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Lino

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Alle erstellten Inhalte von Lino

  1. Eigenartig dass bei 7:29 empfohlen wird, den Microlino bis 100% aufzuladen, wenn man ihn längere Zeit nicht nutzen möchte. Das widerspricht allem, was ich zu diesem Thema bisher gelesen habe.
  2. Lino antwortete auf danirein's Thema in Microlino
    Also das ist ein klare Sache: Radschraubenanzugsdrehmoment Stahlfelgen: 40 Nm Steht so in der Bedienungsanleitung auf Seite 24. Gute Fahrt!
  3. Dem schließe ich mich an. In einem Beitrag bei YouTube hieß es, "Microlino fahren wäre nicht rational, aber geil". Dem schließe ich mich an! Selbstverständlich schließt das den potentiellen Käuferkreis ein. Die Vorteile einer Fronteinsteigtür sind sehr begrenzt, man muss das mögen. Darüber hinaus gibt es weitere Kritikpunkte, aber wer das Vehikel nicht mag, muss es ja auch nicht kaufen. OK, die Macher haben sich sicher etwas Anderes gewünscht.
  4. Lino antwortete auf Ion-Fahrer seit 2016's Thema in Microlino
    Also meine erste Microlino-Inspektion war am 19.11.25 vorerst abgeschlossen (Annahmedatum 11.09.25) und hat insgesamt 288,19€ (inkl. MwSt) gekostet. Die Wartungsgebühren betrugen 151,80€ Getriebeöl erneuern 54,45€ Das Öl 12,93€ Innenraumfilter 23,00€ Ich hatte auch einige Garantiefälle, wie Rückspiegel locker oder Handbremse nachziehen die mit erledigt wurden, aber auch welche wie Lackabsplitterung an der Lichtleiste vorne oder Scheibenführschiene links wg. Feuchtigkeit, die wegen nicht gelieferter Ersatzteile nicht repariert worden sind. Bis heute nicht.
  5. Ich habe zur Zeit immer recht lange Fahrten zu tätigen (60 bis 70 Km pro Fahrt) und möchte das natürlich akkuschonend organisieren und in diesem Zusammenhang sind etliche Fragen offen. Zunächst die oben zitierten, aber auch weitere. Ist es besser nach einer langen Fahrt zur Vorbereitung einer ebenso langen Fahrt am nächsten Tag mit warmer Batterie bis zu 95% zu laden und ihn über Nacht dann zu parken, oder sollte man so hohe Ladezustände besser erst kurz vor der Fahrt realisieren? Am Vortag also vielleicht bis 80% aufladen und dann erst kurz vor der Abfahrt bis 95%? Oder ganz früh aufstehen und z.B. 75% mit kalter Batterie erst direkt vor Fahrantritt laden? Viele Grüße Lino
  6. Liebe Microlinoliebhaber:innen, ich frage mich bei diesen theoretischen Diskussionen immer wieder, was diese für mich im Alltag bringen. Im Sommer fährt man mit der Annahme 1% pro Kilometer wirklich zuverlässig gut und im Winter muss man von 1,5 bis 2 % ausgehen. Das bedeutet, wenn man sich akkuschonend verhält, also sich nur zwischen 20 bis 80% Ladungszustand bewegen möchte, mit der mittleren Batterie 60 bzw. 40 Km Reichweite erzielen kann. Wenn man bis vielleicht 95% auflädt, erweitert sich die Reichweite natürlich entsprechend. Aber ist es denn so, dass ein Aufladen auf den genannten Wert den Akku weniger Schaden würde, wenn man die Ladung sofort wieder abfährt? Könnte es nicht sein, dass das Problem das höhere Aufladen ist und nicht so sehr, ob die Ladung nur kurzfristig besteht? Klar, Vollladen und ein Jahr stehen lassen wäre mit Sicherheit schädlich, aber es geht mir hier um den Alltag, nicht um Extremsituationen. Gefühlsmäßig denke ich auch, dass wenn ich vor längeren Touren höhere Ladungszustände realisiere, dass diese weniger schädlich wären, wenn ich dann gleich losfahre. Aber ist das wirklich der Fall? Dazu habe ich noch keine belastbare Aussagen finden können.
  7. Da gebe ich dir vollkommen Recht, aber du fragtest ja nicht nach vergleichbaren Größen, sondern nach Tipps für die lange Fahrt. Und da dachte ich, dass ein paar Angaben zu Reichweite und Ladepraxis vielleicht hilfreich wären. ABRP habe ich noch nie genutzt.
  8. Also nachdem mein Microlino zwei Monate (Oktober und November, 1. Inspektion) in der Werkstatt stand und auf Ersatzteile wartete (Leuchtleiste vorne und Fensterführung links, beides Garantieansprüche) habe ich ihn abgeholt, weil er ja fahrbereit war. Nun geht der Februar seinem Ende entgegen und die Ersatzteile sind immernoch nicht geliefert worden. Ich glaube die kommen auch nicht mehr. In meinem Fall nicht so schlimm, weil an der Leuchtleiste nur Lackabsplitterungen sind und die Fensterführung trocknet nach Regen auch immer wieder, aber insgesamt doch recht ärgerlich. Ob meine Teile dann irgendwann aus China kommen werden?
  9. N'abend, ja, das passt alles. Auch wenn das etwas im Widerspruch zu meinen Ausführungen weiter oben steht, bin ich heute 2 x 60 Kilometer gefahren und habe bei meinem dreistündigen Aufenthalt 6,972 kWh geladen. Vorher bis 98% geladen, Ankunft mit 35%, Verbrauch also nur wenig mehr als 1% pro Kilometer. Die Erfahrungen werden halt fortlaufen aktualisiert. Rückfahrt: Start nach dem Ladevorgang wieder bei 98% und Ankunft bei 34%, allerdings im Dunkeln bei Regen mit Dauerlicht und Scheibenwischernutzung sowie öfter eingeschaltete Heizung. Wahrscheinlich mehr Gefälle auf dem Rückweg, der Verbrauch betrug auch nur wenig mehr als 1% pro Kilometer. Allerdings startete der Ladevorgang dann bei 27%. Aber die 7% Abfall bei direkt bei Ankunft eingeleitetem Ladevorgang sind bei meinem Microlino eine recht konstante Größe und deshalb wenig überraschend. Also bei Berücksichtigung der 27% dann 1,2% pro Kilometer. Deshalb plane ich immer so, dass ich mit 30% Restladung am Ziel ankomme. Einmal wurden es dann 22% und der Ladevorgang startete dann bei 12%. Um das zu vermeiden, kalkuliere ich gerne großzügiger. Vielen Dank für die Informationen über die Rekuperation und Ladeintensität bei fröstelndem Aufenthalt im Innenraum. Viele Grüße Lino
  10. Wow, das sind gute Zeiten. Meiner Erfahrung nach lädt man in 2 Stunden an einer Säule maximal 40%. Kannst Du das bestätigen, oder ist mein Microlino vielleicht langsamer beim Laden.
  11. Viel Glück und Freude bei der Fahrt! Berichte doch gerne hinterher wie Deine Erfahrungen auf der Langstrecke waren.👍
  12. Hallo zusammen, ich lese hier im Forum immer wieder von unglaublichen Reichweiten der mittleren Batterie. Mein Tipp für eine so lange fahrt wäre, sich viel Zeit zu nehmen. Wenn man sich nicht gleich zu Beginn den Akku ruinieren möchte, bewegt man sich am besten zwischen 20% und 80% Ladung. Unter normalen Bedingungen (alleine Fahren, tagsüber mit wenig Gepäck) stehen einem dann 60 Kilometer Reichweite zur Verfügung. Bei längeren Fahrten auf einer Landstraße unterhalb der Höchstgeschwindigkeit habe ich auch schon einen Verbrauch von 0,75% erzielen können. Allerdings auch schon zu zweit mit offenem Schiebedach bei 27 Grad im Sommer knapp 2% pro Kilometer. Bei diesen Temperaturen würde ich vorsichtshalber mit 1,5% pro Kilometer kalkulieren, das wären dann 40 Kilometer bis zum nächsten Aufladen. Für den Ladevorgang muss man dann rund drei Stunden kalkulieren. Wenn man die Spanne von 90% bis 10% ausweitet, wären das im Sommer dann 80 Kilometer, aber jetzt würde ich vielleicht von 55 Kilometern ausgehen, bis der nächste Ladevorgang ansteht. Im Forum habe ich gelesen, dass der Microlino ab 8% nur noch Schrittempo fährt und aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass es auch gerne mal zu Sprüngen der Ladeanzeige in Höhe von minus 7% kommen kann. Neulich sogar einmal -10%. Da sind 10% Restladung schon sehr eng kalkuliert. Also bei einer Strecke von knapp 700 Km würde ich von etwa 10 Ladevorgängen a 3 Stunden ausgehen. Vele Grüße Lino
  13. N'abend, bei der Inspektion im Oktober vergangenen Jahres wurden zwei Ersatzteile nicht geliefert: Leuchtschiene vorne und Fensterführung links. Beides Garantiefälle. Dort wurde mir gesagt, dass Microlino den Vertrag mit Astara zum Jahresende gekündigt habe und vielleicht deshalb die Ersatzteile nicht mehr geliefert würden. Also bis zum heutigen Tage ist beides noch nicht da.
  14. Lino antwortete auf Discho's Thema in Microlino
    Mein Microlino ist nun nach einem Jahr zum ersten Mal in der Inspektion und die lockeren Spiegel hatte ich ebenfalls mit Taschentüchern fixiert. Die Werkstatt fragte bei Microlino an und der Austausch der Spiegelgläser wurde als Garantiefall anerkannt.
  15. Hallo zusammen, ich hielt es für berichtenswert, wobei ich selbst auch noch keine Probleme mit der 12 Volt Batterie hatte und selbstverständlich auf gar keinen Fall den Microlino ausschalte, wenn ich mal ein paar Tage nicht fahre. Plausibel erscheint mir jedoch dass die Stellung OUT eine über das Herausnehmen hinausgehende Funktion haben könnte. Weshalb sollte man einen dreistufigen Schalter erfinden, dessen letzte Stufe nur die Funktion hat ihn herauszunehmen? (Und wozu sollte das eigentlich gut sein?) Aber die „10 Minuten-Regel“ hatte mir auch schon einmal geholfen, als mein Microlino nicht Laden wollte. Der Mann in der Werkstatt wirkte auf mich eigentlich ganz kompetent, aber wenn eure Erfahrungen so stark dagegen sprechen, bekomme ich jetzt natürlich auch Zweifel an seinen Aussagen.
  16. Heute habe ich meinen Microlino zur ersten Inspektion gebracht und der dortige Fachmann wies mich auf folgende Sachverhalte hin: Wenn man länger als zwei Tage (!) den Microlino nicht nutzen würde, sollte man den roten Drehknopf im Kofferraum auf OFF stellen. Auf diese Weise würde man Probleme mit der 12 Volt Batterie vermeiden. In der OFF-Stellung funktioniere noch der elektronische Türöffnungsmechanismus (kann ich jetzt leider nicht probieren, weil der Microlino ja in der Werkstatt ist), aber die Batterie sei von der Hauptbatterie abgekoppelt und würde dann entsprechend geschont. Die 12 Volt-Batterie sei bei etlichen Kunden immer wieder zum Problem geworden und eine Hauptaufgabe der Werkstatt sei es, selbige auszutauschen. In der letzten Woche seien sechs Microlino mit einem 12 Volt-Batterie-Problem vom ADAC angeliefert worden. Für den Fall dass man liegen bleiben würde, solle man den Microlino 15 Minuten auf Stellung OUT (nicht OFF) belassen und ihn nach dem Einschalten (ON) noch einmal 15 Minuten nicht nutzen. Dann, und nur dann, würde der Microlino einen kompletten Neustart vollziehen. 10 Minuten ausschalten und dann gleich versuchen die Fahrt fortzusetzen führe nicht zu einem kompletten Neustart der Software. Da Microlino ein Auto-Zündschloss mit drei Stellungen verbaut habe, käme es immer wieder zu Irritationen. Fahren sollte man den Microlino immer nur in Stellung eins, da die folgenden Einrastmöglichkeiten des Drehschlosses zu nicht näher beschriebenen Schwierigkeiten führen würden. Ich fahre nun zwar bereits ein Jahr problemlos in Stellung zwei, aber werde das künftig mal berücksichtigen.
  17. Habe gerade erfahren, dass OFF nur die 12 Volt Batterie von der Hauptbatterie trennt, aber zum Beispiel der Türöffnungsmechanismus noch funktioniert. In der Stellung OUT ist erst wirklich alles ausgeschaltet und die Basis für einen Restart der Software gegeben. Laut meiner Werkstatt 15 Minuten OUT und 15 Minuten ON und dann erst wieder den Microlino in Betrieb nehmen.
  18. Lino erstellte ein Thema in Microlino
    Nach so vielen kritischen Anmerkungen zum Microlino möchte ich hier einmal eine Rubrik eröffnen, die den Microlino lobt, die Vorteile herausstellt. Und sei es auch nur durch Vergleiche mit anderen L7E-Fahrzeugen. Es sind ganz klar meine subjektiven Erfahrungen und hier im Forum gibt es ja viele berechtigte kritische Berichte und einige sind auch von mir. Aber summa summarum sehe ich vor allem die Vorteile und das kommt mir hier zu kurz. Vielleicht habe ich mit meinem Exemplar auch nur Glück, aber es ist nicht schön zu lesen, dass jemand seinen Glauben an das Fahrzeug verlieren musste, weil es wirklich nur Ärger verursacht hat. Neulich las ich, dass jemand lobte, dass man im Microlino bei Regen trocken bliebe, dass sei beim Twizzy anders. Keine Ahnung ob die Aussage zum Twizzy stimmt, aber die Aussage zum Microlino stimmt in jedem Fall. Es gibt m.E. kein weiteres L7E-Fahrzeug mit einer selbsttragenden, geschlossenen Karosserie. Normalerweise gibt es ein Röhrengerüst mit reingeklemmten Plastikteilen. Oder habe ich einen Hersteller übersehen? Der Microlino hat zwar vorne keine Knautschzone, aber bei vielen anderen L7E-Fahrzeugen fehlt die Knautschzone hinten. Jemandem nicht hinten raufzufahren hat man in der Hand durch sein eigenes Fahrverhalten, es ist möglich seine Knie zu schützen. Aber wenn jemand auf den Microlino auffährt hat man hinten doch eine gewisse Knautschzone. Und das Fahrverhalten Dritter kann man ja nicht beeinflussen. Also ist die Knautschzone beim Microlino genau an der richtigen Stelle würde ich sagen. Die Wirbelsäulen vieler L7E-FahrerInnen (Renault, Twizzy usw.) sind deutlich gefährdeter als diejenigen in Microlinos. Der Microlino hat auch viel bessere Fenster als z.B. der Topolino, weil man sie wirklich weit zurückschieben kann und nicht mit einer horizontalen Hälfte einer Scheibe auskommen muss, und das an einer Stelle auf der es bei der Lüftung ankommt. Ich hatte auch nie Probleme mit beschlagenen Fenstern, was beim Topolino wohl ein echtes Problem darstellt. Auch den Umstand, dass man das Dach öffnen kann ist ein starker Vorteil gegenüber etlichen anderen L7E-Fahrzeugen. Der große Kofferraum und die Möglichkeit diesen vorne über das Display zu öffnen sind ebenfalls zwei große Vorteile. Sowie auch die großzügig verteilten USB Steckdosen. Im Vergleich steht auch das „Soundsystem“ des Microlinos denen in anderen L7E-Fahrzeugen in keiner Weise nach. Zunächst hatte ich mir einen kleinen, billigen, wirklich schlechten Saugnapf-Rückspiegel für die Windschutzscheibe gekauft, den ich später durch einen besseren ersetzte, der aber kaputt ging. Daraufhin bestellte ich einen weiteren, den ich dann gar nicht mehr angebracht habe, weil man wirklich auch ohne Innenrückspiegel sehr gut klarkommen kann. Da der Microlino von Eigentümern oft schnell als eine Art Familienmitglied gesehen wird, gesteht man ihm im Zeitablauf auch gerne ein paar Macken zu. Es ist auch so, dass diese Macken zum Teil nach einiger Zeit wieder verschwinden. So zeigte mein Microlino etwa drei Monate lang bei jedem Starvorgang etwa 20 Sekunden lang eine Batteriefehlermeldung mit gelbem Ausrufungszeichen an. (Ich konnte trotzdem losfahren.) Oder eine Zeitlang ging der Kofferraum nicht mit meinem gewohnten Schwung zu. In der Zeit zeigte etwa eine Woche lang das Display an, dass der Kofferraum nicht richtig geschlossen sei. Nach einer gewissen Zeit war dann von ganz allein alles wieder wie vorher. Ich bin mir nicht sicher, ob es andere Fahrzeuge mit diesen Selbstheilungskräften gibt😊. Und Eines muss ich zum Ende hin ja auch wirklich einmal sagen: Der Microlino sieht einfach sehr, sehr gut aus. Das kann so für sich stehen bleiben! Aber natürlich auch im Vergleich mit allen (!) anderen L7E-Fahrzeugen, die ich bisher gesehen habe. Letztere haben vielleicht Vorteile beim Komfort, wie z.B. der seitliche Zutritt oder einzeln verstellbare Sitze, Wechselakkus oder sonstwas, aber in meinen Augen fahren da vor allem vielleicht sogar mutwillig verkorkst gestylte Fahrzeuge durch die Gegend. Kann man auch mögen, manches finde ich auch nicht schlecht, aber für mich ist das Isetta-Design unschlagbar schön.
  19. Also die Aussage, dass "die Ladeleistung überraschend temperaturunabhängig" sei, muss ich angesichts dieser neuen Erfahrungen einschränken. Es kann durchaus zu warm für den Microlino sein.
  20. Hier möchte ich kurz noch meine Erfahrungen zum Laden bei hohen Temperaturen ergänzen. Gestern waren es etwa zwischen 27 und 30 Grad Celsius tagsüber und ich habe zunächst 30 Kilometer zurückgelegt und anschließend knapp eine Stunde geladen, um dann gleich wieder die nächste Tour zu starten: 42 Kilometer, zu zweit. Der Verbrauch der zweiten Tour lag bei etwa 1,25% pro Kilometer. (Wir kamen mit 18% an.) Ich startete umgehend den Ladevorgang, der dann allerdings bei 12% (!) begann. Die Ladeleistung wurde vom Batteriemanagementsysteme begrenzt, was zu einer Ladeleistung von 6% in der Stunde führte. Bei hohen Außentemperaturen greift offensichtlich eine Art Überhizungsschutz der Batterie, wie mir das Internet mitteilte. Das bringt die Zeitplanung bei Touren mit mehreren Ladehalten im Sommer ganz schön durcheinander. Nach Beendigung des Ladevorganges für den Rückweg bei 63% wies das Display bei Fahrtantritt dann 73% aus. (Der 10%-Sprung ist in den Berechnungen zu den 6% pro Stunde bereits enthalten.) Die 10% mehr waren wohl auch real vorhanden, weil wir auf dem Rückweg dann nur 0,75% pro Kilometer verbraucht haben. So kann man nicht wirklich gut planen, denn ich hätte natürlich niemals eine Fahrt so kalkuliert, dass ich mit 12% Restladung ankomme, schon garnicht bei der verlängerten Ladedauer.
  21. Dem stimme ich vollumfänglich zu. Die Microlino-Hersteller haben bei mir persönlich allerdings ihr Ziel erreicht. Ich bin von dem derzeitigen Microlino trotz aller Verbesserungswünsche begeistert. Aber das liegt ganz klar an dem niedlichen Retro Isetta Design und meiner ausgeprägten Oldtimer-Affinität. Darüber hinaus ist mein Interesse an Le7 Fahrzeugen durch den Microlino überhaupt erst geweckt worden, bzw. auch an E-Fahrzeugen überhaupt. Vielen Dank dafür! Aber nach allem was ich bisher wahrgenommen habe und annehme werden in Zukunft eher andere Hersteller davon profitieren. Wenn der „Oldtimer-Kick“ durch Modernisierungen (Spurweite, seitlicher Einstieg usw.) nicht mehr vorhanden ist, ist der Microlino m.E. nicht mehr wettbewerbsfähig. Da werden auch keine neuen Investoren helfen. Zumindest würde ich das für Deutschland annehmen. Der Hyundai Inster z.B. ein absolut volltaugliches Fahrzeug. Ganz große Klasse was Praktikabilität, Fahrsicherheit und Luxus betrifft. Für nur ein bißchen mehr Geld als für den Microlino. Ich glaube, dass die „Nische“ für den Microlino die erfolgversprechendste Option ist. Aber gut, das ist nur meine Meinung. Ich lasse mich gerne durch den Zeitablauf belehren.
  22. Also ich habe mir die ganzen Artikel zu der Zukunft des Microlinos durchgelesen und denke, dass dieses Fahrzeug in der jetzigen Konfiguration für Personen ab 50 mit Erinnerungen wunderbar ist. Tragfähige Argumente deren Wahrhaftigkeit ich nicht anzweifeln möchte, ziehen m.E. in der jetzigen Käuferschaft nicht, die eine Affinität zu Oldtimern hat und nicht so viel auf mehr oder weniger überflüssige Luxusausstattungen legt, wie Bremskraftverstärker, ESP oder ABS. Wenn jemand inhaltlich auf LE7 setzt und über ausreichend Kapital verfügt, für den wäre es nicht rational einen Microlino zu kaufen. Es sind m.E. ausschließlich Liebhaber:innen, die in der Lage sind, die Einbußen in Qualität und Ausstattung zugunsten des Isetta-Designs zu akzeptieren. Wenn Microlino jetzt auf die Fronttür verzichten sollte und sich auf Saison-Autos mit gleicher Spurweite spezialisiert, erreichen sie vielleicht eine neue, andere Käuferschicht, aber für mich ist das dann nichts mehr. Zum Glück habe ich ja noch einen mit Fronttür ...
  23. Lino antwortete auf Discho's Thema in Microlino
    Also ich meine zu erkennen, dass der Fahrer so ab Sekunde 16, 17, 18 auch ein wenig nach rechts lenkt. Natürlich können auch die Bremsen an den Rädern unterschiedlich eingestellt sein, aber mich beunruhigt das Video eher nicht. Immerhin kippt der Midrolino nicht um, obwohl das Hauptgewicht auf der Fahrerseite liegt. Zeigt nicht schon das Abheben des Hecks, dass mit den Einstellungen etwas nicht stimmt? Ein Purzelbaum würde ich als schlimmer einsachätzen.
  24. Hallo Karsten, also ich sehe das Vorheizen des Microlinos auch als absoluten Luxus an, man kann natürlich die Scheiben auch einfach mit einem Eiskratzer vom Eis befreien. Das ist für mich auch die übliche Vorgehensweise. Aber es ist natürlich auch schön sich bei Minusgraden in einen vorgewärmten Microlino zu setzen. Meine Thesen zu den schwankenden Heizleistungen wären, dass es einerseits von der Geschwindigkeit abhängt, vielleicht drückt bei höheren Geschwindigkeiten mehr Luft ins System, die dann wegen des höheren Durchflusses weniger erwärmt wird, oder andererseits, dass das Batteriemanagementsystem aufgrund von irgendwelchen Faktoren zeitweise die Energiezufuhr in die Heizung drosselt. Für letzteres spricht, dass ich irgendwann die Heizung durch Umstellen auf „Windschutzscheibe“ während der Fahrt reanimieren konnte. Freie Sicht ist ja sicherheitsrelevant. Aber vielleicht ist sie bei mir ja auch nur defekt. Oder hast du ähnliche Erfahrungen gemacht, als es noch so richtig kalt war? Jedenfalls war mein Kofferraum immer leer. Viele Grüße Lino
  25. Vielen Dank fürs Durchlesen. Klar müssen wir nicht alle einer Meinung sein und sicher sind Ansprüche und Bedürfnisse unterschiedlich. Ich schrieb ja auch: "Aber hey, eigentlich ist das alles nicht so wichtig, der Fahrspaß überwiegt deutlich. Vorstehendes sind vielmehr Berichts- als Kritikpunkte für den Austausch unter Microlinofahrern und um interessierten Personen einen Einblick zu gewähren. Manches lässt sich sicher auch noch bei der ersten Instektion besser einstellen oder justieren." Um Mißverständnissen vorzubeugen möchte ich einfach darauf hinweisen, dass die Liste am Anfang sich auf die Nachfragen der Personen auf Parkplätzen bezieht. Dann folgen meine Beobachtungen aus der Fahrpraxis und am Ende erst meine Wünsche. Und die sind nicht so finanzintensiv und bringen auch nicht viel Gewicht mit sich, wie z.B. ein mechanischer Schalter an der Innenbeleuchtung o.ä. Viele Grüße Lino

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