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tw-900

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Alle erstellten Inhalte von tw-900

  1. Hallo Gregor, Danke für Deine Erfahrungswerte. Ich habe mich auch gewundert weil ich eigentlich bei meinen 5 * 4,8Ah = 24Ah auch etwa 3 Watt "Standby" in Erinnerung hatte und daher nur noch noch gut 340V erwartet hatte. Tatsächlich lag der Standby-Verbrauch in der Zeit aber nur bei etwa 1 Watt. Ich werde das mal genauer beobachten und berichten. Allerdings steht meine TWIKE in der Regel nicht so lange. Für längere Standzeiten gehe ich zur Sicherheit auch weiterhin von ca. 3 Watt aus. Let's TWIKE German, TW900
  2. Hallo zusammen, zum Thema "Selbstentladung" habe ich bezüglich den Original LION-Akkus von FINE hier im Forum bisher nichts gefunden. Zeit mal darüber zu berichten: Ich war heute positiv überrascht, als ich mein knapp 6 Jahre altes TWIKE nach 3 1/2 Wochen (ja, so lange hatte ich über den Jahreswechsel tatsächlich Urlaub erstmals wieder einschaltete. Überraschung: 352V. Abgestellt hatte ich es am 19.12. mit rund 365V. Das waren also weniger als 4V Selbstentladung pro Woche. Oder anders ausgedrückt bei meinem 24 Ah-Akku in 25 Tagen etwa 0,5 kwh bzw. 0,02 kwh pro Tag. Das TWIKE stand im Trockenen bei Außentemperaturen. Ich finde, das ist echt super :-) Wie sind Eure Erfahrungen, insbesondere mit älteren LiMn-Akkus? Nach dieser langen Pause heißt es jetzt aber wieder: Let's TWIKE German, TW900
  3. Hallo zusammen, bei aller berechtigten Euphorie was eine Standheizung betrifft darf man nicht vergessen, dass für eine freie Scheibe nicht die Innentemperatur entscheidend ist. Maßgebend ist die Temperatur der Scheibe im Gegensatz zur Innen- und Außentemperatur sowie die Luftfeuchtigkeit innen wie außen. Ein Beheizen des Innenraums führt daher nicht selten zu noch stärkerem Beschlagen der Scheibe, wenn die Scheibe z.B. durch eiskalte Außenluft weiterhin kalt ist. Das molligwarmfeuchte Innere setzt sich dann noch viel stärker als Beschlag an der Scheibe ab. Und wenn sich der feuchtwarme TWIKE-Innenraum dann wieder abkühlt setzt sich die Feuchtigkeit überall im TWIKE ab und verstärkt den Effekt bei der nächsten Fahrt. Aus Sicherheitsgründen müsste für eine echte Wintertauglichkeit der Einbau von beheizten Frontscheiben als Option verfügbar gemacht werden (so wie es auch beim Renault TWIZY sogar serienmäßig der Fall ist und früher beim TWIKE als Option verfügbar war). Die Frontscheiben des TWIKEs sind viel zu groß, als dass man diese wie bei einem normalen Fahrzeug gleichmäßig mit Lüftern beheizen könnte. Bei unter minus 15 Grad Celsius schaffen das auch die meisten Frontscheibenbelüftungen normaler Pkws nicht mehr. Scheinbar müssen aber erst folgenschwere Unfälle in diesen Situationen passieren, bis sich hier etwas an der Denke ändert. Und die Lizenzkosten für das Ford-Patent scheinen hier, typisch für das Patentrecht, die Sicherheit und den Fortschritt eher zu behindern. Ich wünsche an dieser Stelle allen TWIKErinnen und TWIKErn ein Gutes, Gesundes und Glückliches Neues Jahr 2015 Let's TWIKE German TW900
  4. Hallo Gregor, bei der aktuellen Witterung sind die Standardlüfter nur für kurze Strecken ausreichend und das auch nur, wenn man "warm" starten kann. Das seit 2009 optional erhältliche Heiz- und Belüftungssystem ist zwar schon besser, aber auch kaum ausreichend. Für meine kurze Fahrten mit dem TWIKE hat sich bei frostiger Witterung ein 500W Heizstrahler bewährt. Da das TWIKE sowieso nur mit maximal 13A lädt, kann dieser parallel zur Ladung an derselben Phase eingesteckt werden. 10-15 Minuten vor Fahrtantritt z.B. mit einer Zeitschaltuhr funktioniert dafür gut. Nichtsdestotrotz ist das TWIKE für frostige Witterungen nicht wirklich geeignet. Genial waren die beheizbarem Scheiben einiger älterer TWIKE. Ich glaube dafür hat Ford ein weltweites Patent. Vermutlich blockieren diese Lizenzkosten die Verbreitung dieser genialen Lösung. Viele Grüße German, TW900
  5. Hallo Gregor, ich kann Dich gut verstehen. Ist ja auch sehr wichtig, dass man den eigenen Standpunkt immer wieder hinterfragt. Ich hatte auch schon mehrfach den Smard ED zum Test. Das erste Mal noch im Angebot mit Leihbatterie und Schnarchladung. Dann mit Kaufbatterie aber immer noch Schnarchladung. Und schließlich dann mit Kaufbatterie und 22kw-Lader. Aber selbst der eigentlich attraktive Preis dieser Variante hat mich letztlich (noch) nicht überzeugt, weil: Zuhause brauche ich keine 22kw-Ladung und hätte auch nur einen 11kw Anschluss, der zudem im Worst-Case meine ganze Garage, Außenbeleuchtung, Gartenteich, etc. lahmlegen könnte, weil alles insgesamt nur mit 3 x 16A abgesichert ist. Unterwegs sind die 22kw-Lademöglichkeiten noch extrem spärlich und mit den häufiger vorhandenen 11kw braucht der Smart zum Laden immer noch etwa genauso lange wie das TWIKE an einem der milliardenfach vorhandenen einphasigen 3,6kw-Schuko-Steckdosen. Selbst wenn man aus Schuko-Sicherheitsgründen nur mit 10A lädt ist das immer noch ok. Ich sehe es so: Auch wenn man sich im TWIKE manchmal als winzige Schnecke vorkommt die unbequem rumholpert und man sich nach einer bequemen Sänfte à la Tesla-S sehnt, das TWIKE ist und bleibt einfach etwas ganz Besonderes :-) Viel leichter wäre es allerdings, wenn das TWIKE deutlich günstiger wäre und dadurch mehr TWIKEs unterwegs wären. Dann käme man sich manchmal nicht so als einsamer Kämpfer vor und käme weniger oft ins Grübeln, ob man wirklich richtig unterwegs ist ;-) Let's TWIKE German, TW900
  6. Hallo Gregor, 555 Euro für einen Monat i3 - das ergäbe in einem Jahr ja fast 7.000 Euro. Mein TWIKE fahre ich nun seit knapp 6 Jahren, das entspräche den rund 40.000 Euro die ich dafür bezahlt habe. Aber ich hoffe, dass ich es nun im Vergleich zum i3 noch ein paar Jahre "kostenlos" im Sinne "ohne Miete" weiterfahren kann :-) Aber ein anderer Vergleich: Als Firmenangehöriger kann man einen Smart-ED mit 22kw-Lader für rund 220 Euro im Monat fahren. Das Angebot läuft, laut Gerüchteküche, recht gut - und steigert die Zulassungszahlen. Aber wie Du für den i3 schreibst, verbraucht auch der Smart-ED das 2 bis 3-fache an Strom wie das TWIKE. Das ist zwar immer noch umweltfreundlich, aber da ist das TWIKE einfach unschlagbar. Ein günstiges Leih-Angebot ist aber in der jetzigen Zeit nicht unbedingt das Schlechteste und dass die Hersteller nicht Millionen solcher Fahrzeuge verkaufen wollen, die in wenigen Jahren vermutlich technisch veraltet sind (aber natürlich dennoch viele Jahre noch fahren), liegt auch auf der Hand. Der Preis der E-Fahrzeuge wird meiner Ansicht nach in dem Maße sinken, wie sich die Hersteller auch sicherer werden, dass man nicht in wenigen Jahren unzufriedene Kunden als "Werbeträger" damit "verkauft" hat. Let's TWIKE German, TW900
  7. Hallo Martin, vielen Dank für Deinen interessanten ersten Erfahrungsbericht mit einer COC-Zulassung, den ich vor sechs Wochen hier im Forum gar nicht mitbekommen hatte. Das ist wirklich positiv. Die richtig abenteuerlichen TWIKE-Zulassungen scheinen damit Vergangenheit zu sein :D Aber Dank des europäischen Amtsschimmels gibt es immer noch viel Optimierungspotential. Deine Zeit und Kosten beim österreichischen TÜV zur Eintragung in der Genehmigungsdatenbank wären z.B. leicht vermeidbar. Das betrifft nämlich alle Automobilhersteller. Bei uns in D ist es so, dass wir die Typgenehmigungsdaten nicht nur an das Deutsche Kraftfahrbundesamt liefern (die diese Daten an die deutschen Zulassungsstellen elektronisch weiterleiten, also quasi die automatische Eintragung in der deutsche Genehmigungsdatenbank durchführen), sondern außerhalb Deutschlands auch alle unseren weltweiten Länder- und Gebietsvertretungen beliefern müssen. Diese übernehmen dann (in China z.B. ganz mühsam, ziemlich händisch durch die Hafenbehörde :bang:) die Eintragungen in die länderspezifischen Genehmigungsdatenbanken (damit nicht der einzelne Kunde wie in Deinem Fall diese Aufgabe übernehmen muss). Unsere Datenlieferungen sind dabei, trotz einheitlicher COC-Datenstrukturen, selbst innerhalb Europa, noch in keinster Weise in einem einheitlichen Datenformat. Aber es gibt immerhin schon einige Länder mit bereits angepassten Datenstrukturen, in denen dadurch der Aufwand für den Eintrag in die länderspezifische Genehmigungsdatenbank hinfällig wurde. Zunehmend gibt es dabei auch außer-europäische Länder, die diese Datenstrukturen 1-zu-1 übernehmen und anwenden. Wenn man weiß, dass man es bei einer normalen Baureihe eines Automobilherstellers schnell mit über 1.000 Typgenehmigungsvarianten zu tun hat, dann hört man den Amtschimmel sehr deutlich wiehern. Jede Variante verdoppelt dabei die Anzahl der Typgenehmigungen: Z.B. Parktronic mit/ohne, Anhängerkupplung mit/ohne, Abstandsradar mit/ohne, etc. Daraus ergibt sich sehr schnell eine große Zahl von 2 hoch X Typgenehmigungen für eine einzige Baureihe. Dieser ganz normale Wahnsinn führt nicht selten zu solchen Fällen wie diesem: Ein italienischer Kunde konnte sein teueres Edelfahrzeug nicht zulassen, weil sich bei der manuellen Datenumsetzung ein Zahlendreher in der Länge seines Fahrzeugs eingeschlichen hatte :oops: Mal sehen wie diese Standardisierung voranschreitet, dann könnten alle Fahrzeuge inklusive TWIKE irgendwann ganz ohne Mehraufwand und Zusatzkosten (für den Kunden bzw. in unserem Fall dem Hersteller) in allen Ländern zugelassen werden. Viele Grüße German, Tw900
  8. Frage an die TWIKE-Gemeinde, hat eigentlich schon jemand sein TWIKE mit dem neuen europaweit gültigen COC-Papier zugelassen? Irgendwie war das hier im Forum bisher kaum ein Thema, obwohl das aus meiner Sicht eine extrem wichtige Zukunftsinvestition für das TWIKE ist. Die im Forum vorher teilweise diskutierten "Abenteuer" bei der Zulassung in unterschiedlichen Ländern sind damit Vergangenheit. Und was so klein in der Ausstattungsliste genannt wird "Zulassung: COC" öffnet die einheitliche und einfache Zulassung in ganz Europa. Da ich beruflich auch mit dem Datenaustausch dieser EU-Typgenehmigungen zu tun habe, gilt mein großer Respekt und Anerkennung an die FINE Mobile - Bravo und Gratulation für diesen Meilenstein in der TWIKE-Geschichte. Jetzt muss sich aber noch zeigen, wie sich diese europaweit gültige, einheitliche Zulassungsmöglichkeit auf die Verkaufszahlen auswirken wird. Es ist auf jeden Fall eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung. Und vielleicht organisiert bald jemand ein Europa-TWIKE-Treffen :D Viele Grüße German, TW900
  9. Hallo zusammen, durch den sehr schönen Beitrag von Bodo würde ich gerne Fakten ansprechen, die zwar wenig zum eigentlichen Thema passen, aber ein extremes Missverständnis aufdecken. Ich schließe mich Bodo natürlich absolut an, dass insbesondere die älteren Diesel-Fahrzeuge unerträgliche Stinker sind. ABER: Was die Gesundheitsgefährdung durch die Partikelemissionen betrifft unterliegen wir "gefühlsmäßig" einem krassen Fehlurteil. Bei der Kraftstoffverbrennung in direkteinspritzenden Ottomotoren kommt es vermehrt zur Entstehung von Partikeln. Im Gegensatz zu Dieselfahrzeugen, spielt die Masse dabei keine Rolle, sondern die Größe und Anzahl der Partikel. Es entstehen sogenannte ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 µm (zum Vergleich: der Durchmesser eines menschlichen Haares beträgt zwischen 40 und 120 µm). Diese ultrafeinen Partikel sind extrem lungengängig und beeinträchtigen die Lungenfunktion, das Herz-Kreislaufsystem und führen zu Einschränkungen der Leistungsfähigkeit. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen. Ende 2011 haben sich Vertreter der EU-Kommission und der Mitgliedsländer darauf verständigt, ab 2014 zunächst einen im Vergleich zu Diesel zehnfach höheren Grenzwert für direkteinspritzende Ottomotoren festzusetzen. Erst ab 2017 soll der identische Grenzwert gelten. Da quasi alle neuentwickelten Otto- und Dieselmotoren mittlerweile Direkteinspritzer sind lernen wir daraus: Ja, ein alter, noch nicht direkteinspritzender Diesel stinkt zwar fürcherlich, aber wenigstens riechen wir das sofort und vermeiden das Einatmen dieser weniger gefährlichen riechbaren großen Partikel. Ähnlich, aber für unsere Nase nicht ganz so auffällig, ist das auch mit den alten, noch nicht direkteinspritzenden Ottomotoren. Die ultrafeinen Partikel (Feinstaub) der Direkteinspritzer können wir aber weder sehen noch riechen. Die Verbote von Umweltzonen betreffen jedoch nur die ungefährlicheren und riechbaren alten Diesel. Unsere Nase verführt uns in eine wunderschön saubere und geruchslose aber ultragefährliche Welt. Dumm von uns, aber wir alle machen ohne Protest bei dieser Augenwischerei mit :cry: Hier noch die Erklärung, warum die Diesel-Grenzwerte für Ottomotoren erst ab 2017 gelten: Ottomotoren können die geltenden Dieselgrenzwerte nicht einhalten. Anbei ein Testergebnis zweier Ottomotoren, die den Diesel-Grenzwert bis zu 15-fach überschreiten. Macht Euch also schon mal darauf gefasst, dass nach 2017 mit Nachrüstungsvorschriften für Eure vor 2017 zugelassenen direkteinspritzenden Benziner zu rechnen ist. Dann wird es aber vielleicht wirklich sauberer, vorausgesetzt, dass wir nicht wieder an der Nase herumgeführt werden :roll: Let's TWIKE German, TW900
  10. Hallo Johannes, das kann ich absolut bestätigen bzw. mit meinen 50km einfachem Arbeitsweg eher noch steigern: Im Gegensatz zum Auto kommt beim TWIKEn nie Müdigkeit oder die Gefahr des Sekundenschlafes auf - und wenn nach einigen Jahren der Gewohnheit doch, dann braucht man nur beim ersten Anflug von Müdigkeit in die Pedale zu treten und schon ist man wieder voll bei der Sache :D und spätestens nach zwei Stunden wird es im TWIKE langsam unbequem, so dass man gerne eine Ladepause macht Bei den heutigen SUV- und Luxus-Sänften gibt es stattdessen optional elektronische Helfer wie Müdigkeitswarner, die die Augenbewegungen kontrollieren. Super Idee, die braucht man da auch wirklich zunehmend. Aber hat sich mal einer überlegt, warum man diese "sinnvollen" elektronischen Helferlein braucht. Es ist halt wie in der Medizin: Man verdient mehr und länger wenn man die Symptome bekämpft als wenn man die Ursachen beseitigt :roll: Let's TWIKE German, Tw900
  11. tw-900 antwortete auf Joachim's Thema in TWIKE
    Selbst bei meinem Arbeitgeber "dem Hersteller der Fahrzeuge mit dem Stern" parke ich seit fast 6 Jahren an den unterschiedlichen Firmenstandorten rund um Stuttgart je nach Wetter und Situation abwechselnd auf Motorradparkplätzen, Pkw- und bei schlechtem Wetter auch auf freien, überdachten Fahrradstellplätzen. Es ist ja ein TWIKE-Active und die Fahrradpedale habe ich dazu einmal unserem Facility Manager gezeigt. In den ersten Jahren parkte ich jedoch noch lieber auf den eher immer knappen Pkw-Stellplätzen, nachdem mich mal ein Motorradfahrer-Kollege schief angesehen hat und gemeint hat "ganz schön breit Dein Motorrad - das braucht ja zwei Plätze". Das TWIKE war aber auch damals schon immer überall geduldet. Seit ich durch eine notwendige Ummeldung eine Motorradversicherung fürs TWIKE habe, parke ich absolut guten Gewissens meist auf Motorradparkplätzen jeweils im geschützten Parkhaus bzw. bei passendem Wetter auch direkt auf den Motorradstellplätzen im Freien direkt vor dem Drehkreuz meines Heimatstandortes Affalterbach. Immer wieder werde ich von irgendwelchen Kollegen gefragt, was das überhaupt für ein "Ding" ist und welche Zulassung, Versicherung, etc. man da benötigt. Und ganz auffällig: Meine Kollegen wissen immer ganz genau wo mein TWIKE steht - manchmal besser als ich, wenn ich es nach der Arbeit in den vielen Mitarbeiterparkhäusern manchmal suche :D Liebe Grüße German, TW900
  12. Hallo Matzi, ich finde Du hast das sehr gut ausgedrückt. Ich gehe einfach mal ziemlich ironisch noch weiter: Wenn ich mir so unsere bequeme Zukunft ausmale, dann setzt man Säuglinge am besten gleich in einen Rollstuhl, damit sie erst gar nicht das gefährliche Laufen lernen - die könnten ja beim Erlernen des Laufens sonst stürzen. Und möglichst immer weiter vor dem Alter von 18 Jahren (zur weiteren Steigerung der Anzahl der Automobile) wird man in eine solche mobile Sänfte gehievt, die nur noch von selbst fahren kann - hoffentlich tut sie das dann auch, weil selbst kann man das ja nicht mehr - man hat es verlernt und das wäre ja auch viel zu gefährlich. Und irgendwann nennen wir vielleicht sogar den Rollstuhl für den Säugling gleich "Automobil". Natürlich ist das nicht wirklich ernst gemeint. Aber ich finde unsere Richtung stimmt und eine solche Vorstellung stimmt mich nachdenklich und beim TWIKE-fahren kann man sehr gut nachdenken und eine andere Fahrtrichtung einschlagen :D Let's TWIKE German, TW900
  13. Hallo TWIKE-Gemeinde, statt des düsteren, zum November passenden Threads "Schwere Zeiten fürs TWIKE" möchte ich meine Überzeugung fürs TWIKE eher mit "Leichtes TWIKE für schwere Zeiten" umschreiben. "Schwere Zeiten" ist durchaus doppeldeutig gemeint, weil der Trend zu immer größeren und schwereren Fahrzeugen uns Menschen in der Tat immer schneller in Richtung schwere Zeiten bringt. Niemand zwingt uns, diesen üblen Trend nach immer mehr Größe, mehr Gewicht und mehr Bequemlichkeit mitzumachen. Wer mal einen Menschen bis ins hohe Alter betreut hat, der weiß, wie rasend schnell eine ach so schöne Bequemlichkeit den körperlichen Abbau beschleunigt, bis schließlich hin zur Lethargie und Bewegungsunfähigkeit. Im Altersheim wird man gleich in einen Rollstuhl gesetzt auch wenn man noch ganz gut laufen kann. Man könnte sonst ja stürzen. Und wenige Monate später kann man in der Tat nicht mehr laufen. An dieser zunehmenden Unmündigkeit wird dann eifrig verdient. Aber es liegt an jedem selbst, sich gegen diesen Trend zu wehren oder dem so anziehend schönen Trend zur Bequemlichkeit leicht und gerne nachzugeben. Und gerne ergänze ich die Argumente von EchoCharlie in meinen Worten: - Das TWIKE ist einfach ungeschlagen effizient - bei akzeptabler Grösse, Reichweite und Geschwindigkeit. - Das TWIKE ist individuell auf- und umrüstbar - je nach Bedarf und finanzieller Situation. - Das TWIKE ist etwas Besonderes - und das sieht man auf den ersten Blick. - Das TWIKE spiegelt die Bereitschaft unserer Gesellschaft wider, ihren Idealismus in die Tat umzusetzen. Das TWIKE ist ein krasser Gegenpol zur immer mehr um sich greifenden Gleichmacherei - der Menschen und der Dinge die wir Menschen produzieren und benutzen. TWIKE fahren ist nicht bequem - weder für den Fahrer noch für die Gesellschaft - und hält diese damit geistig und körperlich fit und beweglich. TWIKE fahren ist einfach geil :-) Viele Grüße German, TW900
  14. tw-900 antwortete auf tw-900's Thema in TWIKE
    Liebe Silvia, ich verstehe Deine Bedenken sehr gut, weil die Empfehlungen des Herstellers ganz sicher auch seinen Grund haben. Aber ich habe das nicht nur "versucht", sondern ca. 100.000 TWIKE-km erprobt und berichte gerne über meine damit gemachten Erfahrungen. Zunächst gehört es einfach zu den Grundlagen der Fahrzeugtechnik, dass Radlager durch eine harte Federung stärker beansprucht werden. Bei sehr hohem Reifendruck trifft dies natürlich nicht nur die Radlager, sondern alle gefederten und ungefederten Teile des Fahrzeugs. Nicht umsonst hat man den luftgefüllten Reifen vor langer Zeit erfunden, sonst würden wir ja heute noch zufrieden mit ungefederten Stahlreifen herumfahren. Natürlich muss sich das nicht unbedingt auf die Haltbarkeit der Radlager auswirken, aber es kann sich auswirken und ist sehr plausibel. Bei den Originalreifen und 5,5bar musste ich alle 30.000km die hinteren Radlager erneuern und hatte dennoch dazwischen zweimal eine Panne wegen defekten hinteren Radlagern. Seitdem ich im Jahr 2010, ich glaube als erster TWIKE-Fahrer, den 3,0 Heidenau K31 montiert und habe eintragen lassen, hatte ich zumindest keine Panne mehr wegen defekten hinteren Radlagern. Die Radlager habe ich dann nach 50.000km dennoch prophylaktisch austauschen lassen. Natürlich kann das "Zufall" sein, aber es ist zumindest eine reale Erfahrung. Dann zum Luftdruck. Wer schon mal mit dem TWIKE eine Vollbremsung machen musste, der weiß, wie lange der Bremsweg bei den schmalen Reifen mit sehr hohem Luftdruck und entsprechend ganz geringer Auflagefläche auf der Fahrbahn ist. Noch deutlicher wird dies bei nasser Fahrbahn. Gefühlt wurde der Bremsweg durch die breiteren 3.0-Reifen und "normalem" Reifendruck für mich annähernd halbiert. Auch das ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung und müsste neutral belegt werden. Logisch nachvollziehbar ist es nach den üblichen Fahrdynamikregeln allemal. Und wer dann einfach mal den 3,0-K31 und einen damaligen Originalreifen Maloja 2,5 aufschneidet und nebeneinander hält, der staunt bestimmt wie ich auch, über die immensen zusätzlichen "Reserven" des K31 im Vergleich zum Originalreifen. Da fühlt man sich gleich viel sicherer und hat weniger Angst vor einem Plattfuß, den ich übrigens auch mit den Originalreifen dreimal hatte aber seit dem Wechsel noch nie mit dem K31. Also das sind einfach meine Erfahrungen. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren und lerne immer gerne dazu Einen Nachteil des K31 will ich aber nicht verschweigen: Wird der Reifen ganz neu im Sommer bei Wärme montiert, dann schlingert er die ersten 200-500km noch deutlich spürbar. Der Reifen sollte daher vor der Montage am besten ein halbes Jahr zur Aushärtung gut gelagert werden. Am besten wird er auch nicht bei Hitze, sondern im Frühjahr oder Herbst montiert. Dieses Schlingern zeigten aber alle von mir im Sommer getesten Reifen mehr oder weniger. Dagegen hilft letztlich auch nur die Verwendung eines Auto- statt Motorradreifens, so wie das beim TW4XP und TWIKE-5 wohl auch geplant ist. Viele Grüße German mit TW900, 24Ah, 107.000km.
  15. tw-900 antwortete auf tw-900's Thema in TWIKE
    Nach langer Zeit nun noch ein Nachtrag zu diesem uralten Thread: Der Mitas 2,5 ist sehr spurstabil, sehr leise und hält als Vorderradreifen deutlich über 20.000km. Absolut empfehlenswert. Der Heidenau 3,0 K31 ist als Hinterradreifen sehr spurstabil, sehr leise, hält über 12.000km und kann auch mit viel geringerem Luftdruck (z.B. 3,0bar) gefahren werden. Das erhöht den Komfort und steigert die Lebenserwartung der hinteren Radlager deutlich. Absolut empfehlenswert. Entsprechend habe ich auch den elweb-Eintrag aktualisiert. Viele Grüße German, TW900
  16. tw-900 erstellte ein Thema in TWIKE
    Liebe TWIKE-Gemeinde, nachdem ich letztes Wochenende nach drei Jahren erstmals wieder eine Reifenmontage an meinem TW900 selbst durchgeführt habe, möchte ich gerne über meine gemachten Erfahrungen kurz berichten. Also erstens war ich überrascht, wie schnell man aus der Übung kommt, wenn man die Reifenmontage am TWIKE nicht ab und zu selbst macht. Das Demontieren geht mit zwei Montageeisen noch relativ schnell auch ohne Übung von Statten: Luft raus, eine Seite abheben, Schlauch raus und die zweite Seite abheben. Beim Schlauch raus fingen die Komplikationen aber schon an, weil das Ventil festsaß. Hier mein Tipp: Ventilbohrung etwas ausfeilen, dann sitzt das Ventil nicht fest. Da es aber eine neue Felge war und mein Vormonteur dies nicht beachtet hatte, ging das entsprechend nur mit einigen kräftigen Schlägen verbunden mit der Deformierung des alten Schlauchventiles. Der Schlauch war aber sowieso unsachgemäß eine 2,5-Version in einem 3,0-Reifen, so dass ich den Schlauch eh ersetzen wollte. Dann die Montage des neuen 3,0 Mantels und 3,0 Schlauchs. Eine Seite aufziehen - problemlos. Dann den Schlauch einziehen - problemlos bis auf das Einfädeln des Ventils (in die mittlerweile etwas ausgefeilte Bohrung) - das geht nicht, ohne dass man sich dabei die Finger bricht. Immer wieder habe ich das auf verschiedene Weise versucht. Bis mir wieder die Idee bzw. die Erinnerung kam: Mantel wieder komplett abziehen und zuerst das Ventil des Schlauchs befestigen. Den restlichen Schlauch aber außerhalb der Felge belassen und jetzt eine Seite des Mantels aufziehen. Dann den restlichen Schlauch einziehen und noch die zweite Seite des Mantels aufziehen. Schlauch nun mit der Handpumpe minimal aufblasen und den Reifen hüpfen lassen, damit sich der Schlauch gleichmäßig verteilt. Dann komplett mit einem Kompressor aufpumpen. Für den zweiten Hinterradreifen habe ich dann nur noch 20 Minuten für den Wechsel gebraucht, beim ersten habe ich noch fast zwei Stunden wie der Wissenschaftler vor der verschlossenen Dose vor der Felgen-Reifen-Schlauch-Kombination gesessen Ich hoffe der Tipp nützt dem einen oder anderen, um nicht genauso viel Zeit für den eigentlich Ruck-Zuck beim TWIKE möglichen Reifenwechsel zu vergeuden :D Viele Grüße und Gute Fahrt mit gutem Profil im bevorstehen Winter wünscht Euch German mit TW900, 24Ah, 106.000km
  17. Hallo Twike-Gemeinde, ich war da nicht ganz auf dem Laufenden, weil ich mit meinen nun bald 6 Jahre alten 4,8 Ah Akkus immer noch äußerst zufrieden bin :D ... aber weil mich ein TWIKE-Interessent angesprochen hat, habe ich auf der TWIKE.de-Seite etwas gestöbert und gesehen, dass nun 9 Ah Akkus angeboten werden. Rasante Entwicklung in den letzten Jahren von 4 Ah über 4,8 Ah, 5,6 Ah und 7,6 Ah nun zu 9 Ah. Laut Preisliste bei gleichbleibendem Gewicht? Möglicherweise sogar mit geringerer Bauhöhe, da nun auch 7 * 9 Ah statt bisher maximal 5 Akkublöcke angeboten werden? Hat schon jemand diese Akkus im Einsatz? Wenn ja, wie sind die Erfahrungen damit? Ist die Bauhöhe so, dass nun 7 Blöcke übereinander passen, wo bisher nur 5 Blöcke Platz hatten? Oder ist der Akku-Bauraum dazu erweitert? Zudem scheint sich nun endlich auch am Preis ganz langsam etwas zu bewegen? Gegenüber meinen 4,8 Ah ist der Preis zumindest um ca. 1/3 gesenkt worden. Das entspricht aber bei Weitem nicht der Preisentwicklung in diesen letzten 5 Jahren und trotz der zweifelsfreien Alleinstellungsmerkmale des TWIKE und dessen unvergleichlichem Nachhaltigkeitsfaktors werden dadurch hoffentlich nicht auch die Überzeugungstäter abgeschreckt :-? Viele Grüße German, Tw900
  18. tw-900 antwortete auf Joachim's Thema in TWIKE
    Hallo Joachim, gilt nach meiner Erfahrung für Neuzulassungen und Ummeldungen. Bei einer Ummeldung meines TWIKE habe ich statt der bisherigen Pkw- eine Motorradversicherung für die Anmeldung benötigt. Anschließend hat sich die Versicherung, bei der ich vorher das Fahrzeug als Pkw versichert hatte, wegen Vorlage des A1-Motorradführerschein bei mir gemeldet. Kein Problem, da ich zum einen einen alten Führerschein und zum anderen auch den vollwertigen A-Motorradführerschein habe. Der Versicherung ging es aber nur um den Rabatt, der sonst ohne Vorlage des Motorradführerscheins verloren gegangen wäre. Die Zulassung/Ummeldung selbst ist auch ohne Motorradführerschein möglich. Anders sieht das vielleicht bei einer Verkehrskontrolle aus :o Viele Grüße German, TW900
  19. Hallo Oliver, nun gebe ich auch noch meinen Senf zum Besten und hoffe, dass wir Dir nicht mit unseren widersprüchlichen Kommentaren auf den Wecker gehen :-? Also ich habe 5x4Ah und bin damit jahrelang täglich 2x50km gefahren, aber ohne Zwischenlademöglichkeit. Aus dieser Erfahrung heraus würde ich sagen: Rein für Deine tägliche Entfernung von 45km reichen 2x4Ah. Für die Rückfahrt am selben Tag auf jeden Fall, weil der Akku durch die Anfahrt und das Zwischenladen auch bei äußerlicher Kälte warm wird. Wenn das Fahrzeug bei Dir zu Hause im Freien steht, dann könnte bei strengem Frost der Montagmorgen problematisch werden, falls Du am Wochenende nicht gefahren bist und der Akku dadurch sehr kalt ist. Steht das Fahrzeug in einer Garage ist auch der strenge Frost am Wochenende ganz sicher kein Problem. Zum Vergleich meiner 5x4Ah mit einem TWIKE-Kollegen mit 2x4Ah kann ich aus Erfahrung auch sagen, dass die 50kg Akku-Mehrgewicht auch deutlich spürbar sind. Das betrifft bei kleinerem Akku und geringer eingestelltem Maximalstrom auch die Bergfahrten und wirkt sich auch z.B. auf die Lebensdauer der Radlager und Stoßdämpfer aus. Mittlerweile habe ich eine Zwischenlademöglichkeit und wäre, was den Fahrkomfort und die Zuladung betrifft, fürs normale Fahren nun eigentlich besser z.B. mit leichteren 3x4Ah unterwegs. Andererseits sind die 5x4Ah immer sehr beruhigend z.B. bei Ausflügen, Umwegen oder spontanen Abstechern. Ich denke, starten kannst Du Dein Vorhaben sicher problemlos mit den 2x4Ah. Und wenn Du später ausbauen möchtest, dann kannst Du Deine bis dahin erworbene Erfahrung in den gewünschten Ausbau sinnvoll einfließen lassen. Für die täglichen 90km solltest Du die Pflege des TWIKEs nicht vernachlässigen und Reifen mit großer Laufleistung einsetzen (z.B. 3.0 Heidenau hinten und 2.5 Mitas vorne). Viele Grüße German mit TW900 und 105.000 TWIKE-km.
  20. Bei Interesse: Mehr Infos und Anmeldung erhaltet ihr über persönliche Nachricht.
  21. tw-900 antwortete auf sueandjoe's Thema in TWIKE
    Danke für die kurzfristigen, schönen TWIKE-Bilder. Macht Lust und Vorfreude auf die Hegau-TWIKE-Rundfahrt an der Schweizerischen-Schwäbischen-Grenze. Hoffe wir finden am übernächsten Wochenende auch die Gelegenheit für ein paar Bilder mit den bisher 8 angemeldeten TWIKEs
  22. Hallo Martin, zunächst einmal Glückwunsch zu Deiner Entscheidung für ein TWIKE. Bei aller Vielfalt die viel zu langsam in die Elektrofahrzeugwelt einkehrt bleibt eines ganz sicher: Das TWIKE ist einmalig und bleibt der Pioneer unter den E-Mobilen Was Deine Versicherungsfrage betrifft: Nun war ich zwar schon des Öfteren in Österreich mit dem TWIKE unterwegs - auch zur legendären Großglocknerroute - aber über eine TWIKE-Versicherung in Österreich habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht. Was ich von den "Schwaben-Twikern" allerdings sagen kann, ist, dass viele bei der "Zurich Versicherung" sind und ich habe auch gehört, dass die Zurich nicht nur in Deutschland, sondern selbstverständlich auch in der Schweiz und Österreich Fahrzeuge versichert. Die Preise die wir in Deutschland bezahlen, sind dabei nach meiner Erfahrung weit unter den von Dir genannten Beträgen. Entscheidend ist dafür allerdings die Rabattstufe, also die Anzahl der schadensfreien Jahre. Vorteilhaft ist also die Rabattstufe z.B. von einem veräußerten, langjährig unfallfrei versicherten Fahrzeug zu übernehmen oder anderweitig zu "vererben". Ich weiß allerdings nicht, ob die Regelungen in Österreich vergleichbar sind. Einige Versicherungen (z.B. die Direct Line) bieten bei uns zudem Zweitwagenversicherungen an, bei denen der Zweitwagen z.B. dieselbe hohe Rabattstufe wie der Erstwagen bekommt - statt 100% werden so z.B. nur 20% Versicherungsbeitrag in einer hohen Rabattstufe fällig. Ich wünsch Dir sehr bald Dein langersehntes besonderes TWIKE-Pilotengefühl und viel Erfolg bei der Anmeldung mit einer günstigen Versicherung. Viele Grüße, German TW-900, 24Ah, 105.000km
  23. tw-900 antwortete auf dasThom's Thema in TWIKE
    Hallo in die Runde, jeder Elektrofahrer macht wohl am Anfang seine "Trauma-Erfahrungen" mit der Reichweitenanzeige (auch bei allen anderen Elektrofahrzeugen). Bei meinem TWIKE ist es so, dass die Reichweitenanzeige nach einer abgeschlossenen Ladung und bei normalem Gelände auf den ersten fünf Kilometern (solange bleibt die Reichweite ja konstant) recht gut funktioniert. Bei steigendem oder fallendem Gelände weicht es natürlich entsprechend ab. Steckt man das TWIKE unvollständig geladen einfach normal aus (mit eingebauter LadeLogik), dann springt die Restreichweite wie von Thomas auch beobachtet nach fünf Kilometern auf einen deutlich zu tiefen Wert. Den Trick von Silvia kenne ich noch nicht. Das werde ich mal nach einer unvollständigen Ladung probieren (obwohl ich mich da umgewöhnen muss, weil ich sonst immer erst das Ladekabel verstaue bevor ich das TWIKE einschalte). Ich weiß nicht wie es den richtig alten TWIKE-Hasen geht, aber ich habe mir sehr schnell angewöhnt, mehr auf die Spannung als auf die Reichweite zu achten. Da hat man sehr schnell zuverlässige Erfahrungswerte und das lässt sich auch mit einer einfachen Formel leicht im Kopf merken. Natürlich sollte man auch die Temperatur, das Gelände und die Geschwindigkeit berücksichtigen. Der entscheidende Unterschied ist aus meiner Sicht der, dass dabei die Restreichweite unabhängig von der bisherigen Fahrt ermittelt wird, also z.B. bei 350V noch 30km, bei 370V noch 60km, bei 390V noch 100km. Das ergibt ggfs. einen normalisierenden Gegenpol zur Reichweitenanzeige, die die bisherige Fahrt prinzipiell extrapoliert. Das Witzigste ist ja, wenn man die ersten Kilometer nur bergab fährt, dann steigt die Reichweitenanzeige ständig an, ich glaube bis 555km, und fängt dann an zu rotieren, also von 0-555 durchzuscrollen. Das muss jeder TWIKER einfach mal gesehen haben, das ist der Jackpot beim TWIKEn - die unendliche Reichweite mit dem Perpetuum Mobile :D (einige erinnern sich sicher noch an die TWIKE-Treffen im Schwabenland auf hoch gelegenen Unterkünften wie der Immenreutte oder dem Eschelhof ) Viele Grüße German, TW900, 24Ah, 105.000km
  24. Hallo Thomas, irgendwie scheint Dein Link unvollständig zu sein. Aber unabhängig von Deinem Tipp: Mein aktuelle Ummeldung des TW-900 ging jedenfalls problemlos wieder mit einem Nummernschild. Größere Verwunderung war, dass das TWIKE nach D-Recht mit der Ummeldung nun ein Motorrad ist und ich daher eine falsche, weil Pkw-EVT-Nummer von der Versicherung hatte. Aber das war mit einem Anruf bei der Versicherung geklärt. Hatte schon befürchtet, dass die Versicherung dadurch teurer wird, aber das war nicht der Fall - ist ja auch weiterhin dasselbe TWIKE :-? TW-900
  25. Kann mich nur den Ausführungen von Sternfuchs anschließen. Nach mehreren Plattfüßen bis etwa 30.000km mit den Original-Maloja-Reifen fahre ich seit etwa 50.000km plattfußfrei mit 2,5 Mitas- vorne und 3,0 Heidenau-Reifen hinten. Die Heidenau hinten habe ich problemlos beim TüV eintragen lassen. TW-900

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