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TH!nk Heizung Fehlersuche

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Geschrieben

Hallo,

das sicher mehrere Forums-Mitglieder die TH!NK Heizung schon beforscht haben, stelle ich meine Fragen erstmal hier.

Um den Fehler einzgrenzen und gleichzeitig wenig Arbeit zu haben, habe ich so:

angefangen.

Zündung aus,  Voltmeter mit Messbereich bis 600 Volt angeschlossen, ohne irgendwelche Stecker zu ziehen: Spannung 0V.

Umgeschaltet auf Widerstand, siehe Bild.

Mache ich einen Gedankenfehler, oder darf der Widerstand hier wirklich = 0 Ohm sein?

Wenn er das nicht darf, wie bekomme ich den Anschluss-Stecker von der PCU ab? Gewalt oder Trick?

Vielen Dank für eure Hilfe!

E-Noob

Prüfung 1.jpg

Heizungsanschluss.jpg

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Geschrieben

Oh, ein Think mit Klima 😀

Vermutlich ist die interne Sicherung durch.

Geht denn die Klimaanlage?

Falls ja, vertausche mal die beiden Stecker.

Zur Entriegelung oben in das kleine 4-Eck drücken.

Übrigens, die Isolierung des HV-Systems würde ich zu Prüfzwecken nicht anstechen.

Geschrieben
  • Autor

Göttin weiss, warum, aber als ich das Kabel mit Hilfe von Oldi's Tipp abbekommen habe und noch einmal gemessen, fand ich am Heizwiderstand in kaltem Zustand (warm wird er ja nicht) ungefähr 6 Kiloohm in einer Richtung, in der anderen mehrere Megohm. Vertauschen der Stecker hat nichts geholfen, allerdings geht auch die Klimaanlage nicht, hat vielleicht schon jemand vor mir versucht.

Irgendwelche Tipps, die beim Ausbau der PCU helfen? 🥶

Dass und wie ich sie spannungsfrei bekomme, weiss ich schon...

E-Noob

 

Geschrieben

Zum Ausbau der PCU brauchst du keinen Tip. Must eben alles ausbauen, was im Weg ist.

Klima, Servo, Kühlmittel ablassen und dann die Motorkabel in der PCU abklemmen.

Das ganze dauert etwas, geht aber.

Wenn die PCU raus ist, guck dir die Lenkmanschette an. Bei Bedarf gleich wechseln. Besser kommst du da nie wieder ran 😀

Geschrieben
  • Autor

Vielen Dank für den Tip. Inzwischen habe ich begriffen, wo mein Gedankenfehler war: der erste Teil des Heizungskabels von der PCU ist geschirmt! Ich habe also Schirm gegen Schirm gemessen, das müssen 0 Ohm sein.🤒

Da ich nicht weiss, ob außer der Sicherung auch der Heiztopf defekt ist, zögere ich, mit die Arbeit mit dem Ausbau der PCU zu machen. Ein Austausch-Heiztopf ist vermutlich kaum zu bekommen, und in einem anderen Forum habe ich gesehen, dass es ein längeres Projekt werden kann, ihn zu reparieren.

Gebrauchte PTC-Heizer für den Think bekommt man zwar (in Norwegen), aber wenn man die nutzen will, muss die PCU umprogrammiert werden, und ich weiss nicht, wer das hier tun könnte.

Deswegen überlege ich Folgendes: Elektroheizer.thumb.jpg.5b4f48f28df46afe1c5d359b5b21471d.jpg

Einbau eines 12-Volt 400 W PTC-Heizers an Stelle des Original Wärmetauschers in der Heizung. Ich habe mal Vorversuche gemacht: Der Heizer zieht knapp unter 30 Ampere, und wenn man ihn eingeschaltet für einen Ausströmer des Autos hält, so dass die ungeheizte Luft durch den Heizer bläst, kommt sie bei Außentemperaturen von 10° mit mehr als 40° raus, und das praktisch sofort nach dem Einschalten. Laut Datenblatt in diesem Forum sollte die PCU dauerhaft 60A für die 12-V-Batterie liefern können und 90A für 3 Minuten. Würdet ihr das riskieren? Heizelement über eigene 30A Sicherung und ein Relais direkt an die Batterie, das Relais zieht an, wenn die entsprechende Leitung für den Originalheizer auf high geht. Btw: die Original Think Scheibenheizung (Option)  ist mit 60A abgesichert...

 

Was denkt ihr?

 

E-Noob

Geschrieben

Hallo E-Noob,

mit 12V PTC Heizern habe ich auch schon probiert, die Leistung ist aber nicht überzeugend, nur eine Notlösung um die Scheibe einigermaßen frei zu halten. Die originale Leistung der Heizung ist 5kW.

Für einen 12V PTC Heizer am besten ein Heizelement von Citroen / Peugeot (z. Bsp. Valeo 664447) besorgen, das passt direkt in die Heizungsbox, im Fußraum von der Fahrerseite aus den entsprechend vorgeprägten Ausschnitt heraussägen, und dann einschieben. Bin mir nicht mehr sicher ob ich das Bremspedal dazu los hatte, oder nicht.

Der PTC hat zwar 1000W, ist aber auf verschiedene Heizkreise aufgeteilt, so dass du die Leistung variieren kannst. Anschluss geht dann über den originalen Stecker oder normale 6,3 mm Flachstecker. Bei voller Leistung kann man die 12V Batterie ruck zuck leerlutschen.

Ein Relais kannst du direkt mit dem 12V Steueranschluss der org. Heizung ansteuern, dann geht die Steuerung weiter über den Drehregler. Für die Versorgung habe ich mit zusätzlicher Sicherung den 12V Dauerplus Verteiler unter dem Sicherungskasten im Fußraum des Beifahrers genutzt.

Im Endeffekt habe ich die org. Heizung mit einer neuen Temperaturregelung und umgebauter Schaltung genutzt (die Heizstäbe in Reihe statt parallel) hat dann vielleicht nur 3-4 kW bei voller Batteriespannung anstatt mind. 5kW wie original schon bei 250V Batteriespannung, aber funktioniert ganz gut. Mit einer angepassten Sicherung (16A statt 50A) in der Heizung sollte auch die Sicherung in der PCU nicht mehr ausgelöst werden können. Übertemperaturschutz in der Heizung durch kurzschließen des Heizelementes und damit folgendem auslösen der integrierten Sicherung habe ich beibehalten. Original hat die Heizung einen µC zur Temperatusteuerung und falls diese Steuerung versagt, nehmen die beiden Heizelemente bei Dauerbestromung so viel Strom auf, dass die integrierte Sicherung auslöst.

Martin

bearbeitet von Martin1775

Geschrieben
  • Autor

Hallo Martin,

vielen Dank für die Tipps! Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass nur die Sicherung in der PCU defekt ist. Die möchte ich aber nur ausbauen oder ausbauen lassen, wenn ich weiss, dass der Heizer selbst nicht defekt ist. Oder, wenn ich davon ausgehen kann, dass nach Austausch der Sicherungen in der PCU die Klimaanlage wieder funktioniert...

Ist vielleicht verwegen, aber eigentlich möchte ich lieber mit dem Auto fahren als an ihm basteln...

Hast du Tips, wie ich ohne ausbauen prüfen kann, ob der Heiztopf selbst noch heil ist?

E-Noob

Geschrieben

Hallo E-Noob,

richtig prüfen geht vermutlich nur mit entsprechender Spannungsquelle für die Heizung (200V - 450V Gleichspannung) und entsprechender Belastbarkeit (30A oder mehr).

Nach deinen Messungen hast du ja keinen direkten Kurzschluss in der Heizung, so sollte erst mal nichts passieren wenn du die "Hochspannung" anlegst. Da sollten nur ein paar Miliampere für die internen Stromversorgung der Steuerung aufgenommen werden. Wenn sofort hoher Strom aufgenommen werden sollte ist die Steuerung in der Heizung defekt. Leistung wird normalerweise erst aufgenommen wenn du die 12V Steuerspannung anlegst. Welchen Strom die Heizung bei defekter Sicherung aufnimmt kann ich nicht sagen, aber dann dürfte sich der Strom bei zuschalten der 12V Steuerspannugn nicht ändern.

Die Heizung muss zum Testen mit Wasser gefüllt sein und auch mit einer Pumpe durchströmt werden. Es gibt zwei Temperaturfühler, unten am Boden einen Schalter für die Übertemperaturabschaltung und oben im Topf einen Sensor für die Heizungssteuerung.

Mit eingeschalteter Zündung und Lüftung / Heizung solle ein Test auch im Auto ohne Zerlegung möglich sein wenn du die 12V vom Auto nutzt und die Versorgung der Heizung über eine externe Spannungsquelle speist. Diese Spannungsquelle sollte aber entsprechend gegen Überlast geschützt sein. Ohne die Brücke im Stecker ist das Auto nicht fahrbereit (Sicherheitskette unterbrochen).

Was dann passiert ist abhängig von der Fehlerursache.

Wenn die Heizung OK ist sollte diese das Wasser auf etwa 70°C aufheizen und dann die Leistung zurücknehmen. Wenn das funktioniert müsste man die Heizung einige Zeit laufen lassen um zu prüfen ob die Steuerung ggfs. ab und zu aussetzt. Am besten dabei auch die Temperatur prüfen ob diese stabil bleibt. Es kann sein das die Auslegung der Sicherung im Think zu klein gewählt ist, theoretisch sollten 20A im mittel nicht erreicht werden, die maximale Aufnahmeleistung kann zumindest bei Störungen in der Ansteuerung innerhalb der Heizung deutlich höher werden.

Wenn die Steuerung die Heizstäbe dauerhaft zuschaltet wird die Heizung überhitzen und dann löst nach kurzer Zeit entweder die interne Sicherung durch Überstrom aus, oder bei überschreiten der 95°C werden die Heizstäbe kurzgeschlossen und dadurch die Sicherung auslöst. Da anscheinend keine Selektivität der Sicherungen gegeben ist, löst im Think dabei wohl auch mal die Sicherung in der PCU aus, bevor die Sicherung in der Heizung auslöst.

Wenn nur die vorgeschaltete Sicherung ausgelöst hat kann die Heizung z. Bsp. trotz sporadischen Fehler dann erst mal wieder funktionieren (Wechsel des Anschlusses).

Bei einem Isolationsfehler an der Heizung sollte sich der Think nicht in Betrieb nehmen lassen, da dieser dann die HV abschaltet, ein Isolationsfehler kann auch erst bei warmer Heizung auftreten, müsste aber trotzdem zum abschalten der HV führen und nicht zur auslösung der Sicherungen.

Viel Erfolg bei der Fehlersuche

Martin

Mess Fluid Heater RM3 RM4 Datenblatt.pdf

Geschrieben
  • Autor

Hallo Martin,

Chapeau!

eine so hilfreiche Antwort habe ich in einem Forum nur selten gesehen! Vielen Dank dafür!

Was hältst du von folgender Idee: Da ich ihm ohnehin, falls ich den Heizer weiter verwenden kann, eine externe Sicherung verpassen werde, damit mir nie wieder die PCU Sicherung abrauchen kann, muss ich ohnehin das Anschlusskabel auftrennen. Vordem ich es  wieder zusammenbaue, könnte ich anstelle von einer 200-V-DC Spannungsversorgung meinen PEDELEC Akku anschließen. Der hat zwar nur 40 V, kann aber kurzzeitig über 30 A abgeben, und, sollte es ihm zuviel werden, schützt ihn sein BMS. Außerdem kann ich den fließenden Strom mit meinem PEDELEC Laistungsmesser überwachen, das geht bis 150A. Ich könnte also den Akku anschließen, die Heizung einschalten und sehen, ob der Topf warm wird und wieviel Leistung er zieht. Danach kann ich immer noch entscheiden, ob ich die PCU ausbaue, oder ob ich eine 12-V-PTC Lösung versuche. Den PTC, den du erwähnt hast, habe ich neuwertig für 10 V bei Ebay bekommen....

E-Noob

 

Geschrieben

Hallo E-Noob,

bei den Sicherungen ist es wichtig das diese auch für 500V DC ausgelegt sind, sonst kann es passieren das diese nicht sicher trennen, und der Sicherungshalter muss wenn du den extern einsetzt auch mindestens IP 67 haben, also entsprechend Wassergeschützt sein.

Ich vermute mit 40V wird die Heizung nicht funktionieren, aber es sollte keinen Schaden geben können, bei den Daten zur Heizung mit 100V steht was ab 70V, für die 200V - 450V Version habe ich keine Daten gesehen, vermute aber das unter 150V nicht die interne Versorgung startet und somit die Heizung kalt bleibt.

Martin

Geschrieben

Hallo,

ich habe noch ein paar Infos und Bilder zur Heizung zusammengetragen:

Heizleistung ist 4kW, oben hatte ich aus dem Gedächtnis fälschlicherweise 5kW geschrieben. Die einzelnen Heizwicklungen haben jeweils 19 Ohm kalt, und es sind zwei parallel geschaltet.

Solange die interne Sicherung OK ist kann man an den HV Anschlüssen eine Diode messen, wenn die Sicherung ausgelöst hat, ist kein Durchgang an den HV Anschlüssen messbar.

Ein paar Bilder der geöffneten Heizung, ohne das untere Kunststoffteil, durch entfernen der Kreuzschlitzschrauben kann man die Kunststoffteile mit leichtem Druck trennen, da mit Dichtmasse verklebt. Um den oberen Deckel vom Heiztopf zu entfernen müssen die beiden Wasserstutzen herausgeschraubt werden. Der Anschlussstecker für die Steuerleitung ist eingeklebt und muss nicht gelöst werden. Die Leitungen müssen zum zerlegen nicht durchgetrennt werden. Der Heizungstopf ist noch mal separat verschraubt.

IMGP1439.thumb.JPG.2bc63850f0e7ad538016c191f247f9a8.JPGIMGP1441.thumb.JPG.84e74152183d737834c13f9422f78019.JPG

Die Steuerung ist unter dem Heiztopf und vergossen. Ein Bild mit Vergussmasse, es sind nur stellenweise 1-2 Millimeter oberhalb der Sicherung entfernt um diese zu messen, das andere Bild zeigt die Platine ohne Vergussmasse, diese ist nicht zerstörungsfrei auszubauen, da mit mehreren Schrauben unzugänglich am Heizungstopf festgeschraubt und sich die Vergussmasse nicht einfach lösen lässt und somit auch ein paar Bauteile beim Zerlegen mitkommen.

IMGP1444.thumb.JPG.c51209f3b100167a671a091efa6a11f6.JPGIMGP0194.thumb.JPG.3f86c0ba3750d48279e40f9d9ec36788.JPG

Martin

Geschrieben
  • Autor

So, ich bin einen oder zwei Schritte weiter.

Nachmessen an der PCU ergab, dass die Ausgänge für Heizung und für Klima beide hochohmig sind, also beide Sicherungen weg.

Die Steuerspannung für die Heizung kommt aber am Topf an, also mal sehen, was passiert, wenn er zusätzlich eine Gleichspannung zum Heizen bekommt.

Mein erster Versuch benutzte meinen Pedelec Akku mit ungefähr 40 V, und tatsächlich, es floss ein Strom in den Heiztopf, wenn ich die Heizung einschaltete.

Beim zweiten Versuch habe ich meine beiden Pedelec Akkus in Reihe verdahtet und kam so auf ungefähr 80 V.

1800603216_Stromheizend.jpg.9a51c03cb6fecd999d7b78a3a720f89e.jpg1881466338_DrinnenmitHeizung.jpg.20784c4fa212583a237f06e5ce61ab3d.jpg

Und tatsächlich, mit 80 V fließt ein vernünftiger Strom, und es wird nach einer Weile so warm, wie man es bei etwa 600 W erwarten kann!

Als nächstes also die PCU raus, reparieren, und dann mit vernünftigen In-Line-Sicherungen dafür sorgen, dass beim nächsten Problem nur die In-Line Sicherung fliegt und nicht die in der PCU....

E-Noob

 

Geschrieben

Hallo E-Noob,

freut mich zu hören, das es mit den Pedelec Akkus geklappt hat, hätte ich anhand der Bescheibung zur Heizung nicht erwartet.

Ist aber gut zu wissen das man diese auch mit "niedriger" Spannung testen kann.

Viel Erfolg dann beim Tauschen der Sicherungen.

Martin

Geschrieben
  • Autor

Hallo,

beim Durchsehen der Anleitungen zum Ausbau der PCU habe ich zwar den Hinweis gefunden, dass man die Traktionsbatterie abklemmen sollte, aber als ich den Deckel des Batteriefaches im Auto geöffnet habe, waren dort keine Stecker, weil die anscheinend bei dem Litihium Akku an der Seite sitzen. Wie habt ihr das gelöst, Fahrbatterie nicht abgeklemmt oder woanders abgeklemmt? Ich steh gerade auf dem Schlauch.

🙄

E-Noob

Geschrieben
  • Autor

Ist das der Stecker von der Fahrbatterie und ist der spannungsfrei, wenn die Zündung für 10 min aus und das Ladekabel getrennt ist?

E-Noob

PCU Stecker.jpg

Geschrieben

Hallo E-Noob,

auf jeden Fall die 12V Batterie abklemmen, da das BMS mit der Batteriesteuerung daraus versorgt wird und nicht nur bei Zündung ein die HV zugeschaltet wird, sondern z. Bsp. auch wenn das Ladegerät einschaltet.

Das eingekreiste Kabel kann nicht das HV Batteriekabel für die PCU sein, es zu dünn, eher 230V vom Ladestecker. Es müssten zwei einzelne Kabel die verschraubt sind sein. Stecker zur PCU ist auf dem Plan abgebildet. Auch wenn die 12V Batterie ausgebaut ist vorher trotzdem die Anschlüsse auf Spannungsfreiheit prüfen, besser ist es natürlich erst an der Batterie abzustecken. Da weis ich aber nicht wie du da dran kommst.

Ich habe mal die passenden Seiten aus den Schaltplänen herausgesucht (MJ 2011 sollte GEN3 sein), ob die ganz passen weis ich nicht, aber so in etwa. Anschluss Batterie ohne Sicherung ist der Kabelbaum für die Lithium Batterie. Netzanschluss sollte der zweiten Seite entsprechen (WO AUX AC).

Mein Think hat Zebra Batterie und ist Gen2 somit sind die Stecker an der PCU anders.

Anschluss Netz.pdf Anschluss Batterie.pdf

Geschrieben
  • Autor

Hi,

leider habe ich kaum Unterlagen über die PCU für Lithium Fahrzeuge, alles, was ich an Ausbau-Anleitungen habe, bezieht sich auf die ZEBRA PCU, und die sieht in den Abbildungen anders aus als meine. Es könnte sogar möglich sein, die Sicherungen zu wechseln, ohne dass man die ganze PCU ausbaut, wenn es gelingt, den Raum davor ausrteichend frei zu bekommen.

Hat einer von euch Informationen darüber, wie genau man an die Sicherungen der PCU herankommt und ob das evtl. ohne Ausbau geht?

Ich bin faul.....

 

E-Noob

 

Geschrieben
  • Autor

Und was für Sicherungen verbaut sind? Maße, verlötet oder gesteckt?

Ich möchte, wenn ich mit ausgebauter PCU in einer Werkstatt stehe, nicht erst Ersatzteile bestellen müssen...🚚

 

E-Noob

Geschrieben

Herzlichen Dank an Martin für die Bilder

habe meine Heizung von MES-DEA ausgebaut, aber noch nicht zerlegt (besten Dank auch für die Erklärungen)
habe allerdings PCU Gen1, die Heizung ist aber dieselbe
die Heizung blieb kalt, nachdem ich die PCU Gen1 wieder eingebaut hatte (Fehlerbehebung an der Ladesteuerung)
scheinbar muss der Heizungskreis separat mit Kühlmittel nachgefüllt und entlüftet werden, einfüllen beim Vorratsbehälter alleine genügt offenbar nicht

bearbeitet von Th!nker

Geschrieben
  • Autor

Hi,

inswischen habe ich eine Werkstatt aufgetan, der ich nicht nur zutraue, die PCU aus- und einzubauen, sondern auch weitergehende Arebeiten am Think durchzuführen.

Es ist zwar keine Think-Werkstatt, aber sie warten und reparieren alle E-Mobile der Post in Norddeutschland, und ich hatte das Gefühl, richtig kompetente Leute vor mir zu haben. Außerdem haben sie keine Angst vor dem Wagen 😉

Jetzt überlege ich, welche Sicherungsstärke für den Heizkreis man in der PCU verbauen sollte.

Beim Test mit ca 80V zog der Heizkreis 7,3A, das entspricht einem Lastwiderstand von gut 10 Ohm. Wenn ich davon ausgehe, dass das Kühlwasser den Tauvchsieder daran hindert, sofort so heiss zu werden, dass der Strom deutlich herunter geht, dann entspräche das bei vollem Fahrakku 40A, die wahrscheinlich mindestens einige Sekunden anliegen. Mich wundert überhaupt nicht mehr, dass eine 25A-Sicherung da aussteigt.

Die Nachrüst-PTC Heizung hat bei 370V nur 3,7 kW, zieht also nur 10A!?

Was würdet ihr einbauen, und wie würdet ihr die InLine Sicherung außerhalb der PCU bestücken?

 

E-Noob

 

 

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