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Anhängekupplung / Basis für Heck Gepäckträger

Featured Replies

Geschrieben

Hallo Gemeinde

 

Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht um bei meinem Twike die Ladekapazität zu erhöhen. Zum Einen geht das mittels Gepäckträger wie das René oder Stefan bereits umgesetzt haben.

Da ich aber befürchte die Hinterräder / Achsen zu überlasten denke ich ein Anhänger wäre trotz gewisser Nachteile besser.

 

Da das Eine, das Andere ja nicht ausschliesst wäre eine Lösung die als Basis für Beides dient sicher von Vorteil.

 

Hier also mein Vorschlag.

 

Meine Vorrausstzungen:

TW 423 mit dem 3 geteilten LiFePo4 Akku von Dreifels der statt der 2 originalen NiCd Akkus im Batteriekasten untergebracht sind.

Andere Batterietypen benötigen somit eine Modifikation meines Vorschlages.

 

DIe vordere Seite des Batteriekastens ist bei jedem Twike eine starke, unten U fömrig abgekantete Aluminium Trägerplatte, in der die Akkus an der unteren Kante der Akkus (NiCd) eingehängt werden, und mit einer Gewindestange zwischen den Akkus, die in dieser Aluplatte verschraubt ist, mit einem quer laufenden Alu 4 Kant Rohr verspannt werden. Bei meinem Twike ist das genau so, jedoch durch die 3 Teilung des "Dreifels" LiFePo4 Akkus habe ich an dieser Alu Platte 2 Gewindestangen angebracht.

 

Meine Idee für eine Anhängevorrichtung ist Die, zwischen den Akkus statt der Gewindestangen zwei 3mm Aluplatten anzubringen die ca. 20 cm hoch, vorne und hinten abgewinkelt sind und die Länge wie der Akkukasten in dem Bereich wo sie montiert werden haben. Vorne werden die Platten fest mit der Alu Trägerplatte verschraubt. die Abkantung jeweils zur Mitte hin, damit die mittlere Batterie auf dieser Abkanntung aufliegen kann. Diese steht dann um die Alustärke weiter hinten wie die Akkus links und rechts.

Das quer laufenden 4 Kant Rohr muss natürlich links und rechts um diese Plattenstärke aufgefüttert werden damit alle Akkus wieder fest sitzen. Bei korrekter Form und Position müssen die montierten Platten an der Rückwand des Akkukastens mit den Abkantungen flächig anliegen. Diese Flächen mit Karosseriekleber fest verkleben damit später die Geschichte dicht sitzt. Das Ganze sollte so hoch angbracht werden das alles unterhalb der Trennlinie zwischen Akkukasten und Karosserie sitzt. Bei abgenommener Heck-Bodenverkleidung (Bodenwanne) können von Aussen durch den Kunststoff des Akkukastens Befestigungslöcher in die abgekanteten Aluplatten gebohrt werden. Von Aussen können dann Abgekantete Alu Winkel für z.B. eine Alu Rohr Stossstange mit Anhängekupplung montiert werden. Wenn nötig kann links und rechts vom Akku Kasten (zwischen Akkukasten und Hinterrad, oder im Akkukasten) jeweils ein zusätzliches Trägerblech montiert werden. Bei den alten NiCd Akkus sicher nötig.

 

Das Gewicht und der Zug einer Last wäre so abgefangen, nicht aber die Neigung hin und her zu schwingen, was bei dieser Montage unweigerlich den Batterie Kasten beschädigen würde. Hierzu müssten die Bleche untereinander am Heck verbunden, und mit der Fahrzeugstruktur diagonal versteift werden.

Dies wird erreicht wenn: entweder eine für den Akku Wechsel demontable Struktur über den Akkus, oder eine feste Verbindung der Bleche zu den Ecken hinten links und rechts am Space Frame montiert wird.

 

Das wäre sicher eine sehr stabile- und bei nicht übertriebener Dimensionierung, eine leichte Lösung für alles Mögliche. Wie vorgeschlagen für die Montage einer Stosstange mit Anhängevorrichtung, oder als Abstützung für einen Heckgepäckträger.

 

Für die Motage der hinteren Heck-Bodenverkleidung (Bodenwanne) müssen nur Aussparungen (Schlitze) für die Montage angebracht werden. Dadurch werden auch die Befestigungsschrauben der z.B. Stosstange verdeckt und das Ganze sieht gut aus.

 

Der Frühling kommt, und die Temperaturen werden wieder erträglich für einen längeren Aufenthalt in der Garage. Ich bin schon dabei die Werkzeuge zu sortieren.:wink:

 

Gruss vom Greifensee

 

Dirk + TW 423

Geschrieben

Ich habe die Nummer 328 und denke schon länger über eine ähnliche Konstruktion nach, allerdings nicht aus Platten sondern einen verlängerten Rohrrahmen.

Allerdings zieht das massive Veränderungen an Karosserie und Fahrwerksabstimmung nach sich und dürfte den anteilmäßig großen Luftwiederstand des Twike weiter erhöhen. Außerdem behagt es mir nicht derart massiv in ein eigentlich gut abgestimmtes Fahrzeugkonzept einzugreifen, ich will den Hänger ja nur an und ab benutzen, da sollte der Eingriff klein ausfallen.

 

Momentan brüte ich deswegen über einem völlig anderem Ansatz. Um den Luftwiederstand zu verringern, sollte der Abstand zwischen Hänger und Twike möglichst gering sein. Bei einem halbwegs aerodynamischen Aufbau des Hängers ähnlich dem Australien-Tour-Twike sollte sich die Reichweite mit Hänger dewegen eher vergrößern als verkleinern. Dazu ist es aber notwendig den Drehpunkt der Kupplung weit nach vorne zu setzen. Um die Karosserie dazu nich weit ausschneiden zu müssen bietet es sich an die Hängergabel über das Twike zum Überrollbügel zu führen. Dieser sollte genügend Stabilitätt aufweisen, was aber zu beweisen wäre.

Vorteil wäre außerdem die weit vorne liegende Stützlast und die fehlenden Drehmomente durch angreifen der übertragenen Kräfte im Schwerpunkt des Fahrzeugs. Einzige Abweichung wäre der sehr hohe Ansatzpunkt, dort könnte sich eine Schwingung aufbauen, was wahrscheinlich das Aus für den Ansatz bedeuten würde.

Die Kupplung wäre mit einfachen Verschraubungen zu befestigen und das Twike damit leicht in den Ursprungszustand zurückzuversetzen.

 

Was haltet ihr von der Idee?

Geschrieben

Hallo zusammen

 

Ich habe schon mal ein Twike gesehen, bei dem eine Anhängerkupplung installiert ist. Es ist dies TW343 von Thomas Bechtiger (Twike Zürich, Bechtiger Motos). Allerdings weiss ich nicht, wie die Konstruktion aussieht. Laut seiner Aussage ist sie aber sehr stabil.

 

Gruss

Roger & TW058

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