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tw-900

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Alle erstellten Inhalte von tw-900

  1. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo Jörg, ohne Ladelogik muss Dir leider irgendein anderer TWIKEr helfen. Ich kenne nur die Handhabung mit Ladelogik. Die Ladelogik ist genau für diesen Zweck da. Du schaltest das TWIKE ganz aus (inklusive Notaus) und hängst es einfach an die Zeitschaltuhr. Durch die Ladelogik ist es auch egal, ob die Zeitschaltuhr die Phase oder den Nullleiter schaltet. Ohne Ladelogik ist das wohl ein Problem. Sobald die Zeitschaltuhr einschaltet, beginnt das TWIKE zu laden. Vorher ist es komplett aus. Das TWIKE lädt dann maximal bis 390V (LiMn) sofern die Zeitschaltuhr nicht vorher schon abschaltet. Wenn Du höher als 390V laden willst, dann muss während der Ladezeit (egal ob I- oder U-Ladung läuft) die Jog-Taste gedrückt werden. Wenn ich z.B. an kalten Tagen im Winter mehr als 390V benötige, dann gehe ich vor dem Gang ins Bad am TWIKE vorbei und drücke die Taste. Da bin ich dann wenigstens wach :-) Zu der Zeit ist der Ladevorgang bei mir dann immer so zwischen 380 und 390V. Aber an einer automatischen Lösung für mehr als 390V bin ich schon interessiert, obwohl es mich nicht wirklich stört. Im Gegenteil der morgendliche Gang zum TWIKE ist an kalten Tagen im Winter schon fast ein Ritual. Allerdings sollte das TWIKE dazu schon im eigenen Hof stehen, wenn man mit Hausschlappen im Schlafanzug rausgeht :-) Viele Grüße German
  2. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo Jörg, nach meiner Erfahrung ist mit richtigem Werkzeug der Reifenwechsel am TWIKE kein Problem, und das sogar für mich als nicht besonders handwerklich geschickten Akademiker. Ich habe es immer selbst gemacht und verwende dazu für die Hinterachse einen (bzw. zwei) Scherenwagenheber, die durch die geringe Eigenhöhe unters TWIKE gehen. Ein normaler Wagenheber ist hingegen nicht geeignet. Aufsatzpunkt ist für die Hinterachse die Metallquerverbindung. Prinzipiell muss die Bodenwanne dazu gar nicht weg, man sieht dann allerdings die Metallquerverbindung nicht bzw. nur schlecht. Daher beim erstem Mal: Bodenwanne weg um die Position der Metallquerverbindung zu sehen. Die Bodenwanne ist nur mit drei Schrauben hinten und an den beiden Rändelschrauben hinter den Sitzen befestigt. Also in folgender Reihenfolge: Radabdeckung abschrauben. Dann Plastikkappe und Sicherungssplint entfernen und Radschraube noch am Boden lösen. Optional nun Bodenwanne entfernen. Hinterachse mit Scherenwagenhebern anheben (beidseitig oder eine Seite nach der anderen, beim ersten Mal vielleicht zur Übung erst mal einseitig). GANZ WICHTIG ist beim Entfernen der Felgen, dass der Distanzring nicht verloren geht. Wenn dieser Distanzring beim Abnehmen der Felge durch das Fett an der Felge "klebt" am besten gleich wieder auf die Achse aufstecken, damit er nicht vergessen bzw. verloren geht !!!! Luft rauslassen und mit zwei Alu-Montiereisen für Moped/Motorräder den Mantel entfernen (erst eine Seite, dann den Schlauch rausnehmen und dann die zweite Seite des Mantels). Neuen Mantel einseitig aufziehen (das war für mich am Anfang das Schwierigste, da braucht man auf jeden Fall das zweite Montiereisen, mit ein bischen Nachdenken kommt man aber schnell auf eine Technik, damit das Rad nicht davonrutscht). Dann den Schlauch beginnend mit dem Ventil einführen. Den Schlauch dazu ganz leicht aufblasen bzw. aufgeblasen lassen, damit sich keine Falten bilden. Dann die zweite Seite des Mantels. WICHTIG: Nie mit Gewalt. Der Reifen lässt sich mit wenig Kraft aufziehen. Insbesondere lässt sich das letzte Ende leicht nach und nach von den bereits aufgezogenen Stellen nachschieben also nicht mit Gewalt den Rest drüberziehen. Dann das Rad einmal hüpfen lassen, damit sich der Schlauch schon verteilt und vor der Montage bereits aufpumpen (z.B. an der Tanke). Den Rest umgekehrt wieder montieren. Unterschied vorne: Eine Sprudelkiste mit Gummiauflage (z.B. Schaumstoffpolster) neben dran stellen. Vorne das TWIKE hochheben und auf der Sprudelkiste hinter der Vorderradaussparung absetzen. Ein verstärkter Boden ist dazu sicher vorteilhaft. Die einzige Schraube am Vorderrad lösen und z.B. mit einem längeren Bohrer oder Metallstift aus der Achse schieben. Die Scheibenbremse muss nicht entfernt werden. Empfehlung für vorne: Ich habe mir angewöhnt, beim Reifenwechsel immer auch die Bremsbeläge rauszunehmen und wenn diese noch genügend Belag haben, hinten mit Kupferpaste (oder neuerdings so ein Bremsensprühkleber) gut bestreichen. Dann kleben die Bremsbeläge schön hinten am Kolben und Flattern nicht. Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn, 35.000km in 16 Monaten.
  3. Hallo Dirk, ich bin mit täglich 100km einer der TWIKE-Weitfahrer. Viele TWIKEr fahren meines Wissens aber auch täglich große Strecken, weil gerade dafür ein TWIKE gut geeignet ist und sich mit der Zeit auch rechnet. Mit 100km komme ich mit meinem 24 Ah Akku gut hin. Im Sommerhalbjahr lade ich nur bis 390V, das reicht für ca. 130km flotter Fahrt, so dass nach Fahrtende am Abend die Spannung optimal bei etwa 350V liegt. Im Winter lade ich temperaturabhängig etwas höher, im letzten Winter maximal 398V (bis 402V sind möglich). Die etwas höhere Spannung im Winter ist vorteilhaft, weil diese bei Kälte elastischer wird, d.h. bei einer Akku-Temperatur von z.B. 5° und einer Ruhespannung von 350V geht die Spannung bei Volllast auf 330-335V zurück. Für Deine 110km täglich würde also der 24Ah Akku prinzipiell ausreichen. Da steht übrigens eventuell das TWIKE 898 von Frank Hansen mit ca. 25.000 Euro zum Verkauf (mit zwei E-City-Sax und TWIKE hat er irgendwie ein E-Fahrzeug zuviel :-) Der Neupreis lag wie bei mir bei ca. 40.000 Euro. Frag einfach beim TWIKE-Center Öhringen nach. Der seit kurzem erhältliche 28 Ah Akku hätte natürlich mehr Reserven. Meine Kalkulation ist übrigens so: Die nächsten 3 Jahre (also insgesamt etwa 4-5 Jahre) sollte mein Akku noch ohne Zwischenladung für 100km reichen. Im Winter bzw. bei Kälte beginnend wird es dann irgendwann nicht mehr reichen. Dann werde ich tagsüber schrittweise nachladen müssen. Für die einfache Strecke von 50km wird der Akku aber wohl mindestens 12 oder mehr Jahre reichen. Die Alternative ist, dann einen neuen Akku zu kaufen/tauschen. Je nachdem, wie sich die Preise entwickeln. In 3-4 Jahren gibt es auch sicher wesentlich mehr Zwischenlademöglichkeiten. Im Winter fahren ist übrigens kein Problem, sondern das Beste am TWIKE. Über meinen überdachten Stellplatz (Carport) bin ich aber froh, weil man einfach trocken einsteigen kann und kein Freikratzen nötig ist (das gilt auch für einen normalen Pkw). Wichtig beim TWIKE-fahren ist, dass man keine zwei linke Hände hat. Dann kann man sich eigentlich bei fast allen Dingen selbst helfen (z.B. Reifenwechesel, etc.) bzw. gibt es tolle Tipps von TWIKErn hier im Forum. Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn, 35.000km in 16 Monaten.
  4. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo peperoni, Weltreise mit dem TWIKE - Du machst einen ja richtig neidisch :-) Mit 35.000 km in 16 Monaten konnte ich meine Weltreise bisher leider nur auf dem Weg zur Arbeit hin- und herpendeln - aber das hat schon toll Spass gemacht. Bei meinem TWIKE sind 492 kg Gesamtgewicht eingetragen. Ich glaube dieses Maximalgewicht gilt zumindest für alle neuen TWIKEs. Jeder zweite Pkw, der vollgeladen in Urlaub fährt ist übrigens heutzutage überladen, weil die Hersteller nur einen Ecktyp wiegen und jede Zusatzausstattung Mehrgewicht bedeutet. In einem Rahmen von 10% ist das bei Prüfungen wohl auch akzeptabel. Betreffend dem TWIKE empfehle ich wegen dem Gewicht und für lange Fahrten folgende Reifen: Vorne statt 2,25 einen 2,5 Reifen, der bei neueren TWIKEs bereits alternativ eingetragen ist. Diese haben einen höheren Gewichtsindex (z.B. 41J statt 39J) und halten viel, viel länger. Aktuell fahre ich seit 8.000km vorne einen Pirelli 2,5 und der hat noch mindestens 50% Restprofil. 15.000km würde ich daher erwarten. Ein normaler 2,25 (z.B. Maloja) hält im Sommer nur 4.000km im Winter bis zu 6.000km. Kleiner Nachteil, das Lenken geht im Stand bei breiteren Reifen etwas schwerer. Hinten sind 2,5 Standard oder 80x80 (entspricht 3,15 Zoll). Die 2,5 Reifen halten nach meiner Erfahrung kaum 5.000km, die breiteren 80x80 sind hingegen sehr laut. Aktuell fahre ich einen Heidenau K31 3,0 x 16 48P. Durch den deutlich höheren Lastindex (48 statt 46) und höheren Geschwindigkeitsindex (150km/h-P statt 100km/h-J) hat der Reifen große Reserven. Er fährt sehr leise, federt super, ist sehr robust und hält (voraussichtlich) sehr, sehr lange. Aktuell bin ich damit 3.000km gefahren und man sieht noch die kleinen Noppen wie beim Neureifen. Ich denke, dass der mindestens 10.000km halten wird. Der 3.0 muss allerdings eingetragen werden, was aber durch den eingetragenen 80x80 kein Problem ist. Auf manches unnötiges Gewicht kann man auch verzichten (z.B. sind Radio und Lautsprecher unnötig; besser ist ein kleines Radio mit mp3-Player und Ohrstecker). Mit meinem 24Ah-Akku plane ich bei langen Strecken maximal 120km, besser nur 100km ein. Die Reichweite ist bei Volladung und vollgeladenem TWIKE und normalen Temperaturen zwar mindestens 150km, aber für 100km fährt man über Land schon 2 Stunden, so dass eine Pause auch gut tut. Und Reserven schaden nicht bzw. lade ich bis 100km auch nur mit Normalladung, also 390V, so dass die Batterie geschont wird. Mit einem Solarpanel am TWIKE habe ich keine Erfahrung. Meine PV-Anlage habe ich lieber auf dem Hausdach. Marcus Maier z.B. hat ein solches Panel am TWIKE. Viel Erfolg bei der weiteren Planung. German, TW900, 24Ah LiMn
  5. tw-900 antwortete auf Stromi's Thema in TWIKE
    Hallo zusammen, nicht ganz so kurios: Anbei mein Rasenmäher als Beifahrer :-) Viele Grüße German, TWIKE 900, 30.000km in 15 Monaten.
  6. Ähnlich vom BMWi gesponsert wie das Projekt in Stuttgart (EnBw!) mit 500 Elektrorollen startet am 18./19.6.2010 das Projekt eE-Tour Allgäu (Allgäuer Überlandwerke) mit verschiedenen Elektrofahrzeugen. Ich darf als VIP-Gast mit dem TWIKE 900 am 18.6. zur Eröffnung kommen :-) Am Projekt selbst, das über mehrere Monate läuft, darf ich leider nicht teilnehmen, weil mein Wohnort nicht mehr zum Allgäu gehört. Schade, dass kein TWIKE dabei ist Wo sind die TWIKE-Fahrer aus dem Allgäu? Nach dem VIP-Tag am 18.6. ist am 19.6. ein öffentlicher Tag, an dem die verschiedenen Fahrzeuge auch probegefahren werden können. Falls also ein TWIKE-Fahrer Lust hat? Es findet am ADAC-Fahrsicherheitszentrum, Dieselstraße 53 in Kempten statt. Hier ein Link: www.ee-tour.de Viele Grüße German, TWIKE 900, 24Ah LiMn, 30.000km in 15 Monaten
  7. Hallo TWIKE-Freunde/innen, leider war das TW4XP doch nicht auf der Electric Avenue in Friedrichshafen zu sehen, weil es sonst zu knapp für den Transport in die USA geworden wäre. Martin Möscheid war aber anwesend und hatte interessante Informationen zur Weiterentwicklung des TWIKE und TW4XP dabei. Das TW4XP hat z.B. nicht nur die doppelte Kapazität des TWIKEs (24Ah), sondern eine neue LiMn-Zelle mit 1,6Ah statt bisher 1,3Ah bei gleichem Bauraum. Dies ergibt etwa 2 * 30Ah Batteriekapazität bzw. 1 * 30Ah, da beim TW4XP mit doppelt so hoher Spannung (800V) gearbeitet wird. Diese Batterie/Zelle (natürlich nicht im Doppelpack) soll dann auch für das TWIKE erhältlich werden. Das wären dann 150-250km Reichweite. Außerdem hat er von vielen Erfahrungen und Verbesserungsmöglichkeiten aus dem TW4XP-Projekt berichtet, die auch in das aktuelle TWIKE einfließen sollen. Hier hat er u.a. das Fahrwerk und die Haube genannt. Barbara Wilms von Twike / BSM-EV hat freundlicherweise einige Bilder von der Electric Avenue in Friedrichshafen eingestellt, hier zu sehen. Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn, 30.000km in 15 Monaten
  8. Hallo TWIKE-Gemeinde, am 3.-6.6.2010 findet wieder die Electric Avenue in Friedrichshafen statt. Dort soll auch das TWIKE-"Zukunfts-Zusatzmodell" TW4XP live zu sehen sein. Ich plane am 3.6. hinzufahren. Hier ein Link zur Veranstaltung: http://www.tea-expo.de Viele Grüße German, TWIKE 900, 24 Ah LiMn
  9. tw-900 erstellte ein Thema in TWIKE
    Liebe TWIKE-Gemeinde, am 12./13.6.2010 findet im TWIKE-Center in Lorsch ein Tag der offenen Tür statt. Neben TWIKEs finden sich dort auch Tazzari Zero, Vectrix, etc. Ich möchte auf jeden Fall deshalb hinfahren, um Elmar, der vorgestern mit seinem (nun ex) TWIKE 700 einen schweren Unfall hatte, einen Krankenbesuch abzustatten. Zur Beruhigung: Außer Knochenbruch, Prellungen und Blutergüssen ist Elmar anscheinend wohlauf. Schuld war ein Linksabbieger, der ihn frontal auf dem Weg zur Arbeit auf Korn nahm. Das TWIKE ist kaputt, aber er will möglichst als "lieber Spinner" baldmöglichst wieder Deutschlands Strassen mit einem TWIKE beehren. Auch von hier beste Grüße und gute Besserung an "Luckytwiker"-Elmar. Ursprünglich wollte ich am Sonntag, 13.6. fahren, nun eventuell doch schon am 12.6. Vielleicht können wir Elmar mit ein paar weiteren TWIKEs auf andere Gedanken bringen. Hier ein Link zur Veranstaltung in Lorsch: http://www.solar-mobil.de/de/aktuelles/meldungen/10-05-03-TagderoffenenTuer.php?navanchor=1010001 Viele Grüße German, TWIKE 900, 24Ah LiMn
  10. Re: Barcelona, wir kommen ... geschrieben von: Heinz-Peter Datum: 18. Mai 2010 22:57 "Buenos Noches" nach Deutschland. Wir sind heute Abend in Llinars des Valles angekommen. Morgen machen wir Barcelona unsicher! Die spanische Polizei hat uns heute schon angehalten, weil wir so langsam unterwegs waren. Bettina war in die falsche Richtung abgebogen und wir mussten unsere Akkus etwas schonen... Als wir glaubhaft gemacht haben, dass unser Twike auch schneller fahren kann ("Is it normal in Germany???"), machten die Polizisten noch ein Erinnerungsfoto und ließen uns weiterfahren. Leider haben wir kein Foto gemacht ... Auf halber Strecke zwischen Frankreich und Barcelona trafen wir uns mit Francesc Baselgra, Twike-Fahrer aus der Nähe von Barcelona. Er wird morgen die Reiseleitung für Barcelona übernehmen. Die "Spezial"-Adaper haben wir übrigens bisher noch gar nicht gebraucht. Eine Steckdose gibt es eigentlich immer. Gruß Heinz-Peter & Bettina Twike 081, Bj 1996, 16Ah LION , 117700 km seit 2 Jahren und nun 30000 km mit Lion-Akkus ...
  11. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo Roland, ehrlich gesagt, ich habe auch keine Ahnung und würde mich an Deiner Stelle an ein TWIKE-Center wenden. Ich denke die Wiederholung hast du sicher schon versucht: Also Ladekabel wieder parken, Hauptschalter aus, mind. 5 Sek. warten und dann mit Ladungsvorgang neu beginnen. In einer Unterlage habe ich was gefunden zum Fehler "BAT KOMMUN FEHLT" (die Fehlermeldung geht in Deine Richtung). Da steht dann, dass entweder ein Wackelkontakt vorliegt oder auf dem 12V Netz Spannungsschwankungen auftreten. Ein weiterer Punkt vielleicht: Bei älteren Batterien kann es vorkommen, dass der Computer beim Ladevorgang nicht startet. Die Empfehlung hier: Ladevorgang fortsetzen. Innerhalb 1-2 Stunden sollte automatisch eine normale Ladung starten. Viele Grüße German
  12. Darüber muss im TWIKE-Klub-Forum natürlich auch berichtet werden: Bettina und Heinz-Peter (TWIKE 081) sind unterwegs nach Barcelona zur Teilnahme an der Rallye Phebus. Sie berichten täglich im elweb-Stammtisch (http://forum.mysnip.de/list.php?569). Kurz zusammengefasst: 13.6.: Geradstetten - Luzern 14.6.: Luzern - TWIKE-Service Vordemwald - ??? 15.6.: ??? - Chanas (50km südlich Lyon) 16.6./heute: Chanas - Nimes geplant: 18.6.: Ankunft in Llinars (30km nördlich von Barcelona) Ich hoffe alle TWIKER drücken mit mir gemeinsam für die beiden die Daumen :-) Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn
  13. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo Joerg, willkommen im Klub - und schön, dass ein weiterer Baden-Württemberger zum TWIKER geworden ist. Ich hoffe, dass Du ebenso wie ich nach einem Jahr sagen kannst: Ich habe keine Laster außer TWIKE-fahren :-) Falls Du Lust hast, würden wir uns freuen, wenn Du an den beiden BaWü-Events, 2.-4.7. Eschelhof und/oder 24.-26.9. Hohenstaufen, dabei sein könntest. Aktuell sind für beide Events jeweils etwa 10 TWIKEs angemeldet. Bernd Rische kommt aus Deiner Gegend und möchte eigentlich auch teilnehmen, tut sich aber mit seiner TWIKE-Reichweite schwer. Vielleicht könnt ihr Euch ja zusammentun. Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn
  14. tw-900 antwortete auf stehlampe's Thema in TWIKE
    Hallo Mathias, ich fahre seit einem Jahr mit LED-Lampen in Rücklicht, Blinker vorne+hinten, Bremslicht und Standlicht. Das funktioniert bestens. Die Blinkfrequenz ist unverändert. In einem anderen Thema in diesem Forum habe ich die eingesetzten LED-Lampentypen beschrieben. Klar ist, dass LED-Lampen im Gegensatz zu Glühlampen polungsabhängig eingesetzt werden müssen. Aber das ist ja kein Problem. Ich bin mit der Leuchtkraft (deutlich heller als die Originalglühbirnen), dem Stromverbrauch (ca. 20% der Glühbirnen) und vorallem der Ausfallsicherheit (LEDs gehen im Gegensatz zu Glühbirnen nicht kaputt) sehr zufrieden. Nachteil ist aber zumindest in Deutschland, dass diese LED-Birnen (noch) keine Zulassung haben. Man sieht aber äußerlich keinen Unterschied zu den Glühbirnen. Alternativ gibt es mittlerweile fertige LED-Rückleuchten z.B. von Hella mit Straßenverkehrszulassung. Elmar (TW700) hat z.B. solche verbaut. Das ist aber natürlich ein größerer Aufwand, als einfach die Birnen 1-zu-1 auszutauschen und ich wollte am neuen TWIKE nicht gleich die Heckpartie neu ausgestalten. Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn
  15. Hallo Alf, Du brauchst nicht extra zum TÜV. Du erhältst von FINE ein TÜV Gutachten mit dem zu ganz normal zur Zulassungsstelle gehst. Weil die so ein Fahrzeug vielleicht noch nie gesehen haben, solltest Du etwas mehr Zeit einkalkulieren. Manche Zulassungsstellen haben ein Problem mit dem einzelnen Nummernschild hinten und wollen zwei verkaufen. FINE liefert Dir dazu einen TÜV-Prüfbericht mit, in dem auf Seite 10 das einzelne Kennzeichen hinten festgehalten ist. Von Vorteil könnte auch sein, wenn Du auf ein TWIKE verweisen kannst, das in Deinem Kreis oder Nachbarkreis schon zugelassen ist, nur damit die nicht das Gefühl bekommen "das ist eine einzigartige, erstmalige Sache" und jetzt muss alles erst ganz genau in den Vorschriften geprüft werden. Nichts gegen eine saubere Prüfung, aber es kostet halt Zeit. Ich war das vierte TWIKE im Kreis und da ging es ganz schnell. Was das einzelne Kennzeichen hinten betrifft sind die Vorschriften wohl widersprüchlich bzw. interpretierbar. Empfehlung: Sei freundlich und nett - und wenn die Zulassungsstelle unbedingt auf zwei Nummernschildern besteht, dann kannst Du ja immer noch das zweite zu Hause über Dein Bett hängen. Ich habe noch kein TWIKE gesehen mit einem Nummernschild vorne - aber schon mehrere City-ELs. Und ein City-EL ist von der Zulassung prinzipiell ähnlich. Die Anbringung am TWIKE geht aber nicht, weil der Winkel der Schnauze zu schräge ist (das Kennzeichen darf nur soundsoviel Grad geneigt sein, etc). Viele Grüße German
  16. Hallo zusammen, in Ergänzung zu Frank ein wichtiger Punkt und zwei Kleinigkeiten: 1) Die Pedale/Kurbeln an der Fahrerseite sind zwangsläufig gegenüber einem Standardfahrrad spiegelverkehrt. Wenn die Pedale daher nicht sehr fest angezogen bzw. gesichert werden (Loctite oder ähnliches), dann können sie sich nach einiger Zeit mitpedalieren lösen. Am besten vielleicht gleich ein sogenanntes Reparaturkit anbringen. Siehe dazu den separaten Beitrag: Pedal an Fahrerseite löst sich. Kleinigkeiten: 2) Am Lenkhebel setzte sich bei mir in den ersten Monaten das Lager an der Befestigungsschraube am Griff. Einfach alle paar Wochen nachziehen. Nach einiger Zeit bleibt dann der Griff auch dauerhaft fest. 3) Die Sicherungsschraube am Haubenverschluss ist nur mit einem Sicherungslack behandelt. Solange man nicht rumschraubt hält das auch. Wenn man aber die Einstellung ändern will, dann empfiehlt sich eine Kontermutter. Die Schraube ist ziemlich klein und ich musste sie einmal suchen, als sie sich gelöst hatte. Viele Grüße German, TW900, 24Ah, LiMn
  17. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo Alf, erst mal Gratulation zu Deiner Entscheidung für ein neues TWIKE :-) Da ich alle Fahrzeuge der Familie bei der Direct Line versichert habe, wollte ich für das TWIKE keine andere Versicherung. Mit 85 Euro jährlich ist das sehr günstig, aber Vollkasko bietet die Direct Line für das TWIKE nicht an. Nach gut einem Jahr und rund 30.000 km hatte ich zwar noch keinen Schaden und dank vorsichtiger Fahrweise auch keine wirklich gefährliche Situation, aber wenn es das Vollkasko-Angebot bei der R+V wie bei Johannes noch gibt, würde ich Dir das empfehlen. Ansonsten weiß ich, dass Dieter Volkert (TWIKE Center Öhringen) seine TWIKE-Fahrzeuge Vollkasko versichert hat (ich glaube bei der Basler). Viele Grüße German, TW900, 24 Ah LiMn
  18. tw-900 erstellte ein Thema in TWIKE
    Um nicht alles doppelt und dreifach zu dokumentieren, hier der Link zum elweb-Wiki mit den Reifenerfahrungen verschiedener TWIKE-Fahrer. Mit "Bearbeiten" kann jeder, der möchte, seine Erfahrungen ergänzen. http://elweb.info/dokuwiki/doku.php?id=twike_reifen Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn
  19. tw-900 antwortete auf stehlampe's Thema in TWIKE
    Hallo Matthias, zur Einstellung der Federung habe ich bisher leider noch keine Versuche gemacht. Falls Du aber jeden Tag dieselbe Strecke pendelst, dann kennst Du bald jede Unebenheit und die "TWIKE-Ideallinie" drum herum. Das ist vielleicht effektiver als die Federung zu verstellen. Jedenfalls komme ich damit sehr gut zurecht. Mir ist allerdings eine harte Federung und tiefe Sitzlage viel lieber als in einer hohen Sitzposition mit weicher Federung (z.B. in einem SUV) in den Kurven seekrank zu werden. Dazu muss ich sagen, dass meine tägliche Strecke sehr kurvenreich ist. Mag sein, dass mir bei einer täglichen Autobahnfahrt eine weichere Federung auch lieber wäre. Nach mehr als 25.000km würde ich sagen, dass man das Anschlagen der Kette provozieren oder aber vermeiden kann. Bei konstanter Bergfahrt und auf der Ebene kommt es bei mir mittlerweile fast nie mehr zum Anschlagen. Provozieren kann man es, wenn man nur locker mit wenig Kraft mittritt. Auch beim Lastwechsel und im Schubbetrieb konnte ich im Laufe der Zeit das Anschlagen der Kette auf sehr seltene Fälle reduzieren. Bei ausgeschaltetem Kettentrieb kommt das Anschlagen jedenfalls nie vor. Es gibt hier im Forum einen Beitrag zum Thema "Kettenspanner". Ich hatte mir das auch mal überlegt, aber nach Rückfrage bei der Inspektion im TWIKE-Center habe ich das verworfen und wie gesagt kann ich ein Anschlagen mittlerweile durch einen angepassten Mittret-/Fahrstil fast vollständig vermeiden. Viele Grüße German, TWIKE 900, 24Ah LiMn
  20. tw-900 antwortete auf tw-900's Thema in TWIKE
    Hallo Ralf, vielen Dank für Deinen Hinweis auf dieses eMobil-Terminportal. Ich habe das Treffen "Rund um den Hohenstaufen" nun dort eingetragen. Anders als noch im TWIKE-Klub angekündigt wird das Treffen aller Voraussicht nach schon am Freitag beginnen, mit dem Ausgangs- und Endpunkt "Immenreute" bei Donzdorf, weil wir dort von Freitag bis Sonntag übernachten können. Sobald alles klar und fest ist, korrigiere ich die Daten auch im TWIKE-Klub. Bettina und Heinz-Peter haben das Treffen "Twike-Erfahrung Schwäbisch-Fränkischer-Wald" dort auch dokumentiert. PS an alle: Wer fährt mit zur Hauptversammlung des TWIKE-Klubs am 8.5. nach Schaffhausen? Für mich als Newcomer die Zusatzfrage: Wie ist das mit der Übernachtung: Individuell selbst buchen oder gibt es über den TWIKE-Klub Buchungs-/Übernachtungsmöglichkeiten? Viele Grüße German
  21. tw-900 antwortete auf Franko30-2's Thema in TWIKE
    Hallo Benedikt, vermutlich hört sich das wie ein oberschlauer Spruch an, aber wenn ich von mir selbst ausgehe, dann habe ich erst jetzt nach einem Jahr und allen Witterungsbedingungen langsam das Gefühl mein TWIKE zu kennen, zunehmend das Selbstbewußtsein mit hoffentlich allen Situationen umgehen zu können und immer häufiger ertappe ich mich, dass ich das TWIKE-radeln wirklich unverkrampft genieße. Aber ein paar konkrete Tipps: Wenn Du starke Steigungen auf Deiner normalen Strecke hast, dann kann ich Dir nur empfehlen, wenn es Dein Motor zulässt, mit dem 24Ah Akku die 25A-Option zu nutzen. Der Akku von Heinz-Peter ist mit 16Ah deutlich leichter, was sich am Berg natürlich bemerkbar macht. Ich hatte das Glück, dass ich auf der Probefahrt vor dem TWIKE-Kauf ein 25A-TWIKE hatte. Der Vergleich an einer 10%-Steigung, die ich täglich fahre, hat mich überzeugt, dass sich die Racing Software mit 25A wirklich lohnt. Zum Vergleich, mit 25A fahre ich diese 10%-Steigung mit 55 km/h hoch. Mit 20A schaffe ich noch knapp 45 km/h und mit dem Tempomat (maximal auf 16A eingestellt) nicht viel über 30 km/h. Verglichen mit Deiner 8%-Steigung wäre etwa 65 km/h bei 25A zu erwarten. Die Reichweitenanzeige finde ich beim TWIKE schon recht gut programmiert, die generellen Schwierigkeiten hat Heinz-Peter genannt. Wenn ich der Programmierer gewesen wäre, dann hätte ich, so wie auch Du vorgeschlagen hast, eine Glättung im Anfangsbereich, also bei Kilometer 5-20 eingebaut. Da wirkt sich einfach das bis dahin gefahrene Höhenprofil noch sehr stark aus. Bei meinem täglichen Profil sieht es beispielsweise so aus: Start mit 390V und 130km Reichweite. Die ersten 10km etwa 100 Höhenmeter bergab -> Reichweite springt nach 5km hoch auf 200km und geht dann langsam zurück auf 180km. Dann geht es 5km in den Schurwald 200 Höhenmeter hoch. Reichweite nun nur noch 110km. Dann 10km eben und bergab um 300 Höhenmeter. Reichweite nach 25km nun, da tiefer als der Ausgangspunkt gelegen, realistisch bei 150km. Nach weiterem Anstieg pendelt es sich dann bei realistischen 130km ein, die auch dem Anfangswert entsprechen. Ich habe mir angewöhnt, neben der Reichweitenanzeige auf die Spannung und Temperatur zu achten. Da findet man bei aufmerksamer Beobachtung gut passende Daumenregeln. Bis das dynamische Navigationssystem mit 3D-Restreichweitenanzeige realistisch zum Einsatz kommt, wird es wohl noch eine Weile dauern. Die Idee finde ich aber genial (Hier ein Link zu dieser neuartigen Rundum-3D-Reichweiten-Anzeige http://www.autogazette.de/bild.php?url=Y21zX2ltYWdlX2Fzc2V0L2ltYWdlX2JpZy8yNjg0MzQuSlBH und hier der Link zum ganzen Artikel http://www.autogazette.de/Stylisch-in-die-Zukunft/artikel_2000104_31_2.htm ). Das Thema Überstrom hatte ich am Anfang auch gelegentlich, mittlerweile aber schon lange nicht mehr. So ganz genau kann ich Dir gar nicht sagen, woran das lag. Ich fahre jetzt sicher „runder“ als in den ersten Monaten. Die Tipps von Heinz-Peter treffen auf jeden Fall voll zu. Eine Frage: Stottert Dein TWIKE manchmal beim Losfahren, insbesondere am Berg? Das war bei mir gelegentlich auch so und erzeugte in Verbindung mit Unebenheiten eine kurze Überstrom-Meldung. Im TWIKE-Center wurde dann die Anlaufkurve abgeflacht, d.h. stärkerer Startstrom, aber deutlich langsameres Hochlaufen (statt original 8 Sekunden jetzt auf 12 Sekunden eingestellt). Seither fährt das TWIKE viel geschmeidiger los. Den Trick am Berg: Bremsen – Vollgas – Bremse loslassen, damit das TWIKE auch an steilen Anstiegen sanft losfährt, kennst Du ja sicher? Viele Grüße German, TWIKE 900, 24Ah LiMn
  22. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo Roland, also das klingt für mich jetzt wieder logisch. Früher hat man sich offenbar noch die Mühe gemacht auf der Fahrerseite umgekehrte Gewinde an den "verdrehten" Kurbeln zu verbauen, so dass diese sich auch an der Fahrerseite von selbst festzogen. Wegen der Standardisierung ist man bei den neueren TWIKEs davon abgekommen und hat sich damit die Gefahr des Selbstlösens eingehandelt, wenn man nicht Loctite oder Drehmoment benutzt. Das passt auch zu meiner Beobachtung, dass ich an einem älteren TWIKE 5xx auf der Fahrerseite links das Linksgewinde (= Rändelschraube) gesehen habe. Wenn Du also auf der Fahrerseite rechts eine neue, standardisierte Kurbel eingesetzt hast, dann hat diese ein Linksgewinde (=Rändelschraube) und löst sich von selbst, wenn man nicht gegensteuert. Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn
  23. tw-900 antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo Roland, irgendwie geht mir da was durcheinander, allerdings weiß ich nicht, wie es bei den alten TWIKEs war, sondern kann Dir nur erklären, wie es bei meinem neuen TWIKE ist. Jedenfalls ist bei allen Fahrrädern, die ich kenne überall das Kettenrad an der rechten Kurbel, also wie auf der Beifahrerseite meines TWIKE. Bei meinem TWIKE sind auf der Fahrerseite die Pedale umgekehrt wie bei einem Fahrrad: Kettenrad also an der linken Kurbel. Um Standardkurbeln verwenden zu können hat man wohl auf der TWIKE-Fahrerseite die Fahrradregel "Rechte Seite - Rechtsgewinde, Linke Seite = Linksgewinde" außer Kraft gesetzt. Diese vernünftige Regel, bei der sich das Gewinde selbst festzieht gilt beim TWIKE also nur für die Beifahrerseite. Auf die Physik, warum beim Fahrrad rechts eine Rechtsgewinde und links ein Linksgewinde sein sollte, will ich als Informatiker nicht eingehen. Da kennst Du als Physiker die Gründe sicher besser und ich kann es mit meiner Beschränkung auf 0 und 1 nicht erklären. Erkennbar sind die Gewinde jedenfalls daran: Gerändelte Schraube = Linksgewinde, sonst Rechtsgewinde. Das kommt mir als 0/1-Informatiker wieder entgegen, damit ich nicht in die falsche Richtung anziehe/lossschraube :-) Also auch bei den neuen TWIKEs lösen sich auf der Fahrerseite notorisch die Pedale, wenn man sie nicht wie Heinz-Peter mit Loctite sichert oder wie ich mit mächtigem Drehmoment anzieht. Ich prüfe es regelmäßig, aber es hält bisher auch ohne Loctite seit einem Jahr bombenfest. Wenn es sich mal lösen sollte, dann werde ich es wie Heinz-Peter mit Loctite versuchen. Wenn die Gewindebohrung in der Kurbel allerdings zu sehr beschädigt ist, dann hilft vermutlich auch kein Loctite mehr, sondern nur eine neue Kurbel und dann das Loctite oder Drehmoment. Die Gewindebohrung in der Kurbel ist vermutlich wesentlich schwächer als das Gewinde am Pedal, so dass vermutlich nur die Kurbel ausgetauscht werden muss. Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn
  24. Hallo zusammen, der harte Winter 2009/2010 ist ja nun vorbei und ich habe fleißig täglich bei jedem Wetter die Handbremse ohne Probleme benutzt. Nun könnte man zurecht sagen, dass es halt ein relativ neues TWIKE ist und dass es eine normale Alterserscheinung ist. Von meiner Frühjahrsinspektion im TWIKE-Center stammt nun folgender Tipp, den ich künftig prophylaktisch anwenden werde: Regelmäßig die beiden Bowdenzüge mit ein paar Tropen Öl versorgen, dann friert die Handbremse nicht fest. Also nicht unten fetten/ölen, wo es bei einigen festgefroren war bzw. festsaß, sondern oben, am Handbremsgriff in die beiden Bowdenzüge regelmäßig ein paar Öltropfen reinlaufen lassen. Durch das Anziehen/Lösen der Handbremse fließt das Öl dann langsam im Bowdenzug runter und das gesamte System bleibt schön gängig und geschmiert. Wenn man es lange nicht gemacht hat, dann kann man durch wiederholtes Lösen/Anziehen der Handbremse - Öl reinlaufen lassen das Handbremssystem schnell wieder gängig machen. Sollte ich trotz dieses Tipps mal Probleme haben, poste ich das hier natürlich. Es scheint mir aber sehr plausibel und meine Handbremse flutscht schon nach der ersten Anwendung wieder richtig :-) Viele Grüße German, TW900, 24Ah LiMn
  25. tw-900 antwortete auf Franko30-2's Thema in TWIKE
    Hallo Frank, mit derselben Batterieausstattung (24 Ah) meines TWIKE 900, nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich aus Fitnessgründen so viel wie möglich ohne Schweißausbrüche mitpedaliere, habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Mein TWIKE steht Tag und Nacht überdacht (im Carport zu Hause, im offenen Mitarbeiterparkhaus während der Arbeit), aber immer bei Außentemperatur. Ich fahre Montag bis Freitag täglich 100km bei flotter Fahrweise. Im Durchschnitt knapp 60 km/h, also die einfache Fahrt von 50km in etwa 50-55 Minuten. Die Fahrt verläuft ausschließlich auf Landstraßen mit ordentlichen 900 Höhenmetern auf die Gesamtstrecke. Nach ziemlich genau einem Jahr habe ich dadurch etwa 25.000 TWIKE-km hinter mir. An den eiskalten Tagen dieses Winters war nur der Montag bei kalter Standzeit übers Wochenende etwas kritisch. Die Batterietemperatur ging aber auch in der Nacht vom Sonntag auf Montag beim Laden stets in den Plusbereich. Am kältesten Wochenende 19/20.12.2009 mit -22° Nachttemperaturen hatte ich allerdings am Sonntag bei herrlichem Wetter eine 80km Tour gemacht, wodurch sich die Batterie etwas erwärmte. Kälterekord am Montagmorgen, 21.12.2009, nach dem Laden etwa 3°. Der Ladevorgang startet über die Ladelogik in der Regel um 4 Uhr, bei ganz starken Minusgraden (bzw. negativer Batterietemperatur beim Ladestart) habe ich den Start früher eingestellt). Um 6 Uhr stehe ich auf und drücke bei Minustemperaturen auf die Jog-Taste um höher als 390V zu laden. Die Spannung liegt zu dieser Zeit jeweils zwischen gut 380 und 390V. Die Jog-Taste kann auch bei schon laufender U-Ladung (also 390V) noch gedrückt werden. Die 400V habe ich aber selbst an den kältesten Tagen nie ausgenutzt und maximal 398V eingestellt. Die 400V will ich mir noch für die nächsten Winter vorbehalten :-) Auch an den kältesten Tagen im Winter lag bei Ankunft nach 100km die Ruhespannung bei etwa 340V. Aufgefallen ist mir, dass sich die Batterie während der Pause (also meiner Arbeitszeit) etwas erholt. 100km am Stück wären also vielleicht kritischer gewesen. Bei 340V Ruhespannung und Batterietemperatur unter 10° sinkt die Spannung unter Volllast gut 20V, also am Ende auf knapp 320V. Um auch am Ende unter Vollast nie unter 320V zu fallen habe ich manchmal, insbesondere an eiskalten Montagen mit viel Heizlüftereinsatz, in Schorndorf nach 75km etwa 10 Minuten nachgeladen. Dadurch waren die anschließenden 250 Höhenmeter unter Vollast immer in einem guten Spannungsniveau. Bei Plustemperaturen reichen die normalen 390V hingegen leicht für 100km aus. Nach 100km liegt dann die Ruhespannung noch zwischen 340 und 345V. Unter Vollast höchsten 10V weniger. Heute morgen habe ich, bei 8° Außentemperatur nochmals auf 395V aufgeladen, weil ich 20km zum Abholen meiner Tochter einkalkuliert hatte, die ich dann aber doch nicht fahren musste. Batterietemperatur ca. 20°. Nach 100km lag die Endspannung bei 355V, bei Vollast etwa 350V. Restreichweite ca. 50km. Kurzum, meine tägliche Fahrt war nie ein Problem. Die unproblematische Zwischenlademöglichkeit nach 75km beruhigt allerdings ungemein. Danke hier an Jochen Hahn, dessen LEM-Net-Ladestation direkt an meiner Strecke liegt. Viele Grüße German, TWIKE 900, 24Ah LiMn

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