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  1. In einem, für Sono Motors ™ recht nüchternen Newsletter wurde Freitag Abend verkündet, dass das Registrierungsformular für einen geplanten Börsengang der „Sono Group N.V.“ an der amerikanischen Börse eingereicht wurde.
    Gehandelt werden sollen die Stammaktien an der US-amerikanische Technologiebörse „NASDAQ„. Die Anzahl der angebotenen Aktien, sowie die geplante Preisspanne sind noch nicht festgelegt worden.
    Falls das Vorhaben von Sono Motors ™ Erfolg hat, sollen die Aktien unter dem Symbol „SEV“ nominiert werden.

    Welche Auswirkungen der Börsengang für die Entwicklung und die Finanzierung des Sion haben wird, kann noch nicht abgesehen werden. Auch wie der Börsengang und der damit einhergehende, anteilige „Verkauf“ sich mit den angehäuften, finanziellen Verpflichtungen von Sono Motors ™ gegenüber den Reservierern verträgt, ist wahrscheinlich noch zu klären. Insbesondere im Hinblick auf die geplante Gewinnbeteiligung – also das „Punktesystem“ (siehe Beitrag) sind für unser Verständnis noch Fragen offen.

    Trotz allen Fragezeichen sehen wir den Börsengang aber grundsätzlich als positives Signal für die Finanzierung der anstehenden Serienproduktion des Sion. Es zeigt sich ebenso, dass Sono Motors ™ sich immer mehr als generellen Anbieter seiner selbstentwickelten Lösungen rund um die Solartechnik an Fahrzeugen sieht. So vermittelt auch das Imagebild des Newsletters mit den verschiedenen Solar-Fahrzeugen diesen Eindruck.

    SolarfahrzeugeDie Sono Motors ™ Solar-Range diverser Fahrzeuge (Quelle: Presskit SM)

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  2. Elektroauto ZOE

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    Kürzliche Einträge

    Stephan
    Neuster Eintrag
    ZOE und Verbrenner

    E-Auto-Fahrer*innen können ab 2022 ihre sog. THC THG-Quote an Mineralölkonzerne verkaufen. Sinnvolles Steuerinstrument zur Senkung der Treibhausgasemissionen oder Grünrechnerei durch erfolgreiche Lobbyarbeit?

    THG-Quote

    Was ist das denn nun schon wieder für ein Konstrukt?

    THG ist die Abkürzung von TreibHausGas(e), und „THG-Quote“ steht für „Treibhausgasminderungsquote“. Diese soll als „marktbasiertes Klimaschutzinstrument“ dazu dienen, klimaschädliche Treibhausgase im Verkehrssektor zu reduzieren. Wie? Indem die Mineralölwirtschaft dazu motiviert werden soll, mehr erneuerbare Energien bzw. Energieträger einzusetzen.

    Wie kann man einen Wirtschaftszweig, der davon lebt, klimaschädliche Produkte zu verkaufen, motivieren, das mal langsam bleiben zu lassen?

    Andere Frage: Wie soll die THG-Quote funktionieren?

    Die sog. „Quotenverpflichteten“ (das sind alle, die mindestens 5.000 Liter fossile Treibstoffe pro Jahr in Verkehr bringen) müssen eine Quote einhalten, die nach einem relativ komplexen Verfahren berechnet wird. Damit sie das schaffen können, stehen ihnen sog. „Erfüllungsoptionen“ zur Verfügung.

    Erfüllungsoption Ladestrom

    Eine dieser Erfüllungsoptionen besteht nun darin, Ladestrom für Elektrofahrzeuge in die Quotenberechnung einzubeziehen.

    Die Idee dahinter ist offenbar (und jetzt bilden sich schon wieder Knoten in meinem Kopf): Wer ein E-Auto fährt, emittiert keine THG und kann daher ihre oder seine nicht emittierten THG an Unternehmen verkaufen, die  quotenverpflichtet sind, damit diese ihre eigenen Emissionen entsprechend runterrechnen können.

    Oder? Hab ich da was Grundsätzliches nicht verstanden?

    Nochmal mit anderen Worten: Ich verkaufe etwas nicht Existierendes an andere, die durch Kauf und Anrechnung dann weiter ihren Dreck verticken können. Der wird dadurch nur etwas teurer, aber kann man ja einfach auf die Kraftstoffpreise aufschlagen. Krass motivierend.

    Um es noch irrwitziger zu machen, werden die von E-Autos nicht emittierten THG dreifach(!) auf die THG-Quote angerechnet. Und wenn der Strom erneuerbar erzeugt und direkt von der Quelle geladen wird (z. B. vom der eigenen PV-Anlage), gibt’s nochmal Faktor 2,5 (andere Quellen sagen sogar 2,8). Das wäre dann insgesamt mehr als das Fünffache. Boah ey.

    Memories…

    Woran erinnert mich das? Ach ja, an die „Supercredits“ beim Flottengrenzwert für CO₂. Da wurden bis 2020 E-Autos auch doppelt gezählt. Inzwischen sinkt der Faktor, ist aber immer noch > 1.

    Wer sich belesen mag: Da gab/gibt es insgesamt die lobbymäßig megacool eingefädelten Schlupflöcher Gewichtsfaktor, Phase-in, Supercredits, „Öko-Innovationen“ und Pooling (nachzulesen z. B. in „Das Märchen vom Klimafortschritt – Wie Volkswagen, Daimler und BMW mit Rechentricks und Schlupflöchern ihre europäischen CO2-Bilanzen frisieren“).

    Zwickmühle

    Das Ganze riecht mir doch wieder schwerstens nach Grünrechnerei. Ich kann im Moment nicht erkennen, wie dadurch der Umwelt in irgendeiner Hinsicht gedient wäre.

    Es könnte nun sein, dass das etliche Leute ähnlich sehen bzw. nicht schnallen. So Leute würden daher vielleicht ihre nichtexistenten THG gar nicht verkaufen wollen. Sie könnten denken: Geld, was ist schon Geld? Wir fahren E-Autos! Geld spielt für uns doch keine Rolle!

    Oha! Mist, was nu?

    Na ganz einfach: Der Gesetzgeber sieht vor, dass jede Quote, die von privaten E-Auto-Halter*innen nicht angemeldet wird, von der Bundesregierung verkauft werden kann!

    Chapeau!

    Nix tun nützt also nichts, man muss aktiv werden, wenn man das Heft nicht aus der Hand geben will.

    Abwicklung

    Damit nun nicht jede/r E-Autofahrer/in einen Einzelvertrag mit einem Mineralölunternehmen abschließen muss, haben sich Dienstleister etabliert, die die nicht existierenden THG der einzelnen E-Autos von deren Besitzer*innen kaufen, bündeln und diese Bündel dann an die „Quotenverpflichteten“ weiterverkaufen.

    Hier kann man sich nun entscheiden, ob man das Geld ausgezahlt haben möchte oder es direkt als Spende in diverse Umweltprojekte weiterfließen lassen will.

    Wieviel?

    Was kann man konkret erwarten? Da die Quoten frei gehandelt werden, ist die Spannweite groß und die Preisfindung noch nicht abgeschlossen. Die aktuell für Privatpersonen in Aussicht gestellten jährlichen Prämien variieren zwischen 75 € (Maingau) und 162 € (Fairnergy).

    Meine Entscheidung

    Ich habe mich für Fairnergy entschieden. Die bieten aktuell nicht nur die höchste Vergütung, sondern finanzieren damit weltweit grüne Energieprojekte. Natürlich kannst Du Dir das Geld auch auszahlen lassen.

    Mit meiner Prämie unterstütze ich über Fairnergy den Bau von Solaranlagen in Bangladesch.

    Wenn Fairnergy für Dich auch eine Option ist, nutze diesen Referral-Link, um Dich bei Fairnergy anzumelden. Dann fließen weitere 25,- € in das Projekt. Vielen Dank!

    Innovation!

    Das Grundmodell der THG-Quote inspiriert mich zu weiteren Ideen, wo man nicht (mehr) emittierte THG noch vergüten könnte, ja eigentlich müsste:

    • Ich fahre gar kein Auto, sondern Fahrrad oder Öffies.
      Dadurch spare ich definitiv noch mehr THG als durch das Fahren eines E-Autos.
    • Ich esse kein Fleisch.
      Dadurch spare ich seeehr viel THG (Futtermittelanbau, Rinder-Methanrülpser, Transport…)
    • Ich fliege nicht.
      Dadurch spare ich extrem viel THG. Meinen individuellen Anteil an allen Flughäfen dieser Welt nicht vergessen miteinzuberechnen.

    oder sogar (empfindliche Gemüter bitte kurz wegschauen)

    • Ich lasse mich sterilisieren.
      Dadurch spare ich wahrscheinlich am meisten THG, vor allem, wenn man alle nachfolgenden nicht existierenden, nicht existentes THG emittierenden Generationen in die Rechnung einbezieht.

    Alles kombiniert müsste man davon doch leben können…

    The post THG-Quote appeared first on Elektroauto Renault ZOE - Elektromobilität im Alltag.

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  3. Im August 2021 - Kleinstwagen wie den e.GO Life finde ich eine spannend Idee, speziell wenn diese elektrisch angetrieben sind. Anders als bei grossen Fahrzeugen stellt sich bei den Kompakten immer die Frage: Was kann das Fahrzeug und reicht es womöglich für meine Ansprüche der elektrischen Mobilität? Schon früh wurde ich deshalb auf den e.GO Life aufmerksam. Als dann 2017 die ersten Prototypen im Pop-Up Store in Aachen zu besichtigen waren, war es mir die Reise wert.

    Seit meinem letzten Besuch bei e.GO Mobile sind inzwischen 4 Jahre vergangen. Knapp 700 Fahrzeuge konnten bisher den Besitzern übergeben werden bevor ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden musste. Neue Investoren ermöglichten jedoch einen Neustart und der e.GO Life wird wieder produziert. Höchste Zeit also, für einen Werkbesuch mit Probefahrt!

    Die Anfahrt (750km) nehme ich im Tesla Model 3 in Angriff. Aufgrund der grossen Unwettter in der Region gab es noch die eine oder andere extra Schlaufe zu fahren. Am späteren Abend treffe ich in Aachen ein und beziehe ein Zimmer in einem Hotel. So bin ich dann fit und munter für den Besuch am Folgetag.

    Einige Minuten vor dem vereinbarten Besuchstermin melde ich mich am Tor vor dem Werk an. Die Person beim Empfang begrüsst mich freundlich und und ich schaue mich bis zum vereinbarten Besuchstermin noch etwas in der Empfangshalle um. Da gibt es bereits viel zu sehen. Zwei funkelnde e.GO Life stehen für Probefahrten bereit. Ich inspiziere die Fahrzeug etwas genauer. Die Fertigungsqualität scheint mir sehr hochwertig. Kein Vergleich mit den Fahrzeugen die ich noch vor ein paar Jahren gesehen habe. Die Spaltmasse sind zwar etwas grösser als bei vergleichbaren Fahrzeugen mit Blechverkleidung. Aber die Masse sind sehr gleichmässig und sauber.

    Ebenfalls im Showroom befindet sich ein aufgeschnittenes Fahrzeug. Es gibt einen detaillierten Blick in das Innenleben des e.GO Life preis. Das Chassis gibt mir den Eindruck von Solidität und Langlebigkeit. Gleiches gilt für die Kunststoff Aussenhaut des Life. Rempler, Kratzer und was sonst noch so alles im Alltag der Karosserie schaden könnte, dürfte der Life problemlos wegsteckenn. Ein grosser Pluspunkt an diesem Wagen. Gerne erinnere ich mich an meine Zeit mit dem Think City zurück. Auch der hatte einen Aluminium Spaceframe mit Kunststoffaussenhaut. Flugrost usw. alles kein Thema, die Autowäsche entfiel fast komplett!

    Rundgang in Werk 1

    Pünktlich um 14 Uhr werde ich von Frau Kuttig von Public Relations abgeholt. Wir unterhalten uns über die Konstruktion des e.GO Life und wechseln dann in die Produktionshallen dessen Eingang sich gleich hinter dem Showroom befindet. Für die Tour stösst ebenfalls noch Vertriebsleiter Dr. Matthias Kreimeier zu uns. Mir fällt die helle und saubere Arbeitsumgebung auf. Alles hat seinen Platz und ist sauber geordnet. Vorbei an der Montageplätzen gehen wir zuerst in die Halle mit den angelieferten Fahrzeugkomponenten. Türen, Bleche, Achsen, Räder...alles ist bereitgestellt und wartet nur darauf moniert zu werden. Die Antriebsbatterien werden gesondert in einem feuersicheren Raum aufbewahrt, erklären mir meine «Tour-Guides». Wir wechseln wieder zurück in die Montagehalle wo gerade einzelne e.GO Life montiert werden. Bis Ende des Jahres ist es möglich noch bis zu 500 Fahrzeuge zu fertigen, und danach soll die Kapazität stetig ausgebaut werden. Maximal kann im Werk mit bis zu drei Schichten gearbeitet werden.

    blog-besuch-e-go-aachen-bild2.jpeg

    Wir setzen unsere Tour durch die Halle fort. Mitarbeiter von Montagestationen grüssen auf dem Durchgang freundlich. Ein e.GO Life verlässt gerade die Montagestation und wird per AGV (AGV=Automated Guided Vehicle) an die nächste Station gefahren. Ohne Fließband sind in der flexiblen Fertigung unterschiedliche Derivate in der Linie möglich. Ich bin beeindruckt!

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    Die Probefahrt

    Am Ende der «Factory Tour» angelangt steht die Probefahrt an. Bevor es los geht, mache ich den Sitztest auf der zweiten Sitzreihe. Das Einsteigen ist für meine 1.85m erstaunlich einfach. «Innen ist er grösser als aussen», meint Vertriebsleiter Dr. Matthias Kreimeier mit einem Zwinkern. Eine Fahrt auf einem der Rücksitze ist also durchaus möglich, solange diese zeitlich im Rahmen bleibt. Das macht den e.GO Life zu einem vollwertigen 4-Sitzer.

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    Das Einstellen der Bedienelemente ist einfach und intuitiv gelöst und schon geht es los. Der e.GO Life steuert sich einfach, leicht und fast geräuschlos durch die Strassen. Meine Begleiter lotsen mich durch die Stadt und ich merke, wie handlich sich das Fahrzeug anfühlt. Zwei Dinge die mir dabei auffallen sind die leichtgängige Servolenkung (unabhängig von der Geschwindigkeit) und ein Strompedal das auch unruhige Fussbewegungen verzeiht. Letzteres fühlt sich dadurch gleichzeitig aber auch etwas schwammig an. Allerdings ist hier anzufügen, dass ich gerade eine längere Strecke in einem Tesla gefahren bin und dies somit diese Eindrücke wohl verstärkt hat. Insgesamt jedoch eine tolles, einfach zu fahrendes Elektroauto mit dem man in der Stadt oder Agglo über die typischen Tagesdistanzen viel Freude haben kann.

    Der e.GO Life – mein neues Elektroauto?

    Vielleicht! Würden sich meine Mobilitätsbedürfnisse mit dem gebotenen Leistungen des Fahrzeuges abdecken, so hätte ich wirklich Lust den «Life» zu fahren. Da unser Haushalt jedoch kein Zweitfahrzug benötigt und wir auch längere Distanzen mit dem PKW absolvieren, ist der Life momentan keine Option. Wer jedoch per PKW oft in städtischen Gebieten unterwegs ist und wem die Reichweite des Fahrzeuges genügt, erhält mit dem e.GO Life ein innovatives, langlebiges und robustest Elektrofahrzeug.

    Hast du ebenfalls schon eine Probefahrt gemacht?
    Wenn ja, wie waren deine Eindrücke?

    Nutze die Kommentarspalte oder schreibe einen Beitrag in der e.GO Life Comunity auf unser Website!
     

  4. Blog Photo Header: Aiways

    Der chinesische Elektroauto Hersteller Aiways ist seit einiger Zeit auch verstärkt in Europa aktiv und beginnt nun in verschiedenen Ländern mit der Auslieferung der Aiways U5-Modelle. Bestellen kann man in Deutschland die Elektroautos bei Euronics. Die Wartung läuft über die Werkstatt Kette ATU. Weitere Vertriebsmodelle für Österreich, die Schweiz und andere Länder werden folgen. 

    Als Besitzer eines neuen Fahrzeugmodells ergeben sich oftmals viele Fragen. Die Erfahrung zeigt, dass vieles durch die Community und dank der Mithilfe von bereits bestehenden Aiways Besitzern gelöst werden kann. Da auch die offiziellen Wartungsbetriebe mit der Fahrzeug-Einführung dazu lernen, ist eine Antwort oder Lösung nicht in jedem Fall vollumfänglich möglich resp. zufriedenstellend. Unser Aiways Support Forum soll diese bestehende Lücke füllen und bei Fragen und Unklarheiten weiterhelfen. Da manche Fragen nicht immer typen-spezifisch sind, können auch Community Mitglieder die andere Marken fahren, mit Ratschlägen helfen. 

    Fragen, Antworten & Lösungen

    In den Support Foren stehen vor allem Antworten und Lösungen im Vordergrund. Wurde eine Support Anfrage zufriedenstellend gelöst, kann dies der Themenersteller (Fragende) oder Admin als Lösung markieren. So wird in der Fragen-Übersicht jederzeit sofort ersichtlich, ob es zum Thema bereits eine Lösung gibt. Dies hilft doppelte Beiträge zum gleichen Thema/Problem zu reduzieren und fördert die Übersichtlichkeit. Auch können so die immer gleichen Support-Anfragen an den Hersteller reduziert werden.  

    Screenshot: Anzeige von gelösten Fragen

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    Immer aktuelle Aiways News

    Als inoffzielles Aiways Support Forum, informieren wir unsere Mitglieder auch regelmäßig über Aktualitäten rund um die Marke Aiways. Dies können Ankündigungen von Aiways, Produktinformationen, Hinweise zu Wartung und Service usw. sein. Die Nutzung des Aiways Forums steht selbstverständlich auch Mitarbeitern von Aiways zu Verfügung. Das Unterforum "News & Infos" steht zudem auch für allgemeine Aiways-Themen ohne Support-Charakter zur Verfügung. Du hast z.B. deine Fahrzeugabholung erfolgreich hinter dir oder du möchtest über deine erste grössere Reise mit einem Aiways EV berichten? Dann bist du unter "News & Infos richtig. 

    Join us! Werde Teil der Aiways Community

    Du hast selber einen  Aiways U5 oder dich interessiert das Fahrzeug? Trete noch heute der Aiways Support Community bei!
    In unserer freundlichen Aiways Community triffst du auf andere Aiways Fahrer und bei Support-Fragen stehen dir andere Mitglieder gerne zur Seite. 

     

    Photo: Aiways

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    Kürzliche Einträge

    NachhaltigBewegt.de
    Neuster Eintrag

    Gerade erst hat die Bundesregierung in Deutschland ein kräftiges Konjunkturpaket beschlossen. Insgesamt 9.000 statt der bisher schon immensen 6.000 Euro sollen Käufer von Elektro-Autos erhalten. Und doch stehen viele Autofahrer der Elektromobilität skeptisch gegenüber. Das Hauptargument: Die Reichweite sei noch zu gering. Das Phänomen hat einen Namen – Reichweitenangst. Was ist dran?

     

    Der erste Anlauf

    Für Elektromobilität habe ich mich schon seit vielen Jahren interessiert. Vor gut dreieinhalb Jahren war nach Ablauf eines Leasing-Vertrags ein neues Fahrzeug fällig. Damals hat mir der Hyundai IONIQ Elektro sehr gut gefallen. Tesla war für mich zwar der absolute Favorit. Doch das Tesla Model 3 war noch nicht auf dem Markt und ein Model S bewegte sich außerhalb meiner Preisklasse.

    Der IONIQ war dann auch das erste Elektro-Fahrzeug, das ich nach gut 15 Jahren in Verbrennern probegefahren bin. Ich war sofort begeistert: Tolle Ausstattung, gute Verarbeitung, angenehmes Fahrgefühl. So leise. Und dieses Drehmoment bei jeder Geschwindigkeit!

    Doch: Was ist mit der Reichweite? Auf die Herstellerangabe kann man ja eh nichts geben. Ob das realitätsnähere WLTP– oder das alte NEFZ-Verfahren – die Werte werden unter idealen Bedingungen ermittelt und sind in der Realität praktisch nie erreichbar. Das gilt für E-Autos genauso wie für Autos mit Verbrennungsmotor. Wird das Wetter kälter, sinkt die Reichweite insbesondere bei Autos mit Akku nochmal rapide.

    Das gute Erlebnis von der Probefahrt weicht Bedenken: Was, wenn ich mal eine längere Strecke im Winter fahren muss? Reicht der Akku? Wo kann ich eigentlich laden? Welche Ladestationen gibt es? So viele Steckertypen… Wie lange dauert das Laden da wohl?

    Am Ende der Recherche wurde es damals ein Verbrenner. Die Reichweitenangst war zu groß.

     

    Der zweite Anlauf

    Drei Jahre weiter ins hier und heute: Nach viel Überlegen und Abwägen wurde ein Tesla Model 3 bestellt. In der Long Range Version (WLTP: 560 km). Die Standard Range Plus (SR+) Variante erschien mir zwar preislich deutlich attraktiver. Doch die Reichweitenangst spielte wieder mit. In der Tiefgarage des Gebäudes, in dem ich wohne, gibt es auf absehbare Zeit keine Möglichkeit, ein Elektroauto zu laden. Nicht mal eine normale Haushaltssteckdose ist in vorhanden. Also ging ich auf Nummer sicher und wählte die Version mit dem größeren Akku. Selbst im Winter sollten damit 350 km gut möglich sein. Genug für meinen täglichen Arbeitsweg, Ausflüge und Puffer für die Suche nach einer Ladestation.

    Nun, nach knapp 3 Monaten mit dem Tesla stelle ich fest: Die Reichweitenangst war völlig unbegründet. Warum? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

     

    Elektrisch fahren ist anders.

    Mit einem Elektroauto hat man ein anderes „Tankverhalten“ als mit einem Verbrenner. Die meisten, die ich kenne, tanken ihren Verbrenner bis zum Anschlag voll (mehrmaliges Nachzapfen darf nicht fehlen) und fahren ihn nahezu leer. Es stimmt natürlich, dass das auch damit zu tun hat, dass es ein dichtes Netz an Tankstellen in Deutschland gibt. Aber mal ehrlich: So einen Ausflug zur Tankstelle habe ich auch gemieden, so gut es ging. Ein Elektroauto hingegen sollte man weder ganz leer fahren, noch „volltanken“ – den Akku schont man am besten, indem man nicht unter 20% und nicht über 80-90% lädt. Das braucht man aber auch gar nicht, denn das Konzept lautet: Lade, wann immer es geht. Wenn Du eine Lademöglichkeit zu Hause hast: Perfekt! Heimkommen, Kabel anstecken, fertig. Das ist ein Aufwand von 10 Sekunden. Ein Tankstellenbesuch dauert länger. Aber auch, wenn Du zu Hause nicht laden kannst:

    Das Netz an Ladestationen wird ständig dichter. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels listet das Stromtankstellen-Verzeichnis von GoingElectric.de über 20.000 Ladestandorte mit über 57.000 Ladepunkten in Deutschland. Du kannst bspw. auf der Arbeit oder in der Nähe Deines Büros laden? Prima! Doch auch beim Shopping oder dem Wocheneinkauf in der Stadt gibt es meist Ladesäulen in der Nähe. Auch bei einem Ausflug kann man gezielt einen Ausgangspunkt mit Ladestation wählen. Ein kurzer Blick ins Stromtankstellen-Verzeichnis genügt zur Planung. So nutzt Du die Zeit beim Laden ganz effizient, denn Du wartest nicht auf den Abschluss des Ladevorgangs. Und wenn es doch mal schnell gehen muss:

    High Power Charging (HPC) setzt sich durch. Damit lädst Du aktuell mit bis zu 350 kW – und somit ist Dein Akku entsprechend schnell wieder voll. Immerhin 14% der Ladepunkte bieten laut GoingElectric.de derzeit 43 kW Leistung oder mehr. Im Zeitverlauf sieht man sehr deutlich, dass die Anzahl zügig ansteigt. Das ist gut, denn nicht nur für das schnelle Laden zwischendurch, sondern auch auf der Langstrecke ist HPC hilfreich.

    Entlang der Autobahnen findest Du viele Schnelllade-Stationen. Tesla hat es mit seinem eigenen Supercharger-Netzwerk vorgemacht. Das Fahrzeug plant im integrierten Navigationssystem Deine Route so, dass Du nie mit leerem Akku stehen bleibst. Doch auch andere Anbieter ziehen nach, sodass lange Strecken mit E-Autos kein Problem mehr sind. Spätestens nach 2-3 Stunden machen auch die meisten Verbrenner-Fahrer eine Pause an der Raststätte. Genügend Zeit, um in wenigen Minuten Dein Elektrofahrzeug wieder mit ausreichend Strom für die nächste Etappe zu versorgen.

     

    Zeit für Reichweitenmut!

    Meine Erfahrung der letzten drei Monate zeigt, dass meine Reichweitenangst völlig unnötig war. Während ich in den ersten Wochen noch jede Lademöglichkeit genutzt habe, bin ich mittlerweile ganz entspannt unterwegs und lade, wenn es passt. Man muss sich klar machen, dass die gewohnten Verhaltensweisen, die bei einem Verbrenner richtig waren, bei einem Elektroauto nicht mehr passen. Die hier oben beschriebenen „Tankregeln“ lassen Dich aber entspannt und mit vollem Akku ans Ziel kommen.

     

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