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TW-448

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Lösungen

  1. TW-448's post in Umbau von Landert auf Ruetschi-Grell wurde als beste Antwort markiert.   
    Hallo Alex,
    100 Jahre zu spät, aber vielleicht hilft es sonst noch jemandem, der in diesem Forum über den Thread stolpert:
    Landert:
    PROG 32: Max Freq FWD 350Hz
    PROG 52 Momentanhebung 5.00% (TW415 hat je nach Stator Werte zwischen 4.6 und 4.8)
    PROG 57: Getriebekorrektur 132
    Rüetschi/Grell:
    PROG 32: Max Freq FWD 310-320Hz
    PROG 52 Momentanhebung 6.00% (TW713 hat Werte zwischen 5.3 und 5.75)
    PROG 57: Getriebekorrektur 67
    3x3 ABM:
    PROG 32: Max Freq FWD 350Hz
    PROG 52 Momentanhebung 5.00 bis 5.50%
    PROG 57: Getriebekorrektur 0
    Momentanhebung mit leicht aktivierter Fussbremse optimieren: Muss am Hang sauber anfahren, sollte aber flach ohne Ruckeln vorwärts brummeln.
    Wenn Du die R-SW im Umrichter verwendest, musst Du möglicherweise den maximalen Fahrstrom PROG 62 zurücknehmen oder PROG 32 auf 310Hz reduzieren - die Rüetschi Statoren gehen früher in den Kippmoment als die Landerts und dann kriegst Du eine Überstrom-Fehlermeldung.
    Gruss,
    Florian + TW415 (Landert) + TW713 (Rüetschi)
  2. TW-448's post in Vorderbremse schleift wurde als beste Antwort markiert.   
    Hallo Radreiter, 
    habe letztes WE die komplette Lenkung meines TW415 ausgetauscht ,und hierbei die Bremse vorne auf Hydraulik umgerüstet. Der alte Integral-Seilzug vorne war ja lebensgefährlich! Dass sowas eine Zulassung gekriegt hat, wundert mich heute noch! Nunja, jetzt habe ich vorne auch quietschende Bremsen ?. Typisches Scheibenbremsen-Problem. Manche pappen die Pads mit etwas Kupferfett auf die Bremsnehmerzylinder. Finde ich persönlich allerdings nicht so hip, Kupferfett so nahe an den Klötzen und der Scheibe zu haben. 
    Eine andere Variante ist es, den Bremssattel schwimmend zu lagern. Dazu bohrt man die Tubtaras in der Schwinge von unten raus und gleich komplett durch den Vierkant nach oben durch. Dann kommt eine lange Schraube durch den Bremssattel, durch den Vierkant, und oben raus, wo sie mit einer Nyloc-Mutter locker befestigt wird. Wer Paranoia hat, kann eine normale Mutter nehmen und mit der Nyloc kontern. Um den Vierkant kommen in der vorderen und hinteren Hälfte des Bremssattels ein Kabelbinder, damit sich der Bremssattel nicht auf dem Vierkant festsaugt, wenn es regnet. So hat man einen Bremssattel, welcher sich leicht links/rechts bewegen kann und der Bremsscheibe folgt, wenn man in die Kurve geht. Beim Bremsen läuft der Bremssattel auf den Vierkant der Schwinge auf, und somit tragen die Schrauben keine Last. 
    Mit dieser Konstruktion schleift die Bremse nicht mehr, dafür klappert sie ständig ?. Immerhin wird man so von den Fussgängern gehört...
    Achja, der schwimmende Bremssattel passt nicht jedem MFK/TÜV Prüfer. Weil ich keinen Bock auf Debatten habe, ziehe ich die Nyloc-Muttern vorher für den Moment etwas satter und klopfe den Bremssattel mit dem Gummihammer in Position. 
    Wenn die Bremsnehmerzylinder schwer gehen, mache ich diese sauber und "öle" sie von aussen mit Bremsflüssigkeit. Gleiche Methode wie beim Mountainbike: Passendes Blech dazwischen (oder eingebaut lassen und alte Bremsklötze nehmen, damit die Zylinder weit genug ausfahren), etwas rausdrücken, Klötze/Blech raus, Bremsflüssigkeit an den Rändern applizieren (Wattestäbchen), reindrücken (nicht verkanten!), und dann wieder vorn vorne bis sie wieder gängig sind. Danach mit sauberem Lappen trocknen damit man die Bremsflüssigkeit nicht auf die Pads und Scheibe saut (deshalb schrieb ich oben "alte Klötze nehmen"). 
    Gruss, 
    Florian + TW415 + TW713
    PS. So, habe ich jetzt alle Beiträge abgearbeitet? Falls ich jemanden vergessen haben sollte --> PM ? 
  3. TW-448's post in Sicherung durchgebrannt | BMS Verbindung fehlt | Batterielampe leuchtet dauerhaft wurde als beste Antwort markiert.   
    Hallo Radreiter, 
    das sieht nach einem festhängenden Relais K2 auf dem AK-Print aus. Die Erschütterungen beim Fahren auf dem Kopfsteinpflaster haben das wieder losgerüttelt. Möglicherweise hat der Spannungseinbruch bei Deinem Kurzschluss dieses Relais unter Last "flattern" lassen, und durch die Ein/Ausschaltfunken sind die Kontakte dann festgebacken. Wenn sich das wiederholt, Relais austauschen. Das Relais ist das schwarze Klötzchen am Rand des AK-Prints, mittig zwischen Stecker X8 und X22. Falls Du einen Dreifels-Controller hast, ist es ein anderes Relais; dann meld Dich nochmal. 
    Für die Nerds: Ja, es hätte einen Löschkondensator parallel zum Kontakt von K2, nur hilft der in dem Fall nicht. 
    Gruss, 
    Florian + TW415 + TW713
  4. TW-448's post in Plexiglas Windschutzscheibe polieren, wie machen Sie? wurde als beste Antwort markiert.   
    Hallo Twikeur, 
    ja, das ständige Polieren der Plexischeibe ist lästig... Als Regel hier: Immer nur soviel wie nötig! Wenn man auf derselben Stelle zu oft herumpoliert, dann wird es dort dünner und das Sichtfeld ist dann nicht mehr eben. Also immer grosszügig über den "Scheibenwischersektor" hinauspolieren. 
    Damit man nicht zu oft polieren muss, sollte man die Scheibe und das Scheibenwischerblatt (!) häufig mit einem weichen Tuch feucht reinigen, um so den ganzen "Sand" zu entfernen. Ab und zu mit Teflonwachs einreiben. Gibts beim TWIKE-Händler Deines Vertrauens. 
    Das letzte Mal habe ich die Scheibe mit Polierpaste und einer (langsam drehenden!!) Poliermaschine wieder fit gemacht. Die Maschine gibts es zum Einarbeiten von Wachs auf Autolack. Wenn man Muckis hat, geht das natürlich auch ohne Maschine. Egal wie Du es machst, wichtig ist, dass es beim Polieren lokal nicht zu warm wird. Und Geduld. Schnell mit grober Polierpaste ist nicht besser (siehe oben). 
    Gruss, 
    Florian + TW415 + TW713
  5. TW-448's post in Rekuperieren und Bremsen wurde als beste Antwort markiert.   
    Hallo Radreiter,
    bei meiner Umrichter-EPROM-Version 5.31R bewirkt ein Wert in Speicherplatz 65 REKUPERAT BREMSE zwar ein Rekuperieren wenn ich die Fussbremse alleine betätige, es ist hiermit aber kaum mehr möglich, die Fussbremse dosiert einzusetzen. Insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Einparken, etc benimmt sich das TWIKE dermassen ruckelig, dass ich rasch aufgehört habe, diesen Parameter übrhaupt zu benutzen. 
    Ich denke, das Problem kommt woanders her. Wenn das TWIKE durch Rekuperieren bremst, dann fährt der Umrichter eine vorbestimmte Drehzahl/Zeitkurve runter, wobei der Strom als Limite wirkt. Wenn Du nun mit der Fussbremse so verzögerst, dass der Umrichter dieser Kurve nicht mehr folgen kann, dann fällt er von dieser runter und rekuperiert nicht mehr. 
    Ich würde folgendes probieren:
    Stelle die Reku für Stufe 2 64 REKUPERATION 2 auf den maximal möglichen Wert.  Setze die 44 TIEFLAUFZEIT-- ein gutes Stück niedriger, z.B. 10 Setze die 45 TIEFLAUFZEIT BREMSE auf 2 Letzteres bewirkt im Umrichter eine massiv steilere Reku-Bremskurve. Bei der Testfahrt nicht überrascht sein, wie zackig der jetzt beisst! Es kommt aber trotz dieser Einstellung manchmal vor, dass die Reku nicht oder verzögert kommt, wenn Du zuerst die Fussbremse trittst und dann erst rekuperierst. 
    Gruss, 
    Florian

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