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Ladewucher eindämmen - und was man dagegen tun kan

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Die Preise für das Laden von Elektroautos bleibt auch 2025 ein vieldiskutiertes Thema. Was sich aber über die Jahre verändert hat, sind die Infrastruktur und Preisgestaltung und somit auch die beste Strategie Elektroautos an öffentlichen Ladestationen günstig zu laden.

Wie alles anfing...
In den Anfangsjahren der E-Mobilität (2008-ca.2015) war nicht der Preis entscheidend, sondern ob es überhaupt eine Lademöglichkeit entlang der Strecke gab. Einige davon waren sogar kostenlos, eine kleine Entschädigung für die recht teuren Fahrzeuge und die Mühen die man teilweise auf sich nehmen musste um an Strom zu kommen.

Die Anzahl der Ladepunkte wuchs, mit ihnen aber auch die Anzahl Charge Point Operators (CPOs) und E-Mobility Provider (EMPs). Oftmals waren es auch Elektrizitätsunternehmen die in die Ladeinfrastruktur investierten. Allerdings waren die Zugänge unter den Anbietern oftmals noch nicht durchgehen vernetzt und man brauchte mehrere Ladekarten um unterwegs nicht größere Umwege machen zu müssen. Die Preis waren meist recht überschaubar und die Anbieter versuchten mit günstigen Preise einen Kundenstamm aufzubauen.

Von den guten Zeiten...
Dann kam die Zeit (ab ca. 2018-2022) als die Ladeanbieter sich mittels Roaming vernetzten. Zu dieser Zeit reichten meist 2-3Ladekarten aus um problemlos fast überall laden zu können. Die Tarife stiegen etwas an, aber es war nicht ungewöhnlich für 30 ct/kWh an AC und für 50 ct/kWh an DC laden zu können.

...in die Krise
COVID19 und Ukraine Krieg trieben dann allerdings die Energiepreise in die Höhe und die kWh kostete an einer DC-Säule schnell mal 90 ct/kWh. Und dies fast flächendeckend. Tesla erhöhte die Preise an den SuC ebenfalls, allerdings moderat, und so waren die Supercharger auf Langstrecke meist die günstigste Möglichkeit zu laden.

Und heute...
In 2025 präsentiert sich die Situation wieder etwas anders. Wer bei Tesla nicht mehr laden will (die Gründe sind bekannt) und nur mit 2-3 Ladekarten auf Tour geht, den kommt das meist etwas teuer zu stehen. Denn die Ladeanbieter maximieren momentan ihre Einkünfte. Die aufgebaute Infrastruktur will bezahlt werden. Und noch etwas mehr dazu natürlich. Diese Erfahrung musste auch ich machen als ich wieder mal auf größere Reise ging.

Fazit & Tipps
Wer heute zu einem vernünftigen (nicht günstigen) Preis sein Elektroauto laden will, braucht wie Ende der 10er Jahre mehrere Ladekarten. Mit der Ladekarte des jeweiligen Anbieters lädt man meist am günstigsten. War ad-hoc Laden (mit Kreditkarte und ohne Karte des Anbieters) in früheren Jahren meist sehr teuer, kann man das heute nicht mehr so stehen lassen. Ad-hoc laden ist heute sogar oftmals günstiger als das Laden mit der Ladekarte eines fremden Anbieters.
Um schnell einen Überblick über die verschiedenen Ladepreise zu erhalten, eignet sich die Chargeprice App. Diese listet die Preise der verschiedenen Anbieter je Ladesäule auf. Die eigenen Ladekarten können in der App hinterlegt werden, sodass deren Preise gleich zu Beginn der Liste angezeigt werden.

Wie entgehst du dem Ladewucher wenn du öffentlich laden musst? Oder ist es dir gar egal weil zu aufwendig?

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