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Arsenal

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Alle erstellten Inhalte von Arsenal

  1. Ich glaube das mit den Nummernschildern ist stark von der Zulassungstelle abhängig. Ich hab ja ein Motorrad-Kennzeichen für Hinten bekommen. Auf dem TÜV Gutachten steht auch "ohne vorderes amtliches Kennzeichen" aber manche akzeptieren das wohl nicht.
  2. Das ist ein sehr interessantes Projekt, ich werde mir das mal genauer anschauen - so was in der Richtung hatte ich mir ja auch mal vorgestellt, allerdings bisher wegen zu wenig Zeit noch nicht in Angriff genommen. Der Chip ist aber zumindest schonmal der den ich auch am ehesten genommen hätte. Wenn du schreibst problemlos nehme ich an, dass es auch keine Probleme wegen EMV bisher gegeben hat?
  3. Arsenal antwortete auf Arsenal's Thema in TWIKE
    Das ist wirklich eigenartig - da scheint wohl keine klare Regelung da zu sein... Ich habe einen Steuerbescheid bekommen in dem das Twike 10 Jahre von der Steuer befreit ist. Vielleicht könnte eine Kopie weiterhelfen. In den letzten Tagen hatte ich wenig Gelegenheit zum Twiken. Ich habe aber mal aus dem Geschäft ein erstklassiges Leistungsmessgerät ausgeliehen (Gossen Metrawatt Energy) und das hat mir ebenfalls einen Leistungsfaktor von -0.01 bzw -0.04 angezeigt wenn das Twike einfach an der Steckdose hängt (nicht während des Ladens). Also zieht da was ordentlich Blindleistung im Twike. Meine Empfehlung deswegen: nicht länger eingestöpselt lassen als notwendig.
  4. Arsenal antwortete auf Arsenal's Thema in TWIKE
    Hallo an alle, vielen Dank für die Glückwünsche und auch die ausführlichen Antworten. Ich werde auf die einzelnen noch ein wenig eingehen. @Stefan: Das mit der optimalen Geschwindigkeit ist so eine Sache. Ich bin auch der Ansicht, dass 70-80 km/h auf den Überlandstraßen völlig ausreichend sind, Autobahnen natürlich ausgenommen. Ich werde (auch mit meinem "normalem" Auto) häufig überholt und sehe die dann in der nächsten Ortschaft wieder. Es lädt ja schon ein den Kopf gegen die Wand zu hauen :bang: wenn man einfach mal mit ein wenig Mathematik an die Sache rangeht: Entfernung zwischen zwei Ortschaften etwa 10km (so im Schnitt), Fahre ich die mit 100 km/h brauche ich 6 Minuten, fahre ich das mit 80 km/h brauche ich 7,5 Minuten. Kommt noch dazu, dass man in den meisten Fällen an Kurven vorbeikommt die man nicht mit 100 fahren kann, mit 80 aber noch bequem durchkommt. Also wieder abbremsen und beschleunigen -> pure Energieverschwendung. Ob ich die Racing-Software habe, weiß ich nicht :oops: Ich kann den Motorstrom aber nur bis 16 Ampere einstellen, das deutet glaube ich darauf hin, dass ich keine Racing-Software habe. Auf deine Ergebnisse mit der Heizung bin ich mal gespannt. Ein neues (auch billiges) Leistungsmessgerät ist jetzt vorhanden, scheint zumindest schonmal ein wenig treffender zu funktionieren. Die Spannung beträgt jetzt 233V statt 219V beim anderen. Bei der nächsten Ladung schaue ich mal was da rauskommt. Was allerdings gleich geblieben ist, ist die Tatsache, dass da im Stand ohne Laden knapp 420VA aufgenommen werden, bei einer Wirkleistung von 3-4W. Also ein Leistungsfaktor von 0,01. Da sollte was dran geändert werden, aber das ist besser im Technik-Forum aufgehoben. @Matthias: Das mit dem Motorradkennzeichen ist eine gute Frage, ich war ja nicht direkt dabei. Das ist wohl etwa so abgelaufen: Alle Unterlagen wurden eingesammelt, nach einiger Bearbeitungszeit wurde dann eine zweite Kollegin hinzugezogen und im Ausschlussverfahren versucht das Fahrzeug einzuordnen. "Es ist kein Quad - es hat doch nur drei Räder" usw. Telefonisch wurde ebenfalls um Rat gesucht, zunächst wohl vergeblich. Die Bearbeiterin ist dann zu dem Schluss gekommen, dass es sich wohl um ein Leichtkraftrad handelt. Daraufhin wurde ein entsprechendes Nummernschild abgeholt (kein Auto-Kennzeichen, zwar auch so länglich aber kürzer). Als das soweit erledigt war, war die Diskussion immernoch am laufen, diesmal gings wohl um die Geschwindigkeit (zu hoch für ein Leichtkraftrad?), mit einem zusätzlichen Telefonanruf wurde dann kundgetan: falsches Kennzeichen, und falsche Einstufung. Jetzt ist es ein Kraftrad, und dementsprechend muss auch ein Kraftrad-Nummernschild her. Die Kosten für das neue Nummernschild wurden von der Zulassungsstelle getragen (netterweise). Das ganze hat etwa zwei Stunden gedauert Natürlich frage ich mich schon auch ein wenig, wie das jetzt alles zugegangen ist und nach welcher Grundlage welches Kennzeichen an welches Fahrzeug kommt. Aber nach nochmal knapp zwei Stunden rumwälzen und googeln geb ich auf. Ich hab zwar rausgefunden wie groß die Anbringstellen sein müssen, wie groß die Kennzeichen sind, aber welche Klasse welches Kennzeichen kriegt bleibt mir noch ein Rätsel. @Edwin: Danke fürs eintragen und die Stromtankstellen werde ich im Hinterkopf behalten. Wenn ich dann mal meine endgültige (zumindest für einige Jahre) Adresse erreicht hab, versuche ich auch eine aufzubauen (sofern es dort geht). @Dragan: Reifen aufpumpen ist hier glaube ich nicht so der Hit, die Straßen haben immer mehr "Vorsicht Straßenschäden" Schilder und die stehen nicht nur zum Spaß rum - das tut schon böse Schläge teilweise. Das mit den Akkus ist soweit schon klar, nur natürlich auch eine Preisfrage... Das mit der Scheibenheizung klingt sehr interessant - gibts das zum Nachrüsten oder sind das dann spezielle Scheiben? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die so viel Energie braucht wie der 1,5kW (das ist nochmal ein halber Motor(!)) Heizlüfter, besonders wenn man das ganze noch mit einer "intelligenten" Regelung ausstattet, so dass da nur bis zum Taupunkt geheizt wird. Gibt es irgendwo ein Bild von deiner PC-Lüfter-Konstruktion? Davon hab ich noch einige rumfahren, die ich da sicher auch einbauen könnte. Mein Benziner wird vermutlich im September nicht mehr den Anforderungen des TÜVs gerecht werden und dann ausgemustert. Der Rost frisst halt an gewissen Teilen rum leider... 16 Jahre alt und 5,5 Liter Verbrauch, keine technischen Probleme (wenn man Rost nicht als technisches Problem ansieht), eigentlich ein nettes Auto. Grüße, Bernhard
  5. Arsenal erstellte ein Thema in TWIKE
    Hallo, pünktlich zu Weihnachten habe ich mein Twike erhalten (eines der letzten der Aktion 33: das TW1005). Inzwischen bin ich damit auch schon ein wenig herumgefahren und konnte meine ersten Eindrücke gewinnen. Die Zulassung war wohl etwas komplizierter (ich war nicht selbst dabei), und hat knapp 2 Stunden gedauert, mit einem Umtausch des Nummernschilds von Auto-Kennzeichen auf Motorrad-Kennzeichen (immerhin auf Kosten der Zulassungsstelle). Der Vorteil ist jetzt, dass das Nummernschild viel besser zum Rennstreifen am Heck passt (Zahlenspielerei nebenbei: Zulassungsdatum 21.12. -> Summe 33 (ein Zufall?)) Es bestätigen sich leider einige der Bedenken, die ich im Vorfeld schon hatte. Da ist zum einen das Problem der beschlagenden Scheiben, wie hier im Forum schon oft beschrieben. Das finde ich schon recht störend und gerade beim Abbiegen auch als gefährlich weil das Sichtfeld schon stark eingeschränkt wird. Ich habe die 1,5kW Lüftung verbauen lassen, vermutlich werde ich da wie von ein paar beschrieben so Ablenkplatten oder ähnliches anbringen, damit es besser wird. Die Motorleistung ist etwas dürftig und ich komme mir häufig wie ein Hindernis im Straßenverkehr vor (in der Stadt weniger, aber Überland schon), besonders wenn es bergauf geht. Es geht mir dabei weniger um die Höchstgeschwindigkeit (85 km/h sind völlig ausreichend), sondern darum dass ich sie nicht erreiche und Berge hinauf nochmal deutlich langsamer werde (<40 km/h). Die Standard-Reichweite der Aktion-33-Modelle ist für mich nicht ausreichend, das war im Vorfeld schon absehbar und insofern nicht weiter schlimm, die 60km heute waren wohl so das Maximum was ich an Reichweite bekomme. Solang ich in der Kennenlern-Phase bin muss ich mich natürlich noch an die sehr anderen Fahreigenschaften gewöhnen, ich hatte auf einer schmaleren Straße schon das unangenehme Erlebnis, dass das rechte Hinterrad von der Straße abgerutscht ist (wegen Gegenverkehr weit rechts gefahren), meine Gegenlenk-Reaktion war wohl etwas zu stark, so dass ich dann in eine Art Schleudern geraten bin. Zum Glück war nicht noch mehr Gegenverkehr unterwegs, sonst hätte das vermutlich ein böses Ende gefunden. Mit der Zeit kommt da sicher das Gefühl für die Breite, die Lenkung und den ganzen Rest. Irgendwo muss natürlich auch noch das Vertrauen aufgebaut werden, wie mit jedem neuen Ding. Derzeit fahre ich noch sehr selten mit den Pedalen mit, obwohl Fahrradfahren anscheinend ohne größere Anteilnahme des Gehirns funktioniert, lenkt es mich im Twike noch zu stark von den wichtigeren Geschehen ab. Positiv überrascht bin ich tatsächlich davon, dass das Twike so dicht ist. Wir hatten heute wirklich enormes Regenwetter und innen war alles trocken Ich hatte da leichte Zweifel mit dem 3-teiligen Verdeck, aber die sind wohl unbegründet. Stark irritiert bin ich von der Ladeanzeige und meinem Leistungsmessgerät. Nach der heutigen Fahrt habe ich das Twike wieder vollladen lassen, die Akkus waren wirklich am unteren Ende (beim letzten Berg 294V). Nachdem die Akkus dann die 400V erreicht hatten, zeigte mir der Bordcomputer etwa 4,5Ah an (pro Pack). Als ich heute mit 400V losgefahren bin, waren es 5,6Ah. Als ich das Twike dann ausgeschaltet, den Stecker wieder ins Twike gesteckt und dann das Twike wieder angeschaltet habe: 5,6Ah. So, magische Amperestundenvermehrung, das ganze wird gepaart mit meinem Leistungsmessgerät (dem ich jetzt gar nicht mehr vertraue) was mir für den Ladevorgang angezeigt hat, die maximale Leistung waren 754W (ein wenig wenig), die gesamte Energieaufnahme 1,7 kWh. 1,7kWh für 60km kommen mir dann selbst für das Twike enorm wenig vor. Außerdem zeigt es mir wenn das Twike das Laden fertiggestellt hat einen Strom von 2 Ampere an (vermutlich der Effektivwert), und eine Wirkleistung von 8W. Wenn das tatsächlich richtig ist, dann gibt es im Twike irgendetwas das enorme Blindleistung produziert (so an die 440 VAr). Ich werde das mal mit einem ordentlichen Leistungsmessgerät überprüfen, das momentane ist so ein Peaktech 20 Euro Ding, nach einer Erfahrung neulich auf der Arbeit traue ich keinem Leistungsmessgerät mehr... Soviel (ist wirklich viel :o) erstmal von mir. Aufgrund der ungewöhnlichen Farbe und dem Nummernschild gibt's auch noch zwei Bilder vom Küken-Twike aus dem Schwarzwald, Viele Grüße (sonnige sind Wunschdenken grade), Bernhard
  6. Arsenal antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Das ist natürlich bedauerlich, aber auch recht erschreckend (naja irgendwo sollte schon klar sein, dass Batterien nicht ungefährlich sind aber dennoch). Ich hoffe wir erfahren mehr zu dem technischen Defekt.
  7. Arsenal antwortete auf ArnePeters's Thema in TWIKE
    Vermutlich könnte sowas durch eine angepasste Controllersoftware machbar sein (Begrenzung der Motorhöchstdrehzahl). Das muss dann natürlich von FINE kommen. Ob es sowas schon gibt weiß ich nicht, dazu bin ich noch nicht lang genug dabei Interessieren würde mich, warum du das vor hast. Geht es darum die Versicherung und Steuer so gering wie möglich zu halten? Grüße, Bernhard
  8. Arsenal antwortete auf StromerBodo's Thema in TWIKE
    Ich habe mein Twike noch nicht (Bestellung ist raus und es wird hoffentlich bald zusammengebaut ), kann deswegen keine Erfahrungen mit dem Twike teilen. Aber trotzdem denke ich ebenfalls, dass das ziemlicher Blödsinn ist, wenn alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoller agieren ist das überhaupt kein Problem, dass Fahrzeuge leise sind. Mit meinem Fahrrad wurde ich auch mal von einem Stadtbus überholt, der unglaublich leise war (vermutlich am Rollen ausgekuppelt oder so), da bin ich dann schon etwas erschrocken, aber nur deswegen weil er halt 50 cm an mir vorbeigefahren ist. Etwas mehr Abstand und alles wäre okay gewesen. Und wenn man als Fahrer eines leisen Fahrzeugs das im Hinterkopf behält, dass man akustisch nicht wahrgenommen wird, dann fährt man eben etwas langsamer an kritische Situationen ran, alles kein Problem. Ein Fußgänger der grade irgendwie abgelenkt ist (oder Musik hört) rennt eh auf die Straße egal ob da ein E-Mobil oder ein Traktor angebrummt kommt. Diese ganzen Maßnahmen führen doch am Ende nur wieder zu erhöhten Fahrzeugkosten und nagen an der Effizienz, wenn ich dann immer noch mit einer 300W Box den Gehweg beschallen muss... Fahrräder sind auch Leise, Rennräder sind auch ziemlich schnell, ich habe bisher noch keine Forderung gehört dass Fahrräder wieder mit Laufklingeln ausgestattet werden müssen (im Gegenteil, die sind sogar verboten: Begründung laut Verkehrsblatt 1960, 473: Das Verbot der Radlaufglocken, mit denen immer wieder Mißbrauch getrieben wurde, soll der Lärmbelästigung entgegenwirken.)
  9. Arsenal antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Hallo Dirk, da ist eine 1N4148 völlig ausreichend, durch das Relais fließt ein Strom von etwa 33mA welcher dann noch eine Zeit durch die Diode abgeleitet werden muss. Die 1N4148 verträgt 150mA, also mehr als ausreichend. Falls du noch eine 1N4001 - 1N4007 rumliegen hast, kannst du die auch verwenden. Ich sehe den Vorteil in der 1N4148 darin, dass sie einen geringeren Rückwärtsstrom hat (25nA statt 5µA (ich weiß, das sind Größenordnungen die kaum eine Rolle zu spielen scheinen, aber es addiert sich alles)) und eine höhere Vorwärtsspannung, damit verbrät sie zusammen mit dem Widerstand der Spule im Relais die Energie schneller in Wärme und das Relais sollte schneller zurückfallen als mit einer 1N400x (macht vermutlich auch nicht allzu viel aus...). Bedenken wegen des Glasgehäuses der 1N4148 habe ich keine, bevor das irgendwie kaputtgeschüttelt wird sind alle Relais vorher schon von der Platine gefallen Grüße, Bernhard
  10. Arsenal antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Heute ist wohl nicht so mein Tag mit dem Lesen... :roll: Danke fürs deutlich aufmerksamere Studieren
  11. Arsenal antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Ah da hab ich mir ja grade den falschen Text angeschaut, die ECE-R48 kümmert sich wohl nur um die technischen Details aber nicht um die Anwendbarkeit. Das muss ich auch mal für andere von den ECE Regelungen prüfen. Die Freilaufdiode muss immer antiparallel zum Relais geschaltet werden. Soll heißen, die Diode sperrt im normalen Betrieb und stört damit die normale Funktionsweise gar nicht. Öhm, ein Bild ist vermutlich einfach aussagekräftiger und auf Wikipedia gibts da ein ganz anschauliches dazu: hier das linke Bild. Es gibt aber auch Relais die haben die Diode schon integriert. Um den richtigen Diodentyp zu finden brauche ich ein paar Daten: Am besten den Relais-Typ, dann kann ich aus dem Datenblatt schon das meiste rauskriegen. Die Spannung mit der das Relais geschaltet wird (ich vermute 12 V) und vielleicht falls verfügbar auch den Strom der da durch die Spule fließt. In vielen Fällen reicht aber eine ganz gewöhnliche 1N4004, 1N4007 oder 1N4148 (1N4xyz) Edit: Da war jemand schneller :D
  12. Arsenal antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Oje da hab ich ja wieder genau an der richtigen Stelle gebohrt. Ich hab halt an anderen Stellen schon gelesen, dass die bei Lichtern recht pingelig sein können, deswegen nur die Frage. Vermutlich fällt das nicht weiter auf, wenn du das als "nur Bremslicht" betreibst. An der Stelle zunächst eh mal noch eine "blöde" Frage, ein neues Twike also nach Bj. 98 muss nach EU-Recht (76/756/EWG in Verbindung mit ECE-R48 ) eine dritte Bremsleuchte haben, haben die tatsächlich eine? Wenn ja, dann müsste es die doch irgendwo offiziell geben. Wenn nicht, frag ich mich spontan wie das überhaupt ein TÜV Gutachten bekommt. Beim Durchgehen der ECE-R48 hab ich auf Anhieb nichts gefunden was eine Ausnahme für das Twike beschreibt, aber sind ja auch nur 193 Seiten mit geometrischen Beschreibungen und tollstem Deutsch :o Induktive Lasten sollten generell mit einer Freilaufdiode betrieben werden, gerade auch Relais. Das Problem tritt ja nur beim Ausschalten des Relais auf, da möchte die Spule dann ja den Strom aufrecht erhalten und sorgt entsprechend für hohe Spannungen bis der Strom und die Energie weg ist. Meistens nimmt das irgendwelche elektronischen Bauteile mit. Also besser eine dazuschalten.
  13. Arsenal antwortete auf in einem Beitrag zum Thema in TWIKE
    Das sieht doch sehr nett aus. Ich frag mich nur was der TÜV dazu sagen würde, besonders zum dritten Rücklicht (hab ich in der Form noch nie gesehen, nur als Bremslicht).
  14. Ob das jetzt 7 Packs (aus 2 Unterpacks) mit je 56V oder 14 Packs aus 28V Packs sind sollte keinen Unterschied machen. Ich weiß aber nicht, wie das mit den Steckverbindern aussieht, vermutlich sind nur 7 Anschlüsse für die Reihenschaltung vorhanden? Bei der Ladeelektronik muss darauf geachtet werden, dass bei der Reihenschaltung nie der Spannungsbezug zu einem anderen Punkt als dem Pluspol des nächsten Packs hergestellt wird, so dass die größte Spannung immer nur die 28V des überwachten Packs sind. Normalerweise sollte das gegeben sein, weil das Akkupack ja als einzelne Einheit funktioniert, beim Montieren muss man entsprechend darauf achten, dass nicht über ein leitendes Gehäuseteil irgendwelche Potenziale miteinander verbunden werden, sonst hat man am Ende einen Kurzschluss oder die Ladeelektronik sieht auf einmal 56V an einem Ende und brennt dann durch. Das sind jetzt auch nur Angaben ohne Gewähr und nur nach bestem Wissen - ich habe noch etwas defizite beim Vorstellen was alles abläuft wenn eine Ladespannung angeschlossen ist, ein Pack aber vollgeladen ist und daher den Ladestrom abschaltet.:oops: Hat jemand eigentlich schonmal die Maße eines Unterpacks ausgemessen oder die Packung gesehen (sind die Reihen versetzt (dichter beieinander) oder so, dass es ein Quadrat ergibt?)? Wobei die Maße des Batteriefachs sollte ja auch schon Auskunft geben was man reinpacken kann.
  15. 7S(4P14S) ist ja nur ein Pack, davon werden 5 parallel geschaltet, also 32 Ah. Mit den Panasonic 3100mAh Zellen könnte man auf 62Ah kommen, da braucht man dann aber ein BMS. Das ganze dürfte vom Platz her auch kein Problem darstellen, wenn man Zellen verwendet wie im Twike derzeit schon eingebaut sind. Wenn man natürlich ein BMS verbaut, dann braucht man natürlich mehr Platz - glaube nicht, dass man das zwischen die Zellen gequetscht kriegt.
  16. Bei 2€ pro Zelle (Ultrafire?) frage ich mich allerdings auch, ob die Qualität, besonders die Langzeitstabilität vorhanden ist (wie viele Zyklen bis 80% C). Ich weiß nicht wie das bei dir ist, aber wenn ich anfangen muss alle 6 Monate meine Packs nach kaputten Zellen zu durchsuchen, hätte ich glaube keinen Spaß mehr dran. Daher würde ich da schon eher in Markenzellen von Sony/Panasonic oder ähnliche investieren. Das Problem mit der Unterspannungsabschaltung wird vermutlich besser wenn man eine Verschaltung wie beim Twike aktuell nimmt, wenn dann eine Zelle in einem Unterpack ausfällt werden die anderen 3 Parallelstränge stärker belastet, aber die Versorgung bricht nicht komplett zusammen. Das Problem ist halt immer, dass die schwächste Zelle entscheidend ist und daher eine möglichst geringe Streuung vorhanden sein sollte - was ich bei so günstigen Zellen auch bezweifle.
  17. Der Akku beim Twike ist soweit ich das verstanden habe auch nichts anderes als eine Einzelzellenlösung. Wenn ich das bei meiner Besichtigung richtig erfasst habe besteht ein "Akkupack" aus folgender Verschaltung: 7S(4P14S) - soll heißen, das Pack besteht aus sieben kleineren Packs die in Serie geschaltet sind. Die Packs bestehen dann wieder aus einer Parallelschaltung von 4 Strängen mit jeweils 14 Batterien in Serie. Macht pro Pack dann insgesamt 392 Zellen. Der Vollausbau mit 5 Packs bringt es dann auf 1960 Zellen. Fine setzt LiMn Zellen ein, besser bekannt als Konion von Sony (gibt auch andere Hersteller). Aus den angegebenen Amperestunden lässt sich folgern, dass eine Einzelzelle 1200 mAh haben sollte (24 Ah / 5 Packs / 4 Zellen Parallel). Das besondere an den Konionzellen ist, dass diese nach einem einmaligen Ladungsausgleich (Balancing) äußerst geringe Drifterscheinungen besitzen und daher problemlos im Serie geschaltet werden können ohne einen Balancer. Ich vermute, dass es sich um 18650 Zellen handelt, die 26650 sollten deutlich mehr Kapazität haben. Möchte man jetzt einen eigenen Akku entwerfen (ich trage mich durchaus auch mit dem Gedanken), so stellt sich die Frage ob man bei der LiMn Zelle bleibt oder ob man sich anderen zuwendet. Sony Konion Zellen mit 1600mAh gibt ab für 5,5€ pro Stück (keine enorme Recherche betrieben, ohne jeglichen Mengenrabatt). Mit denen würde man also bei 32 Amperestunden landen, bei einem Preis von 10780 Euro für die Zellen + noch was fürs Konfektionieren. Man kriegt vermutlich auch noch Schwierigkeiten, weil man eine sehr große Menge an Zellen bestellen möchte und das Ganze dann unter die Bestimmungen von Gefahrguttransporten fällt (mit den ganzen Regularien kenne ich mich leider nicht aus, erwartungsgemäß kommen da noch einige mehr dazu - Sicherheit des Packs etc.) Wenn man auf eine andere Chemie umsteigen will sollte man sich Gedanken über das Balancing machen, bisher habe ich bei keiner anderen gelesen, dass sie so gering Driften, dass man ohne Balancing auskommt. Wie sieht das bei den Dreifels LiFePo Akkus aus? Wenn man sich einfach auf die Schutzschaltung verlassen will die bei manchen Einzelzellen eingebaut ist, so ist das mit gewissen Problemen/Nachteilen verbunden. Zum einen verfügt jede Zelle dann über einen erhöhten Innenwiderstand durch die Schutzelektronik, was die tatsächlich nutzbare Leistung dann reduziert. Zum anderen gibt es Schutzelektroniken, die beim Unterschreiten der Minimalspannung zwar korrekt abschalten, allerdings das Laden des Akkus ebenfalls verhindern. Die Zelle kann dann quasi entsorgt werden (oder man hebelt die Schutzschaltung aus). Die Schutzschaltung dürfte keine Probleme bei einer Serienschaltung von mehr als 14,4V haben, da die Schutzschaltung nur den Plus und Minuspol der Einzelzelle kennt (also 3,7V) und nicht den Bezug von Einzelzelle Pluspol zu Gesamtpack Minuspol hat (3,7V - 352,8V). Um eine möglichst effektive Nutzung der Einzelzellen und somit des gesamten Akkus zu erreichen sollte wohl eine Balancing-Schaltung vorgesehen werden, die in jeder Betriebsphase ein Balancing vornimmt, also beim Laden, beim Entladen (fahren) und beim Stehen (dort natürlich eher selten). Für das Balancing muss man also an jede einzelne Zelle rankommen um die Spannung zu messen, der aktuelle Belastungszustand sollte möglicherweise auch bekannt sein. Das ist also nicht ganz einfach. So ich belasse es erstmal dabei, Bernhard
  18. Arsenal antwortete auf Twike-Moe's Thema in TWIKE
    Kommt auf den verwendeten Lack an, es gibt welche die sind "Durchlötbar" sprich man kann einfach mit heißem Lötzinn dran und der schmilzt dann weg. Dann gibts auch welche die kriegt man mit Spiritus gut wieder ab (da passiert den Bauteilen auch nichts). Und dann gibts solche die für die Ewigkeit gedacht sind und nur mit aggressiveren Lösungsmitteln weggehen (Aceton, Xylol oder Toluol). Inwiefern die dann den Bauteilen schaden kann ich nicht sagen. Du solltest das ganze dann hinterher auch wieder lackieren (zum Beispiel mit Plastik 70 oder Urethan 71) Was beim Twike zum Einsatz kommt kann ich dir leider nicht sagen, weil ich noch keins habe und an keinem rumgebastelt habe :oops: Sprich das oben kommt nur aus meiner bisherigen allgemeinen Erfahrung.
  19. Arsenal antwortete auf Twike-Moe's Thema in TWIKE
    Eine Freilaufdiode ist generell eine Schutzdiode für induktive Lasten (Relais, Motor, Spulen aller Art). Das Problem bei induktiven Lasten ist, dass der Strom noch weiter fließt auch wenn die Versorgungsspannung abgeschaltet wurde (zum Beispiel durch den FET). Der weiterhin fließende Strom sorgt dann dafür, dass über die Schaltkontakte sehr hohe Spannungen aufgebaut werden, bis endlich wieder ein Strom fließt. Bei einem herkömmlichen Schalter geschieht das dann mit einem Lichtbogen (Funkenübersprung), bei einem FET ist irgendwann die Breakdown-Spannung erreicht und er fängt wieder an zu leiten (und wird zerstört). Die Freilaufdiode wird parallel zur induktiven Last geschaltet, so dass sie im normalen Betrieb in Sperrrichtung ist. Wird dann die Versorgung ausgeschaltet, kann der Strom durch die Freilaufdiode fließen und die Überspannung am Schalter ist auf einen unkritischen Wert begrenzt (Versorgungsspannung + Diodenvorwärtsspannung). Der Wikipedia-Artikel erklärt das recht schön und hat auch ein entsprechendes Schaltbild.
  20. Dass es eine auf Lithium basierende Akkutechnologie gibt die ohne Balancing / BMS auskommt wäre mir etwas neues. Alles was ich bisher zu Serienschaltungen zu Lithium-Akkus gefunden habe war stets mit dem ausdrücklichen Hinweis versehen, dass ein Balancing dringend erforderlich ist um das Überladen oder Tiefentladen einzelner Zellen zu verhindern (weil jede Zelle unterschiedlich altert und von Werk aus unterschiedliche Kapazitäten besitzen). Auch gefunden habe ich den Hinweis, dass häufig bei Akkupacks die erforderliche Schaltung bereits im Pack enthalten ist, so dass das Pack nach außen wie ein großer einzelner Akku erscheint. Aber es ist auch recht schwierig mit den ganzen unterschiedlichen Technologien inzwischen. Zu Sony LiMn Akkus habe ich bisher kein Datenblatt gefunden - stecken da in einem Pack 392 (98S4P) normale 18650 Rundzellen oder ist das ein anderer Typ?
  21. Ich habe mich mit einer Anfrage direkt (bzw. indirekt über den nächsten Händler) an Fine gewandt. Leider gibt es keine Effizienzeinordnung des Motors - ich bleibe damit wohl eher im Dunkeln. :cry: @Phil: Bisher bin ich noch kein LEM gefahren - kenne also weder das Feeling vom Twike noch von einem anderen vergleichbaren Fahrzeug. Ich habe nächsten Samstag eine Probefahrt beim Twike Center in Furtwangen vereinbart und freue mich da schon drauf eine "Hands-on"-Erfahrung zu machen. Ohne detailliertere Motordaten ist es schon schwer Kosten/Nutzen-Analyse eines Upgrades zu erstellen (bei der Umstellung auf Synchronmotoren muss natürlich mehr als nur der Motor betrachtet werden). Grundsätzlich wäre es ja möglich aus den Temperaturen einen Wirkungsgrad zu berechnen, aber dafür bräuchte man den thermischen Widerstand - etwas was noch viel seltener angegeben wird und zudem noch stark von den Umgebungsbedingungen (und meist von der Drehzahl) abhängig ist. Milchmädchenhaft (Pi mal Daumen, wie auch immer): Delta T = Pv * RTh => Pm*(1-Eta) * RTh Eta = 1 - (Delta T) / (RTh * Pm) Wäre bei einem Temperaturunterschied von 30K, einem Widerstand von 0,05K/W und 3kW Motorleistung ein Wirkungsgrad von 80%, bei einem Widerstand von 0,1K/W 90%. Beide angenommenen Werte sind für Ansynchronmaschinen nicht vollkommen abwegig (siehe auch Temperaturvorausberechnung an oberflächengekühlten Asynchronmotoren). Zeigt, dass ohne genauere Angaben / Messungen wohl so leicht keine Aussage getroffen werden kann.
  22. @Dirk: Danke für die Info, leider konnte ich bisher noch keinen Bezug zu der Nummer finden - die Informationen sind bei ABM aber auch eher spärlich als üppig, ich werde wohl mal eine direkte Anfrage schicken ob sie mir Motordaten zur Verfügung stellen können. @Phil: Kritikfähigkeit sollte eine Eigenschaft sein, die jeder Erwachsene mit sich bringt, und auch eine erwachsene Gemeinschaft sollte damit umgehen können. Das Problem an deinem Beitrag ist nur, dass er das Thema nur streift und sagen wir unsachliche Diskussionen anheizen könnte. Deine Aussagen stützen sich leider nicht auf Daten (aus Datenblättern oder Messungen) die von anderen nachvollzogen werden könnten. Es ist daher recht schwierig etwas sinnvolles zu schreiben. Grundsätzlich stimme ich dir ja zu, dass die Technik vermutlich nicht mehr auf dem Stand der Zeit ist (was ja wenig verwundert bei einem Fahrzeug mit diesem Alter). Da ich aber nicht nur nach meinem Gefühl gehen möchte interessieren mich zuerst die konkreten Daten bevor ich anfange das ganze Konzept über den Haufen zu werfen. Der Vorteil Standardteile zu verwenden liegt klar auf der Hand: sehr gute Verfügbarkeit, geringer Preis auch bei geringer Abnahme und Austauschbarkeit der Zulieferer. Der größte Nachteil ist auch klar, die Komponenten sind meist nicht optimal auf das System und die Lastfälle angepasst. Aber jetzt schweife ich selbst schon ganz ordentlich vom Thema ab, deswegen belasse ich es mal dabei und hoffe, dass noch ein paar Sachen zu den Motordaten kommen. Bernhard
  23. Hallo, ich bin neu, noch nicht-Twiker und technikvernarrt. :roll: Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit mit dem Twike - auf rein theoretischer Basis bisher. Ich interessiere mich für zusätzliche Angaben zum Motor, besonders dem 3x3 von Fine / ABM. Soweit ich bisher herausfinden konnte: Nennleistung: 3kW Kurzzeitige Überlastleistung: 9kW (wird entsprechend mit der Racingsoftware genutzt) Es ist ein Drehstrom(?)-Asynchronmotor. Maximale Drehzahl bei 2xxx Umdrehungen pro Minute -> 2 Pol Motor. Grundsätzlich interessiert mich das Gewicht und die Effizienz (Wirkungsgrad) des Motors. Zusätzlich wäre es interessant zu erfahren, ob es sich dabei einfach um einen IEC genormten Standardmotor handelt oder ob es eine Sonderanfertigung ist. Bei ABM gibt es eine Übersicht über die hergestellten Drehstromasynchronmaschinen, da sind auch Typen mit 3kW dabei - der Wirkungsgrad wird mit 82-86% beziffert. Angaben zum Gewicht habe ich noch keine gesehen, habe aber auch noch nicht intensiver bei ABM geschaut, weil ich zunächst abklären will ob es sich überhaupt um diese Motorentypen handelt. Da vermutlich die Frage aufkommen wird, warum ich das wissen möchte (ohne überhaupt ein Twike zu besitzen): in meinem Kopf arbeitet es an den Möglichkeiten ein Langstrecken-Twike zu realisieren, Reichweite 400km+. Dabei spielt der Motorwirkungsgrad ebenfalls eine wichtige Rolle und dementsprechend interessant wäre es zu wissen wie da der aktuelle Stand der eingesetzten Technik ist. (Mir ist durchaus bewusst, dass die Akkus den Löwenanteil zur Reichweite beitragen, aber das ist ein anderes Thema.) Danke schonmal im Voraus, Bernhard

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