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Twike Cabrio Umbau

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Geschrieben

Hallo Leute

 

Nachdem ich letzten August mein TW-217 verkauft habe, bin ich nach nervenaufreibender Suche seit Ende September 2008 stolzer Besitzer von TW-423. Über den Winter habe ich TW 423 vollständig revidiert, und seit Anfang Mai ist es mit neuen LiFePo4 Zellen von Dreifels ausgerüstet. Bisher bin ich sehr zufrieden mit meinem Twike und ebenfalls mit den Zellen. Da ich ja das Schrauben nicht lassen kann, plane ich nun mein Twike zu einem Cabrio in der Art wie das Smart Cabrio umzubauen. Also mit einem Verdeck zum entfernen hinter dem Überrollbügel. (Siehe Skizze) Die Idee ist, das Dach hinter dem Überrollbügel bis über die Rücklichter (Rahmen) wegzuschneiden. Die originale Heckscheibe soll einen stabilen Rahmen erhalten und mit einem Gelenk oder Klavierband am unteren Ende nach innen herabklappbar am Fahrzeug befestigt werden. Oben ein demontierbarer Abstandshalter zwischen Überrollbügel und Heckscheibenrahmen befestigt und eine Haut wie vorne mit Druckknöpfen am Überrollbügel und Heckscheibenrahmen befestigt. Das Ganze soll im geschlossenen Zustand die original Form der hinteren Dachpartie beibehalten.

zum Öffnen einfach die Haut abknöpfen, den Abstandshalter am Überrollbügel aushängen und die Heckscheibe nach unten-innen wegklappen. Die Haut wird zusammengerollt und zusammen mit dem vorderen Cabrioverdeck unter der Heckscheibe im Laderaum verstaut. Soweit die Idee. Hat das schon mal jemand versucht und Erfahrungen dabei gesammelt.

Ich habe deshalb diese Idee, da ich 1. Die hintere Dachpartie für zu wuchtig halte, und ich diese dadurch optisch verkleinern möchte. 2. Glaube ich das die hintere Dachpartie mit Heckscheibe bei offener Fahrt wie ein Bremsfallschirm wirkt. So umgebaut kann der einfallende Fahrtwind ohne grosses Bremsen sofort wieder entweichen. 3. Stören mich die starken Luftwirbel beim offenen Fahren, allerdings habe ich die Befürchtung das durch das Entfernen der hinteren Dachpartie wieder andere, noch störendere Effekte auftreten. Sollte dies tatsächlich so sein wäre ich über Erfahrungsberichte sehr froh.

4. Wie in der Skizze dargestellt wären links und rechts kleine Fenster im hinteren Cabrioverdeck möglich, die den Toten Winkel nach hinten/seitlich reduzieren. 5. Die durchlade Möglichkeit für lange Gegenstände ist sicher ebenfalls nützlich, und 6. tut einem das Kreutz schön weh wenn man zusammengekauert auf den Knien hockend, stundenlang einen Fehler auf der Elektronik suchen muss. So umgebaut nimmt man die ganze hinter Dachpartie weg, und nach dem Entfernen der Batterieraumabdeckung kommt man von hinten halbwegs bequem an alle relevanten Komponenten ran.

 

Ich habe eine Skizze angefügt in der meine Idee dargestellt ist. In der Skizze habe ich in der geöffneten Version bereits eine Persenning eingezeichnet, die die Heckscheibe und den Ladraum abdeckt.

 

Ich hoffe dass die Idee ausreichend durch die Skizze erklärt wird, und würde mich über ein Feedback sehr freuen.

 

Gruss aus der Schweiz

 

Dirk + TW 423

Geschrieben

Hallo Dirk,

 

die Idee gefällt mir gut :D.

 

Was den Zug betrifft, so bringen Seitenscheiben, also Targa sehr viel. Ich fahre fast das ganze Jahr "oben offen", aber halt mit Seitenscheiben. Selbst auf der Autobahn ist das o.k.

 

Zum Cabrio: Ich glaube, dass das mit dem unteren Scharnier nicht so einfach ist.

 

Meine Bedenken gegen Ähnliches liegt eher bei der Wasserfestigkeit für die Elektronik und die Batterien. Ich nehme an, dass man die vorhandene Abdeckung wasserdicht machen sollte. Aus Erfahrung mit meinem eigenen Cabrioumbau (normaler Stinker) weiß ich, dass Wasser überall hinkommt ...

 

Viel Erfolg,

 

Matthias tw514

Geschrieben

Hallo Mathias und Gemeinde

 

Wegen der Wasserdichtheit habe ich eigentlich keine Bedenken. Das Verdeck zum anknöpfen, in der gleichen Art wie das eigentliche Cabrioverdeck, sollte kein Problem sein, und das Gelenk für die Heckscheibe ist auch dicht zu bekommen. Sollte doch Wasser eindringen, muss man dafür sorgen dass es ohne Schaden anzurichten wieder herauslaufen kann. Ich habe meine Haube rundherum auch vorne im Bereich der Gelenke so abgedichtet dass nicht mal Wasser eindringt wenn Du mit dem Hochdruckreiniger drauf hältst. Bei mir kommt noch Wasser über die Vorderradaufhängung/Lenkung und bei den Scheinwerfern ins Twike. Das nervt ziemlich, weil ich auch den gesamten Innenraum mit Teppichen verkleiden werde. Bei den Scheinwerfern habe ich vor das Glas vom Reflektor zu trennen und die nun losen Scheinwerfergläser in den Karosserieauschnitten dicht einzukleben. Damit sollte dort der Wassereinbruch unterbunden sein, und da die Befestigung und Einstellung ja original über den Reflektor geht bleibt die Einstellmöglichkeit der Scheinwerfer erhalten. Für das Abdichten des Durchbruch der vorderen Radaufhängung habe ich allerdings noch keine wirklich praktikable Idee, und wäre für Vorschläge dankbar.

 

Gruss aus der Schweiz

 

Dirk + TW 423

Geschrieben

Hallo Dirk,

 

kritisch ist es aber auch, wenn es beim Offenfahren anfängt zu Regnen. Der DC/DC, die Ansteuerplatine etc. liegen alle offen unter der Abdeckung. Wenn die nass werden kann es zu unschönen Kurzschlüssen kommen. Da nützt es auch nichts, wenn das Wasser ablaufen kann ...

 

Matthias (tw514)

 

Geschrieben

Hallo Mathias

 

Alle Eventualitäten kann man natürlich nicht abdecken und ein bisschen mitdenken schadet auch nicht. Die heruntergeklappte Heckscheibe sorgt schon für eine gewisse Abdeckung, ûnd bei unsicherer Wetterlage wenn es plötzlich regnen kann, das kann man ja schon vor der Fahrt abschätzen, lässt man das Twike halt hinten geschlossen und fährt nur mit hochgerollten Seitenscheiben herum wie gehabt. Sollte natürlich bei strahlendem Sonnenschein eine Badewanne von einer Brücke herunter ausgekippt werden ist das schlecht vorherzusehen, aber doch eher unwahrscheinlich.

Wenn mann bei der realisation dieses Umbaus ein paar sachen berücksichtigt, sich für die Planung geug Zeit lässt, und in der Ausführung sauber arbeitet, denke ich dass im normalen Alltag keine nennenswerten Feuchtigkeitsprobleme auftreten werden.

Bei der Dreifels Akku Montage wird z.B. die gesamte Elektronik Schiene hochkant stehend eingebaut. Dies schützt natürlich nicht vor Nässe, verhindert aber, das sich eindringendes Wasser in der U Schiene sammelt und die Platinen benetzt. Es ist sogar möglich ein Alu- oder Kunststoff-U als Abdeckung

von vorne darüber zu stülpen, was auch nicht wasserdicht macht, aber doch das Risiko minimiert.

 

Schönen Gruss aus der Schweiz

 

Dirk + TW 423

Geschrieben

Hallo Dirk

Vor einigen Monaten wurde im Twike-Center Benediktbeuern ein schwarzes

Twike mit abnehmbarem Heck verkauft. Villeicht kannst du ja den alten

oder neuen Besitzer herausfinden und diesen mal befragen.

schon mal im vorraus luftige Grüße

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Hallo,

 

wenn ich meine Heck-haube verbessern könnte, würde ich gleich das Fenster höher setzen, so dass ich weiter nach hinten schauen könnte. Der abfallende Winkel kann ohne strömungsverlust halbiert werden.

 

Gruß Nowar

Geschrieben

Hallo Nowar

Das ist eine gute Idee, jedoch bei mir nicht mehr nötig. Das von Dir angesprochene Problem betrifft ja die Sicht nach hinten mittels innen Rückspiegel. So wie der original montiert ist ist das schlicht eine Fehlkonstruktion :evil: . Bei meinem alten Twike habe ich den original Innenspiegel mit einem Holzklotz ca. 4 cm nach unten versetzt. Das wurde mir damals vom Twike Center in Marthalen so empfohlen. Das funktioniert zwar, ist aber optisch eine Katastrophe. Nachdem ich mich eine Zeit lang darüber geärgert habe, hab ich das Ding wieder raus gerissen. Stattdessen habe ich an der gleichen Stelle ein Loch gebohrt und von Innen eine M8 Gewindehhülse eingepresst. Wie blindnieten aber eben mit Gewinde. Den originalen Spiegelhalter aus Alu Druckguss habe ich möglichst dicht an der Montageplatte, wo sich der Steg anfängt zu verbreitern abgesägt, und ein M8 Gewinde auf den verbliebenen Stummel am Spiegel aufgeschnitten. Ein 15 mm Alustab abgelängt und an jedem Ende ein Loch gebohrt und mit M8 Gewinde versehen dient nun als Verlängerung. Diesen Alustab habe ich fest am Spiegel aufgeschraubt und mit 2K Kleber fixiert. Im Scheibenrahmen habe ich in die Gewindehülse einen Gewindestab bis zum Anschlag hineingedreht und ebenfalls mit 2K Kleber fixiert. Vor der Spiegelmontage noch eine Kontermutter aufgedreht und anschliessend den Spiegel montiert. Da der im Scheibenrahmen fixierte Gewindestift recht lang ist, kann der Spiegel in der Höhe sogar verstellt werden. Ich habe aber festgestellt dass es sinnvoll ist Ihn nur so weit hinunter zu stellen wie für gute Sicht nach hinten nötig, da er sonst das Sichtfeld auf der Beifahrerseite nach vorne zu sehr einschränkt. Um die Befestigung zu kaschieren habe ich ein Stück Schrumpfschlausch darüber gezogen. Jetzt sieht die Sache aus wie aus einem Guss, und funktioniert einwandfrei. Nun passt nicht nur eine Sonnenbrille hinter den Spiegel, sondern zusätzlich eine Skibrille und ein paar vernünftige Kopfhörer :D Ist natürlich Quatsch.

 

Gruss aus der Schweiz

 

Dirk + TW 423

Geschrieben

Hallo Dirk,

bei mir sitzt im Klötzchen der Schalter für die Innenbeleuchtung. Aber Deine Lösung ist noch schlanker.

Gruß

Nowar

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