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Stefan

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Alle erstellten Inhalte von Stefan

  1. Ja, das sehe ich auch so . Soeben wurden die Euro-Preise veröffentlicht. Er soll für 32'000 Euro in Deutschland ab Jan 2018 erhältlich sein. Bestellbar ab Oktober 2017. Ein sehr interessanter Preis und womöglich eine Alternative für einen ZOE oder IONIQ. Ich denke aber nicht dass die Nachfrage für den IONIQ oder ZOE bedeutend nachlassen wird deswegen. Die Nachfrage nach Elektroautos dürfte weiterhin und wohl immer mehr nach oben zeigen.
  2. Mir ist aufgefallen dass es im aktuellen TWIKE Forum kein Forum für allgemeine Diskussionen rund um das TWIKE hat. Desshalb habe ich eine kleine Anpassung vorgenommen und das Forum "TWIKE Events" zum Forum "TWIKE Allgemeine Themen und Events" gemacht. So können auch Diskussionen um das TWIKE losgelöst von den anderen Themen wie Technik, Reisen, Marktplatz usw. geführt werden. Das Community Funding für das TWIKE 5 hat ja bereits die Schwelle von 500'000 Euro überschritten. Ein doch schon recht ansehnlicher Betrag! Bei den Vorbestellungen sind auch immerhin schon 36 Fahrzeuge bestellt. Es geht also langsam aber stetig voran. Was mir am "TWIKE 5 Projekt" gefällt, ist die stete und ruhige Art wie das Projekt vorangetrieben wird. Auch technisch ist das TWIKE 5 sicher ein feines Fahrzeug das wohl sehr viel Fahrspass bietet. Auch wenn ich momentan kein TWIKE mehr besitze und es aktuell nicht in mein Nutzerprofil passt, so würde ich einen Produktionsstart doch sehr begrüssen. Was also könnte noch getan werden um das Projekt zu beschleunigen, abgesehen von einer Vorbestellung resp. einem Darlehen? Gibt es weitere Ideen aus der "Community"? Ich denke was viel bringt sind die Teilnahme an Ralleys und Events mit Probefahrten, was ja auch rege genutzt wird. Bin gespannt auf Ideen.
  3. Gestern wurde der lang erwartete neue Leaf vorgestellt. Einiges wurde verbessert, ein paar Kritikpunkte bleiben. Was bislang bekannt ist: - Die Basisvariante wird mit einer 40kWh Batterie ausgeliefert - Ab 2018 soll es auch eine Version mit 60kWh geben - Der Preis wird als recht attraktiv angesehen, ca. CHF 35000 in der Schweiz? - Ladetechnik: CHAdeMo 50 kW DC, 3.7kW AC - optional mit 6.6kW Lader - Design/Optik: Verbessert! Das bislang meistverkaufte Elektroauto wird es schwer haben diesen Titel zu verteidigen. Bei zunehmenden Konkurrenzprodukten aber auch keine Überraschung. Viele potentielle Käufer wünschten sich einen dreiphasigen AC Lader. Leider verfolgen viele Hersteller (noch) einen anderen Weg. Ein 11kW AC Lader sollte in jedem EV Standard sein. Insgesamt präsentiert Nissan eine verbesserte Leaf Version. Die Begeisterung bei vielen E-Autofahrern hält sich jedoch in Grenzen. Vor allem wegen dem fehlenden 3-phasigen AC Lader. Wird er ein Erfolg? Würde er deine Erwartungen erfüllen? https://www.electrive.net/wp-content/uploads/2017/09/nissan-leaf-elektroauto-2017-final-07-888x444.png[/img]
  4. Seit wenigen Tagen gibt es einen neuen Club in der Schweiz: Der ZOE Club! Er bezweckt: a) Förderung elektrisch angetriebener Fahrzeuge, insbesondere des Renault ZOE. b) Unterstützung aller ZOE-Besitzer und Interessierter c) Förderung der nachhaltigen Energiebeschaffung für das Fahrzeug d) Zusammenarbeit mit interessierten Stellen und Behörden Anmelden kann man sich hier: https://www.zoe-club.ch/mitglied-werden/
  5. Hallo Bodo, Ich fahre zwar kein Twike mehr, aber kann trotzdem noch aus dieser Erfahrungszeit etwas dazu sagen. Diese Handhabung ist wohl auch passend für die meisten anderen E-Fahrzeuge mit Li-Ion Technik. Ich denke wichtig ist u.a auch der Zeitfaktor, d.h. wie lange ein Fahrzeug vollgeladen oder leer umhersteht. Ich habe jeweils als optimalen Mittelwert bei längeren Standzeiten 350V angestrebt. 1-2 Tage ist wohl auch eine Spannung von z.B. 335V oder 380V kein Problem. Und kurzzeitig (ca. ein paar Stunden) sind wohl auch 320 oder 400V kein Problem. Lange Standzeiten vollgeladen oder fast leer dürften sich auf die Dauer jedoch schon etwas auf die Alterung auswirken. Deine Idee zuerst mal auf 360V zu laden und erst zum Schluss auf 390V ist sicher sehr schonend. Mit einer Zeitschaltuhr auch kein Problem. Ich habe jeweils mit Zeitschaltuhr vor der Abfahrt am Morgen auf 385V geladen. Zuhause am Abend angekommen waren es dann in der Regel ca. 340-350V.
  6. Nun ist es bereits zweimal passiert dass die obige Meldung beim Laden an 22 oder 43kW Säulen ankam. Die Meldung bewirkte das Abschalten der Batteriekühlung was die Ladeleistung auf ca. 6kW reduzierte (und die A/C sowie den Tempomat abschaltete). Nach ca. 1h nach Abstellen des Autos erlosch die Meldung wieder. Damit ging dann auch die Batteriekühlung wieder an beim Laden. Um das mal etwas genauer anzusehen werde ich einen Besuch in der Werkstatt des Renault Händlers machen. mal sehen ob man da einen Fehler auslesen kann. Die 12V Batterie die oft auch ein Grund für diese Meldung sein kann, scheint mir in Ordnung zu sein. Die CanZE App weist für diese einen ziemlich konstanten Wert von ca. 13.3V aus. Werde hier gerne wieder zum Thema berichten. Gibt's ähnliche Erfahrungen mit dieser Meldung bei anderen ZOE Fahrern?
  7. Diese Methode habe ich mir auch überlegt, hätte das mit dem Goose Bikeparts Tool nicht funktioniert. Da ich auf meiner Pendelstrecke ein stetiges Auf und Ab zu bewältigen habe, ist der Bremsbelag-Verschleiss recht hoch. Da bin ich froh dass der Wechsel so einfach vonstatten geht.
  8. Hallo Beat, Danke für den Beitrag und den Bericht. Ich kann deine Erfahrungen mit dem Speedped bestätigen. Meines läuft ebenfalls äusserst zuverlässig, brachte bis jetzt aber nur 7000km zustande. Gerne möchte ich es wieder mehr nutzen. Mir gefallen vor allem auch kleinere Touren. Letztes Wochenende habe ich z.B. an einem schönen Sonntag Morgen einen Teil der Herzroute - Schlaufe Seetal gefahren. Die 75km waren wie Butter zerlaufen inkl. einiger namhafter Steigungen. Für das Speedped ein Leckerbissen! Auch zum Pendeln möchte ich es wieder etwas mehr gebrauchen. Meine Batterie (1500Wh) ist ebenfalls noch in bestem Zustand, zumindest stelle ich keine Einbussen fest. Auch den Riemenantrieb schätze ich sehr da er wartungsfrei ist. Weiterhin gute Fahrt!
  9. In den Niederlanden bekommen die ersten Fahrzeuge das Batterie Upgrade. Hier einige Bilder vom Ablauf. Es scheint keine grössere Sache zusein, vorausgesetzt die nötigen Werkzeuge (Lifter) sind vorhanden. http://canze.fisch.lu/battery-retrofit-part-one/ Die Möglichkeit eines Upgrades sollte also auch demnächst in der Schweiz / DE / AT gegeben sein. Eine offizielle Mitteilung seitens des Herstellers steht aber noch aus.
  10. Ich hätte eine Frage auf die ich noch keine Antwort gefunden habe. Vor ein paar Tagen habe ich an einer öffentlichen Ladestation geladen. Da ich kein Abo oder RFID Karte/App des Ladesäulen-Anbieters dabei hatte , wollte ich eine RFID Karte eines anderen Anbieters verwenden um die Ladung zu starten. Das hat leider bei allen drei getesteten Karten nicht funktioniert obwohl dies teilweise auf den Online-Ladekarten der zu den Karten gehörenden Ladenetze entsprechend eingetragen war. Die Ladung liess sich per App jedoch starten. Kennt jemand die technischen Hintergründe wann eine RFID Karte eines Roaming Partners funktionieren sollte und unter welchen Bedingungen nur die App funktioniert? Eine entsprechende Anfrage bei den drei Anbietern habe ich gestartet. Ein Anbieter meldete sich bereits, hier könnte es daran gelegen haben dass ich mein Nutzerprofil noch nicht vervollständigt habe. Danke für Tipps und Hinweise.
  11. Ja die Geschichte zieht sich tatsächlich sehr in die Länge...da wird der eine oder andere wohl abspringen oder sich zumindest umsehen! Eine klare Ankündigung wäre wirklich gut, das gäbe "Planungssicherheit". Ich bin mir noch nicht sicher ob ich das Upgrade mache wenn es dann mal verfügbar ist. Für den Alltag reicht mir die aktuelle Kapazität sehr gut aus. Auf Wochenendausflügen oder längeren Reisen ins Ausland wäre die grosse Batterie natürlich definitiv ein Gewinn! Autos mit ähnlichen Reichweiten (IONIQ, neuer Golf, BMW oder Model 3/Ampera-e) kosten noch einmal einiges mehr. Da würde selbst eine ZOE Batteriemiete über mehr als 3-4 Jahre noch nicht die Kosten eines der obgenannten Autos erreichen. Bezgl. Beiträge: Danke! Nachtrag: Gerade lese ich dass in Holland der erste ZOE umgerüstet wurde. Preis 3500 Euro. Ob das ein Spezial-Auftrag war oder ein normaler Kunde, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber ich denke in den nächsten 6 Monaten wir da was gehen.
  12. Ich war die letzten Tage in Norditalien mit dem ZOE unterwegs. Genau gesagt im Aostatal und Turin. Danach Rückrese über Mailand und Gotthard. Hier ein Bericht über die Reise, natürlich vor allem hinsichtlich der Ladeinfrastruktur: https://www.evzone.ch/blog/e-trip-report-schweiz-piemont-und-turin.html
  13. Das innovative Start-Up Sono Motors hat gestern in München einen fahrtüchtigen SION vor 700 Gästen präsentiert. Ab 2019 will man die ersten 5000 SIONs bei einem Auftragsfertiger produzieren. Neu wird es nur noch ein Modell mit 250km Reichweite (30kWh) Batteriekapazität geben. Unter günstigen Bedingungen lädt sich die Fahrzeugbatterie durch Sonneneinstrahlung für eine Fahrstrecke von ca. 30km wieder auf. Auch weitere andere innovative Funktionen sind verbaut, so soll bi-direktionales Laden möglich sein. Den SION gibt's für 16'000 Euro. Die Batterie kann für 4000 Euro hinzugekauft oder gemietet werden. Alles zum Release Event gibt es hier nachzulesen: https://www.electrive.net/2017/07/27/sono-motors-will-sion-bei-auftragsfertiger-produzieren/ Der SION kann ab sofort vorbestellt werden: https://sonomotors.com/pre-order.html https://sonomotors.com/img/sion/sono_motors_design.jpg[/img]
  14. Hier gibt es noch ein neues Video von einer Probefahrt. Mir scheinen die Fahrgeräusche (aussen) recht hoch. Design aussen gefällt mir sehr gut, innen scheint es aber tatsächlich etwas rustikal zu sein. Der Preis ist aber ganz ok und so denke ich wird er schon Abnehmer finden. Super natürlich auch dass er 4 Plätze hat. [video=youtube]
  15. Stefan antwortete auf StromerBodo's Thema in TWIKE
    Hallo Bodo, Danke für den Hinweis und den Vorschlag Bodo. Ich schaue dass ich wieder einen Icon einfügen kann. Es wird wohl aber kein Twike mehr sein, da das TWIKE Forum jetzt in einer grösseren Foren-Umgebung eingebettet ist. Vermutch wird es einen "ev" Icon o.ä. geben. Und an alle Schreiberlinge unter euch: Wenn Ihr euer Profil mit einem Profilbild ergänzt dann seit ihr besser "sichtbar". Bodo machts du den Anfang?
  16. Gerne möchte ich allen E-Mobilitäts-Interessierten den folgenden Event empfehlen: *** An alle e-Mobilisten, Fans und Interessierte der Elektromobilität. Der ECS ladet alle Interessierten ganz herzlich zum traditionellen Treff auf dem Ratenpass (Kanton Schwyz) ein. Diesmal mit einem spannenden Vortrag von Ralf Wagner zum aktuellen Thema "Schnellladeinfrastruktur an der Raststätte der Zukunft" Natürlich gibt es hier die Möglichkeit verschiedenste Elektroautos zu testen. Anmeldung unter: https://doodle.com/poll/3kdr43nd2uy49gw3 Programm: Ab 10:30 – 11:00 Eintreffen der Teilnehmer im Restaurant Raten 11:00-12:00 Vortrag von Ralf Wagner 12:00 bis ca. 12:30 Diskussionsrunde Ab 12:30 Gemeinsames Mittagsessen im Restaurant Raten ca. 14:30 Schluss der Veranstaltung Restaurant Raten: http://www.restaurant-raten.ch/ - Salat - Mit Fleisch: Hackbraten oder - Vegi: Linsenbraten beide Menus an Pfefferrahmsauce mit Kartoffelstock und Gemüse - Dessert: Gebrannte Creme mit Rum Menu Preis 29.50 ***
  17. Hier geht es zum Testbericht! Viel Spass beim Lesen. https://www.evzone.ch/blog/die-besten-elektroauto-ladenetze-der-schweiz.html Hier geht es zum Testbericht in PDF Format inkl. Vergleichstabelle zu den einzelnen Anbietern. Kommentare erwünscht!
  18. Hinweis: Dieser Testbericht ist im Juni 2017 auf evzone.ch erschienen. Autor: Stefan Kaufmann / Admin elektroauto.community Es ist Sommer und die Ferien stehen vor der Tür. Gut möglich dass man dann mit dem Elektroauto auch mal eine längere Strecke zurücklegen möchte. Oder aber der Alltag hält immer wieder mal Strecken bereit die über die Reichweite des eigenen E-Autos hinausgehen. Welche Lademöglichkeiten bieten sich in diesem Fall dem Elektroautofahrer? Soviel vorweg: In der Schweiz gibt es bereits eine stattliche Anzahl an Ladestationen. Allerdings werden diese durch verschiedene Ladenetze bereitgestellt die jeweils eigene Zugangssysteme anbieten. Etliche Stationen können über Roaming jedoch auch anderen Netzen zur Verfügung gestellt werden. Hier die Übersicht zu behalten ist nicht immer ganz einfach. Wir haben die wichtigsten Ladenetze etwas genauer angeschaut und einem Praxis-Test unterzogen. Ein Ausschnitt des Vergleichs ist nachfolgend eingefügt. Die komplette Version inklusive Bewertung steht hier zum Download bereit. Test-Ladeinfrastruktur-Schweiz-2017-ev-community.pdf Test Ladeinfrastruktur Schweiz 2017 Verwendetes Testfahrzeug: Renault ZOE, Jg. 2015 OS Smartphone: Android 4.4.4, Windows Phone 8.1 Alle Angaben sind ohne Gewähr. Es bestehen keine Abhängigkeiten zwischen dem Marktplatz von evzone.ch und den Anbietern. Begrifflichkeiten Ladepunkt – Eine Stromanschluss um ein Fahrzeug mit Strom zu versorgen Ladestation – eine Ladesäule mit einem oder mehreren Ladepunkten resp. Anschlüssen Ladenetz – Ein Verbund bestehend aus Ladestations-Betreibern Ladestations-Betreiber – Eine Firma/Privatperson die einem Ladenetz die Station zur Verfügung (mit/ohne Entgelt) zur Verfügung stellt Swisscharge swisscharge ist Teil des VIRTA Netzwerks, welche Ihren Hauptsitz in Helsinki, Finnland haben. Auf dem Desktop kommt die Ladekarte von swisscharge.ch in englischer Sprache daher, und die Preise sind in Euro angegeben, wohl auch aufgrund der Anbindung an das Virta Netzwerk. Auf der App wie auch auf der Ladekarte der Webseite ist eine Suche nach Ortschaft nicht möglich was für die Planung wünschenswert wäre. Die Android App stürzte auf meinem Gerät immer wieder ab nach kurzer Zeit. Zu Testzwecken installierte ich dann die App auf einem Gerät eines Kollegen, dort lief die App dann stabil. Die Windows Phone App läuft stabil, macht jedoch den Anschein dass diese nicht mehr weiterentwickelt wird (z.B. keine Anzeige der Ladeleistung). Beim Anklicken auf das Ladestationen-Symbol werden die Ladestationen-Daten wie Preis, Ladeleistung, Reservierungsmöglichkeit eingeblendet. Bei der Online Anmeldung wird der Kreditkarte der Prepaid Betrag von CHF 30 belastet. Die Ladekarte wurde mir dann innert wenigen Tagen zugestellt. An swisscharge Ladestationen liess sich sehr problemlos laden. Auto mit Ladestation via Ladekabel verbinden, mit der RFID Karte wird die Station dann freigeschaltet. Der Ladevorgang kann auch per App gestartet oder beendet werden. Die Nutzung der App ist jedoch nicht Bedingung. Mit Hilfe der App kann ein Ladepunkt 30 Minuten im Voraus reserviert werden, vorausgesetzt man ist eingeloggt. Die meisten Ladestationen waren bezüglich Nutzung vorbildlich gekennzeichnet. Ein Plus ist die Möglichkeit an Swisscharge Stationen auch per Kreditkarte und ohne Kundenkonto laden zu können. Die Bezugsdetails können im Kundenkonto jederzeit online eingesehen werden. Es ist möglich detaillierte Abrechnung auch als PDF ausgeben zu lassen. Das Prepaid Konto kann mit wenigen Klicks wieder aufgeladen werden. Der Betrag wird der hinterlegten Kreditkarte abgebucht. ✅ Positiv - swisscharge Ladestationen sind in gutem Zustand, klare Kennzeichnung vor Ort - Möglichkeit der Kreditkartenzahlung - Kundenkonto/Abrechnungsfunktionen einfach zu bedienen - Apps für Android, Windows Phone und iOS - Ladekarte auf Webseite auch auf Mobilgeräten nutzbar ❗Verbesserungspotential Genauere Beschreibung des Ladestandortes. Die PLZ und Ortsangabe fehlt erstaunlich oft, auch bei swisscharge-Ladestationen. Dies kann erschwerend sein die Ladestation zu lokalisieren, speziell wenn unklar ist auf welchem Gemeindegebiet diese steht. Ladestation von Roaming-Partnern sind zudem teilweise ohne genaue Angabe der Hausnummer aufgeführt was am Zielort zu längerem Suchen führen kann. Z.T etwas kryptische Angaben in der Detailansicht zur Ladestation unter „Location“: Beispiel: DEU: ||| evpass Die Ladekarte weist 374 Ladestationen auf. Auf der Webseite werden „447 Ladestellen“ genannt. So oder so, evpass.ch ist damit eines der grössten Ladenetze der Schweiz. Da ich einen SwissPass besitze habe ich mich durch Verwendung der SwissPass Daten bei evpass angemeldet und dabei die Nichtmitglied-Option gewählt. Die Ladekarte auf der Webseite ist soweit gefällig, braucht aber einige Sekunden um geladen zu werden. Gut dass man nach Steckdosen-Typ, Leistung und Zugang filtern kann. Angaben zur Lademöglichkeit inklusive genauer Adresse, Tarif, Steckerzahl und Typ, sind vorhanden. Die flüssig zu bedienende App kommt gut aufgeräumt und übersichtlich daher und bietet alle wichtigen Funktionen, wie die Filterung nach Ladeleistung und Steckertypen. Einziges Manko: die etwas kleine Schrift. Obwohl das evpass Netzwerk von anderen Anbietern als Roaming Partner aufgeführt wird (z.B. swisscharge) und diese Ladestationen anzeigt, so erscheinen auf der evpass App keine Ladestationen von Roaming Partnern. Auch auf der Webseite von evpass werden keine Roaming Partner erwähnt oder deren Ladestationen auf der evpass-Ladekarte aufgeführt. Wie ich feststellte wäre die App für das Anzeigen von Stationen ausserhalb des evpass Netzes vorbereitet. Die Ladung an evpass-Stationen machte Freude denn die Stationen bringen das Typ2 Kabel gleich mit. Zudem ist dieses flexibel genug (Spiralkabel). Der Der Ladevorgang inkl. geladener Energie kann auf der App verfolgt werden. Praktisch natürlich auch die Möglichkeit dass der SwissPass (SBB) als RFID Karte benutzt werden kann. Das reduziert etwas die Kartenmenge im Portmonnaie. ✅ Positiv - Ladestationen inkl. Ladekabel - Recht gute Abdeckung in der Schweiz - Ladenetz Ausbau schreitet zügig voran - Flexibles Abo-System - App mit guten Filterfunktionen und Online Kundenkonto für die Abrechnung Verbesserungspotential Es wäre wünschenswert wenn Roaming Partner (sofern solche Abkommen bestehen) in der Ladekarte und der App angezeigt würden. Der Support Bereich (FAQs) ist etwas kurz gehalten, die wichtigsten Information sind jedoch vorhanden. Im Moment noch relativ wenig leistungsstarke Ladestationen. MOVE & easy4you Das Netz von MOVE/easy4you ist ein Verbund von verschiedenen EVUs und Gemeinden und ist aktuell eines der grössten der Schweiz, dies vor allem weil letztes Jahr die Ladenetze von Groupe E (MOVE) und easy4you (Alpiq) zusammengelegt wurden. Die beiden Netze will man angeblich in Zukunft unter dem Namen MOVE weiterführen. Aus diesem Grund haben wir auch bewusst auf einen Test des easy4you Netzwerks von Alpiq verzichtet. Nachfolgend trotzdem einige Angaben zum easy4you Netzwerk. easy4you Eine easy4you Mitgliedschaft ist weiterhin für CHF 49.- erhältlich. Als Mitglied erhalten Nutzer der easy4you App Übersichten über Ladevorgänge und Abrechnungen, ein Stationsfinder ist ebenfalls enthalten. Die E-Mobilitätsdienstleister des easy4you Netzwerks haben unterschiedliche Preise für die Ladevorgänge. In der Regel sind dies Gebühren/Ladevorgang (ca. CHF 1.- für AC) resp. CHF 2.- für DC Ladungen) und ein Preis pro geladene kWh (ca. CHF 0.35). Sie sind auf der App einsehbar oder auf der Webseite des jeweiligen Dienstleisters. Preise für Ladungen innerhalb des MOVE Netzes werden auf den jeweiligen Webseiten der Dienstleister nicht angegeben. MOVE Auf goingelectric.de und dem lemnet.org zählt das MOVE Netz 155 Ladestationen. Wer eine Zugangskarte möchte, muss diese bei einem Kartenaussteller (Groupe E, BKW, iwb, usw…) bestellen. Der Vertrieb Karten ist also dezentral organisiert. Aufgrund der Jahresgebühr von CHF 79 haben wir auf die Bestellung einer RFID Karte verzichtet. Somit können wir zur Bestellabwicklung und Abrechnung nur beschränkt eine Aussage treffen. Den Praxistest (Bedienung und Nutzung der Ladesäulen haben wir mit den RFID Karten von swisscharge und PlugnRoll durchgeführt oder den SMS Service genutzt. Die Webseite von MOVE gibt einen guten Überblick über die Dienstleistungen und enthält auch eine Ladekarte mit allen verfügbaren Ladestationen. Die easy4you Stationen sind ebenfalls aufgelistet, es kommt jedoch ein spezieller Ladetarif zur Anwendung. Auf der Karte habe ich zwei Dinge vermisst: Informationen betreffend der Abrechnung habe ich vergebens gesucht. Erst später habe ich entsprechende Angaben in den AGBs von BKW (Kartenaussteller) gefunden. Ebenso fehlen auf der Ladekarte Angaben zur Ladeleistung der einzelnen Ladepunkte. Neben der RFID Karte kann auch die App für die Freischaltung der Ladesäule benutzt werden. Auf meinem Smartphone mit Android 4.x lief die aktuelle App e-Charge von Innogy SE jedoch nicht, da minimal eine Android Version 5.x oder höher verlangt wird. Also habe ich die bis vor kurzem noch gültige App e-kWh von Innogy auf mein Android Gerät geladen. Gemäss meiner Recherche ist die Funktionalität in etwa identisch mit der neuen App. Die App zeigt jeweils nur die Ladestationen im ausgewählten Kartengebiet an. Um die Leistungsdaten der Station abzurufen braucht es zudem zwei Klicks. Ein Filter besteht nur für die Optionen „Verfügbar/AC/DC“ und für Zahlungsmethoden „ID Karte/Free/Direct payment“. Die alte App listet leider alle neu hinzugekommenen Ladestationen nicht mehr auf und sollte daher nicht mehr verwendet werden. MOVE Ladestationen kommen recht einheitlich daher und die Vorgehensweise um eine Ladung zu starten ist auf der Säule jeweils angegeben. Auch das Laden per SMS ist praktisch, allerdings werden pauschale Gebühren pro Ladestunde verrechnet. Wer also beispielsweise nur 30 Minuten lang lädt, der bezahlt ebenso den vollen SMS Tarif. Das Laden mit RFID Karten funktionierte problemlos. Viele der MOVE Stationen bieten 22kW AC an. ✅ Positiv - Bei MOVE Stationen Möglichkeit der Bezahlung per SMS, keine Mitgliedschaftspflicht - Ladeorte sind auf Move Webseite und App mit vollständiger Adresse angegeben, einheitliche Darstellung - Gut ausgebautes Netz in CH/DE/A, hauptsächlich durch Partnerschaft mit innogy - Einheitliches Tarifsystem, gute Kalkulierbarkeitcorrec ❗Verbesserungspotential Das MOVE Netzwerk wie auch das easy4you Netzwerk ist teilweise dezentral organisiert was für den Anwender unübersichtlich ist. Die Kartenaussteller haben ihre eigenen Info-Webseiten, je nach Fall mit mehr oder weniger Informationen. Im Falle von MOVE übernimmt das Netzwerk den Kundenservice, SMS-Bezahlsystem und Kontrolle der Zugangsrechte. Eine Änderung ist allerdings in Sicht. Man möchte die Marke MOVE, welche von Groupe E ursprünglich lanciert wurde, in eine eigene Firma überführen. Damit dürfte dann auch die komplette Verschmelzung der MOVE und easy4you Netze Tatsache werden. Bezüglich App / Ladekarte wäre es wünschenswert wenn diese bessere Filtermöglichkeiten bieten würden. Die verfügbaren Ladeleistungen könnten zudem besser integriert sein. Schade dass die von MOVE verwendete App mit älteren Android Versionen nicht kompatibel ist. Schön wäre es zudem wenn bei MOVE die entstandenen Ladekosten wie bei easy4you jederzeit über ein Online-Konto einsehbar wären. PlugnRoll Das Ladenetzwerk von PlugnRoll wird durch die Firma Repower AG mit Sitz in Poschiavo betrieben. Repower ist schon seit vielen Jahren im Energiegeschäft tätig. Das auf der Ladekarte aufgeführte Netzwerk ist gross jedoch nur ein sehr kleiner Teil der angegeben Stationen werden durch Repower bereitgestellt (ca. 20 Stationen in der Südostschweiz). Alle anderen Stationen sind von Roaming Partnern. Die PlugnRoll Gebühren beziehen sich nur auf die eigenen Stationen. Bei Roaming Partnern fallen entsprechend unterschiedliche Gebühren an. Die Webseite von PlugnRoll kommt sehr ansprechend und modern daher. Praktische Informationen bezüglich dem Ladenetz und dessen Gebrauch sind jedoch dünn gesät und eine Frage/Antwort (FAQ Seite) fehlt. Um das Angebot zu testen habe ich mich für den Basis Tarif entschieden. Geladen werden kann mit der App. Über das Benutzerkonto werden auch die Ladevorgänge für die Abrechnung protokolliert. Eine RFID Karte wird nur in den AGBs erwähnt, jedoch ist dort nicht spezifiziert ob auch Nutzer des Basis-Tarifs Anrecht auf eine Karte haben. Ich entschied mich einfach mal mit der App zu probieren. Das Laden per App funktionierte leider an keiner der fünf angesteuerten Stationen. Es kamen jeweils Fehlermeldungen wie „Station nicht erkannt“, keine Serververbindung“ u.ä. Da das eigene Repower Netzwerk noch relativ klein ist und auf die Südostschweiz beschränkt ist, waren die angesteuerten Stationen im Aargau alles Stationen von Roaming-Partnern (MOVE etc.). Angekommen bei der fünften Station rief ich den Support an um nachzufragen. Obwohl es es Samstag Mittag war, wurde mein Anruf beantwortet. Der freundliche Kundendienstmitarbeiter konnte mir nicht helfen, versprach aber intern eine Meldung zu machen. Immerhin. Ich kontaktierte nach der Testfahrt PlugnRoll noch per E-Mail und schilderte die Situation. Meine Abfrage wurde wiederum freundlich beantwortet. Gemäss Auskunft des Supports funktioniert die RFID Karte momentan nur im eigenen Repower-Netzwerk. Ab August sollte diese dann auch in den Partnernetzen funktionieren. Mir wurde ebenfalls mitgeteilt dass für die Netzintegration Plugsurfing zuständig sei offensichtlich sei die Netzintegration noch nicht abgeschlossen was vermutlich auch der Grund war wieso das Laden per App an den getesteten Stationen nicht funktionierte. Es sei denn es lag an meiner App resp. an meinem Smartphone. Die App und deren Funktionsweise ist der Plugsurfing App sehr ähnlich und diese nutzt wohl auch Daten der Plugsurfing-Umgebung. Allerdings läuft die PlugnRoll App um einiges langsamer, was vor allem beim Starten spürbar ist. Da liegt es natürlich nahe gleich die Plugsurfing Umgebung (RFID Karte/App) zu nutzen. Mit einem grösseren, eigenen Repower-Netzwerk und funktionierender App wäre PlugnRoll durchaus eine mögliche Alternative zu den anderen Netzen. ✅ Positiv - Grüner Strom innerhalb des Repower Netzwerks - Einheitliche Tarife innerhalb des Repower Netzwerks - Freundliche Service Hotline / Support - App mit guten Funktionen, allerdings etwas langsam ❗Verbesserungspotential Die Webseite sollte transparenter sein was die Verwendung der RFID Karten angeht. Hilfreich wäre zudem eine Frage/Antwort (FAQ)-Seite. Im weiteren sind Angaben von Partnerstationen auf der App resp. auf der Ladekarte etwas konfus. Bei MOVE Ladestationen wird z.B. als Betreiber „PlugSurfing Charging Key“ angegeben. Und falls es nicht an meiner Smartphone Konfiguration lag, so wäre natürlich äusserst wichtig dass die App innerhalb des Netzwerks wie angegeben auch funktioniert. Internationale Anbieter Hier gilt es u.a. PlugSurfing, NewMotion und ChargeNow (BMW) zu erwähnen. Bei den beiden ersteren sind die Tarife oft Betreiber abhängig. Bei NewMotion kommen zu den vom Betreiber festgelegten Start-, Strom- und Zeittarife noch die Roaminggebühren von Euro 0.35/Ladevorgang hinzu, jedoch nur für die ersten 20 Transaktionen. Plugsurfing verrechnet ebenfalls Start-, Strom- und Zeittarife, Angaben zu Transaktionsgebühren konnte ich jedoch nicht finden. Bei DriveNow kommen fixe Tarife zur Anwendung. AC-Laden kostet für 30 Minuten CHF 2.- und DC-Laden CHF 10.-, dazu kommt noch eine Roaminggebühr von CHF pro Ladung. Preislich haben hier vor allem die ZOE Fahrer einen Vorteil. Vor allem PlugSurfing und NewMotion sind mit gut strukturierten Webseiten und nutzerfreundlichen Apps aufgefallen. Wer ein älteres Smartphone besitzt oder ein Windows Phone und die bereitgestellten Apps somit nicht installieren kann, der kann das Netzwerk über die für Mobilgeräte optimierte Webseite nutzen. DriveNow nutzt die App von Hubject/Intercharge. Hubject/Intercharge Wenn Sie schon mal mit E-Autos in Kontakt gekommen sind so sagt Ihnen der obige Begriff evtl. etwas. intercharge vernetzt über die eRoaming-Plattform von Hubject die verschiedenen Akteure der Elektromobilität miteinander und ermöglicht Elektroautofahrern so einen einfachen und kundenfreundlichen Zugang zu Ladestationen in ganz Europa. So steht es auf der Webseite von hubject.com. Und auf intercharge.eu steht: intercharge kennzeichnet alle verfügbaren Ladestationen, die Sie als Nutzer frei und unabhängig wählen können. Sie benötigen dazu nur einen Fahrstromvertrag mit Ihrem Anbieter und genießen alle Vorteile des anbieterübergreifenden Ladens – und das europaweit. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Weitere Ladenetze Nachfolgend noch einige Angaben zu weiteren Netzen und Verbunden die das Laden eines Elektroautos ermöglichen. Renault Z.E. Pass Mit dem Kauf eines Renault Kangoo oder ZOE erhält der Eigentümer die Z.E. Pass RFID Karte kostenlos zugestellt. Mit dem Z.E. Pass ist es möglich schweizweit an ca. 1000 Ladepunkten zu laden. Die Ladestation wird entweder per App oder wenn dies nicht möglich ist, mit der RFID Karte freigeschaltet. Die Zahlung erfolgt über die hinterlegten Kreditkartendaten oder per PayPal. Da mit dem Z.E. Pass hauptsächlich auf Ladestationen anderer Netze zugegriffen wird, sind die Ladegebühren oft etwas höher. EVite Das Projekt EVite ist derzeit eine privat finanzierte Initiative unter der Trägerschaft des Verbandes Swiss eMobility und kein eigentliches Ladenetz. Vielmehr definiert es Mindstanforderungen an eine Ladestation. Eine EVite Ladestation soll jederzeit frei zugänglich sein, muss mindestens eine Ladeleistung von 20kW aufweisen und alle gängigen Schnittstellen untersztützen (DC Combo CCS, CHAdeMO, AC Typ 2) und es gelten einheitliche Standrad bezgl. Technik, Ausführung und Wartung. Einige Station gehören einem Ladenetz wie MOVE oder swisscharge an (in der Regel die kostenpflichtigen) , andere wiederum werden von den Betreibern kostenlos zur Verfügung gestellt. Ladesäulen von Lidl und Migros Die beiden Grossverteiler bauen momentan Ihr Ladenetz kontinuierlich aus. Laden ist kostenlos, die von mir getesteten Ladestationen waren jedoch nur zu Ladenöffnungszeiten betriebsbereit. Bei einem ausgebauten Netz dürften dies interessante Lade-Alternativen sein. Allerdings werden die Stationen mit den aktuellen Einschränkungen kein Ladenetz ersetzen welches 24h zugänglich ist. An dieser Stelle ein Vorschlag an die Grossverteiler: Kostenloser Zugang während den Ladenöffnungszeiten, danach kostenpflichtiger Zugang über ein bestehendes Ladenetz. Tesla Ladestationen (Supercharger / Destination Charger) Wer Tesla fährt ist bezüglich Ladeinfrastruktur im Vorteil. Vor allem wer weitere Strecken fährt dem dürften die Supercharger (SC) die Reisezeit angenehm verkürzen. Auch wenn der Autor die SC nicht testen konnte, so darf davon ausgegangen werden dass SC-Plätze mit hoher Zuverlässigkeit zur Verfügung stehen. Ein grosses Plus auf längeren Reiseabschnitten. Betreiber die mehr als einen Destination Charger installiert haben, können die zweite Station auch für andere Fahrzeuge freigeben. Daher sind Destination Charger für Reisende durchaus eine Ladealternative, vorausgesetzt man ist Kunde des Betreibers. Park & Charge Der Ausbau der Infrastruktur geriet die letzten Jahre ins Stocken und P&C Deutschland resp. Schweiz gehen zwischenzeitlich getrennte Wege. Der Grosse Vorteil an P&C Stationen liegt an der Einfachheit des Zugangs sowie der minimal anfallenden Administration. Die Anschlüsse sind oft blaue oder rote CEE Dosen, was bei heutigen Elektroautos zusätzlich mobile Lader wie NRGkick oder JuiceBooster notwendig macht. Viele Anschlüsse sind noch mit blauen einphasigen CEE Dosen bestückt. Auf meine Anfrage bei P&C Schweiz wie es bezüglich weiterem Ausbau weitergeht, bekam ich bislang keine Antwort. Ladestationen suchen Möchte man unterwegs Lademöglichkeiten aller Ladenetze nutzen, so ist man auf Ladeverzeichnisse angewiesen welche verschiedene Anbieter und Netze auflisten. Ladekarten eines einzelnen Anbieters listen in der Regel nur die eigenen Ladesäulen und die Säulen der Roaming Partner auf. Da diese Plattformen bezüglich neuer Stationen auf Meldungen von Nutzern oder Betreibern angewiesen sind, muss damit gerechnet werden dass es die Verzeichnisse nicht immer 100% verlässlich sind. Hier hilft es jeweils wenn zwei verschiedene Verzeichnisse konsultiert werden um die Verfügbarkeit zuverlässiger abzuklären. Die wichtigsten Verzeichnisse sind: http://www.lemnet.org http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/ https://chargemap.com Bezahlen von Ladestrom Die meisten Ladenetze nutzen für die Abrechnung RFID Karten und Smartphone Apps. Der Zugang resp. Die Abrechnung über RFID Karten ist nicht überall beliebt, denn möchte man möglichst viele Ladestationen nutzen können so bleibt einem nichts anderes übrig als von den verschiedenen Ladenetzen eine RFID Karte zu besitzen. Das kann ganz schön unübersichtlich werden. Roaming-Plattformen wie PlugSurfing oder TNM (The New Motion) versuchen für dieses Problem eine Lösung zu finden indem sie mit Ihrem Zugangssystem welches ebenfalls aus RFID und App besteht, verschiedene Ladenetze zusammenschliessen. Warum aber ist es nicht üblich, wie bei fossilen Treibstoffen, per Maestro-, Post- oder Kreditkarte zu bezahlen? Das ist wohl hauptsächlich ein Kostenproblem. Da die Ladestationen noch nicht sehr stark frequentiert sind und Transaktionsgebühren anfallen, rechnet sich diese Variante wohl weniger schnell. Einige Ladesäulen bieten zwar die Bezahlung per Kreditkarte an, allerdings ist dies dann in der Regel mit dem einscannen eines QR-Codes und dem eintippen der Kartennummer verbunden, denn die Ladesäulen kommen in der Regel ohne Karten-Slots daher. Will heissen dass die Nutzung einer RFID Karte doch wieder einfacher ist. Durch die verstärkte Vernetzung der Ladesäulen und dem weiter fortschreitenden Zubau von neuen Ladesäulen kommt man heute auch mit weniger Karten aus. Fazit Die Vielfalt an Ladenetzen und Betreibern mag vielen Nutzern weiterhin sehr unübersichtlich erscheinen. Dennoch war es wohl noch nie so einfach elektrisch mobil zu sein. Dank Roaming kann mit einer Karte oder App eines einzelnen Fahrstromanbieters doch schon eine beachtliche Abdeckung erreicht werden. Wem die Abdeckung kleinerer Anbieter nicht ausreicht der wird vielleicht mit einem der Grossen wie plugsurfing oder NewMotion glücklich. Allerdings ist zu beachten dass aufgrund Roaminggebühren die Ladungen teurer ausfallen können als wenn ein lokaler Anbieter wie die hier getesteten, gewählt wird. Wer regelmässig innerhalb der Schweiz an öffentlichen Ladestationen lädt, für den macht die Mitgliedschaft in einem der hiesigen Netze durchaus Sinn. Für grössere Touren, z.B. ins Ausland, ist eine Zugangskarte eines grossen Anbieters der sich auf Roaming spezialisiert, ganz praktisch. Auch wenn die getesteten Angebote doch schon einiges bieten, so ist punktuell Nachbesserung nötig. Speziell bezüglich Transparenz fehlen oft Angaben die dem Nutzer das Laden erleichtern würden. Seien es ungenügende Angaben auf der Webseite über Roaming-Partnerschaften, ungenaue Adressangaben oder Ladeleistungsangaben, keiner der getesteten Anbieter erreichte hier die volle Punktzahl. Grosse internationale Anbieter die sich auf das Vernetzen / Roaming von Stationen spezialisiert haben schneiden bezüglich Information, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit generell besser ab, sind jedoch preislich tendenziell etwas teurer. Was ebenfalls auffällt sind teilweise falsche Informationen bezüglich anfallenden Ladekosten. Oft werden Kosten genannt, in der Realität lässt der Betreiber die Nutzung jedoch (noch) kostenlos zu. Die Angaben sind zudem oft auf mehreren Plattformen falsch, was darauf schliessen lässt dass die Daten von externer Quelle kommen (Hubject/Intercharge?). Mit weiteren Akteuren wie Lidl und Migros kommen die Nutzer von Elektrofahrzeugen in den Genuss weiterer Lademöglichkeiten, momentan oft noch kostenlos. Gut vorstellbar dass aber auch diese Stationen in Zukunft in ein bereits bestehendes Netzwerk integriert werden.
  19. Stefan antwortete auf Birgit's Thema in TWIKE
    Hallo Birgit, Die Problembeschreibung bei diesem Unterfangen findest du in Andrew's Blog: http://www.emissionslos.ch/2016/02/a-quick-visit-to-vienna-tw560-travels-to-vienna-on-its-own/ BeI der ÖBB können nur Fahrzeuge transportiert werden die für Geschwindigkeiten von min. 160km/h konzipiert wurden. Ob und unter welchen Umständen Ausnahmen gemacht werden ist mir leider nicht bekannt. Trotzdem gute Reise nach Wien, auf welche Art auch immer.
  20. Hallo Carlo Danke für die Info. Darf ich fragen ob du den Ampera-e kaufen oder leasen konntest? Ich habe mal vernommen dass die für die CH vorgesehenen Exemplare nur geleast werden können.
  21. Ich konnte hierzu leider auch nichts finden. Die Tesla Webseite führt die Details nicht auf oder ich habe es nicht entdeckt wo das der Fall wäre. Am besten einen Store anrufen und fragen. Ich bin sicher man wird gerne helfen.
  22. Hallo Frank Ist ein 3x3 Motor eingebaut müsste durch die Radspeichen ein Typenschild zu erkennen sein. Da steht glaube ich ABM 3x3 oder so ähnlich. Aber da kann sicher jemand anders noch genaueres dazu sagen. Generell: Der neuere 3x3 Motor ist um einiges leiser. Viel Erfolg beim Kauf des TWIKE.
  23. Stefan erstellte ein Thema in Opel
    Etwas erstaunt lese ich erste Berichte wonach der Ampera-e womöglich in Europa nicht wie geplant eingeführt wird. Offensichtlich tut sich der PSA Konzern (Käufer von Opel) schwer damit die in den US gebauten Fahrzeuge für Opel anzupassen. Stattdessen möchte man lieber die eigenen E-Strategien verfolgen. Die Strategie von GM, zuerst den US Markt zu beliefern, hilft da natürlich auch nicht. Die Konkurrenten, allen voran Tesla, wird diesen Rückzug gerne zur Kenntnis nehmen. So einige potentielle Ampera-e Käufer werden sich wohl nun doch am Model 3 orientieren. Ob das Ampera-e Forum hier überlebt? :s Mehr zum Thema auch hier: https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/ruecktritt-von-opel-chef-neumann-zwischen-die-e-fronten-geraten-ld.1300547
  24. Der ZOE ist ein preisgünstiges Elektroauto welches auch als Gebrauchtwagen preislich attraktiv ist. Nachdem ich dieses nun ein paar Monate fahre möchte ich ein paar Tipps bezüglich Themen wie Batteriemietvertrag & Online Konektivität (R-Link Store) weitergeben: Batteriemietvertrag bei einem Gebrauchten, wie geht das? Der Verkäufer muss in diesem Fall ein entsprechendes Formular ausfüllen um den Mietvertrag auf den neuen Eigentümer zu übertragen. Das Formular sollte er mit dem Mietvertrag erhalten haben. Wenn nicht, so kann sicher die RCI Bank eines zustellen. Sobald die RCI Bank dieses Formular enthält, wird der neue Eigentümer von RCI angeschrieben zwecks Vertragsunterzeichnung. Vertragliche Kilometer-Leistungen können bei dieser Gelegenheit angepasst werden. R-Link, wie bekomme ich Updates, wie kann ich mich registrieren? Der R-Link ist der Online Store von Renault um das Auto mit neuem Kartenmaterial und weiteren Dienstleistungen zu versorgen. Gut möglich dass diese Daten nicht mehr aktuell sind. Um auf den R-Link Store zugreifen zu können braucht es ein Login. Für die Registrierung ist die R-Link Seriennummer erforderlich. Was wenn der vorgängige besitzer diese nicht mehr hat? Und die Garage auch nicht helfen kann/will? > Laden Sie sich die R-Link Toolbox herunter und installieren Sie diese auf Ihrem PC > Schieben Sie die dem Auto entnommene SD-Karte in den Slot am PC > Starten Sie das R-Link Tool. Entnehmen Sie die R-Link Seriennummer welche nach erfolgreicher Verbindung angezeigt wird und... > mit der Fahrgestellnummer des Fahrzeuges (aus dem Fahrzeugausweis) und der R-Link Seriennummer können Sie nun das Profil für den R-Link Store erstellen auf renault.ch erstellen. Wichtig: Stellen Sie sicher dass Sie die SD-Karte beim Kauf des Wagen mit dabei ist. BMS (Batterie-Management-System) Update Gut möglich das Ihr neu gekaufter ZOE seit dem Verkauf kein BMS Update mehr erhalten hat. Lassen Sies ich dieses beim Renault Händler installieren. Danach bitte testen ob alle Funktionen wie Klimaanlage/Heizung/Tempomat weiterhin aktiv sind. Mit dem Update steht u.a. etwas mehr Batterie-Kapazität zur Verfügung. My Z.E. Online & Z.E. Pass Um Zugang zu My Z.E. Online zu erhalten musste ich Renault Suisse kontaktieren. Diese haben mir umgehend die Login Daten für den Account per E-Mail zukommen lassen. 2-3 Wochen später erhielt ich die RFID Karte für den Z.E. Pass. Mit einem Z.E. Online Zugang können Daten zum Fahrzeug über Mobilfunk eingesehen werden, z.B. um den Ladezustand der Batterie abzurufen oder um den Ladevorgang zu starten etc..Z.E. Pass ist eine Ladenetz von Renault mit App und entsprechender RFID Karte. Mit
  25. Gemäss P & C sollten zukünftige Geschäftsführer: - nicht konfliktscheu sein; - lösungsorientiert arbeiten; - Ahnung von Elektrotechnik und Elektromobilität haben; - idealerweise gut in Kommunikation und eventuell auch rechtlichen Belangen sein; - Park & Charge in dem Sinne weiterführen, in dem es gegründet wurde; - sich mittel- bis langfristig auch um die Betreuung und Verbreitung in anderen Ländern kümmern.

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