Hallo Stefan,
Grundsätzlich ist ein Aufladen an einer Haushaltssteckdose möglich. Für das Aufladen wird dann in der Regel das vom Hersteller mitgelieferte "Notladekabel" verwendet. Dieses kommt netzseitig mit dem entsprechenden Anschluss für die Haushaltssteckdose daher. Damit der Anschluss beim mehrstündigen Laden nicht überhitzt, ist der Ladestrom je nach Land auf 8A oder 14A beschränkt.
Je grösser das Fahrzeug resp. die Batterie, desto länger dauert es das Fahrzeug über eine Haushaltssteckdose aufzuladen. Wird z.B. eine 20kWh Batterie ümit z.B. 2kW Ladeleistung geladen. So dauert die Ladung 10 Stunden. Wird regelmässig auf diese Weise aufgeladen, so ist der Anschluss über Stunden gut ausgelastet und kann sich entsprechend erwärmen. Ist der Anschluss nicht einzeln abgesichert (und das ist bei Haushaltssteckdosen öfters der Fall!) und werden noch weitere Verbraucher zugeschaltet, so kann der Anschluss überlastet werden, d.h. die Sicherung fliegt raus.
Empfehlenswert ist ein einzeln abgesicherter Stromanschluss mit einer Anschlussleistung von mindestens 3.7 kW. Damit lässt sich ein Elektroauto (z.B. ein Renault ZOE mit 40 kWh Batterie) problemlos über Nacht komplett aufladen.