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Wieso ein Peugeot e-208 Blog?


Stefan

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Weil ich gerne meine Erfahrungen mit E-Mobilität teile, insbesondere die Erfahrungen, die ich mit verschiedenen Modellen im Alltag mache.

Den Peugeot e-208 werde ich vermutlich etwas länger als bisherige Modelle fahren. Es wird dann hoffentlich ein repräsentativer Langzeit-Test entstehen. Ein Grund also, die Erfahrungen in einem Blog festzuhalten. Viel Spaß beim Lesen! Es würde mich freuen wenn du hier regelmäßig vorbeischaust und dir den Blog abonnieren würdest.


Wieso ich den Peugeot e-208 wählte

Ich bin in der komfortablen Lage, dass ich grundsätzlich mit fast jedem Auto im Alltag mehr oder weniger klarkommen könnte, da ich in einem 2-Personen Haushalt ohne Kinder und Haustiere lebe und eine eigene Lademöglichkeit zur Verfügung steht.

Seit meinem Einstieg in die Welt der Elektromobilität im Jahr 2009 habe ich diverse Modelle von kleinen (L7e-Kategorie) bis hin zu großen (Tesla Model 3) Fahrzeugen getestet. Diese Vielfalt hat mir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle aufgezeigt, wobei sich mein grundsätzliches Einsatzprofil für PKWs kaum verändert hat. Meine tägliche Pendelstrecke beträgt etwa 60 Kilometer durch stark befahrenes Gebiet (Agglomeration Zürich), einschließlich Autobahnfahrten und längeren Tunnelpassagen. Dazu kommen Tagesausflüge im Bereich von 200 Kilometern sowie gelegentliche längere Strecken im Urlaub.

Leichtelektromobile sind für mein Alltags-Fahrprofil leider nicht passend. Autobahnen sind für diese Fahrzeugkategorie das falsche Revier. Hinzu kommen Aspekte wie spartanische Innenraum-Luftsysteme, die leider ohne Umluftfunktion auskommen müssen und, wenn überhaupt, eine mangelnde Luftfiltration bieten. Für Pendler-Fahrten im Stadtgebiet, in Tunnels und im Speckgürtel leider nicht ideal. Wären sie dies, könnte man sich für die sporadischen Langstrecken auch ein Auto mieten oder den öffentlichen Verkehr nutzen.

Große Elektroautos erscheinen mir ebenfalls nicht besonders praktisch. Das Bewältigen des täglichen kurzen Arbeitswegs mit einem großen und schweren Fahrzeug erscheint wenig sinnvoll und daher unattraktiv. Der Spaßfaktor auf engen Straßen und in Parkplätzen bleibt aus und ist angesichts der Verkehrsdichte unpassend. Obwohl das Tesla Model 3 ein beeindruckendes Auto war, empfand ich es für meinen Einsatzzweck oft als zu lang und zu breit sowie im Alltag weniger praktisch.

Das brachte mich zurück zur Klasse der Kleinwagen. Schon der Renault ZOE hat von der Größe her gut zu uns gepasst. Der e-208 (oder auch der Corsa-e) hat sehr ähnliche Maße, bietet in einigen Punkten aber noch etwas mehr (Sitzverstellung, Schnellladefähigkeit). Denkbar wären auch Fahrzeuge wie ein Fiat 500e oder einer der Drillinge der VW Group (e-UP, citigo-e oder Mii) gewesen. Einen Skoda citigo-e konnte ich auch einige Monate fahren. Habe mich dann allerdings von ihm getrennt, da er mir technisch doch etwas in die Jahre gekommen schien. Von der Platzausnutzung und Praktikabilität allerdings ein Top-Auto.

Der Peugeot e-208 ist noch kompakt genug, liegt gut auf der Straße und macht Spaß zu fahren. Der Komfort und die Batteriegröße lassen auch gelegentlich Langstrecken zu. Das Infotainment und die Konnektivität sind zwar stark verbesserungswürdig, aber ich kann zwischenzeitlich gut damit leben. In den 10er Jahren, als sich die E-Mobilität in den Anfängen befand, waren mir Ladeplanung, Ladeleistung, Reichweite und ähnliche Themen sehr wichtig. Mit dem Tesla Model 3 konnte ich dann erleben, was alles möglich ist und was in aktuellen und kommenden Modellen fast immer zum Standard gehören sollte. Aber das Wichtigste an einem Auto ist und bleibt der Elektromotor und damit all die Vorteile, die damit verbunden sind. Eine integrierte Ladeplanung ist zwar sehr angenehm, aber wer nicht oder wenig Langstrecke fährt, wird sie kaum vermissen. Schnellladestationen an Autobahnraststätten sind vielerorts schon Standard. Damit ist meist auch das Thema Reichweite schnell erledigt. Wer nicht sehr regelmäßig Langstrecke (z.B. >400 km täglich) fährt, kommt mit einer Batteriekapazität von 50-60 kWh gut zurecht.

So gesehen erfüllt der Peugeot e-208 meine Anforderungen sehr gut. Neben der Größe ist auch das Aussehen nicht ganz unwichtig. Und hier bekommt der kleine Löwe ja regelmäßig Bestnoten, auch von mir. Mir gefällt die sportliche Kompaktheit die er ausstrahlt. Und auch das digitale Cockpit ist meiner Meinung nach sehr sehr gelungen gestaltet und macht Freude.

Ich freue mich also darauf, in Zukunft etwas über meine e-208 Erfahrungen berichten zu können.

Weitere interessante Details und ein Forum für den Austausch zum Peugeot e-208 findest du hier:
https://www.elektroauto.community/forum/163-peugeot/

 

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