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Meine Erfahrungen mit dem Peugeot e-208!

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Geschrieben

Vorgeschichte
Der Peugeot e-208 blieb für mich bislang etwas "verborgen". Als ehemaliger ZOE Fahrer wollte ich nach drei Jahren ZOE Phase I die Vorzüge der Tesla-Welt kennenlernen (2020). Es war eine phantastische Zeit mit dem Model 3 und es zeigte auf was alles möglich ist. Insgesamt war mir das Auto aber etwas zu gross und ich konnte die Power und Reichweite kaum ausnutzen. Da für uns auch ein kleineres Auto in den Alltag passt, haben wir uns 2022 für einen Citroen e-C4 entschieden. Der kam sehr gut ausgestattet daher und fährt sich äussert ruhig. Bald merkte ich aber, noch kleiner geht auch (wir haben keine Kinder)! Und so habe ich mal für einige Monate einen Skoda Citigo-e ausprobiert. Ich war immer fasziniert von seiner Kompaktheit und seinem tiefen Verbrauch. Auch lässt er sich sehr unkompliziert fahren. Cooler Wagen! Für längere Strecken ist er allerdings etwas laut und die Bedienung mit Schlüssel ist, naja, sagen wir mal etwas "old-school". Aber für den Preis ganz ok! 😉

Heute konnte ich dann mal einen e-208 mieten. Als aktueller e-C4 Fahrer war ich speziell gespannt wie er sich anfühlt. Denn der e-208 steht auf der gleichen e-CMP Plattform wie der e-C4!

Der Peugeot e-208

Als PSA resp. Stellantis Kunde war mir also vieles schon bekannt. So ist z.B. das Infotainment System fast gleich. Da ich ich vor ca. einem Jahr mal kurz einen Corsa-e fahren konnte, war mir in etwa auch die Grösse bekannt. Der Corsa-e ist ja eigentlich ein tolles Fahrzeug, er hat mich jedoch nie emotional angesprochen. Nun wollte ich mal testen, wie sich der Konzernbruder aus dem Hause Peugeot macht. Kurz zusammengefasst: Ich bin sehr positiv überrascht. 
Herausragendes Merkmal ist das tief angeordnete Lenkrad. Das hat mir von Beginn weg sehr gut gefallen. Es gibt dem Wagen eine sportliche Note und das Auto lässt sich so sehr entspannt lenken. Auch sonst kommt der e-208 sportlich daher, jedoch nie aufdringlich. Das Cockpit macht einen wirklich guten Eindruck und der Wagen fährt sich ebenso ruhig wie der e-C4. Neben der sportlichen Sitzposition ist auch das Fahrwerk deutlich anders ausgelegt als beim e-C4. Ganz nach dem Motto: "Bring back the fun of driving!". Mir hat das Fahren im e-208 sehr gut gefallen und es ist wohl eine der grossen Stärken dieses Kleinwagens. 

Der Peugeot e-208 ist zwischenzeitlich das bestverkaufte e-Kleinauto in Europa. Da hat Peugeot also einiges richtig gemacht. 

Gibt es hier e-208 Fahrer:innen? Ich würde mich über eure Kommentare und Erfahrungen freuen. Wäre schön wenn wir dieses Forum etwas beleben könnten. 
Ob ich auch schon bald einen eigenen e-208 fahren werde? 

Bilder: e-208 in der Ausführung "Active Pack". 

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Geschrieben

Ich finde den auch sehr ansprechend. Wir sind damals aber zum e-C4 geschwenkt, weil der bei mehr Platz wohl den Berichten nach keinen höheren Verbrauch hat.

Der Charakter ist natürlich sportlicher. Fühlt sich der Motor genauso an?

Zu erwähnen ist da natürlich, dass es den inzwischen auch mit einem 115 kW Motor von Nidec statt Vitesco und größerem Akku gibt, dann 51 statt 45kWh netto und der Motor soll auch noch sparsamer sein.

Das gleiche allerdings beim e-C4 und mittelfristig wohl allen Stellantis Modellen auf dieser Basis.

bearbeitet von Karlsson

  • 1 Monat später...
Geschrieben

ich fahre seit Mai 2023 einen e-208 mit Serienausstattung plus elektrische Sitzheizung. Optisch ein sehr schicker Kleinwagen, technisch bin ich überhaupt nicht zufrieden!! Unmittelbar zuvor fuhr ich für 3 Jahre den ZOE in Serienausstattung. Folgende Mankos des Peugeot:

  1. Tempomat funktioniert erst >40 km/h (was soll der Unsinn speziell in 30er Zonen hätte ich gerne den Tempomat - ZOE = Serienausstattung
  2. Lädt nur einphasig, heißt mit mageren  ca. 3 kW/h (dreiphasig wäre eine Sonderausstattung) - ZOE = Serienausstattung
  3. Keine serienmäßig eingebaute Rückfahrkamera - ZOE = Serienausstattung
  4. Die APP funktioniert sehr schleppend, keine Möglichkeit die Aufladung zu begrenzen
  5. Fahre ich im Modus "B" also starke Abbremsung bei Gaswegnahme, zieht der Pkw leicht nach links
  6. Bremsdruck schlecht dosierbar, heißt bremst dann plötzlich zu stark ab
  7. ständiger Fehlerhinweis auf unterschiedlichen Reifendruck, obwohl dieser passt (ignoriere ich mittlerweile auch total) - war auch beim ZOE so

Zusammengefasst stört mich am allermeisten der Tempomat, der erst ab 40 km/h funktioniert.

Geschrieben

Das mit dem Tempomaten scheint mir auch etwas komisch, muss ich gleich mal ausprobieren beim ec4.

Zum fairen Vergleich solltest du aber erwähnen, dass der ZOE serienmäßig kein CCS hat und selbst mit CCS lädt er keine 50 kW. Acc gibt es noch nicht mal gegen Aufpreis. Dazu hat Renault am Airbag gespart und einen null Sterne Crashtest kassiert.

Ich hatte vorher auch einen Zoe, meiner war von 2013 und der aktuelle hat dieselbe technische Basis und wurde nur etwas Modell gepflegt.

Für uns waren die Nogos einfach die schlechte Ladeleistung, das fehlende acc und der Crashtest (Nogo für meine Frau).

Die App ist schlecht, das stimmt, aber die vom Renault war noch schlechter.

Der 208 hatte früher den 3P Lader in Serie. Mein e-C4 hat ihn auch serienmäßig.

Wobei ich jetzt ehrlich gesagt keinen Wert auf Serienausstattung lege, interessant ist doch letztlich nur was du mit deiner eigenen Ausstattung zahlst. Und wenn du einen dreiphasenlader haben willst dann nimmst du den eben dazu.

 

Geschrieben

Ach ja, was beim Renault auch serienmäßig war, waren ständige ladeabbrüche bei der Arbeit (Industriestrom mit Oberschwingungen). Der Wagen war eine echte Ladezicke und es ist sehr oft vorgekommen, dass ich nach drei Stunden in die App geschaut habe, aber die hat natürlich wieder nichts übertragen und der Wagen hatte auch ohnehin die Ladung nach 5 Minuten abgebrochen.

Danach hatte ich 7 Monate lang ein Tesla Model 3, der Wagen hatte nirgendwo auch nur das geringste Problem mit irgendeiner Säule. Seit Oktober Citroen ec4, der hat auch noch nie bei der Ladung gezickt, hat immer sofort begonnen und hatte nie einen Abbruch.

Geschrieben
vor 51 Minuten schrieb Karlsson:

Das mit dem Tempomaten scheint mir auch etwas komisch, muss ich gleich mal ausprobieren beim ec4.

Zum fairen Vergleich solltest du aber erwähnen, dass der ZOE serienmäßig kein CCS hat und selbst mit CCS lädt er keine 50 kW. Acc gibt es noch nicht mal gegen Aufpreis. Dazu hat Renault am Airbag gespart und einen null Sterne Crashtest kassiert.

Ich hatte vorher auch einen Zoe, meiner war von 2013 und der aktuelle hat dieselbe technische Basis und wurde nur etwas Modell gepflegt.

Für uns waren die Nogos einfach die schlechte Ladeleistung, das fehlende acc und der Crashtest (Nogo für meine Frau).

Die App ist schlecht, das stimmt, aber die vom Renault war noch schlechter.

Der 208 hatte früher den 3P Lader in Serie. Mein e-C4 hat ihn auch serienmäßig.

Wobei ich jetzt ehrlich gesagt keinen Wert auf Serienausstattung lege, interessant ist doch letztlich nur was du mit deiner eigenen Ausstattung zahlst. Und wenn du einen dreiphasenlader haben willst dann nimmst du den eben dazu.

 

betreffs Dreiphasenlader, war mir nicht bewusst und ob ich (hatte ich im Nachhinein auch erfragt) den für einen Tausender Aufpreis genommen hätte kann ich nicht sagen. Ich ging eigentlich davon aus dass dies ganz normaler Standard ist ;-( Die App vom Renault hatte ich nicht mal getestet.

War einer schneller "10-Minuten-Kauf" ebenso wie beim ZOE.

Anmerkung: Ist nur mein Drittauto (neben zwei Porsches) welches ich wirklich sehr gerne für Kurzstrecken verwende

Geschrieben

Das mit dem Tempomaten würde ich noch mal prüfen lassen, falls der Wagen mal zur Werkstatt kommt. Ich habe beim Citroen ec4 ja die gleiche Technik und ich kann den Tempomaten auf minimal 30 kmh stellen, genau wie bei Renault auch.

Ich meine bei Renault konnte ich den Tempomaten unter 30 km/h nicht aktivieren, beim Citroen hatte ich ihn eben bei 18 km/h aktiviert, er stellte sich dann auf 30km/h.

Eine Sache noch zum Lader - der Renault konnte zwar bis 43kW AC laden, was definitiv cool war, aber dabei hat er sehr nervige Geräusche gemacht. Mit weniger Leistung wurde das zwar leiser, aber auch mit den 2,5 kW bei mir zu Hause damals konnte ich den Wagen noch gut beim Laden hören. Der Citroen dagegen lädt quasi lautlos.

Für den Kauf in 10 Minuten kann ich übrigens Tesla empfehlen, da ist quasi immer alles drin 😉

 

 

Geschrieben
  • Autor

Hallo @makler-hans und willkommen im Forum. 👍

Habe auch einen e-208 in der GT Ausführung. Wie Karlsson bereits erwähnt hat, der Tempomat sollte ab 30 kmh funktionieren. Wird er bei tieferer Geschwindigkeit zugeschaltet, stellt er sich auf 30 kmh ein. Mit dem adaptiven Tempomat kann geht es natürlich auch unter 30kmh und bis zum Stillstand falls erforderlich. 

Bremsdruck: Ja, könnte noch etwas besser dosierbar sein. Das war z.B. beim Tesla oder auch den ID. Fahrzeugen von VW besser. 
App: Ja, das ist nicht wirklich brauchbar. Aber ich bin froh, dass es sie zumindest noch gibt. Wenn Ende 2025 die 2G/3G Netze abgeschaltet werden - ob es dann eine Nachrüstlösung  geben wird? Ich stelle mich schon jetzt auf "0-Konnektivität" ein. :) Zum Glück muss ich selten vorkonditionieren und das Laden kann ich weitgehen über die Wallbox steuern. Aber unterwegs wäre eine App-Verbindung für ein bisschen Lademanagement schon eine gute Sache. Denke aber, das Leben geht auch ohne weiter. 

 

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