sofern am Ziel eine Steckdose verfügbar ist), aber eine Restanzeige von ca. 10% ist ganz angenehm. Heisst dann aber auch, dass die Strecken ca. 80km nicht überschreiten sollten. Auch lohnt es sich die Alterung der Batterie einzubeziehen. Microlino bietet für die Batterie eine Garantie von 6 Jahren. Bis zu welcher Restkapazität diese Garantie gilt, ist mir bislang nicht bekannt. In der Branche üblich sind 70-75%. Obwohl heutige Batterien meist auch nach 6 Jahren von diesem Limit ein gutes Stück entfernt sind, sollte man diesen Aspekt bei längerer Nutzung einberechnen. Mit einer Reduktion von 10% nach drei Jahren ist man wohl auf der sehr sicheren Seite. Fazit: Kombiniert man Alterung, Winter und verbleibende Restkapazität am Ziel, so verbleiben langfristig, falls alle Faktoren zutreffen, eine Reichweite von ca. 60-70km. Für die tägliche Pendlerstrecke und Besorgungen in der näheren Umgebung ist das oftmals ausreichend. Übersteigen die täglichen Strecken diesen Wert, sollte man sich an der grösseren Batterie orientieren. Für gelegentliche Wochenendausflüge ist diese Variante meines Erachtens desshalb nicht zu empfehlen. 10.5 kWh Batterie: Ist die tägliche Wegstrecke über 60km und möchte man am Wochenende auch mal Einweg-Strecken von über 100km zurücklegen, dann ist die mittlere Batteriegrösse mit 10.5 kWh eine gute Option. Gemäss Microlino lassen sich damit Reichweiten von bis zu 177 km realisieren. Auch für diese Variante gilt: Batterietemperatur, Alter und Heizung werden die Reichweite reduzieren. Gut 100km sollten aber auch auf lange Sicht und in fast jedem Szenario zu schaffen sein. Hinzu kommt, viele werden wohl bei Strecken von über 100 km auf ein anderes Fahrzeug umsteigen (Zug, PKW). Fazit: Diese Grösse dürfte die Anwendungsfälle der meisten Nutzer (auch auf längere Sicht) komfortabel erfüllen. Auch bei älteren Microlinos dürfte mit dieser Variante noch genügend Kapazität vorhanden sein um attraktiv zu bleiben. 14.5 kWh Batterie Wer also braucht die Long Range Batterie mit 14.5 kWh? Ich vermute, dass die verfügbare Reichweite nur von einer kleineren Gruppe wirklich regelmässig genutzt würde. Sie bietet vor allem den Luxus nicht so oft nachladen zu müssen und auch mal längere Ausflüge entspannt angehen zu lassen. Wer neben dem Microlino kein weiteres Auto besitzt, aber trotzdem gerne individuell mal auf Entdeckungstour geht, wird mit der grössten Batterie sicher sehr zufrieden sein. Daher geht meine Empfehlung für diese Batterievariante vor allem an eingefleischte Microlino Fans die gerne auch mal längere Fahrten oder Touren mit dem Microlino unternehmen. Welche Batterievariante findest du für welchen Zweck sinnvoll? Gibt es weitere Aspekte die bei dieser Entscheidung relevant sind? Wie hast du dich entschieden? Ist grösser immer besser?
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  33. Eine sehr gute Zusammenfassung, Danke! Ich selber hatte früher einen Ioniq mit 28kwh Batterie und nun einen Ioniq 5 mit 72kwh Batterie. Im Alltag sind mir die 72kwh eigentlich zuviel, ich habe aber einen Vorteil festgestellt. Ich lade immer über Solar soweit es geht und mit einer grösseren Batterie kann man besser "Durststrecken" überbrücken. Mit meiner 28kwh musste ich besonders in der dunklen Jahreszeit oftmals Strom vom Netz beziehen, da der Akku nach ein paar Tagen Regen/Schnee leer war, mit der 72kwh Batterie kam dies seit September nicht einmal vor. Wir sprechen hier jedoch nicht von viel, aber mich nervte es jedes mal wenn ich Strom vom Netz ziehen musste.
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  34. Der Microlino ist ein zweisitziges Elektrofahrzeug der Klasse L7e. Die Markteinführung ist für Ende 2021 geplant. Das Microlino Projekt wird unter der Regie der Schweizer Familie Ouboter entwickelt welche bereits die sehr erfolgreichen Micro Tretroller hervorbrachten. Für die Produktion gründete man zusammen mit Partner CECOMP das Unternehmen Microlino Italia. Es wird für die Produktion des Microlino zuständig sein. Du hast Fragen zum Microlino? Besuche unser Microlino Support Forum.
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  35. Als unser lokaler Energieversorger nur ausweichend antwortete, wann er denn endlich sein Kohlekraftwerk in Heilbronn abschalten werde, haben wir uns entschlossen, unsere 20 Jahe alte PV-Anlage, die am 1.1.2021 aus der Förderung fällt, auf Inselbetrieb umzurüsten. Nach unserer Milchmädchen-Rechnung kostet das etwa 12.000 €, aber dann ist unsere persönliche Energiewende ein für alle Mal geschafft.
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