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O-oh Schreck! - - Memory-Effekt!

Featured Replies

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 25.11.03

Time: 09:24:42

 

Grüße Dich, Hendrik.

 

Ich habe diese Tage mal meine Literatur durchgewühlt nach dem Beitrag zum Reparieren von Akkus und habe das Heft (funk 5/2003 S.24-27) wieder gefunden.

 

Dort wird ein Gerät zum Reparieren kaputter Akkus vorgestellt.

 

Das Gerät funktioniert kurz beschrieben wie folgt: Mittels Stecker-Netzteil wird ein Elko von 22mF auf bis zu 25V aufgeladen - die Spannung ist abhängig von der größe des Akkus. Dann wird der defekte Akku an das Gerät angeschlossen und mittels eines Taster die gesamte Kondensator-Ladung auf den Akku gejagt. Durch diesen Schreck wird der Kurzschluß weg gebrannt. Auch halbtote Akkus sollen so wieder zu neuem Leben erweckt werden können.

 

Falls Interesse vorhanden, kann ich ja mal eine etwas verbesserte Schaltung entwerfen und zusenden.

 

Gruß Uwe

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Tage mit vielen Beiträgen

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 21.11.03

Time: 14:16:04

 

Grüße Dich, Hendrik,

 

Du schriebst:

 

> Jo, meine letzten Panasonic-Akkus habe ich sicher auch z.T. zerheizt. (schlechte Doku?)

 

Mir hatte Andreas (aus Velten) mal den Rat gegeben, bei 3° Erhöhung das Laden abzubrechen. Ich habe mal versucht das bereits früher zu machen, also schon, wenn sich beide Batterie um ein Grad erhöht haben und dann mittels Service-Funktion F5 -- 4 auf voll zu setzen. Das klappte bisher gut.

 

> Das Entladen auf 280 V lasse ich in Zukunft auch lieber sein. Zu viele Akkuzellen hatten sich "umgepolt" und sind kaputt gegangen.

 

Ich mache das nicht auf Teufel-komm-raus. Den Rest entlade ich im Moment noch mit der Beleuchtung - bis ich die Idee mit dem 12V-Akkus umgesetzt habe. Ich breche ab, wenn die "Unsymmetrie ..." Meldung kommt. Man müßte eine Entladelogik haben, die diesen Meldung auswerten kann - bzw. die Meldungen von den Batterie-Prints.

 

> Derzeit habe ich die max. DC-Busspannung auf 416 V eingestellt. Dann wird der Ladestrom schon ab dieser Spannung heruntergeregelt. Das erkenne ich elektronisch und schalte die Ladung ab bevor die Akkus warm werden. (Wer will schon immer rausrennen und gucken?)

 

Zum Vorladen bis zum Rausgucke dürfte es reichen.

 

> Leider wird dabei die Kapazität nicht vollständig ausgenutzt. Wie wäre es mit den CCS-Ladeverfahren? Ist das machbar? (www.bticcs.com)

 

Klar, wäre das DIE IDEE. Nur!!! Wo bekommt man aber die Bauelemente dazu her? Vor allem die Keramik-Trafos! Schließlich müßten ein oder zwei solcher Trafos bei 100KHz ca. 3,7kW bewältigen können!

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 24.11.03

Time: 12:51:25

 

Hallo Uwe

 

Du hast geschrieben: >Man müßte eine Entladelogik haben, die diesen Meldung auswerten kann - bzw. die Meldungen von den Batterie-Prints.

 

Eine sehr einfache Logik auf dieser Basis habe ich mir selbst gebaut. Als Auslöser um den Entladevorgang abzubrechen und mit dem Laden zu beginnen, benutze ich das Aufleuchten der roten Kontroll-LED (Abfrage per Fotozelle). Das kann dan das Blinken in Folge einer asymetrischen Batteriespannung sein oder ihr Aufleuchten, weil ich den entsprechenden Parameter auf 280V eingestellt habe. Als Verbraucher benutze ich vorläufig immer noch ein Paar alte Nebelscheinwerfer.

 

Diese Lösung ist zwar nicht sonderlich elegant, tut aber seit über einem Jahr klaglos ihren Dienst. Falls Du oder jemand Anders Interesse am Schema hast, kann ich es mailen. Auf der Archivseite unter "TWIKE Treffen in St. Pantaleon 10. Oktober 2002" findest Du erste Informationen (wobei ich keine separate Stromversorgung mer bauen, sondern das 12V-Netz des Twike nutzen würde).

 

Herzliche Grüsse, Michael TW463

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 22.11.03

Time: 21:23:41

 

Nanu, wiso braucht man dafür Keramiktrafos??

 

Die CCS-Elektronik wertet den Ladezustand anhand von Impulsverläufen während der Ladung aus. Wenn der orginale Twikeladestrom passende Pulse enthält, müssen diese nur von der CCS-Elektronik ausgewertet werden und das Ladeende wird optimal erkannt.

 

Gruß, Hendrik

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 24.11.03

Time: 16:36:17

 

Grüße Dich, Hendrik.

 

Das ist mir schon klar. Doch braucht man trotzdem eine Schaltung, die die Netzspannung erhöht, denn die Spannung /230V * WURZEL 2/ ergeben eben keine Spitzenspannung von 430 Volt. Wenn ich so etwas aufbaue, dann solls gleich vernünftig werden. Ein normaler Trafo (Eisenbleche) für diese Leitung wäre mir zu schwer.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 24.11.03

Time: 22:34:43

 

Hmm,

 

ich fürchte wir reden aneinander vorbei.

 

Meine Hoffnung besteht darin, daß das Twikeladegerät passende Pulse enthält. Dann könnte der CCS-Chip ausschließlich eine messende Funktion übernehmen.

 

Nix dicke Trafos!

 

Gruß, Hendrik

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 25.11.03

Time: 08:50:35

 

Grüße Dich, Hendrik.

 

Ich habe Dich schon verstanden. Der Haken ist bei allen Ladegeräten nur, daß man erst einmal Impulse von etlichen Ampere und dabei noch mit über 400V dafür erzeugen können muß.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 25.11.03

Time: 20:33:13

 

Strom und Spannung hat das Twikeladegerät. Wie gesagt vielleicht sind da auch schon Pulse drin? Kommt ja schließlich aus umgerichtetem Wechselstrom. Das kann doch nicht 100%ig geglättet sein.

 

Hendrik

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 26.11.03

Time: 09:02:54

 

Grüße Dich, Hendrik.

 

Das stimmt zwar. Doch hat das TWIKE eine eigenständige Regelung. Ob die zwei Sachen sich ohne größere Änderungen vertragen? Ich glaube es nicht. Man bräuchte dazu genaue Einblicke in die Computer-Harware und der Software.

 

Mir wurde von Andreas gesagt, daß in dieser Hinsicht der Hersteller daraus ein Buch mit sieben Siegel macht.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: Hendrik,TW512,[email protected]

Date: 26.11.03

Time: 20:41:55

 

Hallo Uwe,

 

Das sind genau die Gründe, die gegen die Reflexladung sprechen. Die CCS-Ladekontrolle müßte jedoch nur den Ladestrom mit einem Relais unterbrechen. Bei dieser Variante wird allerdings die Endkapazität nicht gesetzt, so daß die Reichweitenkalkulation nicht mehr funktioniert. (Das setzen von Hand ist umständlich aber möglich.)

 

Für mehr Komfort könnte man bei Ladeschluß den Wiederstand der Temperaturfühler verändern um die Temperaturerhöhung zu simulieren. Damit wäre das CCS-System ohne Detailkenntnisse vollständig ins Twike integrierbar.

 

Gruß, Hendrik

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