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tw-900

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Alle erstellten Inhalte von tw-900

  1. tw-900 antwortete auf Birgit's Thema in TWIKE
    Edelstahl ist gut, aber nicht unbedingt am Besten. Das Handbremsseil (bzw. -draht) reißt beim TWIKE meist an der Umlenkstelle des Hebels. Es kommt also auch darauf an, ob sich der Draht oft biegen lässt oder nach einiger Zeit bricht. Fine Mobile bietet seit längerem einen verbesserten Zug an, der sich viel öfters biegen lässt, als der Originaldraht. Bei mir konkret in den 12 Jahren noch nie gerissen. Viele Grüße German, TW-900
  2. Hallo Martin, das ist meines Wissens bei allen TWIKE-3 - und das ist gut so. Die ersten 5 Kilometer ist die Reichweite entsprechend dem Ladestand fix. Nach 5 Kilometern erst wird neu gerechnet. Ging es in diesen ersten 5 Kilomter bergan oder man war flott unterwegs, dann bekommt man die Quittung in Form einer stark abfallenden Reichweitenrechnung. Nur bei äußerst sparsamer Fahrweise bzw. bergab in den ersten 5 km bleibt die Reichweite in etwa bzw. wächst sogar. Die TWIKE-Reichweitenrechnung ist sehr vorsichtig. Ich finde es gut, habe es in den letzten 12 Jahren zu schätzen gelernt und bin durch vorsichtig vorausschauendes Fahren auch nie mangels Strom liegen geblieben. Nach den ersten 5 Kilometern wird dann laufend gerechnet, aber auch dann ist die Reichweitenberechnung des TWIKE sehr vorsichtig. Das ist jedenfalls viel besser, als typisch bei modernen E-Fahrzeugen erst mal eine Riesen-Reichweite anzuzeigen (für "Angeber" gemacht?), die dann im Laufe der Fahrt schmilzt und man das Ziel ggfs. nicht mehr erreicht. Sobald Du im TWIKE eine Reichweite angezeigt bekommst, die im Navi der Reststrecke entspricht, dann kannst Du davon ausgehen, dass Du auch ohne Nachladen ans Ziel kommst. Beim Twike-Fahren entspannt man sich also im Laufe der Fahrt, während einem bei vielen neuen E-Fahrzeugen die steigende Reichweitenangst durch schmelzende Reichweite den Angstschweiß oft zunehmend auf die Stirn treibt. Viele Grüße German, TW-900
  3. Tolle Sache, mittlerweile bereits rund 772 Reservierungen. Es freut mich als langjährigen TWIKE-3-Fahrer ganz besonders, dass nach jahrelanger umweltignoranter Durststrecke das Bewusstsein wieder in den Vordergrund tritt. Let's TWIKE the world ☝️ German, TW-900
  4. Hallo Matthias, vielen Dank für die Rückmeldung und den Tipp. Hier die Auflösung bzw. zum aktuellen Stand: Ich habe mir zwischenzeitlich von FINE-mobile einen neuen Drehzahlgeber zuschicken lassen. Der liegt nun aber nur als Reserve da. Statt des unmittelbaren Austauschs habe ich vom TWIKE-Kollegen Robert einen sehr guten und erfolgreichen Tipp bekommen. Er hatte vor einigen Jahren auch ähnliche Probleme und den Drehzahlgeber ausgetauscht. Dann brauchte er aber sehr, sehr lange, bis der neue Drehzahlgeber endlich einwandfrei funktionierte. Nach langem Hin- und Her kam er zum Schluss, dass der Austausch vermutlich gar nicht nötig gewesen wäre, sondern dass einfach nur die richtige Positionierung gefunden werden muss. Seine Tipp war: Mikrometer-Arbeit, den Geber unbedingt vorher markieren, damit man die Änderungen genau verfolgen kann und dabei maximal mit 1/8 Umdrehungen arbeiten. Den Tipp habe ich mit minimalem Aufwand ausprobiert: Drehzahlgeber mit einem Permanent-Marker markiert, die Kontermutter mit 13-Schlüssel gelöst, den Geber minimal um etwa 1/16 Umdrehung reingedreht, da die Spannung mit 8V ja eher am unteren Limit war. Beim leichten Anziehen der Kontermutter dreht sich der Drehzahlgeber dann noch ein wenig mit (wackelt ohne Kontermutter wie ein Kuhschwanz :-), so dass nach der Arretierung etwa 1/8 Umdrehung eingedreht war. Danach gemessen: Statt vorher 8V lag nun die gemessene Gleichspannung bereits bei etwa 12V. Nun dachte ich, oh je, viel zu viel. Aber Robert sagte: Probieren. Er hat damals andere TWIKE gemessen, die einwandfrei mit 12V fuhren. Also habe ich es so belassen und toi toi toi - bisher funktioniert es einwandfrei :-) Mit dem Motorradwagenheber, war das insgesamt nicht mehr als 30 Minuten Arbeit :-) Noch ein Tipp von ihm war: Der Drehzahlmesser (bzw. die Elektronik in dem eingeschraubten Teil) kann natürlich schon kaputt gehen, aber um den neuen in die richtige Position zu bringen ist absolute Feinabstimmung erforderlich. Daher vorher unbedingt den alten Drehzahlgeber markieren, damit man die möglichst gleiche Position wieder finden kann. Danke an Robert für den Tipp und vielleicht kann der eine oder andere TWIKE-Fahrer den Tipp auch mal gebrauchen. Let's TWIKE German, TW-900
  5. Hallo TWIKE-Community, bevor ich mein TWIKE deswegen zur Revision bringe, vielleicht hat jemand von Euch einen Tipp: Ganz gelegentlich leuchtet bei mir beim Rollen die rote STOP-Leuchte und es wird keine Geschwindigkeit mehr angezeigt bzw. wird ggfs. eine Lichtorgel in den unteren Geschwindigkeits-LEDs angezeigt. Erst war es nur bei hohen Motortemperaturen, z.B. nach dem Laden bei hohen Außentemperaturen oder langer Fahrt. Dann war auch wieder über längere Strecke alles in Ordnung. Nun hatte ich den Effekt allerdings auch schon nach rund 30 Kilometern ohne hohe Temperaturen. Es könnte im Zusammenhang mit der an der Stelle sehr unebenen Straße gewesen sein. 3-4 Mal auf der holprigen Strecke. Da ich über den Effekt schon gelesen hatte, habe ich jeweils das TWIKE bis zum Stillstand ausrollen lassen oder abgebremst. Danach ging es ganz normal weiter. Die Geschwindigkeit wurde wieder astrein angezeigt und auf ebener Straße war auf den restlichen 30 Kilometer dann wieder alles OK. Zuerst dachte ich, alles klar: Der Abstand des Drehzahlgebers stimmt wohl nicht. Das hatte ich vor 8-9 Jahren schon mal und einstellen lassen. Damals wurde auch während der Fahrt immer häufiger eine Lichtorgel über den ganzen Geschwindigkeitsbereich angezeigt. Dieses Mal habe ich nun das TWIKE selbst hinten angehoben (Motorradwagenheber) und die Spannung im Stand und bei Fahrt zwischen Klemme 4 und 5 gemessen. Die Spannung wechselt zwischen 24V und 0V und zeigt während der Fahrt mit Wechselspannungsmessung 12V, mit Gleichspannungsmessung 8V an. Ich denke, dass sind doch völlig korrekte Werte? Daher habe ich nichts an der arretierten Schraube des Geschwindigkeitsgebers verändert. Hat von Euch einer eine Idee, was das sein kan bzw. wie man das ggfs. selbst beheben kann? Vielleicht noch als Ergänzung: Irgendwann nach dem ersten Auftreten habe ich noch die ausgeschlagenen Motorlagerpuffer ersetzt, damit der Motor auf unebener Straße bzw. Lastwechsel weniger hüpft. Gibt es ansonsten vielleicht ausgeschlagene Lager, die den Abstand des Geschwindigkeitsgebers während der Fahrt verändern können? Let's TWIKE German, TW-900
  6. tw-900 antwortete auf yakari's Thema in TWIKE
    TIPP: Den Scheibenwischer gelegentlich (insbesondere nach längerer Nicht-Benutzung bzw. vor einer zu erwartenden Nutzung/Regen) "leer" laufen lassen. Mit "leer" meine ich, den Gummi von der Scheibe abzuklappen und ohne die Reibung des Gummis auf der Scheibe laufen zu lassen. Nach meiner Erfahrung säubert das recht gut den viel zu schwachen Wischermotor von Kohlenresten. Dann funktioniert er wieder einwandfrei auch wenn er vorher ggfs. durch Überlastung ein wenig gekokelt hat. Früher hatte ich auch immer mühsam den Motor ausgebaut und gesäubert. Seit dem ich es so mache reicht es bei mir immer wieder mal 1-2 Minuten den Scheibenwischer frei laufen zu lassen.
  7. tw-900 antwortete auf TWMarco's Thema in TWIKE
    Hallo TW0541, betreffend ein Reißverschlussverdeck: Die wird es gebraucht kaum geben (ich habe selbst lange gesucht), aber alle neuen Verdecke von FINE haben nun von innen zu öffnende Reißverschlüsse. Hier die Optionen mit Netto-Preisen: Reißverschlussverdeck einteilig Persenningstoff 635,00€ Reißverschlussverdeck dreiteilig Persenningstoff 755,46€ Reißverschlussverdeck einteilig Sonnenlandstoff 838,65€ Reißverschlussverdeck dreiteilig Sonnenlandstoff 761,76€ Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob der Komfortgewinn den Preis rechtfertigt. Da ich zwischenzeitlich ein Griesser-Verdeck mit Reißverschlüssen fahren durfte, gab es für mich keine Zweifel, mein 2009er-einteiliges Sonnenlandverdeck ohne Reißverschlüsse gegen ein neues FINE-Verdeck mit Reißverschlüssen einzutauschen. Ich selbst kann ein solches neues FINE-Verdeck absolut empfehlen. Ich finde das ist neben dem Komfortgewinn auch ein Aspekt der Sicherheit. Genauso wie ein "normaler Glashaus-Pkw" heute kaum mehr ohne eine umweltschädliche Klima-Anlage auskommt, kommt ein TWIKE kaum mehr ohne ein äußerst umweltfreundliches Reißverschlussverdeck aus. Und der Komfortgewinn ist aus meiner Sicht absolut vergleichbar mit einer Normal-Pkw-Klimaanlage. LG German
  8. Hallo Martin, ich habe wie Marwin einige Zeit nach dem Kauf des TWIKE die Holzteile ähnlich behandelt und diese sind nach nunmehr 7 Jahren immer noch sehr schön anzusehen. Nach 5-6 Jahren habe ich dann vor etwa zwei Jahren diese Behandlung nochmals wiederholt. Aber in dem Zusammenhang habe ich eine andere Frage: Der Holzgriff am Lenkhebel ist durch die Lenkbewegungen doch einigen Kräften ausgesetzt. Die Befestigung ist nur im unteren Teil des Griffs mit einer Imbusschraube. In den ersten drei Jahren musste ich immer wieder diese Befestigungsschraube nachziehen, weil sich der Griff gelockert hatte. Nach etwa drei Jahren habe ich dann gesehen, dass sich an der Befestigungsschraube ein Riss im Holzgriff gebildet hatte. Dies hatte ich dann geklebt und mit einem Panzerband arretiert. Soweit funktioniert das sehr gut, aber der Lenkgriff ist seither etwas locker, insbesondere, wenn man im oberen Teil Kraft auf den Lenkhebel ausübt. Daher habe ich mir angewöhnt, mehr im unteren Teil des Griffs den Lenkhebel zu bedienen. Daher meine Frage: Hat außer mir noch jemand an seinem Lenkhebelgriff Ähnliches beobachtet? Macht es Sinn, den Holzgriff deswegen auszutauschen, oder bildet sich der Riss nach einiger Zeit auch an einem neuen Griff wieder? Viele Grüße German, TW900
  9. Hallo Martin, um die "4A (900Watt)" für einen (noch) Nicht-Elektro-Fahrer etwas besser zu erklären: Anders als beim ZOE, i3 oder eSmart (da weiß ich es sicher, weil meine Frau einen fährt) kannst Du beim TWIKE selbst bestimmen wie schnell und wie hoch Du laden möchtest. Die Ladegeschwindigkeit kannst Du von 4A bis 16A regeln. 4A * 230V entsprechen ca. 900 Watt. 16A * 230V entsprechen ca. 3600 Watt. Das Laden erfolgt beim TWIKE über den Motor (vereinfacht gesprochen nach dem gleichen Prinzip wie die Rekuperation zum Bremsen). Dies bedeutet, dass sich der Motor beim Laden auch erwärmt. Daher der Rat, nach einer flotten TWIKE-Tour nicht sofort mit voller Leistung nachladen, insbesondere nicht bei sehr heißem Wetter. Langsames Laden dankt Dir der Motor mit einer langen Lebenszeit. :D Die Ladeobergrenze ist beim TWIKE zweistufig einstellbar. Das ist insofern von Interesse, dass die Alterung aller LiON-Akkus in einer Art Badewanne bei sehr leerem und sehr vollem Akku rascher voranschreitet. Die feste normale Obergrenze ist beim TWIKE daher 390 Volt. Nach Drücken einer "Jog"-Taste gilt eine zweite einstellbare Obergrenze. Hast Du z.B. eine sehr lange Strecke vor Dir oder auch z.B. bei sehr großer Kälte, dann kannst Du bis 402 Volt laden. Mit dieser Spannung solltest Du das TWIKE aber nicht stunden- bzw. tagelang stehen lassen, sondern nach einer solchen "Reichweitenladung" bald auch losfahren. Diese zweite Grenze kannst Du auch unter 390 Volt einstellen. Z.B. vor einem 4-wöchigen Urlaub auf vielleicht 370 Volt damit sich der Akku während der langen Abwesenheit nicht tiefentlädt. Natürlich kannst Du für diesen Fall auch nach der gewünschten Ladezeit/-spannung einfach den Stecker ziehen oder das mit einer Zeitschaltuhr steuern. Aber mit der zweiten Ladegrenze geht das ganz bequem. :D Beim eSmart kann man hingegen keine solche Obergrenze definieren. Das "vollgeladen stehen lassen" ist zwar nicht so schädlich wie das tiefentladen, aber beim TWIKE kann man mit Sorgfalt damit noch mehr Lebenszeit für den Akku erreichen. Der eSmart hat außerdem auch nach unten einen nicht einstellbaren sehr großen Puffer. Klingt gut weil es den Akku vor Tiefentladung schützt, heißt aber auch, dass man beim eSmart die mögliche Reichweite nicht ausnutzen kann. Das TWIKE kann man hingegen weiter "herunterfahren". Das kann man im Notfall mal ausnutzen, dann sollte der Akku aber auch kurz darauf wieder aufgeladen werden. Das Gleiche gilt übrigens auch für Deinen Akku im Smartphone, Laptop, Pedelec oder was auch immer. Bisher hat das mein Akku in den letzten 7 Jahren zumindest mit einer kaum spürbaren Leistungseinbuße gedankt. Ohne Tiefentladung und bei regelmäßigem Gebrauch hat ein Akku dann bei pfleglicher Behandlung nach 10 Jahren immer noch mindestens 80% der Ursprungskapazität. Vielleicht hast Du in der Presse in diesem Zusammenhang auch aktuell gelesen, dass Daimler die eSmart-Ersatzakkus deswegen als Stromspeicher nutzt - nach dem Motto: Wer rastet der rostet gilt also auch für LiON-Akkus. Und dieser Jungbrunnen für die neuen Ersatzakkus stabilisiert gleichzeitig unser Stromnetz. :D Let's TWIKE German, TW900
  10. Hallo Martin, hast Du auf Deiner Strecke über 2x45km lange Steigungen, die Du mit hoher Geschwindigkeit fahren möchtest? Da solltest Du bei großer Hitze im Sommer vorsichtig sein und da wäre eine Belüftung des Motors auf jeden Fall sinnvoll. Auf der Ebene sind hingegen auch lange Strecken mit Maximalgeschwindigkeit durch den Fahrtwind unkritischer auch bei hohen Außentemperaturen. Aber auch in diesem Fall ist eine Belüftung eher ratsam. Kannst Du zwischen dem Hin- und Rückweg laden? Ohne Zwischenladung könnte es im Winter bei großer Kälte mit 2 x 9 Ah (ca. 6 kwh) für 90 km schon etwas knapp werden. Insbesondere bei flotter Fahrweise mit vielen Steigungen und ggfs. Breitreifen. Meine 5 x 4,8 Ah (also 24 Ah, aber mit weit höherem Gewicht) reichen in aller Regel auch bei großer Kälte für 100 km. Ein TWIKE fährt bei normaler Fahrweise länger als es zwischenladen muss. In Deinem Fall also z.B. 2 Stunden Fahrtzeit über Landstraße für die 2 x 45 km und anschließend 1,5 Stunden zum Nachladen von ca. 5 kwh. Nach sehr flotter Fahrt solltest Du aber wie von Stefan/TWIKEit erwähnt nicht unbedingt direkt gleich mit voller Ladegeschwindigkeit laden - zumindest nicht bei hohen Außentemperaturen. Wenn das aber für Dich notwendig ist, dann würde ein Zusatzlader Sinn machen. Wenn man es nicht extrem eilig hat, kann man aus meiner Sicht ansonsten beim TWIKE eher auf einen Zusatzlader verzichten. Wenn Du hingegen am Arbeitsplatz bzw. über Nacht genug Zeit zum Laden hast, dann kannst Du ganz langsam bis Minimum 4A (ca. 900 Watt) laden. Das macht dem Motor auch bei ganz großer Hitze und nach hoher Lastfahrt ganz sicher überhaupt nichts aus. Was den Zusatzlader betrifft ist das z.B. bei einem Smart oder einer ZOE ganz anders als beim TWIKE, da ist ein 22kw Lader obligatorisch um nicht auf einen Radius von rund 100 km beschränkt zu sein. Viele Grüße German, TW900
  11. Hallo Thomas, Gratulation zur "Rettung Deines Akkus in letzter Minute", ich habe schon mitgefiebert, hätte Dir aber keinen wirklichen guten Rat geben können. Ich hoffe, dass Du nun die eigentliche Ursache auch bald findest und beseitigen kannst. Bitte halte uns hier auf dem Laufenden. Danke auch von mir an Heinz-Peter und Florian - ich hoffe, dass ich mit dem TW-900 noch lange keine solche Probleme bekomme - aber gut zu Wissen, dass es neben FINE, Dreifels und den TWIKE-Servicestellen hier auch noch professionelle Hilfe in der Not gibt. Let's TWIKE German, TW900
  12. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo zusammen, die Petition war übrigens erfolgreich bzw. hat ihren Beitrag dazu geleistet, dass nun nachgebessert wird: Der Verkehrsausschuss der Länderkammer hat die Beratungen zur aktuellen Vorlage um zwei Sitzungen vertagt, um der Bundesregierung die Gelegenheit zu geben, einen optimierten Entwurf vorzulegen. Zur Begründung heißt es: „Die Folgen einer derart vorgezogenen Festlegung sind in ihrer gesamten Tragweite nicht absehbar. Daher sollte eine Zusammenführung aller für den Aufbau und den Betrieb von Ladeinfrastruktur zu regelnden Aspekte in einer Verordnungsfassung angestrebt werden. Unter anderem solle die LSV erst ab 2017 und nicht wie vom BMWi geplant schon drei Monate nach Veröffentlichtung gelten. Hier noch eine Stellungnahme aus dem hessischen Wirtschaftsministerium (ähnlich lautet auch die Antwort aus dem Baden-Württembergischen Wirtschaftsministerium von Nils Schmid): Vielen Dank für Ihre Mail an Staatsminister Al-Wazir, die Sie mir im Zusammenhang mit der Ladesäulenverordnung (LSV) geschrieben haben. Er hat mich gebeten Ihnen zu antworten. Eingangs möchte ich betonen, dass die Darstellung, nach deren Richtigkeit Sie fragen, stark überzogen ist. Gleichwohl steckt in dieser Petition ein Körnchen Wahrheit. Der derzeit im Bundesrat befindliche Entwurf der LSV soll die Richtlinie 2014/94/EU „über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe“ in nationales Recht umsetzen. Dass das BMWi dabei schnell vorgeht, ist zu begrüßen. Ebenso ist darauf hinzuweisen, dass mit dieser LSV wichtige Mindestanforderungen an die technische Ausrüstung von Ladeinfrastruktur festgelegt werden. Das sind wichtige und richtige Maßnahmen. Allerdings geht dieser LSV Entwurf in zwei Punkten über die Vorgaben der EU Richtlinie hinaus. Das betrifft zum einen die Definition von „öffentlich zugänglicher“ Ladeinfrastruktur sowie die die Übergangsfrist, ab der die Regelungen greifen. Insbesondere der erste Punkt, die sehr weite Auslegung von „öffentlich zugänglich“, wird stark kritisiert. Lassen Sie mich auf diesen Punkt näher eingehen. Die Definition bedeutet, dass alle Flächen (auch private) öffentlich zugänglich sind, wenn man den Personenkreis, der diese Fläche betreten kann, nicht namentlich eingrenzen kann. So sind Mitarbeiter eines Unternehmens, die auf dem Firmenparkplatz parken und ggf. laden, namentlich eingrenzbar. Damit wäre der Firmenparkplatz nicht öffentlich zugänglich. Hingegen der Parkplatz eines Supermarktes oder der Betriebshof eines Autohändlers, auf dem Kunden parken können, wäre im Sinne der LSV öffentlich zugänglich, weil dort ja auch „Neukunden“ parken könnten, so dass der Besitzer des Autohauses nicht sicher den Kreis der Nutzer dieses Parkplatz eingrenzen kann. Das Land Hessen hat zu beiden genannten Punkten Änderungsanträge im Bundesrat gestellt, die diese Kritikpunkte ausräumen würden. In den Sitzungen der zuständigen Bundesratsausschüsse gab es eine Mehrheit, die sich dafür aussprach, die Beratung im Bundesrat über diese Vorlage zu vertagen. Ich hoffe, Ihnen mit diesen kurzen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Wenn ihr mich fragt: Einiges wird nun wohl nachgebessert, aber insbesondere der technische Aspekt, dass bei Gleichstromladung ein Combo-2-Anschluss (CCS) vorgeschrieben wird, erscheint mir doch äußerst fragwürdig. Würde doch bedeuten, dass Tesla alle Supercharger mit einem CCS-Anschluss nachrüsten müsste. Ich hätte mir gewünscht, dass man sich auf einen einzigen Typ, nämlich Typ-2 als Mindeststandard sowohl für Wechsel- als auch Gleichstromladung festgelegt hätte. Dann kann selbst der intelligenteste Benutzer nichts falsch machen - keine Diesel-, Benzin- und Super-Zapfpistole - nein, nur ein einziger Stecker. Mit diesem Stand der LSV gibt es wohl nur einen sinnvollen Weg: Alle E-Fahrzeuge benötigen einen CCS-Anschluss. Da passt dann Typ-2 für Wechselstrom und CCS für Gleichstrom, aber nur dann, wenn alle Ladestationen auch das Typ-2 bzw. CCS-Kabel bereits montiert haben. Ist nur eine CCS- oder Typ-2-Buchse vorhanden, dann wird es schon wieder für manche zu kompliziert. Oder verstehe ich das falsch? Viele Grüße German, TW 900
  13. Hallo Silvia, vielen Dank für die sehr schönen Bilder und den Blog. Da bekommt man richtig Lust, auch mal wieder eine größere TWIKE-Tour zu machen. Übrigens, ohne Verwendung der URL-Einbettung funktionieren die Links (das sollte der Forums-Admin mal prüfen und korrigieren): http://www.twikingfuture.com Viele Grüße German, TW 900
  14. Hallo Martin, zwei Tipps aus meinen (insbesonderen) Wintererfahrungen Erstens zur Prophylaxe hin und wieder ein paar Tropfen am Handbremshebel in die Züge laufen lassen und dabei die Handbremse wiederholt lösen und wieder anziehen. Zweitens ebenfalls zur Prophylaxe beim Reifenwechsel und wie in Deinem Fall auch bei akuten Problemen. Die Felge abnehmen (macht man sowieso beim Reifenwechsel) und die Trommelbremse sauber und wieder gängig machen. Hier setzt sich einfach Bremsstaub, Schmutz und Rost ab, wodurch die Federwirkung und die Gängigkeit nachlässt. Ich mache das immer beim Reifenwechsel und hatte seither dazwischen nie mehr solche Probleme. Liebe Grüße Let's TWIKE German, TW900
  15. tw-900 antwortete auf EchoCharlie's Thema in TWIKE
    Hallo Tinu, das Stottern z.B. wegen unebener Straße könnte auf Überstrom hindeuten. Bei starker Beschleunigung (bzw. Bergfahrt mit Vollgas) und unebener Straße kann das vorkommen (z.B. auch beim Randstein runterfahren). Das wird im Display nur kurz angezeigt und dann startet die Elektronik neu. Hast Du vielleicht die Meldung "Überstrom" beim Stottern übersehen und danach stand durch den Reboot nichts mehr auf dem Display? Das Überstrom-Thema ist aus meiner Sicht dem insgesamt sehr effizienten Drehstrom-Asynchron-Motor geschuldet, der aber einen hohen Anfahrstrom benötigt. Da ist die Steuerung bei zeitweise abhebenden Reifen durch unebene Straßen ggfs. überfordert. Dann heißt es gemach, gemach - ein TWIKE ist kein TESLA :-) Gruß German, TW900
  16. tw-900 antwortete auf Greg68's Thema in TWIKE
    Hallo Gregor, wo genau ist das Spiel? Ist das Spiel in jeder Lenkposition oder nur beim gerade aus fahren? Vielleicht ist nur der Holzgriff am Lenkhebel lose? Das ergibt Spiel in allen Fahrtrichtungen. Oder ist das Lenkkopflager aufs gerade aus fahren "eingefahren"? Das erhöht den Widerstand, das Lenkrad aus der Geradeaus-Position zu bewegen und fühlt sich auch wie Spiel an. Das ist im Laufe der Zeit unvermeidlich - kann durch richtig eingestelltes Lenkkopflager (gesicherte Schraube von innen in der Nähe der Haubenaufhängung einstellbar) aber lange hinausgezögert werden. Ab und zu sollte das Walzenlager am Lenkkopf aber doch ausgetauscht werden. Gruß German
  17. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo Gullver, da Dir nach einem Tag noch kein erfahrener Fachmann geantwortet hat: Ich musste die Scheinwerfer zwar in den sechs TWIKE-Jahren noch nicht einstellen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich von innen die üblichen Stellmöglichkeiten wie bei Pkws auch gesehen habe. Also einfach innen die Abdeckungsdreiecke auf der Fahrer- bzw. Beifahrerseite abnehmen und dann siehst Du von innen an die Scheinwerfer und die Stellschrauben. Let's TWIKE German, TW900
  18. Hallo Gregor, ja, das kann ich genauso bestätigen, und das hat mir in den sechs Jahren und mehr als 100.000 TWIKE-km in keinster Weise geschadet. Ich erkläre mir das so, dass durch die liegende Haltung das Blut langsam aus den Beinen abfließt. Das passiert ja auch, wenn man einfach die Beine hochlegt Insofern hat es aus meiner Sicht eher einen medizinisch günstigen Effekt - auf jeden Fall im Vergleich zur Thrombose-Gefahr beim normalen Autositz Ebenso wie Florian lege ich einfach regelmäßig eine Pause ein bzw. nehme zwischendurch bei passender Gelegenheit die Füße von den Pedalen. Bei fehlenden Stopps z.B. auch bei Bergauffahrten, wo man nicht zwingend unmittelbar bremsbereit sein muss. Beim Autofahren hat man ja auch den Fuß nicht dauernd auf der Bremse, sondern auf dem Gaspedal. Mit gleicher Reaktionsfähigkeit habe ich im TWIKE bei Gefahr auch die Beine wieder auf den Pedalen. Wichtig ist nur, dass man beim Entspannen darauf achtet, dass die Pedale bereit zum sofortigen Bremsen stehen. Bei meiner Reichweite von gut 100km steige ich dann spätestens nach zwei Stunden aus dem TWIKE, freue mich auf eine Pause und habe das Gefühl, dass es meinen Beinen gut getan hat Let's TWIKE German, TW900
  19. Hallo Toby, den technischen Tipps von Heinz-Peter und Florian kann ich nichts hinzufügen, aber eine Sache ist mir an Deiner Schilderung aufgefallen: Deine Vermutung, dass ein Batterieblock ausgefallen sei basiert ja auf Deiner Beobachtung der Spannung. Ich wollte dazu nur anmerken, dass die Spannungsabsenkung unter Last ganz stark von der Akkutemperatur abhängt. Wenn Du normalerweise morgens per Zeitschaltuhr das TWIKE lädst, dann wird der Akku durch die Ladung ja erwärmt, so dass Du morgens auf der Fahrt zur Arbeit normalerweise keinen so großen Spannungsabfall beobachtest. Am Freitagabend hast Du dann aber nach der Rückkehr das TWIKE gleich geladen und es stand vollgeladen in der kalten Nacht. Dann ist es nach meiner Erfahrung durchaus normal, dass die Spannung bei kaltem, vollgeladenen Akku im Betrieb zunächst sehr stark absinkt. Beim Fahren wird dann der Akku langsam wärmer und der Spannungsabfall geringer. Bei z.B. nur 5 Grad Akkutemperatur ist nach meiner Beobachtung ein Spannungsabfall von 30-40V beim "Gasgeben" durchaus normal - und: Je älter der Akku, desto stärker wird nach meiner Erfahrung dann der Spannungsabfall bei Kälte. Das ist nach ca. 6 Jahren bisher der einzig auffällige Alterungseffekt an meinen LiON-Akkus. Da es auch keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Lüftersicherung und der Akkusicherung gibt, ist es eher unwahrscheinlich, dass gleichzeitig beides ausgefallen ist. Der Ausfall der Lüftersicherung ist hingegen bei der aktuellen Witterung nicht ganz ungewöhnlich, weil die Lüfter leider nicht für den Dauergebrauch ausgelegt sind, obwohl das nach meiner Erfahrung bei Schlechtwetterfahrten durchaus notwendig wäre. Ich habe mir daher immer eine Zwangspause zwischen zwei Lüfterzyklen angewöhnt, aber das ist echt Mist. Soweit ich die TWIKE-Preisliste verstehe, sind diese antiquierten Lüfter zum Glück mittlerweile standardmäßig durch ein Dauerbelüftungssystem abgelöst. Wäre schön, wenn dazu ein TW 1xxx - Fahrer etwas zur aktuellen Standardausstattung berichten könnte. Viele Grüße German, TW900
  20. tw-900 antwortete auf EchoCharlie's Thema in TWIKE
    Hallo Typ2-Hype-Fans, ich kann Stromer Bodos Einwände gut verstehen und lade, dem Typ2-Hype zum Trotz, ganz sicher auch weiterhin mein TWIKE an der Schuko-Steckdose, an der ich auch meinen Rasenmäher einstecken kann Andererseits hat der Typ2-Hype auch seine Berechtigung, da sich an neuen öffentlichen Stromtankstellen zunehmend der Typ2-Stecker etabliert. Insofern bin ich froh, bereits vor vier Jahren einen kostenlosen Typ2-Schuko-Adapter von einem regionalen Energieversorger erhalten zu haben. Ja, ihr habt Recht, das ist bezüglich der Stromabnahme wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen - aber der war schon mehrfach auf Reisen gut zu gebrauchen. Ein Typ2-Adapter wie von Heinz-Peter empfohlen ist natürlich die bessere Kaufempfehlung, um bei Bedarf mit einem einzigen Typ2-Adapter gleich eine ganze TWIKE-Herde versorgen zu können Noch sind die eMobil-Herden aber sehr überschaubar, so dass ich hoffentlich noch eine Weile einsam meinen exclusiven Adapter notfalls verwenden kann ohne böse Blicke zu ernten Was neben der Stecker-Standardisierungsdiskussion noch etwas untergeht ist der Blick auf die ganze Ladesystematik. Da fällt mir zum einen auf, dass eine vor vier Jahren in Betrieb gegangene öffentliche Ladestation nun von EC-Karte auf eine lokale, proprietäre Zugangskarte umgestellt wurde - es lebe die vielfältige Kartensammlung in der dicken Hosentasche. Und grundsätzlich sollte man auch über die Ladung mit Gleich- versus Wechselstrom diskutieren. Meine Meinung will ich natürlich dazu auch kundtun: Eine Lademöglichkeit mit der EC-Karte (z.B. standardmäßig dann auch bei vielen Geldautomaten und mit EC-Karte bedienbaren Tankautomaten) wäre für mich ziemlich naheliegend. Dazu wird aber noch eine günstige, akzeptierte und geeichte Verbrauchsaufzeichnung benötigt. Und genauso, wie die Schuko-Ladung immer möglich bleiben sollte, würde ich im Schnellladebereich die Gleichstromladung favorisieren. Die verlustreiche Umwandlung aus dem Netz zum Batteriegleichstrom entfällt ebenso wie der mitzuführende schwergewichtige Gleichrichter im Fahrzeug und man kann an den Ladestationen mit USVs/Batterien die Lastspitzen im Stromnetz reduzieren (so wie es Tesla an ihren Super-Chargern vormacht). Mal sehen wie es sich wirklich entwickelt und welche Irrwege wir noch mitmachen dürfen bis die Vernunft Oberhand gewinnt oder sich irgendein mehr oder weniger vernünftiger Standard etabliert. Es bleibt spannend Let's TWIKE German, TW900
  21. Hallo Diane, wie Silvia schon geschrieben hat, ist der Beifahrersitz schnell und kinderleicht ausgebaut. Es ist nur ein Metallstift zum Abziehen. Beim Einbauen braucht man ein wenig Übung, um den Stift wieder einzuführen. Bei mir fährt zwar kein Hund, aber dafür ab und zu ein Rasenmäher als Beifahrer mit. Das funktioniert auch problemlos - der ist zwar nicht lebendig, aber wenigstens auch elektrisch Ich denke, dass ein großer Hund als Beifahrer beim TWIKE sogar der Sicherheit in manchen Fahrsituationen förderlich ist, z.B. bei einer Talfahrt in einer Rechtskurve wenn man plötzlich scharf bremsen muss (bei mir war das z.B. wegen eines Rehs einmal notwendig). Da bringt ein Gegengewicht auf der Beifahrerseite zusätzliche Stabilität. Ein TWIKE auszuleihen sollte in der Schaffhauser Gegend kein Problem sein - da sind meines Wissens einige nette und hilfsbereite TWIKE-FahrerInnen unterwegs. Ansonsten ist auch der Weg zum TWIKE-Center in Marthalen nicht weit. Viele Grüße German, TW900
  22. Hallo Ansgar, ich fahre zwar seit knapp 6 Jahren ohne Probleme die Racing-Software mit 25A, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo die von Bernd Werner beschriebenen Änderungen sind. Auf meiner typischen Fahrstrecke gibt es in jede Richtung ein bis zwei lange Steigungen, an denen ich den Unterschied der normalen 20A zu den 25A-Racing explizit getestet habe. Mit 25A kann ich ganz ordentlich mit den anderen Verkehrsteilnehmern mitschwimmen. Mit 20A ist man zwar noch kein Verkehrshindernis, aber die Gefahr wilder Überholmanöver unbeherrschter anderer Verkehrsteilnehmer steigt. Anfangs hatte ich noch etwas Bedenken über die längere Steigungen die 25A dauerhaft zu nutzen und habe mit dem auf 16A eingestellten Tempomat zwischendurch immer wieder, insbesondere bei hohen Temperaturen, die Leistung reduziert. Auch jetzt fahre ich nur längere Zeit die 25A, wenn entsprechender Verkehrsdruck hinter mir herrscht. Allerdings sind die Steigungen bei mir nicht bei Fahrtanfang, also nicht mit voll geladener Batterie, so dass ich die 25A frühestens bei etwa 380V längere Zeit einsetze. Von daher kann ich nur sagen: Hat FINE / Bernd Werner offenbar gut gemacht Ich schau mir das bei Gelegenheit mal an und mache ein paar Fotos, wenn mir etwas auffällt. Let's TWIKE German, TW900
  23. Hallo Martin, danke für den interessanten Hinweis auf diese sinnvolle TWIKE-Weiterentwicklung. Was man in anderen E-Foren so liest, dann haben einige andere Massenhersteller da noch bedeutend mehr Nachholbedarf. 1W- oder auch die von Gregor beobachteten 3W-Standby sind da im Vergleich schon sagenhaft gut. Bei 3W könnte ich mein TWIKE vollgeladen immerhin 4 Monate stehen lassen - bei meinen gemessenen 1W sogar ein ganzes Jahr. Aber fraglos: Ganz ohne Standby-Strom, das katapultiert das TWIKE von A++ auf A+++ Kleine Anekdote: Vor etwa 10 Monaten musste ich die Waschmaschine ersetzen. Da ich bei der 11-Jahre alten Miele einen Standby-Strom von 12 Watt gemessen hatte (wohlgemerkt ausgeschaltet, nur Netzstecker steckt) habe ich mir den Spaß gemacht und bin beim Händler mit einem Energiemessgerät aufgetaucht. Das neue Top-Miele-Modell brauchte satt 21 Watt und die vergleichbaren Geräte von Siemens/Bosch immerhin 17 Watt - einfach nur, wenn man den Stecker eingesteckt hat. Habe mich für die Bosch entschieden und einen Trennschalter dazwischen geschaltet. Für Rechenfaule: 17 Watt Dauerstrom bedeuten ca. 150 kwh oder ca. 40 Euro pro Jahr nur weil der Stecker steckt. Unvorstellbar, dass diese Waschmaschinen alle das Label A++ hatten. Diese Bewertung bezieht sich nämlich nur auf die im Betrieb benötigte Energie. Ein schlauer Gerätehersteller könnte also z.B. im Standby eine Batterie laden und damit im Betrieb ein A+++ erreichen. :cry: Fazit: 0W-TWIKEs sind noch besser als schon echt gute 1W- oder 3W-Twikes Let's TWIKE German, TW900
  24. Hallo zusammen, gerade wegen den aktuellen Spritpreisen bin ich überzeugt, dass wir bald wieder stark steigende Ölpreise erleben werden. Das Auf und Ab des Ölpreises wird tendenziell stärker. Die US-Fracking-Gesellschaften gingen bei ihren Investments von mindestens 100 Dollar pro Barrel aus. Jetzt steht das viele Öl zur Verfügung. Die Fracking-Bohrungen liefern aber nur kurze Zeit Öl, so dass ständig neu gebohrt/investiert werden muss. Aktuell haben sie sich verspekuliert und stehen mit riesigen Schuldenbergen vor der Pleite. Das Blatt "Ölpreis" wird sich womöglich schneller wieder wenden als es uns lieb ist. Richtig ist natürlich, dass wir Menschen uns oft wie Lemminge verhalten. Die Elektromobilität wird kommen, sobald die Voraussetzungen für die breite Masse stimmen - das betrifft nicht nur den Ölpreis, sondern auch noch viele erforderliche Verbesserungen an der Elektromobilität selbst. Das braucht auch noch seine Zeit. Man stelle sich nur das Chaos vor, wenn plötzlich Millionen E-Fahrzeuge nachgefragt werden würden. Wir nutzen die Zeit und fahren so lange noch in der Nische :-) Let's TWIKE German, TW900

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