Skip to content

Dieseltwike

Featured Replies

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 28.11.01

Time: 12:16:19

 

Gut möglich, daß ich von echten TWIKERN jetzt am liebsten gelyncht werde. Trotzdem habe ich eine Frage, die eventuell Tabu´s und Dogmen verletzt. "Warum gibt es das TWIKE nicht mit Dieselmotor?" Ich bin begeistert vom TWIKE als Fahrzeug. Das Batterietheater stößt mich aber ab. Die Batterien sind nicht technisch ausgereift, Brennstoffzellen noch zu teuer, die Energiedichte von Batterien aller Art ist extrem bescheiden. Mit einem winzigen Kleindiesel (z.B. HATZ Direkteinspritzer 230 ccm 1 Zyl. (28 kg, 1-3 kW) würde das TWIKE zu einem 0,7 Liter/100km-Fahrzeug. Die Sache würde sogar mit Rapsöl laufen. 1 Liter Pflanzenöl enthält mehr Wasserstoffatome und damit auch eine höhere Energiedichte als tiefkalter Flüssigwasserstoff! Das bischen Kohlenstoff, der den Wasserstoff bindet, verbrennt CO2 neutral, da regenerativ. Die Lärmdämmung kann man mit modernen Materialien in den Griff bekommen. Frage an die erfahrenen TWIKE-Piloten: Würde ein TWIKE mit Minidiesel zum "VIBRATOR" und sich nach kurzer Zeit auflösen, oder hält das Fahrzeug das aus? Mit lieben Grüßen an alle Batteriegefrusteten. Toni Baumann

  • Antworten 22
  • Aufrufe 8,9k
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Tage mit vielen Beiträgen

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 01.12.01

Time: 08:27:42

 

Natürlich sollte man den Kompost-Toni kompostieren, denn ein Diesel-TWIKE würde schwer im Gewicht. Mehr Komfort, mehr Gewicht, dann sind wir beim Prius, den es schon gibt. Das TWIKE ist kein Dogma, sondern ein Menschen-freundliches Gefährt in vielerlei Hinsicht. Ich fahre es, weil ich die Menschen gern habe. Der TWIKE Klub möchte eigentlich das TWIKE fördern. Eure Beiträge zu diesem Thema enthalten aber nur Negatives. Alle Benzin- und Diesel-Panzer, die dem Freizeit-Verkehr dienen (wenn man Freie Zeit hat) sind schlechter als mein jetziges, modernes TWIKE. Alle Vorschläge vom 28.11. in diesem Forum zum Beitrag von Kompost-Toni brächten keine Verbesserung, gegenüber meinem heutigen TWIKE. Diese Beiträge haben nichts mit konstruktiver Kritik zu tun, sondern mit NEGATIV-WERBUNG.

 

Man könnte seitenlang über die Nachteile von Benzin-, Kerosin- und Diesel-Fremkörpern schreiben. Grotesk, wenn man bedenkt, dass es diese Ungetüme schon seit vielen Jahrzehnten gibt, das TWIKE aber erst seit 5 Jahren, und nur in bescheidenen Stückzahlen. Ein Grund für ein positives, grosses Jubiläum !

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 18.08.03

Time: 15:29:42

 

Deine Gedanken kann ich nachvollziehen, doch wer will schon mehr für Batterien ausgeben als man für ein Standartauto fürs Bgenzin ausgibt. Wenn ich rechne, dass man alle 15000 km neue Batterien kaufen muss, dann bezahle ich mind. doppelt so viel pro km als mit einem normalen PW. Somit kann jeder erkennen, dass das BatteriePrinzip nicht funktionieren kann. Gruss martin

Geschrieben

Von: Wolfgang Jenne, [email protected]

Date: 01.12.01

Time: 18:23:32

 

Lieber Walter,

 

Auch ich fahre gerne mein Twike, denn es ist ein tolles Fahrzeug. Auf der anderen Seite haben meiner Meinung nach in diesem Forum auch solche Artikel Platz, denn

 

1. es zeigt, dass Twikefahrer denkende Menschen sind

 

2. es zeigt, jede öffentliche Diskussion eine Sache weiterbringt

 

3. die Firma Swisslem mit dem Studium der Beiträge dieses Forums eine gratis Marktforschung machen kann und ihr Produktportfolio auf die hier geäusserten Kundenbedürfnisse abstimmen kann.

 

Mich stimmt ein wenig bedenklich, dass in der Twike Szene die Frage der Herkunft der Energie eher tabuisiert wird. Bei all jenen, die den Strom nicht selbst machen, bzw die nicht Strom aus erneuerbaren Energien einkaufen, kommt 40% (www.statisik.ch) der Energie aus dem Atomkraftwerk. In Deutschland (www.ucte.org) kommen 32% aus der Kernkraft und 63% des Stromes aus der Verbrennung von Kohle und Oel, ausserdem gibt es dann auch noch ungefähr 10% Übertragungsverluste bis der Strom aus der Steckdose ins Twike fliesst. In sofern darf man sich ruhig Gedanken darüber machen wie die Umwelt durch ein Twike belastet wird. Und ein Ansatz dazu ist sicherlich den Strom im Twike direkt und effizient zu produzieren.

 

Ich finde es schade, dass Du den Leuten und Twikefahrern, die sich über die Weiterentwicklung des Twikekonzeptes Gedanken machen, Negativwerbung vorwirst und sie dazu teilweise auch noch öffentlich unter die Erde wünscht.

 

Ich wünsche Dir und allen anderen Twikern auf jeden Fall eine schöne Weihnacht,

 

Wolfgang

Geschrieben

Von: Stephan Sutter, [email protected]

Date: 01.12.01

Time: 20:54:06

 

Danke Wolfgang

 

Ich habe kürzlich ein Occasion Twike gekauft, und bin bereit die Kosten für die Batterien zu investieren, da ja 20-30Rp/km für dieses geniale Fahrzeug wirklich drin liegen.

 

Ich möchte deinen Gedanken zur Energie auch noch die oft vergessene Energie, die in den Batterien steckt erwähnen. Ich finde es bedenklich, dass auf der Twike Homepage von Kosten von 1Rp je Kilometer gesprochen wird, ohne die Amortisation der Batterie zu erwähnen.

 

Auch eine schöne Adventszeit wünscht

 

Stephan Sutter, Twike 106

Geschrieben

Von: Wolfgang Jenne, [email protected], TW 311

Date: 02.12.01

Time: 00:06:25

 

Hallo Stephan,

 

ja, da hast Du recht. Ich gehe sogar noch weiter, ich wage nach 44'000 Twike Kilometern zu behaupten dass die Kosten bei ca. 40 Rappen/km liegen. Das ist aber immer noch 20-30% tiefer als bei einem Auto. Vor allem die Reifenkosten habe ich massiv unterschätzt.

 

Auf der anderen Seite wird vom Volk beim Auto auch nur mit den laufenden Kosten (=Benzin) gerechnet, insofern darf man beim Twike auch ein bisschen untertreiben.

 

ebenfalls einen schönen Advent,

 

Wolfgang

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 01.12.01

Time: 14:53:37

 

Wenn man nur innerhalb eines Kantönlis oder in der City mobil sein muß, dann ist das TWIKE so wie es ist sicher ein wunderbares Fahrzeug. Wer in seiner Freizeit und zur Urlaubsreise sich 2 Tage Zeit nehmen kann, um von der CH nach Mering/Lech-Staustufe 23 zu fahren- WUNDERBAR!!! Ich bin Außendienstmitarbeiter einer Tiroler Firma und betreue und berate Kompostwerke und Vergärungsanlagen bei Geruchs-, Qualitäts- und Hygieneproblemen in ganz Europa (von Finnland bis Süditalien) meist unter Termindruck. Ich bin es leid 1 Tonne Stahl mit 100 kW durch Europa zu scheuchen, wenn das vieleicht auch mit 150 kg und 1,5 kW möglich wäre. Ein supersparsamer Minidiesel-Direkteinspritzer mit einem regenerativen Pflanzentreibstoff (an welchen Bäumen wachsen denn Eure Batterien nach und könntet Ihr damit auch den Salat anmachen?) wäre etwas machbares. Auf die sonstigen TWIKE-Vorzüge wie Muskelantrieb usw würde ich nicht verzichten wollen. Offensichtlich bin ich aber jetzt bereits ein Häretiker der gegen "die einzige Wahrheit" verstoßen hat, weil er öffentlich denkt! Daß mir deshalb gleich der Tod und meine aerobe Zersetzung(Was mit Lepra-Erregern auch lebendig möglich wäre) gewünscht wird, stellt einen Teil der TWIKE-Fahrer in eine Ebene mit der mittelalterlichen Inquisition oder den Taliban. Bisher ging ich davon aus, daß TWIKE-PilotenInnen tolerante vorausdenkende menschen sind. Ich werde weiter über das Sakrileg nachdenken und es demnächst umbauen- das Dieseltwike!

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 03.12.01

Time: 21:45:17

 

Liebe TWIKE-Freunde,

 

gestattet, dass ich mich zu Wort melde, obwohl ich nicht TWIKE-Fahrer bin.

 

Ich verfolge schon seit einiger Zeit die Entwicklung alternativer Fahrzeuge, weil ich es leid bin, mit einer Trutzburg mich durch den Straßenverkehr zu bewegen und dabei die Umwelt zu belasten und unsere Vorräte an fossilen Brennstoffen zu verheizen.

 

Mit meinem persönlichen Down-Sizing bin ich beim smart angelangt und sehe jetzt keine weitere Lösung. Ich bin selbstständiger Berater und Entwickler für computergestützte Lernsysteme. Der Weg zu meinen Kunden beträgt meist ca. 100 km (einfach) - zu weit Elektrofahrzeuge wie TWIKE. Weitere Distanzen erledige ich meist per Bahn, muss aber bei entsprechendem Gepäck auch mal 300 km mit dem Fahrzeug zurücklegen.

 

Derzeit sehe ich keine Möglichkeit, die Energie für eine derartige Strecke in einem elektrischen Energiespeicher unterzubringen. Deshalb kann ich Toni gut verstehen, wenn er einen chemischen Energiespeicher haben will, der bei gleicher Masse mehr als das Hundertfache speichert. Wenn er dann noch einen regenerativ erzeugten Energieträger wie Raps-Methylester (=Bio-Diesel) bevorzugt, umso besser.

 

Im Detail differieren unsere Meinungen. Ich favorisiere einen seriellen Hybriden (also keinen parallelen, wie den Toyata Prius). Ein Dieselmotor lädt über einen Generator einen Pufferakku, aus dem wiederum der elektrische Antriebsmotor gespeist wird. Trotz der zweifachen Wandlung und Zwischenspeicherung sollte es gelingen, einen besseren Wirkungsgrad als mit einem alleinigen Verbrennungsmotor und auch einem alleinigen Elektromotor zu erzielen (Beim Elektroantrieb müssen korrekterweise alle Verluste angefangen beim Kraftwerk über die Umspannstationen und Leitungen sowie das Ladegerät und den Akkus gerechnet.) Dies liegt daran, dass der Dieselmotor seinen höchsten Wirkungsgrad bei konstanter Drehzahl knapp unter dem Drehmomentmaximum erbringt. Der Wirkungsgrad geht jedoch zu weiten Teilen verloren, wenn man den Dieselmotor (wie in allen üblichen Autos) dazu zwingt, variable Drehzahlen zu liefern. Dem Elektromotor macht dies nichts aus; er arbeitet über einen weiten Drehzahlbereich mit hohem Wirkungsgrad.

 

Insofern sehe ich den Ansatzpunkt in einem Elektrofahrzeug wie dem TWIKE, das für diese Zwecke umgerüstet werden müsste: - Mit Akkus, die sich speziell als Pufferspeicher eignen, - mit einem kleinen Dieselmotor samt Einspritzsteuerung und Tank - und mit einer intelligenten Steuerelektronik, die den Dieselmotor nach Bedarf an- und abschaltet.

 

Liebe TWIKE-Fahrer, mir ist klar, dass TWIKE-Fahren mehr ausmacht als Wirkungsgradbetrachtungen. Deshalb will ich dieses Forum nicht weiter belästigen. Wer aber Interesse daran hat, diese Punkte auszudiskutieren, mag sich bei mir melden.

 

Allzeit gute Fahrt den TWIKE-Fahrern, euer Roland

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 18.08.03

Time: 15:09:38

 

ich bin ganz Deiner Meinung, glaube ich doch, dass es mehr als nur umweltbelastend ist, ein Twike zubauen, das zu ca. 70% des Gewichts nur dafür dient, die Energie mit sich rumzuschleppen. Das Stromerzeugen durch Trampen ist ja ein Witz, bringt man nur 3% als Max. heraus. So müsste man eigentlich nur das Chassis von Twike kaufen und einen Erdgas oder Dieselmotor einbauen, dann könnte man mit 120km/h tagelang herumfahren ohne aus Treibstoffmangel stoppen zu müssen. Falls Du Dir konkrete gedanken gemacht hast, wie man das Twike richtig konstruieren kann, dann melde Dich bitte:[email protected]. Gib Deine Tel.nr. an und ich werde Dir tel..

 

Martin

Geschrieben

Von: Natascha Schlüter, [email protected]

Date: 06.03.02

Time: 17:53:36

 

Hallo allerseits!

 

Ich habe mir bereits Gedanken über ein serielles Hybridfahrzeug gemacht, als ich noch City-el gefahren bin. Ich habe vor kurzem wieder eine entsprechende Diskussion im Forum unter www.elweb.info begonnen und bereits einige interessante Antworten bekommen. Es geht bei dieser Diskussion jedoch nicht darum, ein serielles-hybrid-TWIKE ab Werk zu bekommen, sondern ein bereits vorhandenes Fahrzeug (TW042)entsprechend umzurüsten. Ein geeignetes Stromaggregat habe ich bereits gefunden (es soll als "3.Batterie" eingesetzt werden), aber mir fehlen die technischen Detail-Kenntnisse der TWIKE-Elektronik um das Ganze zu realisieren. Um die Zulassungsprobleme kann man sich später kümmern, es geht zunächst nur um die Machbarkeit.

 

Ich weiss zwar, das ein Verbrennungsmotor im TWIKE vielen Leuten nicht gefällt, aber nach meinen Berechnungen macht das Ganze sinn. Ein reines Elektro-TWIKE ist zwar umweltschonend, aber nicht kostengünstig und alltagstauglich. So bleiben wir weiterhin unter einem Promille Marktanteil hängen und erreichen insgesamt gar nichts.

 

MfG Natascha Schlüter Düsseldorf TW042

Geschrieben

Von: Wolfgang Jenne/ [email protected]/ TW311

Date: 10.12.01

Time: 00:06:54

 

Hallo Roland,

 

im grossen und ganzen muss ich Dir Recht geben, eine Korrektur hab ich aber: der Toyota Prius ist kein reiner paralleler Hybrid, er ist sozusagen ein paralleler Hybrid sowie ein serieller, deren Verhältnis zueinander von der jeweiligen Lastanforderung und dem Batteriezustand abhängt. Funktionieren tut das so, dass der Motor über ein Planetengetriebe direkt mit dem Antriebsstrang verbunden ist (von Toyota treffend Kraftweiche genannt). Der Motor ist an die Planetenräder angeschlossen, während der Antriebsstrang am Hohlrad hängt. Am Sonnenrad ist ein Generator angeschlossen. Durch das Ansteuern des Generators (Ladestrom) und des Benziners (Gas) kann somit praktisch jede beliebige Drehzahl des Verbrennungsmotors bei jeder Geschwindigkeit erreicht werden.

 

Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass ein Teil der Antriebskraft ohne Wandlung, das heisst ohne Generator und Motorverluste, auf die Räder kommen. Insofern ist dieses Verfahren schon sehr vielversprechend, ich denke mit weiterer Optimierung könnten damit noch gute Resultate erzielt werden. Allerdings ist das eine hochintegrierte Lösung, was in einem Fahrzeug wie einem Twike, das auf Standardkomponenten angewiesen ist, schwierig zu realisieren sein dürfte.

 

schöne Grüsse,

 

Wolfgang

Geschrieben

Von: Wof-Eckehard Erben [email protected]

Date: 07.02.02

Time: 17:39:56

 

Hallo Wolfgang,

 

obwohl ich ein TWIKE-Vielfahrer bin und meinen "TWIKE-Lebenraum" mit Steckdosen und mittlerweile etwas Gefühl für die Reichweite bei der entsprechenden Geschwindigkeit erschlossen habe, träume ich hin und wieder auch von einer hybriden Lösung. Ideal wäre ein "steckbares" kleines Planzenöl-Aggregat, das man nur benutzt, wenn es nötig wird. Ich glaube das ließe sich aber nur mit einem TWIKE XXL machen, das aber für größere Menschen e mal fällig wäre. Na ja, genug der Träume, für meine Dienstfahrten im Umkreis von 40 km um Chemnitz reicht es meistens und hält fit.

 

Freundliche Grüße W.E.Erben

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 01.12.01

Time: 15:24:00

 

Danke für die ersten beiden Sätze. Damit haben Sie den Schaden wieder gut gemacht. Sie brauchen das TWIKE für einen Zweck, für den es nicht erfunden, entwickelt und gebaut wurde. Also gehört Ihr spezieller Spezialwunsch sicher nicht in ein öffentliches Diskussionsforum. Warum haben Sie ihre speziellen Bedürfnisse nicht schon im ersten Beitrag erwähnt ? Sie hätten Ihren Beitrag an die oder eine Herstellerfirma senden sollen. Das tue ich auch, wenn ich Negatives oder Beschwerden habe.

 

Dieses Forum hier lesen auch Neu-InteressentInnen, die zum ersten Mal ein TWIKE Probe gefahren sind. Und da Sie im Verkauf arbeiten, verstehen Sie jetzt ganz sicher, was ich meine.

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 02.12.01

Time: 11:55:32

 

Ich denke, daß die TWIKE-Scene am besten dadurch gefördert werden könnte, in dem man das Einsatzspektrum und Attraktivität des TWIKE´s drastisch erweitert, ohne wesentliche Merkmale wie Hybridantrieb, Gewicht und Umweltverträglichkeit aufzugeben. Freunde von mir (ein extrem sportliches und umweltengagiertes Ehepaar) haben sich bereits eine Woche lang ein TWIKE ausgeliehen und wollten es echt kaufen. Nach dieser Woche haben sie sich leider für einen SMART entschieden. Grund war das "Batteriedilemma" zusammen mit der bergigen Gegend des Allgäus. Dise hatten zwar nur ca 35 km einfach-Strecke zu bewältigen. Aber es funktionierte leider nicht. Ich bin das TWIKE inzwischen auch probegefahren und bin in das Fahrzeug verliebt. Aber mit müden Batterien am Berg zu kleben, mehere 2-stündige Ladepausen und total verschwitzt beim Kunde anzukommen kann ich mir nicht leisten. Ich bin übrigens mehr Trouble-shooter und weniger im Verkauf! ich finde daher, daß es einem Produkt mehr nützt offen und ehrlich über Probleme und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren, als "Schönrederei" und Maulkorberlasse. Eine Probefahrt, bei der man es nicht schafft innerhalb von 6 Stunden von Chur nach Lindau zu kommen, obwohl die Strecke theorethisch nur bergab geht, schadet der Idee des TWIKE sicher viel mehr, als die freie Diskussion über die potentielle Möglichkeit eines Pflanzenöldiesel-Hybriden. Ihre Dogmatisierung der reinenLehre richtet da emotional viel mehr Schaden an. Sie hätten ja auch so antworten können: Nein Kompost-Toni, das Dieseltwike ist der ganz falsche Weg. Ein Twike und ein pommes-stinkender, knatternder Rüttlerplattenmotor passt werder technisch noch philosophisch zusammen und würde durch Gewicht und Vibrationen zur Selbstzerstörung des TWIKE führen. Such Dir was Anderes. So wie Du geantwortet hast: Jetzt erst recht! MFG Toni

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 28.11.01

Time: 20:57:37

 

Finde ich eine gute Idee, vor allem wenn ich an die graue Energie in den NiCd-Akkus denke, ist der Rapsöl-Ansatz (Achtung riecht nach Pommes-Frites) eine Prüfung wert. Da ja sowieso schon ein Elektro Motor eingebaut und geprüft ist, könnte evtl. der Dieselmotor als Generator-Antrieb wie in einer Diesellok oder im Toyota Prius eingesetzt werden, dies könnte die Vibrationen reduzieren.

Geschrieben

Von: Natascha Schlüter, [email protected]

Date: 06.03.02

Time: 17:36:02

 

Bei Honda gibt's ein Aggregat (Benzin- oder Gas-Betrieb) mit 1,6kW Dauerleistung und 21kg Gewicht. Als "3.Akku" eigentlich perfekt dimensioniert, aber leider kein Diesel-Betrieb.

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 18.08.03

Time: 15:18:32

 

tönt gut. Gas oder Erdgas wäre sowieso besser als Diesel. Die Leistung von 1,6 kW scheint mir jedoch zu wenig zu sein, braucht man doch eher 3-4 kW, damit man auf Reise gehen kann. Hast Du Twike umgebaut? Falls ja bitte melden:[email protected]. Telnr. angeben, damit ich zurücktel. kann. Dank Martin

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 28.11.01

Time: 23:25:37

 

65 kg ist zu schwer. Zudem gefällt mir der Gedanke der Umwandlngsverluste nicht so gut. Die sind bei großen Diesellok´s und Schiffsdiesel wesentlich geringer als bei kleingeneratoren. Ich denke eher an einen Direktantrieb mit Fliehkraftkupplung. Wäre sowas mit einem TWIKE Fahrgestell/Karosserie möglich?

Geschrieben

Von: Wolfgang Jenne, [email protected], TW311

Date: 28.11.01

Time: 23:51:14

 

den Gedanken des Diesels hatte ich auch schon. Schliesslich kommt der Strom ja auch nicht nur aus der Steckdose und wird weit von uns weg erzeugt (wie auch immer) und kommt dann mit Übertragungsverlusten zu mir ins Haus. Wenn man den Strommix von Deutschland betrachtet, wäre wahrscheinlich ein Verbrennungsmotor sicher nicht viel schlechter in der Oekobilanz als Steckdosenstrom.

 

Allerdings komme ich bei meiner Rechnung auf 1.5 l Diesel/100 km.

 

Ich denke ein relativ kleiner Diesel 3 kW würde da schon reichen. Allerdings müssen nach wie vor Batterien mitgeschleppt werden, da die Spiztenlasten abgedeckt werden müssten und ausserdem ein Speicher für's Rekuperieren da sein muss. Da würden sich dann wahrscheinlich aber Blei Batterien empfehlen, die haben's ja gerne wenn man sie nie ganz entlädt. Der Toyota verwendet NiMh. Aber so 3Ah müsstens schon sein, sonst komme ich nicht den Berg hinauf nach Hause. Das ganze braucht dann aber noch eine recht clevere Elektronik die genau weiss wann der Diesel aufhören muss.

 

Also an einen schnellen Umbau glaub ich nicht, aber entwickeln liesse sich das sicher.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.