Jump to content

Blogs

Ausgewählte Einträge

  • Stefan

    Die Top 5 Community-Funktionen die du kennen solltest

    Von Stefan

    Das volle Potential unserer EV Support Community lässt sich vor allem als eingeloggtes Mitglied nutzen. Wir stellen dir die 5 wichtigsten Funktionen vor. 1. Bilder einfügen Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Das Einfügen von Bildern ist einfach und es gibt mehrere Möglichkeiten. Zum Beispiel mit «Copy & Paste». Auch möglich ist das Auswählen von Dateien auf dem lokalen Rechner um sie dann hochzuladen und einzufügen. «Drag & Drop» ist ebenfalls möglich. Das Bild ist zu gross oder
    • 0 Kommentare
    • 432 x angesehen

Unsere Community Blogs

  1. Heute war ich wieder einmal als passionierter “Hobby E-Auto Tester” für die EV Community unterwegs. Die kompakten und effizienten EVs stehen bei mir meist oben auf der Liste, so auch der ultra-kompakte Microlino. Seit der moderne „Bubble Car“ 2016 einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt wurde, verfolge ich dessen Entwicklung und schreibe darüber in der stetig wachsenden Microlino Community

    This is not a car!
    ...titelt der Hersteller, denn der Microlino gehört zur Kategorie der L7e Leicht-Elektrofahrzeuge und ist damit nicht vergleichbar mit einem Personenwagen im Kleinstwagen-Segment. L7e Fahrzeuge dürfen leer (ohne Batterien) max. 450 kg wiegen und haben ein max. Nutzleistung von 15kW. Die Höchstgeschwindigkeit ist limitiert auf 90 km/h.

    Der getestete Microlino der Pioneer-Edition hat eine 10.5 kWh Batterie (netto 10 kWh) und kostet 20‘990 Euro. Die Einstiegsvariante „Urban“ (14‘990 Euro) wird im Q4 2023 auf den Markt kommen.

    Photo: Welcher darf es denn sein? Vor dem Microlino Hauptsitz. 

    IMG_2557-Microlino-testfahrt-L7e-Leichtelektrofahrzeug-1000x750.jpeg

    Bedienung & Ausstattung
    Die Anzahl Knöpfe und Regler ist überschaubar. Das macht die Bedienung des Microlino zum Kinderspiel. Öffnen/Schließen erfolgt über eine Zentralverriegelung. Dies geschieht entweder mechanisch, oder per Fernbedienung mit dem Fahrzeugschlüssel. Dieser wird auch für das Einschalten des Microlino verwendet. Ist das System nach ein paar Sekunden hochgefahren, kann per per Drehknopf von der Stellung N auf D geschaltet werden. Und schon geht es los!

    Banner Microlino Community

    Die Lüftung wird über das zentrale Bedienelement eingeschaltet. Um diese wieder auszuschalten, müssen zuerst die zwei nächsten Lüftungsstufen durchgeschaltet werden, erst beim vierten Drücken auf das Lüftungssymbol stellt diese ab. Mit Wischen zur Seite können weitere Funktionen angewählt werden, z.B. Heizung, das Öffnen der Heckklappe und die Innenbeleuchtung. Im Menu Einstellungen kann u.a. auch die Darstellung der Displayanzeige ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen Rundinstrumente oder eine digitale Anzeige.

    Türen, Seitenfenster, Ladeklappe, Heckklappe, Schiebedach – das alles lässt sich sauber öffnen und verschließen. Sehr schön gelöst ist der Soft-Close und Öffnungs-Mechanismus der Fronttüre. Zwar braucht es bei den ersten paar Türschließungen etwas Übung, um die richtige Dosis Zugkraft beim Zuziehen der Türe zu finden. Hat man es aber einmal raus, dann lässt sie sich sehr elegant verschließen.

    Die Ausstattung ist auf das Wichtige beschränkt, aber sie macht durchaus einen wertigen Eindruck, inklusive ansprechendem Design. Praktisch sind auch die vielen Ablagefächer und die USB Anschlüsse. Dank Mobiltelefon und Bluetooth Lautsprecher ist auch für das Infotainment gesorgt. Alle Einstellungen sind vom Fahrersitz problemlos erreichbar.

    Photo: Da ist noch Platz im Carport...

    IMG_2561-Microlino-Carport-Platz-1000x750.jpeg

    Motor und Leistung

    Der 12.5 kW Motor beschleunigt den Microlino zügig, sodass man im Alltagsverkehr dynamisch mithalten kann. In der Ebene beschleunigt er auch jenseits der 50 km/h-Marke weiter, wenn auch etwas langsamer, aber immer noch ausreichend um auch auf Strecken mit 80 km/h Tempolimit mithalten zu können. Bis 50 km/h zieht er auch am Berg gut durch. Je nach Anstieg ist dann bei ca. 55-65 km/h Schluss. Bei kurviger Bergfahrt ist das kaum ein Problem, da bei diesem Tempo schon die nächste Kurve mit Temporeduktion kommt. Einzig bei längeren geraden Anstiegen mit Tempolimits jenseits der 60 km/h Grenze muss er sich geschlagen geben. Für die meisten Fahrprofile ist die Leistung jedoch wirklich ausreichend und im Bereich 0-50 km/h kommt sogar Sport- oder Kart-Feeling auf. Wer dann doch einmal etwas mehr Power benötigt, der kann den Sport Mode (Raketenknopf)  🚀 zuschalten. Damit beschleunigt der Microlino im unteren Geschwindigkeitsbereich noch etwas spritziger.

    Photo: Kurven und Steigungen für den Microlino

    IMG_2574-Microlino-Berge-Fernsicht-Test- Batterie-1000x750.jpeg

    Verbrauch
    Auf dem ersten Streckenabschnitt von 26km, konnte ich basierend auf der Netto-Kapazität der Batterie von 10 kWh, einen Verbrauch von knapp unter 7 kWh errechnen. Dies bei Außentemperaturen von ca. 10° Grad Celsius und vermutlich ähnlichen Zelltemperaturen. Die Hälfte davon war City-Verkehr und der Rest in der Agglomeration, u.a. mit kürzeren Steigungen sowie 80 km/h - Abschnitten die ich mit voller Leistung gefahren bin. Effizienz pur!

    Auch beim Laden arbeitet der Microlino effizient. Beim Nachladen von 20% der Kapazität, registrierte der Stromzähler 0.2 kWh Mehrverbrauch. Hochgerechnet entspricht dies einem Ladeverlust von etwa 10 %. Ein durchaus guter Wert!

    Fahrwerk & Bremsen

    Das Fahrwerk ist recht straff ausgelegt. Trotzdem schluckt es Bodenunebenheiten erstaunlich gut. Damit lässt sich arbeiten. Ecken und Kurven lassen sich gut und präzise fahren. Der Spaßfaktor ist entsprechend hoch! Es erinnert mich zeitweise an einen Elektro Go-Kart. Die Abstimmung der Federung bezüglich Gewicht und Motorleistung scheint mir sehr gelungen.

    Die Bremsen mögen sich zu Beginn etwas hart anfühlen, aber daran gewöhnt man sich schnell. Vorne und hinten sorgen Scheibenbremsen für die nötige Verzögerung. Ein ABS oder ESP hat der Microlino nicht. Vielleicht kommt ein ABS in einer zukünftigen Version?

    Laden
    Geladen habe ich mit einem üblichen Typ 2 Kabel welches eine Ladeleistung von 2.3 kW ermöglicht. Praktisch: Während des Ladens darf auch die Lüftung, respektive Heizung, laufen. Das Laden ist praktisch geräuschlos und das Display im Innern des Fahrzeuges zeigt während des Ladevorgangs den aktuellen Ladezustand (SoC) an.

    Photo: Auf dem Ratenpass beim Laden

    IMG_2577_Microlino-Test-Oktober-2022-ratenpass-1000x750.jpeg

    Bei längerer Nichtbenutzung des Microlino empfiehlt der Hersteller, die Antriebsbatterie auf mindestens 80% SoC zu laden. So ist sichergestellt, dass die Antriebsbatterie nicht tiefentladen wird.

    Photo: Ladeanzeige des Microlino

    IMG_2560-Microlino-beim-laden-1000x750.jpeg

    Komfort

    Der Komfort ist für ein solches Kleinstfahrzeug der L7e Kategorie gut. Das ist vor allem auch den Sitzen zuzuordnen. Diese vermitteln einen angenehmen Sitzkomfort und in der Pioneer-Edition konnten diese mit guter Verarbeitung überzeugen. Die Federung ist ebenfalls gut abgestimmt und verarbeitet Straßenunebenheiten erstaunlich gut! Und: Mit eingeschalteter Heizung wird wohl auch im Winter niemand frieren müssen. Die Platzverhältnisse sind auch für größere Menschen gut. Es gibt genügend Bein- und Kopffreiheit. Mit meinen 1.85m hatte ich nie das Gefühl, eingeengt zu sein.

    Wer noch nie in einem L7e-Fahrzeug gefahren ist, dem wird die höhere Geräuschpegel im Inneren des Fahrzeuges auffallen. Der wird vor allem beim Beschleunigen stärker. Bei konstant 80 km/h und gleichbleibender Leistung ist es dann wieder etwas ruhiger. Das Problem sei aber erkannt und man arbeite an Optimierungen, so der Hersteller.

    Ventilation und Heizung

    Ventilation und Heizung ist nicht nur für den Komfort von zentraler Bedeutung, sondern auch um die Scheiben bei feuchtem Wetter freihalten zu können. Die Heckscheibe ist elektrisch beheizt und somit ist nach hinten jederzeit eine klare Sicht gewährleistet. Vorne gibt es an der Scheibe zwei Lüftungsdüsen. Schaltet man die Lüftung ein (dreistufig), so kommt bereits in der ersten Stufe ordentlich Luft. Wird zusätzlich die PTC-Heizung zugeschaltet (Leistung 1.8 kW) wird es im Innern in kurzer Zeit angenehm warm. Zwei weitere Lüftungsdüsen links und rechts, ungefähr auf Kniehöhe, erlauben zudem den Luftstrom Richtung Seitenscheiben zu lenken. So sollten auch diese jederzeit frei bleiben. Am zentralen Bedienelement mit Touch-Control gibt es zusätzlich noch die Option Frontscheibenheizung/Lüftung. Damit wird das Gebläse auf die höchste Stufe geschaltet sowie die Heizung zugeschaltet.

    Am Testtag war es sehr freundliches Wetter und so konnte ich nur am Morgen beim Losfahren bei 12 Grad Celsius die Leistung des Systems etwas antesten. Mein Gefühl sagt mir aber, dass die Gebläse- und Heizleistung auch bei schlechteren Bedingungen einen guten Job machen wird.

    Im Weiteren kommt der Microlino mit einem eingebauten Pollenfilter. Auch bei abgestellter Lüftung strömt immer etwas Außenluft in das Fahrzeuginnere. Bei höheren Geschwindigkeiten entsprechend mehr als bei langsamer Fahrt. Da der ideale Einsatzort die Stadt ist, würde ich mir an dieser Stelle zusätzlich einen Aktivkohlefilter und/oder eine Umluftfunktion wünschen.

    Photo: Pollenfilter und Sicherungen vorne in der Tür

    IMG_2593-Pollenfilter-Microlino-1000x750.jpeg

    Für wen ist der Microlino geeignet?

    Das Fahrzeug kann ein Autoersatz sein, ohne dabei große Komforteinbussen in Kauf nehmen zu müssen. Nicht nur das, wer keine großen Lasten transportieren muss, oft alleine oder manchmal nur zu zweit alltägliche Besorgungen in der Agglomeration oder Stadt besorgen muss, der wird mit dem praktischen Wägelchen viel Freude haben und kaum noch einem PKW benötigen sofern für Fernfahrten auf Eisenbahn oder Car-Sharing ausgewichen werden kann. Der Microlino eignet sich aber auch bestens für Unternehmen die ihr Fahrzeug als Marketing-Instrument sehen (siehe Smart).

    Fazit
    Mit dem elektrisch angetriebenen Microlino hat die Familie Ouboter ein sinnvolles Kleinstfahrzeug auf den Markt gebracht, welches viele heutige Mobilitätsbedürfnisse abdeckt. Vor allem aber wird es die Micro-Mobilität und Elektro-Leichtfahrzeuge sichtbarer machen, und damit den Wandel zu einer nachhaltigeren Mobilität unterstützen. Der Microlino beweist, dass dabei der Spaß nicht zu kurz kommen muss.

    IMG_2597-Microlino-Test-Erfahrungen-Zurich-See-1000x750.jpeg

    Zum Autor
    Stefan ist seit 13 Jahren elektrisch mobil und konnte in dieser Zeit Erfahrungen mit verschiedensten EVs (von Leichtelektromobilen bis Tesla) sammeln.

  2. E-Auto-Batterie (Akku)

    Wie funktionieren eigentlich Batterien, speziell Lithium-Ionen-Batterien bzw. Akkus? Hier ein paar leicht verständliche Erklärungen.

    Gastbeitrag

    In heutigen Elektroautos werden Lithium-Ionen-Batterie verwendet. Diese  zeichnen sich durch eine hohe Kapazität wie auch Leistung aus. Sie haben  mit den sonst in Autos verbauten Batterien nur gemeinsam, dass sie  chemische Prozesse verwenden, um Strom freizusetzen. Eine Autobatterie  eines Autos mit Verbrennungsmotor ist eine Blei-Säure-Batterie. Sie hat  eine geringere Leistung und Kapazität als ein Lithium-Ionen-Akku.

    EXIDE-Batterie

    Bild von der EXIDE Batterie ebenfalls entnommen von autodoc.de

    Das Prinzip bei der Lithium-Ionen-Batterie besteht darin, dass sich die Elektronen bewegen, indem ein Potentialunterschied zwischen zwei Elektroden erzeugt wird. Dabei handelt es sich um eine negative und eine positive Elektrode, die in eine leitfähige ionische Flüssigkeit eingetaucht sind. Diese Flüssigkeit wird Elektrolyt genannt.

    Wenn die Batterie ein Gerät mit Strom versorgt, werden die in der negativen Elektrode angesammelten Elektronen über den externen Stromkreis freigesetzt. Sie wollen nämlich aufgrund des Potentialunterschiedes zur positiven Elektrode wandern. Die Nutzung des Stromes ist die Entladephase. Umgekehrt, wenn die Batterie geladen wird, sendet die vom Ladegerät gelieferte Energie die Elektronen von der positiven Elektrode zurück zur negativen Elektrode.

    Die verschiedenen Batterietypen unterscheiden sich durch Ionentypen, Elektrodenmaterialien und die dazugehörigen Elektrolyte. Die 12-Volt-Blei-Säure-Batterie, die beispielsweise traditionell zum Antreiben des Anlassers eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor verwendet wird, basiert auf einem Elektrolyten, der Bleiionen und Elektroden enthält, die auf Blei basieren. Der Lithium-Ionen-Akku verwendet dagegen Lithium-Ionen (Li+): daher der Name dieser Technologie.

    Eine Lithium-Ionen-Batterie, die in einem Auto verbaut wird, besteht aus mehreren einzelnen Batterieeinheiten (Zellen), die dann miteinander verbunden werden und über eine Steuereinheit überwacht werden. Dabei bestimmen die Anzahl der Zellen, die Größe der einzelnen Zellen und ihre Anordnung sowohl die von der Batterie gelieferte Spannung als auch ihre Kapazität, also die Menge an Strom, die sie insgesamt speichern kann. In der Regel wird die Kapazität in Wattstunden (Wh) oder in der Automobilindustrie in Kilowattstunden (kWh) angegeben.

    Die Eigenschaften einer Lithium-Ionen-Batterie

    Lithium-Ionen-Akkus sind in der Unterhaltungselektronik (Telefone, Laptops) ebenso zu finden wie in Elektroautos. Der Hauptgrund für diesen großen Erfolg liegt im Wesentlichen in der hohen Speicherdichte, die die Lithium-Ionen-Technologie ermöglicht.

    Bei der Dichte handelt es sich um Verhältnis zwischen der von der Batterie angebotenen Speicherkapazität und ihrer Masse oder ihrem Gewicht. Zum Vergleich: Eine Lithium-Ionen-Batterie bietet eine Dichte von etwa 300 bis 500 Wattstunden pro Kilogramm. Sie kann damit etwa zehnmal mehr Energie als eine Blei-Säure-Batterie speichern.

    Während derzeit die potenzielle Entwicklung von Innovationen wie der Festkörperbatterie verfolgt wird, stellt die Lithium-Ionen-Technologie aktuell den besten Kompromiss zwischen Kapazität, Volumen und Masse im Bereich der Elektromobilität dar. Sie bietet Hochspannung, einfaches Aufladen und Langlebigkeit. So kann diese in Nutzungsszenarien eingesetzt werden, die sich während des gesamten Lebenszyklus im Einklang mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ergänzen.

    The post Wie funktioniert eine Batterie für ein Elektroauto? appeared first on Elektroauto Renault ZOE - Elektromobilität im Alltag.

    Originalartikel anzeigen

  3. Der aktuelle Newsletter konkretisiert die Frage nach Reparaturmöglichkeiten für den Sion:

    Sono Motors und Bosch Automotive Aftermarket  besiegeln langfristige europaweite Partnerschaft

    • Der in München ansässige Solar-Mobility-OEM Sono Motors und das deutsche Traditionsunternehmen Bosch arbeiten zukünftig bei Wartung und Reparaturen des Sion im Rahmen des Werkstattkonzepts Bosch Car Service zusammen.
       
    • Während der Launch-Phase in Deutschland werden 50 Bosch Car Services als autorisierte Servicestützpunkte für den Sion, das Solar-Elektroauto von Sono Motors, geschult und qualifiziert. Zahlreiche weitere europäische Länder werden im anschließenden Roll-out folgen.
       
    • Zudem macht Sono Motors das Sion-Handbuch in reduziertem Umfang für alle rund 22.000 freien deutschen Werkstätten zugänglich.

    Die ganze Pressemitteilung hier zum Nachlesen

    Auch wenn man bei der Reparatur gerne mal selbst Hand anlegt und das Dank des ausführlichen Handbuchs keine größeren Probleme aufwerfen sollte, so ist der Service für den Sion mit dieser Partnerschaft auf solide Beine gestellt. Vor Allem wenn es um die Bereiche geht, an denen man ohne Fachkenntnis gar nicht selbst aktiv werden darf: die Hochvolt-Elektronik.
    Gute Nachrichten also und ein Schritt näher zur Realisierung des lang erwarteten Sion.

    Gesamten Artikel anzeigen

  4. Schon jetzt ist klar, das Jahr 2022 wird für Leichtelektromobile ein gutes Jahr. Nach längerer Pause rollt mit dem Microlino endlich wieder ein neues Elektrofahrzeug in der L7e Kategorie an den Start.

    Eine Community für den Microlino

    Der Microlino erfreut sich seit seiner Vorstellung im Jahre 2016 einer großen Beliebtheit. Zwischenzeitlich sollen schon über 24’000 Reservationen eingegangen sein. Als langjähriger Unterstützer von Leichtelektrofahrzeugen und effizienter batterieelektrischer Antriebe freut es mich und die elektroauto.community umso mehr, wenn mit der Markteinführung die ersten Microlino Fahrer:innen unser Microlino Forum beleben. Mit Bestimmtheit wird es viele interessante Themen und Fragen geben über die sich Fahrer:innen und Interessenten untereinander austauschen möchten.

    Unser Microlino Forum ist kein offizielles Forum des Herstellers. Wenn wir jedoch Interessenten und Fahrer:innen Fragen beantworten und Unterstützung bieten können, und damit den Hersteller etwas entlasten und unterstützen können, so machen wir das gerne. 

    Mein Ansporn: Ich finde, viele Fahrzeuge sind heute für ihren Zweck überdimensioniert. Kleinere und effiziente Fahrzeuge empfinde ich daher oftmals als interessanter und passender. Der Microlino wird daher mit Sicherheit auch weiterhin mein Interesse erwecken und ich werde die Microlino Community wo ich kann gerne unterstützen und auch weiterentwickeln. (Unten: Screenshot des Microlino Forum)

    screenshot-micronlino-forum-community-1000x663.png


    Wieso kein eigenes Microlino Forum?
    Der Betrieb einer Online Community braucht Zeit und Ressourcen. Mit der elektroauto.community haben wir bereits eine top-moderne Community Plattform welche die vielfältigen Anforderungen an ein Forum für den Austausch bereits sehr gut erfüllt. Auch ist diese beliebig ausbaubar und weitere Microlino Unterforen können bei Bedarf jederzeit hinzugefügt werden. Mitgliedern bietet sich zudem die Möglichkeit sich unkompliziert in anderen Bereichen der Elektromobilität auszutauschen. Würdest du trotz allem dennoch ein Microlino Forum mit eigenständiger Domain begrüßen? Was wären die stärksten Argumente dafür/dagegen? Lass es uns wissen!

    Microlino – this is not a car!
    ...so der Hersteller. Das ist natürlich richtig, denn als Fahrzeug der Leichtkraftfahrzeugklasse L7e ordnet sich ein Microlino zwischen herkömmlichem PKW und motorisiertes Zweirad ein. Ist daher die elektroauto.community nicht eher für „richtige“ Elektroautos?

    Auf den ersten Blick könnte man das meinen. Allerdings sehen wir den Begriff „Elektroauto“ nicht so eng wie der Gesetzgeber. Und zugegeben: Wenn passendere Domainnamen verfügbar gewesen wären, so müssten wir uns diese Frage evtl. nicht stellen. Da für Elektrofahrzeuge Leichtbau und Effizienzjedoch eine wichtige Rolle einnehmen, so sehen wir gerade auch den L7e-Bereich als zentrales Element unserer EV-Community. Also bitte gerne mehr davon!


    Top Funktionen für das Microlino Forum

    Das Forum für den Microlino wird von den gleichen Funktionalitäten profitieren wie andere Community-Bereiche. Zu Beginn werden wir mit einem einzigen Forum starten um die Themen nicht allzu sehr zu zerstreuen. Bei zunehmenden Aktivitäten können dann jederzeit Unterforen, z.B. für Batterie & Antrieb, Infotainment & Bedienung und z.B. Ausstattung o.ä. hinzugefügt werden. Wie du die Community bequem und effizient nutzen kannst, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst: Die Top 5 Community Funktionen die du kennen solltest 

    Wo fährst du deinen Microlino und wie soll er dich in deinem Alltag begleiten?

    Schreibe es uns im neuen Microlino Forum. Du bist noch nicht Mitglied? Erstelle jetzt einen kostenlosen Mitglieder Account und schreibe Kommentare, Beiträge und u.v.m. See you there! 👋

    • 1
      Eintrag
    • 0
      Kommentare
    • 733
      x angesehen

    Kürzliche Einträge

    NachhaltigBewegt.de
    Neuster Eintrag

    Gerade erst hat die Bundesregierung in Deutschland ein kräftiges Konjunkturpaket beschlossen. Insgesamt 9.000 statt der bisher schon immensen 6.000 Euro sollen Käufer von Elektro-Autos erhalten. Und doch stehen viele Autofahrer der Elektromobilität skeptisch gegenüber. Das Hauptargument: Die Reichweite sei noch zu gering. Das Phänomen hat einen Namen – Reichweitenangst. Was ist dran?

     

    Der erste Anlauf

    Für Elektromobilität habe ich mich schon seit vielen Jahren interessiert. Vor gut dreieinhalb Jahren war nach Ablauf eines Leasing-Vertrags ein neues Fahrzeug fällig. Damals hat mir der Hyundai IONIQ Elektro sehr gut gefallen. Tesla war für mich zwar der absolute Favorit. Doch das Tesla Model 3 war noch nicht auf dem Markt und ein Model S bewegte sich außerhalb meiner Preisklasse.

    Der IONIQ war dann auch das erste Elektro-Fahrzeug, das ich nach gut 15 Jahren in Verbrennern probegefahren bin. Ich war sofort begeistert: Tolle Ausstattung, gute Verarbeitung, angenehmes Fahrgefühl. So leise. Und dieses Drehmoment bei jeder Geschwindigkeit!

    Doch: Was ist mit der Reichweite? Auf die Herstellerangabe kann man ja eh nichts geben. Ob das realitätsnähere WLTP– oder das alte NEFZ-Verfahren – die Werte werden unter idealen Bedingungen ermittelt und sind in der Realität praktisch nie erreichbar. Das gilt für E-Autos genauso wie für Autos mit Verbrennungsmotor. Wird das Wetter kälter, sinkt die Reichweite insbesondere bei Autos mit Akku nochmal rapide.

    Das gute Erlebnis von der Probefahrt weicht Bedenken: Was, wenn ich mal eine längere Strecke im Winter fahren muss? Reicht der Akku? Wo kann ich eigentlich laden? Welche Ladestationen gibt es? So viele Steckertypen… Wie lange dauert das Laden da wohl?

    Am Ende der Recherche wurde es damals ein Verbrenner. Die Reichweitenangst war zu groß.

     

    Der zweite Anlauf

    Drei Jahre weiter ins hier und heute: Nach viel Überlegen und Abwägen wurde ein Tesla Model 3 bestellt. In der Long Range Version (WLTP: 560 km). Die Standard Range Plus (SR+) Variante erschien mir zwar preislich deutlich attraktiver. Doch die Reichweitenangst spielte wieder mit. In der Tiefgarage des Gebäudes, in dem ich wohne, gibt es auf absehbare Zeit keine Möglichkeit, ein Elektroauto zu laden. Nicht mal eine normale Haushaltssteckdose ist in vorhanden. Also ging ich auf Nummer sicher und wählte die Version mit dem größeren Akku. Selbst im Winter sollten damit 350 km gut möglich sein. Genug für meinen täglichen Arbeitsweg, Ausflüge und Puffer für die Suche nach einer Ladestation.

    Nun, nach knapp 3 Monaten mit dem Tesla stelle ich fest: Die Reichweitenangst war völlig unbegründet. Warum? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

     

    Elektrisch fahren ist anders.

    Mit einem Elektroauto hat man ein anderes „Tankverhalten“ als mit einem Verbrenner. Die meisten, die ich kenne, tanken ihren Verbrenner bis zum Anschlag voll (mehrmaliges Nachzapfen darf nicht fehlen) und fahren ihn nahezu leer. Es stimmt natürlich, dass das auch damit zu tun hat, dass es ein dichtes Netz an Tankstellen in Deutschland gibt. Aber mal ehrlich: So einen Ausflug zur Tankstelle habe ich auch gemieden, so gut es ging. Ein Elektroauto hingegen sollte man weder ganz leer fahren, noch „volltanken“ – den Akku schont man am besten, indem man nicht unter 20% und nicht über 80-90% lädt. Das braucht man aber auch gar nicht, denn das Konzept lautet: Lade, wann immer es geht. Wenn Du eine Lademöglichkeit zu Hause hast: Perfekt! Heimkommen, Kabel anstecken, fertig. Das ist ein Aufwand von 10 Sekunden. Ein Tankstellenbesuch dauert länger. Aber auch, wenn Du zu Hause nicht laden kannst:

    Das Netz an Ladestationen wird ständig dichter. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels listet das Stromtankstellen-Verzeichnis von GoingElectric.de über 20.000 Ladestandorte mit über 57.000 Ladepunkten in Deutschland. Du kannst bspw. auf der Arbeit oder in der Nähe Deines Büros laden? Prima! Doch auch beim Shopping oder dem Wocheneinkauf in der Stadt gibt es meist Ladesäulen in der Nähe. Auch bei einem Ausflug kann man gezielt einen Ausgangspunkt mit Ladestation wählen. Ein kurzer Blick ins Stromtankstellen-Verzeichnis genügt zur Planung. So nutzt Du die Zeit beim Laden ganz effizient, denn Du wartest nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs. Und wenn es doch mal schnell gehen muss:

    High Power Charging (HPC) setzt sich durch. Damit lädst Du aktuell mit bis zu 350 kW – und somit ist Dein Akku entsprechend schnell wieder voll. Immerhin 14% der Ladepunkte bieten laut GoingElectric.de derzeit 43 kW Leistung oder mehr. Im Zeitverlauf sieht man sehr deutlich, dass die Anzahl zügig ansteigt. Das ist gut, denn nicht nur für das schnelle Laden zwischendurch, sondern auch auf der Langstrecke ist HPC hilfreich.

    Entlang der Autobahnen findest Du viele Schnelllade-Stationen. Tesla hat es mit seinem eigenen Supercharger-Netzwerk vorgemacht. Das Fahrzeug plant im integrierten Navigationssystem Deine Route so, dass Du nie mit leerem Akku stehen bleibst. Doch auch andere Anbieter ziehen nach, sodass lange Strecken mit E-Autos kein Problem mehr sind. Spätestens nach 2-3 Stunden machen auch die meisten Verbrenner-Fahrer eine Pause an der Raststätte. Genügend Zeit, um in wenigen Minuten Dein Elektrofahrzeug wieder mit ausreichend Strom für die nächste Etappe zu versorgen.

     

    Zeit für Reichweitenmut!

    Meine Erfahrung der letzten drei Monate zeigt, dass meine Reichweitenangst völlig unnötig war. Während ich in den ersten Wochen noch jede Lademöglichkeit genutzt habe, bin ich mittlerweile ganz entspannt unterwegs und lade, wenn es passt. Man muss sich klar machen, dass die gewohnten Verhaltensweisen, die bei einem Verbrenner richtig waren, bei einem Elektroauto nicht mehr passen. Die hier oben beschriebenen „Tankregeln“ lassen Dich aber entspannt und mit vollem Akku ans Ziel kommen.

     

    Originalartikel anzeigen

    • 0
      Einträge
    • 0
      Kommentare
    • 246
      x angesehen

    No blog entries yet

Branchen- & Nutzerforum für Elektromobilität

Umsehen , Diskutieren, Netzwerken Willkommen in der elektroauto.community!

Unabhängiges Elektroauto Community-Forum für Aktualitäten, Fragen und Hilfestellungen. Wir freuen uns auf dich!

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.