Skip to content

Li-Ion Twike Erfahrungen

Featured Replies

Geschrieben

Hallo Roger,

 

ich bin seit Mai 2008 mit 16Ah LiIon (4x4Ah) unterwegs. Ähnlich, aber natürlich nicht exakt vergleichbar. Mittlerweile habe ich 24.000 km mehr auf der Uhr. Im Sommer komme ich mit 390V Ladung 70-80km weit. Bei Volladung reicht es mir (bei meiner Fahrweise) 100km. Bei den jetzigen Temperaturen muss ich mind. 10-20 km abziehen.

 

Allerdings habe ich mit den LiIons bisher keine 10x die rote Batterie-LED leuchten gesehen und nur 1x musste ich am Ende meiner "Haussteigung" (50m vor unserem Haus) aussteigen und neben dem Twike herlaufen.

 

Meiner Meinung nach sollte man die Akkusausstattung nach dem regelmäßigen Profil wählen. Wer täglich nur 20km fährt und fast nie über 50km braucht in meinen Augen keine Akku-Vollausstattung. Im Gegenteil: er gibt einen Haufen Geld aus und wird die Akkus nie ausnutzen. Irgendwann schlägt die kalendarische Alterung zu und die Akkus lassen nach.

Wenn ich dann bei 20 oder 24Ah z.B. nur 20.000km gefahren bin, hat es sich nicht wirklich gerechnet.

 

Ich hatte auch anfangs die Idee mit dem Nachrüsten von einem Block. Davon bin ich mittlerweile aber abgekommen.

 

Das gesparte Geld wäre in einem Zusatzlader/Powerlader - wenn verfügbar - sicher besser angelegt.

 

Gruß

Heinz-Peter

TW081

 

 

  • Antworten 31
  • Aufrufe 18k
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Top Posters in diesem Beitrag

Geschrieben

Hallo zusammen

 

Danke für eure Antworten.

 

Heinz-Peter, du hast prinzipiell natürlich recht, dass man die Batterien dem Profil anpassen sollte, allerdings kann das ja durchaus auch umgekehrt sein. Ich merke nämlich, dass ich deutlich mehr Wochenkilometer mache, seit ich die neuen Batterien habe, weil ich nicht schon nach 25Km über nachladen nachdenken muss. So mache ich auch auf dem Arbeitsweg den einen oder anderen Umweg, einfach weil twiken Spaß macht.

 

Wie auch immer, die Aufstockung ist nicht billig, deshalb warte ich jetzt erst mal ab. Es gibt sicherlich andere Twike-Projekte, die man mit diesem Geld verwirklichen könnte.

 

Gruß

Roger

 

  • 2 Monate später...
Geschrieben
  • Autor

Hallo ihr Lieben,

 

7 Monate sind seit meinem ersten Eintrag in diesem Thread vergangen. 1 Twike weniger habe ich (TW 808 habe ich an meinen Twike Händler zurückverkauft, der es für sich selbst nutzt). Dafür habe ich Citysax 002 dazu gekauft (und im November erhalten), weil wir endlich einen elektrischen 4-Sitzer für uns als Familie wollten.

 

Ich habe im Januar mit TW 891 meinen persönlichen "wenig Reichweitenrekord" aufgestellt: :roll:

 

400 V Ladung mit 16 A bei Batterietemperatur nach dem Laden von 3 Grad. Damit kam ich mit 80 km/h auf der winterlichen (aber freigeräumten) Autobahn exakt 78 km weit (mit dem letzten Zucker zur Stromtankstelle im Technikmuseum Sinsheim). Zum Schluss mit 50 auf der Autobahn macht echt keinen Spass... :lol:

 

 

Nun da es wieder schön warm ist habe ich heute nochmals Reichweite getestet und dabei meinen neuen Reichweitenrekord von 148 km bei normaler (sprich: nicht verkehrsbehindernder) Fahrweise aufgestellt.

 

Die Eckdaten:

 

* TW 891 mit 24 Ah Li-Ion-Mn Akkus, 16 A Volladung von 330 auf 402 V am Morgen.

* Die Akkus sind in 1 Jahr und 2 Monaten schon 19300 km gefahren.

* Aussentemperatur beim Losfahren ca. 9 Grad, am Ende ca. 20 Grad.

* Batterietemperatur beim Losfahren 21 Grad, am Ende 30 Grad.

* B1 12 A, Tempomat 17 A, B2 23 A, Reku1 7 A, Reku2 20 A

* Innerorts 55 km/h, ausserorts B2 auf 75 km/h, dann Tempomat.

* Leergewicht TW 891 ist 330 kg, ich wiege mit Tasche dabei 90 kg.

* Spannung direkt nach dem Laden 398 V, am Ende nach der Rückkehr Ruhespannung 327 V.

* Ich bin nicht ganz bis zum letzten Zucker bei 304 V gefahren. Ich habe die Fahrt beendet nachdem unweit meines Hauses bei B2 auf der Ebene (um 75 km/h zu erreichen) die Spannung mehrfach auf 304 V runter ging und das Twike anfing abzuregeln. Es wären also noch die magischen 2 km für 150 möglich gewesen. :D

 

Die Strecke: Google Maps Link

 

Am Besten in der Geländeansicht anschauen.

 

Cheers

 

Frank

 

Geschrieben

Hallo Frank,

 

mit derselben Batterieausstattung (24 Ah) meines TWIKE 900, nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich aus Fitnessgründen so viel wie möglich ohne Schweißausbrüche mitpedaliere, habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Mein TWIKE steht Tag und Nacht überdacht (im Carport zu Hause, im offenen Mitarbeiterparkhaus während der Arbeit), aber immer bei Außentemperatur. Ich fahre Montag bis Freitag täglich 100km bei flotter Fahrweise. Im Durchschnitt knapp 60 km/h, also die einfache Fahrt von 50km in etwa 50-55 Minuten. Die Fahrt verläuft ausschließlich auf Landstraßen mit ordentlichen 900 Höhenmetern auf die Gesamtstrecke. Nach ziemlich genau einem Jahr habe ich dadurch etwa 25.000 TWIKE-km hinter mir.

 

An den eiskalten Tagen dieses Winters war nur der Montag bei kalter Standzeit übers Wochenende etwas kritisch. Die Batterietemperatur ging aber auch in der Nacht vom Sonntag auf Montag beim Laden stets in den Plusbereich. Am kältesten Wochenende 19/20.12.2009 mit -22° Nachttemperaturen hatte ich allerdings am Sonntag bei herrlichem Wetter eine 80km Tour gemacht, wodurch sich die Batterie etwas erwärmte. Kälterekord am Montagmorgen, 21.12.2009, nach dem Laden etwa 3°. Der Ladevorgang startet über die Ladelogik in der Regel um 4 Uhr, bei ganz starken Minusgraden (bzw. negativer Batterietemperatur beim Ladestart) habe ich den Start früher eingestellt). Um 6 Uhr stehe ich auf und drücke bei Minustemperaturen auf die Jog-Taste um höher als 390V zu laden. Die Spannung liegt zu dieser Zeit jeweils zwischen gut 380 und 390V. Die Jog-Taste kann auch bei schon laufender U-Ladung (also 390V) noch gedrückt werden. Die 400V habe ich aber selbst an den kältesten Tagen nie ausgenutzt und maximal 398V eingestellt. Die 400V will ich mir noch für die nächsten Winter vorbehalten :-)

 

Auch an den kältesten Tagen im Winter lag bei Ankunft nach 100km die Ruhespannung bei etwa 340V. Aufgefallen ist mir, dass sich die Batterie während der Pause (also meiner Arbeitszeit) etwas erholt. 100km am Stück wären also vielleicht kritischer gewesen. Bei 340V Ruhespannung und Batterietemperatur unter 10° sinkt die Spannung unter Volllast gut 20V, also am Ende auf knapp 320V. Um auch am Ende unter Vollast nie unter 320V zu fallen habe ich manchmal, insbesondere an eiskalten Montagen mit viel Heizlüftereinsatz, in Schorndorf nach 75km etwa 10 Minuten nachgeladen. Dadurch waren die anschließenden 250 Höhenmeter unter Vollast immer in einem guten Spannungsniveau.

 

Bei Plustemperaturen reichen die normalen 390V hingegen leicht für 100km aus. Nach 100km liegt dann die Ruhespannung noch zwischen 340 und 345V. Unter Vollast höchsten 10V weniger.

 

Heute morgen habe ich, bei 8° Außentemperatur nochmals auf 395V aufgeladen, weil ich 20km zum Abholen meiner Tochter einkalkuliert hatte, die ich dann aber doch nicht fahren musste. Batterietemperatur ca. 20°. Nach 100km lag die Endspannung bei 355V, bei Vollast etwa 350V. Restreichweite ca. 50km.

 

Kurzum, meine tägliche Fahrt war nie ein Problem. Die unproblematische Zwischenlademöglichkeit nach 75km beruhigt allerdings ungemein. Danke hier an Jochen Hahn, dessen LEM-Net-Ladestation direkt an meiner Strecke liegt.

 

Viele Grüße

German, TWIKE 900, 24Ah LiMn

 

 

 

 

Geschrieben

Hallo,

 

fahre seit September 2009 regelmäßig mit einem neuen LiIon-Twike mit maximaler Akku-Ausstattung.

 

Das hat schon zum ersten Problem geführt: Bei bestimmten Bodenwellen ist das Twike schon bei mittlerer Einstellung der Stoßdämpfer zu weit nach unten gefedert, nach einigen Wochen musste die dadurch verbogene Hinterachse gewechselt werden. Stoßdämpfer sind jetzt hart eingestellt und ich bremse bei bestimmten Bodenwellen auf 7 km/h herunter (was nachts wegen schlechterer Sichtbarkeit der Bodenwellen problematisch ist).

 

Pedale hat ja heute schon jemand anderes einen Thread zu eröffnet: Das rechte Pedal ist mir nach recht kurzer Zeit abgefallen (immer beim Mittreten), habe es mehrmals wieder festgeschraubt bis das Gewinde defekt war. Danach Austausch und der Rat, Schraubenlack zur Fixierung zu benutzen. Vor wenigen Wochen hat sich auch das linke Pedal gelöst, leider vollkommen ohne Vorankündigung und beim Bremsen (-> Schutzkappe der Abschleppöse angesplittert). Kann man das irgendwie festschweißen oder gibt es andere Möglichkeiten zur besseren Fixierung?

 

Nutzung am Berg: Es gibt hier im Ruhrgebiet einige Anstiege, maximale Geschwindigkeit bei einer Nebenstraße in der Nachbarschaft liegt bei etwa 30 km/h, Tempomat schafft auf einer Bundesstraße (laut Beschilderung 8% Steigung) teilweise nicht viel mehr als 40 km/h (erlaubt: 60), mit maximaler "Beschleunigung" bleibt man über 50 km/h, bei gerade auf 390 Volt aufgeladenen Akku wird als Reichweite danach allerdings nicht mehr 130 km, sondern etwa 26 km angezeigt. Bei Schlaglöchern und verlassen eines Parkplatzes (abgesenkter Bürgersteig) geht auch schon mal der Motor mit Meldung "Überstrom" aus (ist mir bisher nur am Berg passiert, ob da ein ursächlicher Zusammenhang besteht).

Geschrieben

Hallo Benedikt,

 

zum Thema "Pedale" -> anderes Thema (Loctite "fest" )

 

Zum Thema "Geschwindigkeit/Beschleunigung":

Welcher Strom ist bei dir in den Parametern für Beschleunigung 1, Beschleunigung 2 und Tempomat eingestellt? Die angegebenen Geschwindigkeiten erscheinen mir deutlich zu gering! Evtl. schleifen auch die Bremsen ...

 

Daß nach einem längeren Anstieg die Reichweitenberechnung nicht exakt ist, liegt in der Natur der Dinge. Woher soll der Umrichter wissen, wie das kommende Streckenprofil aussehen wird? Der Umrichter rechnet nach den "Verbrauch" der letzten 5km hoch. War die Strecke steil ansteigend, war der Energieverbrauch natürlich hoch. Somit drastisch reduzierte Reichweitenprognose. Fährst du anschließen 5km auf ebener Strecke fängt sich das ganze wieder. Bergab funktioniert das genauso. Lädst du auf dem Feldberg die Akkus voll und fährst dann hinunter ins Tal, so kommt die Prognose komplett aus dem Tritt. Das Twike fährt Kilometer ohne Ende und braucht keinen Strom, im Gegenteil: beim Rekuperieren werden die Akkus noch geladen ... Dann sieht man auch mal 300km (und mehr) auf der Reichweitenanzeige - auch ohne Lion-Akkus :D

 

"Überstrom":

Wenn ein Rad durchdreht und dann schlagartig abgebremst wird, z.B. beim schnellen Herunterfahren vom Bordstein oder bei einem Schlagloch, passen Motordrehzahl und Strom nicht mehr zusammen. Für den Umrichter ist das dann ein Überstromfehler. (Meine Freundin hat das auch perfekt drauf ...)

Beim Herunterfahren vom Bordstein die Beschleunigungstaste einfach kurz loslassen, bis das Rad wieder auf der Straße ist.

 

Gruß

Heinz-Peter

TW081

 

Geschrieben

Heinz-Peter schrieb:

>Hallo Benedikt,

>

>zum Thema "Pedale" -> anderes Thema (Loctite "fest" )

Unterscheidet sich der deutlich von dem standardmäßig von Finemobile verwendeten Schraubensicherungslack? Die Reste davon waren noch deutlich zu erkennen, vergessen wurde er also nicht.

 

>Zum Thema "Geschwindigkeit/Beschleunigung":

>Welcher Strom ist bei dir in den Parametern für Beschleunigung 1,

>Beschleunigung 2 und Tempomat eingestellt? Die angegebenen Geschwindigkeiten >erscheinen mir deutlich zu gering! Evtl. schleifen auch die Bremsen ...

Beschleunigung und Tempomat sind jeweils auf maximaler Stufe (allerdings habe ich die Version ohne »Racing«-Software)

 

>Daß nach einem längeren Anstieg die Reichweitenberechnung nicht exakt ist, liegt >in der Natur der Dinge. Woher soll der Umrichter wissen, wie das kommende >Streckenprofil aussehen wird? Der Umrichter rechnet nach den "Verbrauch" der >letzten 5km hoch. War die Strecke steil ansteigend, war der Energieverbrauch

Es wäre halt schön, wenn man eine größere Strecke zur Berechnung heranziehen könnte.

 

>Beim Herunterfahren vom Bordstein die Beschleunigungstaste einfach

>kurz loslassen, bis das Rad wieder auf der Straße ist.

Bordstein war die Ausnahme, ein paar Mal ist es mir bei Schlaglöchern passiert und wenn die Straßen davon übersät davon sind, kann ich nicht vor jedem den Motor abschalten (zumindestens nicht, ohne das Ziel, voran zu kommen, zu erreichen).

Geschrieben

Hallo Benedikt,

 

vermutlich hört sich das wie ein oberschlauer Spruch an, aber wenn ich von mir selbst ausgehe, dann habe ich erst jetzt nach einem Jahr und allen Witterungsbedingungen langsam das Gefühl mein TWIKE zu kennen, zunehmend das Selbstbewußtsein mit hoffentlich allen Situationen umgehen zu können und immer häufiger ertappe ich mich, dass ich das TWIKE-radeln wirklich unverkrampft genieße.

 

Aber ein paar konkrete Tipps:

 

Wenn Du starke Steigungen auf Deiner normalen Strecke hast, dann kann ich Dir nur empfehlen, wenn es Dein Motor zulässt, mit dem 24Ah Akku die 25A-Option zu nutzen. Der Akku von Heinz-Peter ist mit 16Ah deutlich leichter, was sich am Berg natürlich bemerkbar macht. Ich hatte das Glück, dass ich auf der Probefahrt vor dem TWIKE-Kauf ein 25A-TWIKE hatte. Der Vergleich an einer 10%-Steigung, die ich täglich fahre, hat mich überzeugt, dass sich die Racing Software mit 25A wirklich lohnt. Zum Vergleich, mit 25A fahre ich diese 10%-Steigung mit 55 km/h hoch. Mit 20A schaffe ich noch knapp 45 km/h und mit dem Tempomat (maximal auf 16A eingestellt) nicht viel über 30 km/h. Verglichen mit Deiner 8%-Steigung wäre etwa 65 km/h bei 25A zu erwarten.

 

Die Reichweitenanzeige finde ich beim TWIKE schon recht gut programmiert, die generellen Schwierigkeiten hat Heinz-Peter genannt. Wenn ich der Programmierer gewesen wäre, dann hätte ich, so wie auch Du vorgeschlagen hast, eine Glättung im Anfangsbereich, also bei Kilometer 5-20 eingebaut. Da wirkt sich einfach das bis dahin gefahrene Höhenprofil noch sehr stark aus. Bei meinem täglichen Profil sieht es beispielsweise so aus: Start mit 390V und 130km Reichweite. Die ersten 10km etwa 100 Höhenmeter bergab -> Reichweite springt nach 5km hoch auf 200km und geht dann langsam zurück auf 180km. Dann geht es 5km in den Schurwald 200 Höhenmeter hoch. Reichweite nun nur noch 110km. Dann 10km eben und bergab um 300 Höhenmeter. Reichweite nach 25km nun, da tiefer als der Ausgangspunkt gelegen, realistisch bei 150km. Nach weiterem Anstieg pendelt es sich dann bei realistischen 130km ein, die auch dem Anfangswert entsprechen. Ich habe mir angewöhnt, neben der Reichweitenanzeige auf die Spannung und Temperatur zu achten. Da findet man bei aufmerksamer Beobachtung gut passende Daumenregeln. Bis das dynamische Navigationssystem mit 3D-Restreichweitenanzeige realistisch zum Einsatz kommt, wird es wohl noch eine Weile dauern. Die Idee finde ich aber genial (Hier ein Link zu dieser neuartigen Rundum-3D-Reichweiten-Anzeige http://www.autogazette.de/bild.php?url=Y21zX2ltYWdlX2Fzc2V0L2ltYWdlX2JpZy8yNjg0MzQuSlBH

und hier der Link zum ganzen Artikel

http://www.autogazette.de/Stylisch-in-die-Zukunft/artikel_2000104_31_2.htm ).

 

Das Thema Überstrom hatte ich am Anfang auch gelegentlich, mittlerweile aber schon lange nicht mehr. So ganz genau kann ich Dir gar nicht sagen, woran das lag. Ich fahre jetzt sicher „runder“ als in den ersten Monaten. Die Tipps von Heinz-Peter treffen auf jeden Fall voll zu. Eine Frage: Stottert Dein TWIKE manchmal beim Losfahren, insbesondere am Berg? Das war bei mir gelegentlich auch so und erzeugte in Verbindung mit Unebenheiten eine kurze Überstrom-Meldung. Im TWIKE-Center wurde dann die Anlaufkurve abgeflacht, d.h. stärkerer Startstrom, aber deutlich langsameres Hochlaufen (statt original 8 Sekunden jetzt auf 12 Sekunden eingestellt). Seither fährt das TWIKE viel geschmeidiger los. Den Trick am Berg: Bremsen – Vollgas – Bremse loslassen, damit das TWIKE auch an steilen Anstiegen sanft losfährt, kennst Du ja sicher?

 

 

Viele Grüße

German, TWIKE 900, 24Ah LiMn

 

 

Geschrieben

Hallo German,

 

du schriebst:

>dann die Anlaufkurve abgeflacht, d.h. stärkerer Startstrom, aber deutlich

>langsameres Hochlaufen (statt original 8 Sekunden jetzt auf 12 Sekunden

>eingestellt). Seither fährt das TWIKE viel geschmeidiger los. Den Trick am Berg:

 

Danke für den Tipp, da könnte man mal drüber nachdenken. Mit Abstand am gewichtigsten ist aber das Problem mit den sich lösenden Pedalen: Da bei früheren Twikes die Pedale auch fahrerseitig Gewinde in der "richtigen" Richtung vorhanden waren, frage ich mich, ob man auch bei einem aktuellen Twike fahrerseitig links ein Linksgewinde und rechts ein Rechtsgewinde erreichen kann. Oder gibt es noch andere Möglichkeiten, die Pedale wirklich fest zu bekommen? Wie gesagt, Schraubenlack war schon dran, aber der hat auch nur etwa 1000 (rechtes Fahrerpedal) bzw. etwas über 3000 km (linkes Fahrerpedal) gehalten (trete etwa 95% der Fahrzeit mit).

 

Grüße,

Benedikt

Geschrieben

Hallo Benedikt

Thema Pedale, siehe meinen Beitrag in "Pedal dreht sich Lose"

Gruß Johannes

  • 5 Monate später...
Geschrieben

Hallo zusammen,

Der Beitrag ist ja schon etwas älter und trotzdem hänge ich noch ein Posting an.

 

Ich bin inzwischen mit meinem TW890 (20Ah LiMn) über 20'000km gefahren und habe bis jetzt auf ein technisch zuverlässiges Fahrzeug zählen können.

Aus Interesse an der Sache mache ich so jedes Jahr einen Batterientest wobei ich immer die gleiche Strecke fahre unter möglichst gleichen Bedingungen. Nun habe ich den dritten Test gemacht und die Bedingungen im Vergleich mit dem ersten Test nach 5000km waren nahezu identisch inkl. Batterietemperatur. Resultat: Von der Reichweite her hat sich überhaupt nichts verändert. Die Akkus liefern also immer noch die gleich gute Leistung ab.

Detailzahlen sind hier.

 

Nun gibt es ja auch einige unter euch die schon über 40'000km mt den Li-Akkus gefahren sind...Gibt es da schon Anzeichen einer Abnahme der Leistungsfähigkeit?

 

Was ich auch noch als erwähnenswert emfinde:

Die LiMn Zellen von der FineMobile sollten ja wenn möglich bei 30% SOC (350V) ruhen. Was für den Alltag etwas kompliziert tönt, da so das Twike vor dem Fahren häufig aufgeladen werden muss, war bei mir nie ein Problem. Bei 20Ah ergibt dies immer noch so 20-30km Reichweite was für etwas unvorhergesehenes immer reicht. 100km mit einem Twike tritt man ja meistens nicht mit null Vorlaufzeit an...

 

Die LiFe Zellen von dreifels sind da wohl noch ein Spürchen praktischer in der Handhabung, aber auch die LiMn sind wie oben beschrieben einfach zu handhaben.

Im Vergleich zu NiCd, wo ich nur wenige Erfahrung damit habe, sicher ein gewaltiger Sprung nach vorne.

 

Wie sieht es aus eurer Sicht aus nach vielen weiteren km mit Li-Zellen?

Grüsse,

Stefan

Unsere EV Forum Community is markenunabhängig, werbefrei und kostenlos. Komm an Bord und werde Mitglied!

Geschrieben

Hallo Stefan,

 

ich kann nach 18 Monaten und 40.000km Deine Erfahrungen nur bestätigen: Bisher sind keinerlei altersbezogene Einbussen festzustellen. Die Temperatur des Akkus ist hingegen unverändert bemerkbar. Ich würde folgende Faustregel aufstellen: Bei 30° erreicht der LiMn-Akku die volle Leistungsfähigkeit. Darüber steigt die Reichweite zwar noch an, aber nicht mehr merklich und Akku-Temperaturen über 30° erreiche ich kaum. Jedes Grad weniger verringert die Reichweite hingegen um etwa 1%. Bei 100km täglich und Aufenthalt des TWIKEs stets im Freien (Carport zu Hause, Offenes Parkhaus bei der Arbeit) liegt die Durchschnittstemperatur etwa 10° über der mittleren Tagestemperatur (Nacht+Tag gemittelt). Positiv: Im Winter an kalten Tagen eher bei +15°; im Sommer an heißen Tagen eher bei +5°.

 

Nach dem nächsten Winter berichte ich gerne wieder. Dann mit hoffentlich deutlich über 50.000km :-)

 

Viele Grüße

German, TW900, 24Ah LiMn

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.