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Jetzt wird es politisch - die CDU rüttelt am Verbrenner Aus

Featured Replies

Geschrieben

https://aktion.cdu.de/ja-zum-auto

Die Kampagnen zu den Wahlen laufen in Deutschland ja gerade richtig heiss. Auch das Verbrenner Aus wird wieder zum Thema. Es wird wieder von Technologie-Offenheit gesprochen. Grundsätzlich ja nicht wirklich ein Problem solange die Elektrifizierung wie benötigt voranschreitet. Aber wie würden Hersteller darauf reagieren? Würde dies Innovationen in den EV Sektor verzögern? Und ist das nicht etwas heikel wenn der allgemeine Trend (außerhalb Deutschlands) ist, den Verkehr weitestgehend zu elektrifizieren?

Auch wenn in Ansätzen "Offenheit" eine gute Sache ist, besteht im vorliegenden Falle nicht das Risiko, der deutschen Autoindustrie einen weiteren Stoß Richtung Abgrund zu versetzen? Wie seht ihr das?

@ACDC Biker @bernd67 @Emre66 @rinjo @mmmmwwww @Becker @Karlsson

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Geschrieben

Ich finde Offenheit nicht nur richtig, sondern auch wichtig. Das ändert an der Vorgabe Klimaneutralität aber natürlich nichts, nur der Weg dahin hat die Politik nicht zu interessieren.

Auf der anderen Seite muss man aber auch erkennen, dass ein Verbrenner nur mit E-Fuels aus sauberem Strom klimaneutral werden kann und dieser Treibstoff steht derzeit weder zur Verfügung, noch sieht es derzeit so aus, als ob man damit in absehbarer Zeit günstiger als mit einem Elektroauto fahren könnte.

Das sollte die Politik schon klar kommunizieren. Dazu gibt es als dritte Option noch Wasserstoff aus grünem Strom.

Auch heute nicht verfügbar. Verfügbar ist derzeit nur das Elektroauto, das ist einfach die Sachlage.

Damit hat sich eigentlich erstmal alles erledigt, oder?

Ach nein, da gibt es ja noch die Partei von Alice im Wunderland.

Die sagen einfach der Mensch kann das Klima eh nicht beeinflussen und sie fahren weiter Verbrenner.

Da fällt mir dann auch nichts mehr zu ein, weil einfach jede Basis, auf der man miteinander reden könnte, komplett fehlt.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Der Begriff „Technologie-Offenheit“ sollte man auch kritisieren, weil er suggeriert, dass man alle Technologien gleichermaßen fördern sollte – einschließlich solcher, die im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz problematisch sind, wie etwa Verbrennungsmotoren. In diesem Kontext ist der Begriff nicht passend, weil er die klare Ausrichtung auf eine nachhaltige, emissionsfreie Zukunft verwässert.

Die Idee hinter „Technologie-Offenheit“ ist, dass verschiedene Technologien zur Erreichung von Zielen wie Klimaschutz oder CO2-Reduktion genutzt werden sollten, ohne sich auf eine spezifische Technologie festzulegen. Das könnte theoretisch auch den Verbrennungsmotor einbeziehen, solange er eine „saubere“ und emissionsfreie Variante wäre, wie etwa synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff.

Der Punkt ist jedoch, dass der Verbrennungsmotor in seiner derzeitigen Form einfach nicht mit den Klimazielen vereinbar ist. Selbst wenn es Fortschritte bei alternativen Kraftstoffen oder Emissionsminderungstechnologien gäbe, bleibt der Verbrennungsmotor nach wie vor ein Problem für die Luftqualität und den CO2-Ausstoß, weil er auf fossilen Brennstoffen basiert, die die Klimaerwärmung antreiben.

Mit der Betonung auf Elektromobilität und der Entwicklung anderer sauberer Technologien (z. B. Wasserstoff, wenn er aus erneuerbaren Quellen produziert wird) möchte man auf einen klaren, langfristigen Trend hin zu emissionsfreien, klimafreundlichen Technologien setzen – und nicht nur eine „Offenheit“ gegenüber allen Technologien fördern, von denen einige noch immer umweltschädlich sind.

In gewisser Weise könnte man sagen, dass „Technologie-Offenheit“ das Ziel verwässert, eine klare und konsequente Richtung für den Klimaschutz einzuschlagen. Dabei ist es wichtig, dass wir die besten und nachhaltigsten Lösungen fördern, anstatt Technologien zu stützen, die die Probleme nur teilweise oder kurzfristig lösen.

bearbeitet von ACDC Biker

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb ACDC Biker:

bleibt der Verbrennungsmotor nach wie vor ein Problem für die Luftqualität und den CO2-Ausstoß, weil er auf fossilen Brennstoffen basiert, die die Klimaerwärmung antreiben

Tut er grundsätzlich nicht,  der läuft noch besser mit E-Fuels und hat dabei auch geringere Emissionen.

Nicht lokal emissionsfrei, aber klimaneutral geht schon, auch mlt den Motoren im Bestand.  Für den Klimaschutz ist das von daher eine grundsätzlich denkbare Option.

In der Praxis gibt es diese Kraftstoffe aber nicht zu kaufen und die Energieeffizienz ist grottig,  da wir beim 5-6 fachen Strombedarf eines BEV sind.

Das ist aber kein Grund, das zu verbieten, weil dieses Problem grundsätzlich nicht unlösbar ist.

Man sollte sich aber keine Illusionen machen, unsere derzeitigen Klimaprobleme werden E-Fuels nicht lösen.

Wir brauchen sie dennoch für Nischen, wo es nicht anders geht.

bearbeitet von Karlsson

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