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Vorbei, vorbei - Sono Sion wird doch nicht gebaut

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Geschrieben

Sono hat heute die Einstellung ihres Sion-Projekts verkündet:

"Sono Motors stellt Solar-Elektroauto Sion ein

Das Münchner Startup Sono hat sich dazu entschlossen, das Sion-Programm einzustellen und das eigene Solarauto-Projekt nicht weiter zu verfolgen – der Sion ist somit vor dem ersten Serien-Exemplar Geschichte. Stattdessen werde man sich auf das Solargeschäft für B2B-Kunden konzentrieren." (electrive.net)

Wirklich jammerschade, dass dieses Projekt nach so vielen Jahren, in denen die Sono-Crew immer das Festhalten bekräftigt und den aktuellen Entwicklungsstand kommuniziert hatte, jetzt doch gescheitert ist - es ist dann wohl letztendlich tatsächlich das Geld ausgegangen.

Man will jetzt wohl mit der intensiv entwickelten Solarintegration in die Fahrzeugaußenhaut mit Dritten ein Geschäft machen.

Wer die Problematik der "echten" Solarautos schon länger kennt, dürfte allerdings an der Realisierbarkeit dieses Prinzips durchaus schon Zweifel gehabt haben; die Effizienz der PV in der Fahrzeughülle ist begrenzt, so lässt sich nicht so leicht genügend Strom erzeugen, um damit eine gute tägliche Reichweite zu erzielen. Früher hieß es daher mal, das richtige Solarauto habe seine PV auf dem Haus- oder Garagendach des E-Mobilisten, dort lässt sich der Strom in der Regel dauerhafter und zuverlässiger  auf größerer Fläche erzeugen als am Fahrzeug selbst, zumal das für die Fahrzeug-Konstruktion einen deutlichen Mehraufwand bedeutet. 

Trotzdem sehr schade, das damit jetzt kurz nach dem holländischen LightYear 0 bereits das zweite Fahrzeug dieser besonderen Konstruktion gescheitert ist ! Dieser hatte in verschiedener Hinsicht noch besser erscheinende Lösungen versucht, etwa eine wesentlich größere Solarfläche, extremen Leichtbau und bessere Windschlüpfrigkeit - alles Ansätze, die dem Fahrzeugbau insgesamt gut anstehen könnten, warten wir ab, was da noch auf uns zukommt !

 

Geschrieben

"Früher hieß es daher mal, das richtige Solarauto habe seine PV auf dem Haus- oder Garagendach des E-Mobilisten, dort lässt sich der Strom in der Regel dauerhafter und zuverlässiger  auf größerer Fläche erzeugen als am Fahrzeug selbst, zumal das für die Fahrzeug-Konstruktion einen deutlichen Mehraufwand "

 

Nur hat nicht jeder E-Mobilist ein eigenes Haus- oder Garagendach! Diese arrogante u. überhebliche Argumentation konnte ich in den Diskussionen nie verstehen. 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb timor1975:

Nur hat nicht jeder E-Mobilist ein eigenes Haus- oder Garagendach! Diese arrogante u. überhebliche Argumentation konnte ich in den Diskussionen nie verstehen. 

Wenn keine eigene Fläche für Solar zu Verfügung steht, lässt sich dies relativ einfach korrigieren. Man kann z.B. als Genossenschafter einen Teil einer PV-Anlage finanzieren oder kaufen und schon hat man auch seine "eigene" Solarfläche. Diese muss nicht zwingend auf dem eigenen Dach stehen! Insofern müsste nur der Satz leicht angepasst werden, z.B. "Früher hieß es daher mal, das richtige Solarauto habe seine PV auf einem Haus- oder Garagendach..."

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Geschrieben
  • Autor
vor 15 Stunden schrieb timor1975:

"Früher hieß es daher mal, das richtige Solarauto habe seine PV auf dem Haus- oder Garagendach des E-Mobilisten, dort lässt sich der Strom in der Regel dauerhafter und zuverlässiger  auf größerer Fläche erzeugen als am Fahrzeug selbst, zumal das für die Fahrzeug-Konstruktion einen deutlichen Mehraufwand "

 

Nur hat nicht jeder E-Mobilist ein eigenes Haus- oder Garagendach! Diese arrogante u. überhebliche Argumentation konnte ich in den Diskussionen nie verstehen. 

Arrogant, überheblich ?! Wie in aller Welt kann man denn nur auf sowas kommen ?

Selbstverständlich gehört die PV auf das Dach des/r E-MobilisteIn, nämlich auf das des Hauses, wo der/ie E-MobilistIn wohnt - mit dieser Aussage ist doch nichts über Eigentumsverhältnisse gesagt ... Oder sollte ich mich etwa auch weigern, von "meiner Wohnung" zu sprechen, wenn ich die Wohnung zwar bewohne, sie mir aber nicht gehört ? 

Natürlich gehört auf jede halbwegs dafür taugliche Dachfläche eine Photovoltaik, und zwar vollkommen egal, ob das Gebäude vom Eigentümer bewohnt wird oder vermietet ist, und damit wird dann, soweit möglich, elektrische Energie für Wohnung und Mobilität der Bewohner erzeugt, Eigentum ist da doch sowas von nebensächlich. Ich verfasse doch hier keine juristischen Abhandlungen ... Nicht ohne Grund hat der Mieter eines Objekts das Recht, sich auch in der gemieteten Garage eine Wallbox auf seine Kosten installieren zu lassen (jedenfalls in D), um die Installation von Balkonkraftwerken wird gerade viel diskutiert und prozessiert, aber auch das ist im Kommen, da wird es vielleicht auch bis zur PV-Pflicht nicht mehr allzu lange dauern.

Ich bleibe ohne Wenn und Aber bei meiner Formulierung. Das ist jetzt wirklich eine Bemerkung, die wohl allenfalls einem tiefsitzenden Groll entspringen kann, für den mir aber wirklich jedes Verständnis abgeht.

 

  • 2 Jahre später...
Geschrieben

Für jeden, der sich über eine unbekannte Gutschrift auf dem Konto wundert, gestern sind 4% der Sion-Anzahlung zurückgekommen, mit der Sion-Id im Betreff.

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