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LiFePO4 Lithiumakku selbst gebaut

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Geschrieben
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Hallo,

 

vielleicht liegt die "hohe Komplexität" einfach an Unwissenheit. Wenn man das System nicht genau kennt sieht man die einfache Lösung nicht.

 

Du hast also die Minimal- und Maximalspannung mit ausreichend Abstand zur Über bzw. Unterspannung eingestellt und fährst damit ganz normal. Nur Bei Bedarf wird zusätzlich gebalanced.

 

Da fällt mir ein, dass ich vor Jahren auch mal die maximale Spannung herunter gesetzt hatte, um die lebensdauerschädliche Erwärmung der NiCDs zu vermeiden. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich Probleme mit dem Reset der Batteriekapazität auf den vollen Wert hatte. Offenbar erfolgt der Reset auch unabhängig vom Temperaturanstieg, wenn der Ladestrom auf 0 gegangen ist. Kann das so bestätigt werden?

 

Dann kann man sich den Firlefanz mit Lastwiederständen sparen und die Integration wird deutlich einfacher:

Das BMS balanced die Batterien. Es wird nicht für die Abschaltung der Ladung/Entladung verwendet. Diesen Schutz übernimmt normalerweise die korrekte Spannungsgrenzeneinstellung im Twike. Damit verliert man etwas an Kapazitätsausnutzung, aber die soll man wegen der Lebensdauer ja sowiso nicht ausreizen. Nur als zusätzliche Sicherheit bekommt das BMS ein Relais um den Ladestrom 230V AC zu unterbrechen (gegen Überladung) und ein Relais um den Fahrschalter auf "Aus" zu unterbrechen (gegen Tiefentladung beim Fahren). --> Fertig

 

Bringt es was noch einen Hauptschalter an die Batterieabgänge zu bauen, wenn man das Fahrzeug lange unbenutzt stehen lassen möchte? Ich habe gelesen, dass der 12V DC/DC-Wandler immer läuft und dadurch die Akkus leer zieht.

 

Gruß, Hendrik

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Geschrieben

Genau

 

KISS --> keep it simple and stupid.

Aber achtung, der DCDC ist nicht der einzige Übeltäter, die Bat-Prints haben auch einen DCDC drauf und brauchen auch Strom, so viel ich weiss.

Es reicht nicht alleine den DCDC des Fahrzeug 12v Busses zu kappen sondern die Baterieprints sollten von den Zellen getrennt werden. Ein schalter zwischen Bat-Prints und Zellen währe die richtige Lösung. Das Problem ist, dass wenn man es so lösst, dass der Umrichter die Software auf die Batteriepirnts "spitzen" muss nach einer vollstädnigen Trennugn weil die Prints ihre "Gedächnis" verloren haben.

 

Gruss Phil

Geschrieben
  • Autor

Hi,

 

ständig Software auf die Batteriepirnts "spitzen" würde ich nicht empfehlen. Nach meiner Erfahrung stimmt dann manchmal die Kalibration der Sensoren (Temperatur, Spannung, Strom) nicht mehr. Das macht dann nur Ärger. Ich belasse es vorerst bei der Trennung des großen DC/DC und hoffe das reicht.

 

Gruß, Hendrik

Geschrieben

Hallo Hendrik

Hallo Gemeinde

 

Bei meinem Twike Habe ich die LiFePo4 Akkus mit den alten Dreifels Controllern 05 verbaut.

Wenn ich das Fahrzeug am Wochenende nicht benötige schalte ich das Twike nach dem Laden

vollständig ab. (Schalter sitzt zwischen Akku und Controllern) Das Laden der Software am Montag Morgen

hat die letzten 5 Jahren problemlos geklappt. Habe ich inzwischen sicher weit über 200 mal gemacht.

Negative Folgen irgendeiner Form habe ich nie bemerkt und erwarte dies auch in Zukunft nicht.

Der Vorgang funktioniert absolut selbstverständlich. Einzig: es braucht halt ein Paar Minuten bis es fahrbereit ist.

Dann ist aber selbst nach 3 Wochen Stillstand die volle Spannung von ca. 400 V da.

 

Gruss Dirk + TW 423 seit Sommer mit 15 AH (Headway)

 

 

 

 

 

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Erstmal ein Dankeschön an ALLE die mich hier mit Ratschlägen unterstützt haben!!!!!!!!

 

Das Twike fährt nun endlich mit 116Stk.LifePo4 Zellen zu je 20ah u.dem BMS123 wobei hierzu über ein Windowstablet jederzeit alle nötigen Batteriezustände angezeigt werden.

Das BMS steuert das Zusatzladegerät(BrusaNLG513,3KW, hinter dem Beifahrersitz verbaut)u.wenn's schnell gehen muss pumpt das Twike selbst auch noch über 2KWh rein welches dann mit Frühabschaltung bei etwas niederer LadeendSpannung programmiert ist.

Das einzige was mich derzeit noch stört ist, dass das Heizgebläse(alter Bauart)immer wieder eingeschaltet werden muss.

Da das alte Twike ohnehin nicht Winddicht ist beschlagen die Scheiben zwar nicht allzusehr, aber ein bisschen Wärme mind. bis man warmgestrampelt ist, wäre von Vorteil bei dem kalten Wetter momentan.

Damit es bei unter Null Grad auch noch Spass macht zu twiken, würde ich der Heizung gerne eine Dauerlauf verpassen, da die mir ansonsten völlig ausreichen würde u.der Energieverbrauch der Gebläseheizung im Verhältnis zur Akkukapazität doch sehr gering ist.

Weiss jemand welche Massnahmen hierzu möglich wären, bzw. welche Leitungen müsste man wo brücken????

Keinesfalls möchte ich eine Standheizung mit Gas oder anderen Brennstoffen verbauen.....damit solche Ratschläge in diese Richtung nicht kommen........

Gruss aus dem Badnerland,

Michael

Twike-Aktive Nr.518 (Serie 99) mit 3x3 Motor u. Dreifels 45ah-Li-Akkusatz plus 2 Dreifels-Zusatzlader

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