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StromerBodo

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Alle erstellten Inhalte von StromerBodo

  1. E-Fuels könnten vielleicht auch noch eine Rolle spielen, um den Altbestand an Autos zu versorgen, die noch mit Verbrennungsmotor fahren und noch nicht schrottreif sind - allerdings zu einem beachtlichen Preis, der mit derzeitigen Spritpreisen nichts mehr zu tun hat. Ansonsten gehört die automobile Zukunft gewiss den BEVs, wobei auch da der Blick über die aktuelle Situation hinaus geöffnet werden sollte: Anstelle der aktuellen Entwicklung zu immer noch immer größeren, schwereren und stärkeren Fahrzeugen müssten kleine, leichte und extrem energieeffiziente Fahrzeuge in den Vordergrund treten, schon um den Ressourcen- und Energieaufwand für die Produktion der Fahrzeuge zu minimieren, der ja auch einen gewaltigen Klimaeffekt hat. Und die Zahl der Autos müsste deutlich zurückgehen - Umsteuerung auf mehr Fahrrad-, Fuß- und öffentlichen Nahverkehr tut not, zusammen mit mehr gemeinschaftlicher Nutzung von Autos zB per CarSharing. Das sind natürlich alles Dinge, die man über die Automobilkonzerne hinweg und gegen sie durchsetzen muss, denn die haben daran keinerleiInteresse und werden alles tun, um dieser Minimierung ihres Geschäfts entgegenzuwirken - man sehe nur, dass sie mit entsprechender Taktik die Einführung der E-Mobilität um >10 Jahre hinausgezögert haben. Man muss den Leuten also klar machen, dass ein Leben mit weniger Auto(s) ein Besseres ist als das derzeitige mit vollkommen überbordenden PKW-Beständen, die ohnehin 95% der Zeit nur herumstehen und die Städte verstopfen - weniger Autos bedeuten mehr Freiheit, mehr Lebensqualität, von Verzicht kann keine Rede sein, nur von Bereicherung und Verbesserung !
  2. Cooles Foto jedenfalls - Sion gibt dem Tesla was an Strom ab
  3. Ich dachte, mich tritt ein Pferd ! Was ist das: Sonomotors geht an die Nasdaq ?! Ich dachte, die wollen ein Auto bauen - aber's werd net, werd net, werd net, werd net fertig ! Stattdessen macht man jetzt in internationale Finanzspekulationen - wo leben wir denn ? Soll das etwa Nachhaltigkeit der ganz besonderen Art sein ? Ich hielt das ja für eine sehr interessante Idee, aber was sich da unter dieser Karosserie entwickelt, das hat mit Verkehrswende ja nun so gut wie nichts mehr zu tun, da ist offenbar jemand total in internationalen Finanzkapitalismus abgerutscht ... Schade ! Da lob' ich mir meinen e.GO life, der wurde etwa zur gleichen Zeit aufgelegt und da drehen inzwischen schon weit über 1.000 Stück unspektakulär ihre Runden auf der Straße und helfen, die nachteiligen Wirkungen des Individualverkehrs zu mindern !
  4. Na ja, da brauchen Sie sich als Dieseler ja keine Gedanken drum zu machen - Ihnen steht ja mit Ihrer Energiequelle die ganze Welt offen ! Abgesehen davon, dass dieser Stoff ja jetzt bald abgewürgt werden soll, nach allem, was man da aus gewissen schottischen Städten derzeit so hört ...
  5. Na, wieso will Frankreich Atomkraftwerke bauen ?! Könnte es vielleicht irgendwas damit zu tun haben, dass Frankreich eine Atommacht ist und das für seine Atomwaffen braucht ?!? Ist nur so eine entfernte Vermutung .... Tja und in Deutschland werden die PV-Anlagen nicht gebaut, weil, weil, äääääh .... weil - tja, weil's da alle möglichen bürokratischen Hindernisse gibt, die gewisse Leute sich ausgedacht haben, die den Kohlestromerzeugern noch die Stange halten und an verantwortlicher Stelle zB im Wirtschaftsministerium sitzen - wenn eine Firma zB ihr Dach mit PV vollknallen will und dabei über eine Grenze von 750 kW peak kommt, dann darf sie das nicht so einfach machen, sondern muss sich mit diesem Projekt an einer Ausschreibung beteiligen, selbst wenn sie den Strom ganz überwiegend für sein eigenes Unternehmen verwenden will.... Knüppel zwischen die Beine, wo's geht, ähnlich sieht's doch beim Mieterstrom aus: Wer das Dach voll PV hat, darf den Strom nicht einfach an die Mieter des Hauses verticken, der unterliegt dann gewaltigen Aufzeichnungs- und Nachweispflichten, genauso wie ein Energiekonzern - das macht natürlich kaum ein normaler Mensch. Offshore-Anlagen werden übrigens durchaus noch in großem Stil gebaut - das ist nichts, woran kleine Leute oder Energiegenossenschaften gehen könnten, weil zu kapitalintensiv - das machen dann ENBW oder Vattenfall oder sonst ein Großer der Energiebranche, da gibt's ja auch noch satte Einspeisevergütung ... Onshore wäre aber der größere Bedarf, der Strom müsste da produziert werden, wo er gebraucht wird, aber das Geschäft wurde ja die letzten Jahre - ua durch die Ausschreibungen - ziemlich ausgebremst, könnte jetzt wieder kommen ?! Es fügt sich eins ins andere - nicht das Vernünftige wird gemacht, sondern das, was die effizientesten Lobbyisten hat - mal sehen, ob sich unter der Ampel daran was ändert !
  6. StromerBodo

    Twike 3

    Na ja, Mitglieder zweiter Klasse gibt's bei uns ja nicht, wir sind da sehr egalitär - aber ein "echter" TWIKEr rümpft da schon mal die Nase und denkt "ja ja - Faulenzer-TWIKE" - aber wenn du sonst das ganze Jahr mit dem E-Velo herumcruist, dann bist du schon entschuldigt. Und Twikeaktives Argumentation verstehe ich auch nicht so recht: Irgendein anderes E-Auto kann doch nicht an die Stelle des TWIKE treten - ja, es gibt billigere kleine E-Autos, aber das ist doch kein Vergleich zur Genialität des TWIKE, das einfach alles weglässt, was man nicht zur regionalen Fortbewegung braucht - du hast recht, es ist geradezu eine Orgie an Einfachheit ! Und dass ein alternatives Auto im Unterhalt billiger sein soll als das TWIKE, das möchte ich auch mal sehr in Frage stellen, kann ich mir nach 15 3/4 Jahren und 144tkm kaum vorstellen ! Gut, Komfort ist etwas, das es im TWIKE nicht gibt - aber das stand auch nicht im Pflichtenheft ... obwohl man da so langsam auch mal dran denken könnte, man wird ja in 15 Jahren TWIKE fahren auch nicht jünger, gibt's da nicht vielleicht demnächst einen Senioren-Kit, wenigstens mit etwas besserer Schalldämmung und weicheren Stoßdämpfern ? So langsam verstehe ich, warum meine Frau nicht so arg gerne im TWIKE mitfährt, wenn man sich halt mal an etwas Komfort gewöhnt hat ....
  7. Also ich halte es für eine Mär, dass wir in der EU nicht ausreichend Sonne hätten, um uns damit zu versorgen - den aktuellen Verbrauch könnte man damit gewiss abdecken, dazu wäre selbst die in Deutschland vorhandene Sonneneinstrahlung für den nationalen Bedarf ausreichend - wie es mit dem künftig deutlich steigenden Stromverbrauch aussieht, sei einmal dahingestellt, aber es gibt auch noch Wind, Wellen, Gezeiten etc. pp., also ganz viele Möglichkeiten, Energie aus der Natur zu gewinnen, ohne fossile Kohlenwasserstoffe zu verbrennen, und das ist schließlich fürs Klima die Hauptsache ! Dass der Platz dafür nicht ausreichen würde ?!?!? - Oh my dear, in Deutschland würden 2% der Landesfläche zur Erzeugung von ausreichend Windstrom genügen, in Europa - weniger dicht besiedelt und mit mehr Küsten - soll das nicht gelten ? Abwegig ... Beim Ausweichen in außereuropäische Länder mit besseren Solarbedingungen rate ich zur Vorsicht: Europa hat sich schon mehr als einmal sehr freigiebig an den Ressourcen anderer Kontinente wie Afrika bedient, Desertec ist ja auch erstmal gescheitert. Wenn da etwas passiert, dann sollte da in erster Linie darauf geachtet werden, dass die betreffenden Länder primär ihren Eigenbedarf decken, wenn dann mit entsprechender Kapitalunterstützung noch mehr zu erzeigen ist, kann man das gerne hierher schaffen - und zwar am besten und verlustfreisten mit Leitungen, nicht per stofflicher Umwandlung in H2 oder synthetische Treibstoffe, der immensen Verluste wegen. Marokko ist da schon weit vorausgegangen, hat seine Atlantikküste mit Windrädern gepflastert und setzt in großem Stil Photovoltaik ein, mit denen zusammen könnte man im restluchen Afrika bestimmt viel erreichen - die arbeiten auf dem Kontinent ja auch noch im großen Stil mit Erdöl ! vgl. https://www.windbranche.de/news/international/?land=Marokko
  8. Ja sicher ist es nicht ok, wenn ein PKW nach 10-tägiger Standzeit nicht "anspringt" (der Begriff trifft ja eigentlich beim E-Motor nicht zu, der braucht ja nicht anzuspringen, der fährt einfach los) - aber evtl. war der Zustand der 12V-Batterie ja vorher auch schon schwach ?! Das sind doch alles Pannen, die in jedem Auto mal vorkommen können - und wir haben hier kein in zigtausend Stück Produktion gereiftes, sondern ein ganz junges Fahrzeug, gerade aus dem Ei geschlüpft, das muss man eben auch in Betracht ziehen, wenn man sowas kauft! Deswegen muss man das Auto doch jedenfalls nicht in Grund und Boden verdammen .... Und das "Zum Starten bitte Bremse treten" - Problem hatten wir auch schon - wussten aber als eifrige Leser der einschlägigen Foren gleich, was zu tun ist: Alles ausschalten, e.GO 12 Minuten unangetastet stehen lassen, neu starten und alles ging wieder - Service nicht erforderlich ! Vielleicht ist unser e.GO da anders, aber so habe ich es in mehreren Beiträgen gelesen. Und wenn man ein Auto leid ist, was spricht dagegen, es zu verkaufen und sich ein passenderes zuzulegen ?
  9. StromerBodo

    Twike 3

    Willkommen, Chaubi, in der TWIKE III-Welt ! Ich freue mich immer wieder, wenn sich Leute entschließen, dieses geniale Fahrzeug zu nutzen - in Zeiten der aufziehenden Klimakatastrophe, autoverstopfter Städte und vergifteter Luft wäre es eigentlich an der Zeit, dass diese minimalistische und nahezu CO2-freie Mobilitätsform enorm um sich greift statt dass sie nur so vor sich hin summt .... von der gesundheitsfördernden WIrkung ganz zu schweigen (jedenfalls beim TWIKE active) ! Abgesehen davon ist es immer wieder ein Riesen-Spaß, im TWIKE unterwegs zu sein und die ungläubigen Blicke der Leute und das Lachen der Kinder zu erleben .... Viel Spaß ! Bodo - seit fast 16 Jahren TW783 als Erstfahrzeug - 143tkm
  10. ... oder musste das Thema "e.go life fährt nicht mehr" mal wieder ganz nach vorne gestellt werden ? Das Thema ist eigentlich hinreichend geklärt ....
  11. Soso, würde - würde ..... leicht gesagt, wenn man Außenstehender ist ! War die Empörung denn so groß, dass so etwas passiert ? Kann das nicht genauso gut auch bei anderen PKW passieren - wenn das Fahrzeug länger steht, kann die Batterie schon mal ganz leicht unter die zum Start notwendige Spannung fallen - der Verbrenner jault dann 2 oder 3 mal und springt auch nicht an (gerade kürzlich bei einem Auto so passiert, das hier im Hof stand) .... den kriegt man dann aber auch nicht einfach mal so zurückgenommen gegen volle Rückerstattung des Kaufpreises ?! Und dann ? Prozess ?!? Der Anwalt wird bedenklich das Haupt wiegen und eher abraten .... Empörung ist kein Gewährleistungsgrund . Autos sind nun halt technische Gerätschaften, die ab und zu mal Macken haben und keine unfehlbaren Wunderwerke, aber bei so einem E-Auto muss ja alles perfekt sein ....
  12. Also für den täglichen Gebrauch halte ich das jetzt nicht für praktikabel - wenn ich 300 km weit fahren will, dann mache ich keine Pause von einer Stunde nach der Hälfte, um die Akkus zu tauschen, und dasselbe bei der Rückfahrt nochmal. Da hole ich mir einen Mietwagen (wenn's nicht eh auch mit der Bahn geht). Allenfalls, wenn man statt des normalen einen größeren Akku einbauen lassen könnte, evtl. sogar mit Schnelllademöglichkeit, um damit in Urlaub fahren zu können oder sonst mal eine wirklich längere Strecke, würde das in meinen Augen Sinn machen - aber das passiert ja nun nicht so häufig, ob da ein hinreichender Bedarf besteht, um das bei etlichen Service-Stationen einzurichten ? Jedenfalls eine interessante Wiederbelebung einer an sich eingängigen Idee - viele Elektrogeräte werden ja mit Wechselbatterien betrieben, bei Autos wurde das mal von Better Place versucht, leider erstmal nicht so erfolgreich.
  13. upps... den verlinkten facebook-post konnte ich bzw. mein firefox nicht finden ? Hat Marc Zuckerberg mal wieder rumgelöscht ?
  14. Nun ja, ich werde das eher nicht nutzen, ich fahre mit dem e.GO hier in der Region herum, wo das nicht erforderlich ist - ich finde es aber eine interessante Sache, dass e.GO da die Batteriewechsellösung aufnimmt, die schon einmal im System Better Place von Shai Agassi versucht wurde - an sich kann das durchaus sinnvoll sein, solche Akkuwechsel anzubieten; die müssten dann aber schon deutlich schneller gehen als in der Stunde oder halben Stunde, die da aktuell in Rede steht... Alle denkbaren Wege müssen ausprobiert werden, um das E-Auto für alle Anforderungen nutzbar zu machen - nur so kann das in eine brauchbare Anwendung münden; man könnte ja so zB auch vorübergehend einen Akku mit einer wesentlich größeren Kapazität einbauen, mit dem man dann zB mal in den Urlaub fahren kann, und wenn man zurückkommt, kriegt man den "Normal-Akku" für den kleinen Alltags-Radius wieder rein (für die Leutchen, die ihr Auto auch immer mit in den Urlaub nehmen zu müssen meinen und da nicht mal auf was anderes umsteigen können, Bahn oder Mietwagen). So könnte es vermieden werden, den großen Akku mit dem großen ökologischen Fußabdruck immer mitzuschleppen, obwohl man ihn eigentlich in 95% der Zeit gar nicht benötigt. e.GO - wieder mal innovativ und mutig (wie immer) !
  15. Das Problem ist nicht der elektrische Antrieb, das Problem ist das Auto an sich. Die Autofirmen haben in den letzten Jahren eine üble Entwicklung vollzogen - ist vor 19 Jahren Ferdinand Piech noch im 1-Liter-Auto ( 1l Verbrauch, nicht Hubraum !) zur VW-Hauptversammlung gefahren und waren da kleine, verbrauchsarme Fahrzeuge noch im Fokus der Entwickler ( Lupo l zB), so haben sich alle Produzenten ab dem Ende der Nuller Jahre von dieser Idee verabschiedet und nur noch dem Gigantismus gefrönt - da wurde ein SUV, ein VAN nach dem anderen auf den Markt geworfen, Umweltfreundlichkeit, Ressourcenschonung und Energieeffizienz gingen über Bord, nur noch Größe uns Stärke zählten und zählen - es kann gar nicht breit und hoch genug sein, und die Durchschnitts-Motorisierung hat die 150 PS längst überschritten - so steht sich's im Stau doch viel schneller ! Und die E-Autos, die inzwischen angeboten werden, setzen die Entwicklung fort und stehen dem in wenig nach: Auch hier große und größte Fahrzeuge, wobei es der E-Antrieb offenbar zusätzlich noch ermöglicht, vollkommen absurde Leistungen zu verwirklichen wie die knapp 800 PS des Porsche Taycan. Aber da hat Tesla ja auch schon vorgelegt ... Die Ignoranz, mit der man hier die Notwendigkeit einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise abtut und einen Gigantismus nach dem anderen auf die Straße stellt, ist absurd. Offenbar spielen die Autofahrer da aber nicht so ganz mit, die kleinen E-Autos (Zoe, e-up etc.) erfreuen sich besonders großer Absatzzahlen, es besteht also noch Hoffnung, dass das Protzen auf dem Affenfelsen doch noch eingefangen wird - bei der absehbaren Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs zugunsten öffentlicher Verkehrsmittel und des Fahrrads hoffe ich, dass der Vernunft wieder eine größere Chance gegeben wird und kleine, leichte und sehr effiziente Fahrzeuge doch wieder eine größere Rolle im Verkehr spielen; wichtig wären da die richtigen Rahmenbedingungen, insbesondere zB dass nicht mehr beliebig große Fahrzeuge als Firmenfahrzeuge steuerlich voll absetzbar sind, sondern da Grenzen gezogen werden - wer darüber gehen will, soll das voll aus seiner Privatschatulle zahlen und nicht die Allgemeinheit für sein Vergnügen heranziehen. Bei dem Einfluss, den die Automobilwirtschaft hat, ist das wohl ein frommer Wunsch - aber es gibt ja politische Veränderungen, die sich im Zuge notwendiger Klimaschutzmaßnahmen auch hier auswirken sollten.
  16. Seltsamer Gedanke .... ausgerechnet in Städten, wo die Lademöglichkeiten sowieso am besten sind, soll so eine Idee funktionieren ? So schlimm ist es ja nun wirklich nicht mit den E-Autos, dass die auf einmal urplötzlich stehen bleiben und die Akkus leer sind - das schaffen doch nur die allerwenigsten Vollhorsts, so eine Situation herbeizuführen: Im Allgemeinen ist doch gerade in Städten immer noch genug Saft im Akku, um die 1, 2 km bis zur nächsten Lademöglichkeit zu schaffen. Und das Muss doch auch eine Menge Geld kosten, da einen Lader extra hinzuschicken, wo das E-Auto steht - das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sowas Sinn macht!
  17. Wasserstoff dürfte als Antriebstechnik in der Mobilität eher speziellen Anwendungen vorbehalten bleiben (Schwerlast-Ferntransporte, Schiffs- und Flugzeugantriebe), in der alltäglichen PKW- und nahen LKW-Mobilität sehe ich da den absoluten Vorteil bei der Akku-E-Mobilität; ausgehend davon, dass demnächst alle Energie erneuerbar erzeugt werden muss, verlangt die mehrfache Umwandlung von Strom in Wasserstoff per Elektrolyse und zurück in Strom per Brennstoffzelle einen gewaltigen Zusatzaufwand sowohl von der technischen Ausstattung als auch vom Energiebedarf, von der notwendigen Lagerung bei ultratiefen Temperaturen oder extremen Drücken ganz abgesehen. Das kann kaum mit der praktisch direkten Speicherung des per Wind oder solar erzeugten Stroms in Akkus und dem damit nahezu verlustfreien Betrieb der Fahrzeuge konkurrieren - ganz abgesehen davon, dass der E-Antrieb eine erprobte, verschleiß- und wartungsarme Technik ist. Die Gasindustrie sieht da zwar ein großes Geschäftsfeld und auch unsere (Noch-) Regierung jubelt das in den Himmel - Frau Prof. Dr. Kemfert vom Institut der Deutschen Wirtschaft, Energieexpertin, bezeichnet aber den Wasserstoff als den "Champagner der Energiewende", und dieser kostbare Stoff solle bewusst nur dort eingesetzt werden, wo nichts Anderes tauge !
  18. Hallo beisammen, also bei meinem TWIKE habe ich bereits kurz nach dem Kauf vor 15 Jahren die Spiegel gewechselt gegen solche in Form eines Parallelogramms, damit sieht man erheblich besser , aber bei den inzwischen 7 TÜVs hat das keinen auch nur irritiert - die kennen ja nicht jedes Teil an jedem Fahrzeug und ich bezweifle auch, dass die Spiegel überhaupt Bestandteil der Betriebserlaubnis sind, da dürfte jeder Spiegel montiert werden, der seinen Dienst tut ?! Ich konnte übrigens die Original-Aufnahme an der Haube nutzen - aber bitte nicht fragen, wo ich den her habe, das habe ich gerade überlegt und bekomme es nicht mehr auf die Reihe ... das Alter ... ?
  19. Oh - ist das so ? Bei meinem TWIKE 783 funktionieren Rekuperation und Bremse unabhängig, ich kann auch bei starker Betätigung der Rücktrittbremse noch rekuperieren, nur dass das dann praktisch nichts mehr bewirkt. Aber - ein Blick ins Handbuch macht einen doch immer mal wieder schlauer - laut http://www.twikeklub.ch/technik/manual/TwMan_Kap3.htm#Motorbremse lässt sich ein Mitbremsen der Reku beim mechanischen Bremsen tatsächlich einstellen .. wassesnetallessogibt !
  20. Ja, die Möglichkeit, den Lüfter "off" zu schalten, habe ich inzwischen auch entdeckt - das dürfte momentan wohl die einzige Methode sein, um mein Ziel zu erreichen .... Wenn Scheiben beschlagen, muss man halt den Lüfter laufen lassen, aber das ist ja eher bei feuchter Witterung der Fall und der von mir gemeinte Fall des kalten, aber sonnigen Wetters ist ja meist nicht so arg feucht ....
  21. ... zumal ja das Anheizen der Luft auch wieder kostbare Energie verbraucht, die man doch eigentlich lieber in gefahrene km umsetzen möchte !
  22. So wie ich das bisher kannte, ist eine gewisse Minimal-Belüftung doch auch durch den Fahrtwind gewährleistet, da kommt doch in Fahrt schon was aus den Lüftungsschlitzen, auch wenn kein Lüfter läuft ?! Wichtig wäre mir aber eben, einfach die ganz normale Außenluft reinzulassen ohne besondere Filterung oder Anwärmung, man muss doch nicht immer in einem künstlichen Klima sitzen ?
  23. Na dann kann man ja mal gespannt sein, ob es uns hier gelingt, den bisher doch ziemlich schweigsamen e.GO-isten ein paar Informationen zu entlocken !
  24. StromerBodo

    Laden

    Hallo Twikeur, da willst du ja wohl gleich nach den Sternen greifen ?! Soweit ich weiß, sind die TESLA-Supercharger ausschließlich für Teslas reserviert - das ist nichts für uns ... Dafür haben wir den Vorteil, dass jeder lächelt, wenn wir angefahren kommen, überall einen Parkplatz und die Gewissheit, dass unser Auto das der Zukunft ist und nicht die Protz-Kisten von Elon Musk ....
  25. Electricité und ein schöner Fendant ... wahrhaft verlockend ! Aber die Anreise hier aus Rhein-Main ist soooooo lang.... in irgendeinem Sommer mal ! Oder das TWIKE auf einen Rheinkahn stellen, der nach Basel fährt und dann auf eigener Achse weiter ..... dann wäre wenigstens die erste Hälfte etwas lockerer, das langweilige Rheintal hoch .... trotzdem noch ein ganz schönes Ende !

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