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Deine E-Mobility Sommer-Story

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Der Sommer ist doch noch eingekehrt und die Sonne wärmt unsere Haut und die EV-Batterien. 

Es ist die Jahreszeit in der man gerne auch mal etwas weiter fährt oder sich die Zeit nimmt (oder hat) mit seinem Elektroauto etwas Neues anzugehen. Was ist deine EV Sommer-Story? Gab es z.B. ein besonders gelungener Event, eine schöne Ferienfahrt oder gar ärgerliches Ladechaos wenn auf Tour? Deine Erfahrungen interessieren uns und die Community freut sich auf deine Kommentare. Auch Bilder sind natürlich willkommen. 

Also, wer beginnt? 

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Ouch, da gab es nicht viele Kommentare...🥲

Ok, das Thema war wohl etwas zu weit gefasst. Oder vielleicht war dem einen oder anderen auch gar nicht zumute, die grosse EV Tour anzugehen. Wie dem auch sei, ich mache einen letzten Versuch das Thema doch noch vor dem Untergang zu bewahren!

In der Kürze liegt die Würze. Folgende Wortfetzen fallen mir zu meinem "EV-Sommer" ein:

Wallis (Ladechaos!), Aachen (Roadtrip), Luxemburg (Ladeparadies), Genua (schön aber lieber mit dem kleinen Fiat)

Jetzt die längere Version:

Ladechaos: Aktuell darf ich ein Model 3 fahren. Damit ist das Ladechaos eigentlich Geschichte. Trotzdem lade ich ab und zu auch an öffentlichen Säulen da sich ein Aufladen je nach Situation geradezu anbietet. So geschehen im schönen Kanton Wallis in der Schweiz. Leider hat sich die Ladeinfrastruktur im oberen Wallis jedoch deuttlich verschlechtert seit die wenigen Säulen an einen neuen Bereiber (Kraftwerke Obergoms) übergingen. Die Abrechnung ist mühsam und die Preise massiv überteuert. Auch Roaming über andere Anbieter war leider nicht möglich. Bleibt nur zu hoffen, dass sich dies zwischenzeitlich verbessert hat. Eine freundliche E-Mail an die Betreiber blieb leider unbeantwortet.

Aachen: Natürlich wollte ich es auch einmal wissen was ein Tesla so alles auf der Langstrecke leistet. Verbunden habe ich den Roadtrip (Zürich-Aachen) mit einem schon länger geplanten Besuch beim Hersteller des e.GO Life. Kurz: Reisekomfort und (Lade-)Leistung haben mich beeindruckt. Die 1600km liessen sich u.a. dank Superchargern entspannt bewältigen. 

Luxemburg: Der Zufall wollte es, dass ich ertsmals etwas Zeit in Luxemburg verbringen durfte. Der kleine Staat bietet eine tolle Infrastruktur. So auch bei den Ladesäulen. An vielen Säulen kostet die kWh nur gerade faire 22ct. Und der öffentliche Verkehr ist kostenlos...überall. Top.

Genua: Italien ist einfach immer wieder schön. Tolles Essen, aufgestellte Leute und meist angenehmes Wetter. Aber die Städte sind eben einfach zu klein um mit einem grösseren Fahrzeug reinzufahren. Elektrisch hin oder her! Unser Hotel hatte zwar einen Destination Charger und der Abstellplatz in der garge auch sehr gross. Durch die enge Gasse war aber zirkeln inklusive Spiegel einklappen angesagt. Da wäre ein kleiner Fiat o.ä. einfach das bessere Auto gewesen. 

Insgesamt also ein recht erlebnisreicher EV-Sommer der mir insgesamt dank relativ überschaubarem "Ladechaos" gut gefallen hat. :)

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  • 1 Jahr später...
Geschrieben

Wir sind mit kleinem Kind und Corona Vorsicht gerade nicht so fürchterlich viel unterwegs, da lief das bei uns alles völlig unspektakulär. Auch weil wir dieses Jahr das Tesla Model 3 long range nutzen konnten. Wir waren da mit zweimal im Urlaub und haben der Einfachheit halber Ziele gewählt, die gerade mal 250 km weg waren und da brauchten wir auf der Fahrt einfach nicht laden, sondern konnten durchfahren wie man es früher auch mit dem Verbrenner gemacht hat. Bei der einen Ferienwohnung war 200 m weiter ein großer Parkplatz mit zwei Ladesäulen, da habe ich drei Tage nach Ankunft mal für drei Stunden geladen und das reichte dann für den kompletten Urlaub und Rückfahrt. Bei der zweiten Ferienwohnung hatten wir sogar eine eigene Wallbox im Carport. Auf der Rückfahrt haben wir noch Schwiegereltern besucht und da war eine Ladesäule 1 km weiter beim Supermarkt, die habe ich mal ausprobiert und zwei Stunden geladen und hat auch alles tadellos funktioniert. Wobei wir auch in der Garage bei Schwiegereltern hätten laden können, aber ich wollte auch öffentliches Laden mal ausprobieren. Also die Ladungen waren komplett AC. Ich habe mit dem Tesla nur ein einziges Mal DC geladen, das war am Ladepark in Hilden, einfach weil ich es mal ausprobieren wollte. Der ladepark ist ja sehr prominent und da wollte ich mir quasi mal die Zukunft anschauen 🙂 Muss auch sagen, dass mir das wirklich sehr gut gefallen hat.

Also ich fahre zwar schon über sieben Jahre elektrisch, aber in den letzten Jahren habe ich kaum öffentlich geladen, weil wir unseren Zoe von 2013 mit schon etwas gealteter Batterie nicht für Langstrecken genommen haben und im Alltag habe ich nur zu Hause und bei der Firma geladen.

In den ersten Jahren habe ich sehr viel öffentlich geladen, weil das alles noch kostenlos war und wir haben auch mal längere Strecken ausprobiert. Wobei länger dann 270 km zu Schwiegereltern waren, wo wir beim ersten Mal vier Mal geladen haben😁

Später sind wir das dann mit zweimal Laden gefahren. Mit dem Tesla könnte ich das jetzt auch hin und zurück ohne Laden fahren.

Okay, das wäre dann mit Zurückhaltung, aber wenn wir am Wochenende mal für einen Besuch zu meinen Eltern 300 km fahren, reicht der Akku locker bis Montag und ich lade wieder bei der Firma.

Nun wird der Tesla, wenn alles klappt, aber morgen verkauft und wir fahren Citroën ec4, da wird das dann schon etwas anders aussehen, insbesondere wenn wir auch wieder mehr längere Strecken fahren.

Ob wir mit dem Wagen auch 1100 km zum Gardasee fahren werden, kann ich noch nicht sagen, zumal der Kofferraum auch nicht so groß ist wie bei unserem noch vorhandenen Kombi. Aber ein verlängertes Wochenende 250km zur Ostsee ist ja kein Problem, entweder sparsam durchfahren, oder einmal kurz laden, bei immerhin auch 100 Kilowatt braucht es da ja nur wenige Minuten.

Oder an die Dünen nach Holland, da hätten wir 350 km, das sollte auch kein Problem sein. Muss nur mal schauen, wie der Verbrauch noch hochgeht, wenn ich da noch einen Fahrradträger anbaue.

 

bearbeitet von Karlsson

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