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Cixi Vigoz - bis zu 120 km/h schnelles L5e

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Geschrieben

In Frankreich, in der Nähe von Annecy, arbeitet das Unternehmen Cixi am Vigoz, ein L5e (Dreirad) mit Neigetechnik und zusätzlichem Ketten/Riemenlosen Pedalantrieb.
Ein Prototyp wurde an der diesjährigen Eurobike vorgestellt. Ein Fahrleistungsträger besteht bereits, auch ist das Finale Designkonzept erarbeitet. Momentan arbeitet man an einem voll funktionsfähigen Prototyp mit seriennaher Technik. Erst danach kommt die Auswahl der Komponenten und die Festlegung der Produktion. Konkret bedeutet das, von der eigentlichen Produktion ist man wohl noch ca. 2 Jahre entfernt.
https://www.cixi.life/de/aktiv-fahrzeug-vigoz

Spannendes Konzept, das sich einige Merkmale mit dem TWIKE 5 teilt. Größte Hürde ist wie immer die Finanzierung. Hätte der Vigoz eine kommerzielle Chance? Wo würde die preisliche Schmerzgrenze liegen?

So funktioniert der Vigoz:

Video: Cixi

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Geschrieben

Bei der Höhe/Breite dürfte die Neigetechnik auch nötig sein.

Zum Potential sage ich lieber nichts, sonst meckert Bodo wieder 😄

Geschrieben

Gleichzeitig scheint mir die Anordnung mit den 2 Rädern vorne grundsätzlich vorteilhaft für die Kurvendynamik zu sein. Also wenn schon Dreirad, dann das einzelne Rad hinten.

Die Neigetechnik braucht es natürlich trotzdem durch das Höhen/Breitenverhältnis.

Geschrieben

Oh, das soll dann ja wohl das SUV-Pendant zum TWIKE V werden ?!

Die hohe Bauform dürfte für die Kippsicherheit eher ungünstig sein, die ja bei Dreirädern tendenziell problematisch werden kann, zumal das Ding ziemlich schmal baut - da ist m.E. die TWIKE-Anordnung mit zwei Rädern hinten sicherer, denn da sind ja auch die Massen. Ja, vielleicht hilft da die Neigetechnik, cool sah das ja schon bei vereinzelten Liegeradkonstruktionen mit dieser Technik aus ! Ist natürlich auch ein zusätzlicher Aufwand mit Extra-Gewicht.

Und sonderlich aerodynamisch scheint mir das gute Stück auch nicht zu sein, gerade auch mit der wegen der Höhe wohl großen Stirnfläche.

Aber wenn's nicht so schnell geht, so im innerstädtischen/ näheren regionalen Verkehr scheint mir das durchaus eine interessante Idee zu sein - schön schmal mit nur einem Sitz, ist natürlich nicht so kommunikativ, wenn der Beifahrer immer hinten sitzen muss (vom Knutschen mal ganz abgesehen). Also den SUV nehme ich zum Teil zurück, denn es ist ja jedenfalls ziemlich kompakt und zierlich geworden und spart Platz in einem hart umkämpften Lebensraum !

bearbeitet von StromerBodo
essentiell notwendiger Zusatz

Geschrieben

Ach ja, Karlsson, das Potential ... in der Tat momentan noch fraglich, es gibt ja schon mehr als einen solchen Entwurf, ohne dass das Prinzip bisher groß reüssiert hätte - aber natürlich kann ich dem in Zukunft großartige Chancen beimessen, wenn die Menschheit endlich mal von dem fatalen Trip mit immer größeren und stärkeren Mobilitätshilfen abgekommen ist !

  • 2 Wochen später...
Geschrieben
Am 6.10.2025 um 10:25 schrieb StromerBodo:

aber natürlich kann ich dem in Zukunft großartige Chancen beimessen, wenn die Menschheit endlich mal von dem fatalen Trip mit immer größeren und stärkeren Mobilitätshilfen abgekommen ist !

Da bin ich dabei, bin daher kürzlich das erste mal mlt meinem Fahrrad 200km gefahren. Ohne Motor. Und es geht und es war gut.

Trotzdem muss man das realistisch einschätzen. Ein bisschen was ist natürlich immer denkbar. Aber man darf dabei nicht vergessen, dass Exotenfahrzeuge wie Twike und co auch bei einer Verzehnfachung die Verkäufe weiter völlig bedeutungslos für die Mobilität der Massen bleiben und somit auch keine Rolle für eine Verkehrswende spielen.

Am Beispiel von Münster sieht man, aber schon, was für ein Potential Fahrräder haben können. Und das sollte man weder unter- noch überschätzen. Die Bedeutung ist zweifelsohne da und sie hat vielepositive Nebeneffeke, aber es ist mitnichten so, dass es in Münster deswegen keine Autos mehr gäbe.

Und auch dieser Erfolg ist nicht mal eben kopierbar, sondern braucht Jahrzehnte Überzeugungsarbeit und vor allem auch Infrastruktur.

Bei den Autos habe ich die Hoffnung, dass zukünftig wieder kleinere Fahrzeuge kommen, weil die eben einfach erschwinglicher sind. Reichweite kostet beim Elektroauto einfach Geld und je größer, desto mehr.

Trotzdem reden wir da wohl mehr über Fahrzeuge vom Schlage Hyundai Inster oder VW ID.1 und nicht von richtigen Leichtfahrzeugen. Allein schon, weil das Massenprodukte sind (sein werden), die viel mehr fürs Geld bieten als Kleinserienfahrzeuge und Geld ist letztlich immer das Argument.

Glaubt man bei den SUV erst nicht, aber tatsächlich bekommt man gefühlt dort oft ein viel imposanteres Fahrzeug fürs Geld als bei einem normalen Kompaktwagen. Der absolute Preis ist zwar höher, aber man bekommt in Volumen Auto pro Euro beim SUV oft mehr und das hat in gewisser Weise etwas rationales.

Also ist nicht meine Denke, aber wie ein guter Kommissar den Mörder verstehen muss, um die ganze Sache zu verstehen, müssen wir eben auch die Masse der Käufer verstehen, wenn wir uns ernsthaft mit der Zukunft der Mobilität beschäftigen wollen.

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