Alle erstellten Inhalte von TW-448
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Erfahrungen mit Selbstentladung
Hallo miteinander, wer in der Schweiz wohnt oder nahe genug dran, hat die Möglichkeit, sich den Dreifels-Controller einbauen zu lassen. 0W Standby-Verbrauch, kinderleichte Bedienung und etliche Extras haben allerdings einen etwas heftigen Einstandspreis. Es lohnt sich aber auf alle Fälle, diese Option bei einer anstehenden Akku-Umrüstung anzuschauen. Zum Einschalten einfach den Hauptschalter (ist nach der Umrüstung ein Tippschalter) antippen, die Batterien werden mit der Elektronik verbunden und das Twike wird hochgefahren. Zum Ausschalten den Hauptschalter lange betätigen, die Elektronik fährt runter und die Batterien werden automatisch abgetrennt. Mit etwas Geschick lässt sich eine solche Funktion sicher auch nachrüsten - mit einem Relais mit Selbsthaltung und ein paar Timern sollte das möglich sein. Gruss, Florian + TW415 + TW713 (2x Dreifels LiFe)
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Stecker für Akkuplatine
Hallo Ansgar, das Steckergehäuse ist ein 6.35 mm2 MATE-N-LOK Universal Steckergehäuse 350777-4 (TE Connectivity). Die Kontakte sind Crimphülsen 926893-1 (TE Connectivity). Das Material gibt es bei gut sortierten Elekronikhändlern, z.B. Distrelec, Conrad, RS Components. Wenn nur die Kontakte oxydiert sind, kannst Du diese aus dem Gehäuse ausstossen, an das Kabel neue Kontakte ancrimpen, und diese wieder in das alte Gehäuse einführen. Zum Crimpen braucht es das entsprechende Werkzeug; alternativ kannst Du sie auch löten. Gruss, Florian
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NC Akkus inkl Batterieprints günstig abzugeben
Hallo miteinander, ich habe drei original Twike NC-Akkus abzugeben, Baujahr 2001, 2200Ah, 11900km. Leider sind sie beim Vorbesitzer des Fahrzeugs 4 Jahre tiefentladen herumgestanden. Jeder Akku hat einen separaten Anschluss-Stecker direkt auf den Plus- und Minuspol, so dass man den Akku ohne Twike und unter Umgehung des Akkuprints mit einem externen Ladegerät hochziehen kann. Wer nur Akkuprints sucht, kann die Blöcke natürlich zerlegen. Fortgeschrittene Twike-Löter können sich die Prints auch für Lithium umrüsten. Die Akkus müssen als Ganzes in der Nähe von Uster (Zürich) abgeholt werden. Preis: Etwas, was einen Twiker erfreut (z.B. den neuen Island Twike-Kalender ). Gruss, Florian + TW415 [Edit: Akkus sind inzwischen bereits weg]
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Dichtgummi am Einstieg kleben - aber womit?
Hallo Gregor, beim Kleben ist für die Kraft & Stabilität der Verbindung immer die Klebefläche und ihre Vorbereitung matchentscheidend. Weil ich von Deinem konkreten Fall kein Bild habe, kann ich Dir nur allgemeine Ratschläge geben. Ich benutze für quasi alles am Twike (Kleben, Dichten, Spaltfüllen) Gyso Polyflex 444, ein elastischer Kartuschenkleber aus dem Fahrzeugbau, welcher in schwarz, weiss, und grau erhältlich ist (http://fahrzeugshop.gyso.ch/de/art_f/2~25%2c20100~500/-/F). Vorbehandlung durch aufrauhen mit groben Schleifpapier und Entfetten mit Gyso Reiniger 100 (der löst das Luran-S vom Twike nicht gleich auf). Bei der Gelegenheit würde ich auch gleich beim Einstieg den Hohlraum zwischen dem Falz an dem der Gummi aufgesteckt ist und dem Spaceframe hinterfüllen. Dort stützt man sich jedesmal beim Einsteigen ab, und irgendwann bricht der Kunststoff. Gruss, Florian + TW415
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Umbau auf LiFePo4 unter Einsatz des Lithiumate-Lite Controllers
Hallo Hendrik, Das Handbuch beschreibt die Original-Version des Umrichters, wie er "ab Stange" von TB Wood's verkauft wurde. Im Twike befindet sich jedoch eine Variante dieses Umrichters, bei welcher sowohl die Hardware als auch die Software modifiziert wurde. Beim Twike wird ein Teil der Steuerung des Ladevorgangs durch den Umrichter erledigt, gewisse Aufgaben sind an den Akkuprint ausgelagert. Der Ladestrom kann via RS485-Bus geregelt werden, indem der Akkuprint (bzw ein BMS) entsprechende "Telegramme" an den Umrichter schickt. Verschiedene Akkucontroller-Lösungen (z.B. Dreifels DFC10, evtl auch das Energex Projekt) nutzen diesen Weg. Etwas Triviales wie einen Analog-Eingang zur Ladestrommessung am Umrichter gibt es leider nicht. Gruss, Florian + TW415
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Schlechte Übersicht im Aussenspiegel
Hallo Josef, die EFS in Basel hat damals bei den TWIKEs links und rechts an der Schnauze Rückspiegel "Elefantenohren" angebracht, um genau dieses Problem zu lösen. Die Rückspiegel hatten Heizung und elektrische Einstellung. Ein Beispiel siehst Du im twikeklub.ch unter Gebrauchtfahrzeuge (TWIKE TW 282). Leider macht die EFS nichts mehr mit TWIKEs, also musst Du Dir einen passenden Spiegel selber suchen und montieren (lassen). Gruss, Florian + TW415
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Hello everyone
Hi socelectric, wiggling of the steering stick at low speeds can be annoying and dangerous if you are not prepared to grab the stick with both hands or to lean your right leg against it to stop it from shaking. Unfortunately it often is a characteristic of some TWIKEs - it seems each of those vehicles does have its very own temper :roll::roll:. But there are some simple things you can check before embarking into the adventure of doing mechanical adjustments on the steering column. First make sure the tire pressure is OK for all the wheels. I have the impression that wiggling is more prevalent with fat front tires (i.e. 16x2.75 or 16x3.00) and with tires having a flat cross-section (i.e. worn tires). Lift the front part of your TWIKE and check if the steering column bearings are loose and whether the wheel can be moved left & right smoothly. And finally check the screws of the steering column mount whether some of them are loose. If you have some space between the front wheel and the grey plastic shield of the cabin, you can try adjusting the steering column backwards so that the wheel is as close as 5mm to the plastic. To do so, locate the two rows of four hex screws fixing the steering column to the main frame tube right below the windshield wiper motor. Gently and evenly loosen the top four screws a bit and tighten the bottom four screws. For aluminum steering column mounts tighten all 8 screws to 10.5Nm using a torque wrench; do not overtighten them, because you may easily damage the threads. Good luck and happy twiking, Florian + TW-415
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Umrichter: Motoren Anschluss am IGBT durchgebrannt. Empfehle allen die Kontrolle der Stecker!
Hallo Gregor, so wie Du das beschreibst, könnte entweder ein kaputtes Umrichter-Powerboard oder eine zerschossene Motorenwicklung Ursache für Deine Probleme sein. Weil sich eine defekte Motorenwicklung nicht wieder von selber erholt und sich üblicherweise mit einem Überstrom-Fehler meldet, tippe ich auf das Powerboard. Dieses elektronisch unter Last, kalt/warm, etc durchzutesten ist ohne aufwendige Mittel kaum möglich. Deshalb ist es am einfachsten und am schnellsten, man leiht sich eines aus und baut es testweise ein. Weil man das Controlboard nach dem Ausstecken der beiden Bandkabel einfach wegklappen kann, kommt man gut an das darunterliegende Powerboard ran, ohne all die bunten Kabel abhängen zu müssen. Beim Wiedereinbau besonders darauf achten, dass die Kabel des Vorladewiderstands und die des Ventilators nicht eingeklemmt werden und dass die Kühlkörper sauber auf der unteren Gehäuseschale aufliegen. Gruss, Florian + TW415
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Umrichter: Motoren Anschluss am IGBT durchgebrannt. Empfehle allen die Kontrolle der Stecker!
Hallo Dirk, da bin ich mal froh, dass Du nicht schonwieder einen Motor frittiert hast ;-) Die IGBT-Anschlüsse hat es mir auch beinahe abgebrutzelt. Ich habe es rein zufällig gemerkt, weil ich die notorisch schwächelnden Kondensatoren auf dem PowerBoard austauschen wollte, und dabei ist mir die abgeschmolzene Isolation der IGBT-Kabel aufgefallen. Alles neu und mehr Querschnitt soweit kein Thema, aber die Winkelstecker sind ein Ärgernis, denn die Mistdinger lassen sich nicht mit einer normalen Zange crimpen. Drum hab ich meine schliesslich gelötet. Seither ist Ruhe im Stall. Gruss von der anderen Seite des Greifensees, Florian + TW415
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N-Mate Steckverbinder
Hallo Josef, Der Stecker passend für X3/600 (9-pol, Licht hinten) ist ein AMP Universal MATE-N-LOK Typ 350720-4. Gibt es z.B. bei www.distrelec.ch unter der Artikelnummer 113194. Der Stecker passend für X2/500 (12-pol, Versorgung vorne) ist ein AMP Universal MATE-N-LOK Typ 350735-4, Distrelec Artikel# 113198. Passende Kontakte für 20-14AWG (ca 0.5 - 2mm2 Drahtquerschnitt) sind die 926893-1, Distrelec Artikel# 116505. Beim Erneuern der Kontakte ist es wichtig, dass sie mit einem entsprechenden Werkzeug korrekt ans Kabel gecrimpt werden, weil Du sonst Übergangswiderstände hast und Dir die Kontakte abschmoren. Alternativ kann man die Drähte nach dem Crimpen sicherheitshalber nachlöten (sparsam, sonst läuft das Zinn in die Hülse rein!). Wenn Dein TW019 das Wechselrichterkabel noch immer (wie original erste Serie) bei X8 eingestöpselt hat, würde ich unbedingt empfehlen, das AK03 Upgrade zu machen bzw machen zu lassen! Gruss, Florian + TW415
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Untere Motorabdeckung gesucht
Hallo Birgit, ich habe noch eine hintere Bodenwanne übrig, die ich Dir vermachen könnte. Dein TW386 ist aus derselben Serie wie das TW448 von dem die Wanne stammt - sie passt vermutlich (da kann man beim Twike ja nie wirklich sicher sein). Gruss, Florian + TW415
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Geräusche beim Fahren: Walken und Schleifen im Umdrehungstakt der Räder/Achsen
Hallo Toby, Du hast ja eine eindrückliche Sammlung an Geräuschen, die Dein Twike von sich gibt - neidisch wird da wohl trotzdem keiner :cry: Dein "Knatschen und Quietschen" beim Wechseln zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang, tritt das auch beim Lastwechsel (Vorwärts Fahren - Reku und umgekehrt) auf? Bei mir war es ein "Quietsch-Tschlonk" und kam von der Motorenachse, welche beim Lastwechsel durch die Schrägverzahnung des Getriebes mal ein paar Millimeter ins Getriebe rein und mal aus dem Getriebe raus gezogen wird. Leider haben nicht nur die Kugellagersitze Spiel, oft rutscht auch die Motorenachse (je nach Temperatur) im Lager selber. Quick-and-dirty fix: Im Lagerschild des Motors hats einen Gummistopfen (evtl unter dem Typenschild), welcher das Kugellager von aussen abdeckt. Mit angezogener Handbremse kurz Schub geben, so dass die Motorenachse maximal nach aussen rutscht. Loctite drauf und in die andere Richtung Schub geben, so dass es die Motorenachse bis zum Seegerring ins Kugellager reinzieht (eventuell wiederholen). Sauberer fix: Siehe Forumsbeitrag von Dirk =list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=1904&tx_mmforum_pi1[fid]=53. Dazu musst Du allerdings die ganze Motor-Getriebeeinheit ausbauen. Vorteil: Bei der Gelegenheit kannst Du gleich alle Lager und Simmerringe (Wellendichtungen) austauschen und dann sifft das Getriebe auch nicht mehr. Gruss aus der Schweiz, Florian + TW415
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H4 Klarglas-Scheinwerfer Typenbezeichnung gesucht
Hallo miteinander, Mehrfach habe ich gesehen bzw. gelesen, dass es einzelne TWIKEs gibt mit H4 Klarglas-Scheinwerfern gibt. Könnte mir einer der Besitzer bitte nähere Angaben dazu machen (Hersteller, Typ, Bezugsquelle)? Lässt sich der alte (eckige) Scheinwerfer einfach durch den Neuen ersetzen, oder wird das eine aufwändige mechanische Montage innen an der Twike-Schnauze? Ich will auch mehr Licht :wink:, aber Xenon-Brenner darf ich keine reintun :roll::roll: Gruss, Florian, TW415
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Batteriecomputer kalibration
Hallo Hendrik, Ich konnte bisher noch nicht in die Blöcke reinschauen, weil ich geschäftlich ausser Haus bin. Dieses WE kriegst Du aber Bescheid. Gruss, Florian
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Batteriecomputer kalibration
Hallo Hendrik, vielleicht hilft Dir das nur indirekt weiter, aber ich hätte noch 2 alte Blöcke rumstehen, bei denen Du Dir den Batterieprint ausbauen kannst (mit Sensoren und allem drum und dran). Gruss, Florian
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Elektrik Probleme
Hallo Mose, Wenn Du einen Masseschluss in einem der Kabelbäume hättest, würden beide linken Blinker ausgehen, sobald Du den defekten Kabelbaum ausstöpselst. Dass die Blinker trotz abgetrenntem FET jetzt immer noch brennen macht irgendwie keinen Sinn :roll: Der rechte Blinker tut immer noch wie er soll? Dann wirst Du Dich wohl mit dem Multimeter bewaffnen und auf die harte Tour alles ausmessen müssen - mehr fällt mir dazu im Moment auch nicht ein. Die Nummern bei X2 & X3 im Schaltplan entsprechen den Adernummern des Kabels und den Stiftnummern des Steckers. Als Orientierung: X2 Pin 12 ist der Minuspol und oft grün-gelb; Pin 1 ist diagonal gegenüber. Allgemein wird der Minuspol geschaltet und Plus ist gemeinsam; nur der Scheibenwischer ist andersrum. Gruss, Florian
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Elektrik Probleme
n'Abend Mose, Alarmanlage ist nicht mehr dran? Pieper sind auch weg? Was ist das Ergebnis vom X2/500 und X3/600 Stöpsel-Test? Hast Du den richtigen FET erwischt - d.h. alles Andere geht jetzt noch korrekt? Gruss, Florian
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Elektrik Probleme
Hallo Mose, stell doch ein paar Fotos ein, dann kann Dir evtl jemand helfen. [EDIT: Jetzt waren wir gleichschnell im Tippen und Du warst schneller im Senden :oops:] Gruss, Florian
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Elektrik Probleme
Ich darf das Lob an Claus Broja weitergeben - er war es, der den AK-Print damals so sauber angeschrieben hat. Gruss, Florian
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Elektrik Probleme
n'Abend Mose, Ich nehme mal an, der Blinker hinten links hängt auch fest, nicht nur der vorne? Ok, vor jedem hier beschriebenen Rumstöpseln Sicherungen raus und danach wieder rein, aber das kennst Du ja inzwischen. Die Alarmanlage hast Du auch wieder abgehängt? Wenn nein, häng die wieder ab. Ziehe mal am AK-Print den grossen Stecker X2/500 aus (der gleich neben dem grossen Kühlkörper). Das ist die Versorgung vorne (links und rechts). Brennt der Blinker hinten links immer noch? Als Kontrolle ziehe den Stecker X3/600 links nebendran raus und tu den X2/500 wieder rein. Brennt dann der Blinker vorne wieder permanent, dann hast Du sehr wahrscheinlich einen der Steuer-FETs auf dem AK-Print gebraten. Die mögen nämlich zwei Sachen gar nicht: 1) Induktive Lasten ohne Freilaufdiode 2) Kurzschluss gegen Plus, denn der Strom ist immer schneller als jede 15A Sicherung. Wenn es Dir so einen verbratzt, dann schliesst er in der Regel nach Masse und Du kannst das entsprechende Teil (Blinker, Scheinwerfer, Hupe, wasauchimmer) nicht mehr ausmachen. Wenn Du Pech hast, geht Dir auch noch eines der Logikgatter in der Ansteuerung über den Jordan. VM1 auf der Platine links vom grossen Kühlkörper ist der FET für den Blinker links. Die BUZ71 sind etwas selten geworden, Du kannst auch einen Ersatztyp einsetzen, z.B. STP36NF06 oder einen IRF540. Wenn es mit dem neuen FET immer noch nicht geht, dann muss der Käfer auf D6 (CD4071) raus. Der wird dann eher mühsam. Wenn Du Dir zutraust den FET selber auszutauschen oder jemanden kennst der das kann: PM mit Deiner E-Mail Adresse und ich schicke Dir Schaltpläne, Anschlussbilder und Datenblätter. Wo genau bist Du zuhaus? Gruss aus der Region Zürich, Florian
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Reichweite nur noch 15 Km bei 10Ah NiCd-Akkus
n'Abend Matthias, EPROM - einverstanden. Das wurde sehr wahrscheinlich entsprechend aktualisiert (Kapazität und Ströme). Akkucontroller - ist m.E. dieselbe Platine wie in den original-TWIKE Akkus, nur hübsch verdrahtet. Ich wage zu behaupten, dass Fine für die NiMH wohl kaum das Rad neu erfunden hat. Was mich rein technisch interessieren würde: 1) 10Ah NiMH: War das ein einzelner Block mit 280 Zellen? 2) Wie wurde das gemacht, dass die Akkuplatine mehr als 10A Fahrstrom treibt? Das kleine graue Relais ganz links im Bild ist im Original nämlich auf max. 10A spezifiziert. Oder hat es irgendwo noch eine zweite Akkuplatine oder ein Relais parallel geschaltet? Gruss, Florian
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Reichweite nur noch 15 Km bei 10Ah NiCd-Akkus
Hallo Hendrik, Ich habe das bisher nur für Einzelzellen gemacht und hierzu mein Labornetzgerät genommen. Das hat gegenüber all den kruden Schweissgeräte-Methoden den Vorteil, dass der der Batterie verabreichte Stromimpuls gut kontrollierbar und begrenzt ist. Ein paar wenige Impulse 12V-24V mit dem Strom aus dem 15000uF Ladekondensator des Netzgeräts reicht bei einer 1.2V Zelle in aller Regel. Weil Du den 24V-Segmenten der TWIKE-Batterie doch recht Spannung überbraten musst, würde ich das Segment hierfür vom Controller trennen. Gruss, Florian + TW415
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Reichweite nur noch 15 Km bei 10Ah NiCd-Akkus
n'Abend Mose, Die Nicht-Begeisterung des Servicepartners kann ich gut verstehen. Leider waren NiMH Akkus als Traktionsbatterien im TWIKE ein Fiasko. Ich hatte NiMH in einem E-Bike, und nach jeweils einem Jahr und rund 7000km war ein Block (von zweien) kaputtgefahren. Was bei den NiMH Akkus neben der Streuung der Zellen grosse Probleme macht, ist ihr Verhalten wenn die Zelle stirbt. Eine NiCd wird niederohmig und in einer Serienschaltung von 280 Zellen wie beim TWIKE ist dann einfach die Gesamtspannung um 1.2V niedriger. Beim TWIKE ist durch die hohe Gesamtspannung des Blocks die eine oder andere kaputte Zelle eigentlich egal. Eine NiMH hingegen wird hochohmig und in einer Serienschaltung wird die Zelle beim Laden und Entladen heiss und der ganze Block verliert massiv (Strom-) Leistung. Unter Umständen kocht diese Zelle gesunde Zellen in ihrer Nähe und der Schaden breitet sich aus. In der Praxis heisst das, dass Du eigentlich dauernd am Zellen wechseln bist - sofern Du die faule Zelle überhaupt findest. Oft genug sieht man das nämlich nur mit einem entsprechend ausgerüsteten Ladegerät. Selbst mit meinem 4A-Ladeprozessor hatte ich mit den 30 Zellen meines E-Bikes meine liebe Mühe. Ob NiMH blitzen etwas bringt, kann ich Dir nicht sagen. Bei NiCd hilft es - zumindest vorübergehend. Du wirst Dich wohl mit dem Gedanken anfreunden müssen, neue Batterien zu kaufen oder welche zu basteln. NiMH kannst Du problemlos 1:1 gegen NiCd austauschen, ohne dass Du grosse Anpassungen vornehmen musst. Gruss, Florian + TW415 + 2x5Ah NiCd
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Schraubertip Bremsbeläge vorne ersetzen
Hallo Matthias, Ist Deine Bremszange hydraulisch oder mit Drahtzug? Ich zitier aus Faulheit einfach mal aus dem Servicehandbuch: Austausch der Bremsbeläge (Vorderrad-Scheibenbremse hydraulisch) • Schwarze Schutzkappe von der Bremszange entfernen • Haltebolzen der Bremsbeläge heraustreiben • Bremsbeläge herausnehmen • Belagsitz und Haltebolzen reinigen • Bremskolben zurückdrücken > Bremsflüssigkeitsstand im Behälter beachten • Neue Bremsbeläge einbauen > Belagrückseiten und Haltebolzen mit Hochtemperaturfett leicht einfetten Austausch der Bremsbeläge (Vorderrad-Scheibenbremse mechanisch): Ausbau • Bremszange bei den 2 M6 In6kt Schrauben von der Schwinge lösen • Zange mittig teilen durch Lösen der M8 In6kt Schrauben • Position markieren, Bremskolben ausbauen • Belag von hinten mit Stiftaustreiber herausschlagen • Kugeln und Kolbenrand leicht fetten Einbau • Neue Bremsbeläge in Zange legen und hineindrücken > Wenig Fett hinten auf die Beläge, damit sie besser halten und wieder besser lösbar sind > Etwas zwischen die Backen klemmen, dass sie nicht herausfallen • Bremszange auf Schwinge schrauben (11 Nm) > Position mit den unteren zwei M6In6kt Schrauben richten (Längsloch in Halterung) Beim Einstellen der Bremse darauf achten, dass sie nicht gleich das Vorderrad blockiert, sonst ist's bei einer Vollbremsung mit der Lenkbarkeit Deines Twikes geschehen. Die hydraulische ist diebezüglich ziemlich eklig. Die anderen obligaten Sicherheitshinweise zum Thema Selberbasteln an sicherheitsrelevanten Baugruppen lass ich jetzt mal bleiben. Gruss, Florian
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Reichweite nur noch 15 Km bei 10Ah NiCd-Akkus
Hallo Mose, NiCd sind wie Sportler: Man muss sie fordern, sonst verlieren sie die Kondition. Immer schön leerfahren, gerne ab und zu gnadenlos volle Kanne belasten, einmal pro Woche komplett entladen und sofort danach mit einer Normalladung und sauberer Symmetrierung wieder füllen. Entladen kannst Du sie recht einfach mit zwei Scheinwerferbirnen als Entladelast, die Du Dir am z.B. in eine IKEA-Kerzenlaterne reinbaust. Die Birnen schliesst Du über ein Relais mit Selbsthaltung an die 12V-Versorgung (vorderste 15A-Sicherung) an. Zum Entladen nach dem Leerfahren (sonst dauerts ewig) das Relais anziehen lassen und dann leuchten die Birnen bis die Batterie leer ist. Der DC/DC setzt beim Erreichen von ca 245V kurz aus, alles wird dunkel, Dein Relais fällt ab und trennt die Birnen von der Twike 12V-Versorgung. Danach Stecker in die Steckdose rein und laden. Wer es komfortabler mag, kann eine Entladeschaltung kaufen (gibt's auch gebraucht) oder bauen (so hab ich es gemacht). Das mit dem Zellen Blitzen braucht es meines Erachtens nur, wenn die Selbstentladung untragbar ist oder die Zellen nicht mehr hochkommen. Weil Du es hierbei mit bis zu 400V DC zu tun hast, solltest Du sehr genau wissen, was Du tust und entsprechende Sicherheitsmassnahmen ergreifen. 400V AC aus einer Steckdose sind schon heftig, 400V DC an den Akkus verzeihen keine Fehler! Gruss, Florian + TW415 + 2x5Ah NiCd