Jump to content

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

letzte Woche hat es auch mein bisher so zuverlässiges Twike erwischt. Was war passiert? Ich habe vollgeladen, erstmals in der neuen Akkukonfiguration (Li 105s9p, bis 427V geladen). Dann Ladestecker aus der Steckdose gezogen, Ladekabel zusammengesteckt, Twike gestartet. Alles normal bis dahin. Rückwärtsgang rein und Fahrtknopf betätigt, um aus meiner Garage auszuparken. Nach 2cm Fahrt war Schluß, es gab einen gedämpften Knall und dann ging nichts mehr, kein LED, keine Anzeige, kein Geräusch - einfach alles komplett tot. 

Eine erste Überprüfung ergab, daß die Akkus noch die volle Spannung haben. Als nächstes die Akkus vom System getrennt und weiter untersucht:

 

 

  • AK-Print äußerlich intakt
  • DC/DC-Wandler ebenso
  • Ladestecker in die Steckdose -> sofort fliegt die Sicherung in der Garage
  • alle Kabel ab Ladestecker bis AK-Print überprüft -> ok
  • sämtliche Stecker am AK-Print gezogen, bis auf den 220V Eingang und nach den Relais die Kabel die zum Umrichter weitergehen -> in diesem Zustand fliegt wieder die Sicherung.
  • also scheint der Fehler im Umrichter zu liegen. Nach Freilegung des Powerboards kam folgender Schaden zutage:

 

 

Nun meine Fragen dazu:

 

  • ist es plausibel, daß die doch schon sehr betagten Kondensatoren, obwohl sie bis 450V (+ Faktor 1,1) spezifiziert sind, aufgrund der erstmals etwas höheren Spannungslage bei der ersten Belastung die Segel gestrichen haben? Bisher habe ich die Li-Akkus nur bis etwa 405V geladen. Oder könnte die Ursachenkette auch anders ausgesehen haben?
  • reicht es dementsprechend eurer Meinung nach aus wenn ich nur die beiden defekten Kondensatoren austausche oder gibt es aufgrund eurer Erfahrungen andere Bereiche, auch in anderen Baugruppen, die ich genauer unter die Lupe nehmen sollte?
  • weiß jemand eine Bezugsquelle für diese Kondensatoren (Philips 157 67271, 270µF, 450V)? Die Originalteile konnte ich nicht mehr finden, werden vielleicht nicht mehr produziert, nur von anderen Herstellern (z.B. Vishay, Versand aus England) mit vergleichbaren Daten. Gerne nehme ich natürlich auch ein funktionsfähiges Powerboard oder einen ganzen Umrichter, falls jemand so etwas loswerden möchte  :) 
  • hat jemand eine Erklärung dafür, daß das Twike nur bis max. 427V lädt, obwohl ich 440V max. U-Ladespannung einstelle? Ist jetzt in Anbetracht des aktuellen Schadens erstmal nicht so wichtig, aber würde mich trotzdem interessieren.

Freue mich über Hinweise jeglicher Art!

 

Viele Twike-Grüße,

Ralf

IMG_20180501_162918538_1.thumb.jpg.0de089a6f358132ce21534f8d89df821.jpg

IMG_20180501_192201523_1.thumb.jpg.da7a60ac18760de01a60cc9da1a7cc8c.jpg

bearbeitet von fuchur
Falsches Bild entfernt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Ralf,

 

es ist sehr gut möglich, dass sich die Kondensatoren durch die höhere Ladespannung (= Zwischenkreisspannung im Umrichter) veranlasst sahen, die Reise zum Mond anzutreten (welche jeweils durch das Gehäuse des Umrichters vereitelt wird). Das nicht-Erreichen der eingestellten 440V würde es ebenfalls erklären. Ob dabei noch weitere Schäden aufgetreten sind, lässt sich vom Schiff aus schlecht beurteilen. Ich würde so vorgehen:

 

1) Kondensatoren auslöten und den Siff überall gut wegputzen

2) Den 3-Phasen-Gleichrichter (im ersten Bild ganz links oben) prüfen, ob es eine Brücke zerschossen hat

Falls nur eine Diode kaputt ist (und nur dann!), kann man den Netzeingang (Winkel-Flachzungenstecker) dort abhängen und von der Lüsterklemme stattdessen einen Anschluss an die dritte, im TWIKE nicht belegte Phase des Gleichrichters legen. Der entsprechende Lötpunkt ist bereits vorhanden. Ein Foto kann ich raussuchen, falls die Erklärung unklar sein sollte.

3) Neue Kondensatoren einbauen

4) Beim Einbau des Powerboards darauf achten, dass nirgends Kabel eingeklemmt werden (z.B. unter dem IGBT oder Gleichrichter)

5) Testen

 

Kondensatoren mit diesen Werten zu kriegen ist nicht das Problem, es sind die Abmasse 35x35mm, und Mindestbestellmengen dieser Bauform, welche Kopfzerbrechen machen. Ralph Schnyder / dreifels AG hat sie an Lager (Rubycon MXC 270uF 450V, Artikel 80.470522, ca. CHF16.- pro Stück).

 

Überlegenswert wäre je nach Alter Deines Umrichters ein genereller Austausch aller Elkos, damit Du dann die nächsten paar Jahre lang Ruhe hast. Stückliste kann ich bei Bedarf posten.

 

Die braunen Lötstellen sind symptomatisch für die ständig zu heissen Leistungswiderstände der Umrichter-Stromversorgung. Das wird mit der höheren Batteriespannung eher noch schlechter. Die solltest Du ab und zu kontrollieren und ggf. mit frischem Lötzinn versehen. Abhilfe schafft da nur ein etwas aufwändiger Umbau mit TO-220 Leistungswiderständen und zusätzlichen Kühlkörpern - den bin ich zur Zeit am Testen und werde die Erkenntnisse bei Gelegenheit im Forum berichten.

 

 

Gruss,

Florian + TW415 + TW713

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Florian,

 

vielen Dank für Deine Hilfestellung! Die Kondensatoren werde ich bei Ralph Schnyder bestellen. 

 

2) Den 3-Phasen-Gleichrichter (im ersten Bild ganz links oben) prüfen, ob es eine Brücke zerschossen hat

 

Kannst Du mir beschreiben was genau ich dort durchmessen muß?

 

Werde über den weiteren Verlauf der Operation berichten  :)

 

Viele Grüße

Ralf und TW672

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo zusammen,

 

 

Zum Testen des Gleichrichters: Anbei das Datenblatt; Dioden mit dem Multimeter durchmessen so wie man Dioden halt durchmisst. Wenn eine in beide Richtungen leitet, dann ist sie hin... das sieht man sofort - ausbauen muss man den Baustein dazu nicht.

 

Noch ein Nachtrag zu meinem ersten Post: Auf keinen Fall den Umrichter mit dem Stromnetz verbinden und in den Lademodus bringen, ohne das Datenkabel 850 (beim AK-Print X9) eingesteckt zu haben! Der Umrichter kriegt sonst die Nulldurchgänge der Netzspannung nicht mit und wenn er den Strom im falschen Moment hochfährt knallts dann den IGBT durch.

 

 

Gruss,

Florian

ME700803 3-phase diode bridge module 800V 30A (POWEREX).pdf

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Florian,

 

perfekt, herzlichen Dank für die wertvollen Hinweise! Habe den Gleichrichter durchgemessen, es sieht so aus als ob ich Glück gehabt habe - alle Dioden haben nur in einer Richtung Durchgang und zeigen sehr ähnliche Meßwerte.

Sobald ich die Kondensatoren von Ralph Schnyder bekommen habe, geht es an die Reparatur.

Test dann mit Datenkabel 850, danke für den Nachtrag  :yes:

 

Beste Grüße,

Ralf und TW672

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo zusammen,

leider bin ich wegen Krankheit und anderer Projekte in der letzten Zeit nicht dazu gekommen, an dem Schaden weiterzuarbeiten. Damals hat es nach dem Zusammenbau immer noch nicht funktioniert, wenn ich mich richtig erinnere ist immer noch die Sicherung in der Werkstatt geflogen, sobald ich den Ladestecker ans Netz angeschlossen habe. Aber keine weiteren Schäden.

Jetzt habe ich nochmal alles zerlegt und speziell den AK-Print nochmal auf Fehler untersucht, ohne etwas zu finden. Daraufhin alles wieder zusammengebaut und schrittweise in Betrieb genommen:

  • zuerst nur den AK-Print mit dem Ladekabel verbunden, ansonsten komplett ohne Stecker. Ladekabel in die Steckdose -> Relais schalten, kein Problem
  • zusätzlich den DC/DC-Wandler angesteckt -> dasselbe
  • jetzt sämtliche Stecker wieder an den AK-Print angeschlossen (natürlich ohne eingesteckten Ladestecker) und den Akku angeschlossen, diesmal aber erstmal nur mit 90s9p (etwa 324V); Ladestecker ist im Twike eingesteckt. Grüne LED am DC/DC leuchtet.
  • Not-Aus eingeschaltet -> Relais schalten, rote Lampe am Ein-/Aus-Schalter brennt
  • Ein-/Aus-Schalter eingeschaltet -> nichts ändert sich, Display bleibt dunkel
  • Schalter wieder aus, Ladekabel vom Twike ausgesteckt und ans Netz angeschlossen -> kein Kurzschluss!
  • Not-Aus eingeschaltet -> Relais schalten, Lüfter vom Umrichter läuft an, Display leuchtet auf, Rechner beginnt hochzufahren, bis zu folgendem Zustand: im Display erscheint abwechselnd die Anzeige "Wilkommen TW672" und "Fehler F11 Erdschluss" und die 4 LED's oberhalb des Displays blinken im selben Rhythmus. Wenn ich dann den Ladestecker ans Netz anstecke, klickt noch ein Relais, ansonsten passiert nichts weiter.
  • Ladestecker wieder ausgesteckt, Not-Aus gedrückt, Ladestecker im Twike angeschlossen, Not-Aus wieder eingeschaltet -> die rote LED über dem Ein-/Aus-Schalter leuchtet
  • Ein-/Aus-Schalter eingeschaltet -> jetzt fährt auch in diesem Zustand der Rechner hoch bis zu genau demselben Zustand wie vorher beschrieben, abwechselnd "Willkommen TW672" und "Fehler F11 Erdschluss" und die 4 LED's darüber blinken.
  • das ist der jetzige Stand, weiter passiert nichts. Das 12V-Netz (Lampen, Blinker, Hupe) funktioniert, das Bedienfeld reagiert nicht auf Tasteneingaben.
  • ich habe nochmal die Akkuspannung leicht erhöht auf 96s (ca. 345V), das Verhalten hat sich dadurch nicht verändert.

An dem Punkt stehe ich jetzt. "Fehler 11 Erdschluss" bedeutet anscheinend: irgendwo könnte eine Phasenverbindung zum Schutzleiter (Masse?) bestehen oder der Motor hat einen Schaden (Wicklungsschluss?) Ich hoffe ich habe nichts falsch angeschlossen, konnte aber bei der Überprüfung erstmal nichts finden.

Gibt es Tips, an welcher Stelle ich weiter untersuchen könnte, um dem Fehler auf die Schliche zu kommen? Kann es theoretisch sein, dass der Motor bei dem anfangs beschriebenen Schaden ebenfalls Schaden genommen hat?

Ich möchte das Twike wirklich sehr gerne wieder zum Laufen bringen und bin für jeden Hinweis dankbar!

Beste Grüße,

Ralf und TW672

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Ralf,

"Fehler F11 Erdschluss" ist wohl ein Erdschluss am Motor 😉 oder was der Umrichter als solchen detektiert hat. Als Erstes würde ich mal ausser der Erde alle Kabel zu den Motorenwicklungen abhängen (Tipp: Vorher markieren L3, M1, M2, und M3), und dann messen:

  1. ob bei den Motorenwicklungen eine Verbindung besteht gegen Erde (Erdungskabel im Umrichtergehäuse angeschraubt). Falls das der Fall ist, dann hast Du ein Problem beim Motor und der Übeltäter steht fest. Allerdings ist es möglich, dass ein Überschlag gegen Erde mit einem normalen Multimeter nicht sichtbar ist und man das nur mit einem Isolationsmesser feststellen kann.
  2. ob zwischen dem in "Entstörkondensatoren gegen Erde.png" blau eingekringelten Erdungspad und den grün eingekringelten Anschlüssen des gelben Kondensators eine Verbindung besteht. Falls ja, schau Dir die rot eingekringelten Kondensatoren genauer an.

Beim Zusammenbau ist es wichtig, dass die in "Powerboard Erdungsschraube.JPG" blau eingekringelte Schraube fest angezogen ist, denn diese drückt das Erdungspad des Powerboards ans Gehäuse.

Falls 2) sauber ist, kannst mal versuchen, den Umrichter ohne Motor aufzustarten. Wenn das geht, dann ist der Fehler auf der Seite des Motors. Falls es immer noch nicht klappt, melde Dich nochmals

 

 

Gruss,

Florian + TW415 + TW713

Entstörkondensatoren gegen Erde.png

Powerboard Erdungsschraube.JPG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Florian,

herzlichen Dank für Deine Hilfe! 

Ich habe jetzt Folgendes probiert:

  • Leitungen L1, L2, L3 und M1, M2, M3 abgeklemmt und dann einzeln die Leitungen M1, M2 und M3 zur Masse gemessen. Erdungskabel (grüne Schraube ganz unten links oder?) war angeschlossen. Ich habe leider nur ein normales Multimeter und keinen Isolationsmesser, aber mit dem Multimeter konnte ich keine Verbindung einer Phase zur Masse (Umrichtergehäuse) feststellen.
  • auch zwischen den blau und grün eingekringelten Anschlüssen (Erdungspfad zu gelbem Kondensator) besteht keine Verbindung
  • alles wieder zusammengebaut, nur die 3 Motorphasen nicht angeschlossen: beim Aufstarten kommt wieder der "Fehler 11 Erdschluss" und rechts daneben erscheint ein Pfeil nach oben. Wenn man die obere Pfeiltaste drückt, erscheinen weitere kurze Fehlermeldungen wie "Fehler F und 0V und 0% und 0V%", ich denke mal weil der Motor jetzt nicht angeschlossen ist.

Also außer dass ich die Motorphasen wegen fehlendem Isolationsmesser vielleicht nicht richtig gegen Masse messen konnte, könnte man diese ersten Ergebnisse vielleicht vorsichtig dahingehend deuten, dass der Motor noch nicht hinüber ist? Allerdings haben wir bis jetzt wohl auch weiterhin noch keine klare Ursache gefunden.

Beste Grüße,

Ralf und TW672

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Ralf,

ich muss gestehen, dass Dein Umrichter im Moment grad Kopfweh macht. Da scheint nach dem Startversuch des Kondensators Richtung Mond nach mehr kaputt gegangen zu sein als man so vom Schiff aus sehen kann.

Mir fallen da nur noch die Strommesstranformatoren auf dem Powerboard ein (die schwarzen Dinger mit Loch wo ein fetter Draht durchgeht) und Ihre Beschaltung ein. Wenn ich den Schaltplan richtig deute, könnte der kleinere der Beiden (da geht ein gelber und ein roter Draht durch) für die Detektion des Fehlerstroms zuständig sein. Dieser Stromtrafo ist links vorne (wenn Du auf die Bestückungsseite schaust) in der Nähe der roten LED mit einem verdrillten schwarzen Kabel angeschlossen. Grad nördlich davon hat es 4 Dioden in einer Brückengleichrichter-Konfiguration plus einen Chipkondensator und einen Widerstand. Check die mal durch. Meld Dich, wenn Du ein Foto mit Kringel brauchst.

Liebe Grüsse aus der Schweiz,
Florian

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Florian,

vielen Dank für die gute Beschreibung! Ich habe die Teile gefunden und überprüft, hab sie dafür vorsichtshalber ausgelötet. Die Dioden sind ok, der Widerstand auch, bei dem Chipkondensator bin ich mir nicht ganz sicher, habe so etwas um die 10nF gemessen. Aber da das Teil keinerlei Beschriftung hat, kenne ich auch den Sollwert nicht. Habe dann alles wieder eingelötet und zusammengebaut, um zu sehen ob sich irgendetwas geändert hat. Aber leider alles wie vorher. Mir ist nur zusätzlich aufgefallen, dass, wenn ich die Pfeil-nach-oben-Taste im Display festhalte, folgende Anzeige erscheint: (M)OTOR AUS 0V 0Hz 0V% 0% (siehe Bild). Kannst Du damit was anfangen?

Wenn ich einen gebrauchten Umrichter finden würde, würde ich ihn sofort kaufen. Habe auch schon angefangen zu suchen, ist aber wohl nicht so einfach. Da kein Typenschild drauf ist, bin ich mir bei dem Modell nicht sicher. Von der Beschreibung her könnte es ein TB Wood's WFC 4005-0... sein. 460V, 5HP, vielleicht so etwas wie der hier. Aber macht es Sinn so etwas so kaufen, oder ist der im Twike verbaute Inverter durch den Hersteller so stark modifiziert, dass ein Umbau zu aufwendig wäre? Ich hätte die Hoffnung, dass ich z.B. wenigstens das Powerboard verwenden kann.

Liebe Grüße aus Bayern,

Ralf und TW672

 

IMG_20200503_163724_5[1].jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Ralf,

es dürfte schwierig werden, einen passenden Umrichter in USA zu finden.

Ich hatte mir 2011 mal einen TB Wood's WFC 2005-0CHT aus USA besorgt. Dieser Umrichter ist Eingangseitig für  230V, 1-phasig ausgelegt.

Das Powerboard sieht ganz anders aus und auf der Steuerplatine ist ein neuerer EProm-Typ verbaut.

Aber evtl. passt ja der dreiphasige Typ

Gruß
Heinz-Peter
TW894

USA- Power unten.jpg

Steuerplatine neu.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Ralf,

Zu Deinem Fehler kann ich Dir aus der Ferne leider nicht mehr weiterhelfen - da müsste man das Tierchen mal zerlegt auf dem Tisch haben und schauen, was da noch lebt und was nicht. Es muss nicht zwingend (nur) das PowerBoard sein, welches beim Platzen des Kondensators gelitten hat. Ich will Dir nicht alle Hoffnung nehmen, aber mit Multimeter und gutem Willen kommt man da wohl nicht mehr weiter. Wahrscheinlich bist Du am schnellsten wieder flott, wenn Du Dir einen kompletten Umrichter aus einem geschrotteten Twike besorgst. Falls Du  so einen hast, dann würde ich auch nicht mehr Boards tauschen und das Risiko eingehen, noch was kaputt machen, sondern v.a. das alte PB behalten, um IGBT, Gatekarten, und Zwischenkreis-Kondensatoren auszuschlachten. Für Gatekarten hab ich einen Teststand, falls Du die geprüft haben musst.

Der Umrichter ist eine auf das TWIKE speziell angepasste Version des TB Woods WFC2005-0C. Da wirst Du mit einem anderen Typ nicht glücklich, auch wenn die PowerBoards "ähnlich" aussehen. Das Ding fungiert ja auch noch als Fahrcomputer und als Ladegerät - es wurden sehr geschickt eine ziemliche Anzahl Funktionen in das Kistchen gepackt und nebenher der Motor als Transformator 230V -> Batteriespannung "missbraucht".

 

Gruss aus der Schweiz,
Florian + TW415 + TW713

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wir freuen uns auf deinen Kommentar zum Thema

Kommentiere jetzt und registriere dich später. Falls Du bereits Community-Mitglied bist, melde Dich an um Beiträge zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


Branchen- & Nutzerforum für Elektromobilität

Umsehen , Diskutieren, Netzwerken Willkommen in der elektroauto.community!

Unabhängiges Elektroauto Community-Forum für Aktualitäten, Fragen und Hilfestellungen. Wir freuen uns auf dich!

Externe Links

evmarket.online
OeKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Oekobranche
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.