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Radreiter

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Alle erstellten Inhalte von Radreiter

  1. Hallo zusammen, Ich habe folgendes Problem: Nach einer Vollbremsung habe ich bemerkt, dass die rechte Hinterradbremse schleift. Die Bremse ließ sich aber nicht mehr einstellen. Nach dem Abmontieren des Rades ist mir aufgefallen, dass der hintere Bremskolben festsitzt (siehe Bilder; Beide obere Einstellschrauben sind gelockert und beide untere Konterschrauben festgezogen | oben ist die Bremse entlastet, unten ist sie belastet) Vor erst 5 Monaten hatte ich bei dieser Bremse das selbe Problem. Damals wurde der Kolben ausgetauscht. Da der Kolben jetzt schon wieder festsitzt, tendiere ich dazu, den gesamten Zylinder auszutauschen. Was meint ihr? Außerdem bin ich auf der Suche nach einer Luftstrahlpumpe, die ich an Druckluft anschließen kann, um die Bremsflüssigkeit abzusaugen. Wo kann man so eine Luftstrahlpumpe kaufen? Am besten gleich mit Ausgleichsbehälter. Ich habe leider nichts gefunden. Liegt vielleicht daran, dass die Dinger eigentlich nicht Luftstrahlpumpe heißen. Vielen Dank für euren Support! Bremse entlastet: Bremse belastet:
  2. Kann man, mit dem Risiko, dass die Haube bricht. Bei mir habe ich es tatsächlich etwas gebogen. Man sollte aber vorsichtig sein. Ich habe dir gerade die Bedienungsanleitung geschickt. Das ist zwar nicht ganz das, was du brauchst, aber sicher auch interessant, falls du es noch nicht hast. Ein Werkstattbuch oder so habe ich leider nicht, auch wenn ich mir eines wünschen würde.
  3. Das Wasser kommt aus dem Schlitz neben der Lüftung? Da hatte ich bisher keine Probleme. Es wundert mich aber, wie das Wasser so hoch spritzen kann. Ich habe mein Twike leider mal auf die Seite gelegt. Seitdem ist die Haube leicht verzogen und auf der Beifahrerseite ist der Abstand zwischen dem Haubenrahmen und der Karosserie etwas größer. Der Teil ist daher zusätzlich einfach mit etwas zusätzlicher Gummidichtung abgedichtet. Die Gummdichtunt ist mit Sikaflex dorthin geklebt, wo zuvor das Wasser reinkam. https://www.induwerk.de/Sikaflex+221+schwarz+300ml+Kartusche.htm Jetzt ist mein Twike fast dicht. Lediglich bei starkem Wind und Regen erwischt mich ab und zu ein Tropfen, was mich aber nicht stört. Man bekommt ein Twike sicher auch zu 100% dicht, aber es ist halt immer ein Kompromiss zwischen Dichtigkeit und guter Durchlüftung gegen beschlagene Scheiben. 1,5 bar Unterschied machen bestimmt schon etwas aus. Ausßerdem sind meine Bremsen 100% reibungslos eingestellt. Die Radlager sind zudem relativ neu und nachgefettet, aber keine Ahnung, ob das einen Unterschied macht.
  4. Also es stimmt, man sollte den Tempomaten nicht auf über 15 Ampere stellen, um die Temperatur niedrig zu halten. Allerdings schaffe ich es bei 15 Ampere auf ebener Strecke ohne Gegenwind eine Geschwindigkeit von 80 km/h auf dem Tacho zu halten (mit schmalen Hinterreifen und 5 bis 5,5 bar Luftdruck). Mit der zweiten Beschleunigungsstufe regelt er dann bei etwa 95 km/h auf dem Tacho ab, sofern man die 20 Ampere wirklich braucht. Ich habe die 2. Beschleunigungsstufe auf 16 Ampere runtergeregelt, reicht mir völlig. Achso, das gilt tatsächlich nur bei relativ warmen Akkutemperauturen, ca. ab 10 bis 15°C. Im tiefen Winter ist die Leistung spürbar geringer.
  5. Ich hatte mein Pilotentraining in einem Twike mit Breitreifen. Das war bei Straßenunebenheiten spürbar leiser. Auf ebener Straße gibt es aber keinen Unterschied. Es gibt auch Leute, die ihr Twike dämmen. Kennst du schon diesen Artikel? http://elweb.info/dokuwiki/doku.php?id=twike_geraeusche
  6. Also nachdem ich heute 10 km gefahren bin und das Kopfsteinpflaster das Twike durchgeschüttelt hat, funktionierte plötzlich wieder der Not-Aus wie gewohnt. Das kommt mir alles sehr merkwürdig vor, weil ich immer dachte, dass der Not-Aus die Verbindung mechanisch unterbricht. Später habe ich noch die Sicherung gewechselt und nun ist quasi alles wie vorher...?
  7. Hallo Florian, vielen Dank für diesen Lösungsvorschlag. Rekuperation Stufe 2 steht bei mir auf 12 A. Der Grund ist, dass ich in 95 % der Fälle nicht mehr brauche und aus Ermangelung einer 3. Reku-Stufe verzichte ich auf die möglichen 20 A. Sicherleich dürfte darin auch das Problem begraben liegen, wenn die Soll-Drehzahl-Zeitkurve bei Stufe 12 flacher ist als bei Stufe 20. Ich werde dennoch mal Programm 44 und 45 anpassen, um auszutesten, ob sich da etwas ändert.
  8. Hallo zusammen, ich habe gerade mein Twike geschrottet. An der vorderen Sicherung ist ein Kabel angeschlossen, an das ich gerade einen Schalter anlöten wollte. Ich dachte, das wird schon gehen, sind ja nur 12V. Ich habe nicht bedacht, dass der Lötkolben geerdet ist. Folglich ist die vordere Sicherung durchgebrannt. Um zu testen, ob alle Kabel noch okay sind, habe ich eine der mittleren Sicherungen rausgezogen und vorne reingesteckt. Innenraumbeleuchtung funktionierte wieder und am Kabel waren wieder 13 V zu messen. Die Sicherung habe ich dann wieder in die mittlere Buchse gesteckt. Ich habe leider gerade keine Sicherung über. Jedenfalls habe ich jetzt folgenden Fehler: 1. Wenn der Not-Aus runtergedrückt ist, leuchtet dennoch die rote Batterieleuchte. 2. Der Not-Aus ist heruntergedrückt. Wenn ich jetzt den Ladestecker aus dem Kabel vom Umrichter rausziehe passiert erstmal noch nichts. Dann drehe ich den Not-Aus nach oben. Die Lüfter laufen an und ich kann ganz normal laden. Wenn ich aber jetzt den Not-Aus wieder runterdrücke, laufen die Lüfter weiter und am Display erscheint: "BMS-Verbindung fehlt". Ich muss den Stecker erst wieder in das Umrichter-Kabel stecken, damit die Lüfter ausgehen. Der Not-Aus ist weiterhin auf der unteren Position. Wenn ich das Kabel dann wieder rausziehe, laufen die Lüfter wie gewohnt nicht an. Ich kann weiterhin normal mit der Ladelogik laden. Fahren kann ich zum Glück auch noch. Was habe ich da kaputt gemacht? ? Vielen Dank!
  9. Hallo, ich weiß jetzt, wie die Einstellung auch beim Twike Controller vorzunehmen ist. Anscheinend ist das jedoch die selbe Option, wie von StromerBodo beschrieben. Allerdings darf ich diese versteckte Programmebene nicht veröffentlichen. Jedenfalls geht es und ich werde es mal ausprobieren.
  10. Also ich hatte mir mal überlegt, die folgenden Spiegel zu montieren. https://www.ebay.de/itm/282106203146?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2060353.m1438.l2649 Durch die Biegung würden diese auch etwas tiefer hängen, sodass man nicht so weit nach oben schauen müsste. Ebenso dachte ich an solche Spiegel, die ich an die Karosserie schrauben könnte. https://www.ebay.de/itm/313308379132?hash=item48f2a277fc:g:o48AAOSwlAdf72t- Allerdings ist mir bei einem Test aufgefallen, dass die Speigel, wenn man sie in der Position wie oben die Elefantenohren anmontieren würde, deutlich größer sein müssten. Das liegt einfach daran, dass in diesem Fall die Entfernung vom Kopf bis zum Spiegel deutlich größer wäre, als bei einem normalen PKW. Somit wäre der Sichtbereich, den der Spiegel abdeckt, durch die Entfernung zum Spiegel deutlich kleiner. Kompensieren kann man dieses Problem nur mit sehr großen Elefantenohren. Also werde ich wahrscheinlich doch eher zu den verlinkten Motorradspiegeln greifen und diese mal ausprobieren.
  11. Tja, der Dreifels-Controller ist schon toll. Ich habe Programm 65 leider nicht (bzw. ist bei mir nicht freigeschaltet). Ich habe eben nachgeschaut. Nach Programm 64 (Rekuperation 2) springt der Computer auf Insp 81 (Steuereingänge). Außerdem ist deine Beschreibung etwas anders. Was ich meine, ist Folgendes: - Ich rekuperiere in der 2. Stufe mit dem Taster am Steuerknüppel - Ich merke, dass die Bremsleistung nicht ausreicht. - Also betätige ich zur Unterstützung sanft die mechanische Bremse. Der Taster für die Rekuperation bleibt gedrückt. - Wenn ich einen gewissen Bremsdruck überschreite, wird die Rekuperation abgeschaltet (Wir sind noch weit von einer Vollbremsung entfernt), obwohl ich den Taster für die Rekuperation weiter gedrückt halte. - Somit muss ich dann noch stärker, die mechanische Bremse betätigen, damit ich rechtzeitig zum Stehen komme. Und genau diese Deaktivierung der Rekuperation kann man irgendwo einstellen. Ich meine, dass es einige versteckte Programmfunktionenen gibt, die man nur mit einem speziellen Code einstellen kann. Ich habe jetzt mal meinen Twike-Partner kontaktiert. Ich bin gespannt, ob er mir weiterhelfen kann.
  12. Ich hatte mir auch schonmal überlegt, irgendwelche Seitenspiegel zu montieren, um die Sicht zu verbessern. Aber sind die Löcher erstmal in der Karosserie, muss man damit leben. Zudem habe ich keine Ahnung, was der deutsche TÜV sagen würde, wenn ich dafür die originalen Spiegel abmontiere. Ich schätze mal, das wird beanstandet. Man bekommt ja leider auch keine LED Retrofits zugelassen. Das ist alles etwas schade.
  13. Radreiter erstellte ein Thema in TWIKE
    Hallo zusammen, man kann in den Serviceeinstellungen irgendwo einstellen, ob das Twike beim mechanischen Bremsen auch rekuperieren soll. Das habe ich mal bei einem Service gesehen. Es stört mich, dass ab einem gewissen Bremsdruck das Rekuperieren wegfällt, zumal die Bremsleistung dann auch abrupt sinkt. Wenn die Bremswirkung durch das Rekuperieren nicht ausreicht, würde ich gerne die mechanische Bremse zur Unterstützung mitbenutzen, anstatt ganz auf das rekuperieren zu verzichten. Dazu muss ich mit einem speziellen Code in die Serviceeinstellungen. Wie komme ich da rein? Vielen Dank!
  14. Hallo, herzlichen Glückwunsch zum neuen Twike. Eine Frage: Wo kann man die Elefantenohren kaufen? Machen die sich im Verbrauch bermerkbar? Wobei hässlich finde ich die, ehrlich gesagt, auch. Die originalen Minispiegel finde ich allerdings insbesondere beim Rechtsabbiegen problematisch, da gleichzeitig der Schulterblick durch die rechte Karosserieseite stark eingeschränkt wird.
  15. Hallo zusammen, eine Verständnisfrage: Angenommen der Akku ist auf 392 V aufgeladen. Die einzlnen Akkukästen sind jeweils zu 7 in Serie zu einem Akkublock geschaltet. Jeder Akkukasten hat somit eine Spannung von 56 V. Jede Zelle hat in diesem Szenario eine Spannung von etwa 4 V (Ladeschlussspannung bei Schonladung). Das bedeutet, dass je 14 Zellen eines jeden Akkublocks in Serie geschaltet werden müssen. Diese 14 Zellen werden doch nie dahingehend kontrolliert, ob sie auseinandergelaufen sind. Folglich muss es doch unweigerlich irgendwann dazu kommen, dass die Zellen durch Über- oder Tiefenladung ihren Geist aufgeben. Macht es da einen Unterschied, ob ich 14 große Zellen nur in Serie geschaltet habe oder 28 oder 42 mit je 14 in Serie geschalteten Zellen parallel schalte? Wäre es nicht sogar schlimmer, wenn mehrere dieser 14 Zellen parallel geschaltet werden, wenn eine Zelle zufällig defekt ist? Das würde nämlich bedeuten, dass eine Reihe aus 14 intakten Zellen und eine andere Reihe nur aus 13 intakten Zellen besteht. Die Zellen einer Reihe sind in Serie, aber die beiden Reihen sind parallel geschaltet. Das bedeutet, dass jede Reihe die gleich Spannung hat und somit die Zellen der 13er Reihe pro Zelle eine höhere Spannung aufweisen müssen als die Zellen der 14er Reihe. Wenn ich dann voll lade, würde ich die Zellen der 13er Reihe zusätzlich belasten und den Alterungsprozess verstärken. Wenn dann noch eine weitere Zelle der 13er Reihe ausfällt, führt das zu einem Domino-Effekt. Kann ich irgendwie verhindern, dass einzelne Zellen auseinanderlaufen bzw. beschädigt zu werden, außer darauf zu achten, den Akku nicht so häufig ganz voll bzw. ganz leer zu fahren? Ideal wäre es doch, wenn jede Zelle vom Computer überwacht werden würde und ggf. einzeln nachgeladen werden könnte. Wie machen das andere Hersteller? Wie ist es beim Twike 5? Edit: Wenn ich es mir recht überlege, wäre ja fast leer fahren gar nicht so schlimm, wenn einzelne Zellen defekt sind. Denn in dem Fall würde es sich genau umgekehrt verhalten. Die Reihe mit 14 Zellen würde stärker belastet werden als die Reihe mit 13 Zellen. Aber voll aufzuladen, wenn ich nicht weiß, ob ggf. einzelne Zellen defekt sind, wäre möglicherweise gar nicht gut.
  16. Radreiter antwortete auf TW-448's Thema in TWIKE
    Hallo, vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit, mal z.B. bei UHU nachzufragen. Diese bieten sogar spzielle Kleber für PVC an. Meine bisherige Annahme war, dass man fast alle Kunststoffe auße PET, PP und PE kleben kann.
  17. Radreiter antwortete auf TW-448's Thema in TWIKE
    Nur so eine Idee, da noch niemand geantwortet hat. Professionell wäre es wohl am ehesten, die Naht, an der die Scheibe fixiert ist, zu lösen und eine neue Scheibe zu vernähen. Einfacher ist vielleicht Folgendes: - Das beschädigte Stück sauber ausschneiden. Dabei einen intakten Rand dranlassen. - Transparentes Stück aus Weich-PVC mit der selben Stärke kaufen, z.B. hier: https://streifenvorhaenge24.de/pvc-zuschnitte/pvc-platten-zuschnitt/14/weich-pvc-platten-zuschnitt-auf-mass - Das defekte Stück als Schablone für das neue Fenster nutzen und neues Fenster ausschneiden. - Das neue Fenster einsetzen und auf einer Seite mit Klebeband fixieren. - Epoxidharz mit Härter und einem Weichmacher mischen z.B. https://www.reynoldsam.com/product/flexer-epoxy-flexibilizer/. Am besten vorher ausprobieren, welches Mischungsverhältnis die gewünschte Flexibilität liefert. - Die Naht von der anderen Seite mit dem Epoxidharz verschweißen. - Noch vor dem vollständigen Aushärten, sobald die Naht stabil ist, das Klebeband entfernen und von der anderen Seite wiederholen. - Vollständig aushärten lassen. - Die Naht von beiden Seiten mit feiner werdendem Schleifpapier zuerst trocken, dann nass abschleifen und abschließend polieren. Das ist nur eine Idee von mir. Ich habe etwas Vergleichbares noch nie ausprobiert und habe keine Ahnung, ob es funktioniert.
  18. Hallo, das sind interessante Selbstbaulösungen. Vielen Dank! Einen Dreifels-Controller habe ich nicht. Ein paar Fragen habe ich noch: 1. Wozu brauche ich die 16A-Sicherungsautomaten, wenn der maximale Strom über den 680 Ohm-Widerstand codiert wird? Einfach nur zur Sicherheit, falls irgendwo ein Fehlerstrom fließt? 2. Wenn man den CP-Stift gegen einen längeren PP-Stift tauscht, um den Typ-2-Stecker als Dose umzufunktionieren, passt der Stecker dann noch in eine Typ-2-Ladedose? Anscheinend ja schon, es wundert mich nur etwas. 3. Cruisen, du hast bei dir den RPP-Widerstand auf 220 Ohm gesetzt. Dies würde eine Ladung mit 32 A ermöglichen. Das dient wahrscheinlich dazu, zwei Fahrzeuge mit je 16 A zu laden. Ich verstehe jedoch nicht, warum ich nicht einfach einen beliebigen RPP-Widerstand nutzten kann, auch wenn ich nur ein Fahrzeug lade. Ist es nicht egal, ob der RPP-Widerstand 680, 220 oder 100 Ohm hat? Wieviel Strom gezogen wird, wird doch durch das Twike gesteuert, oder?
  19. Radreiter antwortete auf Mühlensenf's Thema in TWIKE
    Sind das tatsächliche Rechweiten oder hast du diese aus dem Display abgelesen? Wieviel Energie durch die Kälte verloren geht, kann man daran ablesen, wie stark sich der Akku bei der Fahrt erwärmt. Wenn sich der Akku z.B. von 0°C auf 10°C erwärmt, fehlt diese Wärmeenergie für den Antrieb. Ich glaube aber auch, dass das Getriebe und die Radlager bei Kälte weniger geschmeidig laufen. Das Fett wird viskoser und somit schwergängiger. Wenn der Akku aber erstmal warm ist, steht auch wieder ein größerer Anteil für den Antrieb zur Verfügung und die angezeigte Reichweite steigt wieder. Meine Erfahrung ist, dass sich bei täglicher Nutzung der Akku über Nacht nicht vollständig auskühlt. Im Winter sollte man nach dem Fahren ja nachladen, damit der Ladevorgang möglichst nahe bei Zimmertemperatur stattfindet, sofern das Twike nicht allzu lange geladen rumsteht. Durch das Nachladen sollte die Temperatur einige Zeit gehalten werden, sodass man am nächsten Morgen noch einen halbwegs warmen Akku hat. Die reduzierte Leistung sehe ich persönlich nicht als Problem an. Ebenso wie ich es nicht als problematisch finde, mit 65 km/h gemütlich über die Autobahn zu fahren, auch wenn ich ab und zu mal angehupt werde. Ich nutze sonst auch nicht die volle Leistung des Motors. Was den Verlust der Reichweite angeht, braucht man halt einen Akkusatz der auch im Winter reicht. Es ist für den Akkuverschleiß ja sowieso besser, wenn die zur Verfügung stehende Kapazität nicht vollständig ausgenutzt wird. Bei höherer Kapazität reduzieren sich sowohl im Mittel die Differenzen zur Nennspannung von 353 V als auch die Lade- und Entladeströme. Beides verlängert die Lebendauer. Wenn man somit einen angemessen großen Puffer hat, reicht die Reichweite auch im Winter.
  20. Sehr interessant. Und leider nicht ganz billig.
  21. Naja, gestern habe ich mich im Schneechaos (höherer Rollwiderstand) massiv in der Reichweite verschätzt. Da stand ich nun mit 320 V am späten Abend und konnte an der Ladesäule nicht laden. Also genau das Problem, das du geschildert hast. Ich habe nach weiteren 5 km eine zufällige Firmeneinfahrt genommen, die sich als Straßenabsperrungsunternehmen mit einem großen Lager und vielen Steckdosen herausstellte. Da man an dem Abend gerade die A7 für eine Baustelle absperren wollte, habe ich tatsächlich auch jemanden angetroffen und durfte laden. Andernfalls hätte ich mich abschleppen lassen müssen. Mittlerweile habe ich gelesen, dass man den CP-Kontakt z.B. mit einer Kugelschreiberfeder herstellen muss, weil der Pin im Stecker eben zu kurz ist. Wenn das schon jemand ausprobiert hat, bitte berichten.
  22. Hallo, es gibt Ladestationen mit Typ 2-Buchsen und mit Typ 2-Steckern. Diejenigen mit Typ 2-Buchsen kann man relativ einfach mit einem Adapter nutzen: https://www.ladesystemtechnik.de/ratio-welt/adapter-typ-2-stecker-auf-schuko-kupplung-60 Typ 2 Stecker lassen sich nach meinem Wissen nicht nutzen, weil sich die Stecker aufgrund des kürzeren Pins im Pilotkontakt nicht verlängern lassen und es somit auch keine entsprechenden Adapter gibt. Gibt es vielleicht dennoch eine Möglichkeit, das Twike mit einem Typ 2-Stecker zu laden? Vielen Dank!
  23. Radreiter antwortete auf Radreiter's Thema in TWIKE
    Das Schleifen der Vorderradbremsen ist laut Twike-Service tatsächlich normal. Die Bremsbacken gehen grundsätzlich nicht von selbst zurück, wenn der Bremskolben zurückfährt. Aus dem Grund schleift die Bremse häufig auch wenn man scharfe Kurven fährt. Die Bremsbacken werden dabei gegen die Bremsscheibe gedrückt. Man kann das nur unterbinden, indem man die Bremsbacken an die Bremskolben festklebt. Ich dachte z.B. an Epoxidharz.
  24. Ich dachte, die Lager würden vielleicht wegen der besseren Dämpfung auch länger halten. Darf ich fragen, wieviele km du seit 2017 ungefähr schon gefahren bist? Aktuell fahre ich die Heidenau mit 5,5 bar. Laut meines Twike-Service-Partners sollen bis zu 6 bar möglich sein, auch wenn sie nur bis 5 bar zugelassen sind. Ich schätze mal, 3 bar wären bei den Smart-Reifen das Maximum. Es würde mich wundern, wenn bei doppelter Auflagefläche und nur halb so viel Druck keine spürbare Reduktion der Reichweite eintreten würde.
  25. Danke für diesen Bericht. Das sind ja leider über 10 % an Reichweitenverlust. Welche Reifen nutzt du? Sommer, Winter oder Ganzjahresreifen? Wieviel länger halten die Reifen und die Radlager mit den breiten Reifen im Vergleich zu den schmalen Reifen?

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