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RealData

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  1. Antwort auf die Frage von @Jürgen Sengpiel Ein Koeffizient von 1C bedeutet, dass eine Batterie innerhalb von 1 Stunde komplett ge- oder entladen ist, ein C-Koeffizient kleiner als 1, dass es länger als 1 Stunde dauert und ein C-Koeffizient größer als 1, dass es weniger als 1 Stunde dauert. Für den e.GO bedeutet dies folgendes: Der e.GO besitzt eine Nettokapazität 21,5 kWh. Wenn man ihn durchgehend mit 21,5 kW laden könnte, dann wäre der Akku nach einer Stunde voll, dann würde man mit einem C-Koeffizient von 1,0 laden. Den e.GO vollladen macht überhaupt kein Problem. Einen Lithium-Ionen-Akku überladen, schaden dem Akku dagegen. Das verhindert aber der e.GO. Wenn nicht, dann wäre das schon eine große Unterlassungssünde vom Hersteller. Ein Ladevorgang vorzeitig abbrechen, würde bedeuten, man müsste den Ladevorgang permanent beobachten. Da wir noch kein App für ein Smartphone haben, mit der man dies aus der Ferne könnte, wäre ein Abbruch nebenbei auch sehr mühselig.
  2. Wie meinen einen Akku laden sollte und was das Beste für einen Lithium-Ionen-Akku ist, liest man sehr oft in den verschiedensten Artikeln und in Foren der Elektromobilität. Oft sind es Halbwahrheiten oder es werden sogar Falschinformationen weitergetragen. Eins ist immer richtig, der Akku verliert unweigerlich mit der Zeit an Kapazität. Wenn ein Elektroauto ein thermisches Batteriemanagementsystem (BMS) besitzt, dann wird damit einen Kapazitätsverlust verzögert. Ein e.GO hat aber kein BMS, wie zum Beispiel ein Tesla. Wenn man ein wenig die Physik dahinter versteht, dann weiß man was man machen sollte und was nicht. Die genauen elektrochemischen Prozesse beim Laden und Entladen muss man aber dazu nicht verstehen. Welche Gründe führen zu einem Kapazitätsverlust: Auch wenn ein Akku nicht benutzt wird, verliert er mit der Zeit an Kapazität. Die neuste Technologie von Lithium-Ionen-Akkus hat dies aber gut im Griff. Eine unbenutzte Zeit spielt heute daher eine untergeordnete Rolle. Die Temperatur beim Laden, Entladen und lagern des Akkus ist ein entscheidender Faktor. Die maximale Temperaturbereich liegt zwischen -10 °C und 40 °C. Das sind absolute Unter- und Höchstgrenzen, die man den Akku nicht aussetzen sollte. Die optimale Betriebstemperatur liegt um die 20 °C und die optimale Lagertemperatur bei ca. 10 °C. Je öfter ein Akku geladen und entladen wird, umso mehr wirkt sich das auf die Akkukapazität aus. Die oft kolportierten 1000 bis 2000 Ladezyklen sind meist irreführend, da nicht genau festgelegt wird, ob es sich bei dieser Zahl um 0-100 % Ladevorgänge handelt oder nicht. Diese Anzahl der Ladezyklen sagt daher wenig über die Auswirkung auf dem Akku aus. Wie geladen und entladen wird, ist der entscheidende Faktor. Die Ladekapazität sollte am besten 1C nicht überschreiten. Für den e.GO sind das mit der Haushaltssteckdose ca. 0,1C von der Bruttoakkukapazität ausgehend und mit einer Wallbox ca. 0,15C. Also in einem sehr guten Bereich. Erkauft wird dies mit einer langen Ladezeit. Würde man mit wesentlichen höheren Ladekapazität arbeiten, bekäme man Temperaturprobleme und die schadet dem Akku sehr. Beim Entladen gelten die gleichen Gesetze. Wer stark beschleunigt zieht einen hohen Strom aus dem Akku und erwärmt den Akku damit stark. Wer dies beim e.GO oft macht, schadet den Akku mehr als beim Laden, weil wesentliche größere Ströme als beim Laden fließen. Die Degeneration des Akkus hängt im wesentlich also von der Fahrweise ab. Tiefentladen (0%) sollte man einen Akku auch nicht, dies greift die Elektrochemie des Akkus an und hinterlässt bleibende Schäden. Der e.GO hat eine Bruttokapazität von 23,8 kWh und eine Nettokapazität von 21,5 kWh. Wenn die Akkuanzeige 0 % anzeigt, hat der e.GO noch ca. 2,3 kWh (ca. 10 %) Akkukapazität. Meiner Meinung nach, kann man den Akku durch fahren mit dem e.GO nicht tiefentladen, da 10 % Restakkukapazität verbleiben. Wenn man den e.GO dann lange stehen lassen würde, käme es zu einer Tiefentladung. Eine Rekuperation beim e.GO führt zu keiner nennenswerte Degeneration des Akkus. E.GO hat es geschickt gelöst, da eine Rekuperation erst spät einsetzt, zwar mit deutlich höheren Strömen als beim Laden, aber nur sehr kurz auftreten und damit den Akku nicht nennenswert erwärmt. Was sollte man machen um den Kapazitätsverlust des Akkus zu verringern: · Starkes Beschleunigen (gerade bei Kälte) vermeiden. · Versuchen die Akkutemperatur während des Ladens innerhalb der Grenzen zwischen 15 °C und 25 °C zu halten. Dagegen macht es m. M. n. kein Problem den Akku abends direkt nach dem Ankommen, auch bei wenig gefahrenen Kilometer, zu laden. Wer an einem Tag mehr als 50 km mit dem e.GO zurücklegt, hat eh keine andere Chance.
  3. Nach Aussagen vom Prof. Schuh, hätte der kleine e.GO den reinen Crash-Test so gut wie eine S-Klasse bestanden. Man hätte, weil die Erfahrung in dieser Hinsicht fehlt, die Sicherheit für die Insassen bei einem Aufprall ein wenig übertrieben. Ich habe mal geschaut, ob ich die offiziellen Test-Ergebnisse auf der Euro NCAP Seite finde. Leider war da kein e.GO Life verzeichnet. Zumindest untermauert der obengenannte Vorfall die Aussage ein wenig. Hat jemand das Test-Ergebnis für den e.GO gesehen?
  4. Hallo @Stefan, da hast Du Recht. Da stimmt etwas nicht. Teilt man die angegebene Nettobatteriekapazität durch die Reichweite (122 km) bekommt man 17,6 kWh/100 km. Die Life 40+ Variante wird aber mit 18,7 kWh/100 km in den technischen Daten angegeben. Stimmt jetzt die angegebene Reichweite oder der Verbrauch nicht? Auch der höhere Verbrauch gegenüber dem Life 60, trotz geringerer Leistung, ist komisch. Ich versuche mal bei e.GO die Sache zu klären. Wird schwierig Information zu bekommen. Habe gerade erst eine Absage erhalten, da man im Schutzschirmverfahren keine individuellen Fragen beantworten möchte. Soll ich alles über meinen Service-Partner klären.
  5. Hallo @Rolf-Rudolf, wundert mich, da ich mein e.GO während der Corona-Einschränkungen direkt in Aachen abgeholt habe. Das kann ja nur heißen, das Käufer, die ihren e.GO bereits bezahlt haben, aber Corona-bedingt nicht abholen wollen (wollten). Woher hast du diese Information?
  6. Hallo @Jürgen Sengpiel, die verkaufte Anzahl der e.GO's wird die e.GO Mobile AG wahrscheinlich nicht preis geben. Ich weiß nicht mal, ob alle First Edition bereits ausgeliefert wurden. Produzieren können sie zurzeit nicht, die Lieferkette ist nicht geschlossen. Von daher glaube ich, werden es maximal 1000 sein. Auch wenn wir die genaue Anzahl kennen würden, erreichen könnte man ja doch nicht alle. Ich denke, wenn das 12 V Batterieladeproblem mit Software zu beheben ist, dann betrifft es alle bisher ausgelieferten. Das ist natürlich für ein Unternehmen das gerade erst angefangen hat zu produzieren und damit Geld verdient, einen Schlag ins Kreuz. Vielleicht war die Entwicklungs-Mannschaft doch zu jung für diese Aufgabe. Viele wurde direkt von der Uni RWTH Aachen rekrutiert.
  7. Ich habe heute vom meinem Bosch-Service den Grund erfahren, warum sich die 12 V Batterie öfter entlädt. Soweit ich es verstanden habe, passiert dies, wenn der Akku eine Kapazität < 50 % hat und der e.GO wird eine längere Zeit nicht geladen. In dieser Zeit, entlädt sich die 12 V Batterie und wird nicht mehr vom Fahrakku nachgeladen. Was in diesem Zusammenhang, auch immer eine längere Zeit bedeutet. Ich habe da leider nicht genau nachgefragt. Bei einem geparkten e.GO scheinen noch Verbraucher an der 12 V Batterie zu nuckeln. Wenn er aber einmal in diesem Zustand (Startet nicht) ist, kann der e.GO nur noch vom Service reaktiviert werden. Die gute Nachricht ist, durch ein Software-Update kann das Problem des nicht Nachladens der 12 V Batterie behoben werden.
  8. Heute hatte meine Frau wieder das Problem, der e.GO wollte nicht starten, mit dem Hinweis die Bremse zu treten. Ich habe Ihr dann telefonisch gesagt, sie sollte den Wagen verriegeln und mindestens 10 Minuten nichts mehr versuchen. Sie hat es so gemacht und siehe da es funktionierte. Das ist bereits das dritte Mal, das der e.GO nach einer längeren Wartezeit wieder startet. Wobei ich dies bei den ersten beiden mal nur durch Zufall so hinbekommen habe. Wenn dieser Fehler noch einmal bei jemanden auftritt, sollte er dies einmal so ausprobieren. Bei einer defekten oder leeren 12V Batterie, wird das so nicht funktionieren.
  9. Was die Kosten angeht, da bin ich auch entspannt. Ich erzeuge den nötigen Strom über eine PV-Anlage selbst. Trotzdem finde ich, dass die Verbrauchsanzeige beim e.GO verbessert werden muss. Meine Überschlagsberechnung zeigt nur, das mit den von e.GO selbst angezeigten Daten, der berechnete Verbrauch deutlich höher ist (ca. 20%), als der Angezeigte. Das was man für den Verbrauch zahlen muss, ist dann noch einmal höher. Je nachdem mit was du lädst (Wallbox, Haushaltssteckdose) und wie gerade der Akku-Status ist, können da noch einmal bis zu 10% oben darauf kommen. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob man das dann als unerheblich betrachtet möchte oder nicht. [Viel wichtiger ist doch momentan, dass nicht das ganze Projekt scheitert, …..] Ich habe vor zwei Tagen gelesen, dass e.GO Mobile AG eigentlich weiter produzieren möchte, nicht kann, weil die Lieferkette nicht geschlossen sei. Man kann das nun so oder so interpretieren. Entweder haben Zulieferer selbst Probleme wegen der Corona-Krise oder die Zusammenarbeit wurde beendet, wegen Zahlungsschwierigkeiten. Ich bin da positiv gestimmt, in der Firma e.GO stecken schon so viele Werte, die wird man nicht sterben lassen wollen.
  10. Ich hoffe, dass die Software der Anzeigen im Hause e.GO selbst entwickelt ist und nicht an Sub-Unternehmer weitergegeben wurde. Der Grund, für alle Weiterentwicklungen und Änderungen, muss dann in der Regel ein neuer Auftrag erteilt werden, der jetzt in Schutzschirmverfahren bestimmt nicht erteilt wird. Selbst wenn die Softwareentwicklung im eigenen Hause ist, wird man in den knappen Cash-Flow Zeit nicht sagen, hey kommt her und lasst eure Software updaten. Das würde e.GO Mobile AG zu viel Geld kosten. Ich denke, wenn es überhaupt geändert wird, dann dauerts es noch eine längere Zeit. Überhaupt scheint es mir, dass bei allen Elektroautos die ich kenne, wo ein Boschmotor verbaut ist, nicht gerade durch Verbräuche glänzen. Wenn es so wäre, dürfte e.GO ihren Hauptlieferant mit solchen Aussagen natürlich nicht verärgern.
  11. Hallo zusammen, ich sehe oft bei Verbrauchstest von Elektroautos auf YouTube Kanälen, die sich fast ausschließlich auf die Verbrauchsanzeigen der Elektrowagen selbst beziehen. Es scheint keinen zu interessieren, ob diese Verbrauchsanzeigen wirklich genau sind. Man sollte wenigsten einmal prüfen, wie genau diese Anzeigen sind. Beim e.GO kann mit einer kurzen Überschlagsrechnung schnell erkennen, dass da was nicht stimmen kann. Beispiel: Gefahrene Kilometer: 87,7 km angezeigter Verbrauch: 14 kWh/100 km Angezeigte Restkapazität: 30 % Der Nettoverbrauch des e.GO‘s ergibt (21.5 kW/h * (100 %-30 %)) / 100 % = 15.05 kWh Damit ist der Wagen 87,7 km gefahren. Hochgerechnet auf 100 km, ergibt daraus einen Verbrauch von 17,16 kWh/100 km Soviel zur e.GO Datentreue.
  12. Hallo Rolf, beim meinem fehlenden Kältemittel ist es genauso. Der Bosch-Service-Partner muss ein Garantieantrag stellen und erst wenn der genehmigt wurde, kann die Reparatur gemacht werden. Eine Rückmeldung diesbezüglich zu bekommen war für den Bosch-Service schwierig (wahrscheinlich wegen dem Schutzschirmverfahren). Mein Bosch-Service ist bei vielen Garantieleistungen in Vorleistung gegangen, bis zu einer Größenordnung, wo er dann sich erst einmal die Vorleistungen von e.GO bezahlen lassen wollte. Dies scheint in dieser Woche geschehen zu sein. Bin gespannt, wenn er die Freigabe für mein Kältemittel bekommt. Fehlendes Kältemittel, lockere Gummipropfen für die Heckscheibenbefestigung sind Dinge, so unschön sie auch sind, die bei einem völlig neuen Produkt wie dem e.GO Life First Edition durchaus rechnen muss. Ich hoffe nur, dass das Startproblem ein Software-Problem ist, denn dann lässt es sich mit einem Update in der Regel beheben. Sind fehlerhafte Aggregate daran beteiligt, dann wird es in jeder Hinsicht teuer für die e.GO Mobile AG.
  13. Hallo Rolf-Rudolf, wie beschrieben, dieses Problem hatte ich auch. Nachdem Kontakt mit dem Service funktionierte es wieder, aber ich habe trotzdem ein Software-Update vom Bosch-Service bekommen. Letzte Woche und ca. 1000 km später, hatte meine Frau das gleiche Problem. Ich hatte Ihr telefonisch den Tipp gegeben (Tipp kam vom Hersteller), den Wagen abzuschließen und für ein paar Minuten in Ruhe zu lassen. Nach 5 Minuten hatte sie es dann noch einmal versucht, aber ohne Erfolg. Ich bin dann zu Ihr hingefahren und habe es selbst ausprobiert und siehe da, der e.GO konnte ohne Probleme gestartet werden. Vielleicht war die Wartezeit doch zu kurz. Danach habe ich die Spannung der 12 V Batterie gemessen, die war in Ordnung. Es scheint so, dass das Software-Update dieses Problem nicht komplett beseitigt hat. Blöd ist natürlich, wenn der Ladestecker steckt und nix geht mehr. Bei manchen Elektroautos gibt es ein Notentriegelung dafür. Mein Bosch-Service hat mir diese Woche signalisiert, dass es jetzt weitergeht, seine bisher angelaufenen Rechnungen wurden scheinbar von e.GO jetzt bezahlt, so dass er jetzt gewillt ist Reparaturen auf Garantie wieder zu machen. Bei mir hatte die e.GO Produktion das Kältemittel in der Klimaanlage vergessen. Solche Dinge nehme ich in Kauf und habe sogar bei einem neuen Produkt wie dieses Elektroauto, damit gerechnet. Allerding, das der e.GO nicht mehr fährt und abgeschleppt werden muss, ist eine ganz andere Kategorie und sollte auch bei einem neuen Produkt wie dem e.GO, nicht passieren. Letzte Woche hatte ich auch versucht e.GO telefonisch zu erreichen, aber ohne Erfolg. Wenn aber mein Bosch-Service mir telefonisch mitteilt, das es weitergeht, dann sollte die Krise langsam überwunden sein.
  14. Hallo Jürgen, ich hatte ja das gleiche Problem mit meinem e.GO. Auch ich habe ein Software-Update bekommen, aber keinen 12 V Batteriewechsel. Das Problem ist seitdem nicht mehr aufgetaucht. Hoffen wir, dass es so bleibt.
  15. Soweit ich weiß, sind Abweichung um 5 % noch befriedigend, Abweichung zwischen 5 - 10% ausreichend (gehen gerade noch so), darüber hinaus eigentlich nicht tolerierbar. Wenn meine Wallbox die abgegebene Energiemenge hinreichend genau anzeigt, dann liegt die Abweichung des e.GO's bei > 20%. In meinen Berechnungen sind die Ladeverluste bereits mit 10% der Ladeleistung herausgerechnet. In der Spitze lag die Abweichung bei 24 %. Meine Berechnungen mache ich folgt Realer Verbrauch = (Ladeleistung - Ladeverluste) * 100 km / gefahrene Kilometer; Beispiel : Angezeigte Strecke vom e.GO 50,5 km Angezeigter Verbrauch vom e.GO 15 kWh /100km Angezeigte Ladeleistung der Wallbox 11,005 kWh bis 100% geladen Angezeigte Restkapazität vom e.GO 53 % angenommene Ladeverluste 10 % Berechneter Verbrauch: 19,61 kWh/100 km, daraus ergibt sich eine Abweichung gegenüber dem angezeigten Verbrauch von 23,5%. Der e.GO zeigt keine Nachkommastelle an, also könnte theoretische der Verbrauch auch 15,5 kWh/100km sein. Selbst dann liegt die Verbrauchsanzeige noch ca. 21% daneben. @Stefan, mit deiner Beschreibung zu dem Spannungsabfall eines Akkus liegst Du richtig. Die Akku-Hersteller kennen die Lade- und Entladekurve ihres Akkus schon genau. Wenn ich die Restkapazität des Akkus mit der Ladeleistung in Verhältnis setzte komme ich auf einen Ladeverlust auf knapp unter 10%. Die bereinigte Ladeleistung entspricht dann ungefähr der angegebenen 100% - Restkapazität. Von daher halte ich die angegebene Restkapazität des e.GO's wiederum für hinreichend genau. @StromerBodo, Misstrauen gegenüber den Verbrauchsanzeigen ist angebracht. Bei einer Größenordnung von > 20% hört meine Toleranz auf. Nicht das man mich falsch versteht, ich mag meinen e.GO. Ich glaube die Verbrauchsanzeige lässt sich mit Änderungen in der Software verbessern. Das erwarte ich dann auch. Um einen Messfehler meiner Wallbox auszuschließen, werde ich mir einen Leistungsmessgerät zulegen und die gleichen Messungen mit dem Kabel für die normale Haushaltsteckdose durchführen. Ich nehme an, das dann andere Ladeverluste gelten. @Stefan, Habe e.GO Mobile AG u. a. wegen dieser Geschichte vor ca. 4 Wochen angeschrieben, bis jetzt noch keine Antwort. Für solche speziellen technische Fragen, hat man mir eine andere E-Mail-Adresse gegeben. Werde meine Frage dort noch einmal hinsenden.
  16. Gibt es keinen in dieser Runde, der mit der Verbrauchsanzeige und den selbst errechneten Verbrauch des e.GO's die gleichen Erfahrungen gemacht hat wie ich? Ist das vielleicht ein wunder Punkt, den e.GO Besitzer ungerne ansprechen möchten? Ein hoher Verbrauch ist natürlich ärgerlich, aber ich halte die (sehr) ungenaue Verbrauchsanzeige im e.GO für das größere Ärgernis.
  17. Schön zu lesen, dass es wieder Leben bei der e.GO Mobil AG gibt, zumindest an der Servicefront. Wahrscheinlich steckt jetzt e.GO in der Service-Hölle, die ja Tesla-Besitzer bereits gut kennen
  18. Hallo Jürgen, das hört sich an, als ob dieser Vorgang noch im April stattgefunden hat. Im Mai hatte ich Schwierigkeiten jemand telefonisch zu erreichen oder eine Antwort auf meine E-Mail zu bekommen. Davor kenne ich e.GO Mobile AG auch nur mit kurzen Reaktionszeiten.
  19. Hallo Jürgen, hört sich so an, als ob Du ein etwas anderes Problem oder zusätzlich zu dem Geschilderten noch ein 12 V Batterie Problem hast. Zu guter Letzt kann es auch verschiedene Erscheinungen für das gleiche Problem geben. Da hatte ich wohl etwas mehr Glück als Du. Ich hoffe, dass dein Problem mit einem Software-Update dann auch behoben ist. Zurzeit, dass wurde mir von zwei Bosch-Services bestätigt, ist der Kontakt zu e.GO Mobile AG schwierig und damit verzögern sich Reparaturen.
  20. Habe heute ein Gespräch mit einem Techniker aus Aachen gehabt. Der folgendes zu diesem Thema geäußert hat: Bereits ab März steht ein Update der Software zur Verfügung, das genau dieses Problem behebt. Es soll mit dem Hochlaufen der Controller im e.GO zusammenhängen. Es kann passieren das bestimmter Teil der Software bereits startklar ist, aber ein anderer Teil der Software noch nicht betriebsbereit ist. Wenn das dann in der falschen Reihenfolge passiert, kommt diese Fehlermeldung. Eine Soforthilfe kann folgendermaßen aussehen: Den e.GO abschließen und mehr als 10 Minuten warten. In dieser Zeit fährt der e.GO alle Systeme runter. Er sollte dabei auch nicht geladen werden. Danach noch einmal probieren. Bei mir hat dies so funktioniert, auch wenn ich den Hintergrund dazu noch nicht kannte.
  21. Dieses Problem hatte ich vor ca. 3 Wochen auch. Beim sogenannten Anlassen, kam die Aufforderung auf die Bremse zu treten, was aber bereits geschehen war. Das Spiel habe ich ein paar Mal mitgemacht, auch mit längeren Wartezeiten dazwischen, aber die Fehlermeldung blieb. Der e.GO stand zu diesem Zeitpunkt in der Garageneinfahrt; Glück gehabt. Danach habe ich meinen Bosch Car Service angerufen, die haben mir bestätigt, dass sie das Problem bereits kennen und meinen Wagen in die Werkstatt abschleppen wollten. Der Bosch Service wollte von mir etwas wissen, dazu musste ich noch einmal in den Wagen steigen und habe es dann gleich noch einmal versucht und siehe da, das Problem trat nicht mehr auf. Den Wagen habe ich auf Wunsch des Service dann trotzdem in die Werkstatt gefahren (was mir recht war), wo er dann von einem Servicetechniker aus Aachen untersucht wurde. Der Servicetechniker war aber nicht nur wegen meines e.GO's dort. Der Wagen bekam ein Software-Update, mit dem das Problem angeblich behoben sein soll. Seitdem ist es nicht mehr vorgekommen.
  22. Hallo, ich hätte mal eine Frage in diese Runde. Findet Ihr die Verbrauchsanzeige des e.GO auch als ungenau? Bei mir sind das nicht nur ein paar Prozent, sondern liegt bei > 20%. Da man von außen nur die Ladeleistung mit AC-DC-Ladeverluste+Kabel in der meiner Wallbox (Zähler) angezeigt bekommt, habe ich mal einen Verlust von ca. 10% angenommen. In der Regel sollte ein AC-DC-Lader besser sein. Selbst wenn man die Ladeleistung von der Wallbox um den Verlust bereinigt, liegt die Anzeige beim e.GO > 20% daneben. Theoretisch sollte man in der Lage sein, den Verbrauch unter WLTP-Angaben zu bekommen, da diese Angabe mit Ladeverlust erfolgt, aber ein e.GO nur Akkuverbrauch ohne Ladeverluste anzeigen kann.
  23. Die Nettokapazität des e.GO liegt bei 21,5 kW/h, die Bruttokapazität bei 23,5 kW/h. Das heißt, völlig leer kann er also nicht gefahren werden, dafür sorgt schon die Restkapazität. Die Differenz wurde laut Prof. Schuh bewusst größer gelassen, als bei den meisten Konkurrenten, um (Lade)Erfahrungswerte zu sammeln. Wenn man genug Erfahrung damit gemacht hat, dann könnte man eventuell die Nettokapazität erhöhen. Mit einem Software-Update wäre das dann möglich.
  24. Ich besitze den e.GO seit ca. einen Monat und bin damit bereits mehr als 1200 km damit gefahren. Meine Wallbox zeigt mir bei jedem Ladevorgang an, wieviel KW der e.GO geladen hat. Das sind Bruttowerte, also inklusive Ladeverluste des internen AC-DC-Wandlers im e.GO und des Ladekabels. Ich habe mal für mich eine kleine Verbrauchsstatistik daraus erstellt. Die gefahrenen Strecken lagen zwischen 15 und 80 km. Die Außenlufttemperaturen waren mit Ausnahmen zwischen 14 und 20 °C. Ich bin fast alle Modis (Comfort und Eco, selten Sport) mit und ohne Heizung/Kühlung bei moderate bis zügige Fahrweise. Zügige Fahrweise heißt bei mir, so wie ich meinen 1.6 l Diesel fahren würde (Durchschnittsverbrauch bei über 70000 km liegt bei 5,5 l). Allerdings bin ich mit dem e.GO nicht so sparsam gefahren, wie es möglich wäre. Diese Fahrweise ist für mich nicht praktikabel. Resultat der Verbrauchstatistik: Die Verbrauchsanzeige im e.GO ist eine Eieruhr und hat nichts mit den tatsächlichen Verbräuchen zu tun. Die Abweichung zwischen meinen Berechnungen und den e.GO Angaben sind immer über 20% Differenz. Nicht gut finde ich, dass die Angaben ohne Nachkommastellen angegeben werden. Das erhöht natürlich den Fehler in meinen Berechnungen. Die Verbrauchsangaben nach WLTP beinhalten die Ladeverluste. In meinen Berechnungen habe die Ladeverluste, die ich zwischen 8,5-10,0% angenommen habe, mal rausgerechnet. Trotzdem, war die Differenz zwischen angezeigten Wert und berechneten Wert bei über 20%. Der durchschnittliche Verbrauch bei 1236 km (- 8,5% Ladeverluste eingerechnet) bei 19,99 KW/100km. Darin enthalten sind alle geschilderten Modis und Fahrweisen. Berechneter durchschnittlicher Verbrauch der gesamten Strecke mit Ladeverluste 21,85 KW/100km. Berechneter niedrigster Verbrauch mit Ladeverluste 17,55 KW/100km in dieser Reihe. Berechneter höchster Verbrauch mit Ladeverluste 25,43 KW/100km in dieser Reihe. Hinweis: Wenn man einen Vergleich mit den VW Drillingen macht, sollte man berücksichtigen, dass 165 zu 205 Reifenbreite schon mal einen bis zu 10prozentigen höheren Verbrauch machen. Was mich am meisten ärgert, ist nicht nur der hohe Verbrauch selbst, sondern, die viel zu niedrigen Verbrauchsangaben in der Anzeige des e.GO's. Ich wollte wissen, welche maximale elektrische Leistung das Heiz- und das Kühlsystem hat, so dass man einschätzen kann, was es kostet, wenn die Kühlung z. B. im Sommer auf Maximum läuft. Bisher habe ich keine Antwort erhalten von der e.GO Mobil AG. Das ist wahrscheinlich der Insolvenz in Eigenverwaltung und/oder Corona-Krise geschuldet. Da die Anzeige auf Software basiert, hoffe ich, das e.GO Mobil AG ein Einsehen hat und die Anzeige ehrlicher und genauer macht und dies nicht nur bei den neuen Modellen, sondern auch für die bereits ausgelieferten. Auch sollte eine aktuelle Verbrauchsanzeige eingeführt werden und nicht nur auf den Trip bezogen. So könnte man besser lernen den e.GO sparsamer zu fahren und sähe sofort was die Heizung/Kühlung an Verbrauch kostet. Wenn die höheren Temperaturen demnächst kommen, werde ich wissen, ob sich die Verbräuche in positiver Richtung verändern werden.

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