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Langzeiterfahrungen mit Speedped

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Geschrieben

Hallo miteinander,

 

ersteinmal herzlichen Dank für die Aufnahme in diesem Forum.

 

Ich bin momentan noch ein nicht motorgestützter Pedaler und pendle meinen Arbeitsweg per Velo, Bahn und zu Fuss. Dies möchte ich jedoch ändern und liebäugle - aufgrund der benötigten Akku-Power - mit einem Speeped. Ich würde im Jahr so ca. 10'000km absolvieren. Meine Pendlerstrecke: Horw - Zug (ca. 33km) ist praktisch eben.

 

  • Hat hier jemand Langzeiterfahrungen mit einem Speedped?
  • Wie verhält sich eine Alfine bei solchen Distanzen gegenüber einer Rohloff, bzw. was macht mehr Sinn? Für den Aufpreis einer Rohloff könnte ich im Falle eines Ausfalls ja mindestens eine Alfine ersetzen!
  • Bisher fahre ich ein komplett ungefedertes Fahrrad. Macht es Sinn das Speedped mit Federung (Federgabel und/oder gefederte Sattelstütze) auszurüsten?
  • Und bzgl. Zahnriemen, wie steht ihr zu dieser Antriebsart gegenüber der Kette?

Danke für allfällige Tipps und Erfahrungen.

 

Freundliche Grüsse

Beat

Geschrieben

Hallo Beat und Willkommen im Forum!

 

Ich fahre mein Speedped nun seit gut einem Jahr und bin sehr zufrieden damit. Ich habe 30km Arbeitsweg einfach und mehrere starke Steigungen. Diese nimmt das Speedped mit Bravour. Aber auch für das Pendeln in der Ebene ist das Speedped ein robustes und zuverlässiges Arbeitsgerät.

 

Ich habe eine Alfine Schaltung, den Riemenanttrieb und eine gefederte Sattelstütze sowie die gefederte Gabel.

 

Alfine Schaltung:

Bis jetzt problemlos, anfänglich nicht sauber eingestellt und daher ein paar Mal durchgerutscht. Ist kein Problem nur Einstellungssache. Fast lautlos.

Die Rohloff soll noch etwas ausgeklügelter sein technisch eine feine Sache, aber auch recht teuer. Habe schon gehört dass sie etwas lauter sein soll?

 

Riemenantrieb:

Schätze ich als Pendler sehr. Ich musste noch nie schmieren, keine schmutzigen Hosen, braucht keine Reinigung. Einzig etwas teurer und sicher gut wenn man darauf achtet dass sie nicht beschädigt wird.

 

Federung:

Ich finde die Sattelstütze (CaneCreek) effektiver als eine Gabelfederung. Obwohl ja nicht direkt vergleichbar...Die Gabelfederung bringt sber sicher auch etwas, vor allem wenn auf rauher Fahrbahn gefahren wird. Ich fahre ab und zu auf Naturstrassen und in der Stadt, da sind die Federungen schon willkommen...

 

Total 3800km gefahren ohne Probleme, einzig ein Bauteil für die Frontlicht-Ansteuerung musste mal gewechselt werden.

 

Sonst ist sicher eine Probefahrt sehr empfehlenswert...Wenn Velociped kein Speedped mit entsprechender Ausrüstung hat so lohnt es sich evtl. bei swiss urban bike eine Testfahrt zu buchen.

 

Viel Spass beim Aussuchen deines E-Bikes!

Grüsse, Stefan

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Geschrieben
  • Autor

Hoi Stefan,

 

besten Dank für die ausführliche Antwort.

 

Tatsächlich habe ich nun ein Testvelo von Velociped und bin damit heute Morgen zur Arbeit gependelt (siehe Anhang). Eine tolle Sache!

 

Das Testvelo hat einen Gates-Zahnriemen, 1200Wh-Akku (uups, bei der Rückfahrt musste ich merken, dass nur ein 800WH-Akku verbaut war!), Alfine 8-Gang-Schaltung und keine Federung.

 

Eines weiss ich nun, wenn man mit diesen Geschwindigkeiten unterwegs ist, muss aus meiner Sicht eine Gabelfederung und eine gefederte Sattelstütze ans Rad. Die Radwege - bzw. die Auf- und Abfahrten auf diese - sind nicht für solche Tempi ausgelegt ;)

 

Die Alfine lässt sich von den niedrigen Gängen in die hohen Gänge recht gut schalten, beim Runterschalten z.B. vor Kreuzungen etc. habe ich jeweils (noch?) Mühe. Manchmal zeigt der Gangwähler den kleinsten Gang an, im Getriebe ist jedoch noch irgendein Zwischengang aktiv!? Das Anfahren macht so nicht wirklich Spass. Werde das heute Abend mit dem Händler besprechen müssen.

Auf alle Fälle werde ich vor einer Bestellung direkt beim Hersteller versuchen ein Speeped mit einer Rohloff-Schaltung zum Vergleich proezufahren.

 

Der Akku ist top! Ich habe für meine Strecke ca. 400Wh verbraucht, daher werde ich am Abend ohne weiteren Ladevorgang entspannt nach Hause fahren können.

 

Dieses Rad ist mit dem vorher gefahrenen Flyer TS nicht zu vergleichen - es ist einfach ein Traum! Mit dem Flyer TS (400Wh Akku) bin ich in der Stufe Speed kaum bis ans Ziel gekommen!

 

Falls ich mich dazu entscheide, meinen Arbeitsweg mit einem eBike zurückzulegen, weiss ich nun, dass ich dies nur mit einem Speeped machen werde!

 

Einen schönen Gruss

 

Beat

 

Nachtrag: Ich habe mir nun ein Speedped bestellt!! Konfiguration: 1600Wh Akku, gefederte Sattelstütze, stärkere Bremsen, Alfine 8-Gang, bestes Licht etc.

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  • 1 Jahr später...
Geschrieben
  • Autor

Hallo miteinander,

 

schon eine Weile her, seit ich meine Kaufabsicht für ein SpeedPed hier geäussert habe ;)

 

Gerne teile ich euch meine Erfahrungen mit, die ich seit dem Kauf Ende April 2016 auf zwischenzeitlich über 13'000 geradelten Kilometern gesammelt habe.

 

Eins vorneweg: Das SpeedPed hat mich bis auf Vorgestern nie im Stich gelassen!

 

Meine Pendlerstrecke von Horw nach Zug ist fast flach und ein Weg ca. 30 Kilometer lang. Bis anhin musste ich nur einige Bremsbeläge und einen Satz Bremsscheiben ersetzen. Ich fahre immer noch den ersten Satz Pneus und die ersten beiden Riemen. Klar habe ich auch wenig Schmier- und einiges mehr an Reinigungsmittel verbraucht. Momentan steht der Wechsel des hinteren Zee-Bremssattels bevo, da dieser ein Leck hat. Dieser Ersatz wird nächste Woche durch die Firma swiss-urbanbikes GmbH unter Garantie vorgenommen.

 

Mein 1'600 Wh Akku macht richtig Freude. Bis anhin fuhr ich jeweils 2 -3 Tage (120 - 180 km) mit einer Ladung und habe den Akku danach wieder komplett aufgeladen. Nach den ca. 100 Ladezyklen spüre ich keinen Verlust der Akkuleistung! Seit Kurzem bin ich stolzer Besitzer eines auf die in meinem Akku verbauten Zellen optimierten Ladegerätes und kann damit die Ladung bestens regeln. Nun lade ich den Akku jeweils zu 75%, fahre einen Tag und lade danach erneut auf 75% – gemäss Hersteller das Optimale für die Lebensdauer des Akkus. Für die ersten 10'000 zurückgelegten Kilometer habe ich übrigens für ca. 20 Franken Strom bezogen.

 

Ich fahre mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von knapp 35 km/h. Meine Reisegeschwindigkeit liegt bei knapp 40 km/h, wofür ich je nach meiner eigenen Leistungsfähigkeit zwischen 8 und 10 Watt pro Kilometer Unterstützung ziehe. Einfach genial und wenn es einmal eilt (z.B. noch bei grüner Ampel durchfahren), habe ich eine Reserve von ca. 5 - 7 km/h die ich durch Aufdrehen des Potentiometers abrufen kann.

 

Der Antrieb mit dem Zahnriemen, der auf eine Alfine 8-Gang-Nabe wirkt, funktioniert problemlos. Der 8te Gang ist in manchen Situation eher etwas kurz, was sich in einer höheren Tretfrequenz und dadurch doch beachtlich erhöhtem Puls niederschlägt. Wer also meint ein SpeedPed im höheren Geschwindigkeitsbereich ohne körperliche Anstrengung betreiben zu können, der irrt!

 

Unterschätzt habe ich den Verkehr und die Stellung der S-Pedelecs bei den übrigen Verkehrsteilnehmern! Ich halte mich zu 99,9 % an die in der Schweiz geltenden Verkehrsregeln für S-Pedelecs. Richtig, auch hier gelten Regeln, die von Pedelec oder Velofahrer nicht beachtet werden müssen! So fahre ich zum Beispiel auf der normalen Strassenfläche, wenn ein für Fahrräder freigegebener Fussweg signalisiert ist. Dies ist gemäss meinen Abklärungen bei den zuständigen Strassenverkehrsämtern auch korrekt. Leider kennen die wenigsten Autolenker diese Regelung und einige meinen, mich auf diesen Teilstücken anhupen oder ganz knapp überholen zu müsse, um mir zu zeigen, dass ich eben auf den für S-Pedelecs verbotenen Fussweg ausweichen soll! Bis heute hatte Glück, noch von keinem dieser Autofahrern abgeschossen zu werden. Leider verhalten sich sehr viele Radfahrende im Strassenverkehr nicht korrekt, was leider das Image der zweiradfahrenden Gilde merklich ankratzt! Kleines Beispiel: Immer wieder reagieren Fussgänger erstaunt, wenn ich vor einem Fussgängerstreifen abbremse, um die wartenden Personen die Strasse queren zu lassen. Meines Erachtens eine Selbstverständlichkeit.

Als S-Pedelec-Fahrer habe ich einen leuchtgelben Helmüberzug und ein Leuchtgilet, um die anderen Verkehrsteilnehmer auf mich und vor allem auf meine Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Trotz dieser Massnahmen ist ein vorausschauender Fahrstil erforderlich zwingend, der einiges an Konzentration abverlangt und recht anstrengend ist!

 

Ihr seht, ich bin immer noch hell begeistert und kann mich dank meines tollen S-Pedelecs täglich in aller Frühe motivieren aufs Rad zu steigen, da zu diesem Zeitpunkt die Rotlichter noch nicht in Betrieb sind und bis auf einige wenige Autos die Strasse praktisch mir alleine gehört ;)

 

Mein einziger Fehler im Leben? Ich hätte viel früher mit dem S-Pedelec-Pendeln beginnen sollen!  

 

Falls ihr Fragen habt, einfach hier oder per PN stellen, ich antworte gerne.

 

Herzlichen Gruss aus der Innerschweiz

 

Beat

Geschrieben

Hallo Beat,

 

Danke für den Beitrag und den Bericht. Ich kann deine Erfahrungen mit dem Speedped bestätigen. Meines läuft ebenfalls äusserst zuverlässig, brachte bis jetzt aber nur 7000km zustande. Gerne möchte ich es wieder mehr nutzen. Mir gefallen vor allem auch kleinere Touren. Letztes Wochenende habe ich z.B. an einem schönen Sonntag Morgen einen Teil der Herzroute - Schlaufe Seetal gefahren. Die 75km waren wie Butter zerlaufen inkl. einiger namhafter Steigungen. Für das Speedped ein Leckerbissen! Auch zum Pendeln möchte ich es wieder etwas mehr gebrauchen.

 

Meine Batterie (1500Wh) ist ebenfalls noch in bestem Zustand, zumindest stelle ich keine Einbussen fest. Auch den Riemenantrieb schätze ich sehr da er wartungsfrei ist.

 

Weiterhin gute Fahrt!

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  • 3 Wochen später...
Geschrieben

So fahre ich zum Beispiel auf der normalen Strassenfläche, wenn ein für Fahrräder freigegebener Fussweg signalisiert ist. Dies ist gemäss meinen Abklärungen bei den zuständigen Strassenverkehrsämtern auch korrekt.

 

Hallo Beat,

 

Könnte es sein dass dir jemand beim Strassenverkehrsamt ein falsche Information hat zukommen lassen?

Ich bin dieser Frage eben nochmals nachgegangen.

 

Wird auf einem blauen Schild ein Velo und Fussgänger in Weiss gezeigt (Signal 2.63), so ist der Rad-/Fussweg zu benützen. Das gilt auch für S-Pedelecs da diese gesetzlich ebenfalls als (übrige) Motorfahrräder gehandelt werden.

http://m-way.ch/gesetzeslage/

 

Nur beim Signal 2.61 plus Zusatz muss nicht zwingend auf den Radweg ausgewichen werden. Vielleicht meintest du diese Signalisation?

 

In Deutschland ist die Gesetzeslage etwas anders. Da dürfen nach meinem Kenntnisstand die S-Pedelecs nicht auf Radwege. Ich begrüsse die CH-Auslegung jedoch da ich einen Radweg (auch wenn da Fussgänger darauf sind) der Strasse vorziehe.

 

Bei mir in der Umgebung wurde vor kurzem ein von der Strasse abgetrennter Rad- / Fussweg mit der genannten blauen Tafel parallel zur Strasse erstellt. Der ist wie gemacht für das "hispeed-pendeln" mit dem S-Pedelec. Klar, wenn sich Fussgänger darauf befinden dann ist eine Temporeduktion angezeigt. Mit etwas Toleranz von Fussgängern/Radfahrern ist das jeweils kein Problem.

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Geschrieben
  • Autor

Könnte es sein dass dir jemand beim Strassenverkehrsamt ein falsche Information hat zukommen lassen?

 

Hoi Stefan,

 

ich bin deiner Meinung und habe mit dem Ausdruck 'ein für Radfahrer freigegebener Fussweg' die Signalisation 2.61 plus Zusatz 'Radfahrer gestattet' gemeint. Ein so signalisierter Fussweg darf mit einem S-Pedelec ausschliesslich mit ausgeschaltetem Motor befahren werden!

Danke für deine Präszisierung inkl. den entsprechenden Signalen.

 

Einen schönen Gruss

 

Beat

Geschrieben

Also kann man zusammengefasst sagen, dass für die S-Pedelecs die gleichen Regeln gelten wie für Mofas?

Helmpflicht, Velowegepflicht etc.

 

Wie ist das eigentlich aktuell bei den Busspuren?

Darf ich da mit dem Velo/ Mofa drauf oder nur wenn es signalisiert ist?

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Geschrieben

Ja, gemäss

https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19790235/index.html#a33

haben Mofas ebenfalls Radwege zu benutzen. Wenn Mofas verboten sind (rote Tafel mit Mofa-Symbol) müssen S-Pedelecs jedoch den Motor abstellen.

 

Ich denke wenn die Busspur kein Radsymbol aufgemalt hat dann wäre dies nicht erlaubt. Habe aber auch schon einige Bussspuren getroffen die auch von Fahrrädern und Motorfahrrädern benutzt werden dürfen.

Vor allem im innerstädtischen Bereich wo auch die Busse kaum über 30km/h kommen macht das sicher viel Sinn.

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  • 1 Jahr später...
Geschrieben

  • Wie verhält sich eine Alfine bei solchen Distanzen gegenüber einer Rohloff, bzw. was macht mehr Sinn?...

 

Rohloff Speedhub vs. Shimano Alfine 8

 

Die Speedhub hat einen wesentlich grösseren Übersetzungsbereich, verglichen mit der Alfine 8. Das bedeutet, mit der selben Kadenz (Pedalumdrehungen / Minute) lassen sich in der Konfiguration gemäss unten aufgeführtem Beispiel bei Rohloff je nach gewähltem Gang sowohl 10.3 km/h als auch 54.1 km/h fahren. Bei Shimano betragen die entsprechenden Geschwindigkeiten 13.7 km/h resp. 42 km/h.

Das klingt vorerst spektakulär. Folgende Bemerkungen möchte ich trotzdem anfügen:

Nur sehr wenige Velofahrer benötigen für einen Bereich von beispielsweise 10.3 km/h ... 15.1 km/h vier Getriebestufen, wie sie die Rohloff hier anbietet.

Im oberen Geschwindigkeitsbereich (im Beispiel über 42 km/h) stehen bei der Speedhub zwei weitere Gänge zur Verfügung, was verlockend scheint. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die notwendige Leistung auf ebener Strecke auch zuerst erbracht werden muss; bei einem Tourenrad ist für das Erreichen von 50 km/h eine Nettoleistung von etwa 1300 Watt zu veranschlagen. (siehe http://www.kreuzotter.de)

 

 

Bild 2: Rohloff Speedhub mit 54-559 Reifen und Kadenz 109 U/Minute, Regelmässige Stufung von 13.6 % zwischen den Gängen

 

 

 

Quelle: Ritzelrechner

 

 

Positiv merke ich bei der Rohloff folgendes an:

 

  • Das Getriebe läuft im Ölbad, dies erlaubt problemlosen Wechsel oder Ergänzung des Schmiermittels durch die von aussen zugängliche Füllbohrung.
    Die Shimano hingegen hat eine Fettpackung, welche zur Wartung eine etwas aufwändigere Demontage der Nabe bedingt. (Die Nabe lässt sich allerdings mit geringen Modifikationen auch mit einer Ölfüllung betreiben)
     
     
  • Die Indexierung der Getriebestufen erfolgt in der Nabe selbst. Dieser auf den ersten Blick geringe Unterschied hat den grossen Vorteil, dass eine ungenaue Justierung des Bowdenzuges keinen Einfluss auf das sichere Einlegen der Gänge hat.
    Die Alfine wird wie alle anderen Schaltnaben am Guidon indexiert, was zu einer Diskrepanz zwischen angezeigter und tatsächlich aktiver Getriebestufe führen kann und der Schaltpräzision in jedem Fall abträglich ist. Nicht vollständig eingelegte oder herausspringende Gänge sind ausgesprochen schädlich für die Nabe; bei Ebikes in noch ausgeprägterem Mass als bei konventionellen Fahrrädern, weil hier massiv grössere Drehmomente anliegen.

 

Generell ist bei den komplexeren Schaltnaben zu beachten, dass der Radaus- und einbau nicht mehr ganz trivial ist und vorteilhafterweise geübt werden soll; es sind etliche Komponenten in der korrekten Reihenfolge und Ausrichtung zu montieren.

 

Weitere Hinweise

 

Ciao zusammen

Urs

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