Skip to content

Reifen schleifen am Gehäuse nach dem Umbau von Schmal- auf Breitreifen

Featured Replies

Geschrieben

Hallo liebe Twike-Gemeinde!

Bei mir schleifen jetzt die Reifen am Gehäuse nach dem Umbau von Schmal- auf Breitreifen. Die Reifen schleifen nicht oben, sondern auf der Seite an der Karosserie. 

Ich habe schon mehrfach die Spurstangen verstellt (verlängert), um mehr Abstand zu gewinnen. Die Spur habe ich damit auch auf beiden Seiten korrekt eingestellt (hoffe ich).

Nach der Justierung schleift nichts mehr und nach ca. 40 km fängt das Schleifen wieder an.
Anscheinend verschiebt sich da irgendetwas, was eigentlich nicht sein kann, weil ja die Spurstangen den Abstand definieren und diese ja nicht nachgeben.

Kann das mit dem Stabilisator (das Rohr mit den gebogenen Enden, die an den Radhaltern angeschraubt werden) zusammen hängen?

Natürlich kann auch die Karosserie nicht ganz symetrisch sein, aber warum schleift es dann immer wieder nach der Ausrichtung?.

Hat da jemand schon Erhahrung?

Bin ziemlich am Ende mit meinem Schrauberkönnen und mit meinen Nerven!

Würde mich auch Nachricht freuen!

 

Let's Twike oder vielleicht bald garnicht mehr :-(

Peter

Geschrieben

Hallo Peter,

wo genau schleifen die Reifen? Am Radkasten in Richtung Fahrzeugfront, oder am Radkasten nach innen? Beide Seiten oder immer nur eine?

Motor ist gut befestigt am Stabi und die Motorenhalteplatte vorne am Kettentunnel und hinten am Batteriekasten ebenso? Vorsicht bei den beiden kurzen M8 Schrauben am abgewinkelten Teil der Halteplatte! Nur mässig anziehen, weil sonst reissen sie die Gewindehülsen aus dem Blech im Batteriekasten raus. Die sind nur eingepresst und nicht geschweisst (ich spare mir an dieser Stelle einen Kommentar über die Motorenaufhängung im Allgemeinen und diese Konstruktion im Speziellen).  

 

Gruss,
Florian + TW415 + TW713

Geschrieben
  • Autor

Hallo Florian,

der Reifen schleift am Radkasten nach innen also zur Seite.
Schleifen tut nur die linke Seite, rechts habe ich viel Spiel.

Ja, alle Schrauben sind fest und Motor ist gut befestigt.

Habe auch alle Spurstangen-Lager erneuert und nach dem Vorschlag

https://www.twikeklub.ch/page.asp?DH=496

die Spur eingestellt.

Danke für deine Fragen, hast du eine Ahnung was es noch für Gründe geben kann?

 

Gruß

Peter + TW886

 

 

 

 

 

Geschrieben

Hallo Peter,

das ist kniffelig! Entweder ist die ganze Karosse schief, oder es scheint sich etwas zu setzen/lockern bei Belastung. Beliebig weit kannst Du die Gelenkköpfe nicht aus den Querlenkern rausdrehen - irgendwann hast Du zu viel Belastung auf zu wenig Gewinde. Eine ganz verwegene Vermutung: Schon zu weit rausgeschraubt und Gewinde der Querlenker an/ausgerissen? Aufgebockt sind die Räder fest, wenn Du die mit beiden Händen links & rechts sowie oben und unten packst und wackelst? Wenn nicht, lass jemanden am Rad wackeln und halte einen Finger auf die Stelle wo der Gelenkkopf in den Querlenker eingeschraubt ist, um zu spüren, ob da etwas Spiel hat.

Befestigung des Stabilisators am Rahmenrohr ist OK und symmetrisch?

Temporär rückbauen auf schmale Räder, damit Du zumindest mobil bleibst bis die Ursache gefunden ist?

Scheint so die Zeit zu sein, in der diese Fahrzeuge mal wieder ihren Tribut fordern. Hab hier einen abgescherten Motoren-Befestigungsbolzen, ein Getriebe welches beim Rekuperieren kreischt, und eine dieser doofen Urelast-Federn (die roten Zylinderchen zwischen Motorenplatte und Getriebe), welche zerbröselt - hinten oben wo man nicht ohne weiteres drankommt. Alles schön perfekt verteilt auf zwei Fahrzeuge und drei Getriebe und kurz vorm Urlaub. Yay!

 

Liebe Grüsse,
Florian + TW415 + TW713

Geschrieben
  • Autor

Hallo Florian,

Gelenkköpfe sind alle OK und Querlenker alle fest.

Befestigung des Stabilisators ist fest aber wahrscheinlich nicht ganz symetrisch.
Laut Twike Zentrale bewegt sich der Stabilistor automatisch bis er in kraftfreier Lage ist.
 

Ich hab wieder alles auseinander gebaut und bemerkt, dass der Reifen doch nicht am Gehäuse (wie es zuvor war) sondern an der Befestigungslasche vom Unterbodenschutz geschliffen hat. Hab jetzt das Loch in der Verkleidung größer gebohrt und die Schraube durchgesteckt.
Aber das war vorher anderst. Ich vermute, dass der Reifen nach dem Verstellen der Querlenker nicht mehr richtig plan auf dem Boden steht. Der Stabi bewegt sich dann in irgendeiner Richtung bis er das ausgleicht und alles wieder spannungfrei ist. Damit bewegt sich auch der Reifen und hat einen anderen Abstand zum Gehäuse.

Ich hab jetzt alles nochmal eingestellt, so dass ich die Antriebswelle auf beiden Seiten ca. 10 mm raussteht.
Ich hab mal auf der alten, schweizer Homepage gelesen, dass die Welle mindestens 6-8 mm im entlasteten / hochgebockten Zustand rausschauen muss, so dass die Welle nicht am Motorgehäuse im belasteten Zustand schleift.
Auf der rechten Seite war die Welle ca. 14 mm draussen (das war der Original-Zusatnd bei Twike-Kauf) und hat auch noch gegriffen, also denke ich sind 10 mm OK.

Nach dem Einstellen bin nich Probegefahren und hab wieder ein lautes Knacken (kein Schleifen) gehört. Nachdem der Reifen jetzt wirklich keinen Schleifkontakt mehr haben kann, denke ich kommt das Knacken von verspannten Stabi her, der sich jetzt  wieder entspannen muss.
Bin jetzt noch nicht weit genug gefahren und kann noch nicht sagen wie es ausgeht. Ich schreib dir wieder.

 Ja, mit dem Twike hat man leider oft Probleme, ist einfach Moped-Qualität und kein Auto. Tust mir auch leid mit deinem Ärger!

Hoffe, dass das neue Twike etwas stabiler wird.

 

Liebe Grüße

Peter + TW 883

 

 

 

Geschrieben
  • Autor

Hallo Florian,

Das Ursache für das Knacken war anscheinend das Anziehmoment der Zentralmutter der Bremstrommel.

Ich war der Meinung, dass 120Nm für die Radschrauben gedacht sind.
Dort bekomme ich das hohe Anziehmoment auch gut hin aber bei der Zentralmutter ist das wirklich kaum möglich.
Wenn der Reifen nicht montiert ist, hab ich da keine Chance die hohe Kraft aufzubringen.
Also muß ich die Zentralmutter zuerst mit montierten Reifen anziehen, dann Reifen wieder runter, weil ich sonst nicht den Splint reinbekomme, dann passt eventuell das Lochfenster für den Splint nicht genau, dann wieder Reifen drauf und so weiter :-(
 
Also braucht man eine gute halbe Stunde um 2 Zentralmuttern anzuziehen. Das nenne ich mal wieder ein typisch, super Twike Design :-(
 
Langsam denke ich über eine Verkauf nach!
 

Liebe Grüße

Peter + TW 883

  • 2 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

Ich muß mich noch korrigieren.

Mit dem Anziehen der Handbremse und mit einem Hebel zwischen 2 eingedrehten Radschrauben komme ich jetzt schon auf das gewünschte Drehmoment.

Der Frust ist langsam wieder vorbei und ich verkaufe mein Twike natürlich nicht!

Liebe Grüße

Peter + TW 883


 

Geschrieben

Hallo Peter, 

ich war grad einen Moment inaktiv und es freut mich zu hören, dass Du's in der Zwischenzeit hingekriegt hast, und das Twike nicht auf den Mars schiesst (andere E-Pioniere machen sowas scheinbar - aus Gründen). An den Trick mit der Handbremse und Hebel hatte ich auch grad gedacht - v.a. im Feld sehr nützlich. 

Weil sich die Kugellager unter Belastung (z.B. schwungvolle Kurvenfahrt) oft noch etwas auf der Radachse setzen, sollte man das Drehmoment nach den ersten 100km nochmals nachkontrollieren. Ich nehme an (und hoffe), Du hast zwischen Rad und der Kronenmutter noch eine Spannscheibe drin, welche einen Teil der Setzung kompensieren kann. Die sieht aus wie eine dicke Unterlegscheibe, ist aber in eine Richtung bombiert, d.h. nicht ganz flach - im Prinzip ist das eine Tellerfeder. Das Anzugsmoment bei Spannscheiben DIN 6796 (Federstahl) sollte hierbei rund 80-90% sein, damit die Scheibe nicht ganz flach gedrückt wird und ihre Federwirkung entfalten kann. Bei den M16 TWIKE-Achsen sind das die bewussten 120Nm. Ich habe auf meinen Radachsen seit langem sogar zwei gegengleich orientierte Spannscheiben drauf (eine zum Rad hin bombiert, die andere zur Radmutter hin), um den Federweg zu verlängern. Seither nie wieder Probleme mit grenzwertigen Drehmomenten bei den Winter/Sommer-Wechseln. Es ist sicher nicht falsch, ab und zu eine neue Spannscheibe einzusetzen. Bei den M8 Schrauben, welche den Stabi am Radträger halten, habe ich ebenfalls Spannscheiben eingesetzt (innen am Stabi, unter der Mutter, Schraube 5-10mm länger nehmen). Die walken sich sonst ständig frei (Konstrukt TWIKE = Bastelbogen für grosse Buben). 

Ich kenne den Breitreifen-Umbau nicht im Detail, aber Deine versehentlich mit 120Nm angezogenen Radschrauben (ungleich TW Achsmutter) machen mir noch etwas Sorgen. Wenn die kleiner als M14 waren, würde ich die ersetzen (Überdehnung, Risiko Ermüdungsbruch) und die Gewinde (v.a. bei Alu) kontrollieren. Eine M14 aus Stahl 8.8 kommt bei 120Nm nämlich an die 90% Streckgrenze und eine M12 ist da schon drüber hinweg. 

Gruss,
Florian + TW415 + TW713

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.