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Auto-Nom - total überschätzt !

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Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Karlsson:

Axh, warum eine automatische Tempobegrenzung keinen Sinn macht? Na haste doch selbst erkannt, weil es nicht funktioniert. Zeichen werden nicht erkannt oder falsch erkannt und die Limits in den Karten sind Bullshit. Meine Straße gibt es seit 9 Jahren, das ist eine Spielstraße.... meine Autos sagen hier ist außer Ort, darfst 100 fahren.

Oder im Ort war mal 40, das ist lange her. Beide Autos zeigen oft weiterhin 40 an, obwohl das aufgehoben wurde und nun wechselnd 30 oder 50 gilt.

Also bitte keinen schwachsinnigen Limiter, der sich an falsche Vorgaben hält.

Sonst malt wer ein 10km/h Schild und stellt es an die Autobahn und der Verkehr bricht zusammen.

Könnte auch die Afd sein, wenn nach der Machtübernahme die Menschen mit Gewissen fluchtartig das Land verlassen wollen.

Auf Schilderkennung kann entweder verzichtet werden oder es könnte als zusätzliches Indiz für die Positionsbestimmung mit Satellitennavigation dienen. Daß die EU-Norm ISAs überhaupt erlaubt, bei denen die Geschwindigkeitsbegrenzung nur auf Temposchilderkennung basiert, ist mE. dem Umstand geschuldet, dass Level 2 nur ein Schrit hin zum vollautomatisiertem Fahren sein soll. In diesem Kontext ist natürlich die Satelliten-Navigation nicht zielführend. Wenn das Ziel Sicherheit gewesen wäre, hätte man diesen gefährlichen Unsinn, bei dem nicht einmal Ortsschilder erkannt werden, unterbunden.

Das andere Problem ließe sich ebemfalls einfach lösen, indem die Zulassungsnormen entsprechend angepasst werden. In dem von dir beschriebenen Fall mit der Spielstraße hättest du natürlich Anspruch auf Mängelbeseitigung, genaus so wie im Falle einer defekten Ladeelektronik beispielsweise. M.E. muss unterschieden werden zwischen der Technik, mit der die Autoindustrie eine einfache und notwendige Maßnahme boykottiert, und der Technik, die es bereits seit Jahrzehnten gibt, die aber noch nicht in die Zulassungsnormen und die Produktion integriert ist.

Was ich auch nicht verstehe, wieso Merkmale in elektronischen Karten äh ... BS sind, was immer damit gemeint ist. Dieses einfache Mittel der Geoinformatik funktioniert perfekt durch Beteiligung der Anlieger. Anders als bei openstreetmap müsste die letzte Instanz, die die Eintragungen wirksam vornimmt, aber eine staatliche sein, die für Fehler haftbar gemacht werden kann. Aber die Bundes- und Landesregierungen beschäftigen sich lieber mit sehr viel komplexeren und folgenschweren Vernetzungs- und Automatisierungsprojekten.

Dagegen müsste es Widerstand geben. Alle Anlieger:innen sind doch betroffen, wenn Raser, die sich in ihren Straßenpanzern sicher fühlen, ihre Geschwindigkeit nicht wahrzunehmen vermögen, sich nicht an die Regeln halten. Und wenn es einen selbst nicht stört, könnte man ja einmal an den Nachwuchs und andere Menschen, die es stören könnte, denken.

bearbeitet von Charly
Zitat doppelt

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Geschrieben

Rechtlich bindend ist das Straßenschild. Damit müssen die Systeme daher zurecht kommen.

Wenn Schilder bei einer Baustelle, einem Unfall oder einer Veranstaltung aufgestellt werden, steht das in keiner digitalen Karte. Abgesehen davon hat das diskriminierungsfrei zu geschehen, ich brauche da kein High End Auto, sondern kann auch mit dem Fahrrad, dem Ponywagen oder ner Schwalbe aus 1980 unterwegs sein.

vor 16 Minuten schrieb Charly:

In dem von dir beschriebenen Fall mit der Spielstraße hättest du natürlich Anspruch auf Mängelbeseitigung,

Wovon träumst Du nachts? Ich kann mir bei beiden Autos da aktuelle Karten runterladen, aber das dauert doch Jahre, bis die Straße überhaupt existiert. In den ersten Jahren wo wir hier wohnten standen wir für das Auto einfach auf nem Acker vor der Stadtgrenze.

Geschrieben

Das ist ein interessanter Aspekt. dass Straßenschilder heute noch rechtlich bindend sind. Solange ein Mensch für alles, was ein funktionierendes Kfz tut, verantwortlich bleibt, finde ich es auch einleuchtend, dass es so ist. Es gibt eine Regelgeschwindigkeit in Ortschaften und auf Landstraßen und Ausnahme-Zonen, die für Menschen deutlich erkennbar mit Schildern markiert sind. Ich wäre auch dafür das so zu belassen, weil ich keinen Sinn in der Automatisierung der Steuerung von Autos sehe. Assistenzsysteme haben aber andere Bedürfnisse als Menschen.

Und da das hier der Thread "Auto Nom" ist, habe ich den Vorschlag gemacht, die Probleme real existierender Assistenzsysteme damit zu erklären, dass die SAE-Level das Ziel haben, menschliche Steurung abzuschaffen. Das bestimmt dann auch, wie der SAE-Level 2, zu dem Tempodrosseln gehören, zu gestalten ist.

Die Erkennung von Straßenschildern wird von der Industrie trotz ihrer Komplexität und Fehleranfälligkeit bevorzugt, ...

  1. weil Bilderkennung bei der Automatisierung der Steuerung sowieso in's Pflichtenheft gehört und ...

  2. weil funktionierende Tempodrosseln den Marketing-Strategien der Autoindustrie widersprechen ...

  3. weil ein flüssigerer harmonisierter Verkehr den Nutzen der bezüglich passiver Sicherheit hochgerüsteten Fahrzeuge mindern würde ...

  4. weil der Industrie die Sicherheit und der Datenschutz von ungepanzerten Menschen im öffentlichen Raum egal ist.

Auf der anderen Seite, wenn es Politiker:innen gelingt, selbst die eindeutige Wiener Konvention so zu verbiegen, dass fahrerloses Fahren legal ist, sollte es doch kein Problem sein, die Norm, dass Straßenschilder rechtlich bindend sind, nicht so zu interpretieren, dass sie auch für die Assistenzsysteme bindend sind.

Und weil es Assistenzsysteme sind, die die verantwortlichen Fahrer:innen nur beim Fahren unterstützen sollen, ihnen aber nicht das aufmerksame Fahren abtrainieren sollen, ist es auch kein Problem, wenn die Verwaltung vergisst, nach der Genehmigung einer Baustelle die Geschwindigkeitsbegrenzung, bzw. nach Beendigung der Baumaßnahme, die neue Straße in's GIS einzutragen.

bearbeitet von Charly
Intepunktion, ein Komma zu viel

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Charly:

die neue Straße in's GIS einzutragen.

Und selbst wenn da alles wäre, hieße das, dass die Fahrzeuge online sein müssen, weil der Betrieb sonst nicht funktioniert.

Ne, das kann es nicht sein.

Geschrieben

Und wie kommt man mit dieser Einstellung zu einem Tesla?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Charly:

Und wie kommt man mit dieser Einstellung zu einem Tesla?

Ich glaube Du hast da was falsch verstanden. Die Aussage war, dass das Fahrzeug zum funtionieren nicht auf eine Onlineverbindung angewiesen sein sollte. Das ist auch bei keinem mir bekannten Auto der Fall. Ich habe auch keinen Tesla. Hatte vor 4 Jahren mal einen für 7 Monate, als man die ohne Wertverlust wieder loswerden und gratis fahren konnte. Und der Wagen war von seiner Effizienz und Reichweite und Power der absolute Hammer (ein Model 3 mit großem Akku und 441PS Allrad).

Heute hat Edolf das Image aber dermaßen in den Dreck gezogen, dass ich den eher nicht mehr möchte.

Abgesehen davon denke ich, dass die Fahrzeugdaten nur dem Eigentümer gehören und ohne dessen Zustimmung sollte der Hersteller da gar nicht erst dran kommen und schon gar nicht für irgendwelche Zwecke verwenden. Unter dem Aspekt ist Tesla denke ich eine Katastrophe, aber viele andere auch.

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Karlsson:

... Die Aussage war, dass das Fahrzeug zum funtionieren nicht auf eine Onlineverbindung angewiesen sein sollte. Das ist auch bei keinem mir bekannten Auto der Fall. ...

Seit es Verkehrsfunk gibt, sind Autos zunehmend auf Onlineverbindungen angewiesen. Zunächst indirekt manuell. Aber vor allem unidirektional. Bei einer GPS-Tempodrossel wäre letzteres ganz genau so! Wenn du nicht möchtest, dass Autos auf Daten von außen angewiesen sind, müsstest du alle Navigationsgeräte verbannen. Sie empfangen sekündlich Daten von Satelliten. Das kann doch nicht gemeint sein, oder? Aber worin liegt jetzt der große Datenschutzalbtraum begründet, wenn die Navis vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs Daten zu Tempolimits empfangen? Dazu braucht man nur ein unidirektionales Kommunikationsprotokoll. Das ist Kinderkram. Und wie schon erwähnt. Wenn diese Informationen nicht übertragen werden, dann ist das Schlimmste was passieren kann, dass das Assistenzsystem den für die Längs- und Querführung verantwortlichen Fahrer z.B. an einer gerade errichteten Baustelle nicht korrigiert, wenn er dort zu schnell fährt. Also ich verstehe überhaupt nicht, was daran problematisch sein soll.

Andersherum: Jedes Auto ist heute eine Datenschleuder und ein real existierender Datenschutzalbtraum. Und zwar sowohl für jeden erdenklichen Schnickschnack als auch für Produktionszwecke der Hersteller. Aber nichts davon kompensiert den Sicherheitsalbtraum, den die PS-Boliden im öfffentlichen Raum auslösen. Beispiel: In Paris ist der Wagen eines erfahrenen Taxifahrers in einer Flaniermeile außer Kontrolle geraten, hat auf 100 Sachen beschleunigt, Poller und einen Fahrradfahrer niedermäht und einen Glascontainer zur Explosion gebracht, von dessen Schrabnellen wundersamerweise kein Mensch getötet wurde. Und danach trat der französische Verkehrsminister wie ein Pressesprecher von Tesla auf, um zu verkünden, dass (die vom Fahrzeug in die USA übertragenen Daten) keinen Hinweis auf eine Fehlfunktion des Fahrzeugs zulassen würden.

Aber natürlich hatte der eine Fehlfunktion. Wieso hat denn dieses mit Elektronik, "KI" und FSD-Sensorik vollgestopfte Auto nicht erkannt, dass es in dieser Situation auf jeden Fall zu schnell fährt und seine 441PS-Maschine gedrosselt statt zu beschleunigen. Das steht doch außer Frage! Genauso wie die Fehlfunktion des politisch-industriellen Komplexes und seiner Industriepolitik, der so etwas hervorbringt. Oder wo ist da mein Denkfehler?

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Charly:

eit es Verkehrsfunk gibt, sind Autos zunehmend auf Onlineverbindungen angewiesen.

Nein, sind sie nicht. Weder ist das online, noch ist es für die Funktion nötig.

vor 6 Stunden schrieb Charly:

Bei einer GPS-Tempodrossel wäre letzteres ganz genau so! Wenn du nicht möchtest, dass Autos auf Daten von außen angewiesen sind, müsstest du alle Navigationsgeräte verbannen.

Man braucht zum Fahren kein Navi, der Einwand macht daher keinen Sinn.

vor 6 Stunden schrieb Charly:

Aber worin liegt jetzt der große Datenschutzalbtraum begründet,

Beim Tesla? Dass Mitarbeiter sich über die Innenraumkameras anschauen, wie die Nutzer Sex um Auto haben (haben sie getan), dass sie Bewegungsprofile und Live Positionen erfassen und diese an rechtsextreme Regierungen weiterleiten... Du hast doch so viel Phantasie, muss ich Dir das echt erklären?

vor 6 Stunden schrieb Charly:

das Schlimmste was passieren kann, dass das Assistenzsystem den für die Längs- und Querführung verantwortlichen Fahrer z.B. an einer gerade errichteten Baustelle nicht korrigiert, wenn er dort zu schnell fährt. Also ich verstehe überhaupt nicht, was daran problematisch sein soll.

Hatten wir doch schon, die rechtsverbindliche Info ist das Schild und alles andere macht keinen Sinn.

vor 6 Stunden schrieb Charly:

Beispiel: In Paris ist der Wagen eines erfahrenen Taxifahrers in einer Flaniermeile außer Kontrolle geraten, hat auf 100 Sachen beschleunigt, Poller und einen Fahrradfahrer niedermäht und einen Glascontainer zur Explosion gebracht, von dessen Schrabnellen wundersamerweise kein Mensch getötet wurde

Du vermischt da zwei völlig verschiedene Themen, die nichts miteinander zu tun haben.

vor 6 Stunden schrieb Charly:

FSD-Sensorik vollgestopfte Auto

Das ist nur Marketingeblubber. Tesla macht Vision only mit ein paar Kameras, das ist billig und funktionicht nicht gerade doll. Tesla kann nur Level 2.

Also ich verstehe echt nicht, worauf Du hinaus willst.... das Auto soll irgendwie auf Basis von GPS Signalen gedrosselt werden... ich sehe da ein völlig unnützes System, das wieder zu neuen Fehlern führt.

Ich arbeite selbst im Sondermaschinenbau und hier haben wir schon einen technischen Overkill. Die Sicherheitstechnik macht die Maschinen kompex, teuer und fehleranfällig. Auch die Entwicklung wird viel teurer und dauert länger. Das ginge auch deutlich einfacher mit gleichzeitig höherer Sicherheit.

Geschrieben

Ich denke man muss Fahrzeuge, die für das eigenhändige Fahren durch dem Menschen konstruiert sind (Level 2 und 3), von den voll autonom fahrenden Fahrzeugen (Level 4 und 5) unterscheiden.
Letztere haben eine deutlich höherwertige Sicherheitsausstattung und "layered fallbacks". D.h. fällt z.B. im Tesla die Kamera aus, muss der Mensch übernehmen können. Das Fahrzeug ist entsprechend ausgestattet und hat Steuerrad, Bremspedalen und ein Display das vom Menschen abgelesen werden kann. Bei Level 4 und 5 können Autos anders konstruiert sein, d.h. gewisse Komponenten können entfallen, dafür muss aber aber eine mehrschichtige Sicherheitsarchitektur vorhanden sein.
In einem Waymo oder Pony.ai Robotaxi sieht dies ungefähr so aus:
- 3-fache Validierung, z.B. des Strassenschilds (Kamera, HD-Karte und Satellitenposition)
- Flottendaten: Lernt ein Fahrzeug, dass an einer Stelle neu Tempo 30 gilt, wird dies "nach Hause telefoniert" und die Info an alle anderen Fahrzeuge übermittelt
- Sensorenreinigung: Da die Datenqualität auch von der Sauberkeit der Sensoren abhängt, werden diese gereinigt (Wischer, Nassreinigung)

Ich habe den Eindruck, dass sich diese beide Fahrzeugkategorien allein aus Kostengründen noch stärker separieren werden.
Hier das Spassmobil das auch selbst gefahren werden kann. Dort das Level 4/5 Fahrzeug - vollausgestattet mit einer komplexeren Sicherheitsarchitektur.

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Geschrieben
  • Autor

um nochmal auf den Ausgangspunkt der Diskussion zurückzukommen, den ich vor mittlerweile 9 Jahren gesetzt habe - da habe ich die Autonomobilität für ziemlich überschätzt gehalten, und wenn ich sehe, was sich da inzwischen getan hat, fühle ich mich durchaus bestätigt; echt autonom fahrende Fahrzeuge (Also Levek 4 u. 5) gibt's ja kaum, in D ist das, soweit mir bekannt, gar nicht zulässig - also hat da die Autoindustrie mal wieder eine Sau ins Dorf getrieben,, die zwar für viel Aufsehen gesorgt, dann aber doch kaum was geändert hat ?

Geschrieben

Level 3 gibt es schon von Mercedes. Evtl auch anderen. Das heißt man kann temporär Verantwortung abgeben. Aber es bleibt ein Komfort Feature.

Level 4 erproben die Berliner Verkehrsbetriebe mit ID. Buzz. Dabei ist aus Sicherheitsgründen aber bislang ein geschulter Fahrer dabei. Ich denke aber schon, dass wir das in ein paar Jahren sehen werden für Flotten. In privater Hand eher nicht.

Level 5 gibt es weltweit noch nicht.

Geschrieben

Hallo in die Runde, super dass diese Aspekte hier einmal angesprochen werden. Ich fahre 3 bis 4 mal pro Woche mit unterschiedlichen Car-Sharing-Autos, manchmal auch mit AVIS und habe immer zusätzlich meinen eigenen Navi dabei. So konnte ich verschiedene Auto-Modelle testen und verschiedene Fehlerquellen entdecken. Warum 2 Navis? Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die integrierte Schilderkennung oft fehlerhaft ist. Ein drastisches Beispiel: In einer Kurve bei einem Autohaus erkannte das System 5 km/h Höchstgeschwindigkeit. Natürlich habe ich mich nicht daran gehalten sondern mich herzlich amüsiert und mich an der Info meines Zusatz-Navis orientiert. Ebenso werden Ortsschilder nicht erkannt, wenn rechts neben mir ein Lastwagen das Schild verdeckt. Auch da hilft mir mein Zusatz-Navi. Wenn es einen so präzisen automatischen Geschwindigkeitsbegrenzer wie mein Zusatz-Navi gäbe, fände ich das praktisch und hilfreich und würde das sehr begrüßen, um nicht ständig auf häufig wechselnde Geschwindigkeitsbegrenzungen achten zu müssten: 30 Schule, 50 keine Schule, 30 Altenheim, 70 bis zum nächsten Ort ... ich möchte doch lieber auf die Verkerkehrssituation und andere Verkehrsteilnehmer achten.

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Laura T.:

... ich möchte doch lieber auf die Verkerkehrssituation und andere Verkehrsteilnehmer achten.

Hallo Laura, hattest du schon mal ein Auto ausgeliehen, das dich dabei unterstützte?

Wenn es zuträfe, dass es bei der Warenproduktion eine Aufspaltung gibt in minderwertige Technik, die auf die SAE-Level 2 und 3 abzielt, und einer höherwertigen Technik für die SAE-Level 4 und 5, dann wären die Nutzer von Carsharing (wahrscheinlich nur Level 2) Opfer dieser Aufspaltung, die auf einer unbegründeten SAE-Systematik basiert.

Geschrieben
Am 27.6.2026 um 22:31 schrieb Karlsson:

... Heute hat Edolf das Image aber dermaßen in den Dreck gezogen, dass ich den eher nicht mehr möchte.

Eine Leidenschaft für leistungsstarke elektrische Kraftfahrzeuge der Abscheu gegen den Politiker Elon Musk unterzuordnen und das auch öffentlich zu sagen, ist zu begrüßen. Dieser Politiker vertritt nicht nur schräge Ansichten, sondern er steht im Verdacht, zusammen mit einer Handvoll anderer Politiker und Unternehmer die Welt in den Abgrund stürzen zu wollen. Für seinen eliminierenden Longtermismus gibt es viele Indizien. Handfeste Beweise wird es dafür geben, wenn der Vollzug für die Welt fast vollendet sein wird, wie er es damals für Europa war.

Elon Musk hatte aber seine transhumanistischen Kopfgeburten bereits in die Öffentlichkeit posaunt, bevor er von liberalen Politikern als Weltretter hofiert wurde. Der Bruch kam leider viel zu spät. Warum hatte Woitke – bevor er seine Leidenschaft für eine gewerkschaftsfreie Gigafactory im Wasserschutzgebiet entwickelte – nicht einmal „Musk“ in eine Suchmaschine eingegeben? Warum haben Demokraten hier und in Übersee ihre Manifeste diesem geltungssüchtigen Spinner geopfert, der mit seiner FSD-Vision groß geworden ist?

O.k. Fehler passieren, aber es wäre doch mal heilsam, wenn man daraus lernen würde. Dass Europa heute beim Wettbewerb um die Automation der Kfz-Steuerung immer noch mitmacht und fast alle in Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft sich an den SAE-Leveln orientieren, sollte doch einmal unter die Lupe genommen werden. Hier finde ich wäre dafür ein geeigneter Ort.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Charly:

Eine Leidenschaft für leistungsstarke elektrische Kraftfahrzeuge der Abscheu gegen den Politiker Elon Musk unterzuordnen und das auch öffentlich zu sagen, ist zu begrüßen

Es geht mir nicht um die Leistung, die ist zwar nett, aber brauche ich nicht. Der wesentlichen Punkt ist die Effizienz. Das Model 3 ist noch immer absolut spitze bei der Effizienz und gerade das neue Basismodell bietet extrem viel fürs Geld. So etwas vermisse ich von anderen Herstellern.

vor 4 Stunden schrieb Charly:

Dass Europa heute beim Wettbewerb um die Automation der Kfz-Steuerung immer noch mitmacht und fast alle in Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft sich an den SAE-Leveln orientieren, sollte doch einmal unter die Lupe genommen werden. Hier finde ich wäre dafür ein geeigneter Ort

Ich habe keine Ahnung wovon du sprichst. Das sind Definitionen von Autonomie Leveln. Was soll man da unter die Lupe nehmen?

Was uns fehlt sind doch mehr kleine, effiziente und vor allem auch erschwingliche Fahrzeuge. Das Angebot ist doch vor allem eine Parade fetter SUV. Das geht für mich in die falsche Richtung.

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Laura T.:

Warum 2 Navis? Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die integrierte Schilderkennung oft fehlerhaft ist.

Dein Navi vertraut aber einer Karte, die auch nicht stimmen muss. Mein Tesla war bei der Erkennung auch extrem unzuverlässig. Lichtzeichen oben auf der Autobahn hat er komplett ignoriert.

Mein Citroën jetzt ist dagegen relativ zuverlässig. Besser als ich.

vor 15 Stunden schrieb Laura T.:

30 Schule, 50 keine Schule, 30 Altenheim

Da ist auch viel Blödsinn passiert, den Sinn der Schilder wage ich zu bezweifeln. Wir hatten das zum Beispiel an einem Kindergarten, wo der Zugang aber auf der anderen Seite war. Das Schild war komplett nutzlos, wie viele andere auch.

Statt diesem 30/50 Blödsinn wäre 40 im ganzen Ort sinnvoller. Das hatten wir früher hier, war aber leider nicht rechtssicher.

vor 21 Stunden schrieb Stefan:

Ich denke man muss Fahrzeuge, die für das eigenhändige Fahren durch dem Menschen konstruiert sind (Level 2 und 3), von den voll autonom fahrenden Fahrzeugen (Level 4 und 5) unterscheiden.

Kann man so nicht sagen. Ein normaler PKW kann ja durchaus Level 5 haben. Deswegen muss er noch nicht wie ein People Mover aussehen, sondern kann auch eine schicke Limousine bleiben, die man auch von Hand fahren kann und halt nur noch zusätzliche Optionen hat.

Bzw es ist dann die Frage, wie teuer das wird und wie oft muss die Technik geprüft werden.

Vielleicht sehen wir das tatsächlich nicht in privater Hand, sondern nur bei Moia etc.

Geschrieben
  • Autor

Also ich bin nach wie vor zufrieden, wenn das Auto das macht, was ich von ihm will, ohne sich da allzu sehr selbst einzumischen - ich trau's mir echt noch zu, die Bedienung eines PKW von Start bis Ziel ganz alleine und ohne Assistenten pp zu bewerkstelligen. Wenn ich ab und zu mit dem Golf meiner Frau fahre und der mir mal wieder heftig ins Lenkrad greift, weil er nicht kapiert hat, was ich gerade will,, dann schätze ich das nicht als Hilfe, sondern ärgere mich eher darüber.

Das Navi nutze ich ganz gerne, aber nur für die Strecke, nicht für die Verkehrszeichen, die sieht man doch am besten am Straßenrand - ich kuck mir aber trotzdem die Strecke möglichst vorher auch mal auf der Karte an, um nicht nur wie ein blindes Huhn durch die Pampa getrieben zu werden, sondern eine Vorstellung zu haben, wo ich denn bin. Und ich denke nach wie vor, dass Autos dafür gebaut sind, von Menschen gesteuert zu werden und man es am besten dabei belässt, mir macht das so auch am meisten Spaß . Für die, die nicht selbst fahren wollen, sollten ausreichend Alternativen geschaffen werden, ÖPNV mit zusätzlichen Ruf-/Sammeltaxis und integrierte Taxis zum ÖPNV-Preis für die letzte Meile, so könnte ein menschengerechter Verkehr auch ohne Privat-PKW vor jedem Haus ganz gut funktionieren.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Charly:

Hallo Laura, hattest du schon mal ein Auto ausgeliehen, das dich dabei unterstützte?

Wenn es zuträfe, dass es bei der Warenproduktion eine Aufspaltung gibt in minderwertige Technik, die auf die SAE-Level 2 und 3 abzielt, und einer höherwertigen Technik für die SAE-Level 4 und 5, dann wären die Nutzer von Carsharing (wahrscheinlich nur Level 2) Opfer dieser Aufspaltung, die auf einer unbegründeten SAE-Systematik basiert.

Ich wähle wegen des Parkplatzmangels eher Klein- oder Mittelklassewagen (Kategorie S oder M beim Carsharing), die keine Unterstützung anbieten. Bei den seltenen Transporten mit Klasse M hatte ich keine Zeit, mich mit den Assistenzsystemen zu beschäftigen.

vor 7 Stunden schrieb Karlsson:

Dein Navi vertraut aber einer Karte, die auch nicht stimmen muss. Mein Tesla war bei der Erkennung auch extrem unzuverlässig. Lichtzeichen oben auf der Autobahn hat er komplett ignoriert.

Ich mache regelmäßig zu Hause Updates, nachdem mich mein Navi daran erinnert hat.

vor 7 Stunden schrieb Karlsson:

Da ist auch viel Blödsinn passiert, den Sinn der Schilder wage ich zu bezweifeln. Wir hatten das zum Beispiel an einem Kindergarten, wo der Zugang aber auf der anderen Seite war. Das Schild war komplett nutzlos, wie viele andere auch.

Statt diesem 30/50 Blödsinn wäre 40 im ganzen Ort sinnvoller. Das hatten wir früher hier, war aber leider nicht rechtssicher.

Tempo 40 fände ich auch besser als 50, aber nur, wenn sich alle daran halten würden. Was Schulen und Kindergärten angeht: Da strömen von allen Seiten Kinder aller Altersklassen nicht immer in Begleitung der Eltern. Deshalb finde ich es auch sinnvoll, dass die Schilder auf beiden Seiten stehen. Tendenziell, falls du das so meinst, nehme ich auch zuerst die Schilder auf der rechten Seite wahr.

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb StromerBodo:

Also ich bin nach wie vor zufrieden, wenn das Auto das macht, was ich von ihm will, ohne sich da allzu sehr selbst einzumischen - ich trau's mir echt noch zu, die Bedienung eines PKW von Start bis Ziel ganz alleine und ohne Assistenten pp zu bewerkstelligen.

Geht mir auch so, aber in finde den ACC auf Langstrecken schon sehr entspannend.

Level 5 fände ich perspektivisch toll, weil ich mit 95 vielleicht nicht mehr selber fahren kann und Taxi ist doch arg teuer und unflexibel. Also wenn es dann was gäbe...

So ein Fahrzeug könnte ich dann wahrscheinlich auch einfach ordern und nutzen, das müsste ich nicht besitzen. Genau das wöre für mich schon ein Gamechanger - vorbehaltlich der Kosten. Denn ich könnte ja auch heute einfach überall mit dem Taxi hinfahren.

vor 14 Stunden schrieb Laura T.:

Bei den seltenen Transporten mit Klasse M hatte ich keine Zeit, mich mit den Assistenzsystemen zu beschäftigen.

Kenne ich. Hab beruflich immer mal Mietwagen und das dauert oft, bis man einige Funktionen gefunden hat. Sehr geil fand ich zuletzt das Matrix Licht.

vor 14 Stunden schrieb Laura T.:

Ich mache regelmäßig zu Hause Updates, nachdem mich mein Navi daran erinnert hat.

Ich hab beim Ford schon Updates gemacht und danach war noch nicht mal die Straße, in der ich wohne, überhaupt vorhanden. Später war die vorhanden, aber falsch dargestellt.

Vergiss es, auf Basis dieser Informationen sicherheitsrelevante Entscheidungen zu treffen.

vor 14 Stunden schrieb Laura T.:

Tempo 40 fände ich auch besser als 50, aber nur, wenn sich alle daran halten würden

Hatte sehr gut funktioniert.

vor 14 Stunden schrieb Laura T.:

Was Schulen und Kindergärten angeht: Da strömen von allen Seiten Kinder aller Altersklassen nicht immer in Begleitung der Eltern. Deshalb finde ich es auch sinnvoll, dass die Schilder auf beiden Seiten stehen. Tendenziell, falls du das so meinst, nehme ich auch zuerst die Schilder auf der rechten Seite wahr.

Ich meine Bereiche, wo gar kein Zugang ist. Wo der Kindergarten zwar an eine Straße stößt, aber zum Eingang muss man 2x um die Ecke fahren. An der Stelle mit Tempo 30 ist noch nie ein Kind gesehen worden.

Oder eine Schule, wo bei der Straße hinterm Sportplatz 30 ist. Die Schule ist aber 2 Kreuzungen weiter.

Menschen ignorieren solche sinnlosen Begrenzungen verstärkt.

Auf meinen früher 9km zur Arbeit wurde später...ich meine 8x auf 30 reduziert und keine Einzige Stelle machte Sinn.

Bitte einfach ersatzlos streichen.

Geschrieben

Ach zum Level was auch immer...ich würde uns verrecken kein Fahrzeug kaufen, das man nicht manuell steuern kann. Alleine schon, um in der Garage genau da zu stehen, wo das Auto hin soll und es nichts blockiert.

Es ist oft toll, diese Funktionen nutzen zu KÖNNEN, ich will sie aber nicht nutzen MÜSSEN.

In Autotests wird es heute positiv erwähnt, wenn man das ganze nervige Gebimmel möglichst unkompliziert abschalten kann...das spricht doch schon Bände.

Wenn ich den Citroën gerade nicht selbst lenken lasse ist da trotzdem noch so ein Spurassistent Light aktiv, den ich am liebsten dauerhaft abschalten würde. Man kann den auch abschalten, allerdings geht dann eine orange Leuchte an, die mich auch stört, daher mache ich das meist nicht.

Und einer der wenigen Vorteile meines 2013er Zoe war, dass man die komplett nervigen künstlichen Fahrgeräusche abschalten konnte und dann herrliche Ruhe hatte, wenn man majestätisch elektrisch über die Straßen ohne Geräusche fuhr.

Der e-C4 jetzt macht immer so dämliche Geräusche, die nach kaputtem Auto klingen. Da kann man wohl höchstens den Steckern von dem Steuergerät ziehen. Oder vielleicht Bauschaum in die Tröte spritzen.

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