SternFuchs42
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Plattfuss - Reparatur mit Reparaturspray
Bei meinem ersten Plattfuß (Vorderrad in Eindhoven!) hat mir das Pannenspray gar nichts genutzt. Der Schlauch war quer zur Laufrichtung zur Hälfte aufgeplatzt. Da hätte nicht mal Fahrradflickzeug genutzt. Ein Ersatzschlauch ist viel wichtiger, darum ärgert mich auch die neue Reifengröße. Ursprünglich hatte ich vorne und hinten 2,25 Zoll und später hinten 2,5 Zoll. Da ist die Schlauchgröße noch einheitlich. Jetzt fahre ich vorne mit 2,5 und hinten mit 3 Zoll und habe zwei unterschiedliche Schlauchgrößen. Weitere Plattfüße habe ich meist vor Ort durch Fahrradflickzeug oder tauschen des Schlauchs behoben und die Felge später zur Kontrolle nochmal abgenommen und in der Wohnung ggf. alles nochmal richtig aufgezogen. Ist natürlich alles viel Arbeit, aber nach mehr als 100.000km im Twike hatte ich gerade mal zwei Platten die mich an der Weiterfahrt gehindert haben. Der Rest waren schleichende Platten die sich durch regelmäßiges Aufpumpen bis nach Hause kompensieren ließen. Eine Fußluftpumpe scheint mir dabei fast wichtiger als ein Pannenspray oder gar ein Reserverad und das Fahrradflickzeug sollte auf keinen Fall fehlen. Und Gedanken über einen geeigneten "Wagenheber" sollte man sich auch machen. Ich habe einen kleinen Klapphocker der jeweils gute Dienste leistet und auch nicht viel wiegt. Gruß SternFuchs
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TWIKE als Velomobil - nie mehr wieder TÜV.
Ich kann mir auch nur vorstellen, das der Mann entweder den unfähigsten Prüfer aller Zeiten ausfindig gemacht hat der sogar eine Autogas-Anlage mit Erdgas-Tankstutzen durchgewunken hätte oder er hat ein paar Details ausgelassen. Etwa, das ein auf 250W limitiertes Velo-Twike in der Ebene nur 20km/h schafft und an einer 3%-Steigung scheitert. Und als Käufer hat er sich wohl einen Perpetuum-Mobile-Gläubigen gedacht der von Physik nicht wirklich sowas wie ein Fünkchen Ahnung hat... Aber mal ernsthaft, welcher Teil dieser "wie umgehe ich TÜV- und Versicherungspflicht"-Diskussion soll denn zur Förderung der Elektromobilität und Verkehrssicherheit beitragen? Gruß SternFuchs
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Ruckeln beim Anfahren, Motorbrummen und Überstromfehler
Hallo! Wackelkontakte werden durch die Vibrationen beim Fahren langfristig immer zum Problem und im Zusammenhang mit Feuchtigkeit kommt es auch mal zu Kurzschlüssen. Ich habe bei meinem Twike gelegentlich ähnliche Probleme. Im hier geschilderten Fall könnte ich mir schon einen Zusammenhang mit dem Ladekabel vorstellen. Der grün-gelbe Schutzleiter läuft vom Rahmen über das Ladekabel und die Dose in der das Kabel während der Fahrt eingesteckt ist auf den AK-Print und soll verhindern, das man mit noch eingestecktem Ladekabel losfährt. Wenn sich da ein Wackler ergibt kann sich das Twike kurz abschalten. Bei mir ist der Hauptgrund für das Ruckeln jedoch die Motoraufhängung die sich immer mal wieder lockert und dann in Kombination mit einem dejustierten Drehmoment- oder Tachosensor Fehlfunktionen verursacht. Manchmal wirft der Computer Beschleunigen und Rekuperieren durcheinander, mal meint er über 100km/h zu fahren und verweigert dementsprechend das Beschleunigen. Ich merke das in der Hauptsache beim Lastwechsel von Beschleunigen auf Rekuperieren und bei stärkeren Erschütterungen durch die in Köln leider zahlreichen Schlaglöcher. Da wird auch gern mal kurz das Bremslicht ausgelöst und der Tempomat schaltet sich ab... Gruß SternFuchs
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Merkwürdiger Fehler an der Beleuchtung
Hallo! Die Symptome kenne ich zur Genüge. Bei mir war es ein aufgescheuertes Kabel das in Verbindung mit Feuchtigkeit einen Kurzschluß verursacht hat der dann jeweils die Spannung vom DC/DC-Wandler runtergezogen hat. Es kann aber auch am Sicherungskasten links neben dem Fahrersitz liegen. Der bekommt bei offener Haube öfter mal etwas Regen mit, der Kabelbaum für die 12V-Elektrik nach vorn allerdings auch. Neben Licht und Blinker hängt leider auch der Scheibenwischer am linken Stromkreis und der bleibt unterhalb einer gewissen Spannung gern mal links hängen. Mir hat der Fehler schlussendlich den AK-Print gegrillt und ich habe zur Vorsicht den ganzen Kabelbaum ersetzt (kostet leider >100€). Das alte Kabel habe ich aber auch noch. Ggf. könnte ich das mal aufmachen und durchmessen um zu sehen, welche Leitungen betroffen sind damit man diesen wohl doch nicht so seltenen Fehler besser erkennen und beheben kann... Gruß SternFuchs
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Fragen zum Kauf eines neuen Twike Active
Hauptgrund war wohl eher die "Tradition". Ursprünglich hätte man beim Twike II 280 Monozellen in Serie nehmen können (ca. 50kg, 336V). Die hätten aber nur 15A gebracht und so hat man stattdessen 2x280 Babyzellen (2x25kg) genommen und so 20A Fahrstrom ermöglicht. Vom Gewicht her passte auch ein dritter Block, bei einem vierten wäre genau wie bei zwei Mono-Blöcken das Twike zum Sike, also Einsitzer geworden. Die komplette Elektronik war darauf ausgelegt, das man mit 2 oder 3 Blöcken fahren konnte wobei jeder Block einzeln durch einen Akkuprint überwacht wurde. Ausserdem gibt es sieben Teilspannungsabgriffe so das die Zellenzahl durch sieben teilbar sein muss. Ansonsten hätte man wohl eher 96 Zellen in Serie gewählt da diese flexibler verschaltet werden und so für fast jedes Elektrofahrzeug genutzt werden könnte. FineMobile lötet die Akkusätze übrigens nicht selbst zusammen sondern bekommt sie so geliefert. Für die ist es halt einfacher, 7 Kisten a 56 Zellen als 28 Kisten a 14 Zellen zu verkabeln. Bei 4 Kisten a 98 Zellen müssten wieder die Teilspannungs- und Thermometeranschlüsse reingefriemelt werden... Hm, ich habe jetzt für 3,5kWh Kapazität knapp 6000 Euronen zahlen dürfen. Normale Emobilisten zahlen etwa 500 Euro pro Kilowattstunde bei entsprechend großen Einzelzellen. Allerdings muss dann jede Zelle einzeln überwacht werden (knapp 20 Euro pro Schaltung/Zelle plus Kabelsalat) was es bei der großen Systemspannung und der damit verbundenen Zellenzahl beim Twike schwierig macht. Ein einfacher, robuster 48-Volt-Antrieb wäre zwar etwas weniger effizient, würde aber wohl nur einen Bruchteil der Kosten verursachen...
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TWIKE als Velomobil - nie mehr wieder TÜV.
Grundsätzlich könnte man die Übersetzung des Pedalantriebs so modifizieren das man auch nur mit Muskelkraft fahren kann. Ich hatte auch mal darüber nachgedacht, insgesamt drei Fahrradschaltungen zu verbauen, eine Dreigang in der Mitte (1-nur Muskelkraft, 2-Stadt, 3-Autobahn) sowie eine Fünfgang für den Beifahrer und eine Siebengang für den Fahrer. Sehr viel an Geschwindigkeit kommt dabei aber nicht heraus. Mit 2x150W Muskelkraft plus 250W Elektro kratzt man theoretisch vielleicht an der 30km/h-Marke in der Ebene. Rollend den Berg runter sind auch 100km/h möglich, bergauf ist man aber schneller zu Fuß. Da die Motorleistung pro "Fahrrad" auf 250 Watt begrenzt bleibt macht ein Zweisitzer kaum Sinn. Ich wäre ohnehin eher für die Konstruktion eines einsitzigen "SIKE" (Single Bike) da man dieses auch gut nur mit Muskelkraft bewegen könnte, man an einem einphasigen Anschluss mit bis zu 120km Reichweite pro Stunde Ladezeit laden könnte und die Akkus mit ca. 20kg so leicht wären das man sie auch gut zum Laden rausnehmen oder gleich durch einen geladenen Zweitakku ersetzen könnte. Als Velomobil tendiere ich daher zum Go-One. Das wiegt nur knapp 30kg und damit kann man auch mit 150W Muskelkraft einiges erreichen. Problem beim Twike ist halt das Gewicht...
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TWIKE als Velomobil - nie mehr wieder TÜV.
Das TÜV-Mitarbeiter zuweilen kaum oder keine Ahnung haben was sie da tun und durchwinken schrieb ich ja schon. Auch bei den Zulassungsstellen herrscht oft Verwirrung, insbesondere wegen vorderem Kennzeichen und den eigentlich nicht zulässigen Seitenscheiben aus Kunststoff. Es bleibt aber dabei das um ein Kraftfahrzeug mit entsprechender Masse und Geschwindigkeit auf öffentlichen Straßen bewegen zu dürfen aus gutem Grund Versicherung und Fahrerlaubnis erforderlich sind. Alles andere wäre eine Gesetzeslücke die zügig geschlossen gehört...
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TWIKE als Velomobil - nie mehr wieder TÜV.
Tja, so sind aber leider die Zulassungsbestimmungen, und das wohl auch aus mehr oder weniger gutem Grund. Ein Fahrzeug welches mit solcher Geschwindigkeit unterwegs ist erfordert nun mal ein entsprechendes Fachwissen über Bedienung und Straßenverkehrsordnung in Form einer Fahrerlaubnis und auch eine regelmäßige Überprüfung der Betriebssicherheit. Das letzteres beim Twike durch den oftmals ahnungslosen TÜV nicht gegeben ist und man die Betriebssicherheit umso mehr selbst im Auge behalten muss ist mir auch klar. Das Twike fällt halt durchs Raster und das man für die meist unqualifizierte HU den vollen PKW-Betrag zahlen muss schmeckt mir auch genausowenig wie die vollen Parkgebühren die ich immer zahlen muss obwohl ich nur 1/3 des Platzes beanspruche. Seit Anfang des Jahres braucht man als Führerscheinneuling für dreirädrige Fahrzeuge übrigens einen Motorradführerschein. Bestenfalls bekommt man den Prüfer also soweit das er nur die HU-Gebühr für ein Motorrad kassiert. Ansonsten bleibt es bei folgenden Zulassungsmöglichkeiten: Fahrrad mit Hilfsmotor: Motor arbeitet bis max. 25km/h mit, darf max. 250 Watt Leistung haben und schaltet sich aus wenn länger als 3 Sekunden nicht mitgetrampelt wird. Fahrzeug muss ein Kennzeichen haben, man braucht aber keine Fahrerlaubnis. Krankenfahrstuhl: Bis max. 25km/h, dürfen von Personen vor Jahrgang 1965 Führerscheinfrei und von jüngeren Personen nach einem 3stündigen Lehrgang mit theoretischer Prüfung gefahren werden (sofern ich mich richtig erinnere). Leichtfahrzeug: bis 45km/h, 4kW Motorleistung, 350kg Leermasse (ohne Akkus). Fahrerlaubnis Klasse AM ab 16 Jahre, keine regelmäßige HU, keine Kfz-Steuer. Alles was mit Motor schneller unterwegs ist wird als PKW oder Motorrad gewertet, kann nur noch ab 18 Jahre legal gefahren werden und muss regelmäßig zum TÜV. Einzig von der unsinnigen Feinstaubplakettenpflicht wird man befreit wenn man mit weniger als 4 Rädern unterwegs ist (von anderem Unsinn wie "Umweltprämie" (aka Abwrackprämie) ausgenommen allerdings auch). Was sich im Bereich der sogenannten Pedelecs abspielt halte ich für eine gefährliche rechtliche Grauzone. Ich hab' auch schon mal gehört, das jemand mit einem Secma Scootcar (106x209cm, um 200kg schwer, theoretisch zweisitzig und mit 350ccm-Motor bis 75km/h schnell) völlig ohne Zulassung und Fahrerlaubnis unterwegs war weil er meinte, für so kleine Fahrzeuge sei das nicht erforderlich. Nachdem die Polizei ihn dann kostenpflichtig eines besseren belehrt hatte wurde das Fahrzeug über Ebay verkauft... Das einzige was ich mir zur Lösung des geschilderten Problems vorstellen könnte wäre ein normales, einsitziges Velomobil (ggf. mit Elekto-Hilfsmotor wie beim Pedelec, gilt dann immer noch als Fahrrad) wie das Go-one. Da schafft ein sportlicher Mensch auch nur mit Muskelkraft 60km/h und wie "aussteigen und schieben müssen" kommt einem das in so einer Rappelkiste bestimmt nicht vor. Mit Sicherheitsgefühl und Autobahnzulassung sieht es aber dann wohl nicht so gut aus... P.S.: Alles was Elektromotor und Akku an Bord hat kann und darf grundsätzlich rekuperieren, also auch ein auf Leichtfahrzeug oder Krankenfahrzeug runtergeregeltes Twike oder ein Pedelec.
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TWIKE als Velomobil - nie mehr wieder TÜV.
Als Velomobil bekommt man das Twike in 'Schland wohl eher nicht zugelassen. Dazu müsste es in der Hauptsache Muskelkraftbetrieben sein und das ist bei dem Gewicht kaum möglich. Was aber geht wäre eine Zulassung als "dreirädriges Kleinkraftrad" bzw. Leichtkraftfahrzeug. Zwei der drei Bedingungen dafür (Leergewicht ohne Akkus unter 350kg und Motorleistung max. 4kW) erfüllt das Twike ja bereits. Man müsste lediglich die Höchstgeschwindigkeit über den Drehzahlbegrenzer auf 45km/h limitieren, allerdings so das dies nicht ohne weiteres wieder geändert werden kann (manipulationssicher). Dann entfällt der regelmäßige TÜV und die Kfz-Steuer und die Versicherung wird auch günstiger (allerdings ist keine Vollkasko mehr möglich). Ausserdem kann man einen entsprechenden Führerschein bereits mit 16 Jahren erwerben und das Twike dürfte mit der leichteren und billigeren Acrylglashaube aus der Schweiz fahren. Rollend den Berg runter dürfte man übrigens legal über 100km/h fahren wenn's die Physik hergibt. Empfehlen würde ich aber, unter 90 zu bleiben...
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Fragen zum Kauf eines neuen Twike Active
Ich möchte nochmal darauf hinweisen das man bei Lithium-Akkus ältere und neuere Zellen parallel schalten kann ohne das dabei wie bei bisherigen Akkutechniken (Blei, Nickel, Natrium...) die älteren Zellen die neuen kontinuierlich entladen. Man kann also mit einer Minimalausstattung anfangen und später, wenn die Reichweite aufgrund der Alterung der Zellen nicht mehr genügt, neue Zellensätze hinzuschalten. Deshalb ärgert es mich ein wenig, das FineMobile jeweils 4x98 Zellen zu einem Block zusammengeschaltet hat. Optimal wäre es, jeweils 98 in Serie geschaltete Zellen (derzeit je 1,4Ah) wären ein Block und man müsste mindestens 8 Blöcke haben um fahren zu können. Dann kann man nach und nach auf bis zu 20 Blöcke aufrüsten und hätte am Ende Kapazitäten wie "Orgelpfeifen". Jedesmal wenn ein Block am Ende ist fliegt er raus und wird durch einen neuen ersetzt. So kann man jeden Block fast zu 100% nutzen anstatt sich bereits bei <50% Kapazität Gedanken um Ersatz zu machen und die Reichweite schwankt auch nur noch in einer geringen Bandbreite (10-15km würde ich schätzen). Allerdings wären wohl am Ende doch um 15 Blöcke nötig damit die neueren nicht zu stark belastet werden. Derzeit fahre ich mit 2x4,8Ah, also eigentlich mit 8x1,2Ah und der Fahrstrom ist auf 16A eingestellt. Jede Zelle wird also maximal mit etwas über 2A belastet. Hätten die Blöcke alle unterschiedliche Kapazitäten von 100, 87.5, 75, 62.5 usw. % so würde schlimmstenfalls der 100%-Block mit bis zu 4A belastet... Ich hätte am liebsten mit einem gebrauchten 4Ah-Block und einem neuen 4,8Ah angefangen (erstmal nur mit 13-14A Fahrstrom) und würde mir in Kürze einen 5,6Ah-Block dazu holen. Leider gab und gibt es wohl noch keinen wahrnehmbaren Handel mit gebrauchten Akkublöcken. Wäre schön wenn FineMobile und auch Dreifels Anfragen von Gebrauchtakku-Interessenten annehmen und beim Verkauf neuer Akkus ggf. vermitteln würden.
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Probleme mit Bremssystem
Bei mir ganz anders, denn ich habe noch die alte Bremse mit nur einem Zylinder für die Hinterräder. Das Vorderrad wird über einen Seilzug vom linken Griff aus gebremst... Beim (alten?) Serientwike geht das Bremslicht bei Rekuperation NICHT an. Einen entsprechenden Schalter der bei Rekuperationsstufe 2 das Bremslicht auslöst kann man aber nachrüsten. Den Bremslichtschalter an der Rücktrittbremse habe ich auch nur überbrückt weil ich ja noch einen zweiten Schalter an der Vorderradbremse habe. Der löst lange bevor die Vorderradbremse greift aus. Ganz ohne Bremslicht würde ich keine längeren Strecken fahren und ggf. die Nebelschlussleuchte als "Not-Bremslicht" nutzen. Ich hatte mir auch schon überlegt, einen zusätzlichen Taster an einem der beiden Griffe zu montieren mit dem ich das Bremslicht manuell auslösen kann um so dem Hintermann kurz vor dem Bremsmanöver zu signalisieren das man gleich kräftiger bremsen wird. Um Drängler auf Abstand zu bringen wäre das auch hilfreich, allerdings dürfte der TÜV was dagegen haben. Nur, die gucken bei mir nie so genau das sie einen solchen Schalter entdecken würden...
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Undichte Scheinwerfer, was tun?
Jürgen Gaber vom Twike Service Ruhrgebiet hat sich einen geeigneteren Wischermotor eingebaut der theoretisch sogar billiger sein sollte als der Originalmotor und bei dem der Wischer auch selbsttätig in der Mittelstellung hält. Den werde ich mir auch irgendwann mal zulegen. Optimal wäre ein Wischermotor oben vor dem Innenspiegel mit einer manuellen Überbrückung wie beim Oldtimer, aber da wäre wohl das Problem das der Fahrtwind ggf. den Wischer zu einer Seite drückt. Colani hat mal einen LKW designt bei dem die Windschutzscheibe rund war und der Wischer wie ein Mercedes-Stern aus drei Wischerblättern sich einfach im Kreis drehte. Ob das auch eine Option für's Twike wäre?
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Probleme mit Bremssystem
Ich habe eine dritte Bremsleuchte die ich im Innenspiegel sehen kann und hatte mehrfach das gleiche Problem. Solange der Bremslichtschalter auslöst fährt das Twike nur im Rangiergang. Ein weiteres Problem ist, das der Schalter gelegentlich auch bei einem Schlagloch kurz auslöst und dabei den Tempomat abschaltet. Notfalls kann man den Schalter überbrücken indem man die beiden Kabel abzieht und zusammensteckt. Ich habe ja zum Glück noch die alte Bremse mit einem extra Hebel für's Vorderrad und habe mir angewöhnt, den Hebel beim Bremsen immer ein bisschen zu ziehen so das der zweite Bremslichtschalter auslöst. Eine ähnliche Beschädigung kann auch entstehen wenn ein Twike mit zugeschaltetem Pedalantrieb rückwärts rollt und dabei die Rücktrittbremse zu stark durchgedrückt wird. Dabei kann/können schnell der bzw. die Bremszylinder beschädigt werden. Nachlassende Bremswirkung hat auch oft was mit Luft oder Schmutz in den Bremsleitungen zu tun. Das Entlüften der Bremsanlage ist leider eine Wissenschaft für sich da beim Twike die Bremszylinder aus Platzgründen kopfstehend eingebaut sind und die Entlüftungsöffnungen unten liegen. Im Handbuch steht, das man den kompletten Radträger abschrauben und zum Entlüften auf den Kopf stellen soll. Umständlicher geht's kaum :bang: . Theoretisch könnte man auch die neue Bremsflüssigkeit von unten durch die Entlüftungsöffnungen mit einer Spritze und 'nem passenden Schlauch ins System drücken und so die Luft nach oben zum Zylinder befördern. Oder gleich das ganze Twike auf den Kopf stellen? :o
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Undichte Scheinwerfer, was tun?
Hast Du mein Twike geklaut oder warum kommt mir das alles so bekannt vor?!? :roll: Ich hab' auch reichlich Probleme mit Regenwasser. Die Scheinwerfer hatte ich auch mit Silikon abgedichtet und der Teppich ist auch lange raus so das eingedrungenes Wasser schnell abfließen kann. Hauptprobleme bleiben das Beschlagen der Scheiben und einige feuchtigkeitsempfindliche Bereiche der Elektronik. Bei mir ist schon mehrfach Wasser durch eine undichte Heckscheibe eingedrungen und hat mir jeweils den DC/DC-Wandler zersiebt. Eigentlich wollte ich zur Sicherheit die gesamte Schiene mit der Elektronik hinten senkrecht montieren damit sich kein Wasser sammeln kann, bin aber noch nicht dazu gekommen. Irgendwo hatte ich dann auch noch einen wohl teilweise Wasserbedingten Kurzschluß im 12V-Kabel nach vorn der mir schlussendlich den AK-Print ruiniert hat (siehe meine entsprechenden Beiträge hier). Und auch mein Wischermotor ist ein Problem. Es ist zeitweise Wasser ins Gehäuse eingedrungen und hat sich in der "Blechbüchse" unten gesammelt. Der Wischer blieb öfter hängen und irgendwann ist die Welle ganz rausgerutscht. Mittlerweile habe ich die Welle durch den Hebel angebohrt und unfreiwillig mit dem abgebrochenen Bohrer gesichert. Geplant war eigentlich, ganz durchzubohren und mit einem umgebogenen Nagel die Welle zu sichern. Die Blechbüchse hat vorn an beiden Seiten ein Bohrloch bekommen durch das Wasser ggf. ablaufen kann. Alles in allem bleibt mein Twike eine Großbaustelle und der Weg bis zum Amphibientwike ist wohl weiter als gedacht...
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Fahrrad im TWIKE
Ich liebäugle seit meinem letzten "Liegenbleiben in Leverkusen" ja auch mit 'nem Klapprad als Beiboot. Das dazu optimale Klapp-Liegedreirad gibt's allerdings bislang nur in meinem Kopf, genau wie Heck-/Dachgepäckträger, Anhänger-Twike und Ähnliches. Hat jemand 'ne Idee, wie ich das Zeug da raus und auf die Straße kriege? Wenn das Posting ganz perfekt sein soll empfiehlt sich "Copy&Paste". Das minimiert auch das Risiko, das Doppel-s im Gruss versehentlich groß zu tippen... :oops: