GerhardEichberger
Mitglied
-
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Verstärkter Boden für Beifahrer
Gerhard Eichberger Gibt's nicht eh einen verstärkten Boden als Sonderzubehör? Gerhard
-
Kaufüberlegung
Gerhard Eichberger Da es nun offiziell ist, daß ich per 1. November 2015 nach Krems versetzt werde, denke ich nun ziemlich konkret über den Kauf eines Twike nach. (Augenblicklich arbeite ich noch in meinem Heimatdorf und fahre mit dem Rad in die Arbeit und mit den Öffis nach Wien zu den Proben.) Ab November würde mein Fahrverhalten also wie folgt ausschauen: 5 x wöchentlich 50 km und zurück im flachen Land (Langenlebarn - Krems a. d. Donau und zurück) 1 - 2 x wöchentlich Fahrt (ca. 40 - 60 km) und zurück über 1 - 2 Berge (Langenlebarn - Wien und zurück) ca. einmal wöchentlich ca. 15 km (Langenlebarn - Tulln und zurück) ca. einmal wöchentlich 0,5 km und zurück (einkaufen zum Supermarkt) Das Problem ist halt, daß ich (noch?) keinen Führerschein habe. Also entweder kann ich den machen oder ich muß den Twike auf 45 km/h drosseln lassen (was ich eigentlich nicht will). Mittlerweile habe ich bei einer Fahrschule, bei der Bezirkshauptmannschaft Tulln und beim ÖAMTC um Auskunft ersucht, wie das Twike (sowohl das "normale" als auch das gedrosselte) zu klassifizieren wäre. Die Antworten fielen recht unterschiedlich aus - selbst die Behörden scheinen sich mit der Einstufung des Twike schwer zu tun. Nun meint auch noch ein Bekannter, daß das Twike keinen Kofferraum hat und man daher gar kein Gepäck mitnehmen kann. Stimmt das? Gerhard
-
TWIKE Zulassung in Österreich (Stand September 2014)
Gerhard Eichberger In jenem Thema habe ich Einiges zur Anmeldung eines Twike geschrieben: http://www.ecocarforum.com/twike-klub/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=2265&tx_mmforum_pi1%5Bfid%5D=57 Dort habe ich auf der Seite 2 einen Link genannt, wo es um die Zulassung geht. Ich bin ja auch schon seit Jahren daran interessiert, mir ein Twike zuzulegen. In meinem Fall ist es so, daß ich aufgrund meiner leichten Behinderung keinen Führerschein bekomme, also weder A noch B. Ich habe aber den grünen Mopedausweis und fuhr damit Mopeds, ein Kabinenmoped und auch vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge der Marke Aixam. Aixam will ich aber keinen mehr, da diese so reparaturanfällig (und damit im Betrieb sehr teuer sind) sind und außerdem mir viel zu "normal" ausschauen. Daher diskutiere ich schon seit Jahren darüber, mit einen Twike zuzulegen. Mir wird allerdings von verschiedenen Seiten davon abgeraten. Zum einen gibt es in Österreich keinen Vertragshändler/Generalimporteur. Und ich habe auch keine Werkstätte in meiner Gegend gefunden, die ein Twike sevicieren oder reparieren würde - die nächste Twike-Werkstätte wäre ca. 600 km von mir entfernt in Deutschland. Mein Schwager sagt auch, daß er noch nie so ein Fahrzeug wo auf der Straße fahren gesehen hat. Und ein Freund weist mich darauf hin, daß das Twike überhaupt nicht den österreichischen Bestimmungen entspricht und somit hier keine Zulassung bzw. kein Pickerl (Überprüfungsplakette) bekommen würde. Außerdem hat sich meine Familie über den hohen Preis des Twike mokiert. Zum Preis: Am 7. Mai 2011 habe ich meinen Wunsch-Twike (laut damaligem Kalkulator auf der Webseite des Herstellers) berechnet und kam auf EUR 35.831,--: Kaufkalkulation für ein Twike.active nach Preisliste 2011 ========================================================= 1 TWIKE Active ............................................ EUR 17.190,-- 5 LION Akku 4,8 Ah Lithium Mangan à EUR 2.988,-- .......... EUR 14.940,-- 1 LION Akku Batterieüberwachung ........................... EUR 735,-- 1 Lade Logik für LION Akku ................................ EUR 250,-- 1 ReDesign (Doppelrundscheinwerfer und 3x3 Motor) ......... EUR 1.150,-- 1 2 Wege-Lautsprecher 130 mm .............................. EUR 420,-- 1 Verstärker mit Verkabelung und mp3 Anschluss ............ EUR 240,-- 1 verstärkter Boden ....................................... EUR 695,-- 1 Klickpedale SHIMANO, modifiziert, 1 Paar ................ EUR 80,-- 1 Kombi Warndreieck mit Verbandskasten, kleine Ausführung . EUR 25,-- 1 Reifen Pannenspray ...................................... EUR 11,-- 1 Sicherheitsverlängerungskabel 15 m, mit FI H07 .......... EUR 95,-- ------------------------------------------------------------------------- Gesamtpreis für das gewünschte Twike.active ............... EUR 35.831,-- ========================================================================= Jetzt ist er leider teurer geworden, ich bin (Stand 28. August 2014) auf EUR 53.935,-- gekommen. Das ist ein bißchen viel an Anschaffungskosten. Weiters scheint es auch so zu sein, daß sich ARBÖ, ÖAMTC und auch die Bezirkshauptmannschaft und die Versicherungsgesellschaft nicht so recht damit auskennt, wie ein Twike, das auf 45 km/h gedrosselt wird (und dann mit der rotweißen Nummerntafel gefahren wird), zu klassifizieren ist: a) als Motorfahrrad (wie der Sulky SP 50) b) als vierrädriges Leichtkraftfahrzeug (wie die Aixam) Ersteres wäre von der Versicherung weitaus günstiger, weil es kein Bonus-/Malussystem gibt und sämtliche Motorfahrräder von der Parkgebühr in der gebührenpflichtigen Kurzparkzone ausgenommen sind. Vordergründig wichtig wäre aber (damit es keine Probleme bei der Anmeldung gibt), herauszufinden, was es mit dem (vor allem von einem Freund genannten) Problem, daß der Twike den Bestimmungen des § 21 KFG widerspricht, auf sich hat. Und natürlich auch die Frage, was wäre, wenn ich da mit einem Twike bei den hiesigen Kfz-Werkstätten auftauche und mir die alle sagen, daß sie sowas nicht reparieren können. Auf meine diesbezügliche Anfragen an etliche Werkstätten in meiner Umgebung habe ich ja nur ablehnende Antworten erhalten. Mir scheint, hier liegt eine Ignoranz seitens der Werkstätten vor. Daß man damit einen neuen Markt begründen könnte, kommt ihnen offenbar nicht in den Sinn. Zu diesen Dingen habe ich im Internet schon an mehreren Stellen diskutiert. Am meisten in der Blackbox - die dortigen Postings sind aber nur für dort angemeldete User zu sehen: http://blackbox.at/bloede-fragen/elektro-leichtkraftfahrzeug-t1599/ Im hiesigen Forum habe ich zwei Themen dazu geschrieben: Kaufüberlegung http://www.ecocarforum.com/twike-klub/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=1746&tx_mmforum_pi1%5Bfid%5D=57 Twike als Frauenaufreißer? http://www.ecocarforum.com/twike-klub/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=2135&tx_mmforum_pi1%5Bfid%5D=57 Und dann gibt's noch eine Diskussion im Usenet dazu: Gibt's hier Erfahrungsberichte zum Twike? https://groups.google.com/forum/#!search/gerhard$20eichberger$20twike/at.freizeit.auto/RUs_zuBofsE/4MpDWq6234gJ Wichtig wäre auch ein Austausch mit anderen österreichischen Twike-Besitzern. Also in Bezug auf Anmelden, Versicherung, Reparaturmöglichkeiten. Wo läßt Ihr Euren Twike reparieren bzw. ein Service machen? (Da ich zwei linke Hände habe, kann ich selber nichts machen.) Gerhard
-
Vorstellung und Versicherung in Österreich?
Gerhard Eichberger
-
Vorstellung und Versicherung in Österreich?
Gerhard Eichberger Auf der Webseite von Fine Mobils steht, daß das Twike auf 45 km/h gedrosselt werden kann. Laut Amtsarzt bekomme ich keinen Führerschein, weder A noch B. Ich habe aber den grünen Mopedausweis und darf damit Motorfahrräder oder vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge lenken. Mein Sulky SP 50 (der ist auch dreirädrig) war als Motorfahrrad zugelassen. Hier gibt's einen Artikel zum Mopedausweis: http://www.fuerboeck.at/fuehrerschein/fuehrerscheinklassen/klasse-am/mopedausweis/ (Hm, auf meinem Mopedausweis steht nicht "Motorfahrrad".) Gerhard
-
Vorstellung und Versicherung in Österreich?
Gerhard Eichberger Mit der KFZ-Versicherung ist es bei ungewöhnlichen Fahrzeugen immer ein größeres Problem. Zuerst fuhr ich Mopeds (mit 50 cm³-Kolben und 45 km/h Bauartgeschwindigkeit), und zwar ein Puch Maxi, kurz ein Sachs und dann ein Puch P1. Da ist die Versicherung sehr billig und keine KFZ-Steuer fällig. Dann kaufte ich einen gebrauchten Sulky SP50, das ist ein dreirädriges Kabinenmoped, das einen Zweitaktmotor mit 50 cm³ und einer Bauartgeschwindigkeit von 40 km/h (weil die Erstzulassung in den 80ern war) hatte (tatsächlich aber nur selten über die 30 km/h hinauskam, jede kleine Steigung war ein Problem). Den habe ich zusammen mit meinem damaligen Moped (Puch P1) auf Wechselkennzeichen angemeldet, daher war die Versicherungsprämie für den Sulky zu leisten (die war identisch mit der für Mopeds = Motorfahrräder). Auch da war keine KFZ-Steuer zu bezahlen. Als ich mir dann einen Aixam kaufte, mußte ich feststellen, daß bei diesem vierrädrigen Leichtkraftfahrzeug (mit 2-Zylinder-Dieselmotor und 45 km/h Bauartgeschwindigkeit) versicherungstechnisch alles anders war: Obwohl mein Aixam genauso eine rote Nummerntafel hatte wie das Moped, war es (im Gegensatz zum Sulky) NICHT möglich, ihn zusammen mit meinem Moped auf Wechselkennzeichen anzumelden. Zudem ist die Versicherung für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge sehr hoch - die von MartinS genannten Prämien mußte auch ich zahlen. Begründet werden die hohen Versicherungsprämien damit, daß die Leichtkraftfahrzeuge als stark unfallgefährdet gelten. (Was ich bestätigen kann - in meinen ersten Aixam ist mir nach ca. 1,5 Jahren ein PKW voll reingefahren, sodaß der Aixam ein Totalschaden war. Der Gipfel war, daß sich die gegnerische Versicherung weigerte, den Schaden zu bezahlen und es zur Gerichtsverhandlung kam, zu der der Unfallgegner einen Zeugen brachte, der zwar nicht beim Unfall war, dafür aber das Blaue vom Himmel heruntergelogen und behauptet hat, ich hätte unvermutet gebremst - den Prozeß habe ich leider verloren, und meine Versicherung durfte den Totalschaden an seiner 15 Jahre alten Rostlaube zahlen, was mich auch noch ins Malus brachte.) Nach dem dritten Aixam habe ich von diesem Gefährt die Nase voll, da sie recht reparaturanfällig sind, besonders, wenn man damit immer wieder längere Strecken (etwa 50 Kilometer am Stück) fährt. Mittlerweile sind diese Fahrzeuge für mich auch gar nicht mehr geeignet (der Fahrersitz war bald kaputt), da in der Betriebsanleitung der neuen Modelle steht, daß die Sitze nur für 70 kg schwere Menschen geeignet sind (ich habe 115 kg). Aufgrund des Umstandes, daß ich aufgrund meiner Behinderung keinen Führerschein der Kategorien A oder B bekomme (ich habe nur einen Mopedausweis), müßte ich mir das Twike auf 45 km/h drosseln lassen, damit es als Motorfahrrad angemeldet werden kann. (Die Anmeldung als Motorfahrrad wäre besser als die Anmeldung als vierrädriges Leichtkraftfahrzeug, weil Motorfahrräder von der Parkgebühr in Kurzparkzonen befreit sind (vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge hingegen nicht) und außerdem Motorfahrräder (im Gegensatz zu vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen) von der KFZ-Steuer befreit sind.) Da ich mir ein Twike zulegen wollte, habe ich mich diesbezüglich bei der Versicherung erkundigt. Demnach müßte ich das Fahrzeug einzeltypisieren lassen, da es in Österreich keinen Generalimporteur gibt. Darüberhinaus hat mich ein Freund darauf hingewiesen, daß ich gar keine Zulassung für das Fahrzeug bekommen würde, da es nicht den österreichischen Bestimmungen entspricht. Leider gibt es jedoch bei uns in Österreich (Raum Tulln) überhaupt keinen Twike-Händler. Ich habe vor einigen Jahren sämtliche Auto-, Moped- und Motorradhändler und -werkstätten in meiner Umgebung per e-Mail befragt: Die meisten Händler und Werkstätten antworteten mir nicht mal. Und die wenigen Antworten waren alle negativ: Sie führen solche Fahrzeuge nicht, bestellen sie auch nicht und können sie auch nicht warten oder reparieren. Der einzige österreichische Twike-Partner ist in Werfenweng in Salzburg. Der ist aber kein Händler, sondern hat nur privat einen Twike, mit dem man dort probefahren kann. MartinS: Ich empfehle Dir zu überprüfen, ob Du den Twike als Motorfahrrad anmelden kannst. Da wäre nämlich die Versicherungsprämie viel billiger als bei einem vierrädrigen Leichtkraftfahrzeug. Sag' einfach, das Fahrzeug ist am ehesten mit einem Sulky SP 50 vergleichbar, da es nicht vier Räder hat, sondern nur drei und auch die Leistung viel geringer ist als die der vierrädrigen Leichtkraftfahrzeuge (die ja, abgesehen von der Geschwindigkeitsbegrenzung, schon fast wie Autos wirken). Vielleicht kannst Du das Twike als Motorfahrrad anmelden und dann Einiges an Geld sparen (keine KFZ-Steuer!). Gerhard
-
Twike als Frauenaufreißer?
Gerhard Eichberger Fällt niemandem etwas dazu ein? Ich meine, ein Twike ist ja ein etwas auffälliges Fahrzeug. Eben kein 08/15-Auto. Gerhard
-
Leider ein Twike weniger....
Gerhard Eichberger Weiß man mittlerweile schon die Brandursache? Gerhard
-
Twike als Frauenaufreißer?
Gerhard Eichberger Wie ich schon geschrieben habe, möchte ich mir ein Twike zulegen und habe vor allem in der Blackbox darüber diskutiert (und hier auch ein wenig). Wenngleich die Ausführung dieses Wunsches aufgrund finanzieller Probleme derzeit in die Ferne gerückt ist, verfolge ich dieses Ziel weiterhin. Ein weiteres Argument für ein Twike wäre ja auch, daß es ein "Hingucker" ist. Da denke ich mir, das wäre ja mal was anderes, wenn man mit so einem Fahrzeug vor einer Disco aufkreuzt. Und dieser Ansicht ist auch der Autor der Webseite meines Bandprojektes, der dazu diesen Artikel geschrieben hat: Gerhard Eichberger will neues Auto kaufen – Von Aixam zu Twike http://helmisnightmare.wordpress.com/2010/08/10/gerhard-eichberger-will-neues-auto-kaufen-von-aixam-zu-twike/ Zitate daraus: > Der TWIKE wäre tatsächlich eine tolle Abschleppschaukel für Frauen, nach denen er sich sehnt. Eine Art 2 CV der Jetztzeit. > (...) > Das Auto sieht aus wie von einem anderen Stern. Geeignet als Traumschiff, Liebesschaukel und Hingucker im urbanen wie ländlichen Raum. > (...) > Würde Helmi auf seinen 80-jährigen Vater hören, würde er seinen Traum nicht verwirklichen. Sein futuristisches Raumschiff, > seine Liebesschleuder, sein Auto, das zugleich Fahrrad ist. Er will seinen Traum verwirklichen. Über diese Sache habe ich in der Blackbox diskutiert. Dort wurde mir allerdings gesagt, daß ich diesen Punkt gleich vergessen kann. Zitat aus einer dortigen Antwort: > Und, da du auf "Blechschlampen" zu reflektieren scheinst, sei hinzugefügt: Vergiss es. Die stehen auf PS, Heckspoiler, > tiefergelegte Nockenwellen und so Scheiß. Mit einem Ökomobil bist du für die nur eine Lachnummer. Was meint Ihr zu diesem Thema? Habt Ihr da diesbezügliche Erfahrungen? Gerhard
-
Drosselung auf 45km/h
- Alltag im Winter ? - Suche Erfahrungen
Gerhard Eichberger Wie schaut es aber diesbezüglich mit den Akkus aus? Batterien halten bekanntlich in der Kälte weniger lange (Stromhaltezeit? schnellere Alterung in der Kälte?) Bei meinen Aixam (Leichtkraftfahrzeuge) war es so, daß immer Nässe in den Fahrgastraum eingedrungen ist. Die Aixam sind nämlich nicht ausreichend dicht. Bei Minusgraden haben die Scheiben immer nach ein paar hundert Metern beschlagen, sodaß man nichts mehr sah. Ich mußte dann immer stehenbleiben und das Eis innen wegkratzen. Das mußte ich nach dem Wegfahren so alle 400 Meter machen. Erst nach ein paar Kilometern wurde es dann besser. Natürlich mußte ich immer beide Fenster weit öffnen, sonst hätte ich überhaupt nichts durch die Windschutzscheibe gesehen. Bei den Aixam muß man die Fenster während der Fahrt grundsätzlich offen haben, es sei denn, es wäre sehr trocken. (Deshalb war ich auch oft erkältet.) Die Lüftung bringt nicht viel und die Heizung auch erst, wenn man längere Strecken fährt. Ist das beim Twike besser? Beim Aixam war es eigentlich umgekehrt: Das Problem gab es dann, wenn ich nachts von Wien weggefahren bin. In Wien konnte ich den Aixam meist nur auf der Straße, also im Freien parken. Wenn es da stärker regnet, dann schwimmt am Boden im Fahrzeugraum schon das Wasser. Aber wenn ich von zuhause weggefahren bin, hatte ich das Problem kaum. Zuhause hatte ich ja einen überdachten und vor Wind und Wetter geschützten Raum, wo der Aixam stand. Und wenn ich mit dem Aixam aus dem Trockenen in den Regen rausgefahren bin, mußte ich zwar die Fenster einen Spalt öffnen und die Lüftung voll einschalten (sonst beschlugen die Scheiben), aber es war nicht so schlimm. (Natürlich läuft dann über den geöffneten Fensterspalt ein bißchen Wasser rein, das wird aber bei PKWs oder Twikes auch nicht anders sein.) Wer redet denn von ein paar Tropfen? Beim Aixam waren das bei einer Fahrt im Regen von Wien nach Langenlebarn (ca. 40 km) geschätzt (je nach Stärke des Regens) zwischen einem halben und zwei Litern Wasser. Der Teppich beim Aixam war bald verfault. Den habe ich dann rausgeschmissen... Wie schaut das eigentlich beim Twike aus? Wo dringt da Wasser ein? Beim Aixam kommt das meiste Wasser über den Motorraum herein. Wenn's da draußen schüttete, rann mir das Wasser oberhalb der Pedale herab auf meine Füße. Auch kam bei den Lüftungsschlitzen oft Wasser herein. Ist das beim Twike anders? Vor allem für die Batterie. Gerhard- Kaufüberlegung
Gerhard Eichberger [email protected]- Kaufüberlegung
Gerhard Eichberger [email protected] Noch immer habe ich den Wunsch, mir ein Twike zuzulegen. Allerdings habe ich hier in Österreich noch immer keinen Händler dafür gefunden... Irgendwie kommt mir das so vor, daß die Autohändler kein Interesse daran haben, Twike zu führen oder auch nur zu servicieren bzw. reparieren. Scheint mir doch eine gewisse Form von Ignoranz zu sein. Wie schaut es eigentlich in Deutschland aus? Kann man dort mit einem Twike in eine x-beliebige KFZ-Werkstätte fahren und sein Twike dort reparieren lassen oder lehnen die das auch ab? (Ich weiß ja nicht, wie das tatsächlich bei unseren Autoreparaturwerkstätten wäre, wenn da jemand mit einem Twike daherkommt. Bis dato habe ich nur ablehnende Antworten per e-Mail von den Werkstätten bekommen.) Mittlerweile habe ich Kontakt mit diesem Herrn in Werfenweng aufgenommen. Der sagte mir aber, daß er gar kein Händler ist, sondern sich nur selber ein Twike gekauft hat, das man sich bei ihm anschauen und probefahren kann. Er hat sich zwar als Twike-Partner eintragen lassen, aber handeln tut er nicht damit. Und zwecks Service fährt er nach Tittmoning in Deutschland. Heute sagte mein Vater, daß morgen ein Verwandter, der eine KFZ-Werkstätte hat, vorbeikommen wird. Mein Vater sagte mir auch, daß dieser Verwandte so ein Fahrzeug, wie ich es kaufen will (gemeint ist offenbar ein Twike) immer wieder zum Reparieren bekommt, daß aber dauernd was kaputt ist und die Ersatzteile hier nicht erhältlich sind. (Also ich glaube nicht, daß mein Vater tatsächlich ein Twike meint - der wird das mit irgendeinem anderen Fahrzeug verwechseln. Ich habe überhaupt noch keines irgendwo fahren gesehen.) Gerhard- Kaufüberlegung
Gerhard Eichberger Damals, als ich das Erstposting hier geschrieben habe, habe ich begonnen, in meiner Gegend (Raum Tulln, Österreich) nach Händlern zu suchen, die das Twike führen. Leider bin ich nicht fündig geworden. Zwar spuckte mir Google einen Twike-Händler in Wien raus, aber mir wurde von der Firma mitgeteilt, daß sie keine Twike führen und die Angaben auf der Webseite falsch sind - Twike habe der Vorbesitzer dieser Firma geführt. Dann habe ich massig e-Mails an die ganzen Autohändler in Tulln versendet. Ich schrieb ihnen, daß ich Interesse an einem Twike habe und fragte, zu welchen Konditionen sie so ein Fahrzeug bestellen könnten und ob sie auch Reparaturen an Twikes durchführen könnten. Die meisten Firmen haben überhaupt nicht geantwortet, die restlichen alle negativ: Sie führen keine Twike, bestellen diese auch nicht und reparieren/servicieren sie auch nicht. Weiters schrieb ich damals auch an den Hersteller. Der teilte mir mit, daß es derzeit keinen Vertragshändler in Österreich gibt, daß ich jedoch informiert werde, sobald es einen gibt. Bisher habe ich noch keine derartige Information vom Hersteller erhalten. Damals diskutierte ich auch in einem Blackbox-Forum zum Thema "Twike" herum. Da ich schrieb, daß beim Twike gewisse Dinge (Heizung, Lüftung und Scheibenwaschanlage) Sonderausstattungen sind, gab es die Antwort, daß diese Dinge gesetzlich vorgeschrieben sind und daher zur Grundausstattung gehören. Zitat: Schließlich kauft man ja auch nicht die Bremsen als Sonderzubehör. Dann postete ich in der Blackbox noch diesen Link, wo jemand schrieb, daß er sein Twike wieder verkauft hat, weil die Scheiben bei Regen oder Glatteis beschlagen haben und man nichts mehr sah, weil die Heizung sich nach 20 Sekunden abgeschaltet hatte: http://www.mysnip.de/forum-archiv/thema/10510/4757/Twike+Alltagstauglich.html Dazu wurde dann in der Blackbox geantwortet: Noch einmal: Solche Sachen sind in A Vorschrift und sind Teil des österreichen Typengenehmigungsverfahrens. Die müssen funktionieren, so lange das Fahrzeug in Betrieb ist. Was glaubst du, warum unsere (E-Werk) Elektrofahrzeuge einen 10-l-Benzintank haben? Nur für die Heizung (Windschutzscheibe und Innenraum). Das ist eine ganz normale PKW-Standheizung; der einzige Vorteil ist: man müßte sie nicht unbedingt mit teurem Fahrbenzin betreiben, Lötlampenbenzin aus dem Baumarkt (zum halben Preis) täte es auch. Da es in Österreich offenbar keinen Twike-Händler gab, fragte ich bei meiner Versicherung, wie das gemacht wird, wenn ich so ein Fahrzeug in Deutschland kaufe. Da wurde mir erklärt, daß ich in dem Fall eine Einzelgenehmigung brauche, das heißt, ich müßte das Fahrzeug erst typisieren lassen. Nun wird ja bei der jährlichen Pickerlüberprüfung grundsätzlich nicht geprüft, ob Scheibenwaschanlage, Lüftung oder Heizung vorhanden sind, aber ich bin mir nicht sicher, wie das bei einer Typisierung gehandhabt wird. Daher habe ich gewartet, bis ich endlich eine Information bekomme, daß es einen Twike-Händler in Österreich gibt. Wie gesagt, bis heute bin ich vom Hersteller nicht informiert worden... Nun habe ich aber in der Blackbox das Twike-Thema wieder aufgegriffen. Und da antwortet mir nun jemand, daß er nun einen Twike-Händler in Österreich gefunden hat: http://twike.com/de/partner/partner+international/twike+oesterreich/ueber+uns/ueber+uns.html Der ist in Werfenweng, das irgendwo in Salzburg ist. Das ist laut maps.google.at 337 Straßenkilometer von mir entfernt. Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, ob das Sinn macht, wenn der einzige Händler so weit weg ist. Schließlich werden ja irgendwann mal Reparaturen fällig. Was meint Ihr dazu? Wie schaut es allgemein aus? Können gewöhnliche KFZ-Werkstätten ein Twike reparieren? Oder sind die damit überfordert? Gerhard- Kaufüberlegung
Gerhard Eichberger Dies ist mein erstes Posting hier. Ich stamme aus Langenlebarn in Österreich, das ist in der Nähe von Tulln. Bisher hatte ich folgende Kraftfahrzeuge: Moped Puch Maxi (lief bis über 120.000 km) Moped Sachs (gebrauchter Zweisitzer, war aber nichts Besonderes) Moped Puch P1 (ähnlich Maxi, aber leider nicht so gut) Sulky SP 50 (dreirädriges Kabinenmoped) Aixam 300 Aixam 400EX Aixam 400-4 (gebraucht) Leider habe ich mit den Aixam keine guten Erfahrungen gemacht. Dauernd waren Lager kaputt und auch diverse andere Dinge. Die Reparaturkosten sind bei AIXAM sehr hoch - in der Regel mußte ich mit 5.000 Euro pro Jahr für Reparaturen rechnen. Mein letzter Aixam wurde von einer Werkstätte kaputtrepariert (Services und Ölwechsel verrechnet, aber nicht durchgeführt). Daher schaue ich mich nach einem neuen Fahrzeug um. AIXAM will ich keinen mehr. Und da bin ich bei meinen Recherchen auf den Twike gestoßen. Nun fragt sich aber, ob er das rechte Fahrzeug für mich ist? Ich würde mir einen Twike.active mit der größtmöglichen Reichweite zulegen. Zunächst zu meiner Person: Aufgrund meiner körperlichen Beeinträchtigungen bekomme ich keinen Führerschein (weder A noch B), bin aber laut Amtsarzt geeignet, ein Motorfahrrad oder ein Leichtkraftfahrzeug mit einer Bauartgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h zu lenken. (Einen grünen Mopedausweis nach den österreichischen Gesetzen habe ich.) Leider bin ich recht ungeschickt und kann selber keine Reparaturen (auch keinen Reifenwechsel) durchführen, dafür habe ich den ÖAMTC-Schutzbrief (vergleichbar ADAC). Ich habe auch starkes Übergewicht (116 kg). (Da wäre wohl der Twike.active sinnvoll - vermutlich könnte der ein wenig zur Gewichtsreduktion beitragen.) Nun zu meinem Fahrverhalten: Ich arbeite in derselben Ortschaft, wo ich wohne, fahre somit die 2 km von zuhause zum Arbeitsplatz viermal am Tag (esse zuhause). Zwei-, dreimal in der Woche fahre ich nach Wien, das sind (je nachdem, wo ich da genau hinwill) hin und zurück 60 - 120 km. Ansonsten gibt es zuweilen Einkaufsfahrten oder Spazierfahrten. (Da mein AIXAM seit März in der Werkstätte steht und die Reparatur unwirtschaftlich ist, fahre ich derzeit mit der Bahn, was aber für mich ungünstig ist, weil es sich oft nicht zum letzten Zug ausgeht, vor allem, wenn ich zu einem Rockkonzert gehe oder selber einen Auftritt habe, in letzterem Falle ich auch umfangreiches Material zum Transportieren habe, was mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gar nicht geht.) Jetzt kommen mal meine Fragen: Erstens: Ist der Twike.active in Österreich als Leichtkraftfahrzeug zulaßbar und mit dem Mopedausweis zu lenken? (Auf der Webseite des Herstellers steht, daß er auf 45 km/h gedrosselt werden kann.) Zweitens: Kommt ein Twike für mein Fahrverhalten in Betracht? Drittens: Könnte mein Gewicht ein Problem für das Fahrzeug darstellen? (Bei den AIXAM waren bald die Sitze verbogen - der Hersteller schreibt nun in die Anleitung, daß der Lenker und Beifahrer eines AIXAM nicht schwerer als je 70 kg sein dürfen.) Viertens: Da es in meiner Gegend keine Vertragswerkstätten gibt: Kommen normale KFZ-Werkstätten mit einem Twike zurecht? Fünftens: Mein Vater meint, ich könnte mit dem Twike aufgrund der drei Räder umfallen, da ich stark übergewichtig bin. Stimmt das? (Ist mir beim Sulky bei der ersten Ausfahrt passiert - da wußte ich noch nicht, daß man nicht mit 15 km/h um die Ecke biegen kann.) Sechstens: Ein Bekannter meint, man könnte mit einem dreirädrigen Fahrzeug bei Schneelage gar nicht fahren, da man mit drei Rädern nicht in die beiden Fahrspuren im Schnee kommt, also das Fahrzeug seiner Ansicht nach unlenkbar wird. (Er kennt jemanden, der einen Reliant fährt, aber der wintert ihn im Oktober ein und fährt im Winter nicht.) Wie fährt sich ein Twike auf Schneefahrbahn? (Mit dem Sulky ist es gegangen, der hat aber auch kleinere Räder.) Siebentens: Wie reparaturanfällig ist ein Twike? Meine Familie (Vater, Schwester, deren Mann) rät mir ja dringend davon ab, mir einen Twike zu kaufen und kommt mit einem Gegenargument nach dem anderen daher. Ich aber denke mir, daß es mal was anderes wäre. Was meint Ihr? Gerhard - Alltag im Winter ? - Suche Erfahrungen
Wichtige Information
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.