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Ladeverluste bei Stellantis Fahrzeugen wie Citroen e-C4, Peugeot e-208 und Opel Corsa-e

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Geschrieben

Die letzten Wochen habe ich mir die Mühe gemacht die Ladeverluste bei meinem Citroen e-C4 zu dokumentieren. Die Werte sollten auch für den Opel Corsa-e sowie Peugeot e-208 gelten da bei diesen EVs die gleiche Hardware verbaut ist. 

Testbedingungen: 

  • Temperatur ca. 5-8 C
  • Der Ladehub betrug ausser bei der 1.3 kW Ladung jeweils über 60% und es wurde bis 100% geladen 
  • Gemessen habe ich die Veruste bei Ladeleistungen von 11 kW, 3.6 kW und 1.3 kW

Laden mit 11 kW
Hier habe ich für die gefahrene Strecke 28.56 kWh (169 km) verbraucht. Gelden habe ich ab Netz 33.47 kWh. Dies entspricht einem Ladeverlsut von ca. 15%.

Laden mit 3.6 kW
Hier habe ich für ie gefahrende Strecke (187 km) 30.3 kWh verbraucht. Geladen habe ich ab Netz 40.15 kWh. Dies entspricht einem Ladeverlsut von ca. 25%

Laden mit 1.3 kW 
Ladehub von 40 - 63%. Gemessener Ladeverlust ca. 27%.

Warum steigt der Ladeverlust mit tieferer Ladeleistung?

Neben den Verlusten des Ladegerätes schlägt hier vor allem die längere Ladezeit zu Buche. Denn je länger das Auto geladen wird, umso länger verbrauchen System-Komponenten die während der Ladung eingeschlatet bleiben Strom. 
Am effizientesten ist meist die DC-Ladung, da die Ladezeit kurz ist und der Strom im Elektroauto nicht von Wechsel- auf Gleichstrom konvertiert werden muss. Verluste fallen aber auch bei der DC Ladung an, jedoch vornehmlich im DC-Schnelllader selbst. 

Wie sehen bei euch die Ladeverluste aus? Meist sollten sie bei einer 11 kW Ladung im Bereich von 10-15% liegen. 

Photo: Kombiinstrument Citroen e-C4

IMG_2413-Dashboard-Citroen-eC4-1000x750.jpeg

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  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Genau dazu hatte ich mir kürzlich auch Gedanken gemacht, ich hatte von jemand anderem gelesen, dass er aktuell auf 24kWh/100km kommt ab Säule bei angezeigten 19,9 im Auto.

Das erschien mir beides sehr viel, wobei ich in den letzten Tagen bei -8 Grad auch auf 22 Kilowattstunden pro 100 km nach der Anzeige im Auto kam.

15% Ladeverlust sind denke ich noch erträglich, wenn auch am oberen Rand.

Ich habe noch nichts gemessen, lade immer bei der Firma und da gibt es keine Abrechnung. Will demnächst aber mal schauen, ob an den Säulen von außen Zähler sind.

Ein Gedanke dazu noch ist, dass das Balancing auch für Verluste sorgt. Und das wahrscheinlich pauschal, also genauso viele Verluste durch das Balancing ob man nun von 20 oder 80% auf 100% lädt. Das würde dann aber auch bedeuten, dass der Gesamtwirkungsgrad besser wird wenn man einen möglichst großen Hub macht.

Muss ich irgendwann mal ermitteln, der Wirkungsgrad von 70 auf 80% wesentlich besser ist als der von 90 auf 100%.

Zu Hause habe ich derzeit nur das Notladekabel, allerdings die Green Up Version, die an der Legrand Steckdose auf 3,6kW kommt.

Wenn die Verluste dabei so viel höher sind, sollte aber wohl mal spätestens wenn ich nicht mehr gratis bei der Arbeit laden kann und dadurch öfter zu Hause lade, eine Wallbox mit 11 kW folgen. Wobei die 3,6 kW gut zu meiner Photovoltaikanlage passen.

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