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Wer hat schon einmal einen Elektroumbau realisiert?
Wow, cooler Mini-Umbau 👍! Da werde ich glatt etwas neidisch 😀. Magst Du etwas mehr darüber erzählen, ob Du den Umbau komplett selber gemacht hast oder von einer darauf spezialisierten Firma hast machen lassen? Wie war das mit Zulassung/TÜV? Beste Grüße, Ralf
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Twike 3 lädt nicht mehr
Hallo liebe Twike-Gemeinde, Seit Kurzem lässt sich mein Twike 672 nicht mehr laden. Hier kurz zusammengefasst die Fehlerbeschreibung: kurz nach dem Start des alltäglichen Ladevorgangs fliegt der FI des Hauses und alles ist dunkel zu Anfang ist noch alles normal, das Twike sagt "ladebereit", das Ladekabel wird angesteckt, es passiert in den ersten Sekunden erstmal nichts Ungewöhnliches, und dann, ein paar Sekunden später, wenn der Ladestrom beginnt hochzufahren, fliegt der FI. Genauer: es erscheint "Vorladung", dann "Schliessen Relais" oder so, dann klickt es im Umrichter (Relais schaltet), dann wird der Strom hochgefahren und bei etwa 85W an der Steckdose (Energiemessgerät) kommt der FI. das Ganze ist reproduzierbar. Es knallt und funkt nix, es riecht auch nicht verbrannt, es fliegt einfach nur der FI und das Twike lässt sich so natürlich nicht laden. es liegt offensichtlich nicht am Hausnetz, ein Anschließen einer vergleichbaren Last (2000W Fön) geht problemlos. FI und Sicherungen des Hauses sind separat und es fliegt nur der FI. Ladestrom des Twike von 6A auf 2A runterregeln ändert auch nix ich habe die Abdeckung über der Elektrik (Ladeprint & Co.) und den Deckel des Umrichters abgenommen um evtl. offensichtliche Defekte wie durchgeschmorte Kabel oder Ähnliches zu entdecken, aber da ist mir auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches aufgefallen im Fahrmodus lässt sich das Twike problemlos starten und auch fahren Vielleicht hat jemand eine Idee oder etwas Ähnliches schon mal gehabt (und gelöst)? Beste Grüße, Ralf und TW672
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Umrichter defekt
Hallo Florian, die Idee mit dem Zusatzlader wäre dann so, dass ich damit direkt auf den Akku bei ansonsten ausgeschaltetem, aber angeschlossenem System gehen würde (Plus und Minus Entladeleitung vom Akku bleiben kontaktiert, um nicht bei jedem Neustart das Programm neu laden zu müssen). Die Lion-Akkus haben nochmal separate Ladeanschlüsse, auf die würde ich gehen. Ich hoffe dann dass das keinen negativen Einfluss auf das System, insbesondere den Umrichter, haben würde. Der sollte dann ja immer nur eine Akkuspannung sehen, die je nach Ladezustand variiert, ohne zu "wissen" ob da jetzt ein Ladegerät an den Akkus war oder ist. Nachteil wäre dann wohl, wie Du sagst, dass ich dann keine Reichweitenberechnung hätte und rein nach Akkuspannung fahren müsste. Bin mal gespannt was Du noch so herausfindest ?. Schöne Grüße aus dem frühlingshaften Bayern! Ralf und TW672 (das gerade fleißig alle Zellen balanced)
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Umrichter defekt
Hallo zusammen, Twike 672 ist wieder auf der Straße ?! Am vergangenen Wochenende hat es die erste Probefahrt erfolgreich absolviert. Mein ganz besonderer Dank geht an Florian @TW-448, der es geschafft hat, den schwer angeschlagenen Umrichter wieder zum Leben zu erwecken. Er hat herausgefunden, dass auch der IGBT und die Gatekarten stark in Mitleidenschaft gezogen waren. Florian hat sie repariert bzw. ausgetauscht und auch gleich noch ein paar Löt- und Kabelverbindungen verstärkt, jetzt sollte der Umrichter erstmal wieder eine Zeitlang funktionieren. Da der Motor zur Fehlersuche sowieso schon ausgebaut war, habe ich das in der Zwischenzeit genutzt um einen Blick in das Getriebe zu werfen und dem Motor und Getriebe neue Lager und Dichtungen zu spendieren. Denn das Twike war bei der Demontage im Motorbereich schon ganz schön ölverschmiert. Von den Lagern war noch keines richtig defekt, aber ein paar sind schon etwas rauher gelaufen. Also alles neu, wenn ich schon mal dabei bin. Und auch die Querlenker-Stangen haben neue Gelenkköpfe bekommen, die alten waren entweder festgerostet oder hatten schon deutlich Spiel. Jetzt läuft es wieder um einiges geschmeidiger als ich es von vor fast 3 Jahren in Erinnerung habe. Ich freue mich wie ein Schnitzel dass es jetzt wieder fährt ?. Ein kleines Thema habe ich noch: da ich den frisch wiederbelebten Umrichter vorerst nicht mehr mit hohen Spannungen quälen möchte, habe ich momentan meine Lion-Akkus in 95s-Konfiguration eingebaut. D.h. Nennspannung 342V, und Ladeschlussspannung etwa 385V (wenn ich die Zellen nur bis 4,05V laden möchte). Nun habe ich aber im Twike-Computer in der Programmierebene 4 nur die Möglichkeit, eine Ladeschlussspannung zwischen 430 und 440V einzustellen, weniger geht nicht. Jetzt muss ich also persönlich die Ladung überwachen und bei 385V den Stecker ziehen. Das kann natürlich kein Dauerzustand sein. So weit ich weiß sind diese Parameter im Software-Chip festgelegt. Ich habe einen Serienchip mit Software 6.40 (damals noch für die NiCd-Akkus). Weiß jemand Abhilfe oder hat eine Idee wie ich das lösen könnte? Mir fällt da momentan entweder ein externes Ladegerät ein, das in der Ladeschlussspannung einstellbar ist. Wenn es diesbezüglich Empfehlungen geben sollte, wäre ich daran interessiert. Oder - ein Chip mit Lion-Software könnte wahrscheinlich auch helfen. Aber jetzt freue ich mich erstmal auf die kommenden Fahrten ?. Beste Grüße und nochmals herzlichen Dank an Florian für die großartige Hilfe! Ralf und TW672 P.S.: da ich im Forum und im Internet zwar ein paar Bilder vom zerlegten Landert-Motor und -Getriebe gefunden habe, aber keine vom ABM 3x3, hier nun noch, für diejenigen die es interessiert, ein paar Bilder davon: Der Rotor Blick in den Stator mit neuem getriebeseitigem Lager Gehäuse mit Stator von außen Motordeckel (noch ohne Lager) neue Lager und Dichtungen Getriebegehäuse noch fast leer (der Rotor steckt schon drin) Zwischenwelle Differential (darin stecken nachher links und rechts die Antriebswellen; links ist das Linksgewinde für das Antriebsritzel des Kettenantriebs zu sehen) Getriebe eingebaut, fehlt nur noch der Deckel und das Ritzel fertig! (immer noch ohne Ritzel) wieder eingebaut auf geht's zur Probefahrt (die Radabdeckungen habe ich zu Kontrollzwecken noch weggelassen) alles ok ??
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Umrichter defekt
Hallo Florian, mal wieder vielen Dank! Der Isolationstest wurde mit zusammengebautem Motor, also auch mit eingebauter und festgezogener Kabeldurchführung gemacht. Hier ein Foto von der Kabelbeschriftung: Ist nicht mehr alles perfekt lesbar, aber vielleicht kannst Du damit was anfangen. Beste Grüße, Ralf
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Umrichter defekt
Nächstes Zwischenergebnis: gestern hat mir ein freundlicher Elektriker meinen Motor mit einem Isolationsmesser durchgemessen. Dabei ist herausgekommen, dass alle 3 Phasen gut isoliert zur Masse (bzw. zum grün-gelben Erdungskabel) sind, d.h. demnach liegt kein Erdschluß im Motor vor und damit ist dieser erstmal als Hauptverdächtiger entlastet. Ich werde mich in den weiteren Untersuchungen wieder hauptsächlich mit dem Umrichter beschäftigen. Viele Grüße, Ralf und TW672
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Umrichter defekt
So, ich habe mal etwas weitergemacht. Da der Motor ja immer noch mit einem gewissen Fragezeichen versehen ist und er von außen auch ziemlich verölt aussieht (auch wenn es keine Öltropfen auf dem Boden bzw. der Motorschutzwanne gibt), habe ich ihn mal ausgebaut, um ihn mir etwas näher anzusehen. Dabei habe ich gelernt, dass ich wohl einen ABM 3x3 Motor habe. Bei der Recherche im Internet habe ich zwar ein paar wenige Berichte über Ausbau und Reparaturen am Landert gefunden, aber über den 3x3 nichts. Deswegen für diejenigen, die es interessieren sollte, ein paar Infos, Bilder und natürlich auch Fragen an die, die sich besser damit auskennen: der Ausbau funktioniert so ähnlich wie es einige schon beim Landert beschrieben haben, nur mit dem Unterschied, dass der 3x3 noch mit 2 am Gehäuse integrierten Klemmschellen am mittleren Teil des Stabilisators aufgehängt ist. Aha. Bis dahin hatte ich das Twike noch, wie von anderen schon beschrieben, mit den beiden Hinterrädern auf den üblichen Auffahrrampen geparkt. Jetzt sieht es aber so aus, dass zum leichteren Motorausbau am besten der Stabi vom Rahmen und den Radträgern gelöst werden sollte, damit zum Schluß der Motor mitsamt Stabi heruntergelassen werden kann... theoretisch. Deswegen habe ich jetzt erstmal das Twike hinten stabil auf 2 3-Bein-Ständern aufgebockt und die Auffahrrampen entfernt. Denn sonst wäre spätestens beim Lösen des Stabis akute Zusammenbruchgefahr für die gesamte Hinterradaufhängung gegeben. Wie gesagt, theoretisch... praktisch: Haltebolzen des Stabis in den Radträgern festgegammelt, eine Klemmschelle des Motors erstmal festgegammelt. Also bleibt der Stabi doch drin und der Motor wird vorsichtig mitttels hydraulischem Wagenheber abgelassen, er dreht sich dabei erstmal um den Stabi. Zum Schluß habe ich die noch festgegammelte Klemmschelle dazu überredet, etwas weiter aufzugehen, und dann hat der Stabi endlich den Motor freigegeben. Muß man schon vorsichtig machen mit dem 30kg-Klotz auf dem Wagenheber. Aber letztendlich hat er aufgegeben und ist bei mir auf der Werkbank gelandet. fast nochmal so viel Zeit habe ich gebraucht, um den Motor von seiner über die Jahre angesammelten Öl-Dreck-Ummantelung zu befreien. Wo genau das Öl austritt, lässt sich nicht mehr feststellen, noch am ehesten tippe ich auf die Ausgänge der Kardanwellen, da ist es am feuchtesten. Wie gesagt, er war nicht richtig nass, und es war auch noch genug Öl im Getriebe, etwa 150ml habe ich beim Ablassen gemessen. Das Öl ist schwarz, aber es sind keine größeren Späne oder Metallpartikel darin zu sehen. So weit so gut. Jedenfalls möchte ich jetzt, da er schon mal ausgebaut ist, auch mal einen Blick ins Getriebe werfen, die Lager kontrollieren und hinterher alles mit Neuteilen abdichten. als Nächstes habe ich vorsichtig das Motorgehäuse geöffnet, denn ich wollte ja vor allem etwas mehr über den Zustand der Motorkabel erfahren, um zu sehen, ob es da eine ähnliche Schwachstelle wie angeblich beim Landert-Motor gibt. Kann ich aber so nicht bestätigen, der Motor-Kabelstrang ist sauber mit einer Stahlflexummantelung und zusätzlichem transparenten Gummischlauch geschützt und durch das Motorgehäuse durchgeführt. Äußere Beschädigungen sind erstmal nicht aufgefallen. nun meine Fragen dazu: der Motor ist auch innen, also im Bereich Rotor/Stator, leicht ölig. Nicht so, daß es im Öl schwimmt, aber ölig. Ist das normal oder üblich so? Ist es schädlich oder nachteilig oder macht das nix? Ich bin noch nicht so weit vorgedrungen, dass ich die Abdichtung zwischen Rotor und Getriebe sehen kann. Wenn da ein Simmering sitzt, war wohl mal die Absicht da, dass es dicht sein sollte... jetzt aber das Wichtigste: hat der Motor mit einer oder mehreren Phasen einen Masseschluss, wie weiter oben schon mal als eine von mehreren Möglichkeiten für den beschriebenen Fehler (und im Display auch angezeigt) in Betracht gezogen oder nicht? Weiter oben im Faden habe ich ja beschrieben, dass ich die 3 Motorphasen gegen Masse mit meinem Multimeter auf Durchgang geprüft habe. In der Einstellung "Widerstand, Durchgangsprüfung auf Piepsen". Er hat nicht gepiepst. Na ja... schon mal nicht ein Sofort-Negativ-Ergebnis, aber wohl auch noch lange nicht im Umkehrschluß ein Positiv-Ergebnis, wie ich aus einigen Quellen herausgelesen habe. Ich habe daraufhin den hochohmigsten Meßbereich eingestellt und dann zwischen jedem der drei Motorphasenkabel und dem Gehäuse (bzw. dem grün-gelben Erdungskabel) einen Widerstand von etwa 8 MOhm gemessen (dauert aber sehr lange, bis sich die Anzeige von oben her auf diesen Wert einpendelt). Weiter bin ich erstmal nicht gekommen. Jetzt die Frage an die Experten: was heißt das jetzt, habe ich einen Masseschluß im Motor oder nicht? Ich habe leider keinen Isolationsmesser, der wohl näheren Aufschluß geben könnte. auf der rechten Seite der Rotorwelle sitzt noch ein Schleif- oder Sensorring, dessen Leitungen auf einen 4-poligen Stecker aus dem Gehäuse rausgeführt sind (siehe Fotos). Dieser Stecker ist nicht belegt, es gibt also keinen fahrzeugseitigen Gegenstecker. Was ist das (bin ja neugierig)? Offensichtlich wird er zum Betrieb nicht genutzt. Viele Grüße, Ralf und TW672
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2 Standard Solarpanels = 12kkm fürs Twike
Oh ja, bitte mehr über das 72V-Twike!!! ? Viele Grüße, Ralf und TW672 P.S.: bin seit letztem Jahr auch mit einem Solar-Liegefahrrad unterwegs und das funktioniert großartig
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Umrichter defekt
Hallo Florian, vielen Dank für die gute Beschreibung! Ich habe die Teile gefunden und überprüft, hab sie dafür vorsichtshalber ausgelötet. Die Dioden sind ok, der Widerstand auch, bei dem Chipkondensator bin ich mir nicht ganz sicher, habe so etwas um die 10nF gemessen. Aber da das Teil keinerlei Beschriftung hat, kenne ich auch den Sollwert nicht. Habe dann alles wieder eingelötet und zusammengebaut, um zu sehen ob sich irgendetwas geändert hat. Aber leider alles wie vorher. Mir ist nur zusätzlich aufgefallen, dass, wenn ich die Pfeil-nach-oben-Taste im Display festhalte, folgende Anzeige erscheint: (M)OTOR AUS 0V 0Hz 0V% 0% (siehe Bild). Kannst Du damit was anfangen? Wenn ich einen gebrauchten Umrichter finden würde, würde ich ihn sofort kaufen. Habe auch schon angefangen zu suchen, ist aber wohl nicht so einfach. Da kein Typenschild drauf ist, bin ich mir bei dem Modell nicht sicher. Von der Beschreibung her könnte es ein TB Wood's WFC 4005-0... sein. 460V, 5HP, vielleicht so etwas wie der hier. Aber macht es Sinn so etwas so kaufen, oder ist der im Twike verbaute Inverter durch den Hersteller so stark modifiziert, dass ein Umbau zu aufwendig wäre? Ich hätte die Hoffnung, dass ich z.B. wenigstens das Powerboard verwenden kann. Liebe Grüße aus Bayern, Ralf und TW672
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Umrichter defekt
Hallo Florian, herzlichen Dank für Deine Hilfe! Ich habe jetzt Folgendes probiert: Leitungen L1, L2, L3 und M1, M2, M3 abgeklemmt und dann einzeln die Leitungen M1, M2 und M3 zur Masse gemessen. Erdungskabel (grüne Schraube ganz unten links oder?) war angeschlossen. Ich habe leider nur ein normales Multimeter und keinen Isolationsmesser, aber mit dem Multimeter konnte ich keine Verbindung einer Phase zur Masse (Umrichtergehäuse) feststellen. auch zwischen den blau und grün eingekringelten Anschlüssen (Erdungspfad zu gelbem Kondensator) besteht keine Verbindung alles wieder zusammengebaut, nur die 3 Motorphasen nicht angeschlossen: beim Aufstarten kommt wieder der "Fehler 11 Erdschluss" und rechts daneben erscheint ein Pfeil nach oben. Wenn man die obere Pfeiltaste drückt, erscheinen weitere kurze Fehlermeldungen wie "Fehler F und 0V und 0% und 0V%", ich denke mal weil der Motor jetzt nicht angeschlossen ist. Also außer dass ich die Motorphasen wegen fehlendem Isolationsmesser vielleicht nicht richtig gegen Masse messen konnte, könnte man diese ersten Ergebnisse vielleicht vorsichtig dahingehend deuten, dass der Motor noch nicht hinüber ist? Allerdings haben wir bis jetzt wohl auch weiterhin noch keine klare Ursache gefunden. Beste Grüße, Ralf und TW672
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Umrichter defekt
Hallo zusammen, leider bin ich wegen Krankheit und anderer Projekte in der letzten Zeit nicht dazu gekommen, an dem Schaden weiterzuarbeiten. Damals hat es nach dem Zusammenbau immer noch nicht funktioniert, wenn ich mich richtig erinnere ist immer noch die Sicherung in der Werkstatt geflogen, sobald ich den Ladestecker ans Netz angeschlossen habe. Aber keine weiteren Schäden. Jetzt habe ich nochmal alles zerlegt und speziell den AK-Print nochmal auf Fehler untersucht, ohne etwas zu finden. Daraufhin alles wieder zusammengebaut und schrittweise in Betrieb genommen: zuerst nur den AK-Print mit dem Ladekabel verbunden, ansonsten komplett ohne Stecker. Ladekabel in die Steckdose -> Relais schalten, kein Problem zusätzlich den DC/DC-Wandler angesteckt -> dasselbe jetzt sämtliche Stecker wieder an den AK-Print angeschlossen (natürlich ohne eingesteckten Ladestecker) und den Akku angeschlossen, diesmal aber erstmal nur mit 90s9p (etwa 324V); Ladestecker ist im Twike eingesteckt. Grüne LED am DC/DC leuchtet. Not-Aus eingeschaltet -> Relais schalten, rote Lampe am Ein-/Aus-Schalter brennt Ein-/Aus-Schalter eingeschaltet -> nichts ändert sich, Display bleibt dunkel Schalter wieder aus, Ladekabel vom Twike ausgesteckt und ans Netz angeschlossen -> kein Kurzschluss! Not-Aus eingeschaltet -> Relais schalten, Lüfter vom Umrichter läuft an, Display leuchtet auf, Rechner beginnt hochzufahren, bis zu folgendem Zustand: im Display erscheint abwechselnd die Anzeige "Wilkommen TW672" und "Fehler F11 Erdschluss" und die 4 LED's oberhalb des Displays blinken im selben Rhythmus. Wenn ich dann den Ladestecker ans Netz anstecke, klickt noch ein Relais, ansonsten passiert nichts weiter. Ladestecker wieder ausgesteckt, Not-Aus gedrückt, Ladestecker im Twike angeschlossen, Not-Aus wieder eingeschaltet -> die rote LED über dem Ein-/Aus-Schalter leuchtet Ein-/Aus-Schalter eingeschaltet -> jetzt fährt auch in diesem Zustand der Rechner hoch bis zu genau demselben Zustand wie vorher beschrieben, abwechselnd "Willkommen TW672" und "Fehler F11 Erdschluss" und die 4 LED's darüber blinken. das ist der jetzige Stand, weiter passiert nichts. Das 12V-Netz (Lampen, Blinker, Hupe) funktioniert, das Bedienfeld reagiert nicht auf Tasteneingaben. ich habe nochmal die Akkuspannung leicht erhöht auf 96s (ca. 345V), das Verhalten hat sich dadurch nicht verändert. An dem Punkt stehe ich jetzt. "Fehler 11 Erdschluss" bedeutet anscheinend: irgendwo könnte eine Phasenverbindung zum Schutzleiter (Masse?) bestehen oder der Motor hat einen Schaden (Wicklungsschluss?) Ich hoffe ich habe nichts falsch angeschlossen, konnte aber bei der Überprüfung erstmal nichts finden. Gibt es Tips, an welcher Stelle ich weiter untersuchen könnte, um dem Fehler auf die Schliche zu kommen? Kann es theoretisch sein, dass der Motor bei dem anfangs beschriebenen Schaden ebenfalls Schaden genommen hat? Ich möchte das Twike wirklich sehr gerne wieder zum Laufen bringen und bin für jeden Hinweis dankbar! Beste Grüße, Ralf und TW672
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Umrichter defekt
Hallo Florian, perfekt, herzlichen Dank für die wertvollen Hinweise! Habe den Gleichrichter durchgemessen, es sieht so aus als ob ich Glück gehabt habe - alle Dioden haben nur in einer Richtung Durchgang und zeigen sehr ähnliche Meßwerte. Sobald ich die Kondensatoren von Ralph Schnyder bekommen habe, geht es an die Reparatur. Test dann mit Datenkabel 850, danke für den Nachtrag Beste Grüße, Ralf und TW672
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Bremsen hinten einstellen
Hallo Wolfgang, ich würde es mit der 1. Technik machen, da beim Twike kein großer Höhenunterschied zwischen den Vorratsbehältern und den Radbremsen besteht und damit das Prinzip "von unten nach oben" keinen wirklichen Vorteil bringt. Bei Methode 2 sehe ich eher die Gefahr, daß über die Gewinde der Entlüfterschrauben wieder neue Luft ins System gespült wird. Aber das Entlüften ist beim Twike immer knifflig, da z.B. an den hinteren Radbremszylindern die Entlüfter dummerweise unten angeordnet sind. Es gibt auch noch mindestens einen Beitrag dazu im Forum: Viel Erfolg! Ralf und TW672
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Umrichter defekt
Hallo Florian, vielen Dank für Deine Hilfestellung! Die Kondensatoren werde ich bei Ralph Schnyder bestellen. Kannst Du mir beschreiben was genau ich dort durchmessen muß? Werde über den weiteren Verlauf der Operation berichten Viele Grüße Ralf und TW672
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Bremsen hinten einstellen
Hallo Wolfgang, die Einstellschrauben sind im 5. und 7. Deiner Bilder (von oben) zu sehen. Pro Betätigungshebel (davon gibt es an jeder Bremsankerplatte 2 Stück) gibt es 2 Schrauben, eine obere und eine untere. Drehst Du die eine raus, mußt Du die andere um denselben Betrag wieder reindrehen. Damit stellst Du im Prinzip die Grundposition der Bremsbacken ein. Die Betätigungszüge der Handbremse müssen dementsprechend nachgestellt werden. Das Ganze soweit einstellen, daß die Bremse gerade eben nicht schleift. Zur Kontrolle am besten hinten aufbocken und das Hinterrad drehen, da darf bei gelöster Handbremse nichts schleifen. Wenn ich mich richtig erinnere, legt das auch den Leerweg der hydraulischen Bremsbetätigung fest, sagen wir den mechanischen Anteil an der Radbremse. Es hört sich so an, als ob Du einen zu langen Betätigungsweg an der Rücktrittbremse hast. Das kann natürlich auch andere Ursachen haben, z.B. Luft in der Bremse (auch die vordere muß dazu gut entlüftet sein, da sich der "Waagbalken" der Bremsbetätigung vorne auch zur Hälfte auf dem vorderen Hauptbremszylinder abstützt) oder nicht richtig eingestellte Druckstangenlängen am vorderen und/oder hinteren Hauptbremszylinder. Also bitte auch diese Punkte überprüfen, falls Du das noch nicht gemacht hast. Viel Erfolg und viele Grüße, Ralf und TW672
fuchur
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