StromerBodo
Mitglied
-
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Alle erstellten Inhalte von StromerBodo
-
Der TOD von TW-849
Hallo Radreiter, den Anwalt solltest du dir auf jeden Fall nehmen, möglichst schnell und möglichst einen Verkehrsrechtler ! Die Kosten trägt die gegnerische Versicherung (Vollhaftung des Gegners vorausgesetzt, wovon ich in deinem Fall aber ausgehe). Anwälte findet man am besten unter www.anwaltauskunft.de , das ist das Suchsystem des Anwaltvereins - kein kommerzielles System ! Auch erst mal auf die Webseite des Anwalts kucken, ob der dir zusagt - da gibt's immer solche und solche, der sollte auch zu einem passen. Wenn das ein wirtschaftlicher Totalschaden ist, dann kannst du da keine "Angebote" machen, dann zahlt die Versicherung eben nur den Wiederbeschaffungswert (Wert des TWIKE 1 sec vor dem Unfall) abzüglich Restwert (des beschädigten TWIKE); da gibt's auch noch eine Grauzone, wenn die Reparaturkosten bis 30% über dem Wiederbeschaffungswert liegen, kriegst du die auch erstattet, wenn du tatsächlich reparierst. Mit dem Anwalt klären ! Und an einem KfZ-Sachverständigen führt wohl auch nichts vorbei - Fine mobile ist zwar Hersteller, aber meines Wissens kein anerkannter KfZ-Gutachter; frag bei Rosenthal an, ob die dir einen empfehlen können, die Sachverständigen haben von solchen Fahrzeugen oft auch wenig Ahnung - bei meinem Crash hatte ich bei der Besichtigung mit dem Sachverständigen meinen TWIKE-Schrauber Wolfram Leister dabei, der konnte dem Gutachter sehr viel erklären, auch über Werte, wofür der sehr dankbar war ! Vielleicht kann ja jemand von Rosenthal dazukommen und diesen Part übernehmen. Die Kosten für das Abschleppen/ Abtransport des TWIKE zahlt auch die Versicherung, kein Problem ! Und bitte fang nicht an, daran herumzuschrauben und Akkus auszubauen, bevor nicht der Sachverständige das TWIKE gesehen hat, danach kannst du's nach Lust und Liebe zerlegen ... Sonnige Grüße, Bodo TW783 (macht seit 30 Jahren Schadenregulierungen...)
-
Beeindruckend ...
Kürzlich hatte ich Gelegenheit zu einem kurzen Trip mit dem iPace - und ich muss sagen, es war außerordentlich beeindruckend ! Das Fahrzeug ist recht kompakt, also nicht der üppige Raum, den man sich von einem Jaguar erwarten würde, aber man sitzt sehr gut, die Bedienung ist sehr eingängig; die Übersichtlichkeit nach der Seite und nach hinten lässt etwas zu wünschen übrig - aber jede Ecke ist auf Wunsch per Kamera und Bildschirm zu übersehen. Was wirklich außerordentlich beeindruckend ist, ist die Beschleunigung des Autos - die knapp 300 kW katapultieren die immerhin 2,2 Tonnen Auto mit einer derart brutalen Gewalt nach vorne, dass ich instinktiv schon nach Kurzem den Fuß vom Gas nahm, hatte ich doch das Gefühl, dass das Blut im Kopf nach hinten strömt..... Nun - eigentlich ein ziemlicher Unsinn, so ein Auto zu bauen oder fahren, gerade in Zeiten des Klimawandels sollte der Fokus auf kleinen und angemessen motorisierten Autos liegen - aber so, wie's immer Porsches geben wird, gehört wohl auch eine kleine Zahl solcher Boliden einfach dazu !
-
Verbrauch e.GO Life
Aktuell publiziert e.GO mobile AG auf der Website einen Verbrauch von 15,5 kWh/100km Combined für den e.GO life 60 - das hört sich doch sehr passabel an ?! Weniger schön finde ich, dassdort als Zuladung nur 259 kg angegeben sind .... wenn da mein Sohnemann und ich drin sitzen, darf allenfalls noch die Sporttasche dazu ...
-
Erste Erfahrungen mit dem e.GO Life
Ich kann bisher nur von der Probefahrt in Aachen berichten, da war ich allerdings sehr angetan von dem Autochen - alles sehr kompakt und stabil, nichts klapperte, alles fasst sich gut an ! Die Fahreigenchaften -sehr ordentlich, es lässt sich sehr wendig und präzise im Verkehr bewegen, die Abstimmung ist schön straff, und wenn's abgehen soll, dann stürmt's mit Macht voran. Sitzposition und Bedienbarkeit waren auch für meine 185 cm sehr angenehm, alle Schalter im Griff, alle Instrumente sehr übersichtlich. Auch die Außenmaße des Fahrzeugs sind sehr übersichtlich. Jetzt warte ich mit Schmerzen, dass ich meins endlich kriege ! Aber Warten habe ich bei e.GO ja schon ausreichend üben dürfen ....
-
Hurra TWIKE 5 geht in Produktion!
Chapeau - zu dem Etappen-Erfolg ist wirklich zu gratulieren ! Ich begrüße es als TWIKEr mit mittlerweile 14 Jahren Erfahrung sehr dass das Konzept fortentwickelt wird: Äußerste Energieeffizienz, lange Lebensdauer, ein ultra-kompaktes Fahrzeug ohne überflüssige Pfunde und Schnickschnack, "Reduce to the MaXX!" - Alles Gute zum Start !
-
Vorstellung
Oh - wer den ZOE ersetzen will, der MUSS ja zwangsläufig auf den e.GO life setzen - nach all der Wartezeit kommt der doch gerade wirklich in die Puschen ! In Aachen laufen ja wohl schon einige und die Auslieferung zu den weiter entfernten Bestellern soll jetzt auch losgehen - ich warte auch erst seit 2 1/2 Jahren, die Vorfreude ist beträchtlich - aber in erster Linie werde ich weiter mein TWIKE fahren und den e.GO meiner Tochter überlassen und ihn nur dann mal in Anspruch nehmen, wenn's mal weiter gehen soll. Und das Auto hat ja nun wirklich sehr viel Besonderes - keine Akkumiete, dafür eine Kunststoffkarosserie, die kleinere Rempler schadlos wegsteckt, ein echt schickes Design und ein sehr vielfältiges Raumkonzept - die Probefahrt vor drei Monaten hat mich restlos überzeugt ! DAS Auto, auf das die Lärm- und Abgasgeplagten Städte warten ....
-
Ich wohne im Mietshaus. Habe ich Anrecht auf eine Ladestation?
Da ist die Rechtslage für den E-Mobilisten leider nach wie vor ungünstig - einen Anspruch auf eine Lademöglichkeit gibt es bislang weder für Mieter noch für Wohnungseigentümer: Die Politik spricht zwar seit Jahren darüber, dass zur Förderung der E-Mobilität diese Frage vorrangig zu klären sei, aber der Ablauf ist wie leider so oft außerordentlich zäh: Nachdem es schon vor anderthalb Jahren einen ersten Gesetzentwurf des Justizministeriums dazu gab, hat im Herbst eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe dazu ihre Stellungnahme abgegeben und jetzt liegt ein darauf basierender Referentenentwurf des Justizministeriums vor, der wiederum erst einmal den Ländern und den interessierten Verbänden zur Stellungnahme vorgelegt wurde. Wann das Ganze dann tatsächlich Gesetz wird, ist also noch nicht absehbar - zumal ich davon ausgehe, dass bei den Hauseigentümern nicht gerade eitel Freude über die beabsichtigten Regelungen herrschen wird: Was kommen soll, ist das Recht eines Mieters wie auch eines Wohnungseigentümers, die Erlaubnis für die Installation einer Lademöglichkeit in der Immobilie zu erhalten, wenn er dort einen fest vermieteten bzw. zur Wohnung gehörenden PKW-Stellplatz hat. Das müsste er dann allerdings auf eigene Kosten vornehmen und auch dafür zahlen, wenn weitere Maßnahmen zur Sicherheit der Immobilie oder anderer Betroffener erfolgen müssen (zB Ausbau des Leitungsnetzes). In bestimmten Fällen kann der Vermieter das auch verweigern - insbesondere wenn sein Interesse an der unveränderten Erhaltung der Mietsache das Interesse des Mieters an der Lademöglichkeit "auch unter Berücksichtigung von Belangen des Klimaschutzes deutlich überwiegt" - man kann sich vorstellen, dass bei einer solchen Abwägung alles Mögliche herauskommen kann. Immerhin gibt es dann aber grundsätzlich den Anspruch auf die Lademöglichkeit und eine solche Abwägung muss dann eben vorgenommen werden, kann also nicht in jedem Fall zur Ablehnung führen - gegenüber dem derzeitigen Rechtszustand ein Fortschritt, denn wenn jetzt der Vermieter sagt: Nein, habe ich keine Lust drauf, dann geht gegen seinen Willen eben gar nichts. Entsprechendes gilt bei Wohnungseigentümern, wenn die anderen Eigentümer nicht einverstanden sind. Nach derzeitiger Rechtslage geht es also nur im allseitigen Einvernehmen, also müsste man die maßgeblichen Personen dafür gewinnen, eine solche Installation vornehmen zu lassen. Auch für die Zukunft sieht die Änderung des Mietrechts aber auch die Möglichkeit vor, das Ganze in einer Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter zu regeln - und so etwas sollte ja auch jetzt schon möglich sein; wenn man sich über die Kostenfrage einigt, ggf. eine Mindest-Dauer festlegt, in der der Vermieter nicht kündigen darf, und regelt, was er dem Mieter im Falle eines vorzeitigen Auszugs an Kosten erstattet, wenn der die Ladestation zurücklässt, könnte das ein tragfähige Regelung für eine Lösung zur beidseitigen Zufriedenheit sein: Ein solcher Ladeanschluss kann ja nicht nur ein lästiger Sonderwunsch eines Mieters sein, sondern durchaus auch den Wert der Immobilie dauerhaft erhöhen !
-
Der TOD von TW-849
Nee das ist aber tragisch ! Von einem Verbrenner getötet - übel ! Was ein Glück, dass dir nichts passiert ist - ein neues TWIKE lässt sich allemal beschaffen ! Das bestätigt aber wieder mal meine Annahme, dass man in dem Gefährt doch nicht so unsicher unterwegs ist wie alle immer meinen ...
-
Twike 3 - 849 - verschiedene Fragen
Hallo und willkommen in der sonderbaren Welt des TWIKE ! Wenn du Infos suchst, kuck doch mal im elweb https://elweb.info/dokuwiki/doku.php?id=twike da ist insbesondere unter " Twike Technik und Artikel " (oben, nicht rechts im Kasten) einiges zu finden, u.a. auch die Bedienungsanleitung, aber auch diverse weiterführende Links. Sehr informativ ! Bei den Lion-Akkus ist die "Warnspannung" 320V, da geht das rote Lämpchen an - es geht aber noch fahren bis fast 300V, allerdings ist dann irgendwann (ich meine, ab 310V) nur noch eine Geschwindigkeit von 3 km/h möglich - das habe ich einmal erlebt, wo's wirklich nur noch ein Katzensprung war, ich aber auf der Schnellstraße, eiwei, bitte nie wieder .... Dann wünsche ich dir mal allzeit gute Fahrt im tollsten Auto der Welt ! Bodo TW783
-
Schade - Chance verpasst !
Auf dem ELWEB lautet gerade eine Schlagzeile: Schwarzenegger bietet Thunberg Tesla Model 3 für Weiterreise an schadeschade - da hat Rosenthal wohl geschlafen, die haben doch gute Beziehungen nach USA: Das wäre doch ein Ding, wenn da stünde: Greta Thunberg setzt USA-Reise in deutschem Elektromobil TWIKE fort !!!
-
Wie stark muss die vordere Bremsscheibe sein ?
Hallo Martin, danke für den Kommentar - aber beim TWIKE sieht ja eigentlich nichts nach viel Material aus, also wenn das original 4 mm sind, dann müssten 3 mm doch mindestens noch ok sein ?! Zumal da die Scheibe wegen der Rekuperationsmöglichkeit doch eher selten und weniger stark in Anspruch genommen wird als in einem Normal-PKW ... Schade um dein TWIKE - Mist-Trommelbremse ! Sonnigst, Bodo
-
Wie stark muss die vordere Bremsscheibe sein ?
Hallo beisammen, dieser Tage habe ich meinen Vermieter - zugleich Inhaber einer KfZ-Werkstatt - einen Platten am Vorderrad reparieren lassen und mit kennerischem Blick erklärte er mir, ich müsste auch die Bremsscheibe wechseln lassen - das wundert mich jetzt etwas, die Scheibe hat keine Riefen oder Kratzer, rubbelt auch nicht beim Bremsen und macht so eigentlich keine Probleme. Allerdings weiß ich nicht, wie weit man die runterfahren kann - ich habe jetzt knapp 120tkm mit dem TWIKE runter, ich habe nachgemessen und sie ist noch etwa 3 mm stark - reicht das noch oder bin ich da schon an oder über der Grenze ?! Im Internet ist zwar zu lesen, dass auf der Scheibe eingeprägt sei, wie weit sie abgefahren werden darf, da habe ich aber leider nichts entdecken können. Ich kann mich halt irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, dass das Plattenflicken dem guten Schrauber anbetrachts des hohen Werts des Fahrzeugs doch etwas mickrig erschien und er daran gerne noch eine etwas einträglichere Arbeit vornehmen würde ?! Weiß da jemand etwas Genaueres ? Sonnige Grüße, Bodo TW783
-
Versicherung für Twike
Gerade hat die ZURICH Versicherung (die ü-Pünktchen sind doch im Zuge der Globalisierung wegrationalisiert worden ;-) ) bei mir 280,69 EUR Jahresprämie für's TWIKE 783 abgebucht - und soweit ich weiß, ist da auch ein Schadensfreiheitsrabatt drin, sonst könnt's ja kaum so viel günstiger sein als das oben genannte Angebot ?! Vielleicht gibt's den SFR auch nur in der Vollkasko ? Ich weiß jetzt auch nicht, welche Selbstbeteiligung ich da habe, 300 oder 500 EUR ... die haben jedenfalls noch nie was zahlen müssen, die zwei Schäden, die ich bisher hatte, hat jeweils voll die gegnerische Haftpflichtversicherung übernommen - einmal haben sie sogar 300 EUR Schmerzensgeld für den abgeschürften Ellenbogen gezahlt, den ich beim Umkippen erlitten hatte ! Sonnigst, Bodo
-
TWIKE im Spiegel
@Stefan, die Kommentarlöscherei ist doch genau Ausdruck der Arroganz, die ich meine, da schreit einer: Kuck mal, die üblen TWIKEr, rotten sich zusammen und wollen da massiv Einfluss auf die Beiträge nehmen ! Bei den differenzierten Kommentaren, die da wohl gekommen sind, meines Erachtens gar kein Grund, irgendwie einzugreifen - aber wenn man sich halt für Gott hält, dann nimmt man sich halt das Recht, ohne Rücksicht auf "Meinungsäußerungsfreiheit" oder derlei Unsinn einfach mal das Eine oder Andere wegzuradieren. Es ist schließlich das Recht der Presse, eben nur das zu veröffentlichen, was ihr gerade in den Kram passt. Wenn man allerdings solche Kommentarfunktionen anbietet und dann Zensur übt, spricht das nicht gerade für ein vernünftiges Verständnis für Diskussionsprozesse... Auf der anderen Seite könnte der Beitrag ja vielleicht auch eine Unterstützung der ansonsten ziemlich brachliegenden Öffentlichkeitsarbeit von Rosenthal darstellen, die sich in steigendem Absatz des TWIKE III niederschlägt ? Das wäre dann in der Tat sehr zu begrüßen... hofft jedenfalls Bodo mit dem TW783
-
TWIKE im Spiegel
Die Kommentare entsprechen dem Eindruck, den ich vom SPIEGEL habe: Ober-arrogant und besserwisserisch bis ins Mark. Nur dass das diesmal nicht auf den Artikel zutraf, sondern nur auf die Kommentare. Egal, Anfeindungen sind wir gewohnt und es ist auch dort - trotz Löschaktionen - noch genügend Positives stehengeblieben !
-
TWIKE im Spiegel
Hallo beisammen, da hat's unser TWIKE III ja tatsächlich mal in den SPIEGEL geschafft - ich las gestern die Nachricht aus Rosenthal und hab' mich gleich draufgestürzt, der Artikel ist ja wirklich recht wohlwollend geraten, auch wenn der Martin Möscheid mal etwas dick aufgetragen hat (nur mit Pedalen bis zu 20 km/h schnell - WOW! ... und Tempo 190 mit dem TWIKE V...). Die Diskussion in den Kommentaren ging heftig hin und her, einige TWIKEr haben sich eingemischt und den oft ziemlich arroganten und von keinerlei Sachkenntnis getrübten Beiträgen von Benzin-Nasen gegengehalten. Leider war die Kommentar-Funktion schon geschlossen, sonst hätte ich auch noch das Eine oder Andere hinzufügen können, insbesondere von dem tollen Gefühl, mit einem absolut nachhaltigen Fahrzeug unterwegs zu sein, wo die Kinder zu lachen anfangen und auf einen zeigen, wenn sie einen sehen - das sind so Sachen, die man solchen E-Bashing-Postern auch ruhig mal entgegenhalten kann, von dem Umstand ganz abgesehen, dass diese Kiste eben nicht unter einem wegrostet, sondern absolut dauerhaft ist. Es wurde gegen Ende auch bemerkt, dass sich da so viele positive Stimmen geäußert haben, dass sofort unlauteres Verhalten der TWIKEr gemutmaßt wurde - von wegen unlauter, bei dem, was unsere Automobil - OEMs die letzten Jahre mit uns abziehen, ist das doch nichts als eine gutwillige und absolut begrüßenswerte Volksbewegung ! Sonnige Grüße, Bodo Le link: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektroauto-twike-dreiraedriger-stromer-mit-pedalen-a-1215567.html
-
Optimal Laden - aber wie ?!
Wow, wie die Foristen sich hier ihre Erfahrungen um die Ohren hauen, beeindruckend ! Der Tipp von Salledu war ja schon mal gut und die daraufhin bei FINE geholte Datei auch durchaus lehrreich - aber unter TWIKErn mag man das nicht so, sich über die Akkus zu unterhalten ? Tabuthema oder was ? Seltsam.... ... wundert sich BodoTW783
-
100kkm geschafft ..... Puh !
Nach 11 Jahren, 7 Monaten und 24 Tagen habe ich jetzt mit meinem TW783 endlich die 100.000 km - Marke überschritten. Zweieinhalbmal um die Welt, eine respektable Leitung mit diesem Fahrzeug, ich bin ganz stolz ! Die angepeilten 3/4 Mittreten habe ich zwar knapp verfehlt, laut Bordcomputerauswertung waren's nur 72,8 %, aber auch davon kann doch jeder sonstige "Sportwagenfahrer" nur träumen ... Also auf - die nächsten Hunderttausend warten darauf, ebenfalls überwunden zu werden! Sonnigst, Bodo TW783
-
Auto-Nom - total überschätzt !
In meinen Augen ist das autonome Fahren ein total überschätztes Thema: Wie schon das Beispiel mit der höflichen alten Dame zeigt, die mit dem autonomen Auto in einen unlösbaren Konflikt kommt, ist der Verkehr und das menschliche Verhalten darin derart komplex und vielschichtig, dass die auf klare Linie und eindeutige Abläufe angewiesene EDV das einfach nicht vollständig und richtig erfassen und einordnen und sich immer adäquat verhalten kann. Das kann man immer mehr zu verfeinern und auszuziselieren versuchen, aber das wird das System träge und unzureichend reaktionsfähig machen. Auch wenn man von "künstlicher Intelligenz" spricht, ist das, was ein Mensch kann - Situationen mit einem Blick erfassen und sich intuitiv richtig verhalten - einem EDV-System einfach nicht möglich, das alle Faktoren erkennen, erfassen und mathematisch bewerten muss. Wenn man das abzubilden versucht, was wir "einfach so" tun, kostet das enorme Ressourcen, die dann in jedem Fahrzeug verbaut sein müssten ! Und diese Komplexität macht solche Systeme natürlich auch enorm angreifbar, zumal wenn sie - was wohl unvermeidbar ist - auch noch untereinander kommunizieren müssen. Und dann diese naive Fortschrittsgläubigkeit, die alle Probleme für technisch lösbar erklärt und dann darauf verweist, dass vieles, was wir heute so vollkommen selbstverständlich nutzen, vor 10 Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre - ja, aber das ist es doch gerade, keiner hätte vor 10 Jahren voraussagen können, welche Entwicklungen tatsächlich eintreten, und daraus, dass das so ist, kann man allenfalls schließen, dass wir heute keinen blassen Schimmer davon haben können, was bei der Entwicklung der nächsten 10 Jahre rauskommt - es ist blinder Märchenglaube zu sagen, dass dann alle möglichen heute unvorstellbaren Dinge Realität sind, insbesondere autonome Autos. Ja, kann sein, aber wir wissen's eben nicht, und ich glaube eben nicht, dass die autonomen Autos einen wesentlichen Anteil am Verkehr haben werden. In den 60er Jahren glaubte man daran, dass alsbald mit Nukleartechnik angetriebene Autos die Straßen bevölkern würden, das ist uns zum Glück erspart geblieben, oder dass die Autos bald fliegen würden - auch das war ein solcher Irrtum der menschlichen Fantasie, als der sich die Auto-nomie m.E. auch bald herausstellen wird. Menschen können's eben einfach besser - Menschen sind keine einfach nachzubauenden Apparate, und sie haben mächtige Fähigkeiten: Ein Mensch braucht eine Führerscheinausbildung, die in 2-3 Monaten in vielleicht 35 Fahrstunden absolviert wird, dann kann er das - dazu braucht er keine enorm komplexe Technologie, sondern als Mensch kann er das einfach LERNEN. Im Verhältnis dazu ist es ein unfassbarer Aufwand, massenhaft herzustellende Fahrzeuge mit all dem technischen Sensorium und der gigantischen Rechenkapazität auszurüsten, um halbwegs so rumzukommen wie ein/e mitelmäßig geübte/r Fahrer/in. Also warum überlassen wir die Dinge, die er gut kann, nicht einfach dem Menschen, sondern versuchen mit aberwitzigem Aufwand, ihn irgendwie nachzuäffen ? Und tu mal bloß keiner so, dass das autonome Fahren sicherer sei als das menschliche: Dass im derzeitigen Zustand relativ wenige Unfälle auf technische Ursachen zurückgehen, liegt natürlich daran, dass die Technik beim Fahren keine wichtigen Entscheidungen treffen kann, dass also alles noch dem Menschen obliegt - je mehr Entscheidungen wir der Technik überlassen, desto mehr Fehler wird sie machen und desto mehr Menschen kommen dann eben durch technische Fehler um. Um die Haftungsfrage streiten sich noch die Juristen.... Warum also wird das Ganze so gehypt ? Es sind doch unsere Autohersteller aus dem letzten Jahrtausend, die das aufblasen wie sonstwas, die da Möglichkeiten sehen, ihr völlig überladenes und mit technischem Krimskrams überfrachtetes Auto noch weiter aufzurüsten, noch mehr Technik reinzupacken - man versucht einfach, den Weg, den man seit Jahrzehnten geht, blind fortzusetzen: Noch größer, noch stärker, noch mehr Gimmicks, ohne jedes Maß und Ziel, ein totaler Wahnsinn ! Die Autoindustrie weiß natürlich, dass ihr mit der Elektromobilität Schlimmes droht - E-Autos sind um ein Vielfaches einfacher als Verbrenner, und E-Motoren und -Technik können VW, Opel und Daimler nicht: Das müssten sie zukaufen und ihre bisherige Kernkompetenz (Motor und Getriebe) wegschmeißen, damit einen stattlichen Teil ihrer Wertschöpfung abgeben - also weniger verdienen. Da versucht man doch lieber erstmal alte Reflexe zu stimulieren: Da, es gibt eine ganz neue tolle Autotechnik, alle schauen gebannt drauf und denken gar nicht mehr an die Notwendigkeit, die Benzin- und Dieselverbrenner abzuwracken, dann kann man die erstmal munter weiterbauen und dran verdienen. Was ich für sinnvoll halte, sind Assistenztechniken, die helfen, die Spur zu halten, oder ein Auffahren zu verhindern (kürzlich das Busunglück in Bayern hätte mit so etwas verhindert werden können), aber die komplette Ablösung des Menschen am Volant des Autos - nein, keine Option. Abgesehen davon: Wer will denn das ? Die meisten Leute empfinden das Autofahren doch als etwas Angenehmes, was sie selbst bestärkt und fordert und wo sie sich ausleben können. Ich habe jedenfalls meistens Spaß bei der Bedienung meines TWIKE und möchte gar nicht von einer EDV-gesteuerten Maschine untätig durch die Gegend kutschiert werden ! Noch weniger Selbstbestimmung, noch mehr Abhängigkeit von mir nicht zugänglichen Systemen ?! Ansonsten gibt's die "autonome Mobilität" ja schon im ÖPNV, also wer irgendwohin will, ohne sich selbst ums Fahren kümmern zu brauchen, der kann doch Bus oder Bahn fahren, das ist übrigens sehr entspannend und auch jetzt schon sehr sicher. Dafür braucht man nicht seinen eigenen Blechkasten. Die Autoindustrie geht schweren Zeiten entgegen, so oder so - die unvermeidliche E-Mobilität wird viele Arbeitsplätze kosten, beim Bau von Autos, bei ihrer Instandhaltung, da sollte sie doch lieber aufpassen, den Mega-Trend weg von fossilen Brennstoffen wenigstens nicht ganz zu verpassen. Übrigens, diese ständig zitierte Behauptung, jeder SIEBTE Arbeitsplatz in Deutschland hänge von der Automobilindustrie ab, ist auch so ein Fake - die "fairkehr" hat's mal sehr genau nachgerechnet, wenn's jeder vierzehnte ist, sind's schon viele ...
-
Zweitwagen für TWIKEr/Innen
Hallo liebe TWIKErgemeinde, sollte jemand die Anschaffung eines Zweitwagens neben dem TWIKE erwägen, so würde ich derzeit empfehlen, sich einmal das e.GO life anzusehen, eine wirklich hochinteressante Entwicklung eines aus der RWTH Aachen entsprungenen StartUps. Und auch wer durch seine TWIKErei haufenweise Geld gespart hat, könnte da durch Einsatz eines überschaubaren Betrags einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Elektromobilität auf unseren Straßen leisten, s. http://www.evzone.ch/forum/beitrag-helft-alle-dem-e-go Einfach schnuckelig !!!! BodoTW783 (allen Versuchungen trotzend in Treue fest !)
-
Historischer Vorläufer des TWIKE
Einen historischen Vorläufer des TWIKE habe ich da auf youtube entdeckt - ein Fahrzeug eines Schweizer Elektroautobauers vom Anfang des 20. Jahrhunderts, Johann Albert Tribelhorn, der in einem recht erfolgreichen Unternehmen in Feldbach am Zürichsee eine ganze Reihe unterschiedlicher stromgetriebener Nutz- und Personenfahrzeuge gebaut hat, unter anderem dieses Dreirad, das doch schon einige Ähnlichkeiten mit unserem TWIKE aufwies... Zu sehen am Ende des Beitrags "Die ersten Elektroautos: von den Anfängen des Elektromobils" im NZZ-Format unter
-
Forums-Tab fehlt
- Forums-Tab fehlt
- Forums-Tab fehlt
Hallo zusammen, bei der Einführung des neuen Forums-Formats ist etwas verloren gegangen - das Twike-Symbol für den Browser-Tab; bei den unzähligen offenen Tabs hier war mir das bisher immer eine Erinnerung, mal nachzusehen, was es denn hier Neues gibt, aber da steht jetzt nur noch das triste Tab-Symbol des Browsers - kann man da nicht was dran ändern zur besseren Auffindbarkeit ?! Und irgendwie sind auch die schönen persönlichen Bildchen weg, die einige Diskutanten immer neben ihren Beiträgen stehen hatten - könnte man vielleicht auch wieder arrangieren, war auch ein gutes Merkmal zur Wiedererkennung insbesondere für Leute wie mich, für die Namen Schall und Rauch sind.... Sonnige Grüße, Bodo TW783- Optimal Laden - aber wie ?!
Hallo zusammen, ich mache mir z.Zt. etwas Gedanken um die optimale Ladetechnik für meine LION-Akkus; diese haben inzwischen 5 Jahre und gut 50tkm runter und man merkt so langsam eine Alterung (verstärkte Selbstentladung, mäßiges Nachlassen der Kapazität). Ich möchte natürlich die guten Stücke, die mir schon so viel Freude bereitet (und so viele Euros gekostet) haben, doch auch noch möglichst lange genießen: Bisher ist meine Devise, wenn ich abends mit ziemlich leeren Akus (330-340V) heimkomme: Stehen lassen und am nächsten Morgen vollladen, die größte Kapazität scheinen mir die Akkus zu haben, wenn man möglichst kurz nach dem signalisierten "Ladeende" losfährt. Dagegen meine ich, dass es weniger effektiv ist, das TWIKE gleich abends beim Heimkommen anzuklemmen und dann über die ganze Nacht laden zu lassen - dann hat es morgens nach dem x-Stunden langen Laden meist nicht mehr die 390V, sondern ist schon wieder abgesackt, das scheint mir die Batterien auch so etwas zu quälen. Ich frage mich jetzt , ob es nicht besser wäre, abends erst mal wenigstens eine Teilladung vorzunehmen, vielleicht auf 360V, die Ladung dann zu unterbrechen und am Morgen dann nur noch den Rest bis zum Ladeende aufzuladen; das, um zu vermeiden, dass die Akkus längere Zeit mit niedrigem Ladezustand herumstehen. Was meint ihr dazu, wie haltet ihr das, was habt ihr da für Erkenntnisse und Erfahrungen ? Sonnige Grüße von Bodo TW783 - Forums-Tab fehlt
Wichtige Information
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.