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"Lösungen für das Problem des gleichzeitigen Aufladens von Elektroautos - ein Blick in die Zukunft der Elektromobilität"

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Geschrieben

Elektroautos sind die Zukunft des Straßenverkehrs. Sie sind emissionsfrei und tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei. Allerdings gibt es ein großes Problem, das es zu lösen gilt: Was passiert, wenn plötzlich alle Elektroautofahrer gleichzeitig ihre Autos aufladen müssen?

Ein wichtiger Faktor hierbei ist die Infrastruktur für das Laden von Elektroautos. Derzeit gibt es nicht genug Ladestationen, um den Bedarf aller Elektroautofahrer zu decken. Dies führt dazu, dass es zu Wartezeiten kommt und manchmal sogar zu Streitigkeiten, wer als nächstes sein Auto aufladen darf.

Eine mögliche Lösung für dieses Problem ist die Schaffung von intelligenten Ladestationen. Diese können über eine App gesteuert werden und ermöglichen es den Benutzern, ihre Ladezeiten im Voraus zu planen. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass zu viele Autos gleichzeitig an einer Ladestation angeschlossen sind.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Energieversorgung. Da Elektroautos große Mengen Strom benötigen, muss sichergestellt werden, dass es genug Energie gibt, um alle Autos aufzuladen. Dies kann durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Schaffung von Energiespeichersystemen erreicht werden.

Ein weiteres Problem ist die Ladezeit selbst. Auch wenn es mehr Ladestationen gibt, kann es immer noch lange dauern, bis ein Elektroauto vollständig aufgeladen ist. Eine Lösung hierfür könnte die Verwendung von schnellen Ladegeräten sein, die das Auto in kürzerer Zeit aufladen können.

Allerdings ist es wichtig zu betonen, dass die Elektromobilität immer noch in den Anfängen steckt und es noch viele Herausforderungen zu lösen gibt, bevor sie die Dominanz der Verbrennungsmotoren erreicht. Dennoch ist es wichtig, diese Probleme jetzt anzugehen, damit die Elektromobilität in Zukunft eine ernstzunehmende Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellen kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Elektromobilität eine großartige Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellt, aber es gibt noch Herausforderungen zu lösen, bevor sie die Dominanz der Verbrennungsmotoren erreicht. Das Problem des gleichzeitigen Aufladens von Elektroautos ist eine dieser Herausforderungen, aber es gibt Lösungen, die helfen können, dieses Problem zu bewältigen. Dazu gehören die Schaffung von intelligenten Ladestationen, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Verwendung von schnellen Ladegeräten. Es ist wichtig, diese Probleme jetzt anzugehen, damit die Elektromobilität in Zukunft eine ernstzunehmende Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellen kann.

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Grüner Wohen:

Was passiert, wenn plötzlich alle Elektroautofahrer gleichzeitig ihre Autos aufladen müssen?

Das wird nicht passieren. Es gibt im schlechtesten Fall Spitzenzeiten. Um diesen zu begegnen gibt es, wie oben bereits beschrieben, Lastmanagement-Systeme oder das Laden resp. der Verbrauch von Elektrizität wird über preisliche Anreize gesteuert (z.B. Smart Grid). 

vor 7 Stunden schrieb Grüner Wohen:

Ein weiteres Problem ist die Ladezeit selbst. Auch wenn es mehr Ladestationen gibt, kann es immer noch lange dauern, bis ein Elektroauto vollständig aufgeladen ist. Eine Lösung hierfür könnte die Verwendung von schnellen Ladegeräten sein, die das Auto in kürzerer Zeit aufladen können.

Richtig. Nennt sich HPC Lader (High Performance Charger) oder Schnellladestation. 

vor 7 Stunden schrieb Grüner Wohen:

Allerdings ist es wichtig zu betonen, dass die Elektromobilität immer noch in den Anfängen steckt und es noch viele Herausforderungen zu lösen gibt, bevor sie die Dominanz der Verbrennungsmotoren erreicht.

Dieses Aussage ist nicht mehr zeitgemäss. Die Dominanz der Verbrennungsmotoren ist zwar noch nicht gebrochen, aber in einigen Segmenten haben EVs die Sparte der Kolbenmotoren bei den Absatzzahlen bereits überholt. Ich würde sagen, die E-Mobilität steckte in den Jahren 2010-2016 noch in den Anfängen. Mittlerweile sind wir mitten im Markthochlauf = Massenmarkt. 

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  • 2 Wochen später...
Geschrieben
Am 22.1.2023 um 21:14 schrieb Stefan:

Das wird nicht passieren. Es gibt im schlechtesten Fall Spitzenzeiten. Um diesen zu begegnen gibt es, wie oben bereits beschrieben, Lastmanagement-Systeme oder das Laden resp. der Verbrauch von Elektrizität wird über preisliche Anreize gesteuert (z.B. Smart Grid). 

Die Spitzenzeiten gibt es auf jeden Fall und wie Du völlig richtig sagst gibt es dafür auch Ansätze, aber das ist IMHO kein Selbstläufer.

Also in unserer Firma haben wir derzeit ca 30 Ladeplätze und da gibt es einen regen Wechsel. Die meisten Säulen werden mindestens von 2 Fahrzeugen am Tag genutzt. eher mehr. Für die Netzstabilität wäre es aber toll wenn stattdessen 300 Fahrzeuge an Säulen mit einem Lastmanagement hängen würden und man es außerdem organisieren könnte, dass nur bis x% geladen wird, aber evtl auch eine gewisse Mindestmenge bis zum Zeitpunkt y.

Da fehlen derzeit noch die Lösungen, weil über Typ2 wohl gar nicht der SOC an die Säule weitergegeben wird. Mein Fahrzeug kann auch nicht auf einen bestimmten SOC limitieren, gilt leider für viele Fahrzeuge. Ich mache das einfach über Zeit, also stecke 2 Stunden vor Feierabend ein und weiß, dass das dann in etwa mit 80% passt.

Wenn da aber ein Lastmanagement eingreift weiß ich plötzlich gar nichts mehr, sofern ich nicht manuell den SOC über die App checke. Das will ich aber nicht ständig tun und ich hab auch nicht immer Zeit, zum Fahrzeug zu laufen und so toll funktioniert die App nun auch nicht.

Also ich denke Elektroautos haben da sowohl das Potential, dem Netz Probleme zu machen wie auch es aktiv zu stabilisieren.

Am 22.1.2023 um 13:13 schrieb Grüner Wohen:

Ein weiteres Problem ist die Ladezeit selbst. Auch wenn es mehr Ladestationen gibt, kann es immer noch lange dauern, bis ein Elektroauto vollständig aufgeladen ist. Eine Lösung hierfür könnte die Verwendung von schnellen Ladegeräten sein, die das Auto in kürzerer Zeit aufladen können.

Schnelllader gibt es ja diverse und sie werden mehr....aber ehrlich gesagt.... ich bin letztes Jahr 7 Monate Tesla gefahren und wir waren auch 2x mit dem im Urlaub und DC schnell geladen habe ich genau 1x in der ganzen Zeit und das auch nur, weil ich den Ladepark Hilden mal besichtigen wollte und über Bonnet noch eine Gratisladung hatte. An die Urlaubsziele konnten wir nonstop durchfahren und haben dann vor Ort geladen. An der Ostsee öffentlich im Ort (eine Ladung hat für den gesamten Urlaub gereicht) und das andere Mal hatten wir eine Ferienwohnung mit eigener Wallbox. Bzw haben dann noch einen Schlenker gemacht und Verwandtschaft besucht und da auch nochmal öffentlich nachgeladen.

In den letzten 12 Monaten habe ich nur 4x öffentlich geladen, davon 2x DC nur zum Ausprobieren (beim neuen Auto im Oktober, um zu wissen ob die DC Ladung funktioniert) und halt die erwähnten 2 AC Ladungen. Ansonsten konnten wir immer entweder hin und zurück ohne laden fahren oder direkt am Ziel nachladen.

Ich denke der Anteil des DC geladenen Stroms wird bei den meisten Fahrzeugen keine 5% erreichen. Wenn ich mal 1000km am Tag zum Gardasee fahren will - ja klar. Aber das ist halt nicht der Alltag und auch im Urlaub würde ich es versuchen zu vermeiden und die 1000km an zwei Tagen zu fahren und dann lade ich bei der Übernachtung wieder und hab schon wieder X Kilometer, für die ich nicht DC laden muss. 

Da hat ein Tesla natürlich andere Möglichkeiten als ein e-Up, aber letzterer wird wohl auch weniger Langstrecken fahren.

Am 22.1.2023 um 21:14 schrieb Stefan:

Dieses Aussage ist nicht mehr zeitgemäss. Die Dominanz der Verbrennungsmotoren ist zwar noch nicht gebrochen, aber in einigen Segmenten haben EVs die Sparte der Kolbenmotoren bei den Absatzzahlen bereits überholt.

Naja, Ende 2022 hatten wir in Deutschland zwar mal über 30% Elektroautos, aber das lag ja nur an der auslaufenden Förderung und da wurden auch Fahrzeuge zugelassen, die noch gar nicht ausgeliefert waren. Im Schnitt hatten 2022 noch immer um die 85% der neu zugelassenen Fahrzeuge einen Verbrenner an Bord und das war die Situation mit 6000€ von der Bafa und teurem Sprit dank Putin. Nun geht aber gerade der Strompreis mächtig hoch, Benzin ist schon wieder billiger und die Förderung läuft auch aus... also ein Selbstläufer ist das denke ich noch nicht.

Ich denke der richtige Durchbruch kommt erst noch und die Elektroautos haben auch noch verdammt viel Potential, da haben tierisch viele Fahrzeuge noch ganz schön viele Bugs. Siehe Winterverbräuche oder die SOC Anzeige, die bei Stellantis erst 2022 rein kam. Eine einstellbare Ladebegrenzung gibt es noch gar nicht. Die Möglichkeit, den Akku manuell vorzuheizen oder eine automatische Heizung für Kurzstrecken zu unterbinden haben noch die aller wenigsten Fahrzeuge.

Auch müssen noch die Preise runter und die Reichweiten weiter hoch. Ich fand den Tesla zwar sehr überzeugend, aber der Preis war auch weit weg davon, massentauglich zu sein. Auch die Möglichkeiten, bei älteren Fahrzeugen Akkus zu erneuern oder auch zu vergrößern sind noch quasi nicht existent.

Übertragen auf die Entwicklung der PCs würde ich Elektroautos heute bei den ersten Pentium Prozessoren und Windows 98 sehen. 

Geschrieben
Am 3.2.2023 um 13:40 schrieb Karlsson:

Übertragen auf die Entwicklung der PCs würde ich Elektroautos heute bei den ersten Pentium Prozessoren und Windows 98 sehen. 

Ja, da hast du wohl recht. 😁
Obwohl, ich fand diese Zeiten eigentlich noch ganz cool. Es gab viel Neues zu entdecken und die Entwicklung nahm grosse Sprünge. Noch war nicht alles perfekt. Wie aktuell noch bei der E-Mobilität. Wäre ja auch schade, sonst gingen uns die Themen aus. :)

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Geschrieben

Klar, die Entwicklung ist spannend. Das war bei den Computern ja damals auch so, da haben wir auch jährlich aktualisiert und Komponenten getauscht.

Aber für den 08/15 Nutzer ist das weniger Interessant wenn der einfach einen gut funktionierenden Gebrauchsgegenstand sucht. Es geht ja schon um ziemlich viel Geld und da will man natürlich einwandfreie Funktion und eine lange Lebensdauer.

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