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12 V System - Tipps und Tricks

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Geschrieben
Am 31.1.2025 um 00:08 schrieb Ficus_Elastica:

Naja, laut CTEK beläuft sich der Entladestrom auf 1,5 mA und der Entladestrom/Monat auf 1,1 Ah. Dann verzichte ich lieber auf die blinkende LEDs, die ich ja eh nur sehen würde, wenn ich die HV-Batterie laden will.
Quelle: INDICATOR_PANEL_1.5-productsheet-low-DE-DE.pdf auf https://www.ctek.com/de/batterieladegerät-12v-24v/zubehör/autozubehör/indicator-panel-1-5m

Stattdessen habe ich mir lieber einen "Thlevel Zigarettenanzünder USB Adapter Schnellladung Dual QC3.0 Port Auto Ladegerät 36W 3A mit Voltmeter" zugelegt.
Im Zigarettenanzünder-Anschluss - der nur während der e.GO an ist, aktiv ist - sehe ich die Spannung 🙂

Der Zigarettenanzünder wird beim e.Go über "Zündung" eingeschaltet. Daher wird dort auch nur die Ladespannung angezeigt; nicht die Spannung der 12 V Batterie. 

Selbst bei einer verschlissenen 12 V Batterie ist die Ladespannung i.d.R. noch in Ordnung.

Die Ladespannung ist die Spannung, mit der das fahrzeugeigene, eingebaute Ladegerät die 12 V Batterie u.a. im Fahrbetrieb lädt.

Daher ist deine Lösung leider nicht empfehlenswert.

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  • Gerhardsego
    Gerhardsego

    Dein Wagen ist nur deshalb nicht nicht ausgefallen, weil du das Fahrzeug regelmäßig bewegst und damit die 12V Batterie regelmäßig lädst und damit auch nicht tief-entlädst. Wenn du die 5 Jahre alte Bat

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Geschrieben
Am 31.1.2025 um 11:03 schrieb terdt:

Das würde mich auch interessieren: Hat schonmal wer die 12 V Batterie erfolgreich selbst getauscht, ohne zum Anlernen in die Werkstatt zu müssen?

Ja, das geht 

Geschrieben
  • Autor
vor 13 Stunden schrieb Gerhardsego:

Der Zigarettenanzünder wird beim e.Go über "Zündung" eingeschaltet. Daher wird dort auch nur die Ladespannung angezeigt; nicht die Spannung der 12 V Batterie. 

Selbst bei einer verschlissenen 12 V Batterie ist die Ladespannung i.d.R. noch in Ordnung.

Die Ladespannung ist die Spannung, mit der das fahrzeugeigene, eingebaute Ladegerät die 12 V Batterie u.a. im Fahrbetrieb lädt.

Daher ist deine Lösung leider nicht empfehlenswert.

Danke für die Erklärung. Meine Lösung ist nicht nur nicht empfehlenswert, sie ist gar keine Lösung. Schade. Ich hoffe die Erklärung hält Mit Leidensgenossen davon ab in die selbe Falle zu tappen.

  • 2 Monate später...
Geschrieben

Hatte auch schon das leidige Problem.

Laut den Karlsruhern vom Brenk kann wohl auch ein direktes drehen des Schlüssels auf Start zu Problemen führen. Lieber warten bis alle Systeme hochgefahren sind und sich die Spannung stabilisiert hat.

Außerdem wird nach dem Vollladen immer die Batterie gebalanced solange noch angesteckt ist. Die 12V gleichzeitig aber nicht geladen. Dadurch zieht es die 12V Batterie leer.

Beim eigenen Batterietausch, würde ich einfach eine zweite parallel anklemmen, damit das Auto immer versorgt wird. Z.B. mit Starthilfekabel. Halt ans Auto dran und nicht die Batterie...

Wenn er länger nicht bewegt wird und es möglich ist, immer mal wieder die Zündung an und schauen, daß die meisten Verbraucher aus sind. Wäre noch eine Lösung ohne Ladegerät.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Stichwort: zweiter Akku parallel....

Vor dem Bleiakku gibt es einen wunderschönen freien Platz. Dort plane ich einen zweiten Akku ( geplant LiFePo) zu positionieren. Die Ladung wird bis Ladeendspannung (ich denke 13,8V) ständig gepuffert. Rückstrom wird im Normalfall verhindert. Erst, wenn die Akkuspannung auf 12,0V fällt, wird der Reserveakku automatisch parallen geschaltet.

Was denken die Techniker?

Ich werde berichten.

Geschrieben

Das hat mir keine Ruhe gelassen: Die Spannung an der Buchse (Zigarettenanzünder) soll einen anderen Wert haben, als direkt an der Batterie? Det gloob ik nisch!

Habe also einen Datenschreiber (Messgerät mit zwei Messeingängen) parallel zum Akku und parallel zum Shunt (das ist der schwarze Block zwischen Masse und Minuspol) geschaltet. Per Blauzahn kann ich nun den Strom und die Akkuspannung verfolgen und ggf aufzeichnen. Bleibt auch vorläufig eingebaut.

Ergebnis: Bis auf wenige mV sehe ich keinen Unterschied.

Was mich aber stutzen lässt, ist die Tatsache, dass ständig mit 14,4V geladen wird. Nach meiner Kenntnis sollte man auf Dauer nicht über 13,8V laden. Ich lese, dass ein dauerndes Überladen dem Akku schadet.

(Die Schaltung und die aufgezeichneten Kurven sollten als Bilder zu sehen sein. Ich sehe auf dem Bildschirm aber nur farbige Flächen???)

 

 

bearbeitet von Rolkmar

Geschrieben

Rolkmar, wie kommst du darauf, die 12V-Buchse könnte eine andere Spannung haben als die Batterie?

Im Forum hatten wir schon die Frage, ob man über das Messen der Spannung an der 12V-Buche den Ladezustand der Batterie überwachen bzw. messen könnte. Das funktioniert aber nicht, da die 12V-Buchse nur bei eingeschalteter Zündung bestromt wird. Und in diesem Zustand wird die Batterie immer mit der von dir genannten höheren Spannung geladen.

Geschrieben

Dann hab ich wohl was falsch verstanden.

Was mache ich beim hochladen der Fotos falsch. Ein Foto ist .PNG das andere Bild .jpg.

Geschrieben

Rolkmar, wie kommst du darauf, die 12V-Buchse könnte eine andere Spannung haben als die Batterie?

Im Forum hatten wir schon die Frage, ob man über das Messen der Spannung an der 12V-Buche den Ladezustand der Batterie überwachen bzw. messen könnte. Das funktioniert aber nicht, da die 12V-Buchse nur bei eingeschalteter Zündung bestromt wird. Und in diesem Zustand wird die Batterie immer mit der von dir genannten höheren Spannung geladen.

Geschrieben

Jetzt sind die Bilder da.

Die blaue Kurve ist so, wie ich sie erwarten würde. Die 12V Batterie ist ok, wenn sie das Spannungsniveau einige Zeit hält. 
Die rote Kurve habe ich noch nicht verstanden - Minuspol gegen Masse?!

Geschrieben

Die rote Kurve entspricht dem Strom. Es wird, wie in der Zeichnung zu sehen, die Spannung parallel zum Messewiderstand (der ist in dem schwarzen Kästchen, der am Minuspol hängt) gemessen. Leider finde ich keine Unterlagen zu dem Bosch-Teil. Darum habe ich grob den Wert des Widerstandes bestimmt zu Rs~0.0033 Ohm) Der aktuelle Wert des Stromes ergibt sich, indem man den Spannungswert ( hier rot) durch RS teilt. Wenn jemand den exakten Wert kennt, kann der Strom genauer bestimmt werden.

IMG20250513163602.jpg

Geschrieben

Der Zweitakku ist angekommen. Platz vor dem Bleiakku ist genug. 

Geplante Schaltung im Bild:   LifePO-Akku  wird über Diode gepuffert. Kein Verbrauch im Normalbetrieb. Erst wenn Spannung am  Bleiakkuspannung unter 12V fällt, schaltet eine Elektronik beide Akkus parallel.

An der Schaltung stricke ich noch. Mit Mikroprozessor wäre am besten. Ich suche noch nach einer simplen Schaltung, die jeder, der einen Lötkolben hat, nachbauen kann.

 

 

Schaltung2.jpg

AkkuLiFePO4.jpg

Geschrieben
Am 26.1.2025 um 12:36 schrieb westzipfler:

Super Lösung mit dem Anschluss unter der Ladeklappe👍!
Habt ihr das Halteblech hinter der Verkleidung ausgeschnitten oder ein anderes Blech eingesetzt?

Viele Grüße,
Christian

Screenshot_20240714_120107_Gallery.jpg

 

 

 

 

Geschrieben


 

bearbeitet von Chris S

Geschrieben

Ausgeschnitten!

 

Geschrieben

Es ist schade, dass man statt die Software zu korrigieren, Hardware-Hacks überlegen muss. Ob man (n/Frau) wohl man an die Bosch-Daten kommen wird.....?

Meinen  Schaltungsvorschlag habe ich mal im "Labor" nachgebaut. Daten sprechen dafür, dass es so gehen könnte.Labor-Test.thumb.jpg.5487ec6d0f88f1377f06107103acb990.jpg

Geschrieben

@Rolkmar macht es nicht mehr Sinn den alten Akku einfach gegen den Lithium Akku zu tauschen ?

Geschrieben

Hat jemand Erfahrung mit dem Einsatz von EFB Batterien gemacht? Oder habt Ihr abgesehen von o.g. Ideen bislang erneut klassische Bleisäure eingebaut?

Geschrieben
Am 23.5.2025 um 15:50 schrieb Rolkmar:

Die rote Kurve entspricht dem Strom. Es wird, wie in der Zeichnung zu sehen, die Spannung parallel zum Messewiderstand (der ist in dem schwarzen Kästchen, der am Minuspol hängt) gemessen. Leider finde ich keine Unterlagen zu dem Bosch-Teil. Darum habe ich grob den Wert des Widerstandes bestimmt zu Rs~0.0033 Ohm) Der aktuelle Wert des Stromes ergibt sich, indem man den Spannungswert ( hier rot) durch RS teilt. Wenn jemand den exakten Wert kennt, kann der Strom genauer bestimmt werden.

EBS3.AA https://www.mecs.nl/wp-content/uploads/2019/12/Sensors.pdf
 

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