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lobin

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  1. Nachdem ich meinen nun schon ein Paar Monate fahre hab ich zu meiner Liste folgende Anmerkungen: (kann leider nicht mehr editieren): Die Motorleistung genügt, kein Bedarf an Aenderung. Thermomanagment des Motors ist besser geworden. Meiner (und alle Neuen) haben den Inverter auf dem Motor. Ich habs noch nicht geschafft in eine Leisungsbegrenzung zu kommen, selbst bei ausgedehnten Bergfahrten im Raketenmodus. Ladeleistung: Das Spannungsniveau liegt lediglich bei 48V. Das dürfte das grösste Hindernis für eine bessere Ladeleistung sein. Ich würde da aber schon Verbesserungsmöglichkeiten sehen: Die meisten Lader kann man paralell schalten (es braucht dazu maximal eine Diode und natürlich die Steuerung). Also einen zweiten Lader einbauen (gegen Aufpreis) und schon könnte man 2-Phasig mit 4kW laden. Wird natürlich knapp im Platz, sonst wäre mit 3 Ladern auf allen Phasen mit 6kW dann das maximum erreicht. Das wäre echt toll!!! Rekuperation: Das ist das allerschlimmste an diesem Auto. Wegen dem muss ich ihn vielleicht wieder abstossen. Ich hab nach 3000km die vorderen Bremsen schon zu mehr als 50% runtergeschliffen da ich jeden Tag ins Tal fahren muss. Das Problem soll ja die Fahrstabilität sein. (wegen Hinterradantrieb). Verstehe ich. Ich nehme an, dass die Reduzierung auf die schlimmsten Bedingungen bei Nässe und Schnee eingestellt wurde. Dafür gäbe es den Schneemodus. Das Problem haben andere Autos auch und da muss man im Winter manuell den Schneemodus einstellen (mein KIA Niro zum Beispiel macht das so). N-Modus: Der N-Modus ist kein echter N. Der Motor schleppt immer noch mit. Es wäre schön (für die Hypermiler unter uns), wenn man in N wirklich rollen lassen könnte. Dazu müsste vermutlich der Motor vom Inverter getrennt werden, ich weiss nicht wie das die anderen machen. Das Problem kenne ich von meinem KIA: In Rekustufe "0" verzögert er deutlich mehr als in "N". Wer also den Verbrauch minimieren möchte hat ohne ein echtes "N" nicht wirklich die Chance dazu. Musik: Gegen Aufpreis eine vernünftige Musikanlage anbieten. Bluetooth mit Freisprecheinrichtung genügt, aber echte Lautsprecher. Ich habs gemacht und es tönt gut.
  2. Ich habe den ganzen Kofferraumbereich neu gedämmt. Zuerst hab ich es mit schweren Matten und Alubutyl probiert, das hat nicht viel gebracht. Danach hauptsächlich mit Akkustikschaumstoff. Das hintere Teil hab ich durch 50mm feinporigen Akkustikschaumstoff ersetzt. Auf den Teppich hab ich 2cm im hinteren Bereich und 1cm im vorderen Bereich (dort wo die Falte ist) geklebt. Die Plastikhaube über der Elektronik (bei den neueren Fahrzeugen sitzt da nur der Lader/DC/DC Wandler drin, hab ich so gut es ging mit 1cm Schaumstoff von innen beklebt. Die Lüftungsschlitze müssen natürlich frei bleiben ! Am Kühlkörper des Laders hab ich ein Temperaturfühler angebracht, da diese ganzen Schaumstoffsachen im Kofferaum auch isolieren. Die Temperatur ist aber nie signifikant über 42° gestiegen. Da Resultat ist recht gut. Die übrigen Holhräume hab ich so gut es ging mit Schafwolle gefüllt. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe nehme ich die kompletten Seitenpanels weg und beklebe sie mit 1cm Schaumstoff. Besser wäre es natürlich die Ursache zu bekämpfen. So wie ich das sehe wird die Schwingung durch den Antriebsstrang angeregt und irgendwelche Karosserieteile schwingen dann in ihrer Resonanzfrequenz. Am liebsten würde ich die 4 Befestigungspunkte der Antriebseinheit mit Gummi entkoppeln. Das getraue ich mich aber nicht, schliesslicht gehen über die 4 Punkte die ganzen Antriebs und Bremskräfte. Die Blechteile im Antrieb hab ich schon versucht mit Alubutyl zu dämpfen, grade die Querlenker tönen wie eine Stimmgabel wenn man dran klopft. Hat aber nichts gebracht. Was vermutlich was bringen würde wäre die Schwinger zu identifizieren und gezielt mit Alubutyl oder Antidröhnfarbe zu beschichten. Dazu müsste man aber alles wegnehmen und auf der Strasse versuchen die Elemente zu finden. Das ist definitiv zu viel Aufwand. Daher wird das Maximum das ich noch machen werde die Verkleidungen innen zu dämmen.
  3. Die Gänge beim E-Bike sind auch mehr für den Mensch als den E-Motor. Beim Mountain Bike wo man sehr langsam auch noch viel Drehmoment braucht, macht das auch Sinn. Ich bevorzuge aber auch beim Fahrrad einen Getriebemotor in der Nabe. hat jetzt aber nicht allzuviel mit dem Thema zu tun. Beim Microlino würde eine andere Übersetzung folgendes bewirken: - Kleinere vMax (vermutlich, wobei die auch regulatorisch an der Zulassung hängen könnte) - Bessere Beschleunigung bis ca 20km/h - gleiche vMax am Berg. wobei die Beschleunigung am unteren Ende massgeblich von der Dimensionierung der Bauteile abhängt und durch ein anderes Getriebe nicht gross verändert werden kann ohne das ganze System anzupassen. hier etwas der Physik: um mit einer gewissen Geschwindigkeit den Berg hochfahren zu können, ist nach dem Überwinden der Fahrtwiderstände die vertikale Geschwindigkeit massgebend. Auf Deutsch: je steiler, desto mehr Leistung ist notwendig. bei einem Drehmoment-Leistungskennfeld wie oben dargestellt würde das eben nichts bringen, da braucht es mehr Leistung, da die Kurve bereits bei relativ geringer Geschwindigkeit flach ist. Porsche hat das hauptsächlich gemacht um den Anfangsbereich eben besser abzudecken (und um den Tesla abhängen zu können). Bei so grossem Geschwindigkeitsbereich kann das auch sinnvoll sein, wobei in meinen Augen Tesla bewiesen hat dass es das nicht braucht.
  4. Nein. Es geht um Drehmoment und Leistung. Der Mensch und der Verbrennungsmotor sind da eher suboptimal, darum braucht es da auch verschiedene Übersetzungen.
  5. Interessant. Der Twizzy wäre noch interessant. Hast du da auch was gefunden?
  6. Ach so. Würde aber auch nicht viel nützen - siehe Kennlinie oben.
  7. Aber kein schaltbares. Das hast du doch vorgeschlagen, oder? Edit: ich hab es in meinem Post präzisiert.
  8. Das hab ich mir auch schon gedacht. Hier fokussiert Micro eindeutig auf Life Style. Nur bei dieser Zielgruppe sind die vielen verschiedenen Styleoptionen auch wichtig. Das Gute: Wenn sie diese Leute bekommen, dann ist da auch Geld für den Kauf vorhanden
  9. Eben, wegen dem Berg: Der Grund liegt in zwei Dingen: ich kann nicht mit voller Batterie losfahren. Leider weiss ich nicht wie gut der Microlino bei hohem SOC rekuperieren kann. Ich gehe von 80% aus - das ist das schlimmste was ich bis jetzt bei E-Autos gesehen habe. Am Ende brauche ich noch ca. 1.5-2 kWh um den Berg wieder zu erklimmen. Das heisst: 80% von 14kWh - 2kWh = 9.1kWh nutzbare Kapazität (ca. 9.7 kWh nach Rekuperation). Damit bin ich unter der Standardreichweite, aber eben, es reicht. Ein schaltbares Reduktionsgetriebe ist allerdings nicht sinnvoll - zumindest dann nicht wenn der Motor "anständig" ausgelegt wurde. Das würde schlicht nichts bringen, da bei 50km/h die maximale Leistung gleich sein sollte. Wie gesagt, ohne Kenntnisse der Drehmoment-Leistungskurve. Aber bei allen Motoren die ich so kenne ist das so, dass es kein Problem darstellt. Hier ein Bild der Kennlinie eines (älteren) E-Autos. Staucht man das auf die vMax des Microlinos, dürfte die maximale Leistung bereits bei unter 20km/h erreicht sein. Ich sprach bei den Preisen von einem DC Lader, nicht von einer Wallbox. So einer muss ja schliesslich dann im Fahrzeug verbaut werden. Der Preis für ein externer Lader lässt zumindest Rückschlüsse auf einen eingebauten zu.
  10. Hier gibts einiges zu Antworten Zur Ladetechnik: Die Patentsituation spielt immer eine Rolle. Der sehr günstige Camäleon Lader, der mit nur wenig zusätzlicher Elektronik auskommt ist gut Patentiert. Es bestünde zwar die Chance, das Patent anzufechten, da das Prinzip schon im Twike umgesetzt wurde. Dort aber nur 1 Phasig, im Patent aber aber 3-Phasig. Der 22kW Lader des Smart von Brusa war sehr teuer. Das passt preislich definitiv nicht zu diesem Fahrzeug, dazu kommt noch das Therrmomanagement der Batterie. Dazu muss so ein Lader auch noch gut gekühlt werden, der hatte auch eine Wasserkühlung. Der Microlino kann darum selbst in relativ kleinen Stückzahlen günstig produziert werden, weil er eben ohne komplizierte Kühltechnik auskommt. Ich denke die Reichweite ist völlig ausreichend. Wenn du da drinn sitzt, möchtest du gar nicht weiter fahren. Das ist wirklich kein Fahrzeug für lange Strecken. Für mich ist die grosse Batterie wichtig, da ich am Berg wohne und daher nicht voll laden kann, und am Ende immer noch hoch fahren muss. Sonst würde die Mittlere lange ausreichen. Die 1000km ohne Pinkelpause Argumente gehören nun auch langsam der Geschichte an. Reichweitenargumente waren in meinen Augen hauptsächlich Abwehrargumente. Die hatten selten was mit der Realität zu tun. Das sieht man auch am doch guten Erfolg der kleinen Autos: Smart, Twingo, Dacia Spring, Twizzy. Der Markt dafür ist da. Und zu guter Letzt noch Erfolg: Was ist Verkaufserfolg? Der Platz 1 auf den Zulassungszahlen oder die Auslastung einer Produktionslinie oder eine solide Wirtschaftlichkeit einer Firma? Micro ist den Weg gegangen um mit wenig Mitteln eine Produktion zu bauen. Ich gehe jetzt mal schwer davon aus, dass sie rechnen können und die Auslastung ihrer Fertigungslinie das Unternehmen wirtschaftlich weiter bringt. Den Preis zu senken ist allerdings schwierig: Ein Microlino braucht die gleichen Fertigungsschritte wie ein Mercedes: Bleche biegen, schweissen, lackierren, 4 Räder, Montage. Die Anzahl der Komponenten ist zwar kleiner, aber eben. Nur mit Skalierung kommt man im Preis noch runter und das ist aber sehr teuer. Darum scheitern daran auch so viele. Selbst Tesla ist wegen er Produktion haarscharf am Bankrott vorbeigeschrammt. Allerdings gebe ich dir recht, dass die Ladeleistung deutlich zu tief ist. Unter 1h finde ich allerdings für diese Kategorie nicht nötig, aber 2h wäre schon toll. Aber eben. Ladegeräte sind teuer. Der 22kW Lader des Smart war mehrere tausend und ein externer 22kW Lader ist heute rund 15'000 Wert.
  11. Eine Ladeleistung von 22kW wird wohl kaum möglich sein: - Klassische Ladegeräte mit hoher Leistung sind sehr teuer, eine Alternative wäre die Methode die Renault anbietet, aber diese ist durch Patente geschützt (obwohl man diese vermutlich anfechten könnte, denn die Technik hat in den 90ern schon das Twike eingesetzt) - Eine Ladeleistung von 22kW bei 14kWh Kapazität ist eine hohe Ladeleistung die ein aufwändiges Temperaturmanagement der Batterie erfordert. Selbst 11kW dürften schon eine Herausforderung sein. Beide Punkte werden preislich schlicht weg nicht zu realisieren sein

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