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Erste Elektroautos mit Natrium-Ionen Batterien in Reichweite

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Geschrieben

Die Forschung an neuen Zellchemien schreitet mit grossen Schritten voran. Als Nachfolge-Technik der heute oftmals eingesetzten Lithium-Ionen (Li-Ion) oder Lithium-Eisenphosphat (LFP) Batterien werden u.a. Feststoff-Batterien gehandelt. Sie sind sich grundsätzlich ähnlich und beide basieren auf Lithium. Feststoffbatterien besitzen jedoch einen Elektrolyt aus festem Material.

Eine weitere Batterie mit Potenzial für kommerzielle Anwendungen wie z.B. in Elektroautos, ist die Natrium-Ionen Batterie (Sodium-Ion Battery).
Bei dieser wird Lithium durch Natrium ersetzt.

Die Vorteile einer Natrium-Ionen Batterie sind:
- Sicherheit. Nicht entflammbar
- Nachhaltigkeit. Natrium fast unbegrenzt verfügbar
- Preis. Natrium ist günstiger zu haben als Lithium
- Gute Temperaturstabilität

Nachteile:
- Natrium-Ionen Batterien haben eine geringere Energiedichte, nähern sich jedoch allmählich den Lithium-Eisenphosphat Zellen.

Die 2022 von CATL vorgestellte Natrium-Ionen Batterie kommt zudem ohne Kobalt und Nickel aus. Es ist geplant, die Technick in 2023 in der Grossserie zu kommerzialisieren.

Der Roller Hersteller NIU, möchte erste Roller mit der neuen Zellchemie ebenfalls an den Start schicken.  

BYD möchte den neuen Kleinwagen "Seagull" mit zwei Batterievarianten ausliefern: LFP und Natrium-Ionen.

Der chinesische Hersteller JAC/Sehol hat mit dem Sehol E10X auch schon bereits einen ersten Prototyp mit Natrium-Ionen Batterie vorgestellt.
https://new.qq.com/rain/a/20230301A00OOE00

Batteriehersteller HiNa Battery:
https://hinabattery.com/

Für welche Batteriechemie würdest du dich entscheiden, wenn du die Wahl hättest?

Weitere Links:
https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/batterie-forschung-catl-natrium-akku-statt-lithium-ionen/

Photo: Natrium-Ionen Batterie von HiNa, eingesetzt im Sehol E10X

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Geschrieben

Ich denke das wird sehr spannend für Budget Fahrzeuge und könnte auch der typische Zweitwagenakku werden.

Den Vorteil gegenüber LFP sehe ich hier vor allem in der Kälteunempfindlichkeit, wo LFP seine Probleme hat, was es für Länder mit längerem kalten Winter wieder schlechter macht.

Bei meinem e-C4 fällt der Wintermehrverbrauch gerade recht hoch aus, was anscheinend auch zum großen Teil an der Akkuheizung liegt. In Norwegen dürfte sich das noch viel dramatischer darstellen.

Geschrieben

Hallo!

Ich würde mich für den Umweltfreundlicheren Akku entscheiden. E- Auto fahren ist das Eine, aber wenn das dann auf Kosten von der Umwelt geht (Gewinnung, Entsorgung, Unfall, Brand) dann wäre das mit dem Nachfolger der Nickel Cloride Batterie meine Entscheidung, sofern einigermaßen bezahlbar. Hoffentlich klappt das besser als mit den ersten "Salzakkus".

Gruß Christoph

Geschrieben

Sind das diese Hochtemperaturakkus?

LFP ist zb kobaltfrei und sehr langlebig. Bei Natrium fällt noch mehr weg.

 

Geschrieben

Tatsächlich,  Zebra. Muss permanent auf 300°C geheizt werden. Also das würde ich jetzt nicht in einem Atemzug mit umweltfreundlich nennen.

Ein Akku, der umwelttechnisch etwas wirklich bewegt, bringt die Massen vom Verbrenner zum Elektroauto. Dafür muss er günstig und langlebig sein und richtig gut funktionieren. Inklusive weit fahren und schnell laden.

Natrium hat hier sicherlich Potential im Budget Bereich. Etwas darüber LFP und für High Performance dann NMC.

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