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Eure Erfahrungen mit den NiCd-Akkus

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Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 02.11.07

Time: 09:45:18

 

Grüße Euch.

 

Ich habe mal eine Anfrage zur Bewertung der Güte der NiCd-Akkus:

 

Man sagt ja, die NiCd-Akkus würden mit der Zeit zwar an Kapazität nicht abnehmen, aber deren Selbstentladung würde zunehmen. Mein TWIKE hat drei NiCd-Akkusätze mit 3Ah-SONYO-Zellen.

 

Wie waren/sind da Eure Erfahrungen nach 35T bis 40T gefahrenen Kilometern bzw. bei 500 bis 800 Ladezyklen? Oder: Welchen Kriterien haben sich fürs Bewertungen durchgesetzt?

 

Oder anders gefragt: Ab wann wirkt sich die erhöhte Selbstentladung so stark aus, daß sie deutlich spürbar wird, bzw. welche Erscheinungen kann es noch geben.

 

Gruß Uwe

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Tage mit vielen Beiträgen

Geschrieben

Von:

Date: 02.11.07

Time: 14:12:21

 

Hallo,

 

ich habe die gleichen Akkus, auch drei Sätze. Mit über 50.000 km, sechs Jahre als (von 2001) und über 1000 Zyklen. Ich habe eine Reichweite von ca. 35km bei Geschwindigkeit von 50-70kmh mit Reifendruck 4.0 bar und mit 5.5 bar ca. 45km Reichweite. Allerdings fahre ich sogar nur noch mit 3.8 bar, damit die Federung des Twike nicht so hart ist!

 

Ich bin sehr zufrieden mit den Akkus. Gerade diese Akkus stellen die Sptize der Entwicklung im Bereich Ni-Cd Akkus dar. Es gibt und gab nichts besseres an Serienkonstanz und Haltbarkeit.

 

Das Grundübel am Twike z.Z. ist noch, dass die Meßelektronik die ständig an den Akkus hängt diese unsymmetrisch werden läßt und dadurch die Symmetrierladung zwingend notwendig ist. Daher halten diese Ni-Cds nur etwa 1500 Zyklen bevor sie den Bach runtergehen.

 

Gäbe es diese permanent aktivierte Meßelektronik die Strom verbraucht nicht und dann auch keine Symmetrierladung würden die Akkus viel länger halten.

 

Mit der optimalen, aber leider beim Twike nie umgesetzten Reflex-Ladung (die beste für NI-CDs) würden diese Akkus sogar an die 4.000 Zyklen halten!

 

Daher bin ich sehr erfreut über die kommende Li-Ion Technik die wohl viel besser funktionieren wird.

 

Letztenendes werde ich mit meinen uralten durchgenudelten Akkus noch eine ganze Zeit lang fahren können, da ich eigentlich nur Strecken von bis zu 30km brauche. Bzw. streng genommen sogar nur von 10km einfache Fahrt. Da das die Strecken sind die ich zu 90% fahre.

 

Zwar verbraucht es mehr Strom so alte Akkus zu laden und zu nutzen. Aber neue Akkus später zu kaufen als unbedingt nötig ist eben auch ökologisch sinnvoll.

 

Daher viel Spaß mit Deinen Akkus!

 

Gruß, Pavlovic

Geschrieben

Von:

Date: 02.11.07

Time: 14:21:47

 

Was die erhöhte Selbstentladung angeht.

 

Es ist kein Problem die Akkus genau dann vollzuladen bevor man losfährt. Dann habe ich die volle Reichweite.

 

Leider kann man das Twike nie richtig leer fahren und stehen lassen, da ich ja nicht weiß, ob ich gleich wieder am nächsten Tag wohin muß. (Ich arbeite von Zuhause aus und fahre das Twike etwa 3 bis 7 x die Woche). Denn leergefahren droht immer ein Umkippen der Zellen.

 

Auch das wenige Symmetrieren lasse ich langsam wieder sein, denn wenn man das Twike unter 300 Volt unter Belastung leer fährt kann man schon Angst bekommen, dass einige Zellen kippen. Man muß das Konzept so hinnehmen wie es ist. Schließlich wurde die Entwicklung ja jäh unterbrochen als die Deutschen es den Schweizern abkauften....

 

Man kan ja froh sein, dass es überhaupt so ein Produkt gibt.

 

Wenn ich die Leute staunen lassen möchte, müßte ich mal aufs Twike hinten draufschreiben wie wenig das Twike verbraucht: "Verbrauch 50ct Strom auf 100km". Ich glaube das würde die Leute gerade aktuell schaudern lassen.

 

Die Selbstentladung ist bei mir z.Z. so. Voll aufgeladen kann ich das Twike vielleicht höchstens eine Woche stehen lassen.

 

Ich lade das Twike schon auf, wenn es beim Stehen ohne Belastung 320 Volt anzeigt (unter Belastung wäre das Twike dann bei 270/280 Volt) und eigentlich muß man dann wieder laden!!!

 

Gruß, Dragan

Geschrieben

Von: Frank TW 808, mail via Pilotenliste

Date: 19.11.07

Time: 14:08:09

 

Hallo Dragan,

 

kurze Zwischenfrage:

 

50 Cent Strom für 100 km

 

Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, woher bekommst du deinen Strom?

 

Rechne ich 20,5 Cent/kWh (EWS Schönau) und 7,6 kWh auf 100 km, die ich tatsächlich benötige (55 inenrorts, 66 ausserorts) dann bin ich bei ca. 1,56 EUR Stromkosten auf 100 km...

 

Gruß

 

Frank

Geschrieben

Von: Heinz-Peter, TW081, [email protected]

Date: 02.11.07

Time: 19:05:57

 

Hallo Uwe, hallo Dragan.

 

ich fahre auch 3x Sanyo 3,0Ah, Bj 1999 bzw. 2000, ca. 1500 Zyklen. Seit ca 16 Monaten besitze ich das Twike. Daher weiß ich nichts über das Vorleben. Die Etappen-Reichweite auf der Strecke nach Bern war bei einer Geschwindigkeit von etwa 40-50km/h mit 2 Personen und Gepäck ca. 40-45km ...

 

Mein tägliche Gebrauch sieht so aus: morgens 16km zur Arbeit (50 bis 90km/h), 8-10 Stunden "rumstehen auf dem Parkplatz", abends 16km nach Hause (wieder 50 bis 90km/h). Kurz vor zu Hause erreiche ich dann 300V. Ich fahre aber auch mit Beschleunigung 2 auf 20A. Am Anfang konnte ich abends noch zum Einkaufen fahren. Die nun schlechtere Reichweite liegt aber nicht nur an den Akkus sondern auch an meiner etwas veränderten Fahrweise ...

 

Das im Stand Zellen "umkippen" halte ich für unmöglich. Dazu ist der Strom zu gering.

 

Gruß Heinz-Peter

Geschrieben

Von: Leider kann man das Twike nie richtig leer fahren und stehen lassen, da ich ja nicht weiß, ob ich gleich wieder am nächsten Tag wohin muß. (Ich arbeite von Zuhause aus und fahre das Twike etwa 3 bis 7 x die Woche). Denn leergefahren droht immer ein Umkippen der Zellen.

Date: 05.11.07

Time: 09:03:18

 

Grüße Euch.

 

Dragan schreibt: D> Leider kann man das Twike nie richtig leer fahren und stehen lassen, da ich ja nicht weiß, ob ich gleich wieder am nächsten Tag wohin muß. (Ich arbeite von Zuhause aus und fahre das Twike etwa 3 bis 7 x die Woche). Denn leergefahren droht immer ein Umkippen der Zellen.

 

Heinz-Peter schreibt: HP> Das im Stand Zellen "umkippen" halte ich für unmöglich. Dazu ist der Strom zu gering.

 

Das mit den Umkippen der Zellen im Stand halte ich auch für sehr unwahrscheinlich. Ich möchte das an einem Beispiel mal aufzeigen.

 

Ich symmetriere meine Akkus immer durch Entladen mittels Abblendlicht. Das bedeutet je Akkussatz zwischen 0,2A bis 0,3A.

 

Vor wenigen Wochen hatte ich doch ganz vergessen das Twike hierzu rechtzeitig zu kontrollieren. Erst morgens als ich aufwachte, dachte ich daran. Dann aber schnell hin, denn ich mußte ja zur Arbeit damit fahren. Die Schalter standen zwar auf EIN, aber alles war duster.

 

Ich steckte das TWIKE also wie üblich an die Steckdose. Es hat wohl an die fünf Minuten gedauert, bis alle drei Akkusätze über 250V waren.

 

In dieser Zeit ging es rauf und runter. Mal waren es 260V bis 280V dann wieder 230V usw.

 

Danach ging aber die Ladung ganz normal vor sich. Und es hatte sich auch keine der Zellen umgepolt.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von:

Date: 04.11.07

Time: 21:18:52

 

Hallo,

 

also bei mir sind die Volt-Zahlen gestiegen, nachdem ich durch wenig Symmetrieren und Twike tiefentladen stehenlassen gegängelt hatte...

 

Z.Z. sind die Werte etwa 5,5 5,5 und 4. Früher (April diesen Jahres) waren es wohl 1-2 Volt weniger.

 

Leider reagieren Händler auf Anfragen nach Zellentausch etwas genervt weil wahrscheinlich die Arbeit sehr aufwändig ist und in ihren Augen im Verhältnis zu den Akkus zu teuer ist. Schließlich sind die Händler - habe ich daraus geschlossen - wegen der wenigen Filialen ziemlich ausgelastet und sie haben keine Lust sich kritisieren zu lassen, weil dieser Service wegen seiner Arbeitsintensität nicht billig sein kann.

 

Mittlerweile lade ich das Twike häufiger voll und lasse ihn fast immer mit mindestens 30% Fülle stehen, weil ich häufig nicht unbedingt am Folgetag wieder unterwegs bin. Auch lasse ich öfter symmetrieren weil ich keine Lust habe immer aufzupassen ob die 410 Volt drin sind um abzuschalten. Wenn die Ni-CDs durch sind gibt halt neue Akkus. So einfach ist das.

 

Gruß, Draga n

Geschrieben

Von: [email protected] TW 217

Date: 03.11.07

Time: 17:26:57

 

Hallo Uwe Dragan, Heinz-Peter und Pavlovic

 

Ich habe 3x Sanyo 3.6-CP etwa No.1+2 4 Jahre, No.3 ca.3 Jahre alt, mit ca. 500/450 Zyklen. Habe ich so vor einem 1/4 Jahr übernommen, und weiss natürlich über das Vorleben nicht allzu viel. Über eine Lade/Entlade Elektronik verfüge ich nicht. Bisher bin ich ca. 50-54 km mit ca. 50-80 km/h in bergigem Gelände mit Licht und Musik weit gekommen. Kürzlich habe ich die Akkus mit Licht bis auf 275 V im Stand (mit Licht) entladen. Gegen 24.00 mache ich das Twike normalerweise ladebereit, und schliesse es an der Zeitschaltuhr an. (Auf Schnellladung 16A eingestellt) Die Schaltuhr Startet den Ladevorgang um 4.40 Uhr und ich Fahr gegen 7.00 Uhr zu meinem 42 km weit entfernten Arbeitsplatz. An diesem Tag hat mir leider die Ladung nicht bis hin gereicht. Die 6 Km z.T. happig bergauf hat das Twike nicht mehr geschafft. Etwa 4 Km vor dem Ziel war ich auf 275 V und konnte nur noch im Schritttempo bergauf fahren, und 2 Km vorm Ziel war Ende. Anzeige aber immer noch bei 270 V. Leistung am Berg praktisch 0. Ich habe das Fahrzeug Stehen Lassen und bin den Rest gelaufen. Mittags haben wir es in die Firma geschleppt und wieder Aufgeladen. Ich vermute das durch das entladen bis 275 V und anschliessend 5 h in Ladebereitschaft (mit laufenden Akkulüftern) die Vorladung bis 335 V und dem eigentlichen Ladebeginn zu lange gedauert hat, und das Twike somit nicht ganz geladen wurde. Jetzt habe ich etwas Angst dass ich mir ein paar Zellen abgeschossen habe, wie ich versucht habe mit 270V Berg auf doch noch bis zur Firma zu kommen. Seit dem reicht es mir nach dem Laden gerade so in die Firma. Vorher habe ich 5-8 Km Reserve gehabt, bevor die Kontrollleuchte für 310 V. gekommen ist. Kann das sein? Unsymetrien zeigt das Display erst an wenn ich unter Belasung unter 300V komme. Aber die Warnung kommt erst später. In vollgeladenem Zustand sind die Angaben: 0.40 - 0.43 - 0.22. (etwa). Ich hoffe die Akkus kriegen sich wieder ein. Es macht keinen Spass nicht zu wissen ob es bis hin reicht. Gebt es eine Möglichkeit das wieder hin zu kriegen? Sollte ich das Twike gleich stehen lassen wenn die Spannung runter ist?

 

Besten Dank für Eure Tips.

 

Gruss aus der bergigen Schweiz

 

Dirk & TW 217

Geschrieben

Von:

Date: 05.11.07

Time: 09:24:39

 

Grüße Dich Dirk.

 

Du schreibst: D> Jetzt habe ich etwas Angst dass ich mir ein paar Zellen abgeschossen habe, wie ich versucht habe mit 270V Berg auf doch noch bis zur Firma zu kommen. Seit dem reicht es mir nach dem Laden gerade so in die Firma. Vorher habe ich 5-8 Km Reserve gehabt, bevor die Kontrollleuchte für 310 V. gekommen ist. Kann das sein? Unsymetrien zeigt das Display erst an wenn ich unter Belasung unter 300V komme. Aber die Warnung kommt erst später. In vollgeladenem Zustand sind die Angaben: 0.40 - 0.43 - 0.22. (etwa).

 

Wenn in einem der Akkusätze eine oder mehrere Zellen tot sind, dann liegt die Differenzspannung bei diesem immer über 1,2V - bei 2 Zwellen also über 2V.

 

Da Du aber schreibst, daß die Differenz bei Dir im geladenen Zustand im Normalbereich sich befinden, sollte das also nicht der Fall sein.

 

Vielleicht liegt die geringere Reichweite daran, daß Du beim Laden vorsichtiger bist und nicht ganz voll lädst.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von:

Date: 04.11.07

Time: 21:09:05

 

Hi,

 

genau das Gleiche passiert wohl sehr häufig Anfängern von Elektoautos (bzw. eben Twike) die noch ihre Akkus nicht kennen.

 

Kaum hatte ich das gebrauchte Twike erworben lud ich es voll auf. Ließ es 5 Tage stehen und dachte dass ich nun locker 12km weit fahren kann. Mit einem neuen Twike wäre das wohl problemlos gegangen. Aber nicht mit einem Twike mit alten Batterien. Ich hatte einfache Fahrt 6km. Dann bemerkte ich die Schwäche der Batterien und wollte laden. Aber das Twike fängt sinnlos an ab 30 Grad an zu kühlen und ich wußte das als absoluter Neuanfänger nicht. Also wahrscheinlich nur wenige Minuten geladen (die meiste Zeit war nur Kühlung) und so blieb ich richtig auf der Jungfernfahrt hängen. Und das obwohl ich die Anleitung komplett gelesen hatte. Die wirklich wichtien Dinge (Zwangsladung durch Jog Taste) hätte man in der Twike Anleitung rot mit Achtung für Anfänger! markieren müssen. Dazumal ich zu dieser Zeit auch nur die "alte" Anleitung aus dem Web hatte.

 

Beim zweiten Mal wo ich brutal hängen blieb war als das Twike nach Tiefentladung im stehenden Zustand (zulange her gewesen mit der Ladung) von mir aufgeladen wurde und ich meine übliche Strecke von 8km fuhr. Stopp machte, mir dachte es wäre nicht gut zu laden, man soll die Akkus ja immer leer fahren, und dann auf dem Heimweg der restlichen 8km an einem Berg mit 270 Volt hängen blieb. Ich beobachtete damals nicht genau die Volt-Anzeige. Fällt diese rasch ab, weiß ich jetzt was zu tun ist.

 

1. Am Berg umdrehen und zurück fahren, bzw. sogar noch wieder bremsen und Rückspeisen. Auf der anderen Seite des Berges eine Steckdose klarmachen 2. Nie nur mit knappen Reserven fahren. Denn es gibt ja auch mal Umleitungen, Verlorene Wege wegen Verfahrens oder man würde doch mal gerne die Route abändern und das geht dann vielleicht nicht. 3. Ein Twike nach Tiefentladung hat sehr wahrscheinlich nur noch etwas mehr als die Hälfte von der üblichen Reichweite. Und - unbedingt das Abfallen der Voltanzeige beobachten. Gehts da flott runter heißt es: lieber Umkehren!

 

Übrigens habe ich mich damals (im April diesen Jahres) sehr über einen Twike Händler geärgert - näheres sage ich nicht - der auf meinen Hilfeanruf richtig arrogant reagiert hat. "Mit einer neuen Twike Anleitung wäre das nicht passiert" und nichts weiter. Später bei Gelegenheit erwarb ich die "neue" Twike Anleitung - um festzustellen, dass da zwar etwas mehr drinsteht aber den Fehler den ich beging dort keinesfalls erläutert war (Laden mittels Generator - was zu beachten ist, z.B.). Solche Sachen findet man nur von Gleichgesinnten im Web.

 

Fahre übrigens in Stufe 1 mit 12A und Stufe 2 mit 19 A. Bei 20A schaltete sich mitten im Fahren 2x die Elektonik mitten auf der Gasse im Verkehr "wegen Überlastung" aus. Und zwar so, dass man den Code neue eingeben muß - richtig übel. Bei 19A ist das dann nie wieder aufgetreten.

 

Und leider gibt es tatsächlich keine Schulungen für Fahranfänger. Diese Info steht in der 96er Anleitung und war noch von den Schweizern angeboten worden.....

 

Aber natürlich liebe ich mein Twike, nicht das hier die Kritik falsch verstanden wird!

 

Gruß, D. Pawlovic

Geschrieben

Von: Twike Akkus und notwenige Reichweite

Date: 04.11.07

Time: 21:43:55

 

Hallo,

 

ich fahre mit meinen alten Akkus ganz gut. Ich komme mit abgepumpten Reifen ca. 35km weit, was alle meine Bekannten die ich mit dem Twike erreichen will von der Entfernung her abdeckt.

 

Die weiteren Strecken die ich manchmal noch fahre (sonst nur noch Zug - wegen der Ökologie und der Bequemlichkeit) sind dann ca. 50/60km weit. Der eine Ort ist Frankfurt der andere Marburg (Hessen).

 

Nach Frankfurt fahre ich äußerst ungern mit dem Twike hinein wegen der aggressiven Autofahrer und da bin ich nicht abgebrüht genug um mich vor einem Unfall nicht zu fürchten. Gerade auch LKW Fahrer haben wegen Zeitdrucks kaum funktionsfähige Nerven einem lange hinterherzufahren.

 

Auch fahre ich ungern auf der Autbahn weil ich dort bei einem eventuellen Schlappmachen der Akkus vielleicht nicht mehr zu einer Steckdose komme. Und das Fahren auf der Autobahn auch sonst überhaupt keinen Spaß macht.

 

Daher frage ich mich ob ich beim Kauf neuer Akkus mit LI-Ion Technik tatsächlich viel Reichweite brauche. Z.B. sind 100km einfach weit oberhalb meines Reichweitenbedarfs.

 

Lediglich für Pendler ist natürlich eine definierte Reichweite von Interesse. Das werden wohl die meisten sein.

 

Gruß, Drag an

Geschrieben

Von: [email protected] TW 217

Date: 05.11.07

Time: 00:14:45

 

Hallo Zusammen

 

Ich habe die Spannung in meinem Twike noch nie über 386 V bekommen egal wie lange ich lade. Dragan gibt eine Spannung von 410 V an. Der Ladestrom ist schon um die 420 V, aber die Spannung auf den Batterien eben nicht. Ist das möglich?

 

Gruss

 

Dirk & TW 217

Geschrieben

Von:

Date: 05.11.07

Time: 11:11:30

 

Hi,

 

mir hat ein fachkundiger Twike Händler erzählt, dass das Twike eigentlich bei 410 Volt ausreichend voll ist. Zwar werden danach die einzelnen Akkus noch Nachgeladen, aber wenn man z.B. nur die Akkus voll machen will um eben gleich loszufahren empfahl er mir bis 410 Volt zu laden.

 

Letztenendes ist die Ladeschlußspannung aufgrund von Erwärmung der Akkus geregelt. Niemand weiß wirklich wann und ob alle Akkus wirklich voll sind oder nicht schon ein wenig überladen wurden.

 

Ich achte letztendens aus Praktikabilitätsgründen auf die Ladung nur wenn ich Nerven dazu habe. D.h. wenn ich kann halte ich mich an das kurze Volladen bis 410 Volt um dann gleich loszufahren. Ansonsten hänge ich das Twike zum laden dran und schalte es später irgendwann (nach 2-3 Std.) ab, wenn ich daran denke.

 

Nach dem Aufladen (also abhängen vom Netz) habe ich dann zwischen 370 und 380 Volt. Innerhalb kurzer Zeit (besagte 30min bis 2 std) sinkt die Spannung dann ziemlich ab (z.B. auf 350-365 Volt) und das kostet sicherlich schon einige Kilometer, wenn es denn überhaupt auf diese Reichweite ankommt.

 

Bei mir sind halt wohl schon einige Zellen durch....

 

Gruß, D.

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 05.11.07

Time: 09:37:27

 

Grüße Dich Dirk.

 

Du wirfst als Laie das sicherlich etwas durcheinander.

 

Die Lade-End-Spannung liegt je nach Einstellung der Lade-Elektronik bei 420 bis 435 V.

 

Läßt man das TWIKE nach dem Laden aber eine halbe Stunde stehen oder die Schaltuhr hat bereits vor einer halben Stunde die Ladung unterbrochen, dann sinkt die Akkus-Spannung automatisch auf etwas über 380V.

 

Du müßtest also auch bei neuen Akkus nach dem Laden sofort losfahren, um Werte mit 390V und darüber beim Start zu haben.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 05.11.07

Time: 21:34:17

 

Hallo Leute Hallo Uwe Das beruhigt mich schon so einiger Massen. Trotzdem habe ich seit dem Vorfall, als die Ladung nicht gereicht hat, und ich das Ding mit leeren Batterien den Berg rauf gequält habe, ca. 10 % wehniger Reichweite wie zuvor. Also von einem Tag auf den Anderen. Auch ist mir eigentlich noch nicht klar weshalb überhaupt die Ladung damals nicht gereicht hat. Am Vorabend bin ich das 1. Mal so richtig in den Regen gekommen, kann es sein das Feuchtigkeit in den Batterien die Ursache ist? Der Akku Kasten sollte aber eigentlich dicht sein und wenn Feuchtigkeit im Spiel ist, müsste sich dies doch auch irgendwie in den Anzeige Werten darstellen und eigentlich nachdem die Batterien das nächste mal im Betrieb warm geworden sind wieder weg sein? Jedenfalls ist das ganz schön nervig. In die Firma reicht der Saft nun gerade so. Mit hell leuchtender Akku Kontrolllampe fahre ich nun in die Garage ein. Den Reifendruck habe ich schon überprüft. Alles klar: 3x5 bar. Fährt sich wie mit Holzrädern.

 

Gruss aus der Schweiz

 

Dirk & TW 217

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 06.11.07

Time: 13:06:36

 

Hallo Dirk

 

Wenn ich im Regen unterwegs bin, habe ich auch einen etwa 10% höheren Verbrauch. Ich nehme an, dass der Rollwiderstand zunimmt, wenn die Fahrbahn nass ist.

 

Wegen nassen Batterien: Du solltest unbedingt die Batteriewanne prüfen! Bei unseren alten Twikes gab's mal das Problem, dass die Wanne aus zu dünnem Kunststoff tiefgezogen wurde. Deshalb kriegt sie gerne Risse an den Kannten. Wenn das so ist, kann das sehr in's Geld gehen. Bei meinem Kasten (TW214) musste ich das auch abdichten lassen.

 

Wegen Leerfahren: Ich versuche immer etwas Reserve einzurechnen, um dann die letzte 0.5 - 1Ah noch mit kleinem Strom aus der Batterie zu saugen. Die H.*r Entladelogik schaltet dann nicht nur bei erreichen von 290V ab, sondern auch, wenn die Batterieunsymetrie über 5V ist.

 

Viele Grüsse, Markus

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 06.11.07

Time: 11:52:13

 

Grüße Dich, Dirk.

 

Warum die Akkus bei Dir derzeit nicht voll waren, das kann man schlecht im Nachhinein sagen. Es könnte z.B. auch sein, daß die Sonne beim Laden die Akkus aufgewärmt haben, und die Elektronik sie dadurch als VOLL angesehen hat.

 

Denn, die Elektronik wertet den Temperaturanstieg aus. Erwärmen sich die Akkus um mehr als 5° Celsius, dann wird der Akku als VOLL gewertet, obwohl er vielleicht nur halbvoll ist.

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von: [email protected] TW 217

Date: 07.11.07

Time: 00:00:17

 

Hallo Uwe und Markus Hallo Leute

 

Im Regen rechne ich schon mit einer eingeschränkten Reichweite wegen der von Dir Markus dargelegten Gründen. Ich habe aber seither af trockener Fahrbahn generell 10% wehniger Reichweite. Was ist das für eine Entladelogik (""Die H.*r Entladelogik"")?? Uwe: Mein Twike wurde Morgens um 4.00 Uhr in meiner Garage stehend nicht von der Sonne aufgeheizt. Wäre sicher eine Erklärung gewesen, können wir aber wohl ausschlissen. Evtl habe ich auch vergessen auf Schnelladung umzuschalten. Übrigens: Ich entlade auch mit den Scheinwerfern, ohne Entladeelektronik. Damit mir nicht das Gleiche wie Dir passiert, und ich Früh Morgends mit der Erkenntnis aus dem Bett fahre das ich vergessen habe das Twike abzuschalten, habe ich bei Conrad einen Kurzzeit Ablaufschalter besorgt und in der Mittelkonsole neben dem Notausschalter montiert. Notaus und Timer sind dabei in Serie geschaltet. Ich wollte aus Sicherheitsgründen nicht auf den Notaus verzichten. Der Ablauf Timer hat ganz Links die Stellung "AN", und Rechtsherum gedreht laufen Max. 60 Min bis Aus ab.Zum Laden stelle ich den Schalter also auf AN, damit das Twike permanent läuft, und über Netz mit Zeitschaltuhr geladen werden kann. Zum entladen stelle ich den Ablauf Timer auf 60 Min. und lasse ihn rattern. Das tickt wie bei eine Eieruhr, und am Ende schaltet sich das Twike aus. Manchmal wenn ich daran denke schaue ich zwischendurch nach, und stell die Zeit nochmals auf 60 Min, oder Stelle ab. Jedenfalls kann ich das so nicht vergessen. Dafür bin ich schon mit der Eingebung aufgewacht das ich überhaupt vergessen habe das Twike Ladebereit zu machen. Dann muss ich meine Frau besäuseln ob ich das Auto kriege.

 

Schöne Grüsse aus der Schweiz

 

Dirk & TW 217

Geschrieben

Von: [email protected]

Date: 07.11.07

Time: 09:53:31

 

Grüße Dich Dirk.

 

Die Entladeelektronik wird in Rosenthal hergestellt und regelt das Entladen ähnlich dem mit den Abblendlicht - allerdings dann elektronisch überwacht.

 

Was den Kapazitätsschwund betrifft, so habe ich solches nur temperaturabhängig bemerkt. Wenns kalt wird, sinkt die nutzbare Kapazität automatisch, weil sich der Innenwiderstand der Zellen erhöht. Dadurch steigt die Ladespannung bzw. Ladeendspannung. Das Laden dauert daher deutlich länger. Und die Entladespannung sinkt und man erreicht die 280V Entladespannung viel eher.

 

Schau mal unter

 

http://www.sanyo-component.com/mc/products/industrial-batteries.html

 

bzw.:

 

http://www.sanyo-component.com/fileadmin/mc/products/industrial/catalogues/NiCd_2006.pdf

 

nach. Dort hat Sanyo auch über NiCd-Zellen recht gute Infos (leider nur in Englisch).

 

Gruß Uwe

Geschrieben

Von:

Date: 08.11.07

Time: 14:46:33

 

Hallo Dirk Mir wurde mal beigebracht, dass die Zellen mit einem möglichst hohen Strom auf 1 Volt pro Zelle entladen werden müssen um die kristallinen Strukturen sprich Memoryeffekt aufzulösen. Wenn Du da mit Scheinwerfer oder sonstigen Verbrauchern arbeitest wird dies sehr ungenau. Das müsste schon überwacht sein. Ich fahre zu Hause im Dorf manchmal noch ein paar Zusatzrunden bis ich bei 280 Volt bin. Tiefentladen ist grundsätzlich ganz schlecht. Es macht den Accu jedes Mal ein wenig schlechter. Um die Reichweite zu erhöhen habe mit meinen Accus nur noch mit Schaltuhr geladen. Einmal beim Laden die Spannung überwachen und auf die Uhr schauen wenn die höchste Spannung erreicht ist. Dann Abfahrzeit weniger die Ladezeit und dies bei der Schaltuhr programmieren. So bin ich jeweils mit Uhraltbatterien mit diversen Kurzschlüssen noch mit 385 Volt losgefahren. Mit dem automatischen Ladeprogramm über Nacht waren’s teilweise nur 340 Volt. Das waren ca. 30% mehr Reichweite. Ich lade wenn immer möglich mit 5 A. Gemäß Accu- Lieferanten sind diese Accus schnelladefähig aber eine normale Ladung ist vorzuziehen und verlängert das Acculeben.

 

Gruss René

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