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TW4XP...
Hallo Berny, meinst Du diesen Beitrag: ? Ich finde das Konzept genial. Wenn das TW4XP hält was es verspricht, dann wird es in vielem besser und einfacher als unsere heutigen TWIKEs und damit vielleicht das erste wirklich straßenverkehrs und alltagstaugliche Fitnessgerät für Jedermann/-frau. Wir Alt-TWIKEr sind natürlich weiterhin stolz darauf, dass wir das Fahren neu erlernen durften. Hat dann schon was von einem Oldtimer :-) Ich wünsche dem TW4XP-Team jedenfalls von ganzem Herzen viel Erfolg. Noch ein Pluspunkt der Einspeisung über den Pedalantrieb: Künftig kann man vermutlich Milliwattstundengenau die erzielte Arbeit anhand der Einspeisung messen. Das ist mir bei meinem TWIKE zwar nicht wichtig, aber die Fahrradfreaks die ich kenne, legen größten Wert darauf, genau festzustellen, wieviel Energie sie auf welcher Radtour abgeleistet haben. Viele Grüße German TW 900, 24 Ah LiMn
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TW4XP...
Hallo zusammen, Nowar hat es in dem Beitrag zur Reichweitenerhöhung schon erwähnt: Beim neuen TW4XP sollen die Pedale nicht die Räder antreiben, sondern Strom erzeugen. Zunächst war ich von der Idee dieses "Stilbruches" etwas schockiert. Ich habe mich aber an den Gedanken gewöhnt und finde eigentlich nur Vorteile: 1. Easy: Keine Schalterei mehr beim Fahren. Man kann immer im optimalen Bereich mittreten. 2. Easy: Keine Übung beim Anhalten/Anfahren am Berg mit eingeschaltetem Kettentrieb mehr nötig. 3. Besser: Auch während der Wartezeit vor einer Ampel, Stau, etc. kann man weitertreten und Strom erzeugen. 4. Besser: Im Notfall am Ende der Reichweite kann man die Batterie mit einer Standpause etwas aufladen. 5. Besser: Entfall der Kettengeräusche Also ich denke, das TW4XP wird damit wirklich besser und vorallem EASY zu fahren. Ich freue mich auf einen Serienstart des neuen TW4XP. Ich hoffe aber natürlich, dass das TWIKE weiterproduziert wird. Das wären dann zwei echte Alternativen. Viele Grüße German, TW-900, 24Ah LiMn
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Glühirnen ReDesign-TWIKE
Hallo Ralf, sorry, natürlich hier im Neuen TWIKE-Klub Forum. Keine Ahnung wie ich zwei Einträge verlinken kann. Hier daher nochmals mein damaliger Beitrag. Für das Standlicht brauchst Du eine Lampe vom Typ BA9s (vorne) bzw. BA15s (hinten). --------------------- Vielen Dank an Roger, Haegar und die Diskussion hier. Ich habe die Idee von Haegar aufgegriffen und einen Schalter zum Aus-/Einschalten des Abblendlichtes und ansonsten LED-Lampen eingebaut. Bei Helligkeit fahre ich nun immer mit LED-Standlicht als Tagfahrlicht (Verbrauch weniger als 0,03A statt ca. 0,5A). Mit Abblendlicht sinkt durch die übrigen LED-Lampen der Verbrauch von um ca. 20% auf 0,4A. Beim Bremsen/Rekuperieren sinkt der Verbrauch um mehr als zwei Drittel bei unveränderter dritter Bremsleuchte. Mit den LEDs habe ich etwas rumprobiert und folgende, aus meiner Sicht gute Lösungen gefunden: Rücklicht: 20 LEDs Rückleuchte BA15s rot von www.speedmosig.de, Paar 9,49 Euro. Kennzeichen: 39mm Soffitte, 4 LEDs weiß, www.speedmosig.de, 1,75 Euro Bremsleuchte: 40 LED Bremslicht BA15s rot von www.hypercolor.de, 2 * 24 Euro Standlicht: 1 LED BA9s von www.hypercolor.de, Paar 9 Euro. Die Bremsleuchten sind mit 48 Euro keine billige Angelegenheit, aber alle günstigeren, getesten LED-Lampen waren für das Bremslicht zu schwach. Die Lampe leuchtet wirklich superklasse und besser als das Original. Die 6er statt 4er LED ist für die Kennzeichenbeleuchtung auch ok, aber auffällig heller als die Originalbeleuchtung (3,35 statt 1,75 Euro). Wichtig ist, dass die LED-Farbe gleich der Leuchtenfarbe ist. Also rot bei Brems- und Rücklicht. Liebe Grüße German, TW900
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Glühirnen ReDesign-TWIKE
Hallo Ralf, stimmt, die Lampentypen im Handbuch gelten nicht für die Option "Redesign". Anders als die LiOn-Einlage, gibt es keine Zusatzanleitung "Redesign" (zumindest habe ich keine). Darauf wäre ich auch beinahe reingefallen als ich eine Bestellliste zum Ersatz der Glühlampen gegen LED zusammengestellt habe (außer den H7-Lampen). Bevor ich die Bestellung ausgelöst habe, habe ich aber zum Glück sicherheitshalber alles am Fahrzeug kontrolliert. Nicht nur vorne, sondern auch hinten weichen die Redesign-Lampen von der Beschreibung ab. Beim Redesign sind hinten ja auch 4 statt 3 Lampen. Im Forum habe ich eine Aufstellung gemacht, welche LEDs für welche Glühbirnen aus meiner Sicht geeignet sind (allerdings natürlich ohne Genehmigung!!!). Falls Du den alten Beitrag (Sommer 2009) nicht findest, kann ich die Aufstellung mit Lampentyp gerne nochmals hier einstellen. Viele Grüße German, TW900, 24 Ah LiMn
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Vorderes Kennzeichen
Hallo Matthias, ich habe mein TWIKE vor knapp einem Jahr zugelassen. FINE hat ein TÜV Gutachten mitgeliefert, auf dem auf einer Seite festgehalten ist, dass nur ein hinteres Kennzeichen technisch möglich ist. Das hat bei meiner Zulassungsstelle genügt. Ich würde an Deiner Stelle noch nicht aufgeben. Das scheint doch Auslegungssache zu sein. Die sollen sich das TÜV Gutachten ansehen und sich mit anderen Zulassungsstellen abstimmen (in meinem Fall Göppingen), damit es hier wenigstens eine einheitliche Linie gibt (zur Not halt mit einem vorderen Kennzeichen :-) TWIKE-Fahren macht sicher auch mit einem vorderen Kennzeichen genauso Spass. Ich würde sagen, dass nur ein Folienkennzeichen möglich ist. Leider habe ich aber noch kein TWIKE mit vorderem Kennzeichen gesehen. Gibt so einen TWIKE-Fahrer der in diesem Fall weiterhelfen kann? Viele Grüße German, TW-900, 24 Ah LiMn
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Lademöglichkeiten auf Fernreisen
Hallo TWIKE-Gemeinde, im aktualisierten LEM-Net ist mir aufgefallen, dass es in der Schweiz deutlich mehr Lademöglichkeiten als in Deutschland gibt. Ich finde, das ist ein schöner Grund den Vorreitern in der Schweiz dazu herzlich zu gratulieren. Andererseits finde ich, dass die Anzahl der Lademöglichkeiten in Deutschland und auch in anderen Ländern noch erheblich steigerungsfähig sein sollte. Meine Erfahrung ist allerdings, dass hier sehr viele Bedenkenträger anzutreffen sind. Meist höre ich "Zur Not können Sie hier schon laden, aber als Ladehalt möchten wir nicht genannt werden". Von einer (österreichischen) Alpenvereinshütte habe ich neulich als Antwort auf eine Wanderwochenendanfrage die Auskunft erhalten "Leider können Sie Ihr Elektrofahrzeug nicht bei uns laden. Gehen Sie dazu zu einer Tankstelle". Da kann ich dann wohl "super" tanken :-) Wie sind eure Erfahrungen hinsichtlich neuer Ladehalte? Welche Ideen gibt es, um weitere gute Ladehalte zu gewinnen? Gibt es ein Erfolgsrezept in der Schweiz oder seid Ihr Schweizer einfach innovativer, offener und gastfreundlicher :-) Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn
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Willkommen im TWIKE Forum
Hallo TWIKER, also ich fahre weiterhin täglich problemlos mit dem TW900 meine 2 * 50 km zur Arbeit und bin eigentlich nur still, weil alles bestens funktioniert. Ich denke dieser Winter hat auf der Schwäbischen Alb schon ziemlich alle Register gezogen (Tiefschnee, Schneewehen, Eisregen, über 20 Grad minus, etc), aber es war alles kein Problem. Worauf man achten sollte ist, dass man die Scheibendefroster wirklich benutzt und auch frühzeitig einsetzt. Dann war auch der Eisregen letzte Woche während der Fahrt kein Problem. Eine Extra-Heizung habe ich in dem TWIKE-Active nie vermisst. Vorteilhaft ist natürlich, dass das TWIKE überdacht parken kann. Sonst wäre mein TWIKE aktuell vermutlich auch eher eine rollende Eiskugel. Zur Reichweite kann ich berichten, dass ich auch bei sehr tiefen Temperaturen mit (fast) Dauereinsatz der Defroster noch ca. 130 km komme. Die Akkutemperatur ist bei mir nur einmal an dem langen eiskalten Wochenende vor Weihnachten leicht unter Null gegangen. Die Minus 10 Grad Akkutemperatur, unter denen eine Ladung der LiMn-Akkus nicht mehr möglich ist, waren nie ein Thema. Bei Akkutemperaturen deutlich unter 10 Grad wird die Spannung elastischer. Dann ist eine Ruhespannung von etwa 340V erforderlich, um bei Vollbeschleunigung mit 25A nicht unter die Spannungswarnung von 320V zu fallen. Ich fahre daher nicht wie im Sommer zwischen 390 und 340V, sondern von 395 bis 345V, so dass auch am Fahrtende nach 100km keine Einschränkung der Geschwindigkeit notwendig ist. Also weiterhin Let's TWIKE Viele Grüße German, TW900, 24 Ah LiMn
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Kurbel von Tretlager lösen
Hallo Benedikt, die Pedale an der Fahrerseite sind beim TWIKE umgekehrt wie beim Fahrrad üblich angebracht. Also nicht wie üblich: Linke Seite = Linksgewinde, rechte Seite = Rechtsgewinde, sondern umgekehrt. Das liegt daran, dass das Tretlager auf der Fahrerseite auch umgekehrt angebracht ist wie üblich zum Fahrrad. Um eine Spezialanfertigung zu vermeiden verbaut FINE das Tretlager einfach umgekehrt. Dadurch kann Mitpedalieren aber zur Selbstlösung führen, wenn die Schrauben nicht ordentlich angezogen sind. Prüfe sicherheitshalber auch die linke Seite an der Fahrerseite auf festen Sitz. Bei mir ist es auch ganz am Anfang passiert und es gibt eine Reihe von älteren Beiträgen zu diesem Thema. Nachdem ich die Pedale danach fest angezogen habe, hält es seither. Aber ich kontrolliere es ab und zu. Beim Abziehen habe ich im TWIKE-Center zwar nur zugesehen, aber es war ein ganz normaler Abzieher. Bei Amazon gibt es sowas im 3er-Set ab 10-15 Euro. Einfach bei Amazon nach "Abzieher" suchen. Die gibt es natürlich auch für deutlich über 100 Euro, aber ich denke für das Abziehen des Tretlagers braucht man kein Profi-Werkzeug. Es sei denn Du brauchst das auch so öfters. Mit einem Dreiarmigen geht es vermutlich einfacher. Die gibt es so ab 25 Euro. Tipp: Gehe doch mal zum nächsten Fahrradhändler/-werkstatt. Da kann man das sicher auch kurz ausleihen. Viele Grüße German, TW-900, 24Ah LiMn
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TWIKE-Termine 2010
Hallo Twiker, allen erst mal eine Gutes Neues Jahr. Wer Zeit und Lust hat, bitte für dieses Jahr schon mal folgende Termine vormerken: 2.-4.7.2010: Treffen/Rundfahrt "Schwäbisch-Fränkischer-Wald" Die Tour selbst ist am 3.7. Übernachtungsmöglichkeit am Start=Ziel-Punkt. 25.9.2010: Tour "Schurwald/Voralb" mit Twike-Corso zur Eröffnung eines 24h-Benefiz-Laufes Heinz-Peter und Bettina (TW081) haben schon zugesagt, so dass das Twike-Corso zumindest schon aus 2 Twikes besteht :-) Alle Streckenabschnitte sind maximal 35km, so dass auch ältere Twikes mitfahren können. Genaueres folgt. Hier aber erst mal bei Interesse für die Jahresterminplanung. Bei Interesse bitte um kurze Email an [email protected]. Viele Grüße German, TW-900, 24Ah LiMn
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TW4XP...
Hallo Twiker, nach der Heckansicht gibt es nun auf der Web-Seite auch eine Frontansicht des Projektes TW4XP. Wenn ich den Quelltext richtig interpretiere, wurde das Bild am 23.12.2009 eingestellt. Oder habe ich diese zweite Ansicht bisher übersehen? Ich habe das Bild bisher jedenfalls noch nicht gesehen und finde, dass es wirklich super aussieht. Trotz der modernen Karosserie nicht zu verkennen, dass es ein zeitgemäßer Nachfolger des Twike III ist und daher auch Twike IV (oder Innovative Vehicle, wie von Roland vorgeschlagen) heißen sollte. http://www.tw4xp.com/gallery.html Viele Grüße German, Twike900, 24Ah LiMn
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Nimh 9Ah Akku
Hallo Matthias, Dieter Volkert (Twike-Center Hohenlohe, [email protected]) rüstet gerade das TWIKE-806 von 19,x Ah NiMh auf LiMn um. Kannst ihn ja mal fragen, was der mit den alten NiMh-Batterien macht. Twike 806 ist damit 23.000 km in etwa 3 Jahren gefahren. Ich glaube am Schluß schaffte er damit nur noch wenige Kilometer. Viele Grüße German, TWIKE-900, 24Ah LiMn
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festgefrorene Feststellbremse
Hallo TWIKE-Gemeinde, ich fahre nun seit 9 Monaten bei jedem Wetter täglich 100km und nähere mich 20.000 TWIKE-Kilometern. Weiß jemand, ob das Problem bei den neuen TWIKEs behoben ist oder generell eventuell erst nach einer gewissen Zeit auftritt? Ich hatte bisher (auch im aktuellen Gefrierschrank) jedenfalls noch überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil, es macht im Winter noch viel mehr Spaß zu twiken. Da ich die Feststellbremse sehr häufig benutze (Ampel, etc) bin ich etwas verunsichert. Es würde sicher meist auch ohne gehen, aber vielleicht bleibt die Feststellbremse eher gängig durch vieles benutzen? Viele Grüße German, TWIKE-900, 24Ah LiMn
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Standby Strom vermindern
Hallo zusammen, ich musste neulich neue H7-Leuchten für den Benziner meiner Frau besorgen. Dabei bin ich auf die Philips-Ecovision gestoßen. Dort wird 10% mehr Leuchtkraft und bei H7 10% weniger Stromverbrauch versprochen. In der H4-Version sogar 20% weniger Stromverbrauch. Die waren nur unwesentlich teurer, daher habe ich mich dafür entschieden und zuhause gleich mal vermessen. Im Vergleich zu den Original-FINE-verbauten H7-Lampen brauchen die tatsächlich gut 10% weniger Strom. Die bessere Ausleuchtung kann ich leider nicht messen, aber mir erscheint es mindestens genauso hell. Jedenfalls habe ich sie in mein TWIKE eingebaut und meine Frau hat meine alten TWIKE-H7-Lampen bekommen :-) Die Einsparung von 10% ist natürlich nicht riesig, aber immerhin etwa 0,02 kwh auf 100km (Annahme 50 km/h, 2 Stunden Fahrt). Auf 5000km also etwa 1 kwh. Bei meinen 25.000 km pro Jahr also 1 ganzer Euro pro Jahr. In der Verbindung mit LED-Leuchten wird damit aber doch der normale Standby-Verbrauch vorallem jetzt im Winter merklich verringert. Viele Grüße German, TWIKE 900, 24Ah LiMn
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Kettenrasseln im Twike Active
Hallo Carsten, ich selbst habe mit der Lautstärke der Pedale kein Problem. Auf meinen täglichen 100 TWIKE-km trete ich etwa 40% (Anstiege, Ortsdurchfahrten, quasi immer bei Geschwindigkeiten unter 75km/h) mit. Mit Radio über einen Ohrstecker habe ich auch beim Mittreten kein Problem alles gesprochene im Radio gut zu verstehen. Mich hatte anfangs bei Nässe mehr das Wassergeräusch in den Radläufen gestört, das ich aber durch Nachbestellung der Radlaufteppiche beseitigt habe. Falls jemand wie ich aus Gewichtsgründen "Teppich light" wählt, sollte man das berücksichtigen. Das geringe Geräusch liegt aber vielleicht an dem noch neuen TWIKE. Von meinem radfahrbegeisterten TWIKE-"Nachbarn" 806 weiß ich aber von einem größeren Eigenumbau der Pedalanlage. Werde mich mal erkundigen, bzw. ihn antriggern Dir vielleicht zu antworten. Er rüstet demnächst um von defekten 16Ah NiMh auf LiON. Viele Grüße German, TW-900, 24Ah
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Surftip mit Möglichkeit für TWIKE-Werbung
Hallo TWIKE-Gemeinde, mein Arbeitgeber plant im nächsten Jahr eine solche Stromtankstelle von RWE. Ich bin zwar zuversichtlich, die nächsten Jahre noch ohne Zwischenladung auszukommen, aber ich habe prophylaktisch mal bei RWE nachgefragt und folgende Antwort erhalten: ------- Wenn Sie ein Elektrofahrzeug mit einem CEEplus-Stecker haben, benötigen Sie keinen Adapter und können an RWE-Ladesäulen Strom beziehen. Wenn Sie ein Elektrofahrzeug mit einem haushaltsüblichen Schutzkontakt- (Schuko-) Stecker haben, stellen wir Ihnen als RWE Autostrom Natur Kunde einen Adapter kostenlos zur Verfügung. ------- Ganz schlau bin ich aus dieser Antwort noch nicht geworden. Meine "Vermutungen" sind folgende: Mit CEEplus-Steckern sollen die künftigen Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Ein normaler CEE-Stecker passt zwar auch in einen CEEplus-Anschluss, wird aber mangels der über die Plus-Kontakte zu übermittelnden Kundendaten vermutlich nicht freigeschaltet. Wenn ich die Antwort richtig verstehe, dann müsste man Kunde von RWE Autostrom Natur werden um einen CEEplus-Adapter zu erhalten. Dann müsste der Adapter die individuellen Kundendaten liefern? Wenn ich aber die Information über die RWE-Säulen ansehe, dann gibt es da Anschlüsse für CEE(plus) rot, CEE(plus) blau und Schuko. In einem Nebensatz ist aber erwähnt, dass die Schuko-Steckdose nur für zusätzliche Dinge während dem Ladevorgang verwendet werden kann, möglicherweise also nicht fürs Laden selbst. Ich werde dran bleiben. Das Wort "Natur" in RWE Autostrom Natur ist auch noch zu untersuchen. Immerhin wird aber etwas für die Elektromobilität getan und das finde ich schon einen Riesenfortschritt. Viele Grüße German, TWIKE 900, 24Ah LiMn
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Wie bekommt man ein Twike wasserdicht?
Hallo Carsten, ich kann mich zum Glück nur Stefan anschließen. Mein recht neues TWIKE ist sowohl beim Stehen wie auch beim Fahren absolut dicht - und ich fahre seit 8 Monaten täglich bei jedem Wetter 100km. Stehen tut es zwar in der Regel überdacht, aber ich hatte es auch bei stärkstem Gewitter im Freien und bin nach dem fürchterlichen Platzregen ins trockene TWIKE eingestiegen. Auch die von Roland beschriebenen weiteren Punkte sind bei meinem neuen TWIKE nicht feststellbar. Vielleicht kannst Du noch das Baujahr und Redesign ja/nein Deines TWIKE ergänzen. Dann kann man eventuell gezielter helfen oder Tipps geben. Bei dieser vielleicht neuralgischen Stelle ist mir an meinem TWIKE aufgefallen, dass sich hier und auch entlang der ganzen Kante eine weit überdeckende und anliegende Wulst des Verdecks befindet, die das Wasser über die Außenhaut ableitet. Beim TWIKE-Treffen in Horb ist mir an den älteren TWIKEs bzw. bei den Fahrzeugen die kein Redesign hatten aufgefallen, dass sowohl die Haube wie auch das Verdeck knapp bemessen bzw. nicht optimal überlappend sind. Das schreibt ja auch Roland. Bei den TWIKEs mit Redesign schienen mir die Überlappungen und die Passform auffällig besser. Wenn kein neues Stoffverdeck in Frage kommt würde ich versuchen, einen Überlappungsstreifen mit Wulst am Verdeck anzunähen. Ich denke etwas Original-Sonnenland-Stoff oder ähnlicher Verdeckstoff lässt sich leicht auftreiben. Das sollte auch den Punkt 5 von Roland beheben. Auch die Variante von Nowar ist bestimmt eine gute Idee. Zum Punkt 4 von Roland kann ich anmerken, dass auch bei den neuen TWIKE mit Redesign eine Zwangsbelüftung existiert, die die Frontscheiben ganz gut freihält. Die Verdeckscheibe ist aber tiefer runtergezogen und es gibt dort eine Nut, in der das Wasser von der Frontscheibe und auch das vom Fahrtwind hochtreibende Wasser vom Frontteil nach außen abläuft. Ich würde versuchen wenigstens eine Kante gegen das hochtreibende Wasser zu bilden. Könnte mir vorstellen, dass das mit Klebestreifen und einem schmalen Kunststoffprofil möglich sein sollte, ohne dass die Zwangsbelüftung geschlossen wird. Viele Grüße German, TWIKE 900, 24Ah
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Vorstellung und natürlich auch gleich viele Fragen
Horst hat nicht ganz Unrecht was die Zulassung in Frankreich betrifft. Die Zulassung erfolgt seitens FINE über ein Einzelfahrzeuggutachten des deutschen TÜVs. Dieses Zulassungsverfahren ist durch entsprechende gegenseitige Anerkennung in 7 europäischen Ländern generell möglich. Leider weiß ich die Länder nicht mehr alle, obwohl ich damit zu tun habe Sicher weiß ich noch, dass Österreich, Schweiz, Tschechien, Liechtenstein und ich meine auch Kroatien dabei waren. Den Rest liefere ich gerne nach. Das heißt nun aber nicht, dass eine Zulassung in den übrigen EU-Ländern nicht möglich ist. Es gibt nur kein Standardabkommen. Ich weiß z.B. dass Italien auch nicht dabei ist und ich kenne dennoch viele Individualisierung mit TÜV-Prüfberichten, die in Italien zugelassen sind. Norwegen ist meines Wissens auch nicht dabei. Dennoch fahren dort 3 TWIKEs. Ulrich Zwick kann dazu vielleicht was sagen, wie die Zulassung in Norwegen funktionierte. Auch in Spanien gibt es ohne Generalabkommen mindestens ein zugelassenes TWIKE. Momentan gibt es vielleicht auch einen Elektromobil-Vertrauensbonus :-) Manfred sollte sich, wenn es sich für eine TWIKE entscheidet, auf jeden Fall vorher bei seiner zuständigen Zulassungsstelle das OK für die Zulassung einholen. Außerhalb der Europäischen Union genügt übrigens die Herstellerbescheinigung, die von FINE auch mitgeliefert wird. USA ist somit z.B. kein Problem. Es lebe die EU-Bürokratie. Für eine allgemeine, normale "übliche" Zulassung im Gebiet der Europäischen Gemeinschaft wird ein sogenanntes CoC-Papier (Certificate of Conformity CEE) benötigt. Dazu müsste FINE für das TWIKE eine Typgenehmigung beim Kraftfahrtbundesamt beantragen. Das kostet aber ein paar Tausender und treibt die Kosten somit hoch. Lohnt im Vergleich zur TÜV-Einzelabnahme ab einer gewissen Stückzahl. Mit dem CoC-Persil-Schein wäre dann aber Ruhe an der europäischen Zulassungsfront. Eine gute Gelegenheit wäre dazu der 1.5.2010. Zu dem Termin (hat sich die EU einfallen lassen) müssen alle CoC-Papiere umgestellt werden. Hintergrund sind vorallem Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge, die in den bisherigen Daten nicht abgebildet werden konnten. Deshalb konnte es FINE bisher möglicherweise auch gar nicht so machen. Und es wird ab 1.5.2010 auch tatsächlich einfacher. Bisher hatte ein CoC-Papier 600 Fahrzeugattribute beschrieben. Ab 1.5.2010 sind es nur noch 400. Viele Grüße German
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Vorstellung und natürlich auch gleich viele Fragen
Hallo Manfred, ich wollte Dich natürlich nicht verunsichern. Mein Ansatz ist einfach der, den LiMn-Akku möglichst lange nutzen zu können. Dazu sollte man ihn schonen und entsprechend größer auslegen. Auf dieser Basis habe ich mir einen 200km-Akku angeschafft um in möglichst vielen Jahren noch 50km auch im Winter am Stück zu schaffen. Die Garantiebedingungen von FINE erfordern keine solche Schonung. Hier gilt: Umin = 280V (keine Tiefentladung), Umax = 400V -> 100% Ausnutzung ist erlaubt max. Entladung/Beschleunigung gestaffelt: 8Ah->16A, 12Ah->20A, ab 16Ah->25A Vor einem Jahr gab es den 4,8Ah nur mit 24Ah. Bei 9,6 aber vermutlich ca. 18A). Durch das geringere Gewicht ist das wohl auch ausreichend. Man weiß aber, dass neben der wiederholten Tiefentladung (typischer Handy-Tod) und der Dauervollladung (typischer Notebook-Schleichtod) neben geringeren Lade-/Entladeströmen auch flache Zyklen eine erheblich höhere Lebensleistung ergeben. Ein 100% Zyklus ist für die Alterung vergleichbar mit 3-4 50% Zyklen. Meine Erfahrungswerte mit 24Ah/8,5kwh bei flotter aber sparsamer Fahrweise mit 800 Höhenmetern: Im Sommer: 4,5-5kwh/100km -> Reichweite: sichere 170km Im Winter: 5-5,5kwh/100km -> Reichweite: sichere 150km Angegeben habe ich die Nachladung, die bei LiMn zu ca. 95% im Akku landet. Mit 9,6Ah/3,4kwh würde ich im Sommer 70km und im Winter 60km erwarten. FINE garantiert nach 1500 Ladezyklen noch 70%, also sollten dann im Winter noch etwa 40km erreichbar sein. Aufgrund Deiner Angaben (ich habe die 42km am Stück angenommen) würde ich mir einfach einen dritten LiMn-Akku gönnen. Dann darfst Du mit 25A (oder knapp darunter) beschleunigen. Dann hast Du aus meiner Sicht weit mehr als 50% Mehrreichweite, weil Du mit dem kleineren Akku einfach viel vorsichtiger sein musst um eine Tiefentladung zu vermeiden. Du hast viel mehr Möglichkeiten für Umwege/Abstecher. Dann hast Du eine stabilere Kurvenlage durch das höhere Batteriegewicht auf der Hinterachse. Und vorallem glaube ich, dass Du damit sehr lange die 42km am Stück schaffen kannst, weil es ja kein plötzlicher Alterungsprozess ist. Wenn Du Dich auf 9,6Ah beschränkst solltest Du dich informieren, ob Du in einigen Jahren einen weiteren Akkusatz nachrüsten kannst, wenn die Reichweite nicht mehr ausreichend ist. Ich denke, dass dies problemlos möglich sein wird. Platz hast Du ja dann noch für weitere 3 mal 4,8Ah. Es kann nur sein, dass man alte und neue LiMn-Akkus nicht mischen sollte. Zu bedenken ist auch, dass aktuell die Entwicklung der LiMn-Akkus immer noch jährlich um 5-10% verbessert/verkleinert wird. Das könnte vielleicht auch ein Vorteil sein, wenn es in ein paar Jahren z.B. einen 5,4Ah oder sogar 6Ah LiMn-Akku bei gleicher Bauform gibt. NiCd ist eine Alternative. Ich würde Dir aber zu LiMn raten. Das ist die Zukunft. Matthias hat als NiCd-Fahrer schon einige Vorteile aufgeführt. Du verbaust Dir mit 2*5Ah NiCd auch den ganzen Batterieraum und erreichst das Maximalgewicht. Aus Umweltaspekten ist das hochgiftige Cadmium auch keine Alternative zum unkritischen Lithium-Mangan. Mir kam auch zu Ohren, dass FINE ab dem nächsten Jahr nur noch LiMn anbietet. Da würde ich zur Sicherheit vor einer NiCd-Entscheidung nachfragen. Viele Grüße German, TW900, LiMn 24Ah PS: German ist mein Vorname, weil am 31.7. der Namenstag des "Germanius" ist :-)
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Vorstellung und natürlich auch gleich viele Fragen
Hallo Manfred, Deine Situation erinnert mich sehr an meine eigene vor einem Jahr und ich will daher gerne meine Erfahrungen seither schildern. Zum Ausgangspunkt: Vor einem Jahr war ich auch noch 47 und hatte auch noch kein TWIKE. Meine einfache Strecke zur Arbeit ist mit 50km etwas länger, aber ähnlich wie bei Dir, fast ausschließlich über wenig befahrene Nebenstraßen. Meine Tochter nehme ich auch häufig mit auf dem Weg zur Schule, Sport, Tanzkurs, etc. Im Unterschied zu Dir ist meine Strecke allerdings recht hügelig und der eigenen kleinen Firma im Ort habe ich vor 10 Jahren den Rücken gekehrt und pendele seither diese Strecke. Dann habe ich mich letzten Herbst auch an das TWIKE erinnert, das ich vor einigen Jahren mal gesehen hatte. An ein gutes Gebrauchtes zu kommen versuchte ich bis Jahresende aber es fand sich nichts Passendes. Über Weihnachten stellte ich mir einen "Business Case" auf und stellte fest, dass sich ein neues TWIKE sehr wohl "rechnet". Hier nur ein paar Stichpunkte: 25.000km/Jahr ersparen bei einer Gesamtkostenrechnung mindestens den doppelten Benzinpreis pro Jahr, bei aktuellen Preisen also mindestens 3.000 Euro (bezogen auf meinen smart) und das wird in den nächsten Jahren bestimmt nicht weniger. In meinem Business Case habe ich 8-10 Jahre betrachtet und habe mir als Ziel gesetzt mit einem LiMg-Akku diese Zeit wie folgt zu bestreiten: Die 24Ah reichen auch im Winter die ersten vier Jahre für die Hin- und Rückfahrt (ca. 1000 Ladezyklen) und für weitere 4-6 Jahre für die einfache Strecke (weitere 1500 Ladezyklen) mit Zwischenladung während der Arbeit. Eine ähnliche Aufstellung hast Du auch mit der Mindestrestreichweite von 25km aufgestellt. Neben diesen harten, finanziellen Faktoren müssen bei einem TWIKE-Business Case aber auch viele "weiche" Faktoren bedacht werden: Die zwei eingesparte Stunden Fitnesstraining (TWIKE active) auf dem Weg zur Arbeit ersparen eventuell auch Kosten (z.B. Fitnessstudio) vorallem aber Zeit für andere Dinge. Bisher habe ich den selbst aufgestellten Business Case bei weitem übertroffen: In 8 Monaten ca. 17.000km liegt gut im Plan. Das tägliche Gefühl, umweltgerecht unterwegs zu sein, hat sich sehr positiv auf mein Gemüt ausgewirkt, vielleicht sogar aus mir einen anderen Menschen gemacht. Das tägliche Zuwinken der Kinder und Passanten auf dem Arbeitsweg ist phänomenal. Das Fahren mit 85 ist auf diesem Weg (fast) genauso schnell aber viel viel entspannender. Der Weg zur Arbeit macht plötzlich riesig Spass, noch viel mehr als Motorradfahren, das ich auch 10 Jahre lang betrieben hatte. Die tolle TWIKE-Community hätte ich sonst nie kennengelernt. Obwohl ich bisher nur für ein TWIKE-Treffen in Horb die Zeit fand, habe ich das sichere Gefühl: Die TWIKE-Kollegen ticken auf der gleichen Wellenlänge. Ich würde mich zweifellos heute wieder ganz genau so entscheiden. Vielleicht noch ein paar Punkte zum LiMg-Akku und warum ich begründet glaube, damit sogar 3000 Ladezyklen zu erreichen: Einen LiMg-Akku sollte man - möglichst nicht leer fahren -> Akku größer als nötig auslegen, rechtzeitig nachladen, Winter + 10%!! - nicht lange vollgeladen stehen lassen -> Option Ladelogik für autom. Ladung vor Fahrtbeginn - nicht voll ausnützen, optimal 50% Zyklen -> Akku für doppelte Reichweite auslegen und idealerweise zwischen 90% und 40% Ladezustand pendeln. Aber selbst wenn sich der LiMg-Akku kurz nach Ablauf der Garantie bzw. 1500 Ladezyklen verabschieden sollte, sehe ich meinen Business Case überhaupt nicht gefährdet. Dann gibt es eben einen neuen Akku. Dann vielleicht mit neuerer Technik. Aus der Erfahrung mit anderen LiMg-Akkus bin ich aber ziemlich sicher, dass der Akku viel länger lebt. Zum Punkt Notstromaggregat: Ist natürlich prinzipiell möglich. Besser ist ein nicht zu knapper Akku und/oder ein Stecker auf dem Weg, vielleicht bei einem freundlichen Bauern, Gasthof oder ähnlichem. Hier finden sich immer Möglichkeiten, ohne dass man ein Notstromaggregat braucht. In den nächsten Jahren werden die Lademöglichkeiten zudem sicher nicht weniger. Zum Punkt Ladesteuerung: Ja, man kann verschiedene Ampere einstellen für Normal- und Schnellladung. Wie Carsten richtig schreibt sollte man zur Schonung einen LiMg nicht mit mehr als 1C laden/entladen. Fürs Laden von 9,6Ah eigentlich kein Problem, da es sich auf die 350V-Nennspannung bezieht, sind das an die 16A bei 220V. Die Beschleunigung mit 16A sind aber schon 1,5C und vielleicht etwas knapp für steilere Strecken. Ich bin froh, dass ich auch mit 25A immer noch schonend den 24Ah Akku betreibe und sehr flott auch bergauf unterwegs sein kann. Würde mich freuen, wenn Du spätestens als TWIKEr wieder von Dir hören lässt. Viele Grüße German, TWIKE-900, 24Ah
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Fahrgeräusche eliminieren
Hallo Carsten, vielen Dank für die Tipps. Ich bin mittlerweile von der Verwendung eines Ohrsteckers (Creative, EP-630 eco) total begeistert. Der Vorteil ist, dass man mit einem Ohr immer noch die Umwelt und die Fahrgeräusche hört und trotzdem auch bei geringer Lautstärke mit dem anderen Ohr alles im Radio bzw. MP3 mitbekommt. Ich musste mich einfach erst daran gewöhnen mit einem Ohrstecker zu fahren. Bei den Teppichen habe ich mittlerweile auch eine gute Lösung gefunden: Die Original-Teppiche von FINE (Batterieabdeckung, Kotflügel und 3.Batteriefach) nachbestellt und in 15 Minuten selbst befestigt. Das sieht super und gediegen aus, dämmt zusätzlich und das war mir die ca. 400 Euro einfach wert. Übrigens war es in meinem TWIKE-900 vorher schon nicht laut. Man konnte sich gut und normal unterhalten. Mein Problem war nur, dass die Sprache im Radio mit den Lautsprechern vorne bei den Füßen bei geringer Lautstärke schlecht zu verstehen war. Da wäre mein Tipp an FINE: Generell das Radio mit Ohrstecker auszustatten (den zweiten für den Beifahrer . Das spart das Gewicht für die Lautsprecher und der Platz für das Heizungs- und Belüftungssystem bleibt frei. Viele Grüße German
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LiFePO4 Zellen für Twike - Sammelbestellung
Hallo TWIKE-Freunde, also ich finde diese Diskussion sehr interessant und finde es auch gut, dass neue Möglichkeiten betrachtet werden und alles in Frage gestellt wird. Andererseits kann ich nur sagen, dass ich mit meinen Original-FINE 24Ah-LiON bisher in 8 Monaten 15.000km hervorragend gefahren bin. Bei meiner täglichen Fahrstrecke von 2*50km rechne ich damit, die nächsten 4 Jahre ohne Zwischenladung zu schaffen. Danach hoffe ich noch weitere 4-6 Jahre die halbe Strecke zu schaffen, also während der Arbeitszeit aufzuladen. Dann geht es in Richtung 300.000km, so dass die 15.000 Euro für den Original-Akku mit 5 Ct/km zu Buche schlagen. Mal sehen, ob mein "Business Case" aufgeht. Bisher sieht es gut aus und selbst im Worst Case mit notwendigem Akku-Tausch kurz nach der Garantiezeit von 3 Jahren ergibt sich mit bis zu 15 Ct/km aus meiner Sicht immer noch akzeptabler Wert. Ich sehe in der Diskussion ein paar Probleme: Erstens gibt es keine Garantie für eigene Versuche. Zweitens lohnt es sich bei einem Fehlversuch schon nicht mehr gegenüber dem Originalkauf. Bei diesen ersten beiden Punkten meine ich: OK, wenn einem die Tüftelei das wert ist. Aber drittens, und das halte ich für besonders wichtig, bin ich der Meinung, dass wir "UNSEREN" TWIKE-Hersteller gemeinsam unterstützen sollten bzw. zumindest nicht gegen ihn arbeiten sollten. Ich bitte das nicht falsch zu verstehen und ich bin auch allen meinen TWIKE-Vorgängern unendlich dankbar, weil nur durch Eure Erfahrung das von mir gekaufte TWIKE-900 so ausgereift sein konnte. Viele haben für diese Reife Lehrgeld bezahlt und schlechte Erfahrungen gemacht. Dennoch sollten wir gemeinsam nach vorne auf eine gute TWIKE-Zukunft schauen. Davon können wir TWIKER alle profitieren und ein TWIKE-1000 oder höher könnte noch ausgereifter werden und noch mehr TWIKE-Freunde anziehen. Viele Grüße German
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Antibeschlagfolie
Hallo TWIKE-Freunde, ich bin an der Diskussion sehr interessiert, da ich selbst noch wenig TWIKE-Wintererfahrung habe. In den letzten 8 Monaten bin ich auf 15.000km ganz gut gefahren mit: - TWIKE immer im Trockenen, bei Außentemperatur abgestellt (Carport bzw. Mitarbeiterparkhaus) - bei Bedarf (z.B. Nebel): Morgens 2-3 Spritzer Antibeschlagspray (Nigrin) innen und außen trocken abgerieben. Das macht die Scheibe sauber und vermeidet zumindest bei meinem neuen TWIKE das Beschlagen bisher sehr gut. - Lüfter bei Bedarf (ist natürlich mit einem 24Ah LiON kein Problem, habe den aber trotzdem bisher nur ganz wenige Male benötigt) Gespannt bin ich vorallem mal, wie es bei Minus-Temperaturen und Niederschlag mit kalter Scheibe funktioniert. Zur Not habe ich zwar einen kleinen portablen Gas-Heizer (Indoor-King). Aber das wäre ein ziemlich "uncooles" und unökologisches Hilfsmittel um die Scheibe eisfrei zu halten. Mal sehen, ob ich das mal brauche. Viele Grüße German
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Reifendruck – wo ist das verschwundene Bar?
Hallo Roni, ich kann Dein verschwundenes Bar leider nicht erklären und auch nicht bestätigen. Stattdessen habe ich eine andere Beobachtung, die ich mir einerseits chemisch, andererseits statistisch und schließlich auch noch physikalisch erkläre. Zuerst zur statistischen Erklärung: Nach meiner Beobachtung ist Schlauch nicht gleich Schlauch. Der eine lässt stärker nach als der andere. Ich prüfe alle 14 Tage und habe über einen längeren Zeitraum hinten rechts 0,5-1 bar, hinten links 0,25-0,5 bar und vorne nur unwesentlich nachgefüllt. Nach einem Reifenwechsel hinten mit Schlauch verlieren beide Hinterreifen aktuell nur noch etwa 0,5bar in 14 Tagen. Dann die chemische Erklärung: Je häufiger ich nachgepumpt habe, desto weniger verliert der Reifen. Der Effekt ist aber nicht sehr groß. Dies erkläre ich mir so, dass Sauerstoff leichter als Stickstoff entweicht. Im Laufe der Zeit steigt dadurch der Stickstoffanteil im Schlauch. Reifen werden ja optional auch mit Stickstoff befüllt, damit weniger Verlust entsteht. Der Widerspruch an dieser chemischen Erklärung ist aber, dass die Ordnungszahl von Sauerstoff mit 8 höher ist als die des Stickstoffes mit 7. Trotzdem habe ich diesen Effekt auch bei Autoreifen festgestellt, die ich teilweise mit Stickstoff befüllt hatte. Da hält der Druck tatsächlich viel länger. Schließlich noch die physikalische Erklärung: Je höher der Druck und das belastende Gewicht, desto höher der Druckverlust. Ergo habe ich für mich die Vorgehensweise aufgestellt: Neue Reifen häufiger als ältere kontrollieren und hinten mehr als vorne aufpumpen. Die Alternative, mit Stickstoff aufzupumpen, ist mir zu umständlich, da ich die Reifen immer selbst wechsle. Und alle zwei Wochen (das sind bei mir über 1.000 km) mal die Reifen und Bremsen anzusehen schadet nicht der Sicherheit. Viele Grüße German und TW900
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Mitfahren von Kindern
Hallo Stefan, die Kindersitzpflicht gilt in Deutschland schon eine geraume Zeit. ---- Wikipedia-Auszug: (http://de.wikipedia.org/wiki/Kindersitz) Seit April 2008 dürfen nur noch solche Kindersitze genutzt werden, die nach ECE44/03 oder höher geprüft sind. Ob dies der Fall ist, erkennt man an den ersten zwei Ziffern der 8-stelligen Zulassungsnummer auf dem orangefarbenen ECE-Prüfsiegel, denn diese zeigen die Prüfversion an. Beginnt die Nummer mit 00, 01 oder 02, so ist der Sitz veraltet. Bei 03 oder 04 ist der Sitz zulässig, wobei 03 technisch gleichwertig mit 04 ist. ---- Das TWIKE betreffend sehe ich kein grundsätzliches Problem, da die Befestigung am normalen Dreipunktgurt erfolgen kann. Ob das aber der Sicherheit oder nur den Sitzherstellern dient? Zum Glück wird meine jüngste Tochter bereits 15. Eine Vorschrift für einen zehnten Pflicht-Airbag gefolgt von einer Sauerstoffnotbeatmung beim Auslösen aller Airbags ist wohl auch nicht mehr fern :-) Bei Wikipedia ist auch ein Link zu einem aktuellen ADAC-Test von Kindersitzen: http://www1.adac.de/Tests/Kindersicherung/Kindersitze/default.asp Viele Grüße German
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Tagfahrlichter am Twike zulässig?
Vielen Dank an Roger, Haegar und die Diskussion hier. Ich habe die Idee von Haegar aufgegriffen und einen Schalter zum Aus-/Einschalten des Abblendlichtes und ansonsten LED-Lampen eingebaut. Bei Helligkeit fahre ich nun immer mit LED-Standlicht als Tagfahrlicht (Verbrauch weniger als 0,03A statt ca. 0,5A). Mit Abblendlicht sinkt durch die übrigen LED-Lampen der Verbrauch von um ca. 20% auf 0,4A. Beim Bremsen/Rekuperieren sinkt der Verbrauch um mehr als zwei Drittel bei unveränderter dritter Bremsleuchte. Mit den LEDs habe ich etwas rumprobiert und folgende, aus meiner Sicht gute Lösungen gefunden: Rücklicht: 20 LEDs Rückleuchte BA15s rot von www.speedmosig.de, Paar 9,49 Euro. Kennzeichen: 39mm Soffitte, 4 LEDs weiß, www.speedmosig.de, 1,75 Euro Bremsleuchte: 40 LED Bremslicht BA15s rot von www.hypercolor.de, 2 * 24 Euro Standlicht: 1 LED BA9s von www.hypercolor.de, Paar 9 Euro. Die Bremsleuchten sind mit 48 Euro keine billige Angelegenheit, aber alle günstigeren, getesten LED-Lampen waren für das Bremslicht zu schwach. Die Lampe leuchtet wirklich superklasse und besser als das Original. Die 6er statt 4er LED ist für die Kennzeichenbeleuchtung auch ok, aber auffällig heller als die Originalbeleuchtung (3,35 statt 1,75 Euro). Wichtig ist, dass die LED-Farbe gleich der Leuchtenfarbe ist. Also rot bei Brems- und Rücklicht. Liebe Grüße German, TW900