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Stefan

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Alle erstellten Inhalte von Stefan

  1. Auch in der Schweiz ein Erfolg. Die Modelle von Tesla Motors. Ich freue mich auf den ersten Beitrag. Wer macht den Anfang? Elektrische Grüsse
  2. Die Heizungen des Think City neuerer Bauart (A306) sind bekanntlich etwas anfällig. Gemäss Angaben verschiedener Think Besitzer lässt sich die Lebendauer aber deutlich verlängern wenn die Heizung regelmässig entlüftet wird. AlsAlternative gibt es auch PTC Heizer oder eine Alternative zum Original von CALIX. Da die PTC Heizer offensichtlich nur in den USA und in Norwegen verfügbar sind resp. eingebaut werden können (Software Upgrade nötig), habe ich mich für den CALIX Heizer entschieden. Er soll angeblich viel zuverlässiger sein als der Original Heizer. Vielleicht hilft der Beitrag einem anderen Think Fahrer der ebenfalls ein Heizproblem hat...Ich werde wieder berichten wenn der Einbau erfolgt ist.
  3. BMW Deutschland baut mit dem ChargeNow Netzwerk momentan ihr eigenes Ladestationen-Netz auf. Aktuell können dieses Netzwerk jedoch nur BMWi Fahrer nutzen. Schade, das macht eigentlich sehr wenig Sinn...In Deutschland kostet das Aufladen für 100km so knappe 7 Euro. Ziemlich happig. Besucht man die Webseite von BMW Schweiz, so wird auch von ChargeNow gesprochen....aber im dazugehörigen Text wird dann auf die Park & Charge Stationen verwiesen. Schön wäre, wenn BMW mithelfen würde das P&C Netz weiter auszubauen. Oder kommt das ChargeNow Netz auch in die Schweiz, für umgerechnet 10 Franken/100km??
  4. Ich habe vor zwei Monaten eine Think City der Mobility Flotte erwerben können und bin sehr zufrieden mit dem Auto. Er hat eigentlich alles und trotzdem nichts unnötiges. Da Think Global, der Hersteller des Think City, Konkurs ist, und viele Käufer auf die neuste Elektroautogeneration mit ZOEs, e-up's und i3 fokussiert sind, geht der solide Think City fast vergessen. Ich dachte ich schau mal auf autoscout rein und siehe da, es gibt wieder welche zu kaufen. Einer für unter CHF 10'000, der andere ist noch NEU und für weniger als 15'000 Franken. Anfangs machte ich mir etwas Sorgen wegen der Wartung, aber inzwischen muss ich feststellen dass dies wohl nicht ein Problem darstellt. Die Garage Brunau in Zürich betreut momentan 21 dieser Fahrzeuge und somit ist zumindest für den Grossraum Zürich eine Servicestelle vorhanden. Einzig eine Schnelladung mit Drehstrom akzeptiert der Think nicht, aber wer braucht das schon Viel Spas beim Stöbern...
  5. Liebe Leser, Schon seit längerem trug ich die Idee in mir, ein Portal für Elektromobilität zu erstellen. Dieses habe ich jetzt nach längerer 'Bauzeit' online gestellt. Dabei ist mir wichtig, dass vor allem der regionale (online) Austausch unter Elektrofahrzeugfahrern und Interessenten von 'EVs' ermöglicht wird. evzone.ch schliesst alle Elektrofahrzeuge mit ein und ist thematisch auf die deutsch-sprechende Schweiz ausgerichtet, wobei Besucher und Mitglieder natürlich auch von weiter weg herzlich willkommen sind. Die Funktionalität in einer ersten Phase: - Aktuelles zum Thema Elektromobilität in der Schweiz und Ausland (mit Kommentarfunktion) - Online Treffpunkt für Elektrofahrzeugfahrer (Forum) Ich hoffe damit schon bestehende Angebote von Klubs, Vereinen und Organisationen sinnvoll ergänzen zu können. Feedback jederzeit sehr willkommen. Allzeit gute Fahrt und beste Grüsse, Stefan
  6. Stefan erstellte ein Thema in TWIKE
    Hallo, Das TW272 steht zum Verkauf. Ca. 95'000km 1. Inverkehrssetzung 01.04.1998 Neue Bremsbeläge Batterie muss ersetzt werden (2x 5Ah NiCd) Tiefentladen Preis CHF 3000.- Da ich das Inserat im Auftrag des jetzigen Eigentümers schreibe, Anfragen bitte direkt an: [email protected] oder 079 570 90 45
  7. Sorry Johannes, da hätte ich etwas genauer lesen sollen. Besser als die Axa ist sie allemal. Allzeit gute Fahrt. Stefan
  8. Hallo... Ich habe eben eine Versicherung für meinen Think City abgeschlossen. CHF 530 mit Haftplicht und Vollkaso bei maximalem Bonus von 35%. Ein sehr guter Preis wie mir scheint für Schweizer Versicherer. Die Mobiliar bietet einen Bonus für Elektrofahrzeuge. jetzt überleg eich mir auch das Twike dorthin zu wechseln. Ich mach derzeit gerade eine Abklärung. JohBar ist ja auch schon bei Mobi und scheint auch einen recht guten Preis bekommen zu haben...Bin gespannt.
  9. Stefan antwortete auf Stefan's Thema in TWIKE
    Claus & Santa und ihr neuer elektrischer Schlitten Endlich ist Claus fündig geworden. Verschiedene Schlitten standen in der Endausscheidung. Probefahrten wurden vereinbart. Ein Termin bei einem Renault Händler in Winterthur z.B. und auch eine Probefahrt mit einem Tazzari war noch geplant. Der Tazzari schied dann aber relativ schnell aus, denn es handelte sich um einen Leasingvetrag mit Batteriemiete. Ein Kauf wäre auch möglich gewesen, der Preis lag aber auf Niveau eines gebrauchten i-Miev's, zudem taten sich Claus & Santa etwas schwer mit dem Design. Das Farzeuggewicht des Tazzari ist allerdings schon verlockend tief! Auch Schnellladungen veträgt er gut. Der ZOE ist verlockend, aber brauchte Claus und Santa so viel Auto? Er ist zwar klein und hübsch, aber doch schnell mal so schwer wie 15 Schwiegermütter (Betroffene bitte verzeiht mir...). Eigentlich brauche ich nicht 'soviel Auto' und auch eine Schnellladung ist kein Muss, sagte sich Claus und auch die Tatsache dass Renault mit Originalausrüstung das Laden an der Haushaltssteckdose noch nicht ermöglicht, stiess den motivierten Elektrofahrern Santa & Claus etwas sauer auf. Zumindest scheinen die Renault Verkäufer etwas mehr Interesse daran zu haben die Autos auch wirklich zu verkaufen. Aber es kam anders. Nachdem Santa sich die Inserate auf autoscout24 nochmals ansah, so stiess er abermals auf zwei Think City die zum Verkauf standen. Einer war für CHF 10'8000 ausgeschrieben der andere für CHF 8800. Beim ersten Hinsehen war der Think aber etwas unattraktiv. Nicht wegen dem Aussehen, aber vor allem weil die Firma ja Konkurs ist und damit evtl. auch der Unterhalt ein Problem...Trotzdem: Santa rief bei der Garage in Bern an...Ein sehr netter Herr meldete sich und er nahm sich auch die Zeit mehr über das Fahrzeug zu erzählen. Aha, endlich mal einer der etwas mehr von der Sache versteht, dachte sich Claus! Der Wagen war für das erfolgreiche car sharing 'Mobility' unterwegs und der Garagist kaufte einige der Think City's ein um etwas E-Erfahrungen zu sammlen um dann diese wieder zu verkaufen. Nach der Probefahrt war klar, ein solides Angebot und auch das Auto machte einen soliden Eindruck. Zwar nicht schnellladefähig, aber für den geplanten Einsatz absolut in Ordung! Er hat alles was sich das Herz von Santa wünschte. Steuerrad, vier Räder, Airbag, Servo, Heizung, ...eigentlich sehr schade dass es für den Hersteller des Think City nie geklappt hat. Der Preis zeigte auf jeden Fall auf wie schnell sich die Elektromobilität momentan bewegt. Nach zwei Jahren ist die Think City Technik auf dem (Massen-)Markt schon bereits völlig uninterssant. Daher u.a. der attraktive Preis. Dem ZOE und seinen Schwestern/Brüdern wird es wohl ähnlich ergehen wenn der nächste Technologieschub kommt. Schön auch zu sehen am Beispiel des i-Mievs. Der Gewinner ist der Kunde. Aber das ist auch ganz ok denkt sich Claus, denn die vergangenen Jahre mussten Elektroschlitten-Pioniere oft tief in die Tasche greifen um sauber dahinzugleiten. Heute scheint es möglich zu sein, mit etwas Geduld und Abwägung, recht günstig an saubere Elektromobilität zu kommen. Z.B. gibt es auch attraktive Mietkonditionen die Claus aufgefallen sind. Bei Kamoo z.B., kann man für gut 500 Franken/Monat ein vollwertiges Elektroauto mieten. Das ist ein sehr attraktiver Preis. Aber wieder zurück zur Geschichte....Es kam noch die Farhrzeugeinlösung, das Abholen usw.....und seit zwei Tagen steht der Think City nun bei Claus & Santa bereit. Die beiden sind gespannt wie sich der etwas grössere Schlitten neben dem erprobten und zuverlässigen TW890 behauptet. Hohoho, allen frohe und elektrisierende Weihnachten.
  10. Stefan erstellte ein Thema in TWIKE
    Die Geschichte von Claus und seiner Frau Santa die sich einen neuen Schlitten kaufen möchten Seit gut vier Jahren fährt Claus (Name geändert) nun ein Twike. Vier schöne Jahre mit vielen tollen Erinnerungen. Manchmal war es auch nicht so einfach, speziell wenn es kalt und nass war, wie z.B. heute. Aber Twike fahren ist einfach interessanter und effizienter zu fahren im Vergleich zu einem normalen Schlitten. Das sind einige zusätzliche Mühen wert. Claus' Frau Santa fährt selber nicht Twike, ihr ist es etwas unsicher und ihr wäre ein Auto mit vier Rädern und einem Lenkrad lieber. Und so kommt es, um die Fahrpraxis nicht zu verlieren, dass sie sich gerne ein 'normales' Auto anschaffen möchte. Viele Männer träumen nur davon, dass Frau sich für ein grösseres und stärkeres Auto einsetzt. Bei Claus dem Twike Fahrer ist es Realität geworden. Aber wenn schon ein richtig toller Schlitten, dann sollte ee elektrisch angetrieben sein, sagt sich Claus. Seine Frau Santa findet das auch gut, schlisslich hat sie sich schon an das elegante Fahren mit einem Elektrofahrzeug gewöhnt. Die Suche nach einem Fahrzeug beginnt. Vor vier Jahren als Claus das Twike kaufte, gab es noch keine E-Fahrzeuge von Grossherstellern oder die Produktion wurde vor Jahren eingestellt. Dies war unter andrem auch ein Grund für den Kauf des TWIKE. Denn anders als bei anderen Fahrzeugen, gab es beim TWIKE eine aktive Community die, sollte mal was schiefgehen, mit Rat und Tat zur Verfügung stand. Und dies ist ja bis heute der Fall. Trotzdem, die Situation hat sich geändert und inzwischen verkaufen Hersteller wie Renault, Nissan und Daimler Elektroautos. Claus schaut sich also etwas um, und tatsächlich: Auf den Internetportalen für Gebrauchtwagen werden zig iMiev' und Renault Z.E.s verkauft. Noch nie war es so einfach einen Elektroschlitten zu kaufen! In den letzten vier Jahren hat Claus sich nicht allzu viel Gedanken über andere Fahrzeuge gemacht. Er muss also erst etwas recherchieren. Einen Ueberblick zu erhalten ist relativ einfach, es gibt in der Zwischenzeit viel Information im Internet, wenn auch vieles nur sehr oberflächlich daherkommt. Schnell wird klar wer die aktuellen Spitzenreiter im Geschäft sind. Der Renault ZOE und der Smart ED...Claus kontaktiert also einen Renault Händler für eine Probefahrt mit einem neuen ZOE. Der Verkäufer ist freundlich und fragt sicherheitshalber nach, ob Claus nicht in einer Mietwohnung wohne...Nein, erwidert Claus - sein Schlittenunterstand hätte einen Drehstromanschluss - also kein Problem um die Französin mit Strom zu beliefern. Aber doch etwas komisch, denkt sich Claus, ich kann den Wagen also nicht an einer Haushaltssteckdose laden...Claus schüttelt den Kopf. Elektromobilität kann so einfach sein, was hat sich Renault denn dabei gedacht? Er schaut sich weiter um und findet einen Smart ED, ein Vorführfahrzeug. Der Preis wurde von 32'000 Franken auf 23'000 Franken heruntergesetzt. Keine 10'000 km wurden mit dem Fahrzeug gefahren. Obwohl etwas teuer für das was er zu bieten hat, eine mögliche Alternative denkt sich Claus und ruft den Verkäufer an. Ein Besichtigungstermin wird vereinbart. Zwei Tage später ruft ein anderer Verkäufer zurück mit der Meldung: Ja leider laufe der Smart im Moment nicht und er wisse nicht ob er ihn bis Samstag fahrbereit kriege. Der Smart ED sei ein totaler Flop und sie können ihn nicht verkaufen wegen mangelnder Nachfrage. Und zudem mache er nur technische Probleme und sei nicht ausgereift. Er sei ganz ehrlich (wirklich?), aber er könne dieses Auto nicht empfehlen. Aha, sagt Claus, er sei etwas überrascht, nach seinem Kenntnisstand, warten in DE und OE Abnehmer seit Monaten auf die Auslieferung. Von wegen nicht verkaufen können...Ihm scheint es, dass die Mercedes Vertretung den Smart ed nicht verkaufen will oder mangels Fachkenntnissen, verkaufen kann...Claus hat sich den Elektroschlittenkauf etwas anders vorgestellt. Zumindest hoffte er, dass sich in den letzten Jahren vielleicht doch was getan hat und z.B. Firmen die den Smart verkaufen, etwas aufgeschlossener gegenüber e-Mobilität wären... Claus erkannte, dass also noch nicht alles so einfach ist, wie manche Werbung verspricht. Noch gibt es erhebliche Hürden zu meistern. Der E-Schlitten hat eben die Pionierphase verlassen und ist bei den Early Adopters angekommen. Doch leider wollen viele Akteure die eigenen Autos gar nicht wirklich verkaufen... Wieso also soll ich solchen Firmen noch ein Auto abnehmen? Ich investiere doch besser in ein alternatives Fahrzeug welches von Firmen gebaut wird die was von Elektromobilität verstehen. Claus studiert und denkt nach. Vielleicht eine Mia, oder gefällt evtl. der Tazzari Santa doch besser? Vielleicht kommt ein solches Auto auch günstiger als ein ZOE? Der i-Miev wäre ja auch noch da, den gibts bereits als preiwerte Occasion. Aber allen voran sehnt sich Claus nach einem Verkäufer der was von der Sache versteht. Zudem sind die Preise für kleinere Nischenfahrzeuge wie den Tazzari drastisch gesunken. Und macht es Sinn mit einem 1.5 Tonnen schweren Fahrzeug einkaufen zu gehen? Claus fühlt sich irgendwie besser aufgehoben bei den Elektro-Pionieren. Und auch seine Frau unterstützt seine Gedanken. Ob Santa & Claus bis Weihnachten fündig werden? (Eine wahre Geschichte mit Auflösung in den kommenden Wochen) Allen eine frohe Weihnachtszeit! Stefan
  11. Hallo T und willkommen im Forum! Es wäre schön einen weiteren Twiker willkommen heissen zu dürfen! Zu deinen Fragen kann ich folgendes sagen: Twike Center: Bei deinen geplanten Kilometerleistungen sicher gut wenn du professionellen Service erhälst. Dank regelmässiger Wartung bin ich so auf 50'000km noch nie stehen geblieben Batterie: Ich würde dir vorschlagen den Akku grosszügig auszulegen. Wenn du aber eine Lademöglichkeit an deinem Zielort hast, dann wäre es jedoch eine interessante Alternative den Akku nur für die Einweg-Strecke auszulegen. Damit sparst du einige Tausendender. Bei 50km plus 500 Höhenmeter wäre z.B. ein 20AH Akku völlig ausreichend. Damit erreichst du auch jederzeit Basel, Luzern, Bern (Zürich). Auch im Winter hast du bei 50km immer jederzeit noch Reserve. Im Sommer könntest du so vermutlich Hin- und Rückfahrt bewältigen wenns mal sein muss. Ich fahre seit gut 4 Jahren einen 20Ah LION Akku. Ich bin sehr zufrieden damit. Bis anhin hatte ich noch nie Probleme und eine Alterung der Zellen ist noch nicht feststellbar. Wirklich bemerkenswert! Muss allerdings dazu sagen adss ichauch immer darauf geachtet habe die Zellen gut zu behandeln. Also kein Fahren unter 300V, Kein Stehenlassen über mehrere Tage bei Volladung (nur bei LION empfohlen) etc...Memory Effekt gibt es keinen. Viele Lade/Entladezyklen resp. Fahrbetrieb scheint keinen negativen Einfluss zu haben. Teilzyklen sind generell wünschenswert. D.h. wenn du nicht Volladen musst um dein Ziel zu erreichen, dann kannst du z.B. nur auf 380V laden und dann bis z.B. 350V Spannung runterfahren, so kannst du den Akku ganz gut schonen. Spannungen unter 300V würde ich vermeiden, denn meines Wissens erlischt dann die 3-jährige Garantie. Betreffend Heizung schliesse ich mich ebenfalls Dirk's Meinung an. Evtl. lohnt es sich wenn diese direkt von Fine eingebaut wird, es sei denn du hast viel Zeit zum Basteln. Gas Heizungen sind beliebt, Fine verbaut eine Webasto. Ich selber habe eine Wallas Petroleum Heizung. Werbung: Ich habe noch nie von Problemen gehört wenn du Werbung auf einem Twike anbringst. Hoffe ich konnte etwas beitragen. Viel Spass beim Konfigurieren Stefan
  12. Hallo Pedro, Vor allem der SB von 5000 resp 10'000 Euro erscheint mir unsinnig. Der sollte nicht höher als 1000 Euro liegen. Die Kilometerbegrenzung sollte auch noch rausgenommen werden. Ansonsten sind die Zahlen nicht mehr so weit weg von den meinen. Allerdings sind meine in CHF. Also das Ganze sollte noch 30% runter und dann würde dies in meinen Augen in etwa das sein was viele andere auch zahlen? Viel Glück. Stefan
  13. Werte TWIKEerinnen und TWIKEr, Ich möchte zum Thema Versicherungen ein neues Thema erstellen. Anlass dazu ist der Beitrag betreffend der ZURICH die keine neuen TWIKEs mehr versichert und meine Prämienrechnung (AXA Winterthur Vollkasko) die durch Kantonswechsel um 100 Franken erhöht wurde. Ich habe meine Agentur angerufen und um eine Erklärung gebeten. Durch den Kantonswechsel kamen neue Tarife zur Anwendung. Bei AXA ist neu die Kollision und die Teilkasko getrennt, d.h. im Schadenfall ohne Kollosion wird die Teilkasko nicht erhöht. Dafür wird jetzt das Bonussystem auf die Teilkasko nicht mehr angewandt. In anderen Worten: Im Schadenfall fahre ich besser. Passiert nix, profitiere ich allerdings nicht mehr vom Bonusssystem bei der Teilkasko und ich fahre schlechter. Solange ich bei AXA bleibe muss ich dies wohl so akzeptieren. Der Vertreter meinte, dass die neuen Tarife für ein neues TWIKE fast doppelt so teuer wären wie mein bestehender Vertrag. Da ich aber schon über 4 Jahre bei AXA bin und glücklicherweise unfallfrei, konnte er den Tarif entsprechend senken. Wie schon salledu geschrieben hat betreffend ZURICH, es kommt auf viele Faktoren an: die Tarife der Versicherung generell, Bonussystem auf gesamte Vollkasko oder nur Kollision, Fahrerfahrung, Unfallgeschichte, Vertreter und sein Wille die Möglichkeiten voll auszuschöpfen etc... Wie es scheint sind aber viele Versicherer übergegangen und haben die Tarife für Nischenfahrzeuge resp. Leichtelektromobile drastisch erhöht wenn sie diese überhaupt noch versichern. Schade, denn es ist zu hoffen dass Leichtfahrzeuge vermehrt Fuss fassen könnten. Zudem macht es ja keinen Sinn die Tarife für solche Fahrzeuge so hoch anzusetzen denn der Schaden is durch die Leichtbauweise ja entsprechend geringer...dies auch die Meinung meines Versichersvertreters. Wie sieht das bei euch aus? Wie ist euer Versicherungsverhältnis. Was kostst euch die Versicherung? Bei mir ist es so: Bonusstufe 30% AXA Winterthur Haftpflicht CHF 272 -> 30% CHF 82 Kasko Kollision CHF 1161 -> 30% CHF 348 Teilkasko CHF 405 (kein Bonussystem) ------------------------------------ Total Jahresprämie CHF 835 Zahlung jährlich, jährliches Kündigungsrecht
  14. Hallo, Hab das Thema in den 'TWIKE-Treffpunkt' verschoben. Ja, die 200'000km Marke wurde am 17.09.2011 von Markus Möschinger, TW033 geknackt. Dazu gibt es sogar einen kleinen Bilderbericht der in den'News' unter diesem Datum zu finden ist. Ich habe in 4 Jahren gut 50'000km gefahren. Werde also in 12 Jahren die 200'000km erreichen Möchte jedoch noch anfügen dass auch die e-Mobilität nicht umweltfreundlicher wird je mehr man fährt (ausser dass die Akkus besser ausgenutzt werden..) ...der Rebound Effekt lässt grüssen. Aber das wisst ihr ja alle selber, was sag ich denn da... Aber als Pioniere für leichte und effiziente e-Mobilität hat man da vielleicht noch eine Ausrede Stefan
  15. Hey Christoph, Danke für deinen Beitrag. Deine Beobachtungen kann ich mit dir teilen. Genauso! Ich fahre nun seit gut 4 Jahren und hab immer noch grossen Spass dabei. Was die Mitmenschen so denken ist mir inzwischen nicht mehr so wichtig. Gebe aber natürlich sehr gerne Auskunft wenn mal jemand fragt. Für viele Männer ist das Fahrzeug vermutlich zu klein und zu schwach um attraktiv zu sein. Das war bei den Pferden früher ja auch nicht anders. Der starke Hengst machte das Rennen und entschied manchmal zwischen Leben und Tod. Inzwischen sind aber ein paar Jahre vergangen und die Grösse und Stärke des Fahrzeugs hat ist irrelevant geworden. Die letzten 200 Jahre hat sich viel geändert da kommen viele nicht so gut mit Frauen: Du hast recht, das Fahrzeug kommt gut an. Dennoch glaube ich nicht dass es mehr TWIKE gäbe wenn die Frauen den Fahrzeugkauf entscheiden würden. Es sei denn das TWIKE wäre günstiger zu haben. Denn viele Frauen sind auch sehr kostenbewusst! Das kann man von den Mänern nicht immer sagen Jetzt hoffe ich nicht jemandem allzu nahe getreten zu sein...Bitte um Verzeihung! Teenager: Ja, vielleicht der Gruppendruck? Tauchst du in einem TWIKE auf, stellt sich wohl bei vielen die Frage, was denken denn meine Kollegen/Kolleginnen über mich! Mobilitäts-Wende: Es geht tatsächlich recht harzig voran. Das oben erwähnte 'starke Hengst Syndrom' macht uns schon etwas zu schaffen. Elektrisch fahren ist das eine. Das kriegen wir vermutlich irgendwann mal hin und wäre schon mal ein Fortschritt. Hat dann allerdings jeder ein Elektro-SUV und ein E-Roadster in der Garage, vielleicht noch geladen durch Strom aus nicht erneuerbarer Quelle, dann hält sich der Forschritt in Grenzen. Es bleibt der Stau und Landverschleiss durch neue Strassen, es bleibt die Umweltbelastung durch den Bau der Fahrzeuge usw. Vielleicht kann da Carsharing etwas helfen, zumindest bei denen wo ein eigenes Fahrzeug nicht unbedingt Pvon Nöten ist. Wir haben noch ein schönes Stück Weg vor uns. Machen wir uns auf. Der Weg ist das Ziel
  16. Nachtrag zum Thema Heizen und Scheibenbeschlag: Scheibenbeschlag lässt sich auch reduzieren durch einen trockenen Innenraum. bei den neusten TWIKEs ist dies gut gelöst, denn die haben aussen an der Haube einen Wasserabweiser, d.h. das Wasser dringt während der Fahrt schon gar nicht ins Innere. Beimeinem 4-jährigen Twike dringt ebenfalls wenig Wasser ein, nur ein bisschen über die Drehscheibe vorne bei der Lenkung und seitlich beim 'Knick' wo die Dichtung/Karosserie/Scheibe nach oben verläuft. Dies hat dann jeweils dazu geführt dass im Winter ide Teppiche nass wurden und diese nicht so leicht trockneten. damit ich diese nicht immer zum Trocken rausnehmen muss, habe ich das eintretende Wasser gesammelt. Es wird über eine kleine Rinne (Prinzip 'Dachrinne') welches nichts anderes als ein entsprechenden Kunststoffprofil einer Lebensmittelverpachung ist, in ein Silikonröhrchen geleitet und dann in ein kleines Kunstoffläschchen geleitet das ich mit Velcro unter dem Teppich an der Vorderwand befestigt habe. Diese leer ich dann so alle Monate mal um das wenige Wasser zu entleeren. man könnte es auch direkt über ein Loch im Boden ableiten. Aber ein Loch ist auch wieder Potential für Wassereintritt... Die Lösung von Fine ist allerdings noch besser, denn so kommt das Wasser schon gar nicht in den Innenraum. Wenn an Heizlösungen gegen Scheibenbeschlag gedacht wird, ist es aus meiner Sicht auch wichtig, das Thema Feuchtigkeit anzugehen. So erhält man eher ein ganzheitlche Lösung. Ist ja beim normalen Auto nicht anders und das Rad muss in diesem Fall nicht neu erfunden werden. Viele Grüsse Stefan
  17. Hallo Toby, Gerne schalte ich mich auch noch dazu Ich schliesse mich Dirk's Worten an. Nach drei Jahren TWIKE fahren ohne Heizung, habe ich mich letztes Jahr an dieses Thema ebenfalls rangewagt. Ich habe mehrere Heizsysteme angeschaut und mit vielen Twikern darüber gesprochen. Ich habe ebenfalls an eine elektrische Lösung gedacht. Aber bin dann bei einer Petroleum Heizung von Wallas gelandet und bis jetzt zufrieden damit. Kleine Heizlüfter von 150W bringen nicht die benötigte Heizenergie zustande. Da das TWIKE nicht gut isoliert ist, braucht es eine recht grosse Wärmemenge um es während der Fahrt zu erwärmen. Meine Wallas hat 1300W Leistung. Das reicht um es bei 0 Grad Aussentemperatur auf angenehmen ca. 10-15 Grad zu halten. Ein 150W Lüfter macht meistens Lärm, jedoch zu wenig Wärme. Eine TRUMA Gasheizung bringt noch mehr Leistung was betreffend Scheibenbeschlag zusätzliche Vorteile bringt. Ich habe auch die 'neuen' Lüfter von Fine drin. Diese halten kombiniert mit der Wallas Heizung die Scheiben gut frei. Ich schalte diese jedoch nur ein wenn es wirklich nötig ist denn diese sind recht laut und nicht unbedingt für den Dauerbetrieb. Ich möchte es auch gerne mal mit einer elektrischen Heizung probieren. Es gibt interessante Lösungen von dcthermal.com. Hatte bis jetzt jedoch noch keine Zeit diese einzubauen. Speisen würde ich die mit einer Fahrradbatterie. Ist jedoch für eine Umsetzung etwas teuer. Ich warte mal ab.... Deine Variante ist sicher auch ein Weg, ich sehe jedoch in der Vergrösserung des Hauptakkus mehr Vorteile. Es ist sicher etwas teurer, aber dafür hast du danach eine wirklich solide und schlanke Sache. Ich empfehle dir ebenfalls die Sache langsam anzugehen. Mit der Zeit merkt man selber wo man noch Verbesserungen anbringen möchte. Vielleicht ist man aber mit der Grundausstattung auch zufrieden und eine Erweiterung ist gar nicht nötig. Denn das TWIKE ist von Grund auf schon gut alltagstauglich. Mit Erweiterungen handelt man sich nicht nur Vorteile ein, sondern meist auch Nachteile (Preis, Zeitaufwand, Gewicht). Wie auch immer du dich entscheidest: Ich wünsch dir viel Spass beim Umsetzen der Pläne. Und vergiss nicht den Fahrspass! Der wird dir mit oder ohne Umbau geboten Viele Grüsse Stefan
  18. Hallo Toby, Da kommt mir noch etwas zum Thema Alltagstauglichkeit in den Sinn. Das TWIKE ist ein Fahrzeug welches in der ganzen Mobilitätspalette irgendwo zwischen Fahrrad und Auto angesiedelt ist. Dort wo also ein Fahrrad den Ansprüchen nicht mehr genügt, das Auto aber überdimensioniert ist, dort fühlt sich das TWIKE und sein Fahrer generell wohl. d.h. dieser Zwischenbereich wird vom TWIKE gut abgedeckt. Beispiel Einbau-Heizung Fahrrad: keine, Auto: ja, TWIKE: möglich Beispiel Komfort Fahrrad: klein, Auto: Gross, TWIKE: mittel Beispiel Oekobilanz Fahrrad: sehr gut, Auto: sehr schlecht, TWIKE: gut Beispiel Geschwindigkeit Fahhrad: tief, Auto: hoch, TWIKE: mittel Die Liste liesse sich fortsetzen.... Es gibt natürlich auch Punkte die dieser Logik nicht immer gerecht werden. Hier kommt dann meistens der ideelle Wert zum Zuge.
  19. Hallo Toby, Betreffend Sitzeinbau kann ich dir leider nicht helfen. Was die Alltagstauglichkeit angeht: Eine Heizung kann eingebaut werden. Es gibt verschiedene Lösungsansätze. Da eine Heizung recht viel Energie braucht, so ist eine elektrische Lösung eher schwierig umzusetzen da recht hohes Batteriegewicht, hoher Preis, geringe Heizdauer. Man kann sich auch zu recht fragen ob eine Heizung in so einem Fahrzeug Sinn macht. Schlussendlich kommt es sehr auf die Art der Nutzung an ob sich ein Einbau lohnt. Reichweiten: Der Fahrstil ist bei den meisten Nutzern in etwa immer der Gleiche. Daher hat meistens nur noch die Temperatur einen Einfluss auf die Reichweite. Je grösser die Akkukapazität, desto kleiner die Sorge betreffend Reichweiten. Mit 20Ah Lithium habe ich aber selbt im Winter kaum Sorgen was die Reichweiten angeht. Nach fast 2h Fahrt möchte man sowieso mal eine Pause einlegen Fehlerberichte: Ich habe mich vor gut vier Jahren für das das Twike entschieden weil u.a. die Technik erprobt ist. Alle Problemchen sind längstens bekannt und es gibt fast für alles eine Lösung. Vieles ist sehr gut dokumentiert. Dies ist bei vielen neuen E-Fahrzeugen oft nicht der Fall. Batterien die sich selbst zerstören: Wird das Twike nicht komplett leer abgestellt und mit den von Fine empfohlenen 30% SOC (state of charge) stehengelassen, so kann man ohne Probleme 3-4 Wochen in die Ferien verreisen. Auch hier: je grösser der Akku, desto kleiner die Sorgen. Aus meiner Sicht ist das Twike was die Batterietechnik angeht absolut alltagstauglich. Vielleicht kann man nicht ganz so sorglos sein wie bei einem Benziner, aber die vielen Vorteile sind ja auch nicht ohne . Das Twike ist nicht perfekt. Aber welches Fahrzeug ist das schon? Der Benziner stinkt, kostet viel Geld beim Tanken und Parken, verliert mächtig an Wert, ist oft langweilig zu fahren. Ich hoffe du findest eine gute Lösung was den Sitz angeht und hoffe ich konnte dir wieder etwas Freude am Twiken vermitteln Sonnige Grüsse Stefan
  20. Stefan antwortete auf christoph's Thema in TWIKE
    Hallo Christoph, Herzliche Gratulation zu deinem neuen Twike! Ich hoffe du wirst viel Freude damit haben. Das aktuelle Wetter lädt ja so richtig ein elektrisch unterwegs zu sein. Willkommen im Forum! Sonnige Grüsse Stefan (Forum Admin)
  21. Stefan antwortete auf TWMarco's Thema in TWIKE
    Oder so, wär auch ganz nett
  22. Stefan antwortete auf Stromi's Thema in TWIKE
    Also ich nicht, denn ich fahre ja meistens Habe mich auch sehr gefreut wieder mal bei wärmeren Temperaturen unterwegs zu sein. Schon erstaunlich wie die Reichweite wieder rasant ansteigt.
  23. Hallo Dirk, Ja genau. Es ist deine Auspuff und Kotflügellösung. Funktioniert super. Nochmals vielen Dank für den ausführlichen Beschrieb damals als ich noch in Evaluationsphase war. Die Heizung kann ich im Frühling relativ schnell ausbauen und den Auspuff demontieren. Viele Grüsse. Stefan
  24. Hallo Twike Freunde, Nach gut drei Jahren Twike fahren, habe ich mich letzten Winter intensiver mit verschiedenen Heizlösungen für das Twike auseinandergesetzt. Im Sommer 2012 habe ich dann mit dem Einbau - einer bis jetzt meines Wissens noch nicht realisierten Variante - begonnen: Eine normalerweise in Booten eingebaute Petroleum-Heizung der finnischen Firma Wallas sollte eingebaut werden. Der Einbau ist nun endlich fertig und gerne teile ich meine Erfahrungen den interessierten Lesern mit. Grundsätzliche Ueberlegungen Man kann sich die berechtigte Frage stellen ob eine Heizung in einem Twike überhaupt Sinn macht. Es kommt wohl sehr auf die Art der Verwendung des Fahrzeugs sowie auf das Kälte/Wärmeempfinden des eigenen Körpers an. Ein Twike ohne Pedalen ist vielleicht eher ein Kandidat da das Warmhalten mittels sportlicher Betätigung wegfällt. Ein Lithum Twike mit grossem Akku resp. dessen Fahrer welcher regelmässig grössere Strecken fährt, ist evetl. auch eher einer Heizung zugeneigt. Welche Heizung? Viele Twike sind mit einer Webasto/Eberspächer Diesel Standheizung ausgerüstet. Die TRUMA Gasheizung erfreut sich ebenfalls recht grosser Beliebtheit. Elektrische Heizungen sind meines Wissens noch keine eingebaut worden, wohl hauptsächlich wegen dem zusätzlichen Gewicht eines Akkus oder der reduzierten Reichweite, mal abgesehen von den standardmässig eingebauten elektrischen Heizlüftern die hauptsächlich der Scheibenbelüftung dienen und wenig Warmluft erzeugen. Zuerst liebäugelte ich mit der TRUMA Lösung, denn die Abgasführung mit dem Doppelrohr ist hier recht gut gelöst. Zudem gibt es kaum Geruchsbelästigung. TRUMA Heizungen sind sehr wartungsarm, leise und verbrauchen wenig Strom. Ich habe dann aber darauf verzichtet, vor allem wegen dem Umgang mit dem Gas, da hier doch auf einiges geachtet werden muss damit die Sicherheit gewährleistet ist. Die Dieselheizungen sind günstig, klein und der Treibstoff einfach zu besorgen. Die Abgasführung jedoch etwas aufwändiger und die Heizungen sind im Betrieb etwas lauter als eine TRUMA. Zudem kommt es schnell mal zu Gerüchen, sei es vom Tank, beim Hochfahren, wegen Abgasen etc... Auch hier war ich nicht so glücklich mit dieser Lösung, vor allem wegen möglichen Geruchsbelästigungen. Die Suche ging also weiter... So stiess ich auf Bootsheizungen. Vor allem die Wallas Heizungen erschienen mir recht solide und versprachen geringen Treibstoffverbrauch und Stromaufnahme bei fast lautlosem Betrieb. Die kleineren Heizungen laufen mit hochreinem Paraffin/Petroleum welches tiefe Abgas-Geruchsemissionen versprachen. Zudem war die Abgasführung wie bei der TRUMA mit Doppelrohr. Das Gewicht ist mit gut 5kg eher hoch. Zudem muss der Tank unterhalb der Heizung eingebaut sein was eine rechte Herausforderung beim Einbau darstellen sollte. Die Heizung ist auch etwas teurer als eine TRUMA und man bekommt sie für ca. 800 Euro. Für mich war es eine gute Alternative welche einige der Vorteile der TRUMA/Eberspächer/Webasto Heizungen vereint. Einbau Der Einbau verlief recht problemlos, er war allerdings aufwändig. Die Halterung der Heizung habe ich aus Aluminum Platten zusammengeschraubt und dann auf eine alte Aluplatte die in einem alten Twike schon ihren Dienst tat, aufgeschraubt. Das Abgas- und Frischluftrohr habe ich in den Radkasten geführt (Dirk's Lösung) Der Tank besteht aus einem speziellen 3ltr Sperrschichtbehälter min DIN50 Verschraubung der hinter dem Beifahrer-Sitz am Boden genau in die Aussparung passt. Eine Befestigung ist nicht nötig. Die Verschraubung/resp. der Deckel des Tanks ist eine spezielle Kanisterverschraubung aus der chemischen Industrie welche absolut dicht ist. Betrieb Die Heizung ist an das 12V Bordnetz angeschlossen und hat eine Leitung von 1300W. Eine 15A Sicherung ist bei den restlichen Sicherungen angebracht, der Hauptschalter ist auf der Mittelkonsole platziert. Die Heizung selbst hat einen zusätzlichen Ein/Aus Schalter. Das Hochfahren dauert etwa 4 Minuten bei einem Strom von 5A. Die Heizung läuft leise, der DCDC Lüfter ist lauter...Während des Hochfahrens kann es etwas nach Petroloen riechen, ausserhalb wie auch innerhalb des Twikes. Daher schalte ich die Heizung meist ein paar Minuten vor Abfahrt an. Wenn sie mal läuft ist sie weitgehend geruchlos. Auch im ausgeschalteten Zustand gibts keine Gerüche. Wieso sie beim Hochfahren im Twike etwas schmeckt kann ich mir noch nicht erklären, sollte der Verbrennungsraum doch absolut dicht sein...Die erzeugte Wärme leite ich mit Lüftungsrohren nach vorne damit die Wärmeverteilung gleichmässig ist. Die Heizleistung kann nicht eingestellt werden, dies ist bei den 1300W aber auch nicht nötig da dies nicht überdimensoniert ist. Es reicht aber um die Temperatur um ca. 10 Grad anzuheben was dann doch um einiges erträglicher ist als ohne Wärmequelle. Wird die Heizung abgestellt, muss der Hauptschalter auf der Mittelkonsole noch an bleiben damit der Lüfter die Heizung abkühlen kann. Nach ca. 10 Minuten stellt der Lüfter automatisch ab. Man muss als nach dem Parkieren nicht noch 10 Minuten warten Kosten Die Heizung selber ist zwar ca. 800 Euro. Aber was richtig teuer ist, sind jeweils die Portokosten für Kleinteile. Da kommt schon so einiges zusammen. Dann kommen noch allfällige Kosten für Werkzeuge dazu etc..Auch nicht gerade billig ist das Petroleum. Petroleum Man könnte zwar sicher auch Petroleum aus dem Baumarkt verwenden welches recht günstig ist. Ich verwende im Moment jedoch noch das vom Hersteller empfohlene um das Ganze mal auszutesten. Dieses gibt es z.B. bei Yachtshops. Mit 2.5 litern im Tank kann man die Heizung gut 15h betreiben. Fazit Die Heizung läuft einwandfrei, leise und bis jetzt zuverlässig. Die erzeugte Wärme ist angenehm und das Twike wird mit den 1300W nicht überhitzt. In den ersten Fahrminuten tendieren die Scheiben zum Anlaufen da der Innenraum schnell warm wird. Auf längere Distanz hat die Heizung jedoch einen positiven Einfluss auf das Anlaufen der Scheiben. Der Betrieb ist nahezu geruchsfrei, nur beim hochfahren und runterfahren riecht man Petroleum. Dies macht man also besser vor resp. nach der Fahrt. Ich sehe es als eine weitere mindestens ebenbürtige Lösung neben den schon getesten Diesel und Gas Heizungen. Der Einbauaufwand ist jedoch nicht zu unterschätzen. Wer meistens Kurzstrecken fährt oder sonst gut mit Kälte klarkommt der braucht evtl. keine Heizung und es geht meistens ohne. Für Langstrecken und kälteempfindliche Personen kann es jedoch durchaus eine Ueberlegung wert sein. Und wie weiter? Ich werde die Heizung noch weiter testen und auch mal etwas höhere Regionen befahren. Boote fahren in Finnland ja bekanntlich auf Meereshöhe... Gerne möchte ich auch noch mal eine elektrische Heizung ausprobieren. Mehr dazu jedoch vielleicht ein ander Mal. Im Anhang noch ein paar Bilder... ...und vielen Dank allen die mir mit Rat und Tat geholfen haben! Ueber Kommentare/Korrekturen/Inputs würde ich mich freuen. Viele Grüsse Stefan
  25. Stefan antwortete auf MarcTW917's Thema in TWIKE
    Hallo Marc, Ich denke das sollte nicht sein. Meines fährt zumindest sofort los. Grüsse Stefan

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