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Gibt es problemfreie Elektroautos?

Featured Replies

Geschrieben

Hallo!

Mich würde vor allem die Erfahrung derjenigen interessieren, die seit Jahren und vielen Km ihr Auto nutzen ohne Pannen, teure Reparaturen, Tausch Akkus usw. Leider liest man fast nur von Problemen, die zufriedenen fahren nur, schreiben kaum.

Gibt es sowas? Gibt es hier in der Community ein " Fährt immer" Unterforum?

Ein Tesla muss zum Erhalt seiner Garantie bei  j e d e r  Reparatur in eine Tesla zertifizierte Werkstatt, der Chef einer Freundin gibt seinen daraufhin wieder ab, außerdem schafft der die angegebenen Reichweiten Angaben nicht. Vielleicht war der Chef naiv...

Die Smarts älteren Datums und die alten Think City sterben aus, selbst die Zoe steht in den Anzeigen ohne Batterie  zum  Verkauf, so nur mein Eindruck. Wo läge die Alternative im Bereich bis 200km Reichweite und <10k€ Kaufpreis? Das wir da von Gebrauchtautos sprechen ist klar.

Was ist nach 10 Jahren der Neuanschaffung? Ist dann jedes Elektroauto ein Wirtschaftlicher Totalschaden wegen seines Akkus?

Muss man als Elektroautofahrer im Vergleich zum Verbrenner Nutzer reich sein?

Gruß Christoph 

 

bearbeitet von Fiftyfifty

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Hm, bei meinem Zoe wurden beim Vorbesitzer der Motor der Lader und noch diverses andere getauscht.

Ich hatte ihn dann bis zum Alter von 9 Jahren und da waren dann noch Stoßdämpfer vorne mit Domlager und Federn zu erneuern, der Heckwischer Motor war mal kaput, der Gangwahlhebel wackelte und wurde getauscht, in den Fußräumen gab es Wassereinbruch weil Blätter vorne den Ablauf verstopft hatten.

Einmal liegen geblieben, da wollte er nicht mehr laden und wurde in die Werkstatt geschleppt.

Zweimal Software Update für das Batteriemanagement, vorher war jeweils die nutzbare Ladung sehr deutlich eingeschränkt. Beim zweiten Mal musste ich das bezahlen für 368 €.

Ansonsten ist ja eigentlich problemlos gefahren. Der neue Besitzer hat aber im 10 Jahr wohl Probleme mit Rost am Achsträger vorne bekommen, der ist nicht durch den TÜV gekommen und das Teil wurde komplett getauscht.

Der Akku hält sich aber noch tapfer.

Zum Tesla danach kann ich schlecht was sagen, den hatte ich nur 7 Monate und der Citroën jetzt ist auch erst 6 Monate alt.

Wie das im Alter mit dem Akku wird... mal sehen. Will ihn lange behalten.

  • 2 Jahre später...
Geschrieben

Also eigentlich bin ich mit meinem E-Auto komplett zufrieden, es ist eine geniale Konstruktion, die Langlebigkeit ist praktisch eingebaut; die 20.000 € Neupreis, die ich damals bezahlte, waren zwar schon sehr beachtlich, aber kürzlich hat es sein 20. Jubiläum gefeiert, 175tkm habe ich runter: Normalerweise hätte ich jetzt schon das vierte Folge-Auto gekauft, aber es gibt einfach keinen Bedarf ...

Allerdings ist das Auto nicht jedermanns Sache, wie ich erfahren musste: Es ist ein TWIKE 3, also ein zweisitziges, dreirädriges Leichtelektromobil, sieht schon sehr spaceig aus mit dem Ein- und Ausstieg über die hochklappbare Glashaube, der Komfort ist - äh, eigentlich: Kein Komfort, knallharte Federung, nicht mal eine Heizung. Die Leistung: 5 kW, also so gut 6 1/2 PS, beim Fahrzeuggewicht von 250kg ausreichend, um im Stadtverkehr gut mitzuschwimmen und außerorts mit 70 - 80 km/h, Vmax bei optimalen Bedingungen (volle Akkus, optimaler Reifendruck, keinerlei Steigung und kein Gegenwind) ist 85 km/h, Autobahntauglichkeit gegeben, aber kein Vergnügen. Zusätzlich gibt's Pedale zum Mittreten, die zwar wenig zur Fortbewegung beitragen (allenfalls die Reichweite geringfügig erhöhen), aber es ist natürlich enorm gesundheitsfördernd, wenn man im Auto nicht nur stillsitzt, sondern kräftig mitstrampeln kann - das macht auch die Heizung entbehrlich, da ist man schneller warm als ein Verbrenner aufheizt. Einen Zuschuss von der Krankenkasse gibt's leider trotzdem nicht.

Das Fahrzeug ist ultra-einfach, aber sehr robust aufgebaut, es hat einen Alu-Rahmen und die Karosserie besteht aus Luran, einem Kunststoff - nichts, was rosten könnte ! So können diverse kleinere Reparaturen und Instandhaltungen selbst erledigt werden, größere Reparaturen kommen kaum vor, müssen dann aber vom Fachmann erledigt werden, da gibt's aber nur eine Handvoll in Deutschland und der Schweiz (der ursprünglichen Heimat des TWIKE). Der E-Antrieb ist aber absolut wartungsarm, all die leidigen Arbeiten, die man beim Verbrenner kennt, fallen ja weg, die Betriebskosten sind minimal (Stromverbrauch < 10 kWh/100km, nochmal nur halb so viel wie ein normales E-Auto).

Mein TWIKE war ursprünglich mit Nickel-Cadmium-Akkus mit einer Reichweite von 50 - 70 km ausgerüstet, die habe ich so nach 40.000 km gegen Lithium-Ionen-Akkus mit einer Reichweite von ca. 80 - 100 km ersetzt, einige Zeit danach noch einen weiteren Akkublock dazugelegt, das waren dann so 120 km Reichweite - das ist inzwischen etwas geschrumpft. Aber es ist ohne Weiteres möglich, die Reichweite durch mehr Akkus kräftig zu erhöhen - ein TWIKE wurde sogar mal auf über 600 km aufgepumpt. Kostet halt - aber auch immer weniger ...

Zu kaufen gibt's gebrauchte TWIKEIMG_0098.jpgo um die 10.000 €, mal billiger, mal teurer, je nach Alter und (Akku-) Zustand - halt meist nicht auf den großen Plattformen, sondern zB auf der Seite twikeklub.ch inseriert.

Das ist halt kein normales Auto, man muss schon ein wenig mutig sein, um sowas zu fahren, aber es macht einen Heiden-Spaß, wenn man mal dran Gefallen gefunden hat - die Kinder, denen man begegnet, lachen sich kaputt, und im Sommer ist ruck-zuck das Persenning-Dach abgeknöpft und man fährt Cabrio. und es gibt eine Community der TWIKE-Fahrer in der Schweiz, die regelmäßig "Anlässe" veranstalten, auch sehr cool.

Also wen man sich darauf einlassen kann, dann ist das ein Auto fürs Leben und es ist das mit weitem Abstand günstigste Auto, das ich je hatte - teurer in der Anschaffung, aber in den Betriebskosten unvergleichbar günstig, nachhaltig bis zum Geht-nicht-mehr, kliiimaaaafreeeeundlich, ja - und in meinem saß auch schon mal Omid Nouripour und ist ein paar Hundert Meter mitgefahren (s. Bild) - ja, und es macht auch so etwas glücklich ...

Hessentag_17_005.jpg

bearbeitet von StromerBodo

Geschrieben

Eine interessante Eingangsfrage die natürlich auch nach mehr als 2 Jahren nicht an Aktualität eingebüßt hat
Momentan ist dieses Segment (Fahrzeug Alter > 10 Jahre), incl. Zuverlässigkeit - noch SEHR überschaubar. Und ich würde sogar soweit gehen und sagen, momentan ist es besser noch ca. 2-3 Jahre abzuwarten bis sich dieses Segment etwas auffüllt. Anders sieht es aus bei 3-8 jährigen Fahrzeugen. Da gibt es bereits sehr interessante Angebote!

Ein Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt zeigt, im Segment unter 10k und mit Alter > 10 Jahre sind praktisch nur Nissan Leaf, Renault ZOE und Tesla Model S vertreten. Allenfalls noch BMW i3, e-Golf oder ein Kia Soul EV. Bei ZOE und Leaf wäre ich vorsichtig. Es gibt sie aber bereits weit unter 5k Euro. Vielleicht hat man Glück. Aber ob die zuverlässig laufen?
Ein Tesla könnte da zuverlässiger sein, aber die Wartung ist teurer.
Wenn, dann würde ich eher auf einen BMW i3 oder e-Golf setzen. Der e-Golf ist unspektakulär aber "da weiß man was man hat". Der i3 ist etwas unkonventionell, aber verhältnismäßig leicht &effizient.

Unsere EV Forum Community is markenunabhängig, werbefrei und kostenlos. Komm an Bord und werde Mitglied!

Geschrieben

Da scheinst du mir etwas zu kurz zu greifen, Stefan - bei BMW i3 und e-Golf bin ich voll bei dir, aber hast du nicht den VW e-up vergessen und auch den e-Smart? Das sind doch beides auch sehr zuverlässige und durchaus auch langlebige Fahrzeuge, von denen es im gefragten Preissegment einige recht attraktive gibt ! Und einige B-Mercedes hat's in dem Segment ja auch schon, bestimmt auch keine schlechte Wahl.

Ob man bei der Zoe besonders vorsichtig sein soll, auch beim Nissan Leaf, da bin ich am Zweifeln - da sollte man halt mal einen Fachmann draufschauen lassen, ob die Technik in Ordnung ist und vor allem einen Akku-Test verlangen bzw. selbst anfertigen lassen, die meisten haben da ja schon einiges an Laufleistung hinter sich, da ist eine ordentliche Akkupflege nicht unbedingt gewährleistet.

bearbeitet von StromerBodo
rightwriting

Geschrieben

Was ist heute neu und hält 10. Jahre +++++ Fair sein 😄 😄 😄 das geht in der schnellen Zeit nicht mehr☹️ man nehme Handys PC TV System Waschmaschine uvm.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb BYD T03 Leap:

Was ist heute neu und hält 10. Jahre +++++ Fair sein 😄 😄 😄 das geht in der schnellen Zeit nicht mehr☹️ man nehme Handys PC TV System Waschmaschine uvm.

Autos sind nicht solche Wegwerfprodukte, dazu sind sie auch viel zu teuer.

Das durchschnittliche Auto auf deutschen Straßen ist heute über 10 Jahre alt. Also das ist nicht das Alter, das ein Auto durchschnittlich erricht, sondern was der Bestand bereits hat.

Wir haben in der Verwandtschaft zb 2 Mercedes C-Klassen von 2013, die noch keine größeren Probleme hatte. Ein Volvo V70, der jetzt 19 Jahre alt ist. Hatte ein paar kleine Reparaturen, aber nichts ernstes. Also das Zündschloss war zb mal defekt. Ein 17 Jahre alter Audi Q5, ebenfalls unauffällig.

Mein Elektroauto ist jetzt erst 3 Jahre alt. Also Citroën e-C4, war vor einigen Wochen zum ersten TÜV, hat bisher einfach funktioniert. Das sollte in dem Alter aber auch so sein.

Meinen früheren Zoe von 2013 färt ein Freund von mir weiter, ich hab ihm den vor knapp 4 Jahren verkauft mit 90tkm, er ist in der Zeit rund weitere 100tkm gefahren. Der Akku hat nachgelassen, funktioniert aber noch.

Der Wagen hatte die üblichen Zoe Probleme. Der Motor wurde schon in den ersten 2 Jahren getauscht, auch der Lader. Und diverse Teile an der Achse. Koppelstangen, Domlager. Irgendein Träger am Motor war komplett durchrostet und schon kritisch. Aber der Wagen fährt noch.

Bei den Preisen heute müssen aber auch deutsch über 10 Jahre drin sein, sonst ist das Auto Murks.

Also unseren Citroën wollte ich schon noch mindestens 10 Jahre behalten.

Da die Entwicklung recht schnell weiter geht, kriegt man da eh kein vernünftiges Geld mehr für, aber als Zweitwagen ist der für uns im Alltag ja auch noch voll nutzbar wenn er mal 20% Degradation haben sollte.

Geschrieben

Was Autos als Wegwerfprodukte angeht bin ich ganz bei dir, Karlsson - die müssten eigentlich deutlich über 20 Jahre halten, um auch nur eine gewisse Nachhaltigkeit darzustellen - dazu wär's gut, wenn sie in einzelnen Modulen nachrüstbar und ergänzbar wären, um auch eventuelle Neuentwicklungen noch nachträglich aufnehmen zu können: Das Grundgerüst bleibt ja identisch, Rahmen Karosserie, Fahrwerk, das könnte ja auch für 30 Jahre verwendet werden, wenn die sonstigen Module austauschbar wären. Wobei es natürlich auch nicht sooo viele Neuerungen gibt, die man unbedingt haben müsste ...

Beim e.GO life sprach der Entwickler, Prof. Schuh, sogar mal von einer potenziellen Lebensdauer von 50 Jahren, der hatte allerdings einen Alu-Rahmen und Kunststoffbeplankung als Karosserie, also konstruktionsbedingt rostfrei ... wie's TWIKE übrigens ;-)

Ob du da allerdings bei deinem Citroen so hoffnungsfroh sein kannst ...?! Da wünsche ich alles Gute - ich weiß ja nicht, wie die jetzt so sind, aber meine beiden ersten PKW waren Enten (2 CV), die haben gerostet wie verrückt, später fuhr ich auch noch zwei Xantias, die hatten das Problem nicht mehr so, also Toi, Toi, Toi !

Geschrieben

Heute hält auch kein Auto über 20 Jahre ohne Teure Reparaturen...

Also wie lange hält es wirklich..... Und schon ist das ganz anders im Vergleich zum Stromer

Und das Argument man kann es Reparieren den Verbrenner ist ein anderes Thema 🧐🤔🙃

Geschrieben

Ach, Rost ist weniger das Thema. Aber bei der E-Cmp Plattform hab ich zb den 11kW Lader von Mahle drin und fer fällt gerrn aus und Stellantis repariert da nichts. Macht meine ich über 4000€. Da sibd wahrscheinlich nur ein paar Teile für unter 5€ kaputt.

Einmal Motor beim Zoe über 5000€, obwohl eigentlich nur die Lager kaputt sind und die auch kein großes Geld kosten.

Solche Schoten sind absoluter Standard und werden nach der Garantie zum finanziellen Risikos. Zum Glück kommen inzwischen die ersten Betriebe, die auch solche Teile reparieren. Aber dass die Hersteller sich da gar nicht drum kümmern....das ist verdammt schwach.

Bei den Verbrennern kamen doch auch so Kreislauf, wo man Lichtmaschinen oder Einspritzpumpen instandgesetzt hat und dann im Tausch ein überarbeitetes Teil bekam.

So sollte das auch bei BEV Standard werden.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb BYD T03 Leap:

Heute hält auch kein Auto über 20 Jahre ohne Teure Reparaturen...

Also wie lange hält es wirklich..... Und schon ist das ganz anders im Vergleich zum Stromer

Und das Argument man kann es Reparieren den Verbrenner ist ein anderes Thema 🧐🤔🙃

Gibt viele Fahrzeuge, die ein solches Alter erreichen. Hat natürlich auch mlt den Kilometern zu tun. Wenn die Kiste schon 300.000km runter hat, macht man da nicht mehr so viel.

Es gibt kalendarische Alterung und Alterung mit den Kilometern.

Wie das bei exotisches China Marken läuft, wo es in 3 Jahren diverse vielleicht nicht mehr gibt, ist da eine ganz andere Frage. Exoten meiden hilft.

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb BYD T03 Leap:

Heute hält auch kein Auto über 20 Jahre ohne Teure Reparaturen...

Also wenn das durchschnittliche Alter der Autos bei über 10 Jahren liegt, dann muss es aber wirklich ziemlich viele geben, de deutlich über 20 Jahre alt sind - dass es da Reparaturen gibt, ist wohl klar, aber wenn die Dinger dann noch weiter gefahren werden, dann muss die Reparatur wohl in aller Regel auch noch wirtschaftlich gewesen sein !

Karlsson, ein Bekannter von mir hatte auch mal einen Motorschaden bei seiner ZOE und die Renault-Werkstatt hat ihm Kosten von über 5.000 € in Aussicht gestellt - er hat etwas recherchiert und in Berlin eine Werkstatt aufgetan, die's ihm für weniger als die Hälfte in Ordnung gebracht hat. Geht also auch ... war halt hier aus Rhein-Main eine heftige Anfahrt, aber der Motor hat's unter lautem Wehklagen noch gepackt !

Geschrieben

Ja aber altes Denken 😉

Früher war ein Auto ein Status Symbol

Heute nur noch ein Gebrauchsgegenstand 😜😜😜😜😜😜😜😜

Sollte man mal darüber Nachdenken......👋

Egal was es sind nur noch Gebrauchsgegenstände 🛵🏍️🚙🚗🛻🚐

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb BYD T03 Leap:

Ja aber altes Denken 😉

Früher war ein Auto ein Status Symbol

Heute nur noch ein Gebrauchsgegenstand 😜😜😜😜😜😜😜😜

Sollte man mal darüber Nachdenken......👋

Egal was es sind nur noch Gebrauchsgegenstände 🛵🏍️🚙🚗🛻🚐

Ja, dann denk da doch mal drüber nach, ob es nicht Sinn macht, ein Produkt zu kaufen, wo man auch so Support bekommt, dass man es lange nutzen kann und dadurch am Ende Geld spart.

vor 6 Stunden schrieb StromerBodo:

die Renault-Werkstatt hat ihm Kosten von über 5.000 € in Aussicht gestellt - er hat etwas recherchiert und in Berlin eine Werkstatt aufgetan, die's ihm für weniger als die Hälfte in Ordnung gebracht hat. Geht also auch ... war halt hier aus Rhein-Main eine heftige Anfahrt, aber der Motor hat's unter lautem Wehklagen noch gepackt !

EV Clinic Berlin? In Dortmund gibt's wohl auch eine Werkstatt, die sowas macht.

Aber das ist ja trotzdem so kein Zustand, wenn man Paderborn oder Bielefeld wohnt, sollte es auch eine Werkstatt vor Ort geben, die solche Reparaturen erledigt.

Momentan sind es halt einfach noch zu wenige alte Fahrzeuge. Solange der Markt nicht da ist entwickeln sich auch nicht die Werkstätten.

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Karlsson:

EV Clinic Berlin? In Dortmund gibt's wohl auch eine Werkstatt, die sowas macht.

Aber das ist ja trotzdem so kein Zustand, wenn man Paderborn oder Bielefeld wohnt, sollte es auch eine Werkstatt vor Ort geben, die solche Reparaturen erledigt.

Momentan sind es halt einfach noch zu wenige alte Fahrzeuge. Solange der Markt nicht da ist entwickeln sich auch nicht die Werkstätten.

Könnte sein, dass das die EV Clinic war.

Dass es davon momentan nur ein paar gibt, ist ja auch erst der Anfang - dass E-Autos in solchen Mengen verkauft werden, läuft ja auch erst seit ein paar Jahren, und da muss sich der Markt halt auch entwickeln; da dürfte auch einiges passieren, es gibt ja derzeit jede Menge kleine Werkstätten, die aber noch voll auf Verbrenner orientiert sind, und wenn da an Orten wie Berlin pp. solche Reparaturmodelle entwickelt werden, können die ja auch in größerem Maßstab Zoe-Motoren neu lagern und dann als Austausch-Motoren an die Kleinwerkstätten ausliefern, der Einbau dürfte dann ja kein Hexenwerk sein. Dass das alles sich nur bei den paar Herstellergebundenen Werkstätten konzentriert, ist ja auch kein Zustand, da muss mehr Wettbewerb rein !

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