Skip to content

Bist du verunsichert ob der Kauf eines Elektroautos die richtige Wahl ist?

Featured Replies

Geschrieben

Thomas Rücker, Direktor vom Verband der Schweizer Automobil-Importeure Auto-Schweiz sagt , «Viele sind unschlüssig, ob sie jetzt ein Elektroauto kaufen oder lieber noch warten sollten». Und weiter: «Wir spüren eine totale Verunsicherung seitens der Konsumenten betreffend der Antriebstechnologie.» «Hinzu kommen Fragen zur Ladeinfrastruktur», sagt Rücker.

Dies erklärt die momentan schwachen Verkaufszahlen, zumindest teilweise. Bist du in einer ähnlichen Situation und fragst dich gerade, ob die Anschaffung eines Elektroautos die richtige Wahl ist? Dann schreib dir deine Sorgen und Fragen von der Seele. Hier und jetzt. Unsere freundliche Community steht mit Rat zur Seite - objektiv und sachlich.

Und an die bereits "EV-Fahrenden": Standen damals, als es das erste E-Auto wurde, auch Verunsicherungen im Raum? Und haben sich diese später im Alltag bestätigt?

Vielleicht noch etwas vorweg. Die Preise für Elektroautos sind aktuell (wegen generell schwachen Absatzzahlen - egal ob EV oder Verbrenner) so tief wie schon lange nicht mehr. Aber es gibt natürlich noch andere Faktoren die ins Spiel kommen.

Unsere EV Forum Community is markenunabhängig, werbefrei und kostenlos. Komm an Bord und werde Mitglied!

Geschrieben

Zuerst war man ja auch skeptisch aber wer dann erstmal in ein E-Auto drin gesessen hat der möchte es nicht wieder hergeben ich kann mir auch persönlich kein anderes Auto für mich privat dienstlich vorstellen ich möchte es einfach aus meinem leben nicht mehr missen Elektroauto fahren ist eine wunderschöne Sache alleine schon wie einfach alles gemacht wird für den Fahrer einfach nur super . Ein grosses Problem finde ich das Autoverkäufer sich gar nicht weiter mit E-Autos beschäftigen auf fragen können diese oftmals gar nicht antworten und genau das ist das Hauptproblem nicht die Batterie nicht der Antrieb nicht die Kilometer sondern oftmals die inkompetenz der Verkäufer weil sie selber günstig einen grossen Verbrenner fahren aber das ist nur mein Gedanke eine gute Zeit noch

  • 3 Monate später...
Geschrieben
Am 25.2.2026 um 16:44 schrieb BYD T03 Leap:

Zuerst war man ja auch skeptisch aber wer dann erstmal in ein E-Auto drin gesessen hat der möchte es nicht wieder hergeben

Ja, bloß entscheidet das Fahrgefühl ja nicht allein über den Kauf. Wichtig ist vor allem, was es kostet, wie weit es kommt, wie lange dauert das Aufladen, was passt in den Kofferraum, kann ich mal nen Hänger ziehen, ist Dachgepäck erlaubt....

In die Kosten geht auch massiv die Lebensdauer ein, denn am Ende zählt, was es pro Jahr kostet. Also 30% günstiger, aber 50% weniger Lebensdauer ist am Ende dann eben doch teurer.

Ich fahre seit 11 Jahren elektrisch, aber wir haben auch immer noch einen Benziner, wo es noch keinen Sinn machte, den zu ersetzen.

Einfach weil es schon recht teuer wöre, da entsprechende Eigenschaften zu bekommen und gleichzeitig föhrt unser Benziner extrem wenig, weil wir eben das meiste mit dem Elektroauto und Fahrrad abdecken.

Bzw Ich fahre Rad und meine Frau kann währenddessen das Elektroauto nehmen. Der Benziner muss nur ran wenn wir zwei Autos gleichzeitig brauchen und für den Urlaub, wei da die Dachbox und der Fahrradträger dran passen.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Puh - gut 20 Jahre ist es jetzt her, dass ich aufs TWIKE umgestiegen bin, und ich hatte damals auch schon einiges Bauchweh: Damals war die Auswahl der Fahrzeuge noch minimal, Infrastruktur gab's praktisch gar nicht, aber Strom und Steckdosen auch damals schon überall, ich hatte insbesondere Bedenken, weil die nächste Werkstatt 40km entfernt war, aber mich hat dann auch schon etwas die Abenteuerlust geritten und mein Faible für Minimalismus - und ich hab's nicht bereut, im "normalen" Steuer-AFA-Zyklus hätte ich jetzt das vierte neue Auto gekauft, aber das TWIKE ist still going strong, einmal Akkuwechsel von NiCd auf LIon für 10k€, dann nochmal Reichweite um 50% aufgebohrt für 3,5k€, sonst minimale Kosten, also der Minimalismus hat sich auch finanziell ausgedrückt. Technisch gab's eigentlich nie gravierende Probleme, die Werkstatt brauchte ich nur mal für turnusmäßige Durchsichten, Strom laden war anfänglich nicht ganz einfach, aber wenn's mal knapp wurde, konnte man meistens in einem Lokal pausieren, etwas essen und das TWIKE solange einstöpseln, mittlerweile sind die Ladekapazitäten ja geradezu üppig - jedenfalls hier in Rhein-Main, im Nachbarort Rüsselsheim (OPEL - Stellantis) geradezu beispielhaft mit an die 1.000 Ladepunkten, säuberlich über die ganze Stadt verteilt.

Ich dachte damals, beim Anfang der Elektrifizierung des Verkehrs mitzutun, aber dank der konzertierten Abwehrreaktion unserer Autokonzerne und der deutschen und EU-Regierungen, die denen treu ergeben waren und sind, musste ich da erst noch 15 Jahre warten: Zum Glück geht's jetzt endlich rund mit den E-Auto-Zulassungen, ein E-Auto ist keine Zumutung, sondern ein Zugewinn an Lebensqualität nicht nur für den Fahrer, sondern auch die Umgebung (stinkt nicht, brummt nicht - solange das AVAS sich im maßvollen Bereich hält) und vor allem für das Klima - hoffentlich kapieren das auch Berlin und Brüssel endlich und geben die Schimäre der "Technologieoffenheit" endlich auf: Wer hätte denn zum Ende der Dampflokzeit mit diesem Begriff noch für den Fortbestand der Dampftechnologie bei der Bahn geworben ? Einfach nur absurd ... und auf Kosten von Leben und Gesundheit von Millionen Menschen, die die schlimmsten Folgen der Klimakatastrophe erleiden !

Geschrieben
Am 13.6.2026 um 12:02 schrieb Karlsson:

....

In die Kosten geht auch massiv die Lebensdauer ein, denn am Ende zählt, was es pro Jahr kostet. Also 30% günstiger, aber 50% weniger Lebensdauer ist am Ende dann eben doch teurer.

Ich fahre seit 11 Jahren elektrisch, aber wir haben auch immer noh einen Benziner, wo es noch keinen Sinn machte, den zu ersetzen.

Einfach weil es schon recht teuer wöre, da entsprechende Eigenschaften zu bekommen und gleichzeitig föhrt unser Benziner extrem wenig, weil wir eben das meiste mit dem Elektroauto und Fahrrad abdecken.

Bzw Ich fahre Rad und meine Frau kann währenddessen das Elektroauto nehmen. Der Benziner muss nur ran wenn wir zwei Autos gleichzeitig brauchen und für den Urlaub, wei da die Dachbox und der Fahrradträger dran passen.

Ja, wie ich mitbekommen habe, fahrt ihr ja eher "konventionelle" E-Autos, wie schaut's denn da mit der Lebensdauer aus ? Ich bin da mit TWIKE und e.GO etwas außer Konkurrenz wegen des ungewöhnlich langlebigen Aufbaus - aber der e-up meiner Bürochefin ist jetzt auch 13 Jahre als und läuft nach wie vor problemlos ?!

Und bei dem herumstehenden Rest-Benziner denke ich natürlich auch gleich an die Möglichkeit des CarSharing, hier steht so ein book-n-drive - Auto um die Ecke, das problemlos zugänglich ist, unterschiedliche weitere in den Nachbarorten, das müsste es in Hannover doch eigentlich auch geben - würde sowas denn nicht ggf. die elektrisch nicht erfüllbaren Bedürfnisse auch günstiger erfüllen als ein Auto, das man selbst vor- und unterhalten muss ?

Geschrieben
vor 39 Minuten schrieb StromerBodo:

Ja, wie ich mitbekommen habe, fahrt ihr ja eher "konventionelle" E-Autos, wie schaut's denn da mit der Lebensdauer aus ? Ich bin da mit TWIKE und e.GO etwas außer Konkurrenz wegen des ungewöhnlich langlebigen Aufbaus - aber der e-up meiner Bürochefin ist jetzt auch 13 Jahre als und läuft nach wie vor problemlos ?!

Hatte meinen Zoe im Alter von 9 Jahren mit 90tkm verkauft. Der ist jetzt 13 und fährt noch. Müsste sich langsam den 200tkm nähern, der neue Besitzer fährt viel mehr als ich. Der Akku lässt jetzt aber deutlich nach und Akkutausch ist ein Problem, weil man erstmal eine Werkstatt finden muss, die sowas macht. Gebrauchte Akkus mit mehr Kapazität gibt es grundsätzlich schon,. Ist aber schwer zu organisieren, der muss ja per Spedition irgendwo hin kommen, selber bewegt man da nichts. Und wirtschaftlich macht es auch wenig Sinn, da kann man eher ein anderes gebrauchtes E-Auto kaufen.

vor 44 Minuten schrieb StromerBodo:

Und bei dem herumstehenden Rest-Benziner denke ich natürlich auch gleich an die Möglichkeit des CarSharing, hier steht so ein book-n-drive - Auto um die Ecke, das problemlos zugänglich ist, unterschiedliche weitere in den Nachbarorten, das müsste es in Hannover doch eigentlich auch geben - würde sowas denn nicht ggf. die elektrisch nicht erfüllbaren Bedürfnisse auch günstiger erfüllen als ein Auto, das man selbst vor- und unterhalten muss ?

Nein, bei uns im Ort gibt es kein Carsharing, das Thema hatten wir doch schon. Es geht auch nicht darum, dass das Elektroauto zu wenig Reichweite hätte. Seit Corona und seitdem wir Eltern geworden sind fahren wir mehr so 200-350km weit zum Ferienhof als 1200-1500km nach Italien. Das kann der e-C4 problemlos. Aber unsere Dachbox passt da nicht drauf und der Fahrradträger auch nicht dran. Das bietet Dir auch kein Carsharing Auto. Bzw das wäre dann Mietwagen. Wir sind dieses Jahr 3x im Urlaub, insgesamt 4 Wochen. Anmietung wöre insgesamt mehr Richtung 5 Wochen, weil man den Wagen auch mindestens einen Tag vorher holt und nicht am Samstagabend zurück bringt. Unser Wagen ist 9 Jahre alt, davon 8 Jahre bei uns. So gewaltig Wertverlust hat der nicht mehr, die Steuer beträgt 50€ im Jahr.

Außerdem kann es immer mal kurzfristig sein, dass wir zwei Autos gleichzeitig brauchen, darum haben wir zwei. Also es sind nicht nur die Urlaube. Für Fahrten zur Verwandtschaft haben wir im letzten Jahr 2x den Benziner genommen, weil es schneller ging. Einmal 240km mit Termindruck und dann die Weihnachtsfahrt 350km, da waren es ich meine -7°C, das heißt der e-C4 hätte mindestens 2x laden müssen und man kann den Akku nicht vortemperieren. Im Herbst ist er die Strecke noch bestens mit 1x laden gefahren. Also da hätte wir für den Wintereinsatz einen größeren Akku und vor allem eine manuelle Vorkonditionierung gebraucht.

Ich glaube nicht, dass wir nennenswert Geld sparen würden wenn wir unseren Benziner durch einen Mietwagen ersetzen würden. Zukünftig gehe ich auch davon aus, dass wir wieder mehr und weiter fahren. Der Benziner wird dann auch einem Elektroauto weichen. Muss mal schauen, wann das genau Sinn macht. Ich hätte gesagt noch mindestens 3 Jahre. Solange der Benziner keinen Stress macht und wenig Kilometer fährt, macht der Wechsel gegen ein Erstwagen BEV keinen Sinn. Das wäre ja schon auch nochmal teurer, da es auch mehr Akku bräuchte.

Im Blick habe ich gerade Kia EV4 81kWh, den neuen Renault Megane mit 67kWh LFP, evtl ID.4 oder Enyaq mit großem Akku (77 netto), bzw Ford Capri (das ist die gleiche Technik). Gerne dann gebraucht. Da ist Kia mit 7 Jahren Garantie recht attraktiv, zumal der recht sparsam ist und viel Akku hat.

bearbeitet von Karlsson

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.