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Karlsson

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Alle erstellten Inhalte von Karlsson

  1. In 2 Jahren musst Du dann schon mal 4500€ mehr zur Seite legen, die es dann nicht mehr an Förderung gibt. Mein e-C4 ist letztes Jahr schon 1700€ teurer geworden, weil wir erst im April statt noch im März bestellt haben. Aber dafür gab es immerhin noch 6000€ Förderung. Machte effektive 28600€ mit üppiger Ausstattung. Einen Corsa gab Es zu besten Zeiten effektiv für unter 19000€. Also 2 Jahren warten scheint mir ein schlechter Zeitpunkt zu sein . Bei unserem Kombi haben wir uns für einen Wechsel ab vielleicht 2027 entschieden, weil der Wagen noch jung ist und kaum was gelaufen hat und ein reeller Ersatz wäre erst etwas der Größenordnung Enyaq 80. Gefällt mir nicht und hätte gut 40.000 gekostet, inzwischen noch mehr. In 2 Jahren wird der Preis im besten Fall so fallen, dass er die wegfallende Förderung kompensiert. Aber auch das ist sehr optimistisch angesichts der zuletzt durch Corona und russischen Angriffskrieg gestiegenen Preise. Da weiß keiner, wann und ob sich das überhaupt wieder entspannt. Für mich war die Sache klar, weil ich von nem 2013er Zoe mit Akkumiete kam. Die Akkumiete wurde auf Dauer zu teuer und der Wagen fing auch an mit Wehwehchen. Zurück zum Verbrenner wollte ich auch nicht, da hab ich natürlich noch mal 6000 Förderung mitgenommen bevor es die nicht mehr gibt.
  2. Verstehe ich jetzt nicht. Nischenfahrzeug ist ja keine Wertung, sondern es geht einfach nur um die Verbreitung und da sind Roadster ganz klar Nische. Ob ein Twike 6 je kommen wird steht doch in den Sternen, wie auch beim Twike 5. Und selbst wenn es dann für 30.000€ kommen sollte, hast Du halt da ein vollwertiges Auto und das Twike würde ich nicht als solches sehen. Pionier warst Du mit dem Twike 3 - und zwar wegen dem elektrischen Antrieb. Einem Twike 5 werden aber nicht andere Hersteller folgen. Es ist nicht so, dass Du da schon eine Technik vor den anderen hättest und dafür viel Geld ausgibst. Das Geld wird fällig weil es ein Manufakturfahrzeug ist. Dazu solltest Du den Preis auch immer in Relation für das gebotene sehen. Ist 5000€ teuer? Das kommt doch darauf an für was die 5000€ sind. Für ein Fahrrad ist das Premium Plus mit Sahnehäubchen. Beim PKW gibt dafür noch nicht mal den Dacia Sandero. In dem Kontext muss man auch leisten können beurteilen. 100€ tun mir nicht weh, aber wenn ich jetzt 100€ bei uns mittags in der Kantine hinlegen sollte muss ich klar sagen, dass ich mir das für ein normales Mittagessen nicht leisten kann.
  3. Als konsequent nachhaltig könnte man auch VWs CO2 neutrale BEV Produktion sehen, vor allem weil die auch dazu führte, dass viele Menschen schon seit Jahren Elektroautos wirklich geliefert bekommen. Sono hat ja noch kein einziges Fahrzeug geliefert, das einen Verbrenner ersetzen würde und hatte noch nicht einmal vor, in Deutschland zu produzieren. Sicherlich hat der Sono ein paar interessante Features, bzw hätte haben sollen. Aber für mich ist das, was daraus in den Foren gemacht, zum ordentlichen Teil einfach Marketinggeblubber. Nüchtern muss man doch auch mal sehen, dass Sono viele Menschen hat träumen lassen, die auch schon seit Jahren ein reelles Elektroauto hätten fahren können als immer nur weiter zu warten. Die hohen Ziele mögen ehrenwert gewesen sein, unterm Strich hat Sono der Elektromobilität aber geschadet.
  4. Dann musst Du wohl in die L7E Klasse. Ich sehe vor allem höhere und breitere Fahrzeuge mit schlechtem CW Wert kritisch. Gewicht ist zwar grundsätzlich nicht gut, aber mein effizientestes Auto war das 1847kg Model 3 LR mit 441PS Allradantrieb. Ein schönes Beispiel, wie Gewicht und Leistung einzuordnen ist. Ich bin im Alltag teils unter 11kWh gekommen. Der 88PS Zoe vorher brauchte mehr. Der Tesla war halt viel flacher und hatte einen erheblich besseren CW Wert. Dazu kamen noch die effizienteren Motoren mit Siliziumcarbidumrichtern. Auch verstehe ich nicht,. was Dein Problem mit Elektronik ist. Für mich war ACC echt so ein Killerfeature, was die Autobahnpendelei viel angenehmer macht. Auch der Totwinkelsensor erhöht die Sicherheit. Und diese Teile wiegen ein paar Gramm, das ist für den Verbrauch echt furzegal. Wie auch elektrische Fensterheber. Weder teuer, noch schwer, aber hoher Nutzwert. Oder wie kriegst Du sonst als Fahrer wöhrend der Fahrt alle Scheiben runter, ohne Deine Mitmenschen zu gefährden? Also ich denke der Anteil der Menschen, der sowas nicht zwingend drin haben möchte, ist so gering, dass diese Variante einfach in der Fertigung keinen Sinn macht Nächstes Thema ist die Klimaanlage. Heizen willst Du schon, oder? Ineffizient mit Heizzstab oder mit Wärmepumpe? Ich hab da lieber die Wärmepumpe und die ist gleich Klimaanlage mit. Aber ein Auto ohne Klimaanlage würde ich jetzt auch ums verrecken nicht mehr wollen, davon hatte ich wirklich genug. Und wer jetzt Sodom und Gomorrha schreit - das wird deswegen doch kein 2t Radpanzer, sondern wäre eine normale Ausstattung für einen zeitgemäßen e-Up.
  5. Tatsächlich, Zebra. Muss permanent auf 300°C geheizt werden. Also das würde ich jetzt nicht in einem Atemzug mit umweltfreundlich nennen. Ein Akku, der umwelttechnisch etwas wirklich bewegt, bringt die Massen vom Verbrenner zum Elektroauto. Dafür muss er günstig und langlebig sein und richtig gut funktionieren. Inklusive weit fahren und schnell laden. Natrium hat hier sicherlich Potential im Budget Bereich. Etwas darüber LFP und für High Performance dann NMC.
  6. Sind das diese Hochtemperaturakkus? LFP ist zb kobaltfrei und sehr langlebig. Bei Natrium fällt noch mehr weg.
  7. Ich denke das wird sehr spannend für Budget Fahrzeuge und könnte auch der typische Zweitwagenakku werden. Den Vorteil gegenüber LFP sehe ich hier vor allem in der Kälteunempfindlichkeit, wo LFP seine Probleme hat, was es für Länder mit längerem kalten Winter wieder schlechter macht. Bei meinem e-C4 fällt der Wintermehrverbrauch gerade recht hoch aus, was anscheinend auch zum großen Teil an der Akkuheizung liegt. In Norwegen dürfte sich das noch viel dramatischer darstellen.
  8. Meinst Du wirklich? Ich erwarte beim Panda ein absolutes Budget Auto. Der Punto dürfte größer und wertiger sein, aber mit einem besseren Preis-/Leistungsverhältnis als der 500. Beim Jeep Avenger denke ich man müsste meinen Citroen e-C4 26cm kürzer und den Preis erhöhen, dann geht das in Richtung Avenger 😄
  9. Mich hatte kürzlich der Verbrauch zum Supermarkt (1,5km) etwas geschockt. Es waren vielleicht 4°C und auf den ersten Metern zeigte er 50kWh/100km. Beim Supermarkt angekommen für die Strecke dann noch 35kWh/100km. Auf dem Rückweg waren es 22,4kWh/100km. Modus Normal, Sitzheizung an, Heizung Fahrerseite 20°C, Beifahrerseite 16°. Drum habe ich es heute mal bei 0°C mit dem Ecomodus und Heizung aus probiert - hinweg 19 , Rückweg 9,8 (der Supermarkt liegt ein bisschen höher) 🧐 Dann weiter 25km zur Arbeit mal mit Ecomodus und auf dem 20km Autobahnabschnitt bin ich 105km/h gefahren. Heizung aus, aber Sitzheizung, Lenkradheizung an => 16,8kWh/100km. Also noch nicht der Verbrauch wie im milden Oktober, aber schon deutlich weniger als in der letzten Zeit. Bei Minusgeraden hat er sich auch gern 22-23kWh/100km genommen. Unterschied zum Oktober: - 15-18°C kälter => die Luft ist dicker, der Rollwiderstand der Reifen erhöht sich auch etwas, da das Gummi nicht so leicht zu verbiegen ist. - Winterreifen mit Effizienzklasse C - Reifenbreite 215 statt 195 (Aerodynamik) - Offene Dezent TN Felgen => weniger aerodynamisch als die originalen Macht das in Summe tatsächlich ca 4kWh/100km aus? Ok, vielleicht bin ich noch ein bisschen schneller gefahren, dann wird es schnell plausibel. Was ich mich noch frage, ist wo die ganze Energie beim Normalmodus hingeht. Ist das alles Innenraumheizung oder wird der Akku auch geheizt? Wenn ja - wann genau wird der geheizt und kann ich das irgendwie steuern? Und für die Innenraumheizung - wann wird nur über Wärmepumpe geheizt und wann kommt noch der PTC Heizer dazu? Ganz ohne Heizung bei 0°C macht über 25km nicht so viel Spaß, ich möchte schon etwas heizen, aber wenn möglich nur mit der Wärmpepumpe . Wenn das dann nicht so viel ist - ok. Was mit ansonsten noch aufgefallen ist - wenn man sich die Balkenstatistik über die Taste in der Nähe des Handbremsbuttons ansieht, stellt man fest, dass der Wagen immer beim Kaltstart richtig säuft, der Verbrauch dann aber schnell sinkt. Das heißt genau wie beim Verbrenner ist der Verbrauch im Winter extrem abhängig von der Streckenlänge. Das heißt man darf auf Langstrecke schon mit weniger rechnen. Aber mir fehlt noch die praktische Erfahrung, um damit sicher zu planen.
  10. Hier ein Video von Stussy dazu:
  11. Von der Logik müsste es eigentlich anders herum sein, weil der Wärmebedarf deutlich sinkt und dann die Energie für das Heizen eine geringere Rolle spielt, so dass auch der schlechtere Wirkungsgrad der PTC nicht mehr so schlimm ist. Wenn die Software natürlich einfach trotzdem die PTCs anwirft macht sie den technischen Vorteil wieder zum Teil zunichte. Das ist für mich aber ein Designfehler.
  12. Das finde ich sehr schade, zumal Du bereits seit Jahren Elektroautos, die nicht nur in Deutschland entwickelt, sondern auch ebaut wurden, kaufen kannst und da wesentlich mehr deutsche Arbeitsplätze dran hängen als am Luftschloss Sono. Wenn deutsche Arbeitsplätze der Aufhänger sind solltest Du doch eh um Sono einen Bogen machen. Statt ewig auf die eierlegende Wollmilchsau zu warten bin ich vor 8 Jahren Kompromisse eingegangen und fahre seitdem Elektroauto, deutsche Arbeitsplätze waren da für mich kein Thema. Vielleicht wäre das ja auch für Dich eine Überlegung wert. Ich finde nicht, dass es die Aufgabe des Staates ist, jedes Startup durchzutragen und eine >90% Fehlquote ist bei solchen Startups auch normal. Sie müssen deswegen ein gutes Konzept haben und auch genug Geldgeber davon überzeugen können und da sehe ich hier Defizite. Soll aber kein harter Vorwurf sein, es ist ja auch eine verdammt schwere Aufgabe und Scheitern ist keine Schande. Ach ja, meine Frau hat auch noch ihren Verbrenner. Als wir den Corsa 2018 wegen Familienplanung durch einen gebrauchten Focus Kombi ersetzt haben gab es noch einfach keine elektrischen Optionen. Aber seit 2015 haben wir 2/3 bis 3/4 der Haushaltskilometer elektrisch zurückgelegt. Seit Elternzeit und Homeoffice ist der Anteil noch deutlich höher. Den Focus habe ich im August zuletzt betankt und es ist noch viel drin. Also den Wagen ersetzen macht gerade keinen Sinn. Im Nachhinein hätten wir ihn vor 3 Jahren verkaufen können, aber das hatten wir damals nicht geahnt und jetzt verkaufen macht auch keinen Sinn mehr weil wir ab Januar wieder beide arbeiten und der wird auch dann nicht viel fahren, weil meine Frau nicht Vollzeit arbeiten wird, wir beide auch anteilig Homeoffice machen können und ich auch jetzt meist 1x die Woche die 50km Rad (ohne Moto) fahre. Also die letzten Wochen habe ich das Auto nur an 2 Tagen in der Woche gebraucht. Sollte er aber ersetzt werden müssen würde ich dafür jetzt ein Elektroauto kaufen. Skoda Enyaq 80, Model 3 SR+ oder der kommende Astra Kombi. Ich denke wer das Geld für einen Sion Neuwagen hat bei dem kann so ein Astra eigentlich auch nicht in unendlicher Ferne liegen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was an Sono so besonders sein soll, dass eine Abkehr vom Verbrenner nicht auch anders erfolgen können kann. Ich habe volles Verständnis wenn Leute wirklich Langstreckentauglichkeit in vielleicht auch noch einem Familienbomber mit Ahk brauchen (wobei ich meinen Kumpel mit dem Wohnwagen schon die Überlegung nahe lege, ob eine Ferienwohnung oder Zelt nicht auch schön wöre, weil man für 1,6t Wohnwagen schon ganz schön schweres Gerät braucht). Oder viele haben auch einfach nur ein Budget von 5000 für ein Familienfahrzeug. Klar, das passt heute nicht. Aber Du hast ja schon einen Sion Neuwagen für Dich als ok befunden und den hätte es auch nicht für 5000 gegeben und der hätte auch nicht die Reichweite vom Model 3 gehabt (bei meinem waren im Sommer locker über 500, teils über 600km drin) und mit 250kW geladen.
  13. Heute im electrive.net Newsletter gesehen: https://www.carexpert.com.au/car-news/fiat-using-classic-names-for-new-evs-launching-this-year Ich hoffe das bewahrheitet sich, diese Modelle könnten eine echte Bereicherung in der Flut der ganzen SUV sein 👍
  14. Würde es ja gerne glauben, aber befürchte nein. Ich sehe den Mokka schon öfter mal. Den Corsa schon noch ein Stück häufiger, aber ich führe keine Strichliste, das ist nur gefühlt. Da kommen ja gerade noch e-308 und Astra mitsamt Kombi Varianten zu und gerade startet auch der Jeep Avenger. Was mich gerade freute, ist dass Fiat wohl noch dieses Jahr den neuen Panda und neuen Punto vorstellen will. Wobei mir der Panda etwas klein für e-CMP vorkommt. Aber mal sehen, was da rumkommt. Für Astra und 308 hoffe ich ja noch auf einen größeren Akku als Option, auch wenn 51kWh netto schon etwas mehr ist als bei meinem e-C4 mit 45kWh. Denke aber mit dem Trend Cell to Pack wird in Zukunft auch mit derselben Zellchemie mehr drin sein.
  15. Meinst Du jetzt von Seiten der Gesetzgebung oder der Käufer? Ich denke ja ehrlich gesagt, dass das bei den SUV eher vorgeschoben ist, weil es vernünftiger klingt als wenn man ehrlich sagen würde, dass es um Prestige geht. Wobei ich das mit dem Schnellfahren, Motorradfahren etc. anders sehe. Also Du darfst schnell fahren, Du musst nicht. Und gerade wenn Du das tust ist da ein Fahrzeug, das gut auf der Straße liegt und auch passive Sicherheit bietet ja ratsam. Meine Frau hat sich die Crashtests zB auch sehr genau angesehen weil wir als Autobahnpendler ständig zwischen 40-Tonnern rumeiern. Sie wollte deshalb zB zu meinem Bedauern keinen Up haben sondern mindestens die Größe Corsa. Weniger als den Up hätte ich auch auch bei Preis-Leistung für uns als Familie nicht passend gefunden. Ich bin früher auch Motorrad gefahren und habe das in Zukunft auch wieder vor und ich fliege auch Gleitschirm und Motorgleitschirm, aber trotzdem schaue ich beim Auto auf die Sicherheit. Also zB beim Zoe Ph2 hatte Renault einen billigeren Airbag als beim früheren Q210 verbaut - finde ich nicht in Ordnung. Gerade als Flieger setze ich mich ja mit Risiken sehr stark auseinander. Da habe ich aber auch viel selbst in der Hand weil ich entscheide bei welchen Bedingungen ich wie fliege. Beim Motorrad ist es etwas weniger, trotzdem spielt es eine entscheidende Rolle, wann ich wie und wo fahre. Auf dem Weg zur Arbeit über die stark frequentierte Autobahn habe ich dazu aber weniger Möglichkeiten und beim Beispiel Zoe geht es ja nicht um 1t Mehrgewicht sondern einfach um den besseren Airbag, den sie früher auch verbaut haben. Zum Glück bin ich mittlerweile bei 40% Homeoffice angekommen und versuche auch, 1x die Woche Rad zu fahren - also es bleiben oft nur 2 Fahrtage pro Woche. Zu den Klassen schließe ich mich inzwischen aber auch Stefan an - eine zusätzliche Klasse ala Kei-Cars, die gegenüber L7E näher am PKW wäre, wäre vielleicht eine gute Entwicklung, wenn für mich persönlich eher nicht so interessant. Ich frage mich gerade, als was ein KTM X-Bow wohl zugelassen wird.... https://de.wikipedia.org/wiki/KTM_X-Bow Ein normaler PKW? Dann scheint es vielleicht doch nicht so problematisch zu sein.... Wobei ich das Problem mit der Länge auch nicht so sehe. Für mich ist ein E-Up ein ganz passabler Kleinstwagen. Meine Eltern hatten einen Smart ED451, der war ihnen aber doch zu wenig. Jetzt sind sie mit Zoe glücklich.
  16. Jein. Sagen wir die Verbrenner werden unattraktiver, wodurch man sich leichter für das wie zuvor auch mehr oder weniger attraktive Elektroauto entscheiden könnte. Das Problem am BEV Kleinwagen ist halt, dass die Kunden da ein kleineres Auto für weniger Geld wollen, aber nicht unbedingt weniger Reichweite. Sprich am teuersten Teil, dem Akku, kann man auch nur begrenzt sparen. Die Kundenwünsche sind bei größeren Modellen, für die man auch wesentlich mehr Geld verlangen kann, deutlich einfacher zu realisieren. Viel hängt auch an Regularien. Zb die 45km/h für Kleintkrafträder machen die Klasse echt unattraktiv. Wenn man da auf 60km/h erhöhen würde, wäre die Akzeptanz garantiert deutlich höher. Und da wären Elektroroller ja auch sehr umweltfreundliche Fahrzeuge. Brauchen wenig Energie, Ressourcen und Platz. Ähnlich ist es bei den 45km/h S-Pedelecs. An sich coole Geräte, aber von Gesetztes wegen habe ich damit auf einem Radweg nichts mehr verloren sondern muss die Bundesstraße nutzen. Naturerlebnis durch den Wald fahren.... verboten. Damit ist die sehr coole Klasse künstlich absolut tot. Das ist ja der Charme von Pedelecs, man kann legal im Wald mit Motorkraft leicht Hügel erklimmen 🙂 Aber ich bin heute mit dem Rad zur Arbeit gefahren und hatte über 25km einen Schnitt von 23km/h, bin weite Strecken über 30km/h gefahren. Da ist für mich ein Motor, der bei 25km/h abschaltet jetzt keine so richtig coole Sache. Für de ganzen Rentnergeschwader sieht das natürlich anders aus. Was ich eigentlich auch cool finde sind die 20km/h Scooter in der Kombination mit der Bahn oder Transport im Auto. Hab dafür leider keine Verwendung und auch keine Zeit über, sonst würde das mich sehr reizen.
  17. Danke, werde ich mir mal ansehen 🙂 Wenn ich derzeit was kaufen würde wäre es aber ehrlich gesagt wohl eine Voge 300 Rally.... das ist quasi die Honda CRF300 Rally aus China für deutlich weniger Geld (4600€) und das würde derzeit wohl am besten zu meinen Vorstellungen passen. Eine Energica Experia hat zwar auch schon ganz gut Reichweite, aber irgendwie ist das für mich auch einfach ein Einspur-SUV für über 30.000€.... Aber mein Motorradwiedereinstieg ist weiter aufgeschoben und ich fahre dafür mal öfter 50km am Tag Fahrrad zur Arbeit. Gravelbike ohne Motor und Federung und die Welt ist trotzdem schön. Ist dazu auch noch die gleichzeitig umweltfreundlichste, billigste und gesündeste Variante um mit 2 Rädern zur Arbeit zu kommen 😄
  18. Ich denke die Beliebtheit in Japan hängt vor allem an den finanziellen Anreizen. Ich vermisse eher Kleinwagen.... also ich hatte lange Jahre einen Corsa C, der war 3,82m. Der aktuelle Corsa ist da mal eben um satte 24cm länger geworden. Und diese Klasse ist ein Massenmarkt. Die Probleme bei BEV Kleinwagen sehe ich mehr in den Kosten. Sie sind in der Produktion halt auch nicht sooooo viel billiger wie sie für die Akzeptanz am Markt sein müssten. Dass VW noch nichts unter dem ID.3 hat, nennen manche zwar Profitgier eines kapitalistischen Konzerns, aber ich vermute eher, dass diese schlichtweg noch nicht kostendeckend gebaut werden können. Ähnlich sieht es wohl mit den Kleinfahrzeugen wie Twizy, Citroen Ami, Opel Rocks e aus. Da wären bestimmt einige dran interessiert, erwarten aber auch einen deutlichen preislichen Abstand zu richtigen Autos wie zB dem e-Up. Zu den besten Zeiten gab es den nach Förderung für 12k€....
  19. Bidirektionales Laden wird kommen. Ich frage mich, ob da VW nicht eher als Sion liefern wird. Zum Preis/Leistungsverhältnis denke ich, dass Sion derzeit einfach nicht am Markt existiert, es ist nur eine Idee und ob die überhaupt funktioniert ist auch noch offen. Wer einfach ein Eleltroauto unter 40k mit Platz für die Familie haben will kann auch seit Jahren nen Citroen Berlingo kaufen. Ich verstehe diese ganzen Vorschusslorbeeren nicht. Ob der Sion denn wirklich kostendeckend produziert werden kann und dann auch noch vernünftig funktioniert und günstig zu warten und reparieren ist, steht noch absolut in den Sternen. Man sollte auch die Verbreitung nicht unterschätzen. Ein reparaturfreundliches Design ist natürlich auch wichtig, aber was nützt mir das bei einem Exoten? Es hat einfach Vorteile wenn man ein oft verkauftes Fahrzeug fährt. Auch rate ich grundsätzlich ab, bei neuen Modellen das erste Modelljahr zu kaufen. Erstmal in den Markt kommen lassen und schauen wie es so läuft. Und das sehen wir ja schon, was so ein Gigant wie VW für Probleme hat, obwohl richtig Manpower. Aber bei der kleinen Bude Sono soll sofort alles rund laufen? Das ist illusorisch. Sorry wenn das diese ganze Euphorie bremst, aber so stellt sich für mich als Ingenieur einfach die Lage sachlich dar.
  20. Das macht inhaltlich ja nur Sinn wenn dahinter die These steht, dass beim Wechsel zum Elektroauto hin die Kunden keine deutschen Elektroautos kaufen, weil sie a) stattdessen Elektroautos ausländischer Hersteller kaufen oder b) gar keine Autos mehr kaufen und an ihren alten Verbrennern festhalten (Kuba-Effekt) Wenn Du Dir die Zulassungen ansiehst, dann ist beides aber nicht der Fall. Die Menge der zugelassenen Autos wird derzeit nur durch die Lieferfähigkeit begrenzt und die deutschen Hersteller sind anteilig auch gut vertreten. Natürlich nicht Mercedes bei billigen Kleinwagen, Mercedes baut halt nur Fahrzeuge mit Premiumanspruch, das war beim Verbrenner auch immer so. Und wie vieler Kombis ausländischer Hersteller kennst Du? Ich sehe da nur den MG5, der mich nach den bisherigen Tests ehrlich gesagt nicht überzeugt hat. Dazu machst Du ja auch gleich Deine Ansprüche ans Interieur klar. Meine Frau und ich sind in Summe 18 Jahre Corsa C gefahren, wir waren da rundum zufrieden und unser 2017er Ford Ford Focus ist auch alles andere als ein Billigheimer mit seiner Titaniumausstattung. Wenn Dir das nicht reicht musst Du halt BMW und Mercedes kaufen. Aber auch BMW und Mercedes bezahlen. Beide haben übrigens sehr effiziente Limousinen im Angebot und nicht nur SUV Radpanzer. Sind halt leider Premiummarken und ich zahle lieber mein Haus ab als Premiummarken zu fahren. Der von Dir gewünschte Skoda Kombi ist aber ja ebenfalls auch elektrisch in Planung. Von Toyota, Hyundai, Mazda etc wüsste ich aber nichts dergleichen. Die Panzer sind ja leider nicht wenige. Ein VW Tiguan /Tiguan Allspace (das ist quasi der Tiguan Kombi) ist mittlerweile ein absolutes Massenauto. Und dasselbe sieht Du bei weltweit anderen Marken. Das kritisiere ich ja auch - alle in einen großen Sack und Knüppel drauf, triffst Du immer den richtigen 😄🙄 Und Zulieferer.... wie gesagt, wir beliefern ALLE Hersteller weltweit. Auch chinesische, da halt etwas weniger. Aber auch Tesla oder Hyundai. Welche Assistenten meinst Du? Meine Frau hat eigentlich keine hohen Ansprüche außer einer Sitzheizung. Aber als wir den Kombi 2018 kauften hat sie auf einmal bemerkt, mit wie viel weniger Stress sie in der Großstadt den Wagen einparken kann mit den Sensoren rundum und der Rückfahrkamera. Unserer kann auch selber einparken und macht das auch richtig gut. Jetzt mit dem e-C4 wollte ich als Autobahnpendler auch unbedingt noch ACC haben. Das ist gerade im dichten Verkehr extrem angenehm. Spurhaltung auch. Keyless go.... klar, ich wollte doch 2023 da nicht mehr nen Schlüssel ins Auto stecken und umdrehen. Auch die Totwinkelsensoren bringen eine Erhöhung der Sicherheit. Das Head Up Display hielt ich erst für Spielerei, finde es inzwischen aber super. Und wie oft hab ich mich schon gerade in unbekanntem Gebiet gefragt, wie schnell man da jetzt gerade fahren darf.... jetzt habe ich eine funktionierende Verkehrszeichenerkennung. Du musst das ja nicht nehmen, gerade die deutschen Hersteller sind ja bekannt dafür, sich alles extra bezahlen zu lassen. Im Gegensatz zu Tesla..... elektrisch öffnende Ladeklappe, Lenkradverstellung in 2 Achsen, Kofferraum, elektrisch öffnendes Handschuhfach, alle Türen öffnen elektrisch, die Sitze verfahren elektrisch, Sitzheizung gibt es auch hinten..... alles serienmäßig. Davon war für mich auch vieles Blödsinn. Auch dass es den großen Akku nur mit 441PS Allradantrieb gibt. Aber keine Sorge, wenn dann Dein Skoda Kombi kommt hat der in der Holz- und Bretter Klasse garantiert nix davon 😄 Nur Fenster zum Kurbeln wirst Du wohl nicht mehr finden. Aber mal ehrlich, das Zeug ist dermaßen billig..... fast der ganze Extrakram in meinem e-C4 war in einem 1000€ Paket drin, das geht in der Gesamtsumme absolut unter. Okay, Sitzheizung kostete noch extra und Keyless. War aber überschaubar. Die LED Leuchten sind Serie - und nach den Funzeln beim Zoe wollte ich die auch. Und 18'' Alu in Serie war noch nett fürs Auge.
  21. Klar, die Entwicklung ist spannend. Das war bei den Computern ja damals auch so, da haben wir auch jährlich aktualisiert und Komponenten getauscht. Aber für den 08/15 Nutzer ist das weniger Interessant wenn der einfach einen gut funktionierenden Gebrauchsgegenstand sucht. Es geht ja schon um ziemlich viel Geld und da will man natürlich einwandfreie Funktion und eine lange Lebensdauer.
  22. Würde es ich grundsätzlich nicht ausschließen, aber das Fahrzeug muss schon gesamtheitlich überzeugen, also nicht nur beim Kaufpreis, es muss ein rundes Paket..... und am besten kein moppeliges SUV 😉 Interessant finde ich von BYD die Blade Battery.
  23. Welcome auch von mir 🙂 Wenn Du Fragen hast einfach melden. Wie gefällt Dir der Wagen bislang? Dein erstes Elektroauto?
  24. Der i3 ist durchaus effizient, allerdings nur bei niedrigen Geschwindigkeiten. BMW hat den Wagen ja für Megacities konzipiert und das beinhaltet eben wohl auch niedrige Geschwindigkeiten, wo der sehr hohe Aufbau beim Windwiderstand nicht so weh tut. Ich finde ehrlich gesagt, dass die Fahrzeuge im Schnitt viel zu hoch geworden sind und dadurch einfach unnötig viel verbrauchen. Natürlich ist das auch mein ganz persönlicher Blick als Autobahnpendler, der gern ein flaches Fahrzeug mit sehr gutem CW Wert hätte. Ich fand es da beeindruckend, wie genügsam das Model 3 noch war wenn ich bei der Auffahrt kurz auf 200 hochgezogen hab (wenn man mal 441PS hat will man die ja auch mal testen 😀) und dann weitgehend 150+ gefahren bin. Auch wenn wohl mal ein 130er Limit kommen wird, ist da der Windwiderstand noch immer extrem wichtig. Damit solche Formen wie der i3 effizient laufen sollte man eher auf 80 begrenzen. Spricht mich jetzt nicht so an.... 😉
  25. Knapp 69 Cent pro kWh ist schon heftig für AC. Kannst Du da keine andere Karte nutzen? Weiß jetzt nicht wie es in Österreich aussieht, in Deutschland bietet es sich an, mal per Ladefuchs oder Chargeprice App die verschiedenen Optionen zu checken. Über Ladefuchs sehe ich bei den meisten Verbünden gerade so 39...44 Cent. Zuhause kostet mich Strom aus dem Netz gerade 35 Cent und Solarstrom 11 Cent. Aber ich lade eigentlich nur bei der Arbeit für 0 Cent 😀

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